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kleine und gute WP gesucht
Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 23.09.2019 21:39:39
0
2829542
Hier ein paar Bilder von draußen und drinnen...



Die Ecke vor dem Haus ist knapp.
1,35m Breit und 2m von der Hauswand bis zum Weg ... der Fotograf steht auf dem 1,4m breiten Weg, dann folgen zum Garten dahiner eine "L-Stein Wand" mit 1m Höhe.

Die WP pustet sinnvolerweise vom Haus weg ... etwas Abstand zum Bau ... ich müsste mir einen neuen Platz für die Mülltonnen bauen, oben am Weg ... schaffe ich auch. Sind die verbleibenden ca. 1m zwischen WP und den Mülltonnen neu oben am Weg dann genug Abstand oder muss da mehr Platz sein?

Mehr Platz ...dann müssten die Tonnen unten bleiben und die WP steht oben am Weg, dort hat sie dann die 1,4m Weg bis zu der L-Steinwand. Tonnen oder L Steine wurde etwas Schall schlucken; links und rechts und rundherum wohnen halt die Nachbarn.
Hier müsste man die WP Rohre und Elektroanschlüsse "unterirdisch" in einer Thermokiste aka Schlangengrube führen, dazu habe ich auch schon Bilder und Ideen gesehen im Forum.
Favorit wäre die Lösung mit WP unten nah an der Hauswand!

Noch ein Bild von der Ecke mit Weg...
Es ist wiklich eng ... Ventilator links und Anschlüsse recht auf der Seite zu den Stufen/Haustür ist auch eher doof.


Das ist der Blick von unten in den Schacht.
Dummerweise liegt das DN110 Fallrohr der Obergeschosse im 14cm breiten Schacht ganz an der Außenwand. Da muss gebastelt werden ....



Würde das wirklich funktionieren oder habe ich irgendein Rohr ... eine Verbindung vergessen? 3 Jahre hampel ich damit nun rum und die Lösung ist so einfach...
Unten im Bad hinter der Mauer zum Schacht finde ich auf jeden Fall WW und Heizung VL und Heizung RL. Dahinter würde draußen sofort die WP stehen, eigentlich doch perfekt, oder? Habe ich was vergessen?

Ein Bad wird zur Baustelle ... Fliesen gehen kaputt und eine Wand muss eingerissen werden, um an die Rohre im Schacht zu kommen, aber das ist 8-10cm Ytong und mehr nicht.



Im Bereich Abfluss des Klos, Halterung von Klo und unterputz Spülkasten an der Wand und Schacht rechts könnte es für die Kernbohrungen eng werden. Wie groß müssen die eigentlich sein? Ich habe eine 80er Bohrkrone da....

Zusatzfrage zum Thema WW, wir haben die Zirkulation aus, der Speicher steht im DG und läuft von dort schön zu de Zapfstellen. Funktiomniert das auch mit Speicher im Keller oder muss die Zirkulation dann laufen?

Das wäre die Ecke im Keller für den WW Speicher ... bei 5 Personen 200l oder 300l planen? Ich bin für die kleinere Lösung, weniger Verluste und 2-3 Mal duschen oder ein Vollbad reicht.

Waschmaschine und Trockner müssen da weg, aber es ist Platz genug da.
Rechts im Bild sofort der Zählerkasten ... perfekt.



PS.: In der weiteren Planung wären dan Feinheiten zu lösen, wie z.B. wie entleere ich den Heizkreis und wohin ... wie entleere ich den WW Speicher, der Keller hat keinen Bodenablauf, der Abauf zum Kanal liegt auf ca. 1m Höhe.

Habe ich irgendwas vergessen?

Kennt jemand einen guten Installateur im Ruhrgebiet, der das baut, wenn das Grobe wie Kernbohrungen, Mauer geöffnet usw. gemacht ist?

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 23.09.2019 21:52:22
0
2829546
Ich will keine Zirkulation.
Die ist jetzt auch aus!

Wasserhahn auf und warten reicht völlig, die Wege sind in der Käsehälfte kurz, mehr als 10m bis in den Tank hat kein Rohr.

Die Frage ist eher, ob es die Zirkulation braucht, wenn der WW Speicher im Keller steht und nicht mehr oben, aber ich merke schon, da war die Frage bereits Käse.
Wasserdruck regelt das .... wenn ich WW haben will und auf drehe, dann kommt das auch, egal wo der Speicher steht und natürlich ohne dumme Zirkulation, die Energie kostet und WW vernichtet.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 23.09.2019 21:53:49
0
2829547
Gibt es hier einen Experten, am besten einen Geisha Anwender aus dem Ruhrgebiet, wo man mal lieve vor Ort gucken könnte, und der auch bei mir mal für einen Kaffee gucken könnte?

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 27.09.2019 10:24:21
0
2830979
Macht es Sinn, hier noch weiter zu schreiben?
Das Thema ging kreuz und quer, verschiedene Geräte an unterschiedlichen Aufstellorten waren Thema ... reine BWWP wurde angedacht.

Soll ich besser ein neues Thema anfangen und dort bei Null starten und die Planung beschreiben. Ich erhoffe mir noch die ein oder andere Unterstützung von euch, bei der Anlagenplanung und den Vorarbeiten, die ich selbst machen kann und will.

