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was bringt C02 Besteuerung
Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.07.2019 13:53:37
1
2804082
Vor allem, wie sieht es aus, wenn die Langstrecke mit dem ICE erledigt wird, und die Feinverteilung mit autonimen Fahrzeugen? Ich hatte früher schon einmal geschrieben dass ich keinen grossen MArkt für PKW mit arg grossen Batterien sehe - nicht weil man sie nicht bauen kann, sondern weil man im Laufe der Zeit feststellt, dass das Auto an der heimischen Steckdose eigentlich meist randvoll ist, und es auf der langen Strecke bessere Lösungen gibt. LKW auf der Langstrecke fahren am leichtesten per Oberleitung, (1/3 des Autobahnnetzes ausgerüstet reicht bei vernünftiger Plazierung der Abschnitte) Von dem her lohnt die grosse Hektik um Wasserstoffautos nicht. Die meisten Autos fahren so selten auf der Langstrecke, dass 50-60kWh mit Schnelladen ausreichen werden. Daführ entfällt die regelmässige Tour zur Tankstelle auf den Kurzsstrecken, womit die Zeitbilanz meist neutral ausfallen wird in der Fahrzeugnutzung.

Verfasser:
crink
Zeit: 16.07.2019 14:10:24
2
2804089
Hallo Dietmar,

wenn Du Dich mit Deinen Bemerkungen nicht auf meinen vorigen von Dir zitierten Beitrag beziehst, sondern ganz allgemein irgendwelche Fernsehsendungen adressierst, dann mache das bitte deutlich, ich fühle mich sonst von Dir direkt beleidigt.

Dass gerade im Verkehrssektor die CO2-Ersparnis desaströs verfehlt wird, zeigt doch ganz deutlich, dass etwas schief läuft im Autoland Deutschland. Die bisher von Herrn Scheuer vorgelegten Pläne sind absolut unzureichend. Leider wird das bisher noch nicht ausreichend thematisiert - jede Fernsehsendung, die dieses Manko offenbart, hilft.

Die Auswirkungen auf Deine persönliche Mobilität musst Du Dir selbst ausrechnen, Dietmar. Teurer wird es auf jeden Fall. Ein weiter so ist unmöglich. Je schneller deutlich wirksam greifende Maßnahmen beschlossen werden, desto weniger schlimm sind die Auswirkungen für jeden einzelnen und desto mehr kann die Volkswirtschaft profitieren.

Grüße
crink

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.07.2019 14:27:31
3
2804101
Zitat von crink Beitrag anzeigen

wenn Du Dich mit Deinen Bemerkungen nicht auf meinen vorigen von Dir zitierten Beitrag beziehst, sondern ganz allgemein irgendwelche Fernsehsendungen adressierst, dann mache das bitte deutlich, ich fühle mich sonst von Dir direkt beleidigt.

Außerdem ist es ziemlich Off-Topic sich über die allgemeine Stimmungslage und irgendwelche nicht wirklich ernst genommene öffentliche Diskussionen, wie "kein Fleisch in der Kantine", hier auszulassen und das in den gleichen Topf zu schmeißen, wie die Diskussion zu der CO2-Steuer. Aber ich vermute, der Beitrag sollte nur einfach Widerspruch provozieren statt irgend was sachliches zum Thema beizutragen. Dazu soll durch die Verknüpfung dieser Themen mit der CO2-Steuer deren schlechtes Image auf diese übertragen werden. Ein Schelm, wer da ein System vermutet.

Mich nervt es schon länger, dass Dietmar ständig versucht negativ belegte Begriffe, wie Verbotspartei, autofeindlich, Wunschdenken, grüne Diskutierzierkel, weltfremde Ideologen, etc. mit der CO2-Steuer zu verknüpfen. Ja, Dietmar, uns ist schon länger klar, dass du nix davon hälst. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass du sachlich bleibst statt Polemik zu betreiben und Politik gegen die Grünen zu machen, die dir anscheinend nicht so taugen. Aber sachliche Argumente waren von dir leider schon länger nicht zu hören.

