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ab 2026 Verbot neuer Ölheizungen
Verfasser: wildbarren
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: MaJen
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser: Tom Berger
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser: Ahnungslos11
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: gnika7
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: nochnix
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Heizkragen
Zeit: 20.10.2019 00:25:10
5
2842021
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
[...]


Schade, dass das keiner der Venus gesagt hat. Wenn die diese Aussagen rechtzeitig gelesen hätte, dann wäre sie vielleicht sogar ein bewohnbarer Planet geworden ....

Man kommt bei so geballter Dummheit mit dem Stirnklatschen gar nicht mehr nach. Zum Glück muss man auf[...]

Was hat das jetzt mit der Atmosphäre zu tun? Geht's noch? Wie willst du jetzt überhaupt noch die Kurve kriegen?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 20.10.2019 03:18:44
4
2842030
Zurück zum eigentlichen Thema:

News vom Haustechnik Dialog:

Was Hauseigentümer mit Ölheizung jetzt wissen sollten

Die aktuell vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte für ein Klimaschutzprogramm sorgen für neue Bestimmungen, die vor allem ölbeheizte Gebäude betreffen. Dabei soll es – trotz anderslautender Berichte – kein generelles Einbauverbot für neue Ölheizungen geben. Dennoch sind derzeit viele Hausbesitzer verunsichert. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat daher Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 20.10.2019 09:07:17
3
2842055
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]

Was hat das jetzt mit der Atmosphäre zu tun? Geht's noch? Wie willst du jetzt überhaupt noch die Kurve kriegen?


Autsch!

https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#Atmosph%C3%A4re

Wenn du dich wirklich mit CO2 beschäftigt haben willst, dann müsstest du wissen, dass die Venus als drastischer Beleg für die Treibhauswirkung des CO2 genommen wird.

googel mal nach "treibhauseffekt venus"...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.10.2019 09:33:44
6
2842065
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]

Was hat das jetzt mit der Atmosphäre zu tun? Geht's noch? Wie willst du jetzt überhaupt noch die Kurve kriegen?

Wenn man solche Fragen stellt, sollte man auch am besten keine Behauptungen in Bezug auf CO2 aufstellen.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 20.10.2019 12:24:22
2
2842129
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zurück zum eigentlichen Thema:

News vom Haustechnik Dialog:

Was Hauseigentümer mit Ölheizung jetzt wissen sollten

Die aktuell vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkte für ein Klimaschutzprogramm sorgen für neue Bestimmungen, die vor allem ölbeheizte Gebäude betreffen. Dabei soll es – trotz anderslautender Berichte – kein generelles Einbauverbot für neue Ölheizungen geben. Dennoch sind derzeit viele Hausbesitzer verunsichert. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat daher Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt. [...]


Das Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO) ist eine Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft - und verweist auf eine Studie des ITG Dresden, die es selbst in Auftrag gegeben hat. Das eine solche Studie der Mineralölwirtschaft nicht zu dem Ergebnis kommen kann, dass der Ölheizungsnestand die Klimaziele nicht erreichen kann, ist klar.

Die Begründung des ITG ruft allerdings ein paar Schenkelklopfer hervor.

Die Studie macht klar, dass die Ölheizung selbst das Problem für die Klimaziele ist.

Es bleibt zunächst völlig unklar, welchen Anteil die Modernisierung der Öl-Anlagentechnik neben der Sanierung der Gebäudehüllen in der Vergangenheit und der Zukunft hat.

Dann folgender Kernsatz:

„Da die Zielerreichung nur durch die unterstellte Gebäude- und Anlagensanierung in Verbindung mit dem fossilen Energieträger nicht möglich ist, müssen weitere Maßnahmen definiert werden, um die Lücke zum Zielwert zu schließen und somit zur Erreichung der Klimaschutzziele im ölbeheizten Gebäudebestand beizutragen.“

Dann kommt das faktenfreie Bullshit- Bingo:

Massnahmen zur Zielwert-Schließung sollen sein:

- Verschärfung der Sanierungsraten
- Nutzbarmachung derzeit abgeregelter erneuerbarer Strommengen (insbesondere Windstrom) in Hybridheizungen
- Heben der Effizienzpotenziale durch verstärkte Digitalisierung von Heizungsanlagen
- synthetisches Öl aus Strom
- und dann: Anerkennung flexibler Erfüllungsoptionen zur Minderung der Treibhausgasemissionen und/oder Einsatz regenerativer Komponenten
Dabei wird angenommen, dass die anfallenden CO2-Emissionen von 7,5 % der im Jahr 2030 benötigten Heizölmengen durch nachhaltige CO2-Minderungsmaßnahmen in anderen Sektoren international kompensiert werden können und/oder ein Einsatz von THG-reduzierten flüssigen Brennstoffen erfolgt.