Inzwischen bin ich ja weiter.
Die Gasbüchse muss noch einen Winter durchhalten.
In 2020 möchte ich dann eine Panasonic Aquarea Monoblock mit 5KW vor das Haus stellen.

Die Ecke mit den Mülltonnen (Bild etwas weiter oben in diesem Thema) wird der Aufstellort werden, da habe ich 1,4m Platz bis zum Nachbarn unter dem Badfenster.
Der Mülltonnenplatz des Machbarn ist keine harte Wand ... Luft kann da durch strömen ... wir werden einen Kompromiss finden.

Die Anschlüsse der Geisha liegen dann rechts, neben der Haustüre. Dort kann ich eine oder zwei Kernbohrungen setzen und lande dahinter im vorgesetzten Sockel hinter dem Klo, in dem auch Abwasserrohr und Spülkasten sitzen. Bei der Aktion wird das kleine Bad unten zur Baustelle werden, der Pott muss von der Wand ab, Fliesen werden kaputt gehen, aber der Vorteil ist, dass ich parallel zur Gasbüchse, die dann ab April 2020 nur noch WW machen muss, aufbauen kann und alles für den Heizungsmonteur oder Kältemann vorbereiten kann.

Ich würde die WP dann neu an einer anderen Stelle einschleifen.
Das Haus sieht Heizrohrtechnisch so aus, dass in dem Versorgungsschacht, der vom Keller bis zum DG durchgehend ist, Viega Sanfix Fosta Rohre in 25*3,5 liegen. Das ist nicht zu üppig, aber denke ich eine ganz gute Grundlage.

Bilder dazu:





Dieses Rohr würde das Heizungswasser der WP über die Etagen verteilen.
Auf den Etagen liegen zu den einzelnen Heizkörpern dann Viega Sanfix mit 16*2,2.
Das ist knapper aber sollte auch noch ausreichend sein.

Ich bin leider kein Erstbezug in dem Haus ... nach meinem Stand gehen die Heizungsrohre vom Schacht einzeln zu jedem Heizkörper, Keller 2 Heizkörper, EG 4 Heizkörper, OG 4 Heizkörper und DG 1 Heizkörper. Einzelne Heizkörper können und werden gegen größere Modelle getauscht werden.

Kann man irgendwie durch zu drehen der Heizkörper testen, wie die angeschlossen sind? Denkbar ist ein Ring je Etage, in dem die Heizkörper jeweils im VL/RL hängen. Oder eben jeder Heizkörper geht vom Schacht mit eigener 16x2,2 Verrohrung ab. Ich vermute letzteres.

Anfang Oktober habe ich einen Termin mit einem Energieberater, der eine Heizlastberechnung erstellen wird. Der Mann ist sehr offen für WP.

Mein größtes Problem sehe ich darin, jemanden zu finden, der mir die Verrohrung und die erste Inbetriebnahme der WP macht. Die groben Vorarbeiten wie Vorgarten platt machen, Kernbohrungen setzen, zwei Elektrokabel in 3*4mm bis zum Zählerkasten ziehen usw. kann ich selbst machen.

Danach muss die WP in die Heizungsrohre im schacht eingeschleift werden und ein 3-Wegeventil, WW Speicher, Wärmemenenzähler, diverse Absperrhähne, kombinierter Blasenabscheider und Schlammabscheider eingebaut werden. Habe ich was vergessen?

Der 200-300l WW Speicher kommt in den Keller und wird ebenfalls im Schacht dann die WW Zirkulation (die ist und bleibt aus) angeschlossen.

Ich habe noch viele Fragen und würde mich über Hilfe und Antworten auf dem Weg zur ersten Inbetriebnahme und weiter zur Optimierung der WP freuen.

Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]

Ja klar ... alles ist denkbar!
Am besten sollte @seppelpeter mal die Grundrisse des Hauses uploaden! .>)


Auch Grundrisse und mehr Bilder kann ich gerne einstellen.

Sagt mir was ihr braucht.

Nochmal die Eckdaten vom Haus Bj 2006
17,5cm Kalksandsteinwand, 10cm Dämmung in Steinwollen, 2cm Luftschicht und 8cm vorgesetzte Klinkerfassade.
Ich zeichne seit 2009 den Gasverbrauch in Excel auf.
Je nach Winter liegen wir bei 10.000 bis 12.000 KWh Gasverbrauch.
Im Sommer geht nur für WW jeden Tag 5-8KWh Gas drauf ... bedeutet, dass im Jahr 2000-3000KWh Gas nur für WW drauf gehen und das Haus mit 7000-9000KWh geheizt wird.

Das sollte doch passen zur Panasonic Aquarea Monoblock mit 5KW oder bin ich völlig auf dem Holzweg.

Die Heizungsverrohrung und die Heizkörper sind natürlich nicht ideal ... da wird der Energieberater was zu sagen ... den Austausch davon kann man eventuell selbst machen ... da muss nix gelötet werden, aber der Hahnbock muss passen.
Alleine der Tausch von 600x600 Typ11 gegen gleiche Größe als Typ22 oder 600x800 Typ22 würde den Wasserinhalt der Heizung etwas erhöhen und sollte förderlich für niedrige Vorlauftemperaturen sein.

