Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
RGK + WP + ST - Projekt
Verfasser:
PeterWAF
Zeit: 11.09.2019 21:55:38
0
2823169
Hallo zusammen,

ich möchte gerne meine Ölheizung mittelfristig durch eine WP mit RGK + ST ersetzen.

Haus:
- BJ. ca. 1944 Teilunterkellert (Heizung und Öllager)
- Fassade mit 10cm Styropor gedämmt (2000/2001)
- alle Fenster (1.1) erneut (2000/2001)
- Dach gedämmt
- FBH ist zum Teil vorhanden (RTL) bzw. wird später grundsätzlich bei Gelegenheit nachgerüstet, wo es geht.
- ca. 210m² beheizte Fläche (theoretisch, wenn alle Räume genutzt werden)
- NT Ölheizung 26 kW aus 1996
- Ölverbrauch ca. 1850 Liter als Durchschnitt aus den letzten 3 Jahren
- PV 9,9kWp vorhanden (2019) und kann/wird höchstwahrscheinlich auf 24kWp erweitert
- 5 Personenhaushalt

Vorhaben:
Ich plane eine ST-Anlage (16m² + 2x 800 bzw.750 Liter) und eine Sole-WP 7-8kW mit RGK. So viel es geht in Eigenleistung.

Über die Wirtschaftlichkeit der ST-Anlage habe ich bereits sehr viel gelesen und mir ist bewusst, dass es hier sehr unterschiedliche Meinungen gibt. 2 oder 3 Studien über die Kombi Sole-WP + ST habe ich ebenfalls analysiert.

Die Ölheizung haben ich im letzten Winter auf ca. 50°C einstellen können, um zu testen ob wir mit diesen Temperaturen zurechtkommen. Ich werden diesen Winter versuchen noch weiter runter zugehen.

Bevor ich mich aber zu sehr in der Detailplanung verliere würde ich mich über ein Feedback bezüglich des groben Umrisses meiner Idee freuen.

Szenario 1
ST + Ölheizung optimieren und in aller ruhe (2-3 Jahre) RGK und Sole-WP installieren.

Szenario 2
WP + RGK und etwas später ST

Szenario 3
????

Grabenkollektor

Vielen Dank vorab

Gruß
Peter

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 11.09.2019 23:12:51
1
2823197
Warum willst du die Solarthermie denn unbedingt haben?

Wann ist die PV gebaut worden?
Da würde es Sinn machen gleich auf<30 kwp zu gehen.

Aus welcher Gegend kommst du?

Gruß Philipp

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.09.2019 00:47:35
3
2823212
Hallo Peter,

Aufgrund des Ölverbrauchs liegt Deine Heizlast nach der alten Schweizer Formel
bei ca. 7 kW.

Bodenart ist sicher?

ich versuche es mal ohne gefährliche Tiefen und sonstige Fehlermeldungen. :-)
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=JS1kTk1a2KmX1QYhSF1M

2 mal 40er Rohr ist übersichtlicher zu verlegen.

Du legst anscheinend Wert darauf die Vegitation zu erhalten, aber einfach werden
die Baggerarbeiten nicht und der Aushub muss irgendwohin...
Der Graben müßte auf jeden Fall in Abschnitten realisiert werden, denke ich.

Ich würde die Kosten der ST in Optimierung der Heizflächen auf niedrige
Heiztemperaturen und mehr PV stecken und dann wäre wahrscheinlich
noch Geld übrig. :-)
Weil, wenn die ST was bringt, hast Du auch Solarstrom für den Wärme-
pumpenbetrieb und wenn die ST sehr viel bringt, brauchst Du den Ertrag
nicht und er ist nutzlos. Während Du PV-Strom-Überproduktion vergütet
bekommst.

Grüsse

winni

Verfasser:
Habedere
Zeit: 12.09.2019 13:00:28
0
2823384
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
PV 9,9kWp vorhanden (2019) und kann/wird höchstwahrscheinlich auf 24kWp erweitert[...]

Innerhalb 12 Monate kannst du zur selben Einspeisevergütung "updaten" wenn ich mich nicht irre. Nur der Papierkram beginnt von neuem...
von dem her - hurtig hurtig :)

Verfasser:
passra
Zeit: 12.09.2019 16:06:14
0
2823427
Zitat von Habedere Beitrag anzeigen
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
[...]

