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Ich brauche Hilfe beim Entscheidungsprozess
Verfasser:
manilo101
Zeit: 18.03.2018 13:40:13
0
2630425
Hallo,

ich habe mich nun entschieden, Sonnenkollektoren für WW und idealer Weise zur Heizungsunterstüzung zu installieren.Nun suche ich entsprechende Module. Bei der Fülle an Infos im Netz scheitere ich aber. Ich hoffe hier mit Forumshilfe etwas Klarheit zu bekommen.

Als erstes mal die Voraussetzungen.

- Enfamilienhaus, 2 Personen, ca. 160m² beheizte Fläche, 200 Liter WW-Boiler vorhanden, Heizung Holzscheitkessel BK15 von ETA mit 1100l Puffer (Solarwendel ist schon drinn).
- geplanter Einbau einer Frischwasserstation (liegt bereit mit 11kw)
- Standortausrichtung: Fassade direkt nach Süd - also senkrechte Montage der Kollis geplant.
-vorhanden Fläche: 1 mal 1,26m hoch und 6m breit und einmal 2m hoch und 3m breit.

Soweit zu den Voraussetzungen.

Ich bin bis jetzt soweit das ich denke, VRK's wären besser für die Fassade. Flachkollies eher nicht bei senkrechter Montage. Ich denke, die Röhren sollten waagerecht montiert sein damit sie entsprechend der Jahreszeit dem Sonnenwinke angepasst werden können. Die Flächen sind problemlos erreichbar.
Nun das eigentlich schwirige. Wo finde ich Kollis für waagerechte Montage bei den maßlichen Vorgaben? Mir ist wohl auch noch nicht klar geworden, welche Röhren grundsätzlich waagerecht montiert weren können.

Ich bitte um Mieure thilfe um Klarheit zu bekommen wie ich am besten voran komme.

MfG
Mailo

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 18.03.2018 16:24:50
2
2630489
Zitat von manilo101 Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe mich nun entschieden, Sonnenkollektoren für WW und idealer Weise zur Heizungsunterstüzung zu installieren.Nun suche ich entsprechende Module. Bei der Fülle an Infos im Netz scheitere ich aber. Ich hoffe hier mit Forumshilfe etwas Klarheit zu bekommen.

Ich bin bis jetzt soweit das ich denke, VRK's wären besser für die Fassade. Flachkollies eher nicht bei senkrechter Montage

[...]



Zunächst nur der Hinweis.

Kollektoren beider Bauformen müssen vom Hersteller für die Montage an der Fassade zugelassen sein. Das betrifft auch die Befestigungen. Sachlicher Hintergrund ist nicht die Strahlungsphysik sondern baurechtliche Sicherheitsforderungen.

Systeme sind am Markt erhältlich.

Dietmar Lange

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 18.03.2018 18:09:00
1
2630550
Hallo Manilo,
Ich habe eine Wandmontage. Details kannst du in meinem Profil lesen.

Die Messwerte für 2016 kannst du in dem Link verfolgen.
Ich bin sehr zufrieden mit den Kollektoren, waren locker in Eigenleistung selber horizontal zu installieren und bringen eine super Ausbeute.

Wenn du kannst, baue sie mit 10° an die Wand, dann ist die Ausbeute in der Übergangszeit noch etwas besser.

Deine Grössen sind meines Wissens lieferbar.

Gruss
Manfred

Verfasser:
manilo101
Zeit: 13.10.2019 21:30:42
0
2839629
Ich muss mich hier mal für meinen Abbruch des themas entschuldigen.
Es gab gesundheitliche Probleme die mich ereilten und sämtliche Projekte auf Eis legen liesen.
Nun starte ich neu durch.

MfG
Manilo

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.10.2019 07:17:57
1
2839691
Eventuell auch mal zu Photovoltaik und Wärmepumpen recherchieren ... könnte unter Umständen in Deinem Fall sinnvoller als Solarthermie sein!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.10.2019 08:08:24
2
2839700
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Eventuell auch mal zu Photovoltaik und Wärmepumpen recherchieren ... könnte unter Umständen in Deinem Fall sinnvoller als Solarthermie sein!