Ja., CO2-Steuer/Bepreisung hat je nach Umsetzung Nachteile. Jedoch CO2-Emissionen kostenlos zu erlauben ist auch keine Option. Deshalb, anstatt einfach so gegen CO2-Steuer/Bepreisung zu sein, wäre es viel produktiver sich zu fragen, wie man diese bestmöglich gestalten soll.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 09:48:45
0
2804216
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]


Außerdem ist es ziemlich Off-Topic sich über die allgemeine Stimmungslage und irgendwelche nicht wirklich ernst genommene öffentliche Diskussionen, wie "kein Fleisch in der Kantine", hier auszulassen und das in den gleichen Topf zu schmeißen, wie die Diskussion zu der CO2-Steuer. Aber ich vermute, der Beitrag sollte nur einfach Widerspruch provozieren statt irgend was sachliches zum Thema beizutragen. Dazu soll durch die Verknüpfung dieser Themen mit der CO2-Steuer deren schlechtes Image auf diese übertragen werden. Ein Schelm, wer da ein System vermutet.

Mich nervt es schon länger, dass Dietmar ständig versucht negativ belegte Begriffe, wie Verbotspartei, autofeindlich, Wunschdenken, grüne Diskutierzierkel, weltfremde Ideologen, etc. mit der CO2-Steuer zu verknüpfen. Ja, Dietmar, uns ist schon länger klar, dass du nix davon hälst. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass du sachlich bleibst statt Polemik zu betreiben und Politik gegen die Grünen zu machen, die dir anscheinend nicht so taugen. Aber sachliche Argumente waren von dir leider schon länger nicht zu hören.



Wer lesen kann ,wird bemerkt haben, dass ich hier lediglich mehrmals darauf hingewiesen habe, dass über die Einführung einer CO2 Bepreisung in der GroKo und auch in der Bundesregierung noch immer kein Konsens besteht.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass in der Industrie eine derartige Maßnahme schon länger als sinnvoll empfohlen wird.

Pure Polemik ist, mir zu unterstellen, dass ich persönlich gegen eine derartige Maßnahme bin. Die Vorstellung von politischen Positionen ist keine Bewertung. Das wird hier von einigen Schreiber(innen) immer wieder durcheinander geworfen.

Richtig ist, dass ich gegen Gebote und Verbote bin, die in private Angelegenheiten und Gewohnheiten eingreifen wollen bzw. technische Entwicklungen aus ideologischen Gründen in bestimmte Richtungen zwingen , die aus parteipolitischen Motiven wünschenswert sind.

Die Zielstellung einer emissionsfreien Welt ist auf unterschiedlichen Wegen erreichbar.

Parteipolitische Parolen sind in ernsthaften Diskussionen zu Energiepolitik nie zielführend.

Dietmar Lange

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 17.07.2019 10:13:34
3
2804222
Ihr müsst den D. L. schon verstehen,

die CO2 Besteuerung würde ihn hart treffen, ob er viel fliegt oder mit dem Kreuzfahrtdampfer unterwegs ist mir nicht bekannt, was aber das Thema Wohnen und Verkehr betrifft gehört er sicher zum Personenkreis den es trifft und auch treffen soll.
Was mich aber besonders an D. stört, seit Jahren ist er sehr nahe am Thema Solar dran aber nur aus monitären Gründen, vom Umweltgedanken juckt es ihn nicht die Bohne.
Und dann nun seine Aussage:
"Parteipolitische Parolen sind in ernsthaften Diskussionen zu Energiepolitik nie zielführend."

