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Alle
Foren
Fernwärme vs. Gas
Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.07.2016 11:35:37
0
2388101
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
@HFrik

Das sehe ich genauso wie du. Die Bestechung, oft als Beratungshonorar oder andere finanzielle Beteiligung getarnt, ist ja auch nur eines der genannten Erklärungs/Geschäftsmodelle. In der Freien Wildbahn kommt Beides und noch so manch Anderes vor. Man kann sich kaum jede[...]

Genau so sehe ich das nicht. Denn es werden ja nicht der OB oder seine Ehefrau oder Schwager als Berater beauftragt, sondern eben Fachbüros.
Da kommt natürlich auch schon mal Druck auf wenn das Ergebnis nicht zu dem passt für das man sich schon viel zu weit aus dem Fenster gelehnt hat und sich vielleicht schon vertraglich fix gebunden hat im Vertrauen auf dem richtigen Weg zu sein, noch bevor das Gutachten beauftragt war. Dem Druck wiederstehen einige Ingenieure dann besser als andere - die Zahlen bleiben i.d.R. korrekt, wie hier die Preise, die subjektive Einschätzung dazu variiert dann - und es wird dann halt mal 21ct/kWh als noch akzeptabel eingeschätzt, weil der Begriff Akzeptabel halt ser weit dehnbar ist. Der Gutachter hat jedenfalls nicht "günstig" oder "wirtschaftlich" geschrieben, sondern das zu dem er sich noch hat breitschlagen lassen, weil schwammig genug um nicht völlig falsch zu sein.

Zeit: 01.07.2016 20:47:01
0
2388235
Ich rede ja auch nicht von dem Gutachter, der ja noch so gut es ging bei der Wahrheit geblieben ist, sondern von den Politikern.
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Die Grünen Gemeinderräte, allen voran Gerhard Frey und Eckart Friebes (auch Aufsichtsratsmitglied der Badenova!!!)

Verfasser:
sukram
Zeit: 02.07.2016 16:30:23
0
2388423
Freiburg-Gutleutmatten: Kleines Tollstück in Sachen Nahwärme

...Teure Forschung, die keine ist

Der Trick dabei: das ganze wird als Forschungsvorhaben deklariert. Doch das ist abwegig. „Man forscht hier an einer Technik, die es meines Erachtens schon seit 30 Jahren gibt“, wundert sich der Freiburger SHK-Handwerksmeister Joachim Kreuz zu dem Mix aus einem mit Biogas betriebenen BHKW und dezentralen Solarthermieanlagen auf den Hausdächern mit großen dezentralen Pufferspeichern im Keller, die in das Nahwärmenetz eingebunden sind. Ausgedacht hat sich das der regionale Versorger Badenova. Eine öffentliche Ausschreibung gab es nicht. ...


Auch Fraunhofers "müssen halt essen", wo doch schon das ganze Solargedöns "den Bach na" ist.

Verfasser:
sukram
Zeit: 06.07.2016 14:35:01
0
2389355
In NRW sind sie auch "innovativ"-

Neubaugebiet, 82 * 15KW-Stationen, 1000m Haupttrasse (das geht ja noch), 720KW-Pelletkessel selbstverständlich außerhalb des Wohngebiets, 20.000l-Puffer, 80° Vorlauf (Die Legios!), prog. Verbrauch 180t/a.

Nix KWK; nix aktive Rücklaufabsenkung zur Brennwertnutzung; Angestrebt 90% Jahresnutzungsgrad- wohl heizwertbezogen am Kesselhausausgang.

Vom "Klimaschutzminister" empfohlen.

& "Projekt des Monats" der EA NRW.

Leider hab' ich noch keine Tarife gefunden ;-) Aber in NRW machen sie eh alle Miese, da wird's nicht so schlimm sein.

Obwohl- Contracting-Projekt...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.07.2016 14:39:57
1
2389358
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Ich rede ja auch nicht von dem Gutachter, der ja noch so gut es ging bei der Wahrheit geblieben ist, sondern von den Politikern.
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]