Innerhalb 12 Monate kannst du zur selben Einspeisevergütung "updaten" wenn ich mich nicht irre. Nur der Papierkram beginnt von neuem...
von dem her - hurtig hurtig :)


Nix selbe Einspeisevergütung. Die Vergütung bemisst sich immer nach dem IB-Zeitpunkt.
Innerhalb der 12 Monate gelten beide Anlagen aber als eine gemeinsame, was z.B. bei der reduzierten EEG-Umlage relevant ist.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 12.09.2019 16:15:34
0
2823436
Moin,

mach die PV so groß wie möglich, so zeitnah wie möglich. 24kWp ist top.
Mit einer modulierenden WP ala 1255-6 oder der iDM Terra 2-8
ist alles abgedeckt.
stecke deine restliche "Energie" in die Senke: Wandheizung, Deckenheizung oder was immer bei dir "geht".
Eine Thermie ist wie eine Modelleisenbahn. sieht schick aus und man kann damit spielen, mit WP an RGK und reichlich PV ist der nutzen jedoch sehr, sehr gering, das
kann ich aus eigener Erfahrung berichten...
Eine für Thermie geeignete Fläche ist für PV eine Spitzenfläche, es wäre schade um den Platz.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 12.09.2019 16:41:24
1
2823448
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
PV 9,9kWp vorhanden (2019) und kann/wird höchstwahrscheinlich auf 24kWp erweitert


Hast du die STA geschenkt bekommen? Ansonsten fällt es mir schwer vorstellbar, wie du eine WP-PV-Kombination preislich mit einer STA schlagen willst. Dazu kommt, dass das hydraulisch wesentlich komplexer wird.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 12.09.2019 17:03:32
1
2823456
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Hast du die STA geschenkt bekommen?


Sebst das ist egal, die verschwendete Lebenszeit für
Planung und Montage wäre mir schon zu viel.

Verfasser:
PeterWAF
Zeit: 12.09.2019 21:11:13
0
2823520
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen
Warum willst du die Solarthermie denn unbedingt haben?

Wann ist die PV gebaut worden?
Da würde es Sinn machen gleich auf<30 kwp zu gehen.

Aus welcher Gegend kommst du?

Gruß Philipp



Hallo Philipp,

Ich komme aus dem Kreis Warendorf im Münsterland.
Die PV-Anlage ist im August 2019 in Betrieb genommen worden. Ursprünglich wollte ich so viel es geht installieren (Eigenleistung Wohnhaus + Nebengebäude). Ich habe sogar an ein Teilstück der Nordseite (18° nach westen) gedacht, um auf ca. 30kWp zu kommen.
Aber aus Zeitgründen habe ich mich an eine Firma gewannt, die mir geraten hat erstmal nur 9,9kWp zu instalieren. Heute bin ich von dieser Entscheidung nicht mehr überzeugt, weil ich sehe was die Anlage bei typischen Winterlichtverhältnissen bringt. Ich denke, dass man mit 9,9kWp den normalen Verbrauch ganz gut abdecken kann. Aber für die WP wird da kaum was übrig bleiben.

Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

Aufgrund des Ölverbrauchs liegt Deine Heizlast nach der alten Schweizer Formel
bei ca. 7 kW.

Bodenart ist sicher?

ich versuche es mal ohne gefährliche Tiefen und sonstige Fehlermeldungen. :-)
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=JS1kTk1a2KmX1QYhSF1M

2 mal 40er Rohr ist übersichtlicher zu verlegen.

Du legst anscheinend Wert darauf die Vegitation zu erhalten, aber einfach werden
die Baggerarbeiten nicht und der Aushub muss irgendwohin...
Der Graben müßte auf jeden Fall in Abschnitten realisiert werden, denke ich.

Ich würde die Kosten der ST in Optimierung der Heizflächen auf niedrige
Heiztemperaturen und mehr PV stecken und dann wäre wahrscheinlich
noch Geld übrig. :-)
Weil, wenn die ST was bringt, hast Du auch Solarstrom für den Wärme-
pumpenbetrieb und wenn die ST sehr viel bringt, brauchst Du den Ertrag
nicht und er ist nutzlos. Während Du PV-Strom-Überproduktion vergütet
bekommst.

