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Zuluft Heizraum
Verfasser:
boardslive
Zeit: 15.05.2019 07:45:22
0
2784699
Guten Morgen :)

Ich betreibe einen ETAtwin 30 kW (4-zeilige ETAtronic) und einen 2000l-Puffer in einem separaten Heizraum im Erdgeschoß. Die Abmessungen des Raumes sind etwa 3 x 3,5 x 2,5 m mit 2 Außenwandseiten. Zudem gibt es 1 Zugangstür (Feuerschutztür) und 2 uralte Fenster (Metallrahmen, einglasig, da ziehts wie in einem Vogelhaus).

Aktuell wird die Zuluft des ETA über diese Fenster gezogen (1 Glas teilweise entfernt). Da ich über die Fenster und die permanente Öffnung aber massiv an Energie verliere, sollen nun neue Fenster rein. Wenn das geschieht, muss ich mir Gedanken über die Zuluft für den ETA machen.

Meine Vorstellung wäre: neue Fenster rein, die immer geschlossen sind und zusätzlich eine Kernbohrung für Zuluft. Kaltlufteinstrom bremsen entweder durch die berühmte Sukram’sche Klappe oder über ein Thermosiphon (jeweils ca. 150mm-Rohr).

Die Fragen sind nun:
1) Auf welche Höhe soll die Kernbohrung = Rohreintritt hin? Ich könnte von knapp unter der Decke bis hin zum Boden alles realisieren, aber was ist thermisch am besten? Trotzdem Rohr von oben nach unten bis zum Boden ziehen oder gleich am Boden bohren?
2) Macht es Sinn, das Zuluftrohr bis zu den Kesselzuluftstellmotoren zu ziehen? Das wären dann rd. 2,5m mit einigen 90°-Winkeln. Die Luft käme dann im Winter eiskalt am ETA an. Schade ihm das?
3) Kann der ETA eine elektrische Klappe steuern? Sinngemäß „Gebläse an = Klappe auf“.

Besten Dank und Grüße!

Verfasser:
alorie
Zeit: 15.05.2019 08:24:23
1
2784704
Hallo,

thermisch ist es am besten die Kernbohrung in Bodennähe durchzuführen.
Viele 90° Winkel sind ungünstig wegen Strömungswiderstand. Offen in den Raum lassen und fertig.
Elektrische Klappe über den Lüfter zu steuern ist technisch kaum ein Problem. Vom Eingang des Relais welches den Lüfter ansteuert einfach noch ein weiteres für die Klappe ansteuern lassen.
Ob das allerdings Rechtlich zulässig ist?

Verfasser:
boardslive
Zeit: 19.08.2019 08:17:49
0
2814521
Hallo alorie,
danke für deine Antwort.

Evtl. kann die Kernbohrung an einer anderen Wand gemacht werden, dann wäre der Weg von Wand bis Zuluft-Stellmotoren nur etwa 1 Meter.
Kann ich die eiskalte Luft im Winter direkt zu den Stellmotoren leiten oder schadet ihnen das? Alternative wäre eben die zuvor geplante Wand, da müsste die kalte Luft dann quer durch den Raum ziehen, bis sie beim Kessel ankommt.

Besten Dank und Grüße!

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.08.2019 08:56:57
1
2814528
< 50 kW handeltes sich nicht um einen Heizraum, sondern um einen Aufstellungsraum. Natürlich braucht der Kesel Verbrennungsluft. Hier bietet sich eine Verbrennungsluftklappe an. Es könnte aber auch ein flexibler Schlauch an den Kessel verlegt werden.

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 19.08.2019 09:50:45
0
2814540
Hallo

empfehlenswert ist vorher ein Gespräch mit dem bösen schwarzen Mann. Manche sind auch recht freundlich wenn sie vorher gefragt werden.

ciao Peter

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 19.08.2019 10:52:11
0
2814573
Hier mal ein Vorschlag von einem gewaschenen, bösen ex-schwarzen Mann :-))

Du benötigst nach Baurecht eine Öffnung von mindestens 150 cm² (12,5 x 12,5 cm).

Wenn du einen Zuluftkanal legen willst, erhöht sich der Querschnitt entsprechend. Kann man rechnen, wenn du uns effektive Schornsteinhöhe, Querschnitte und Bauarten der Abgasanlage angibst. Ich gehe mal davon aus, das der Schornstein übers Dach mündet.

Gut wäre es auch, wenn du uns mitteilst, von wo der Wind kommt, damit wir das mit in die Auswahl der Wand einfließen lassen können, in die du die Öffnung setzen willst.

Nach meinen Erfahrungen würde ich die Zuluftöffnung ca. 1,50 m über Boden anordnen und dann über einen Blechkanal z.B. 20 x 10 cm nach unten führen.

Vom Einbau einer Klappe rate ich ab. Du willst ja, dass der Raum gelüftet wird und sich nicht langfristig zu einem CO/CO2-See entwickelt. Oder hat der Raum auch einen Entlüftungsschacht?

Sukram’sche Klappe? Was hat der denn da schon wieder ausgeheckt? :-)
Thermosiphon??? Denke das hat in der Lüftungstechnik nix zu suchen ...

Verfasser:
boardslive
Zeit: 19.08.2019 11:20:43
0
2814587
Hallo zusammen!

Wind käme von jener Seite, an der zwischen Wand und Kessel nur rd. 1m Abstand ist. Der Winddruck würde den Zuluftstrom also eher begünsigen. Die kalte Zuluft käme waagrecht von außen in den Raum und würde "direkt" zu den Stellmotoren des Kessels ziehen. Der restliche Raum bliebe warm (zumindest wärmer als jetzt).

Macht es denn Sinn, die Öffnung/Bohrung bewusst oben zu setzen und dann mit Rohr oder Schacht nach unten zu führen? Dadurch generiere ich wohl mehr Widerstand als bei einer Bohrung direkt am Boden und benötige demzufolge mehr Querschnitt, wie schon von Karl-Heinz erwähnt.

Extra Abluft gibt es nicht, der Raum ist oben dicht.

Besten Dank und Grüße!

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 19.08.2019 11:39:15
0
2814591
Durch das zum Fußboden führende Rohr hast du einen zusätzlichen Drallwiderstand und eine Zuluftvorwärmung im Winter. In der Übergangszeit und im Sommer kannst du ja dann zusätzlich noch ein Fenster kippen.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 19.08.2019 11:47:50
0
2814593
Hallo,

klebe doch einfach mal ein Blatt Papier mit einem Streifen Klebeband vor die Öffnung und schau wie es sich verhält.

Brenner an: Luftzug öffnet die "Klappe", Brenner aus: warme Luft will nach draußen und schließt die Klappe.

MfG
uwe

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.08.2019 13:41:51
0
2814644
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
Sukram’sche Klappe? Was hat der denn da schon wieder ausgeheckt? :-)
Thermosiphon??? Denke das hat in der Lüftungstechnik nix zu suchen ... [...]

Ein einfacher Pappdeckel, der die Öffnung beim Anlaufen des Brenners öffnet ;>))


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