Aber auch bei denen sehe ich nicht bestechung sondern eher dummheit in dem Sinne, sich nicht schnell genug an das sich wandelnde technische Umfeld anpassen zu können.
Es gibt auch hier ja genügend Diskussionen bzgl Solarthermie vs PV+Wärmepumpe, oder Brennwert vs. Wärmepumpe mit Leuten die sich vor 5-10 Jahren Solarthermie, VBrennwertgeräte etc. angeschafft haben, bzw. diese verkaufen wollen, und nicht akzeptieren wollen dass auch wenn ihre Entscheidung vor 5-10 Jahren richtig war, diese heute nur 2te oder 3te Wahl wäre, weil es inzwischen eben besser geht.
So geht es dort eben auch - man setzt jetzt etwas um wofür man Jahrzehntelang gekämpft hat, obwohl es inzwischen technisch überholt ist.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.07.2016 14:47:11
0
2389361
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Freiburg-Gutleutmatten: Kleines Tollstück in Sachen Nahwärme
[i]
...Teure Forschung, die keine ist

Der Trick dabei: das ganze wird als Forschungsvorhaben deklariert.[...]

Zum Thema "d Bach na" - 90% der Branchen wären froh so "d Bach na" zu sein.
Die fertigungskapaztät für Solarmodule liegt in diesem JAhr weltweit schon deutlich über 100 GW, dank kräftigem fAbrikausbau, und Deuschland hat bei der Fabrikausstattung immernoch 50% Marktanteil. Und Fraunhofer ist weltweit führend bei der Entwicklung verbesserter Fertigungsverfahren und ist da mit Patenten dick dabei. Das PERC-Verfahren massgeblich von FRaunhofer getrieben, wird gerade weltweit in den Fertigungen eingeführt. DAs ist aber aus Sicht von fRaunhofer schon wieder überholt, die haben schon wider ein verfahren entwickelt mit dem man höhere Wirkungsgrade bei geringeren Fertigungskosten als mit PRERC erzielt - das wird dann in den nächsten JArhen ausgerollt werden, mit neuen Maschinen oder Upgradkits für Maschinen, und zu einem guten Teil Made in Germany.
Weswegen heiute kaum mehr jemand weltweit auf die Idee kommt, neue Kohle oder Gaskraftwerke zu planen. In D ist bei Neuinstalationen Flaute, der Weltmarkt boomt.

Verfasser:
sukram
Zeit: 06.07.2016 15:05:50
0
2389367
Das
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]

Zum Thema "d Bach na" - 90% der Branchen wären froh so "d Bach na" zu sein.
Die fertigungskapaztät für Solarmodule liegt in diesem JAhr weltweit schon deutlich über 100 GW, dank kräftigem fAbrikausbau, und Deuschland hat bei der Fabrikausstattung immernoch 50% Marktanteil. Und[...]


ist ja fein, dass es Fraunhofers gutgeht, gebaut wird das Zeugs dann mal ansderswo-

Manz lässt sich von Chinesen retten

da wo jetzt auch KUKA hingeht (was denen auch nicht erspart bleibt beim Verfall unseres Bildungssystems).

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.07.2016 10:58:37
0
2389562
Tja, und schaut man gebauer hin findet ma, dass Manz Anlagen für Dünnschichtmodule baut, die sich wegen der billig gewordenen kristallinen Module schlecht verkaufen. Die Firmen, die gute Geschäfte machen, hängen das weniger an die grosse Glocke wenn Familienunternehmen, sondern verdienen lieber im Stillen gut. In der Gesamtstatistik tauchen sie dann auf und erzeugen den hohen deutschen Marktanteil.
Und das nicht nur deutsche Firmen Chinesische Firmen aufkaufen, sondern das auch mal umgekehrt passiert, gehört mit zur Wirtschaft. Schon mal überlegt wie veiele tausende von Büros und Fabriken in China in deutschem Besittz sind und keinen störts?

Verfasser:
sukram
Zeit: 13.09.2016 20:01:49
0
2408686
Da hamwa wieder einen überaus gehalt- und sinnvollen Artikel über ein ebensolches "Projekt" in den Neuigkeiten

Zitat:
Nahwärme – Neubausiedlungen als effiziente Energiegemeinschaften

...

. Die Wärmeerzeugung erfolgt nicht mehr durch Einzelöfen oder Zentralheizungen bei den Abnehmern selbst, sondern in unmittelbarer Nähe zum beheizten Objekt in einer zentralen Heizstation. Von dort wird sie über ein NahwärmeLeitungsnetz direkt zu einer platzsparenden Übergabestation in den Haushalten transportiert. Ein Konzept, das sich gerade für Neubausiedlungen hervorragend eignet. Hier bietet Nahwärme eine technisch und ökonomisch günstige Lösung, denn sie sorgt für mehr finanziellen Spielraum und spart Platz: Da nicht - wie sonst üblich - jedes Gebäude mit einer Einzelheizung ausgestattet wird, muss kein Raum dafür eingeplant werden.