Die Bundesregierung hat aber mittlerweile schon erkannt, dass Deutschland auch in einer dekarbonisierten Welt in großem Umfang Energieträger - wahrscheinlich aus sonnenreichen Regionen importieren muss. Hierfür existiert allerdings kein Markt, da P2L noch viel zu teuer ist.

Was man aber neben den ungedeckten Schecks auf eine zukünftige Lieferbarkeit von CO2 freiem Öl erkennen kann ist: Die Kosten der Gebäudedämmung fallen auch im Bestand mit Ölheizungen an, dort umso mehr, weil eine Einsparung durch Anlagentechnik an ihre Grenzen kommt.
Im gleichen Atemzug werden diese Gebäude durch massive Dämmung zu den allergrößten Anteilen wärmepumpentauglich, da die benötigten Heizungsvorlauftemperaturen stark sinken werden. Einen Grund für den gezielten Einsatz einer Ölheizung sehe ich daher in Zukunft auch für den Bestand nicht. In einer Übergangszeit kann es hybride Lösungen - WP mit dem alten Öler geben, der Öler fliegt raus, sobald für den monivalenten Betrieb ausreichend gedämmt wurde.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 20.10.2019 13:29:51
4
2842154
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Das Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO) ist eine Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft - und verweist auf eine Studie des ITG Dresden, die es selbst in Auftrag gegeben hat.

Das eine solche Studie der Mineralölwirtschaft nicht zu dem Ergebnis kommen kann, dass der Ölheizungsnestand die Klimaziele nicht erreichen kann, ist klar.


In Deutschland werden laufend Studien in Auftrag gegeben
Auftraggeber sind Verbände. Parteien, Firmen, Bundesregierung etc.

Im Forum ist immer wieder feststellbar, dass bei Ergebnissen, die nicht in das Weltbild einiger Schreiber(innen) passen unterstellt wird, dass die Aussagen so zurecht getrickst werden, dass sie dem Wunschvorstellungen der Auftraggeber entsprechen.

Eine beliebte Methode ist auch die Unterstellung, dass man die Studie nicht gelesen oder den Inhalt falsch verstanden hätte.

Ich kann nur jedem Leser empfehlen, Studien entweder vollständig selbst zu lesen oder zumindest die Zusammenfassung der Autoren zur Kenntnis zu nehmen.

Hinsichtlich des hier diskutierten Themas Ölheizungen findet man in der Studie des ITG Dresden

Zentrale Ergebnisse

Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen ölbeheizter Gebäude in den im Rahmen der Studie betrachteten Sektoren Haushalte und GHD bereits um 45% verringert - dies entspricht der Heizölabsatzentwicklung von 1990 bis 2017. Der Gesamtbestand in den beiden Sektoren hat im gleichen Zeitraum eine Emissionsminderung von ca. 38% für Wärmeanwendungen erzielt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die stärkere Minderung der Emissionen im Heizölbereich in gewissem Maße durch einen Energieträgerwechsel verursacht wurde. Um die Klimaziele zu erreichen, ist ein ambitioniertes Vorgehen bei der Gebäude- und Anlagensanierung (energetische Verbesserung der Gebäudehülle, Heizungsmodernisierung, Hybridsysteme mit Einbindung von erneuerbarer Energie) unumgänglich. Trotz unterstellter ambitionierter Sanierungsaktivitäten bis zum Jahr 2030 bleibt eine Differenz zum Zielwert von rund 10 Mio. t CO2 pro Jahr.

