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Ringgrabenkollektor in Hessen
Verfasser:
ntrd
Zeit: 10.07.2019 20:54:28
0
2801814
Guten Tag zusammen,

meine Frau und Ich möchten ein Haus bauen und sind bei der Suche nach einem passenden Heizsystem auf den Ringgrabenkollektor aufmerksam geworden.

Ich finde die Technik des RGK super und habe hier so ein paar Dinge aufgeschnappt (mögl. niedrige VL-Temp, kein Puffer, keine ERR, effizienter Betrieb), die ich gerne so für unser Bauvorhaben umsetzen möchte.

Ich habe mich also mal mit dem Trenchplanner versucht und würde nun gerne eure Meinung zur Planung unseres RGK hören. Unser EFH bekommt einen freiliegenden Keller zur Nordseite. Von Süden fällt das Grundstück in den Garten um ca. die Höhe eines Geschosses ab (Höhenmesspunkte eingezeichnet). In den Anhang habe ich einen Ausschnitt unseres Baugrundgutachtens gepackt. Hier noch ein paar Fragen/Probleme die bei der Planung aufgetaucht sind:

* Ist der Boden geeignet für einen RGK? (Im BGG beschreiben die Messungen 1 & 4 die Nordseite des Baufelds)
* Ist es problematisch, dass der Garten im Winter zeitweise verschattet ist? Durch die Nordlage wird in Teilen der Heizperiode ein Großteil der RGK Fläche schon am frühen Nachmittag verschattet sein. Wir befürchten, dass dadurch der Boden zufrieren könnte und der RGK in unserem Fall vielleicht doch nicht die beste Wahl ist?
* Ist es problematisch, dass der Garten leichtes Gefälle hat? (ca. 1m auf 20m RGK) Wie würde man das am besten ausführen?
* Trotz Keller ist der Kollektor im Garten ja auf Höhe der Kellerbodenplatte verlegt. Würde man also in dieser zwei Leerrohre zum Einlassen der Solerohre vorsehen und diese darunter Richtung Garten führen oder ist es sinnvoller die Anschlussrohre an der Ostseite des Hauses entlangzuführen und dort durch die Außenwand zu gehen?
* Garten ist nicht ganz ausgenutzt, denn eigentlich möchten wir uns einen ca. 4m breiten Streifen neben der Hecke zur späteren Bebauung mit z.B. einem Gartenhaus oder Hochbeet freihalten.
* Hat man Probleme mit Wurzeln von Bäumen zu befürchten? An der Nordgrenze stehen einige potentiell größer werdende Bäume
* Wir befinden uns in einem Wasserschutzgebiet Zone III. Sollte für einen RGK aber laut meiner Recherche kein Problem sein, richtig? Grundwasser wurde beim BGG nicht entdeckt.
* Bonus: Wie kriegt man seine Frau überzeugt einen RGK zu befürworten, wenn sie befürchtet, dass unterirdisch etwas kaputt gehen kann und der ganze Garten aufgegraben werden muss bzw. durch einen RGK der Garten "unbenutzbar" wird, weil man nicht mehr überall etwas hinpflanzen/-bauen kann :-)

Trenchplanner

Hosted Baugrundgutachten

Ich sage schon mal danke für all die guten Informationen zu dem Thema die hier schon frei verfügbar rumliegen. Würde mich freuen, wenn ihr uns auch etwas Feedback da lasst.

Grüße,
ntrd

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 11.07.2019 19:00:04
0
2803113
Zitat von ntrd Beitrag anzeigen
Ist der Boden geeignet für einen RGK?

ich kann nur dazu raten, bei planungen im trenchplanner auch mal testweise 1-2 stufen schlechtere als die angenommene bodenqualität einzustellen, um zu sehen wie der graben sich dann verhält.

in deinem fall geht die planung vom besten boden (ton/schluff) aus..
wenn es so ist, glückwunsch.. bei zwei stufen schlechter wird die temp tief rot..

die planungen des trenchplanners sind sehr konservativ ausgelegt, aber wie der boden dann in wirklichkeit ist, weiss man erst wenn der graben auf ist.
ich würde mich da auch auf schlechtere bodenqualitäten einstellen, also so planen das auch bei sandigem lehm noch gute leistung erreicht wird.

aber ich bin in der hinsicht auch ein "gürtel und hosenträger" typ.. ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.07.2019 19:55:50
1
2803128
Hi,

- Boden ist geeignet, aber ich würde da defensiv rangehen, weil es sich
hier wohl um eher inhomogene Anschüttungen handelt?