Was ist dann diese Aussage ? aber die passt halt in das ganze Bild

Verfasser:
HFrik
Zeit: 17.07.2019 10:34:59
1
2804227
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Parteipolitische Parolen sind in ernsthaften Diskussionen zu Energiepolitik nie zielführend



Eine wahre Aussage.
Da manche Leute offenkundig ein Interesse daran haben dass eine zielführende Debatte zu bestimmten Themen verhindert wird, kopieren sie dann massenweise Texte mit parteipolitischen und Verbandspolitischen Parolen hier ein. Und versuchen das dann mit solchen Texten zu kaschieren. Dem muss man dann immer wieder mühsam entgegenwirken.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 17.07.2019 11:17:30
1
2804238
was halt sauer aufstößt bei der Steuer ist die Alternativlosigkeit.
Genau da wo die Ökosteuer auf ganzer Linie versagt hat wird einfach weitergemacht ohne nutzen fürs Klima. Eine reine Alibisteuer um dem Volk zu zeigen das man Klimaverantwortung zeigen will.
Nehmen wir den Altbau Ölheizer. Welche Alternative hat er? Der Heizölpreis steigt und er will was fürs Klima tun. Komplettsanierung kann er nicht stemmen, also WP mit hohem Vorlauf und schlechtem COP betreiben. Da wird er sich schnell ausrechnen können das Holz oder Pellet viel billiger, wenn auch nicht so umweltfreundlich ist.
Die Lösung wäre doch einfach einen günstigen Wärmepumpentarif gesetzlich festzuschreiben.
Beim E- Auto sieht es genau so aus. Es muss Druck auf die Autoindustrie von staatlicher Seite ausgeübt werden, ein voll alltagstaugliches Auto in Serienproduktion herzustellen für unter 25000 Euro.
Mit der Ökosteuer hatte man 20 Jahre Zeit zum handeln, was man leider versäumt hat.
Der von Menschenhand verursachte Klimawandel ist ja nicht erst seit 2019 aktuell.




_____________________

Gruß Andreas

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 11:34:43
1
2804243
Hi Andreas,

Zitat von Pelli Beitrag anzeigen

was halt sauer aufstößt bei der Steuer ist die Alternativlosigkeit.
Genau da wo die Ökosteuer auf ganzer Linie versagt hat [...]. Eine reine Alibisteuer um dem Volk zu zeigen das man Klimaverantwortung zeigen will.
Nehmen wir den Altbau Ölheizer. Welche Alternative hat er? [...]
Mit der Ökosteuer hatte man 20 Jahre Zeit zum handeln, was man leider versäumt hat.
Der von Menschenhand verursachte Klimawandel ist ja nicht erst seit 2019 aktuell.

Du bringst da ein paar Sachverhalte durcheinander bzw. schmeisst in einen Topf
1. Die Ökosteuer hat mit Öko nur den Namen gemeinsam. Diese wurde vor allem zur Refinanzierung des Sozialsystems eingeführt und war niemals so ausgestaltet, dass diese irgendeine Lenkungswirkung Richtung niedrigeger CO2-Emissionen hätte.

2. Die CO2-Umlage soll eben keine zusätzlichen Staatseinnahmen generieren. Das heißt, im Schnitt hätten die Menschen nicht mehr und nicht weniger. Beispielsweise kann man das als Prämie zurückfließen lassen oder die EEG-Umlage daraus finanzieren und so den Strompreis senken. Wenn man es besonders gut machen will, kann man es sogar so gestalten, dass es zu einer Umverteilung von oben nach unten kommt.

3. Damit wären wir auch bei deinem armen Ölheizer, der eigentlich gar nicht so arm ist, weil er offensichtlich eine eigene Immobilie hat. Ein Renter, der zu Miete lebt, ist da schon ärmer dran. Wenn die Ölheizung nicht gerade eine Drecksschleuder ist und das Haus kein Zelt oder Villa, dann sollte der Ölheizer zwar für Öl mehr zahlen, dafür würde er bei anderen Sachen, z.B. Strom sparen oder eine Prämie bekommen.
Wenn er dann die Prämie weiterhin haben will, kann er seine CO2-Kosten z.B. durch eine Gasheizung oder noch besser BHKW weiter senken. Eine WP ist halt nur eine Möglichkeit von vielen. Diese ist vor allem bei umfangreicheren Sanierungen sinnvoll.