...

Wie auch beim Bau einer Neubausiedlung in Velbert, welche in zwei Abschnitten gebaut wurde. Geplant waren zunächst zwölf Wohneinheiten. Hierfür wurde eine Heizzentrale mit einem 100 kW Pelletkessel vom Typ P4 der Firma Fröling errichtet. Das Konzept überzeugte das verantwortliche Wohnungsbauunternehmen, die Bonava Deutschland GmbH so sehr, dass ein Jahr später die nächste Anlage samt 150 kW Pelletkessel vom Typ TX 150 für weitere 28 Einfamilienhäuser folgte. Daher versorgen hier nun zwei Nahwärmestationen die insgesamt 40 Wohneinheiten mit Wärme. Eine besonders umweltfreundliche Alternative, denn Holzpellets verbrennen nahezu klimaneutral. Je zwei Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 1500 Litern speichern überschüssige Energie
...


http://www.haustechnikdialog.de/News/18352/Nahwaerme-Neubausiedlungen-als-effiziente-Energiegemeinschaften

Wahnsinn - 3.000l Puffer.

Des Lätsels Lösung:

"gc Wärmedienste GmbH (german contract)"

Oh ja, da bin ich mir sicher, dass die Bauunternehmer entzückt sind- für die ist das eine "äußerst wirtschaftliche Lösung".

Verfasser:
sukram
Zeit: 20.09.2016 13:33:27
0
2410495
Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung
im deutschen Wärmemarkt
Vergleichende Studie aus energetischer und ökonomischer Sicht - ITG Dresden
pdf 11,3 Megabissen

Zusammenfassung pdf

Vorsorglich
Die Studie wurde im Auftrag verschiedener Institutionen und Verbände des deutschen Wärmemarkts erstellt. Dieses sind der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), der Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik (HKI) sowie die Initiative Pro Schornstein (IPS)


Zur Erinnerung- von Ebenda für BDEW

BDEW-Heizkostenvergleich Neubau 2016

Verfasser:
sukram
Zeit: 16.01.2017 15:20:44
0
2464395
Wieder ein leuchtendes Beispiel

Heizen mit Bioenergie im Plus - HTD Fakenews

Zitat:
Vielmehr können Solarthermie und Holz im Doppelpack auch kostengünstig klimafreundliche Energie für Hunderte Menschen liefern, die an einem einzigen Nahwärmenetz teilhaben“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer...

...

kommunales Nahwärmenetz Neuerkirch-Külz...

„Die Bürger fragen eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung nach“, betont Meurer mit Blick auf die mehr als 140 Gebäude, die in Neuerkirch-Külz schon Teil des Nahwärmeverbundes sind. Sie erhalten die Wärme kostengünstig für 8 Cent netto pro Kilowattstunde, zuzüglich einer Grundgebühr von rund 336 Euro. Dafür bleibt ihnen auch die Sorge um eine eigene Heizanlage erspart. [...]


Selbstverständlich ist die GG auch netto, und das steht noch im

Zitat von Vorvertrag
(ab S. 11)

§ 4 Anschlussgebühren
1. Bis zu einer Länge der Hausanschlussleitung ab Grundstücksgrenze bis zur
Wärmeübergabestation von maximal 15 m wird eine einmalige Anschlussgebühr
erhoben (zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer).
Somit beträgt die Anschlussgebühr:

Brutto .... 4.000 €
...
3. Der Kunde übernimt die Kosten für die Herstellung der Oberflächen und
Einfriedungen ab Grundstücksgrenze, die vor und nach der Verlegung des
Hausanschlusses notwendig sind (z. B. Beseitigung von Bepflanzungen und
Versiegelungen).

4. Bei einer längeren Hausanschlussleitung als 15 m wird nach tatsächlich
entstandenen Kosten abgerechnet.

5. Den Vertragspartnern ist bekannt, dass sich der Grundbetrag und die Wärmegebühr in späteren Jahren infolge von Änderungen bei den Aufwendungen (z. B. für die Biomasse oder das Personal) erhöhen oder verringern können.

...

NWV Neuerkirch-Külz – wirtschaftliche Parameter

o Investition: ca. 4.300.000,- €
o Zuschüsse (geplant): ca. 1.300.000,- €
o Finanzierung: KfW-Direktkredit,
Förderprogramm Nr. 271, Erneuerbare Energien Premium +
Nr. 208 Kommunale Infrastruktur
o Baukostenzuschuss: 4.000,- €
o Grundgebühr: 400,- €/a
o Wärmegebühr: 8,7 - 9,7 ct/kWhth
o Vertragslaufzeit: 10 Jahre



und Aussteigen kann bei den Klauseln so nur der Versorger, wenn's ihm zu teuer wird.