Die olle Gasbüchse ist ein 18KW Brocken.
Ich habe ihn im Heizbetrieb hart auf 5KW begrenzt.
Laufzeiten sind dann im Winter bei 0-5 Grad Außentemperatur 15-30 Minuten.
Die VL Tempoeratur liegt laut Anzeige der Gasbüchse und gemessen mit Anlegethermometer bei ca. 35 Grad. Das ist OK für die Geisha.
Ich habe leider keinerlei Plan, wie viel Wasser pro Minute oder Stunde durch die Heizungsanlage kreist ... die Umwälzpumpe der Heizung steht auf mittlerer Stufe, es ist eine Grundfoss mit 3 Stufen von 25 über 45 bis 75W Verbrauch; fest in der Gasbüchse integriert und nicht zu tauschen....

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 27.09.2019 10:39:33
0
2830985
Zitat von skyme Beitrag anzeigen
Wie I_h_F_g ;) schon schrieb, schau mal wie weit du runter kommst. Denn 37°C bei 0°C außen klingt zwar erstmal niedrig, ist es aber nicht wirklich, zumindest nicht im WP-Umfeld. Bei 0°C hast du gerade mal ungefähr die Hälfte der benötigten Heizlast - bei der Auslegungstemperatur bräuchtest du dann eine Vorlauftemperatur von ca. 47 Grad. Wenn hier von einer Auslegung auf 35/30 gesprochen wird, dann ist das immer bei der Normaußentemperatur gemeint, also je nach Standort -10 bis -16 °C. Und der Unterschied von 35 zu 47 Grad Vorlauftemperatur entscheidet bei einer WP massiv darüber, ob man mit den Verbrauchskosten am Ende zufrieden ist.


47 Grad VL hatten wir ganz sicher nie!
Wenn es kälter wird ... Normauslegungstemperatur im Ruhrpott ist -10 Grad (Mülheim an der Ruhr ... neben Essen) ... dann läuft die Gasbüchse bisher einfach deutlich länger.

Aus 15 Minuten bei Temperaturen um Null Grad, werden bei Frost dann 25 oder 30 Minuten bei nur minimal höherer VL ... aus 33-35 Grad um Null werden dann die 37 Grad ... die das Anlegethermometer und die Gasbüchse meldet.

Im Display stand ganz sicher nie ein Wert über 40 Grad ... auch an 39 oder 38 Grad kann ich mich nicht erinnern ... es gibt ja eh so gut wie keinen Winter mehr ... Winter im Pott ist Regen und 3 Grad. An den 10 Tagen, wo dann mal Schnee liegt ... da ist die JAZ/COP dann eben beschissen ... aber es wird warm.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 27.09.2019 10:59:54
0
2830998
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Unter Umständen ist zudem das Verziehen von zwei neuen Rohren (Vor- und Rücklauf zum Speicher) vorm ersten Heizkörper ab der Anbindung der Geisha an den Hausheizkreis gar nicht so problematisch.

Ich würde aber auch nochmal genauestens über die Nutzungshäufigkeit der verschiedenen Zapfstellen nachdenken ... dann den optimalsten Stellplatz des Warmwasserspeichers definieren.


Daten und Bild zum Heizungsrohr stehen nun weiter oben drin.

Mit der Aquarea neben der Haustüre könnte der WW Speicher in den Keller wandern.
Dort steht er nicht optimal zentral, aber zentraler als zuvor.
Das meiste WW wird im OG Bad verbraucht für Dusche und Wanne.
Dort hin wäre der Weg dann etwas länger, aber auch nicht viel.

Mir ist noch nicht ganz klar, wie dieses 3-Wege-Ventil vor dem Heizkörper funktioniert.

Sommer, Heizung aus
Warmes Wasser kommt von der WP, 3-Wege Ventil steht auf in Richtung WW Speicher, der Wärmetauscher wird durchströmt und der Rücklauf des Wärmetauschers geht ebenfalls hinter dem letzten Heizkörper und kurz vor der WP in den RL rein.
Es entsteht ein kurzer Kreis und da der "Widerstand" in diesem Kreis kleiner ist, geht das gesamte WW durch diesen Kreis und die Heizkörper bekommen nix ab.

Habe ich das so richtig verstanden?

Verfasser:
OttoB
Zeit: 27.09.2019 11:28:44
1
2831016
Ich gebe ehrlich zu dass ich nicht alle Seiten gelesen habe, Seite 4 überflogen und Seite 5 so gut es ging aber ich sehe immer noch nicht dass du einen WMZ eingebaut hast. Der wäre gut um Durchfluss zu bestimmen, Spreizung, maximale Heizlast, etc. Der WMZ brauchst du sowieso für de Förderung falls du die in Anspruch nehmen willst.

Wenn du nicht löten kannst gibt es verpressen als alternative, das ist so was von einfach und wie ich sehe sind die Leitungen bei dir schon verpresst. Bei den Gerätevermietern gibt es das passende Werkzeug dazu, ich habe ein günstiges Angebot bei Ebay gefunden und mir das erst mal geleistet, so bald ich hier im Haus überall fertig bin mit neuer Verrohrung verkaufe ich es wieder und sollte keine Verluste dabei machen.

