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Verpressungen von Fittingen
Verfasser:
Brickleberry1
Zeit: 16.07.2019 08:53:52
0
2804013
Servus

Mich würde interessieren Beispiel an REMS

Die Mini-Press ACC mit 22KN und die Power-Press ACC mit 34Kn.

Vorteil der kleinen ist klar. "Reichen" aber die 22KN? Nach einem Telefonat mit Viega meinten die ihre kleinste Pressmaschine im Sortiment irgendwas mit G... würde 24KN aufbringen. Darunter könnten Sie keine Aussagen zur Dichtigkeit treffen.

Hat hier jemand Erfahrung was Verpressungen mit der Mini-Press angeht?

Und was haltet ihr von der Rothenberger AC ECO?

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 17.07.2019 12:35:01
1
2804271
Jeder Hersteller einer Pressmaschine muss zwingend systemzertifiziert sein. Er holt sich quasi eine Bescheinigung, dass mit seinem Gerät eine ordnungsgemäße Verarbeitung und Verpressung des jeweiligen Press-Fitting-Systems gewährleistet ist.

Liegt dieses Zertifikat nicht vor, würde ich diese Maschinen nicht einsetzen. Auch sollte man bei Pressmaschinen die Wartungsintervalle penibelst einhalten, sonst ist ganz schnell Ebbe mit der Gewährleistung.

Gruss
Dom

Verfasser:
Selberpresser
Zeit: 17.07.2019 14:48:21
1
2804306
Ganz so penibel würde ich das mit den Pressmaschinen nicht sehen.

Was bringt eine Top- Gewartete Pressmaschine wenn die Pressbacken abgenutzt sind?

Bei der Prüfung von Presswerkzeugen wird lediglich die Presskraft der Backen gemessen und nicht die der Press- Maschine.


Ich habe das mal bei Rems gesehen. Die Kontrollieren nur den Spalt zwischen den Pressbacken ob dieser geschlossen ist beim Pressen. Das kann man auch selbst machen. Man nimmt Alufolie und Hält sie zwischen die Pressbacken an der vorderen Öffnung beim verpressen einer Verbindung. Hat die Alufolie abdrücke (Quetschungen) ist alles o.k.

Für Handwerker mit Gewährleistungspflichten ist das natürlich nicht unbedingt geeignet, für alle anderen reicht es um zu wissen das die Maschine in Kombination mit den Backen I.O. ist.


Wir haben eine Rems Akku die hat schon 54mm V- Kontur Edelstahl gepresst. Geht gut. Und wenn nicht, eine ältere Novopress Hydraulische Pressmaschine steht im Keller die hat gewaltig Kraft.

Nicht zu viel Angst haben, Presswerkzeuge sind "grobschlächtige" Werkzeuge und keine Feinwerkzeuge. Die Toleranz bei den Fittingen und Rohren ist oft größer als die bei den Presswerkzeugen. Selbst wenn die 30 Jahre alt sind.

Unsere M- Backen von Mannesmann sind 32 Jahre alt und gehen immer noch perfekt.


Wir hatten schon mehrmals eine Rems Mini verwendet und die hat Verbundrohre bis 40mm und Kupferrohre bis 35mm Problemlos verarbeitet.

Viel Erfolg bei den Projekten!

Verfasser:
Brickleberry1
Zeit: 17.07.2019 20:47:24
0
2804421
Danke für eure Antworten das beruhigt mich ungemein.

Dann wird die Anlage die durch die Mini verpresst wird hoffentlich dem Drucktest (Sofern alles richtig bedient und installiert wurde) standhalten :)

Eine Frage hätte ich aber noch, muss ja nicht unnötig Threads erstellen..

Aktuell ist ja eine Sieger Heizung (Tochter von Buderus) verbaut. Den Wärmebedarf bzw. die Heizlastberechnung liegt vor.

Beispiel Heizkörper Schlafzimmer

kW 1,5W 4m Rohrlänge a 12mm CU.

Man soll ja nun zwei Grundlegende Dinge beachten.

Als Richtwerte für Strömungsgeschwindigkeiten gelten 0,3 m/s bis 1,0 m/s in den Hauptverteilleitungen und 0,5 m/s bis 0,8 m/s in den Heizkörperanschlussleitungen.

Nun ist der Heizkörper quasi so nah an der Heizung, dass Hauptstrang = Heizkörperanschluss werden wird.

Bei einer Vorlauftemperatur Tv von 50°C und einer Rücklauftemperatur Tr von 35°C (15K diff) komme ich auf die 0,31 m/s was aber ja nur für die Hauptverteilung den Soll erfüllt nicht aber für die Heizkörperanschlussleitung.

Dafür müsste ich die Spreizung verringern Tv weiterhin 50°C und den Tr auf 41°C (9K) Dann würde ich auf 0,51 m/s erreichen, würde dann bei Haupt- und Heizkörperanschlussleitung im soll liegen. Dummerweise liegen wir dann bei knapp 479,6 Pa/m was ja auch wieder viel zu viel ist. Davor lagen wir bei 189,2 Pa/m was für eine Kleinanlage eigentlich auch schon viel zu viel ist. Aber was bleibt einem dann für eine Möglichkeit? Klare Lösung wieder mal den Rohrquerschnitt erhöhen. Von 12mm CU auf 15mm CU dann liegen wir bei 52,5 PA/m aber dann sinkt das ganze auch wieder auf 0,18 m/s ab. Das ganze natürlich dann wieder bezogen auf die Tv 50 - Tr 35. Verringern wir also wieder die Spreizung auf 9K Tv 50 - Tr 41 bekommen wir eigentlich endlich die Werte mit denen wir arbeiten können.

Also nochmal HK 1,5 kW 4m mit 15mm CU und einem Druckverlust von 130Pa/m. Sieht bisher alles gut aus. Lediglich der Q also Massenstrom erhöht sich mächtig von knapp 64Kg/h auf 142,86 Kg/h. Wäre quasi dann viel zu heiß in dem Raum (Sollwert weit überschritten). Könnte man diesem Übel dann einfach entgegentreten indem man mittels Thermostat einfach weniger regelt? (10-30% maximal)

Wird das so in der Praxis auch gemacht? Oder gleicht man das ganze anderweitig aus (Durchflussanzeiger mit Stellfunktion, Handventil in der Leitung, Heizkreisverteiler etc)

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