Grüsse

winni


Hallo Winni,

Mit der Bodenart bin ich mir sehr sicher. Ich habe im letzten Jahr das letzte Stück Abwasserleitung zwischen Haus und Bordstein erneuert und bin genau 2 Spatenstiche in die Tiefe gekommen. Danach kommt ich glaube Mergel oder so und dann feuchter Lehm. Ohne Bagger ging da nichts.

Bezüglich der Vegetation verhandle ich noch und Versuche ein guten Kompromiss zu erarbeiten. Danke für deinen Vorschlag


Zitat von mdonau Beitrag anzeigen

Moin,

mach die PV so groß wie möglich, so zeitnah wie möglich. 24kWp ist top.
Mit einer modulierenden WP ala 1255-6 oder der iDM Terra 2-8
ist alles abgedeckt.
stecke deine restliche "Energie" in die Senke: Wandheizung, Deckenheizung oder was immer bei dir "geht".
Eine Thermie ist wie eine Modelleisenbahn. sieht schick aus und man kann damit spielen, mit WP an RGK und reichlich PV ist der nutzen jedoch sehr, sehr gering, das
kann ich aus eigener Erfahrung berichten...
Eine für Thermie geeignete Fläche ist für PV eine Spitzenfläche, es wäre schade um den Platz.


Hallo mdonau,

die Vernunft und mein Taschenrechner sagt mir dass du vom wirtschaftlichem Aspekt recht hast. Ich wollte auch immer eine Modeleisenbahn haben, leider habe ich nie eine bekommen :) ..... In der Tat bin ich mir nicht sicher, ob ich mir diese "Hobby" tatsächlich anschaffen soll. Grundsätzlich gefällt mir die ST.

Ich habe mal mein Dach vom Wohnhaus grob gezeichnet:

Zeichnung vom Dach (Wohnhaus)


Zitat von passra Beitrag anzeigen

Nix selbe Einspeisevergütung. Die Vergütung bemisst sich immer nach dem IB-Zeitpunkt.
Innerhalb der 12 Monate gelten beide Anlagen aber als eine gemeinsame, was z.B. bei der reduzierten EEG-Umlage relevant ist.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das verstehen soll. Habe ich einen Nachteil, wenn ich innerhalb der 12 Monate zu baue? Der Installateur sagt mir mir, dass ich mich diesbezüglich entspannen soll weil ich ja 12 Monate Zeit habe...

Vielen Dank

Gruß
Peter

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.09.2019 22:09:26
1
2823561
Hallo Peter,

wenn du die Erweiterung deiner PV innerhalb von 12 Monaten machst, zählt die ursprüngliche PVA und die Erweiterung als eine Anlage. Deshalb würdest du die komplette Anlage die Einspeisevergütung bekommen, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des ersten Teils gültig war.

Machst du die Erweiterung nach 12 Monaten bekommt diese die niedrigere zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Erweiterung gültige Einspeisevergütung. Die ursprüngliche Anlage würde weiterhin die Vergütung bekommen wie bisher.

Zu ST:
Diese würde vor allem dann Wärme erzeugen, wenn die Grenzkosten deiner PV+WP-Kombi eh niedrig wären. Diese sind im schlimmsten Fall immer noch unter 5ct/kWh. Damit müsste die ST ca. 4000kWh/a beitragen und weniger als 4000€/kWh kosten. Das Problem ist nur, sobald die PV aus der Vergütung fällt, sinken deine Grenzkosten bei PV+WP auf maximal 2ct/kWh. Falls du davon ausgehst, dass deine ST nach 20a noch 10 Jahre lebt und sonst keine Kosten verursacht, könnte diese dann gerade mal diese 2ct/kWh sparen und das im optimistischen Fall erst nach 20 Jahren.

Grüße Nika

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 12.09.2019 22:27:52
0
2823569
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
Heute bin ich von dieser Entscheidung nicht mehr überzeugt, weil ich sehe was die Anlage bei typischen Winterlichtverhältnissen bringt. Ich denke, dass man mit 9,9kWp den normalen Verbrauch ganz gut abdecken kann. Aber für die WP wird da kaum was übrig bleiben.