25x3,5 ist ein bisschen klein, sind ja nur 18mm Innendurchmesser (ID). Ich habe alles in 28x1 Kupfer gemacht, habe aber nur ein paar Meter Rohr bis zum einzigen Verteiler im Keller. Meine 8 Heizkörper sind mit 14x2 angeschlossen (nur 10mm ID) und damit bekomme ich trotzdem mit der Heisha bis zu 3L/M durch ohne dass sie sich viel anstrengen muss. Da sind in jedem von den 8 Heizkreisen noch 4 starke Verengungen drin mit nur 6mm ID und trotzdem schaffst sie das.

2 Kernbohrungen habe ich in 150mm machen lassen damit die 11/4" Panzerflexrohre in jeweils einem 125mm HT Rohr noch ein bisschen Dämmung bekommen konnten. Immer 2 Bögen mit 45 Grad genommen aber 3x30 Grad wären im Nachhinein besser gewesen (ich brauchte 2 90 Grad Winkel um vom Keller zum Heisha zu kommem). Durch diese Rohre laufen bei mir auch die Strom- und Datenleitungen.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 27.09.2019 16:11:58
0
2831139
Mmh, ich finde nur Quellen, wonach die neue Geisha, die Heisha, mit 1 Zoll angeschlossen wird.

https://www.schiessl-kaelte.com/de_AT/Shop/Waermepumpen/Ausseneinheiten/Kompakt/Panasonic-Waermepumpe-LT-Kompakt-WH-MDC05H3E5-Heizen-Kuehlen-5-kW~p224955

https://www.meinhausshop.de/media/pdf/meinhausshop-DE%20A2W-Messekatalog%2019_150dpi.pdf

Ist es richtig so lange wie möglich auf 1 Zoll oder 1 1/4 Zoll zu bleiben, also 3-Wege-Ventil bis zum WW Speicher und Richtung VL/RL alles in der Weite ausführen, wie es aus der Aquarea raus kommt?

Erst kurz vor RL/VL würde ich von Kupfer auf das 25x3,5 Viega Sanfix Fosta wechseln, weil es anders nicht geht.

in welchem Querschnitt WW VL/RL ausgeführt sind muss ich erstmal gucken ... oder würde man den VL/RL sinnvollerweise sowieso oben einfach verbinden und am WW Speicher dann gar keine Zirkulation mehr bauen, sondern nur ein Rohr an den WW Speicher verbinden, welches dann per T-Stück in VL/RL geht ... das Wasser sucht sich dann jeweils den kürzesten Weg?

Durch die Kernbohrung nach innen käme man mit den Panzerflexrohren ... schaffen die Flexrohre auf 10cm einen 90 Grad Bogen oder sind die dafür zu unflexibel ... dann wäre da der erste 90 Grad Winkel zu setzen.

Bis vor den WW Speicher komme ich auf 3 Bögen mit 90 Grad und bis Eintritt VL sind es 6-7 Bögen auf 3m.
Ich komme im EG rein, muss erst in den Keller, sonst sitzt das 3-Wege-Ventil später unerreichbar hinter den Fliesen und vom Keller, wo auch der WW Speicher steht muss ich dann wieder hoch zum VL/RL Heizung.

Alternativ "Türchen" in die Fliesen einbauen und 3-Wege-Ventil im EG hinter den Fliesen einbauen ... dann wären es bis zum VL 3 Bögen mit 90 Grad ... WW würde aber bei 6-7 Bögen bleiben.

Ich habe keinen WMZ eingebau ... in die alte Heizung wollte ich nix mehr investieren und für den WMZ brauche ich ja wieder einen Klempner, oder gibt es die auch als Anlegeversion ... was für ein Modell könnte man da nehmen?

WMZ vor das 3-Wege-Ventil zum WW Speicher geht nicht ... das ist in der Gasbüchse drin, kein Platz vorhanden. Der WMZ könnte also nur Heizung zählen, ohne WW Bedarf.

Verpressen ... dieses Viega Sanfix Fosta 25x3,5 ist wohl nicht sehr verbreitet ... der Fosta 25x2,7 ist der Nachfolger ... das war bei meinem Heizi auch immer ein Drama, die richtigen Fittinge/Verbinder und die richtigen Pressbacken zu bekommen.

Alles verpressen ist aber eine interessante Idee ... wie komme ich dann von der Heisha auf das Viega Rohr ... gibt es da Verbinder?

Ich muss sowieso mal Viega anschreiben, weil bei mir noch das alte Fosta System (bis 2005) verbaut ist. Es gibt Übergänge auf das neue System in 25*2,7 ab 2005, aber jeder Übergang erhöht den Widerstand und ich möchte ja möglichst widerstandsfrei vom 1 Zoll oder 1 1/4 Zoll der WP auf mein schöne Sanfix Fosta 25*3,5 kommen.
Das alte Presswerkzeug finde ich leider nicht mehr käuflich zu erwerben bzw. habe ich davon einfach keinen Plan ... Elektrokabel crimpen kann ich inzwischen und Solarkabel schaffe ich auch, aber mit Wasser drin ... und Druck drauf ... huihuihui.