Eher "unwirtschaftliche" Parameter, selbst ohne Steuerzahlers Zwangszuschüsse.

Die Meldung ist eigentlich ein Fall für's Maas'sche Wahreitsministerium - aber wenn's um die "gute Sache" geht...

Simmerner Energie - Infomappe

Verfasser:
sukram
Zeit: 14.02.2017 23:30:20
0
2478346
In "beiderseitigem Einvernehmen"...

Zitat von WDR
Fernwärmekunden bekommen 55 Millionen Euro zurück

◾Geld zurück oder Preissenkungen für Fernwärmekunden
◾Allein Innogy in Essen will 12,3 Millionen Euro erstatten
◾Gutschrift bei den Jahresabrechnungen

Fernwärmekunden in NRW und anderen Teilen Deutschlands bekommen auf Druck des Bundeskartellamtes von den Versorgungsunternehmen insgesamt 55 Millionen Euro zurück. Das teilte die Behörde am Dienstag (14.02.2017) in Bonn mit. Die betroffenen Kunden profitierten entweder von Rückerstattungen ihrer Versorger oder von Preissenkungen, zu denen sich die Versorger verpflichteten.

Langjähriger Rechtsstreit konnte vermieden werden

Das Kartellamt hatte bereits 2013 bundesweit gegen sieben Versorger Ermittlungen wegen des Verdachts überhöhter Fernwärmepreise eingeleitet. Allerdings sei der Nachweis eines im kartellrechtlichen Sinne missbräuchlich überhöhten Preises im Fernwärmebereich ausgesprochen schwierig, wie die Behörde betonte. Durch die Zusagen der Unternehmen seien nun weiterer Ermittlungsaufwand sowie ein langjähriger Rechtsstreit vermieden worden, hieß es.

Bereits im Oktober 2015 hatten die Stadtwerke Leipzig sich auf Druck des Kartellamts zu einer Preissenkung im Gesamtvolumen von fast 41 Millionen Euro verpflichtet. Jetzt schloss die Wettbewerbsbehörde aufgrund weiterer Zusagen der Fernwärmelieferanten Innogy, Bitterfelder Fernwärme, Danpower Energie Service und EKT nun das gesamte Verfahren ab.


sa offiz. Meldung des BKartA


Aber man rüstet sich

AGFW: Argumentationshilfe
zum Monopol bzw. der marktbeherrschenden Stellung von Fernwärme nach § 19 GWB
-

Verfasser:
sukram
Zeit: 11.03.2017 21:39:16
0
2487749
>"Es ist in den Feldanlagen keine Planungslogik zu erkennen,..."


Wulf/Jagnow/Delta-q haben mal wieder gefeldtestet, diesmal so ein Energiewändeding.

Das Übliche:
6.2 Dimensionierung und Auslastung der Erzeuger
Die Überdimensionierung der Kessel ist zu kritisieren. Die installierte maximale Kesselnennwärmeleistung
liegt etwa 1,93-mal so hoch wie die messtechnisch festgestellte maximale
Gebäudeheizlast. Da in allen Anlagen mehr als ausreichende Speichervolumina vorhanden
sind, ist eine Überdimensionierung aufgrund der Trinkwarmwasserbereitung nicht
notwendig. Insbesondere bei den Zweikesselanlagen reicht in zwei von vier Fällen ein Kessel
als alleiniger Erzeuger aus!
Der Holzkessel fällt hinsichtlich der Dimensionierung positiv auf: er ist nur um den Faktor 1,6
überdimensioniert. Das ist der geringste Wert innerhalb des Projektes. Es wird vermutet,
dass hier aus Kostengründen die Leistung kleiner gewählt wurde.
Die mittlere Kesselbelastung liegt bei 15 %. Sie würde ansteigen, wenn keine Solarthermie
vorhanden wäre – jedoch nur um wenige Prozentpunkte. Der Wert ist vor allem wegen der
Überdimensionierung so gering. Er liegt weit unterhalb der mittleren Modulationsgrenze
von etwa 35 %bei den Brennwertkesseln. Es ist bei vielen Anlagen von Taktbetrieb über die
meiste Zeit des Jahres auszugehen, da bereits am kältesten Tag nur etwa 50 … 60 % Belastung
gegeben sind.