Für die Schließung dieser Lücke sind weitere Maßnahmen erforderlich. Dies sind insbesondere deutlich ambitioniertere Effizienzsteigerungen, die Nutzbarmachung derzeit abgeregelter Strommengen aus erneuerbaren Energien in Hybridheizungen, das Heben von Einsparpotenzialen durch die Digitalisierung im Gebäudebereich (u. a. „Smart Home“) sowie brennstoffseitige THG-Minderungsoptionen. Hinsichtlich der Zielwerte für 2050 kann durch ein weiterhin ambitioniertes Vorgehen bei der Gebäude- und Anlagensanierung die Lücke zum THG-Minderungsziel von -95% bis auf rund 20 Mio. t CO2 verkleinert werden. Auch hier können die bereits genannten Maßnahmen dafür sorgen, die Lücke vollständig zu schließen.

Dabei werden insbesondere im Zeitraum nach 2030 treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger eine zunehmend wichtige Rolle spielen.


Ob die politischen Entscheider in Bund und Ländern diesen Empfehlungen folgen werden, werden die gesetzgeberischen Maßnahmen der nächsten Monate zeigen.

Aus den bisherigen amtlichen Mitteilungen geht eindeutig hervor, dass Brennwerttechnik als Bestandteil von Hybridsystemen weiter im Neubau und im Bestand eingesetzt werden darf.

Es ist auch sehr deutlich erkennbar, dass die Rahmenbedingungen für PtX – Technologien mit dem Ziel überprüft werden, die Massenproduktion von synthetischen flüssigen und gasförmigen Energieträgern kostensenkend voranzutreiben.

Die bereit gestellten Mittel des Bundes für zielführende Forschungsthemen werden erhöht.

Die Schlussfolgerungen aus solchen 2019 laufend erscheinenden Informationen sollte jeder Leser selbst ziehen.

Ich erkenne einen Trend, dass die Energieträger Gas und Öl analog zum Strom CO2 neutral produziert werden sollen.

Bei einer Umsetzung dieser Strategie werden politisch sowieso schwer durchsetzbare Verbote von Verbrennungstechnologien überflüssig.

Diese Prozesse sind auch in anderen Industrieländern deutlich erkennbar.
Japan wurde hier schon als Beispiel genannt.

Noch eine persönliche Bemerkung.

Der Beobachter, der sich vollziehende Prozesse beschreibt, ist immer gut beraten, die Beobachtung und die persönliche Bewertung zu trennen.


Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 20.10.2019 13:55:20
4
2842166
Die Auseinandersetzung mit meinen Sachargumenten wäre hilfreicher als persönliche Angriffe und der Schwung mit der Ideologiekeule, Herr L.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 20.10.2019 14:04:04
3
2842173
Schön wie Herr L. sich immer wieder darauf beruft wer Experte ist und wer nicht.

Ganz ehrlich, diese Abwehrstrategie kennt man seit Jahrzehnten bereits aus der Tabakindustrie. Deren finanzierte Studien würde doch kein Mensch ernsthaft in Erwägung ziehen. Aber die der Mineralölwirtschaft sollen beachten werden, ernsthaft ? Von den Leuten, die schon seit Jahrzehnten durch eigene Studien wissen wie es bezüglich des Klima bestellt ist und das freundlicherweise dann unter den Tisch haben fallen lassen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 20.10.2019 14:08:50
5
2842175
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Im Forum ist immer wieder feststellbar, dass bei Ergebnissen, die nicht in das Weltbild einiger Schreiber(innen) passen unterstellt wird, dass die Aussagen so zurecht getrickst werden, dass sie dem Wunschvorstellungen der Auftraggeber entsprechen.[...]

Moin Dietmar,

genauso sehe ich das auch. Ein wenig weniger Polemik und persönliche Auseinandersetzungen sollten unter erwachsenen Personen zum höflichen Benehmen gehören.

Gruß

Bruno

PS: Man kann nur hoffen, dass Power-to-X genauso gefördert wird, wie bisher andere Technologien gefördert wurden.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 20.10.2019 15:28:31
1
2842199
... was nichts daran ändert, dass für die kWh Wärme im Haus bei P2X die ca 4 bis 8 fache Menge an Strom notwendig sein wird als bei WP Heizungen.

Verfasser:
nochnix
Zeit: 20.10.2019 16:03:41
4
2842209
Aber Immer noch besser als den strom zu verschenken.

https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/regenerative_energie/negative-strompreise-deutschland-verschenkt-tausende-euro-ans-ausland-die-rechnung-zahlt-der-verbraucher_id_8309486.html

Verfasser:
Heizkragen
Zeit: 20.10.2019 16:43:48
6
2842228
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
[...]