Wie kann ich raus bekommen, ob ich Verteiler drin habe oder ob jeder Heizkörper ab dem Versorgungsschacht separat angeströmt wird?
Ich glaube kaum, dass ab Versorgungsschacht ein Ring gebaut wurde ... das würde bedeuten, dass die Heizkörper der Reihe nach warm werden und das ist nicht der Fall.

Ich entnehme aber Deiner Antwort, dass es auch mit 25*3,5 und 16*2 zu den Heizkörpern funktionieren wird. Mit möglichst wenig Kurven und 90 Grad Bögen rein kommen wäre schön ... wird aber schwierig.

Die 150mm Kernbohrungen sind imposant ... da muss ich bis jetzt passen ... habe nur eine 60er Bohrkrone. Hast Du das trocken bohren lassen? Ich kann nicht nass bohren, wegen der Dämmung zwischen Wand und vorgesetzter Klinkerfassade.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 27.09.2019 21:26:58
2
2831262
Die Heisha hat 1 1/4“ Anschlüsse an der Rückseite, und ja so lange wie möglich mit mindestens 28mm oder 35mm (Kupfer) verlegen, mehr Durchmesser ist besser weil weniger Widerstand aber auch entsprechend teurer.

Die Flexrohre in 1 1/4“ sind nicht flexibel genug um 90 Grad auf 10 cm zu schaffen, 30-40 cm Radius ist gut machbar sonst könnte es zu viel Spannung auf den Verbindungen geben.

Ein WMZ habe ich selbst eingebaut, ein Rohrschneider, 2 große Wasserpumpenzangen, 4 Klemmringverschraubungen 28mmx1“Innengewinde, ein WMZ Anschlussset, ein WMZ natürlich und ein bisschen Hanf. Hat nur eine Stunde gebraucht um das zu machen. Ich musste nicht viel Wasser ablassen, dadurch war es so schnell machbar. Kosten insgesamt so 250 Euro, wegen Werkzeug kamen da 60 Euro dazu. Wenn es bei dir nur dieses viega rohr gibt dann wird es natürlich schwierig, ich hatten den Vorteil dass alles bei mir in 28mm Kupferrohr ausgeführt war.

Wegen deine Angst vor Verengungen, es sind nur 2 Übergänge vom alten zum neuen System die du brauchst und die sind kein Problem außer die haben nur 1 mm Innendurchmesser ;-). Die Frage ist ob dein Klempner das noch machen kann oder ob er dir die Pressbacken noch ausleihen kann oder ob viega dir ein Ausweg bieten kann. Wenn du jetzt einen WMZ einbauen (lassen) würdest dann bräuchtest du 4 Verengungen, ich meine Übergänge, das wäre gleich einen guten Test um zu sehen wie viel durchfluss du erreichen kannst.

Die Bohrungen wurden von einer Firma nass in einer Betonwand gemacht, da hatte ich einen entscheidenden Vorteil dir gegenüber. Wenn das trocken gemacht werden muss dann ist die Abnutzung der Bohrkrone bestimmt etwas größer als nass, ist dann nur etwas teurer.
.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 28.09.2019 00:10:32
0
2831323
Ach ja, die Liste wird immer länger ... ich sollte den Keller vielleicht mal fliesen und "wasserdicht" ausführen, wenn da der WW Speicher rein soll. Bodenablauf ist leider nicht möglich, aber Leckwanne mit Pumpe würde gehen ... im gefließten Keller aber auch vielleicht überflüssig.

Ich schreibe hier noch etwas weiter, bis das Ergebnis vom Energieberater vorliegt. Dann würde ich gerne den Plan vorlegen mit dem Ziel den zu optimieren und ein neues Thema starten. Ich brauche eure Hilfe..

Ok, im Panasonic Planungsleitfaden stehen auch wieder die 28mm als Anschluss drin ... das ist aber nicht 1 1/4" ... eben ein komisches Maß, dass z.B. der Donnermeister dann auf 1 Zoll reduziert hat und damit weiter geht. So ähnlich werde ich das auch machen.

Der Mauervorsprung, wo der Spülkasten und Abwasser drin ist, hat sogar 21cm ... reicht aber auch nicht für die 90 Grad Kurve. Da kommt also der erste Bogen zum Einsatz.

Ich sehe ja ein, dass der WMZ toll wäre, aber das ist in der Viega Installation schwierig und bedeutet sofort eine Rechnung vom Heizi wegen Presswerkzeug und Verbinder.