- Schatten ist egal. Der Kolllektor lebt mehr von Regenwasser.

- Gefälle ist wurscht. :-I)

- Ich würde durch die Kellerwand gehen, siehe folgender Plan.

- Eine Holzhütte oder Hochbeeet könnt ihr über dem Kolllektor später
errichten.

- Wurzeln von Bäumen sind kein Problem. Da nimmt man bei normalen
Wasserleitungen und nichts anderes ist das Solerohr, auch keine Rücksicht
darauf.

- Wasserschutzgebiet kann zum Problem werden, wird man halt sehen,
wenn man den Kolllektor bei der unteren Wasserbehörde anzeigt.

- Wir gehen davon aus, wie bei normalen Wasserleitungen, das das Rohr
100 Jahre überlebt. Das Material ist sehr stabil. Überlebt das Rohr das Verfüllen,
passiert da nichts mehr mit.

Deinen Kollektor würde ich so verändern und habe zur Sicherheit
"lehmigen Sand" gewählt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=NIjhFp0syAFnZMY7zRbe

Grüsse

winni

Verfasser:
ntrd
Zeit: 15.07.2019 23:01:21
0
2803995
Danke euch für das erste Feedback!

Die alternative Variante gefällt mir im Prinzip schon mal sehr gut. Schön, wenn eine Verschattung das Vorhaben nicht verhindert.

Um bzgl. der Bodenbeschaffenheit sicherer zu sein werde ich unter der Woche am nördlichen Ende der Kollektorfläche nochmal ein Loch auf 1,70 Tiefe buddeln und mir das Ganze anschauen. Die "inhomogenen Anschüttungen" könnten z.B. auch nur im Bereich des Hanges sein, in den das Haus reingebaut wird, da es dort "künstlich" zur Straße hoch geht.

Wegen Wasserschutzgebiet habe ich mit der Unteren Wasserbehörde gesprochen. In Hessen sind Erdwärmesonden bis 3m Tiefe und mit mind. 1m Abstand zum höchsten Grundwasserstand anscheinend nicht besonders genehmigungspflichtig in Zone III. Das wurde mir bestätigt. Da in dem BGG ja noch tiefer sondiert wurde als die angestrebten 1,70m und kein Grundwasser gefunden wurde, sind die Bedingungen also soweit erfüllt.

Nach einem HB habe ich auch schon Ausschau gehalten. Am liebsten jemand, der mir eine Nibe F1255 verbaut. Bin auch so halb fündig geworden. Noch nichts Konkretes aber jemand, der schon mal eine SWWP an einen in Eigenleistung verlegten RGK angeschlossen hat. (Besitzer wären bisher sehr zufrieden mit ihrer Lösung)

Ausschreibung für Rohbau läuft gerade noch. Werde potentielle Baufirmen dann mal fragen, wieviel so ein Bagger für 1-2 Tage denn zusätzlich kosten würde. Dauert aber wohl noch, bis da was zurück kommt. Momentan irgendwie alle überlastet?!

Habe mich schon mal nach alternativen Lösungen umgeschaut, falls 2.5m Grabenbreite zu unwirtschaftlich sind, wegen evtl. unpassender Schaufelbreiten. Wie wäre denn sowas hier?

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=oT0epKme9ivsYdafqDXA

Grüße,
ntrd

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.07.2019 11:34:13
0
2804054
Könntest Du so machen.