4. Viel interessanter als der Ölheizer mit eigener Immobilie sind die Renter, die einen Ölheizer als Vermieter haben. Der gibt die CO2-Kosten dann einfach weiter und hat im Grunde dann keinen Anreiz die CO2-Bilanz seiner Immobilie zu verbessern. Und die alten Leute werden kaum noch in ihrem Alter an einen Umzug denken...

5. Unabhängig davon, aufgrund der Nichterfüllung der CO2-Ziele müssten wir eh am Ende blechen. Dann wäre es doch besser für etwas zu blechen wovon wir am Ende auch etwas hätten, z.B. bessere Heizsysteme.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 12:32:54
0
2804269
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hi Andreas,

Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
[...]

Du bringst da ein paar Sachverhalte durcheinander bzw. schmeisst in einen Topf
1. Die Ökosteuer hat mit Öko nur den Namen gemeinsam. Diese wurde vor allem zur Refinanzierung des Sozialsystems eingeführt und war niemals so ausgestaltet, dass diese irgendeine Lenkungswirkung Richtung [...]



Das liest sich bei Wikipedia unter Ökosteuer etwas anders !


Mit dem Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform vom 24. März 1999 (BGBl. I S. 378) wurde als neue Verbrauchsteuer eine Stromsteuer eingeführt. Strom aus regenerativen Energieträgern ist davon befreit, sofern der Strom aus Netzen entnommen wird, die ausschließlich mit solchen Energieträgern gespeist werden. Für industrielle Großverbraucher wurde im Interesse ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit die Steuer ermäßigt. Die Mineralölsteuer wurde nach ökologischen Kriterien gestaffelt; dabei wurden bestimmte Verwendungszwecke begünstigt, andere verteuert, wie etwa verbleite oder schwefelreiche Kraftstoffe. Von 1999 bis 2003 wurde die Steuer in Schritten von 6 Pf mehrmals erhöht. Von der Erhöhung der Mineralölsteuer befreit sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Strom erhalten diese Betriebe zu einem zu 40 % ermäßigten Steuersatz.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 12:44:27
0
2804275
Tja, was Politiker behaupten und was sie tatsächlich zu tun bzw. wie die Realität wirklich aussieht, muss nicht wirklich konsistent sein.

https://www.zeit.de/2000/46/Die_Oekosteuer_und_der_Trick_mit_der_Rentenkasse


Lenkungswirkung
Nach Ansicht von Kritikern erfolgte eine deutliche Lenkungswirkung in Richtung auf die erwünschten Investitionen in neue, umweltverträgliche Technologien bisher nur in eng umgrenzten Teilbereichen, zum Beispiel in Gestalt einer erhöhten Nachfrage nach verbrauchsarmen Pkw.[12] Die weitreichenden Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriezweige bewahren diese zwar vor Kostensteigerungen, bieten jedoch keinen Anreiz für Modernisierungsinvestitionen oder technische Neuentwicklung.


Man sollte auch bei Wikipedia den ganzen Text lesen und nicht nur das zum eigenen Weltbild passende herauspicken.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 17.07.2019 12:45:35
1
2804276
Die Einnahmen aus der Ökosteuer fließen in die Rentenkasse. Explizit.

Ich kann mich noch genau erinnern wie enttäuscht ich damals war. Ich fand eine Steuer auf Strom richtig, weil der damals zu billig war. Damals wurde geworben für Yello Strom, 19 DM Grundgebühr pro Monat und 19 Pfennige pro kWh. Heute fast nicht mehr vorstellbar.

Was mich damals regelrecht aufgebracht hat war die Ausgestaltung der Steuer. Besteuert wird diskriminierungsfrei der gesamte Strom, ganz gleich ob Ökostrom oder Kohlestrom. Das war ein großer Fehler. Hätte man damals den Ökostrom befreit und den nicht erneuerbaren Strom mit einer in Stufen steigenden Steuer belegt dann hätte die Ökosteuer tatsächlich eine erhebliche Lenkungswirkung gehabt.