Die nächsten Schritte:
1. Energieberater für Heizlastberechnung und evtl. den letzten Segen für die WP
2. Keller fliesen
3. Heizkörper maximal groß tauschen, das könnte ich eigentlich sofort machen und vielleicht auch alleine.
4. WP und 200-300l WW Speicher z.B. SHWT HWS1D 200l bestellen
5. WMZ, Blasen, Schlammabscheider, 3-Wege-Ventil ... diverse Kugelhähne usw "planen" und bestellen
6. den Heizi einweihen, was ich da bauen will (ggfs. macht der auch die Heizkörpertauschaktion).
7. Gäste WC zerlegen, Klo ab, Wände auf
8. Kernbohrung machen, kann man 150mm im SDS Plus Hammer noch halten ... die Löcher beim Donnermeister sehen kleiner aus ... ich habe ja draußen praktisch nur einen halben Meter, wenn die WP direkt parallel zu Außenwand steht
9. Heizi überrede die Endmontage zu machen, Bögen, pressen, verbinden, WMZ einbauen, Speicher anschließen

Den Winter muss die Gasbüchse noch halten.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 28.09.2019 11:24:24
1
2831439
Meine Liste wird auch auch immer länger :-) aber irgendwann muss man anfangen, sonst wird sie nie wieder kleiner. Ich hätte auch gerne eine wasserdichte Wanne gehabt, sicher jetzt, aus dem alten Puffer ist während unserem 3-wöchigen Urlaub sehr viel Wasser ausgelaufen an einer undichten Stelle an der Opferanodeverschraubung. Es gab einfach keine Zeit um auf dem Rohbetonboden noch eine wasserdichte Schicht zu machen. Ich musste den alten Puffer schnellstmöglich stilllegen und wollte deswegen keine Zusatzkosten mehr machen. Jetzt muss ich gucken wie ich das mache dass ich das irgendwie sauber trenne, das Teil vom Heizungskeller/Waschküche mit Estrich und das Teil ohne. Vielleicht gibts es keine gescheite Lösung und ist das einzige mögliche alles wieder abbauen und richtig machen, wenn dann aber erst nächstes Jahr.

Wegen Punkt 3, ich tausche keine Heizkörper, ich mache erst mal nichts und gucke wo es zu kalt bleibt und wie sich die Heisha durch den Winter schlägt. Falls es zu kalt bleibt überlegen wir uns eine Wand- oder Deckenheizung im ganzen EG einzubauen, wegen der offene Treppe nach oben kommt viel Wärme dann auch oben an und muss ich bei den Heizkörper oben nichts machen. Die Schlafzimmer sollten sowieso etwas kälter bleiben. Falls das nicht hilft, die Außenwände können auch noch gedämmt werden, die Fenster getauscht, etc., dann reden wir aber von einer kompletten Kernsanierung...

Wegen Punkt 8, ich würde es selbst nicht halten wollen, da verkantet bei mir die Krone sich sofort aber du musst nicht in 150mm bohren, vielleicht reicht weniger bei dir, ich wollte die Einführung, weil unterirdisch, so gut wie möglich wasserdicht mit HT Rohr und Brunnenschaum machen aber trotzdem die Möglichkeit haben die Röhre einfach wechseln zu können falls notwendig. Die Firma die bei mir den Kamin für den Ofen gebaut hat, hat trocken, aus der Hand ein 200mm Loch durch 240mm Poroton und ein bisschen Pütz gemacht aber die Monteure haben sich hintereinander gestellt und beide eine Seite angeguckt und sich gegenseitig gestützt damit die Krone sich nicht verkantet.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 28.09.2019 23:39:50
0
2831680
Läuft Deine Heisha schon?

Der Punkt 3 ... welche Voraussetzung bietet Dein Gebäude, Dämmung, Außenwand, Heizkörper oder FBH, Keller beheizt?
Wir heizen die komplette Hütte, 2 Volletagen, plus DG und Keller ebenfalls beheizt.

Ich muss mal @Donnermeister fragen, was der gebohrt hat, das sieht kleiner aus.
Die Löung mit HT oder KG Rohr mit leichtem Gefällte nach außen werde ich auch machen, aber überirdisch.
Die zwei 70er für den Bayernlüfter waren noch recht harmlos, damit hätte ich rundrum 20mm für Dämmung ... nicht üppig.

Mal ein BIld von der Wasserseite, da sollte alles problemlos erreichbar sein, wenn ich im WG eine Reihe Fliesen raus nehme und ein Loch zum Schacht stemme.



Und so sieht die Heizungsseite aus ... es geht also ein Rohr je Etage ab zu den Heizkörpern ... dahinter könnte noch ein Verteiler im Estrich sitzen ... oder es ist doch ein Kreis/Ring? Die grauen Rohre in der Mitte sind nur Leerrohre für die Stringkabel der PV Anlagen.


Verfasser:
OttoB
Zeit: 29.09.2019 12:45:23
0
2831848
Ja die Heisha läuft schon: Volkszähler. Meiner WMZ hat einen M-Bus Anschluss und mit einem Raspi und einen günstigen China Adapter hole ich mir die Daten. Der Modbus Adapter der auch am Raspberry hängt holt sich die Außentemperatur und Puffertemperatur. Sonst bin ich aber ziemlich enttäuscht von dem Modbus Adapter für dei Heisha, da könnte das Vorgänger Modell für die Geisha mehr tolle Daten holen. Ich überlege mir noch das Teil rauszuschmeißen und durch das Cloud Modul zu ersetzen wenn meine Anfrage bei Panasonic nichts bringt.