Bei der vorhandenen Fläche hätte man nur 6 Standardmodulle, also 2kWp. Falls noch keine PV vorhanden ist, wäre der Nutzen dabei deutlich höher als bei ST, vor allem da nur zwei Personen im Haushalt. Es wäre eine reine EV-Anlage mit Heizstab. IMHO rentiert sich bei zwei Personen eine BWWP nicht.

Die Entscheidung ob PV oder ST würde ich von Kosten abhängig machen. Offensichtlich kann der TE beides in Eigenleistung aufs Dach legen. U.U. ist die Förderung für ST so hoch, dass diese trotzdem attraktiv wäre.

Andererseits, 2kWp PV würde pro Jahr ca. 1000kWh Strom oder ca. 250€ sparen. Dazu kommt noch WW mit Heizstab bei Überschuss. Das heißt, diese amortisiert sich nach spätestens ca. 8 Jahren und danach erzeugt es Gewinn. Wenn die Kosten der ST aufgrund Förderung bei 0€ liegen, dann muss diese pro Jahr ca. 100€ an Wärmekosten sparen und darf keine Reparaturen haben um mit der PV gleich zu ziehen

Grüße Nika

Verfasser:
manilo101
Zeit: 14.10.2019 21:15:26
1
2839967
Hallo,
die Vorschläge zu PV sind schon durch meinen Kopf gegangen und für mich zu der klaren Entscheidung zu ST gereift. PV fällt für mich schon aus ökologischen Gründen aus. Ich denke nur an die Entsorgung und was das mit dem wahren Wirkungsgrad macht. Aber ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber starten.
WP kommt nicht in Frage. Ich wohne auf vielen Metern Sandstein....
Auch habeich mich inzwischen entschlossen, FK zu verbauen da sich eine Montage mit ca. 65 - 70 ° ergeben hat.
Ich sehe das ganze nicht ausschließlich aus finanziellen Anreizen. Abzüglich BAFA werde ich ca 2500 Euro investieren müssen. Bei derzeitigen Gaskosten von etwa 280 Euro/anno allein für Gas zur WW-Erzeugung, und ich gehe davon aus, dass WW zu nahezu 100% gedeckt sein wird, rechnet sich die Anlage sicher trotzdem.
Die größere Motivation ist, es einfach zu machen und dabei Spaß zu haben.
MfG
Manilo

Verfasser:
seppelpeter
Zeit: 14.10.2019 22:46:07
1
2840007
Aus ökologischen Gründen musst Du PV machen oder wer kauft Dir im Sommer das warme Wasser ab? Tipp: PV legt man idealerweise auf ein Dach.

Zitat:
Ich sehe das ganze nicht ausschließlich aus finanziellen Anreizen. Abzüglich BAFA werde ich ca 2500 Euro investieren müssen. Bei derzeitigen Gaskosten von etwa 280 Euro/anno allein für Gas zur WW-Erzeugung, und ich gehe davon aus, dass WW zu nahezu 100% gedeckt sein wird, rechnet sich die Anlage sicher trotzdem.


Wie soll das weitgehend ohne Sonne von November bis Februar funktionieren....
Pass auf, dass Du nicht den Himmel heizt.

Verfasser:
manilo101
Zeit: 15.10.2019 20:25:08
0
2840335
Wer sagt ohne Sonne?
Grob gerechnet per 21 Dezember des Jahres, sind ca. 13 kW/Tag mit der Anlage möglich. Jeder Tag davor und danach macht die Rechnung besser. Mal 31 Tag ....
ist schon klar dass das eine Milchmädchenrechnung ist. Aber die Größenordnung gibt was her. Den Rest schau ich einfach.
Und wenn es nicht reicht, kommt Holz in den Kessel ...

MfG
Manilo

Verfasser:
Klausiy123
Zeit: 17.10.2019 11:45:01
0
2840892
Ich habe gerade mal bei meiner Anlage nachgeschaut. 30m² bei 35°. Die hat im Dezember 2018 gerade mal 6 Tage mit etwa 2-3h Laufzeit gehabt. Dabei lag die Spitzentemperatur bei etwa 50°C aber nur einige Minuten. Im Januar tat sich erst am 19.1. wieder was, ähnliches Ergebnis. Da meine Anlage aber ein Passivhaus temperieren hilft, ist das OK, WW geht damit sogut wie garnicht im Winter. Anders sieht es die restliche Zeit aus.
PV Zellen können mittlerweile recht gut recycelt werden wenn es denn gemacht wird und das ist aber wie bei fast allen Dingen eine Frage des wollens.