Grüße
Frank

Verfasser:
FSnyder
Zeit: 17.07.2019 13:01:19
0
2804281
Hi,

damit hätte man aber nicht die dringend benötigten Mehreinnahmen generieren können!
Es ging doch um nichts anderes als den Leuten, die sich nicht wirklich wehren können (Pendler), in die Tasche zu greifen.

Grüße
Snyder

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 13:06:22
0
2804285
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Tja, was Politiker behaupten und was sie tatsächlich zu tun bzw. wie die Realität wirklich aussieht, muss nicht wirklich konsistent[...]
Zitat von [url=https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosteuer_(Deutschland)#Lenkungswirkung
[...]


Man sollte auch bei Wikipedia den ganzen Text lesen und nicht nur das zum eigenen Weltbild passende herauspicken.


Journalistische Bewertungen von energiepolitischen Sachverhalten sind für mich keine Belege für die tatsächlichen Beweggründe bei gesetzlichen Maßnahmen.

Ich zitiere noch einmal vollständig aus Gablers Wirtschaftslexikon zu Ökosteuer Deutschland:

In Deutschland:

Abk. für „ökologische Steuerreform“, ein Steuerreformprojekt, mit dem von 1999-2003 schrittweise die Regelungen insbesondere über die Verbrauchsteuern so umgebaut wurden, dass sie stärkere Lenkungsanreize zu einem ökologisch sinnvollen Verhalten geben. Eine eigenständige Steuer namens „Ökosteuer“ gibt es also, anders als selbst offizielle Verlautbarungen es manchmal nahelegen, in Deutschland nicht.


Eine ähnliche Aussage habe ich aus Wiki zitiert.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 13:40:16
1
2804291
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Journalistische Bewertungen von energiepolitischen Sachverhalten sind für mich keine Belege für die tatsächlichen Beweggründe bei gesetzlichen Maßnahmen.
[...]

DIW und journalistisch? Hähhh? Anscheinend hast du mal wieder nur die Hälfte gelesen...
Ansonsten jedes Kind sieht, dass der Kaiser keine Kleider hat, bzw. die Ökosteuer nicht die propagierte Lenkungswirkung....

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 14:13:01
1
2804296
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
Ihr müsst den D. L. schon verstehen,

die CO2 Besteuerung würde ihn hart treffen, ob er viel fliegt oder mit dem Kreuzfahrtdampfer unterwegs ist mir nicht bekannt, was aber das Thema Wohnen und Verkehr betrifft gehört er sicher zum Personenkreis den es trifft und auch treffen soll.
Was mich aber besonders an D. stört, seit Jahren ist er sehr nahe am Thema Solar dran aber nur aus monitären Gründen, vom Umweltgedanken juckt es ihn nicht die Bohne.

Und dann nun seine Aussage:

"Parteipolitische Parolen sind in ernsthaften Diskussionen zu Energiepolitik nie zielführend."[...]


Richtig ist, dass ich rund 20 Jahre als Ingenieur bei Kollektorherstellern und Solarsystemanbietern ein Gehalt entsprechend Arbeitsvertrag bezogen habe und dabei den deutschen und europäischen Solarwärmemarkt kennen gelernt habe.

Richtig ist auch, dass ich in dieser zeit ehrenamtlich in Fachverbänden und Firmenarbeitskreisen daran mitgearbeitet habe, regenerative Energietechnologien besser am Markt zu etablieren.

Richtig ist auch, dass ich bis heute dabei gewonnene Erfahrungen produkt- und firmenneutral in die Aus- und Weiterbildung bei bayerischen Beratungs- und Weiterbildungsanbietern einfließen lasse.

Der Umwelt dient es nach meiner Überzeugung am Meisten, wenn Ingenieure emotionsfrei und sachkundig über die Probleme reden und schreiben, die sie aus Theorie und Praxis in der Breite des Marktes und nicht nur aus Einzelanwendungen oder aus dem Internet kennen.

Davon lasse ich mich auch nicht von solchen Beiträgen abhalten, die mir Lobbyismus oder monitäre Interessen unterstellen.