Angaben zum Gebäude:
Teilunterkellert.
Insgesamt 110m2 beheizt mit 9 Heizkörper und eine misslungene Fußbodenheizung im Bad (so eine 3m2 Matte mit ultradünne Röhrchen, 6 oder 8mm Aussendurchmesser.
Dämmung, keine, nur 240mm Poroton aus ´95 mit 2cm Pütz draußen und 0,5cm oder so innen, U-Wert müsste bei so bei 0,8-1 liegen.
Fenster, 2-Fach verglast mit U-Wert von 1,5 bis 2 oder so, vielleicht noch schlechter, sind auch aus ´95.
Dach: keine Ahnung, mal sehen was die genutzt haben wenn ich das renoviere.
Estrichdämmung, PUR aber nur 4cm.

Habe den Vorteil dass ich letztes Jahr schon eine WMZ eingebaut hatte und damit die Heizlast und Wärmemenge (so 13MWh) bestimmen könnte. Bei so -6/-7 hatte ich so 5kW Heizlast, ich habe noch einen Specksteinofen im Wohnzimmer und falls wir weg sind kann ich durch Freigabe vom Heizstab noch 3kW Zusatzleistung erzeugen, das sollte also passen.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 29.09.2019 18:39:11
0
2832010
Zitat von seppelpeter Beitrag anzeigen
Wenn du nicht löten kannst gibt es verpressen als alternative, das ist so was von einfach und wie ich sehe sind die Leitungen bei dir schon verpresst. Bei den Gerätevermietern gibt es das passende Werkzeug dazu, ich habe ein günstiges Angebot bei Ebay gefunden und mir das erst mal geleistet, so bald ich hier im Haus überall fertig bin mit neuer Verrohrung verkaufe ich es wieder und sollte keine Verluste dabei machen.


Mit welchem Werkzeug hast Du gepresst?
Manuell, haydraulisch oder ... luxus ... elektrohydraulisch?

Die größte zu pressende Muffe/Fitting bei dir war 28mm?

Wenn ich den Anschluss am Viega Rohr dran hätte, könnte ich alles andere selbst pressen. Meine Frau zeigt mir dann wahrscheinlich die gelbe Karte, aber da muss ich dann durch.....
PV Kabel crimpen habe ich auch gelernt, Wasser wäre mal was neues.

Im Prinzip ist das ja nicht viel Wasserrohr, was da gebaut werden muss, da hat kein Handwerker Bock drauf, zumal in so einer kleinen Ecke hantieren darf ... es sind daher aber leider viele Ecken und Bögen drin.

Ich komme auf 3 Bögen, wenn ich ein zusätzliches Loch durch die Betondecke stemme/bohre für VL/RL. Ohne das sind es eher die 6-7 Bögen mit 90 Grad. Zu viel?

Es führt ja kein Weg daran vorbei, mit dem Heizungs VL/RL durch den Keller zu gehen, weil ich da ja ran muss (WMZ, Schlammabscheider, usw) und im Wandvorsatz, wo der Spülkasten drin hängt, geht das nicht.

PS.: Welchen Energieträger hattest Du vorher und wie viele KWh gingen da jährliche durch?

Verfasser:
OttoB
Zeit: 29.09.2019 19:37:53
1
2832037
REMS Mini-press acc, größte Backe war für 28mm ja. Diese Maschine presst bis 40mm.

Wenn es keine Winkel sind sondern echte Bogen ohne große Verengungen so wie bei den Viega Kupferbögen dann passt das auch mit 6-7 Bögen.

13000kWh, Strom... also direkt elektrisch, am Ende war die Vorauszahlung 400 Euro im Monat...

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 01.10.2019 23:04:03
0
2832967
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
REMS Mini-press acc, größte Backe war für 28mm ja. Diese Maschine presst bis 40mm.


Gibt es für die Maschiene auch Viega Sanfix Fosta mit 25*3,5 als Backe?

Ich glaube, wenn der Energieberater den Segen gibt, muss man einfach im Frühjahr anfangen. Die Gasbüchse macht weiter WW, alles gut. Habe mich mal eingelesen, wie man den Gasnetzbetreiber davon überzeugen kann, den Zähler auszubauen ... geht, aber etwas anschieben wird von Nöten sein und der Ausbau kostet sogar Geld.

Mich "beängstigt" glaube ich die Vorstellung, die eigene Heizung selbst zu planen und in teilen auch selbst zu bauen ... die Verrohrung ist noch ein offenes Fragezeichen ... man muss einfach anfangen.

Pi mal Daumen habe ich in den Steigleitungen bei 6m Länge und 18mm Innenweite 1,5l je Rohr, je Etage nochmal 2-2,5 Liter je Rohr. Für VL/RL alles mal Zwei. Das sind bei 4 Etagen nur rund 20 Liter.

Wie viel Inhalt hat ein 600*600 Typ11 Standard Heizkörper?
Was ist in einem 140*600 Typ22 an Wasser drin?

Ich komme da grob überschlägig vielleicht auf 100 Liter Wasser im Heizsystem ... reicht das für eine WP ... für die Heisha?

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 03.10.2019 21:33:15
2
2833755
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
P sei die aktuelle Leistung des Brenners in Watt
Delta T ist die Temperaturdifferenz Zwischen Vor- und Rücklauf
1,16 ist eine Konstante die sich aus der Wärmekapazität von Wasser geteilt durch die Sekunden einer Stunde ergibt

Die Umwälzmenge V berechnet sich wie folgt.