Ich würde noch etwas verändern, das mittlere Stück geht mir zu weit an
das wärmere Stück hoch. Mal mit 1,8 Meter Breite und 1,6 Meter Tiefe:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=rBlJYTMBIv5UV1yQYiXS

Grüsse

winni

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 16.07.2019 14:52:19
0
2804107
Zitat von ntrd Beitrag anzeigen
Nach einem HB habe ich auch schon Ausschau gehalten. Am liebsten jemand, der mir eine Nibe F1255 verbaut. Bin auch so halb fündig geworden. Noch nichts Konkretes aber jemand, der schon mal eine SWWP an einen in Eigenleistung verlegten RGK angeschlossen hat.

an den kontaktdaten wäre ich per pn interessiert, danke..

Verfasser:
ntrd
Zeit: 30.10.2019 01:10:31
0
2846595
Hallo zusammen. Nachdem sich bzgl. unseres RGK-Vorhabens zuletzt wenig getan hatte gibt es jetzt neue Erkenntnisse.

Gibt ein Angebot für Baggerarbeiten:
* 9.5t => 300€ + 85€/h
* Schaufelbreite 1.6m

Konkreten Termin mit dem HB habe ich Ende der Woche. Wenn das soweit klar geht, kann ich Kontaktdaten gerne weiterleiten. Der soll mir ein Angebot für Installation einer Nibe S1255 machen und dann kann ich den BAFA Antrag stellen. Hausbau soll Anfang nächsten Jahres losgehen.

Bei folgenden Punkten würde ich gerne nochmal eure Hilfe in Anspruch nehmen:

1) Der Boden enthält viele Steine.
Ich habe mal ein bisschen gegraben und Bilder vom Aushub gemacht. Ich denke das könnte problematisch für das Rohr werden.
Kann man die Erde beim Verfüllen irgendwie sieben? Baggerfahrer hat leider keine Spezialschaufel dafür. Im Forum habe ich aufgeschnappt, dass man Hasendraht verwenden kann. Aber wie würde man das denn konkret machen? Wie hoch müsste denn eine "gesiebte" Schicht auf dem Kollektor liegen, bevor man dann mit Bagger normal weiter verfüllen kann?

2) Auswahl des Rohres.
Aus anderen Threads habe ich rausgelesen, dass "am Besten" ein einzelnes durchgängiges Rohr wäre, da man dann keinen Verteiler braucht und keine Angst haben muss, dass eine Schweißstelle undicht wird. Das längste was man bekommen kann ist aber ja das 300m/40mm Rohr. Jetzt frage ich mich, ob dann ein geschweißter 300m+100m/40mm Kreis (z.B. von Santherr) sinnvoll ist, oder 2 Kreise a 300m/32mm inklusive Verteiler. Mir kommt es so vor als ob sowohl die Schweißmuffen als auch der Verteiler potentielle "Schwachstellen" sind, über die auf Dauer Druckverluste möglich sind und kann mich nicht entscheiden, was jetzt das "geringere Übel" ist. Über die Möglichkeit nur ein 300m/40mm Rohr zu nehmen und den Graben etwas überzudimensionieren habe ich auch gelesen, aber irgendwie ist mein Graben in der 1.6m-Breite-Variante so lang, dass mir das dabei nicht sinnvoll erscheint? Der Aushub sieht allerdings recht vielversprechend lehmig aus, sodass ich vielleicht nicht ganz so defensiv planen muss und den Graben auch etwas verkürzen könnte.

Schöne Grüße,
ntrd

Verfasser:
martinwall
Zeit: 30.10.2019 03:32:38
0
2846599
Zitat von ntrd Beitrag anzeigen
Hallo zusammen. Nachdem sich bzgl. unseres RGK-Vorhabens zuletzt wenig getan hatte gibt es jetzt neue Erkenntnisse.

Gibt ein Angebot für Baggerarbeiten:
* 9.5t => 300€ + 85€/h
* Schaufelbreite 1.6m

Konkreten Termin mit dem HB habe ich Ende der Woche. Wenn das[...]


Wo wird denn das Haus wohnen?

Grüße

Verfasser:
ntrd
Zeit: 30.10.2019 11:19:02
0
2846746
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
Wo wird denn das Haus wohnen?

Grüße


In Steffenberg, Hessen.

Verfasser:
martinwall
Zeit: 30.10.2019 14:40:16
0
2846853
Zitat von ntrd Beitrag anzeigen
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
[...]