Den sachkundigsten aktuellen Beitrag zum Politischen Handlungsbedarf zur CO2 Bepreisung verlinke ich mit dem Hinweis, dass ich diese Position ausdrücklich befürworte, da sie der Komplexität des Themas besser gerecht wird als parteipolitisch gefärbte Sprüche.

Dena zu CO2 Bepreisung

Dietmar Lange

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 17.07.2019 14:33:04
6
2804302
So lange Sie nicht selbst mitdiskutieren, Ihre zitierten Verbandspapiere nicht gerade neutral sind, oder Sie diese offenbar nicht mal vollständig gelesen haben, weil diese andere Schlüsse ziehen als von Ihnen propagiert, Sie ständig Nebrlkerzen zünden um abzulenken gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder machen Sie das wider besseres Wissen, dann trifft die Bezeichnung Lobbyist bzw. Troll wohl zu, Falls Sie es nicht besser wissen, fällt mir dazu nix ein.

Persönlich gehe ich vom ersten Fall aus. Und da die Forenadmins Ihre Beiträge aus welchen Gründen auch immer kommentarlos stehen lassen, dürfen Ihre Postings nicht unwidersprochen bleiben. Wie Sie das werten, bleibt Ihnen überlassen, ist auch nicht von allgemeinem Interesse.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 14:40:15
2
2804305
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
dass ich diese Position ausdrücklich befürworte, da sie der Komplexität des Themas besser gerecht wird als parteipolitisch gefärbte Sprüche.[...]

Du scheinst es nicht zu begreifen. Gerade deine Beiträge haben eine gewisse parteipolitische Tendenz, die du den anderen hier unterstellst. Diese lassen Neutralität und sachliche Differenzierung vermissen.

Dazu kommen Strategien, wie
- Unbegründete Diskreditierung der Mitdiskutanten (profillose Foristen, Wunschdenken, etc...)
- Mit kontroversen (thematisch irrelevanten) Aussagen Reaktionen provozieren (Verbotspartei, etc.)
- Ansprechen von Emotionen (Fleischverbot, etc..)
Dieses Vorgehen dient nicht einer sachlichen Diskussion, sondern hat zum Ziel das Thema einfach ins negative Licht zu rücken und so bei den Mitlesern unterschwellig eine Abneigung gegen eine CO2-Umlage zu erzeugen. Die gleichen (und noch weitere) Strategien sind auch von anderen Protagonisten im Netz bekannt.

Grüße Nika

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 17.07.2019 15:03:43
0
2804309
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Dieses Vorgehen dient nicht einer sachlichen Diskussion, sondern hat zum Ziel das Thema einfach ins negative Licht zu rücken und so bei den Mitlesern unterschwellig eine Abneigung gegen eine CO2-Umlage zu erzeugen. Die gleichen (und noch weitere) Strategien sind auch von anderen Protagonisten im Netz bekannt.

[...]


Dazu der Klassiker (Goethe):

Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter!

Kein weiterer Kommentar.

Dietmar Lange

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 17.07.2019 15:05:58
3
2804311
DENA = wischiwaschi

sektorübergreifenden, technologieoffenen und europäisch ausgerichteten marktwirtschaftlichen Ansatz

Aha. Übersetzt bedeutet das wir lassen uns auf Kompromisse ein. Wenn die Polen weiter Kohle verbrennen wollen dann einigen wir uns irgendwo in der Mitte zwischen denen, die gar nichts machen wollen und denen, die zu viel wollen. Fahren ein paar Elektroautos, aber tun den Dieselfabriken nicht zu weh. Verbrauchen etwas weniger Energie. Etwas von allem.
Das Wort marktwirtschaftlich klingt erst mal gut, wird aber in Sachen Energiewende immer von denen ins Feld geführt, die gar keine Energiewende wollen. Zum Beispiel FDP. Die denken es ist billiger wir spenden einen Sack Baumsamen an die Sahelzone als hier ein Kraftwerk zu schließen.