V = P /(1,16 * Delta T)

und gibt die Umwälzmenge in Liter Pro Stunde an.


Diesen Test habe ich heute bei 10 Grad Außentemperatur gemacht.
Hydraulischer Abgleich ist bisher nur laienhaft erfolgt, aber meiner Einschätzung nach nicht völlig daneben, es wird überall gleichmäßig warm und kein Heizkörper ist stark abgewürgt.

Für den Test alle Heizkörper max. aufgedreht.
Umwälzpumpe auf Stufe 3 von 3 gestellt
Schornsteinfegertaste gedrückt und Brenner mit 100%=18KW laufen lassen.

Nach 3-4 Minuten pendeln die Werte wie folgt zw. VL und RL:
44/30
45/31
46/31,5
47/32

Nach Zehn Minuten stehe ich bei:
49/33

VL an der Anzeige der Therme abgelesen für VL und RL an einem Bimetall Anlegethermometer abgelesen. Ich weiß, beides alles andere als optimal.

Zwischen VL und RL sind 14-16 Grad.
P=18.000Watt

V = 18.000 /(1,16 * 15)
V = 1.034 Liter pro Stunde

Alles unter dem Vorzeichen der ungenauen Messung.
Sooo schlecht ist das aber nicht.

Was sagt Ihr zu den Werten?

PS.: Anmerkung der Frau, warum glühen die Heizkörper denn so? Das zeigt auch, dass wir im Normalbetrieb mit einer viel niedrigeren VL fahren können und die 40 Grad VL nur bei lange anhaltendem strengem Frost überschritten werden.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 04.10.2019 07:29:57
3
2833848
Bei mir mit meiner alten Umwälzpumpe (Wilo aus ´95) habe ich auf maximaler Stufe auch nur 1200 Liter/Stunde durchgekriegt, mit de Heisha bis zu 1700 Liter/Stunde. Sie ist nicht nur effizienter aber auch noch deutlich stärker.

Ich sage: kaufen, einbauen und freuen ;-)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 04.10.2019 07:49:45
2
2833857
Ich persönlich würde in diesem Fall definitiv auch die Panasonic WH-MDC05H3E5 installieren.

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 09.10.2019 22:49:08
0
2837276
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Hmm ... das Ganze sollte definitiv ohne Zirkulation (Unbedingt überall komplett vom Trinkwassernetz abkoppeln) betrieben werden!

Dann würde ich persönlich an Deiner Stelle genau wissen wollen, wo und wie die Warmwasserverteilung
(vorhandene Verrohrung) ausgeführt ist ... eventuell bei Bedarf auch die ein oder andere Leitung neu ziehen!


Der Energieberater war da und macht nun die raumweise Heizlastberechnung.
Als Option werden Heizkörper ausgetauscht, bevor VL steigt.
Ziel ist nach wie vor VL unter 40 Grad zu halten, was denke ich sehr realistisch ist.

Als Alternative wurde eine Viessmann Vitocal 200 oder 222 genannt.
Was es wird ist am Ende dem Energieberater egal....

Kopfzerbrechen bereitet die WW Zirkulation.
ich habe nochmal tiefer in den Versorgungsschacht zwischen DG und Kellerdecke geschaut. Im DG startet definitiv eine WW Zirkulation. Diese scheint aber nur als "Zirkulation im Schacht" zu laufen. Zu den einzelnen Zapfstellen laufen dann auf den Etagen nur Stichleitungen. Ich habe dies z.B. in der Küche geprüft. Dort geht nur eine WW Leitung zum Hahn hin, aber es ist keine Zirkulation gelegt,

Mit der Zirkulation muss ich nun leben oder diese sauber tod legen.

Die Zirkulation läuft nur über 2 Etagen, rund 6m jeweils mit VL und RL.
Macht keinen Sinn, ist aber drin.

Zu den einzelnen Zapfstellen gehen also nur Stichleitungen ... schön wäre es nun, wenn die WW Zapfstellen ALLE im Vorlauf der WW Zirkulation hängen, dann könnte man den RL im Schacht abkemmen sofern man denn dran kommt.

Dabei würden aber leider vom OG zum DG ca. 2-3m tote Leitung (Sackgasse) entstehen, denn es gibt keine Zapfstelle mehr über dem OG und ich will nicht auch im OG die Badezimmerwand auf kloppen.

Alternativ lasse ich die 2*6m Zirkulation einfach wie sie ist.

Unten ist sie verbunden, oben wird sie verbunden und das Wasser darf sich den schnellsten Weg selber suchen ... nur so würden VL und RL beide durchströmt werden ... idealerweise würde man dann noch 1-2 Zapfstellen auf den Rücklauf klemmen, damit da etwas mehr Bewegung ins WW rein kommt.

Ich bin hier als Laie unterwegs und würde mich über feedback freuen, wie ich die WW Situation bei Aquarea vor der Tür und geplantem WW Speicher im Keller (aktuell steht er im DG) bestmöglich und hygienisch ausführe.

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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