Was für ne Ausrichtung hast du denn? Natürlich kannst du mit 9,9kwp keine Volldeckung an einem diesigen Januartag erwarten, aber mit einer Taganhebung kriegt man das gut ausgenutzt. Mit ne 9,9kwp-Anlage kriege ich etwa 40% Eigenverbrauchsquote.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 13.09.2019 08:23:51
1
2823623
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen


Hallo mdonau,

die Vernunft und mein Taschenrechner sagt mir dass du vom wirtschaftlichem Aspekt recht hast. Ich wollte auch immer eine Modeleisenbahn haben, leider habe ich nie eine bekommen :) ..... In der Tat bin ich mir nicht sicher, ob ich mir diese "Hobby"


Hallo Peter, du weißt aber schon, dass Du mit einer modulierenden SoleWasserWP gerade in der Übergangszeit und im Sommer - Arbeitszahl ca 5! - und einer Belegung der für die ST vorgesehenen Fläche von 16 qm mit Hochleistungs PV Modulen Wirkungsgrad ca 20% - aus eben dieser Fläche ca 100 % der einfallenden Globalstrahlung in Wärme umwandeln kannst. Das ist deutlich mehr als der Wirkungsgrad ST auf dieser Fläche, billiger und - nochmals nutzbar ertragssteigernd - ohne Stagnation. Der Auf der Fläche von 16 m² von der WP nicht genutzte Strom kann, vor allem im Sommer, entweder Deinen sonstigen Stromverbrauch mit abdecken oder er kommt der Allgemeinheit zugute. Wir werden auf Jahrzehnte hinaus jede kWh erneuerbaren Strom auf jedem Dach brauchen.

ST ist teurer, hat weniger Ertrag und kann nur schlecht eingebunden werden.

ST ist wie Musikkassette statt digitaler Musik.

Verfasser:
Heidizwerg
Zeit: 13.09.2019 09:38:58
0
2823644
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Hallo Peter,

wenn du die Erweiterung deiner PV innerhalb von 12 Monaten machst, zählt die ursprüngliche PVA und die Erweiterung als eine Anlage. Deshalb würdest du die komplette Anlage die Einspeisevergütung bekommen, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des ersten Teils gültig war.[...]

Das mit der Vergütung liegst Du etwas falsch.
Eine erweiterte Anlage wird auch nur diese Vergütung in den Monat der Inbetriebnahme
berechnet. Die Erstanlage behält ihre Vergütungssatz.
Die 10 kWp Grenze ging es nur um die EEG Abgabe des Eigenstrom, wenn diese übersteigt.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.09.2019 16:22:55
0
2823781
Zitat von Heidizwerg Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Das mit der Vergütung liegst Du etwas falsch.
Eine erweiterte Anlage wird auch nur diese Vergütung in den Monat der Inbetriebnahme
berechnet. Die Erstanlage behält ihre Vergütungssatz.
Die 10 kWp Grenze ging es nur um die EEG Abgabe des Eigenstrom, wenn diese übersteigt.

Entweder hast du mich missverstanden oder willst du auf einen anderen Sachverhalt hinaus. Zumindest das mit der gleichen Vergütung innerhalb von 12 Monaten wurde im PV-Forum oft erklärt und mehrfach in der Praxis bestätigt.
Zitat von PV-Rechner


Das Erneuerbare Energien Gesetz gibt in § 19 Absatz 1 klare Definitionen dafür, wann eine Photovoltaikanlage als Erweiterung angesehen werden darf. Um als solche zu gelten, muss sie nämlich
- auf demselben Grundstück wie die „Altanlage“ oder in einer unmittelbaren räumlichen Nähe zu dieser erbaut und
- maximal zwölf Monate nach der Erstanlage in Betrieb genommen werden. [...]

Gilt eine Photovoltaikanlage als Erweiterung eines bestehenden Systems, so wird auch für die neu hinzugekommenen Leistungen sowie die daraus resultierenden Kilowattstunden Strom, die ins Netz eingespeist werden, die Einspeisevergütung gleichen Niveaus gezahlt, wie für die „Altanlage“.

Verfasser:
PeterWAF
Zeit: 13.09.2019 20:14:39
0
2823882
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
[...]


Was für ne Ausrichtung hast du denn? Natürlich kannst du mit 9,9kwp keine Volldeckung an einem diesigen Januartag erwarten, aber mit einer Taganhebung kriegt man das gut ausgenutzt. Mit ne 9,9kwp-Anlage kriege ich etwa 40% Eigenverbrauchsquote.