In Steffenberg, Hessen.


Schade, das ist mir zu weit.

Grüße

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.10.2019 18:00:53
0
2846974
Hi,

hier würde man üblicherweise 2 mal 32er Rohr, je 300 Meter lang, verlegen.

Beim 40er Rohr würde man 2 mal 200 Meter verlegen und die Rohre in
der Mitte mit einer Schweissmuffe verbinden.
Richtig verschweisst, mit dem richtigen Gerät kann man da eigentlich
kaum was falsch machen, sollte das keine Schwachstelle sein.
Nach dem selben Prinzip werden auch Gasleitungen verbunden...

Grüsse

winni

Verfasser:
ntrd
Zeit: 30.10.2019 22:35:41
0
2847121
Okay - gibt es denn für 2*200m 40er Rohr noch andere Lieferanten als den RGK Shop aus Österreich?

Bei Santherr scheint es das 200er ja nicht zu geben. Macht es denn einen Unterschied, ob ich beim 40er 200/200 oder 300/100 aufteile?

Das deutlich ernstere Problem scheint mir allerdings der Steingehalt des Aushubs zu sein. Wenn da noch jemand eine gute Idee hat, wäre ich sehr dankbar.

Freundliche Grüße,
ntrd

Verfasser:
martinwall
Zeit: 30.10.2019 22:50:12
0
2847126
Zitat von ntrd Beitrag anzeigen
Das deutlich ernstere Problem scheint mir allerdings der Steingehalt des Aushubs zu sein. Wenn da noch jemand eine gute Idee hat, wäre ich sehr dankbar.


Dann solltest Du das Rohr erst in Sand einschlämmen. Mit 10 -15cm Überdeckung. Unten natürlich auch. Beim anschließenden Verfüllen darauf achten, daß in der ersten Schicht nicht zu große Wacker sind.

Grüße

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.10.2019 23:36:26
0
2847152
Nein, sorry Martin, Sand ist schlecht für den Wärmeübergang.

Wenn die Mutterbodenschicht nicht ähnlich steinig ist, solltest
Du die als erste Verfüllschicht nutzen, nrtd.
Vorher den Grabenboden mit einer Rüttelplatte planieren.

Gegen 300/100 spricht nichts, ausser das da dann mit einem
schwereren Ringbund gekämpft werden muss.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 30.10.2019 23:36:42
0
2847153
Moin,

bitte nicht ausgerechnet Sand dafür nehmen, die Wärmeleitfähigkeit ist einfach zu schlecht. Es sei denn, der Sand bleibt dauerhaft nass/wassergesättigt, dann ist es kein Problem.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
martinwall
Zeit: 31.10.2019 00:16:16
0
2847167
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Nein, sorry Martin, Sand ist schlecht für den Wärmeübergang.



Ok, wusste ich nicht. Ich hab nur an den Schutz der Rohre gedacht.

Grüße

Verfasser:
ntrd
Zeit: 14.11.2019 00:51:37
1
2855582
Hallo zusammen,

es gibt wieder ein bisschen Fortschritt:
- Zweites Baggerangebot (15t, 100€/h, 1.7m Schaufel) bekommen
- Besprochen, dass Mutterboden der zukünftigen Baugrube zur Überdeckung genommen werden kann
- Angebot für 2*200m 40er Rohr eingeholt
- Wahrscheinlich ein Leih-Schweißgerät am Start

Mir sind noch paar Fragen gekommen:

1. Kann man bei steinigem Boden auch die Baggerschaufel statt Rüttelplatte zum Glätten des Grabenbodens nehmen oder reicht das nicht?

2. Falls wir uns doch entscheiden die Einführung durch die Kellerbodenplatte zu machen, sollten wir das in 2m Tiefe oder alternativ weniger tief dafür aber im KG-Rohr oder Kabuflex machen. Richtig?