Stephan

Verfasser:
Sanierer82
Zeit: 17.10.2019 13:39:55
1
2840925
ich frage mich auch aktuell wieso die PV Module so umweltschädlich sein sollen im Gegensatz zu Solarthermie?
Im Sommer stellen die Hausstrom zur Verfügung und verdrängen damit Kohlekraft. Hast du mal probiert nicht nur die vermiedenen Tonnen CO2 zu betrachten sondern auch vermiedene Schwermetallemissionen wie Quecksilber, Uran und anderen Dreck?

Oder möchtest du nur Solarthermie haben, weil du im Speicher schon den passenden Wärmetauscher hast und er nicht ungenutzt bleiben soll?

Ich würde ja sonst an deiner Stelle den Holzkessel bivalent für die Übergangszeit eine Luftwärmepumpe wie die Panasonic Heisha zur Seite stellen.

Verfasser:
manilo101
Zeit: 17.10.2019 17:39:40
0
2841018
Hallo,
wie gesagt wollte ich keine Grundsatzdiskussion dazu anwerfen. Ich habe mich zu ST statt PV entschieden.
@ Stephan: Dezember 2018, war zumindest hier im Dresdner raum mit ca. -50% Sonnenscheindauer vom Ø 1961 - 1990 ein besch..eidener Monat. Dazu denke ich ist 35° Kollieneigung für den Winter auch nicht so gut. Der transversale Winkel ist da schnell im eher schlechten Bereich.

MfG
Manilo

Verfasser:
Claus.N
Zeit: 17.10.2019 17:57:04
1
2841027
Zitat von manilo101 Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe mich nun entschieden, Sonnenkollektoren für WW
und idealer Weise zur Heizungsunterstüzung zu installieren.Nun suche ich entsprechende Module. Bei der Fülle an Infos im Netz scheitere ich aber. Ich hoffe hier mit Forumshilfe etwas Klarheit zu bekommen.

Als[...]

Für Klarheit könnte der folgende Fall sorgen:

"Rainer Hoffmann hatte 1996 eine thermische Solaranlage[wp] erworben. Als ausgebildeter Bilanz­buch­halter (IHK), Controller (IHK) und Prokurist eines mittel­ständischen Baustoff­betriebes stand für ihn bei der Anschaffung der Anlage die Rentabilität der Investition im Vordergrund. Die Wirtschaftlichkeit hatte er selbst­verständlich vorausgesetzt, da diese der Kern unzähliger Medien­berichte war. Gleiches ergab sich auch aus einer Werbeanzeige seines Solar­anbieters, die eine ca. 60 %ige Einsparung von Heizenergie (auch für die Raum­heizungs­wasser­erwärmung) versprach. Im folgenden Verkaufs­gespräch wurde diese Einsparung nach Rainer Hoffmanns Angaben dann nochmals vom Anbieter ausdrücklich zugesagt. Die Anlage wurde bestellt.

Im späteren Betrieb musste er dann jedoch feststellen, dass selbst im Sommer die Gasuhr noch lief. Daraufhin beschäftigte er sich intensiv mit der zugrunde­liegenden Technik, wodurch ihm schnell klar wurde, dass diese Versprechungen Unsinn waren. In der Praxis werden mit solchen Anlagen typisch nur etwa 5-10 % Energie­einsparung erzielt. Die Rentabilität solcher Investitionen ist aus physikalischen Gründen fast immer ausgeschlossen. Bei Installations­fehlern kann es sogar zu einem Mehr­verbrauch kommen, indem der Kollektor bei Regelungs­fehlern beheizt wird. Die laufende Gasuhr im Hochsommer deutet auf einen solchen Fehler hin. "

https://de.wikimannia.org/Rainer_Hoffmann

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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