[...]

6.12 Wirtschaftlichkeit
Die wirtschaftliche Bewertung der Feldanlagen aus Sicht der Investoren bzw. Betreiber zeigt,
dass bei dem jeweiligen "Status Quo" und unter Berücksichtigung von Pumpenstromaufwendungen
und Wartung nur eine Anlage wirtschaftlich ist – die Feldanlage 13 Alter Schlachthof.
Dabei sind die Kosten für das Nahwärmenetz nicht berücksichtigt! Es ist davon auszugehen,
dass bei dezentraler Versorgung die Energiekosten der Endkunden wesentlich niedriger liegen;
geschätzt bei etwa der Hälfte.


Hachja.

Verfasser:
sukram
Zeit: 21.06.2017 23:10:50
1
2519728
Würdet ihr hier



Höhe: 722 m ü. NN
Fläche: 12,65 km²
Einwohner: 326 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²



guten Gewissens ein Wärmenetz propagieren?

Die tapferen Recken der EWS



haben da aber sowas von gar kein Problem.. Mit dem Gewissen sowieso nicht.


an dieser Stelle könnt ich euch wieder den Spruch von Wolf Biermann mit den Laternen und wozu sie sonst noch Nütze sein könnten denken.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.06.2017 07:29:54
0
2519765
Bei solch unsinnigen Projekten beziffert im Voraus leider niemand die Verluste ... z.b. bei folgendem Nahwärmenetz sind's mehr als die gesamten solaren Erträge ...

(Bildquelle)

... 251.000 kWh Wärmevergeudung ... doch interessiert es überhaupt ...
Der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen für die Kraft-Wärme-Kopplung – von der Bundesregierung im Energiekonzept gefordert und gefördert – wird im Folgenden in Frage gestellt.
Denn für einen Ausbau müsste zunächst beantwortet werden, mit welchen Energieträgern er künftig beschickt werden soll und ob diese Energieträger nicht ohne ein Wärmenetz ressourcenschonender und wirtschaftlicher eingesetzt werden können ...

Verfasser:
sukram
Zeit: 22.06.2017 15:46:48
1
2519904
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Bei solch unsinnigen Projekten beziffert im Voraus leider niemand die Verluste ... z.b. bei folgendem Nahwärmenetz sind's mehr als die gesamten solaren Erträge[...]


Das macht doch nix, das werden gute Verluste aus Holz; und außerdem- die können das

>Zusätzlich erzeugen zwei BHKW 320.000 kWh Strom. Dies genügt, um mehr als 120 Haushalte mit Strom zu beliefern. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung beträgt dabei mehr als 95 %.

wer wird denn o.a. Bundesverdienstkreuzträger misstrauen ;-)

Verfasser:
sukram
Zeit: 24.09.2019 13:56:26
3
2829786
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Freiburg-Gutleutmatten: Kleines Tollstück in Sachen Nahwärme
[i]
...Teure Forschung, die keine ist

Der Trick dabei: das ganze wird als Forschungsvorhaben deklariert.[...]


Um den Casus Neubaugebiet Freiburg-Gutleutmatten abzuschließen -
im Landtag wurde vom Umweltministerium bestätigt, dass die Verbrauchskosten pro Einheit extrem hoch seien,
Spiegel+ & Frontal21 haben unlängst auch drüber berichtet, aber die Stadtverwaltung "sieht keinen Gesprächsbedarf mehr", Betreiber Badenova samt grünen Ex-Politikern im Aufsichtsrat sowieso nicht;

Die Hütten stehen, die 21,1 ct/KWh auch.

Bezahlbareren Wohnraum gibts dort dann wieder in einigen neueren Baugebieten- etwa halb so hohe Energiepreise, und Vorgänger wie Rieselfeld und Bionadebiotop Vauban liegen um um 66 bzw. 49 Prozent niedriger.

Aktuelle Forenbeiträge
ploppy79 schrieb: Hi, danke für die Tipps... mein Gehirn arbeitet sich so langsam da durch. - D.h. in Deiner Variante können die beiden Geishas separat den Heizkreis bedienen ohne Puffer direkt. - Der Hygienespeicher...
Kala Nag schrieb: Dass ein vollständiger Wasseraustausch im Speicher vor Legionellen schützt, ist ein Mythos, der auch in dem von Dir zitierten DVGW-Bericht widerlegt wird. Auch ich persönlich musste diese Erfahrung leider...
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