3. Wir dürfen unser Niederschlagswasser in einen Bach im Norden einleiten (Versickerung auf Grundstück laut Bodengutachten nicht empfohlen wegen Lehm). Dazu würden wir gerne KG-Rohr in 80cm Tiefe verlegen. Auch für potentiellen Strom (und 1-Wire Bus für Sensoren) würden wir gerne ein weiteres KG-Leerrohr in 60cm Tiefe verlegen. Beides entlang des Grabenverlaufs um Aushub zu sparen. Ist das realisierbar und möglich? Gibts was zu beachten?

4. Einführung an der Ostseite ist etwas tricky, da Hanglage und abgetrepptes zweischaliges Mauerwerk vorhanden (11.5cm/1+14cm/20cm). Wie würde man bei sowas die Einführung realisieren? Habt ihr da Erfahrungen?

Bin weiterhin für jede Hilfe dankbar und motiviert am Planen.

Grüße,
ntrd

Verfasser:
ntrd
Zeit: 15.11.2019 13:50:11
0
2856483
Gerade nochmal 2 Varianten gezeichnet (mit aktualisierter Heizlast):

1.1) Hauseinführung seitlich, Baggern am Hang

1.2) Hauseinführung unter Bodenplatte, kein Baggern am Hang

Den mittleren Abschnitt würde ich dann jeweils weglassen, wenn sich beim tatsächlichen Verlegen zeigt, dass der Boden besser als "lehmiger Sand" ist.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.11.2019 14:27:28
0
2856506
Hi,

zu:

1. Ich würde die Rüttelplatte bevorzugen.

2. Ich denke, das wird zu tief, also in Schutzrohr geführt?

3. Ist normal etwas wenig Abstand für Abwasser, getrennte Führung
fände ich da besser und bei der Kreuzung Slinkys tiefer legen, beim Kabel egal

4. Deine Variante 1.2 finde ich gut, würde nur die Laufrichtung umdrehen.
Das hast Du dann das kalte Stück am Rand und mehr Leistung:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=YOOyhKYZ0RkvvJ5QiPN8

Oder so:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=hTn9Yd4kZf7BW4mGyuMK

Grüsse

winni

Verfasser:
ntrd
Zeit: 15.11.2019 17:23:30
0
2856617
Ah, stimmt. Das mit dem Umdrehen ist ein guter Hinweis.

2) Okay, dann pack ich das Rohr unter der Kellerbodenplatte in KG-Rohr. Welche Tiefe ist dann minimal erforderlich? 0.5m reichen?

3) Beim Abwasserrohr wollte ich halt erreichen, dass man nicht 2 Gräben ausheben muss. Und der Bagger hat soweit ich weiß nur eine 1.7m Schaufel. Werd ich nochmal nachhaken.
Eigentlich würde es sich ja anbieten das Regenwasser dort zu versickern, aber das Bodengutachten sagt, dass der Durchlässigkeitswert im Hangschutt "schwach durchlässig" ist. Was das jetzt genau für eine Versickerung über dem RGK in einiger Entfernung zum Haus bedeutet, weiß ich nicht.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.11.2019 18:14:22
0
2856663
Ja, 0,5 Meter reicht.
Muss man sich halt ansehen, wie das mit anderen verlegten Rohren
in dem Bereich zusammen passt.

Vielleicht eine Rigole mit Kiespackung über dem Graben bauen, aber
das/die Drainagerohre bis zum Bach führen?
So in der Art, Bilder weiter unten:
https://www.energiesparhaus.at/forum-regeneration-ringgrabenkollektor/44685
Da würde dann auch der RGK vom Wassereintrag profitieren.

Grüsse

winni

Verfasser:
ntrd
Zeit: 02.01.2020 00:54:50
0
2882551
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

Vielleicht eine Rigole mit Kiespackung über dem Graben bauen, aber
das/die Drainagerohre bis zum Bach führen?
So in der Art, Bilder weiter[...]

Ja, so würde mir das echt gut gefallen. Aber mir fällt es gerade schwer abzuschätzen, ob sich das lohnt. Die Kiespreise aus dem anderen Forum scheinen mir für meinen Standort etwas niedrig angesetzt. Wie müsste ich diese Kiespackung denn dimensionieren, wenn gar nicht alles versickern muss, sondern der "Rest" sozusagen einfach in den nördlichen Bach laufen kann?

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