Dieser ganze Text ist lauwarm und sagt fast gar nichts Konkretes aus.

Die Zielrichtung ist klar: das Schlimmste verhindern, wobei das Schlimmste eine echte, konsequente Energiewende ist. Man will etwas machen, wenn es nun gar nicht zu vermeiden ist, aber möglichst viel so lassen wie es ist.

Das Versprechen ist nicht Energiewende, sondern Geld, denn der marktwirtschaftliche, "technologieoffene" Ansatz ist angeblich so viel billiger zu haben.

Problem: wenn ich Krebs habe brauche ich Op, Chemo, Strahlentherapie, vielleicht eine Knochenmarkstransplantation, wenn ich am leben bleiben will. Es hilft mir dann wenig wenn eine homöopathische Behandlung marktwirtschaftlich gesehen weniger kostet.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.07.2019 15:18:55
2
2804315
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter!

Kein sachliches Argument! q.e.d.

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 17.07.2019 16:05:59
6
2804327
D.L.

....Richtig ist, dass ich rund 20 Jahre...

20 Jahre dem uninformierten Kunden aufschwätzen, dass er mit der Solaranlage
XX Prozent an Energiekosten sparen kann und zugleich für die Umwelt was gutes tut.
Selbst in dieser Richtung nichts unternehmen, wohlwissend dass es nur dem Hersteller und dem Ersteller der Anlage was gutes bringt.
Wirst Du bei Deinen Aussagen aigentlich nicht rot und schämst Dich kein bisschen.
Mir fallen da Paralelen zu den Dieselherstellern ein.

WB

Verfasser:
delta97
Zeit: 17.07.2019 20:39:42
0
2804418
Die Lösung liegt auf der Hand: eine europäische CO2 Abgabe.

Deshalb hat die GroKo jetzt von der Leyen in die EU delegiert, um diese CO2 Abgabe zu verhindern. Mit dem Wegfall der AKWs kann dann AKK via Notrecht neue Kohlekraftwerke bauen lassen und zu guter letzt wird Söder fdl als Staatsfeind #1 deklarieren und zusammen mit den RAF Rentnern in Spandau einbuchten lassen.

Ach wie gut dass niemand weiss, dass ich gar nicht delta97 heiss..

www.br.de/nachrichten/wissen/co2-steuer-gaengige-praxis-in-nord-und-westeuropa..

Verfasser:
nochnix
Zeit: 17.07.2019 22:07:29
2
2804444
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
D.L.

....Richtig ist, dass ich rund 20 Jahre...

20 Jahre dem uninformierten Kunden aufschwätzen, dass er mit der Solaranlage
XX Prozent an Energiekosten sparen kann und zugleich für die Umwelt was gutes tut.
Selbst in dieser Richtung nichts unternehmen,[...]


Ja jetzt wo die Geschäfte nicht mehr so gehen wäre eine CO2 steuer sicherlich hilfreich im namen der Umwelt Geschäfte anzukurbeln :-)))

Andere Länder haben eine CO2 Steuer ? Bei uns hat das nur einen anderen Namen und das nennt sich Ökosteuer,

Verfasser:
crink
Zeit: 17.07.2019 22:19:05
1
2804448
Hallo nochnix,

wieviel "Ökosteuer" zahlt denn der Ölheizer pro t CO2? Vergleiche das mit den entsprechenden Abgaben für den Gasheizer und zum Schluss mit dem WP-Heizer, dort musst Du allerdings noch EEG-Umlage und CO2-Zertifikate addieren. Na, was gemerkt? Es ist echt lästig, dass solche Zusammenhänge nicht allen Diskutanten hier klar sind.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
nochnix
Zeit: 17.07.2019 22:38:42
1
2804455
Ja natürlich habe ich was gemerkt und das nicht schon seit zwei tage. Der Wärmepumpen Betreiber ist angefressen weil er nicht billig Strom bekommt, um mehr geht es denn doch gar nicht, welcher richtiger öko vergräbt schon Kilometer an Kunststoff ?

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