Das Wohnhaus sowie das Nebengebäude sind 18° nach Osten gerichtet.
Die Dachneigung des Wohnhauses beträgt ca. 55° und des Nebengebäudes ca 35°.
Aktuell ist nur die Südseite des Nebengebäudes mit 9,9kWp belegt. Möglich sind etwas mehr als 14kWp.


Vielen Dank für die viele Rückmeldungen, die Helfen mir meinen Plan immer klarer werden zu lassen.

Gruß
Peter

Verfasser:
nicijan
Zeit: 13.09.2019 20:36:12
0
2823893
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen

Hallo Peter, du weißt aber schon, dass Du mit einer modulierenden SoleWasserWP gerade in der Übergangszeit und im Sommer - Arbeitszahl ca 5! -

Jetzt bin ich mal gespannt auf Ergebnisse anderer Nibe Betreiber.
Meine Nibe schafft 3,2 COP bei Sole 18° und Warmwasser 49°C.

Jetzt habe ich mal die Bereitung auf Ist Temperatur umgestellt, das heißt sobald der Vorlauf die gewünschte WW überschreitet drosselt der Verdichter.
Bin gespannt was sich jetzt ergibt.

Verfasser:
PeterWAF
Zeit: 13.09.2019 20:44:28
0
2823898
Ich habe hier im Forum oft gelesen, dass eine WP möglichst ohne Speicher betrieben werden sollte. Mir leuchtet auch ein, dass die Masse des Estrichs bei viel FBH ausreichen ist die Wärme kurzzeitig zu speichern.
Nun habe ich nur in den Kinderzimmern und im Badezimmer bis jetzt FBH. Der Rest ist mit normalen Heizkörpern ausgestattet. Im Wohnbereich großzügig meiner Meinung nach.
Ich würde gerne die WP mit dem SMA Home Manager koppeln, dann sollte die WP möglichst nur Tagsüber laufen.
Ist dennoch zu erwarten, dass ich unter diesen Voraussetzungen ohne Puffer aus kommen werde?

Verfasser:
passra
Zeit: 13.09.2019 20:45:33
0
2823899
Zitat:

Gilt eine Photovoltaikanlage als Erweiterung eines bestehenden Systems, so wird auch für die neu hinzugekommenen Leistungen sowie die daraus resultierenden Kilowattstunden Strom, die ins Netz eingespeist werden, die Einspeisevergütung gleichen Niveaus gezahlt, wie für die „Altanlage“.


DEN Passus im EEG würde ich gern sehen, gerne mit Paragraphenangabe!

Und im PV-Forum wurde das so auch noch nie bestätigt, sondern nur vermutet und dann als falsch angemerkt...

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 13.09.2019 20:51:25
0
2823903
Hallo Peter,

Du heizt ja jetzt auch ohne einen großartigen Puffer, oder?
Das funktioniert gut. Ich habe im EG FBH und im OG mit Bad und Schlafzimmern nur Heizkörper. Ich bin bisher zufrieden werde aber noch weiter optimieren.
Da du nicht weit weg wohnst habe ich dir mal eine pn geschrieben, du kannst gerne mal gucken kommen.

Gruß Philipp

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 13.09.2019 20:56:09
0
2823906
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Das Wohnhaus sowie das Nebengebäude sind 18° nach Osten gerichtet.
Die Dachneigung des Wohnhauses beträgt ca. 55° und des Nebengebäudes ca 35°.
Aktuell ist nur die Südseite des Nebengebäudes mit 9,9kWp belegt. Möglich sind etwas mehr als 14kWp.


Vielen[...]


Hallo Peter,

Ich glaube es gibt bei pv Erweiterungen dann eine Mischvergütung.
Lass dich im pv forum beraten und baue möglichst schnell alles voll.

Gruß Philipp

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.09.2019 22:28:01
0
2823955
Zitat von passra Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


DEN Passus im EEG würde ich gern sehen, gerne mit Paragraphenangabe!

Und im PV-Forum wurde das so auch noch nie bestätigt, sondern nur vermutet und dann als falsch angemerkt...

