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Wasserverlust in Vaillant Gasheizung
Verfasser:
Andreas Lorenz
Zeit: 07.04.2019 10:36:43
0
2771269
Hallo zusammen,Ich hoffe auf Hilfe beim meinem Wasserverlustproblem.Ich habe seit Juni/18 einen schleichenden Wasserverlust bei meiner Gas/Fußbodenheizung. Der Wasserverlust beträgt rund 0.5Bar pro Woche.Der Installateur ist mittlerweile auch ratlos.Das würde bis jetzt gemacht:-MAG getauscht: Es würde der Ausgleichsbehälter getauscht. Dies führte zu keiner Besserung. Der Sicherheitsablauf ist trocken.-die 140qm Fußbodenheizung wurden einzeln abgesperrt und beobachtet. Dabei blieb der Druck über 1-3 Stunden konstant, fiehl aber über 24-48 Stunden in mehreren Kreisen um 0.2-0.3 bar. Daraufhin wurde eine Leckortungsfirma von der Versicherung beauftragt: Diese stellte kein Leck fest.-wenn man die Heizung abschaltat treten 40-50ml Wasser aus dem Kondenzwasserablauf in rund 10. Stunden aus.Ich habe über die Heizperiode viellleicht 50-60 Liter Wasser nachgefüllt . Das muss ja irgendwo hin? Wie gesagt der Ablauf vom Sicherheitsventil ist trocken. wenn es das MAG wäre, müsste das Wasser doch hier austreten, oder?Und jetzt? Flüssigdichter ? Ich verzweifle langsamAndreas

Verfasser:
JoRy
Zeit: 07.04.2019 10:52:44
1
2771273
Es spielt keine Rolle, das es eine Vaillant ist und es ist in jeder GBW Therme
normal, das Kondensat im Abgas aufgefangen wird.
Dadurch wird ja der Wirkungsgrad bis über 110% schöngerechnet.

Das hat aber mit den Druckverlusten in deiner Heizungsanlage nichts zu tun.

Eine Leckortung wäre angesagt.
Dazu würde man einzelne Abschnitte sperren, z.B. den Kessel, um nur das Rohrnetz
zu prüfen.
Dabei fährt man den Druck dann hoch, weil der Ablagendruck meist zu niedrig ist,
um die Fehlstelle/n zu orten.

Wobei das sehr mühsam und zeitaufwendig ist.

In einer normalen modernen Heizung ist übrigends ein Druckabfall von nur 0,5 bar
sehr wenig.
Nur ein paar ml lassen den Druck so absacken.

Gruß JoRy

Verfasser:
ET76
Zeit: 07.04.2019 10:56:00
1
2771274
Wenn du die Anschlussgarnitur von Vaillant hast, kannst du die Therme vom kompletten Heizkreis abschiebern. Mach das mal bei abgeschalteter Therme und beobacht den Druck. Ich vermute, dass dein Wärmetauscher einen Haarriss hat.

Verfasser:
Andreas Lorenz
Zeit: 07.04.2019 12:45:54
0
2771311
Hallo,

@JoRy :
Eine große Überregionale Leckortungsfirma war schon da (2*). Die haben kein Leck gefunden. Gesucht wurde mit Infrarot im Bereich der Fussbodenheizung auf allen Etagen. Laut der Firma wie gesagt: kein Leck.
Trotzdem habe ich einen Druckverlust auf den Abgesperrten Kreisen von 0.1-0.2 Bar pro 24h. Ist das Normal?

@ET76 : Nachdem ich gelesen habe, dachte ich auch an den Haariss. Mein Installateur sagt, er habe keinen "gesehen"? Daher war ich auf den Test mit dem Kondensatablauf bei ausgeschalteter Therme gekommen. (Klar das da was kommt wenn sie an ist.) Da kommen wie gesagt nach 10-12 Stunden immer noch ein paar ml.

Ich habe fast 50l Wasser da reingepumt in den letzten 6-8 Monaten. Das muss doch irgendwo hin sein?

Vielen Dank nochmals
Andreas

Verfasser:
JoRy
Zeit: 07.04.2019 13:02:13
1
2771317
60-80 l in einem halben Jahr ist viel ! Da hast du Recht.
Also Riss im Brenner ??
Oder Entlüfter die nicht mehr dicht halten und kontinuierlich ablassen--
--oder ??
Ein HB der sagt "ich habe nichts gesehen" ist seltsam--:-))
Einer der mittels IR-Lampe ein Leck sucht auch :-))

Da braucht es wie schon gesagt eine Teilabsperrung, eine Druckerhöhung auf max,
und Messung über Geräusche, Estrichfeuchte , u.s.w.

