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[RGK] Neubau in Vohburg a.d. Donau
Verfasser:
winni 2
Zeit: 26.07.2019 14:51:43
0
2806775
Bei dem Kabu ist, glaube ich, der Aussendurchmesser angegeben.
Wirst Du wohl mindestens das 50er Rohr brauchen, aber mehr schadet
nichts.
Gibt es auch im Baustoffhandel oder vielleicht mal Bauunternehmer
fragen, ob die ein passendes Reststück haben.

Grüsse

winni

Verfasser:
Spide85
Zeit: 07.08.2019 21:32:35
0
2811059
Sooo, Tag 1:

Bagger und Archäologe kamen pünktlich. Das war's dann aber auch mit dem Positiven:

Wir haben angefangen, den Oberboden vom Haus abzuziehen. Dabei eine Fundstelle mit Tierknochen und wahrscheinlich einen Lehmofen zu Tage gebracht.

Dann weiter gemacht, mit dem südlichen Teil vom Oberboden des RGK. 2 Funde, einmal Tonscherben aus dem Mittelalter und wieder Knochen.

Letzteres hindert uns nun daran, den RGK auf voller Tiefe auszugraben, denn dafür müssen erst die Ausgrabungen gemacht werden. Zum Glück hat die Archäologie FIrma die Kapazität, morgen früh direkt mit 4 Mann anzurücken und mit den Ausgrabungen zu starten. Man sagte mir, dass mit Glück am Samstag mit dem RGK weitergemacht werden kann.

Der Bagger und der Fahrer stehen so lange rum, das Angebot Archäologiefirma ist bei knapp 7000€, sprich inklusive Bagger, Material und co bin ich im 5 Stelligen Bereich. Finanziell ist der RGK nun schon völlig in die Hose gegangen.

Ich weiß nicht so recht, was ich machen soll. Am Montag habe ich weder Bagger noch Baggerfahrer. Beides nochmal anrücken lassen kann ich vergessen, da auch meine Helfer sich nicht nochmal eben Urlaub nehmen können. Für den Aufwand und das ganze Geld, hätte eine Gastherme verdammt lange laufen können.

Bin gerade echt fertig. Meine einzige Hoffnung, ist, dass die Archäologen schon am Freitag fertig sind und wir dann am Sa+So den RGK noch schafen.

Viele Grüße
André

Knochenfundstelle am Haus:


Funde im RGK (alles, was pink markiert wurde):

Verfasser:
winni 2
Zeit: 08.08.2019 12:13:14
0
2811222
Mist....:-(

Aber ist es richtig, die Kosten dem RGK bilanziell komplett aufzubürden?
Schon mit der Bodenplatte, Wege, etc., hättest Du die Archäologen doch
schon gebraucht?
Nur so als "Trost" vielleicht...

Grüsse

winni

Verfasser:
Spide85
Zeit: 09.08.2019 21:38:52
2
2811648
Hallo,

Tag 2:

Vorweg: Es hat soweit alles zum Positiven gewendet. Der Archäologe ist gestern früh um 8 Uhr mit 4 Mann angetreten und hat alles ausgegraben. Die Kosten werden sich daher wahrscheinlich deutlich unter dem bleiben, was im Angebot aufgeführt war.
Wir haben gestern abend noch die mündliche Genehmigung des ganzen Grundstücks bekommen, so dass mein Vater und ich gestern Abend noch die südliche Seite des RGK ausbaggern konnten.
Allerdings hat uns der lose Donau-Kies das Leben schwer gemacht. Er ist ständig von der Seite nachgerutscht.

Tag 3
Heute in der früh sind alle Helfer vorort gewesen und wir haben den RGK zu 90% verlegt. Es fehlen noch die letzten 5 Slinkeys. Wir hatten immense Probleme, den Mutterboden getrennt vom Kies zu lagern und dementsprechend wieder zu verfüllen. Hätten wir nicht noch das Grundstück nebenan, wäre es nicht gegangen. Die Aushubmenge habe ich deutlich unterschätzt.
Wir haben versucht, so gut es ging, den Oberboden direkt auf den RGK (ca. 10cm) zu verteilen und einzuschlämmen.

Der Boden ist leider stellenweise sehr unterschiedlich, es variiert zwischen Sand (so, wie man an im Urlaub am Stand findet), Sand und Kies gemischt, Schutt vom Vorbesitzer und reinem Kies. Letzteres zum Glück nur an einer ~1m langen Stelle.

Wetter war heute nicht ohne, wir hatten ~30-33°C, was aber wahrscheinlich die Handhabung des DN40 Rohrs etwas erleichtert hat. Die ersten 4-5 Slinkeys waren die schlimmsten, da hatten wir noch keine Übung und die Rolle war nur mit 3 Mann gerade und eben zu händeln. Danach ging's wie am Schnürchen.

Morgen der Rest.

Viele Grüße
André


Verfasser:
crink
Zeit: 09.08.2019 21:59:31
1
2811656
Moin,

gut, dass es nun doch schneller ging als gedacht. Bitte stelle am Ende genau die Kosten zusammen damit andere, die ähnliche Vorzeitprobleme haben, von Deinen Erfahrungen profitieren können.

Danke und viele Grüße
crink

Verfasser:
Spide85
Zeit: 14.08.2019 10:38:19
0
2812975
Hi,

nochmal kurz zwei Fragen, die sich mir stellen:

1. Ich bin gerade etwas unsicher, da ich hier im Forum widersprüchliches dazu lese: Wir haben das Rohr nun gerade unter die Garage verlegt, ohne KG Rohr oder so. In einem Beitrag hier stand irgendwo, dass das kein Problem ist, da bei gerade Verlegung die Entzugsleistung nur gering ist und keine Vereisung stattfindet, aber wo anders stand, dass Kabuflex oder KG nötig ist. Was soll ich tun? =)

2. Nochmal Thema Hauseinführung: Kann ich auch einfach 2 KG (oder HT?) Rohre nehmen mit Winkeln, da dann direkt die Soleschläuche durch und dann ausschäumen? Oder muss das zwingend in Kabuflex?

VIelen Dank und Grüße
André

Verfasser:
crink
Zeit: 14.08.2019 15:14:03
1
2813034
Hi Andre,

1. Das hängt davon ab... Warmes Ende mindestens 1,5 m Tiefe unterhalb der Garage bei bindigem Boden. Kaltes Ende lieber in 2 m Tiefe, bei großzügig dimensioniertem Kollektor auch 1,8m. Bei Sandboden egal.

2. KG mit Winkel ist ok, aber bitte viele kleine Winkel und nicht einen einzigen 90 Grad Winkel, sonst passen da die Rohre nicht durch.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Spide85
Zeit: 14.08.2019 16:45:48
0
2813058
@1: Wir sind ~1,5m unter der Garage. Aber sandiger Kiesboden. Kann also bleiben?

@2: Roger, danke!

Verfasser:
crink
Zeit: 14.08.2019 23:20:13
0
2813191
Ja,

bei sandigem bzw. kiesigem Boden hat der Boden genug Platz für Eis - wenn der Grundwasserspiegel im Winter tiefer liegt als 1,5 m.

Viele Grüße
crink

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