Keine Ahnung wie gut du das PV-Forum kennst.... Ich habe die Erweiterung meiner Anlage entsprechend den Infos dort geplant. Die 12 Monatsgrenze kann z.B. auch andersrum genutzt werden um z.B. EEG-Abgabe zu umgehen, wenn man z.B. eine PV größer 10kWp ohne EEG-Umlage haben möchte. Beide Varianten, weniger und mehr als 12 Monate, wurden auch so von meinem VNB bestätigt, sonst hätte ich meine Erweiterung innerhalb von 12 Monaten gemacht.

Dazu guckst du in neuer Fassung des EEG unter
§ 24 Zahlungsansprüche für Strom aus mehreren Anlagen
Absatz 1 ist eindeutig.

Bei der Clearingstelle hilft dir
https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/beitrag/3486
weiter. Da musst du dich ggfs. zu weiterführenden Dokumenten durchklicken.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.09.2019 22:33:18
0
2823958
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen
Zitat von PeterWAF Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Peter,

Ich glaube es gibt bei pv Erweiterungen dann eine Mischvergütung.
Lass dich im pv forum beraten und baue möglichst schnell alles voll.

1. PV-Forum ist in jedem Fall zu empfehlen

2. Ich habe eine Erweiterung mit Mischvergütung. Diese wird nur bei Erweiterung nach 12 Monaten gemacht. Dazu wird (leider) noch ein Erzeugungszähler gesetzt. Wegen dieser zwei Punkte würde ich heute in jedem Fall eine Erweiterung innerhalb von 12 Monaten bevorzugen.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 13.09.2019 22:54:20
0
2823965
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Jetzt bin ich mal gespannt auf Ergebnisse anderer Nibe Betreiber.
Meine Nibe schafft 3,2 COP bei Sole 18° und Warmwasser 49°C.

[...]


Das kann kaum sein. Meine „alte“ fix Speed Vaillant VWS aus 2011 hat seit Juni AZ 4,8 für WW bei ähnlichen Soletemperaturen ausgeworfen. Kommt in der Übergangszeit noch Heizen dazu sind es schon >5.

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 14.09.2019 06:19:11
0
2823990
Zitat von passra Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


DEN Passus im EEG würde ich gern sehen, gerne mit Paragraphenangabe!

Und im PV-Forum wurde das so auch noch nie bestätigt, sondern nur vermutet und dann als falsch angemerkt...

Zitat:
Abgrenzung Erweiterung und Neuanlage
Das Erneuerbare Energien Gesetz gibt in § 19 Absatz 1 klare Definitionen dafür, wann eine Photovoltaikanlage als Erweiterung angesehen werden darf. Um als solche zu gelten, muss sie nämlich

auf demselben Grundstück wie die „Altanlage“ oder in einer unmittelbaren räumlichen Nähe zu dieser erbaut und
maximal zwölf Monate nach der Erstanlage in Betrieb genommen werden.
Dabei gilt der Monat der Arbeitsaufnahme des ersten Photovoltaiksystems bereits als erster Zählmonat, was bedeutet, dass zum Beispiel eine im Mai 2012 ans Netz gegangene Photovoltaikanlage bis einschließlich April 2013 erweitert werden kann.

Alle Anlagen, die diese Zwölfmonatsfrist überschreiten oder aber die Voraussetzungen der räumlichen Nähe nicht erfüllen, werden nicht als Erweiterung sondern als Neuanlage behandelt.

quelle

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.09.2019 08:44:59
0
2824010
Zitat von hbrockmann Beitrag anzeigen
Zitat von passra Beitrag anzeigen
[...]

quelle

Daran denken im neuen EEG ist es im Paragraph 24 und nicht im Paragraph 19 zu finden.

Grüße Nika

Aktuelle Forenbeiträge
rholten schrieb: OK, vielen Dank, jetzt habe ich den Sinn verstanden. Wenn die Therme die Heizkörper speist, geht dies die meiste Zeit, außer wenn es sehr kalt ist, mit geringeren Temperaturen als jene die permanent...
Peter_Kle schrieb: Was hast du nach 15 MIn und laufendem Brenner für eine Spreizung ?? GErade bei überdimensionierter Therme + Übergangsproblemen empfehle ich nicht die Internet App ( die dich überhauptnicht voran bringt)...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Website-Statistik