60 l ?? Hat die Anlage Microblasenabsorber, oder füllst du einfach nur auf und
das Heizwasser teilweise mit Luft ?

Gruß JoRy

Verfasser:
ET76
Zeit: 07.04.2019 13:11:29
1
2771318
Das Problem bei so einem Haarriss ist, der kann sich schliessen, wenn die Temp. runter geht. Bei deiner Leckageprobe in den Heizkreis, war das Wasser erst warm und hat sich dann abgekühlt? Würde die 0,1 0,2 Bar erklären.
Du kannst ja mal den Brennraum öffnen lassen, max. Anlagendruck auf die Therme und über 2 3 Tage gucken, ob es irgendwie feucht drinn wird, es zu einer Tröpfchenbildung kommt. Hast währenddessen natürlich kein Warmwasser.

Verfasser:
Andreas Lorenz
Zeit: 07.04.2019 14:23:43
0
2771332
Hallo,
ich kenne mich wirklich nicht mit dem Thema aus und lese halt nur.


Die Leckortung war natürlich nicht mit einer Lampe sondern mit einer Kamera :-)
Zusätzlich fand eine Feuchtemessung statt (So ein Messgerät mit einer Kugel als Sensor - allerdings auf! dem Bodenbelag (Fliesen bzw. Parkett). Meine
Angst ist, daß sich das Wasser in irgendeiner Schicht des Bodenaufbaus sammelt und da "steht" :-(

Druck in den Abgesperrten Kreisen wurde auf 2.6 Bar erhöht. Der Druck fiel dann auf bis zu 2.2 in 2 Tagen.

Es kann nach dem ganzen wassernachfüllen natürlich auch Luft im System sein (es "Blubbert" aber nicht). Microblasenabsorber gibt es nach meinem Verständnis nicht.

Werde nochmal versuchen den Heizungsbauer/Installateur dazu zu bewegen den Wärmetauscher zu untersuchen...

Danach geb ich auf...das frisst echt meine Nerven. Dann kommt einfach BCG 30E rein.....

Danke erstmal

Andreas

Verfasser:
Dreher
Zeit: 08.04.2019 19:28:55
1
2771761
Hallo,

sind irgendwo Panzerschläuche verbaut?
Die diffundieren in höherem Alter dank sprödem Gummi ordentlich Wasser raus, was bei hoher Wassertemperatur einfach verdunstet.

Es ist schon recht viel Wasser, aber nicht genug das es zwingend irgendwo naß sein muss. 50 liter kann man schon in 5 Monaten verdunsten ... ;-)


Am wahrscheinlichsten wäre noch ein Leck in der Gasheizung, dank Verbrennung und Materialausdehnung fällt es da nicht auf und ist vielleicht bei kälte noch dicht.

Ist es nur FBH?

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 08.04.2019 20:11:43
1
2771765
Ein Haarriss im Wärmetauscher ist nicht unwahrscheinlich. Das passiert sehr häufig bei taktenden Anlagen. (Kuhschwanzheizungen)
Durch die ständigen Temperaturwechsel (kalt/warm) wird das Material gestresst und reißt einfach irgendwann.

Verfasser:
Andreas Lorenz
Zeit: 11.07.2019 21:51:42
0
2803157
Hallo zusammen,
es ist schon eine Weile her, aber ich habe mein Problem immer noch nicht in den Griff
bekommen können.

In der Zwischenzeit hat sich mein Installateur durchgesetzt und ein größeres (neues) Ausdehnungsgefäß eingebaut. Das war Mitte Mai. Seit dem ist wegen den Temperaturen die Heizung nur noch selten angelaufen und der Druck war auch (im Großen und Ganzen) stabil. Wir dachten schon, wir haben den Fehler nun endlich erwischt.

Leider stellt sich das Bild nun etwas anders dar: Seit ein paar Tagen war es am Morgen so kalt, daß die Heizung in der Frühe angelaufen ist. Mit jedem Mal "Anlaufen" - also 1 Mail pro Tag - fiel der Druck nun um rund 0.3 Bar. Es scheint also zu einem Druckverlust zu kommen, wenn der Heizkreislauf (nicht die Wassererwärmung) aus einem kalten Zustand anläuft.

Was kann das sein? Doch Wärmetauscher? Da hatte eine Sichtprüfung nichts ergeben? Wie kann man das noch testen?

Vielen Dank Euch allen!

Andreas

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 12.07.2019 10:31:57
0
2803252
Den Wärmetauscher auf Sicht prüfen ist irgendwie auch Unsinn, denn der ist sowieso leicht feucht durchs Kondensat. Wärmetauscher ausbauen und abdrücken.

Ausdehnungsgefäß ist hoffentlich auch eingestellt worden?
Gruss
Dom

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