Autsch!

https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#Atmosph%C3%A4re

Wenn du dich wirklich mit CO2 beschäftigt haben willst, dann müsstest du wissen, dass die Venus als drastischer Beleg für die Treibhauswirkung des CO2 genommen wird.

googel mal[...]

Was nützt denn mein Google, wenn du nicht wahrhaben willst, dass der CO2-Anteil auf der Erde nur 0,04% beträgt, davon wiederum nur 4% vom Menschen verursacht? Nach diesem Verhältnis würde es sogar noch bei 0% CO2 einen vom Menschen gemachten Treibhauseffekt geben.

Die öffentliche Wahrnehmung geht vollkommen in die falsche Richtung!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.10.2019 17:01:57
2
2842236
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Was nützt denn mein Google, wenn du nicht wahrhaben willst, dass der CO2-Anteil auf der Erde nur 0,04% beträgt, davon wiederum nur 4% vom Menschen verursacht? Nach diesem Verhältnis würde es sogar noch bei 0% CO2 einen vom Menschen gemachten Treibhauseffekt geben.

Die[...]

1. Da du offensichtlich davon ausgehst, dass Wirkung allein von dem Anteil abhängt, sollte es auch kein Problem für dich darstellen 0,001% deines Körpergewichts an Rizin zu nehmen. Ist doch viel geringer als 0,04% an CO2 in der Atmosphäre. Wenn du tatsächlich glaubst, was du oben schreibst wäre es kein Problem für dich.

2. Von den 0,04% ist der Mensch für mehr als 25% verantwortlich. 4% beziehen sich auf was anderes. Du solltest an deiner Lese- und Rechenkompetenz arbeiten, z.B. indem du https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-wenig-co2-grosse-wirkung,RWwDmXy liest und verstehst.

3. Da deine Argumente weder Lesekompetenz noch Grundwissen in Physik zeigen, empfehle ich erstmal entsprechende Fachbücher zu lesen und zu verstehen. So machst du dich mit deiner Inkompetenz nur lächerlich und bestätigst viele Vorurteile in Bezug auf sogenannte Klimaskeptiker.

Verfasser:
Heizkragen
Zeit: 20.10.2019 17:04:10
2
2842238
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
... was nichts daran ändert, dass für die kWh Wärme im Haus bei P2X die ca 4 bis 8 fache Menge an Strom notwendig sein wird als bei WP Heizungen.

Das Problem ist, dass bei der größten Kälte nicht genug Strom für WPs zur Verfügung steht, wenn es eine zweistellige Millionenzahl überschreitet. Dann muss dreckige Kohle verfeuert werden, und in den Häusern wird es immer noch nicht richtig warm. Die durchschnittliche JAZ kann dann auch nicht mehr erreicht werden. Was immer gerne verdrängt wird.

Erst vor zwei Stunden hatte ich ein Gespräch mit einer Frau, die ein von mir geerbtes Haus kaufen will. Als ich ihr sagte, dass da eine WP drin ist, meinte sie direkt: "Ich hatte schon mal ein Haus mit WP. Im Winter musste dann immer elektrisch nachgeheizt werden, weil es sonst nicht warm geworden wäre." Man sieht also, selbst WP ist heute kein Verkaufsargument, sondern schreckt eher ab, weil man nie weiß, wie effizient die Anlage läuft.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.10.2019 17:19:56
4
2842246
Aber Immer noch besser als den strom zu verschenken.

Der durchschnittliche Preis für importierten Strom im Jahr 2019 liegt bei 45,55 € je MWH.
Der durchschnittliche Preis für exportierten Strom liegt bei 47,16 € je MWH.
Der durchschnittliche Börsenstrompreis in 2019 liegt zwischen 36,84 € / MWH für day ahead Auktion und 42,50 € / MWH für intraday kontinuierlich.

Es gibt Stunden mit negativen Strompreisen, ja.
Dennnoch haben wir in diesem Jahr im Durchschnitt für exportierten Strom einen höheren Preis erzielt als umgekehrt für importierten Strom bezahlt.
Der Preis für exportierten Strom lag zudem höher als der Börsenstrompreis.

Wenn man verhindern möchte dass negative Strompreise entstehen muss man nur dafür sorgen, dass zu Zeiten eines Strom-Überangebotes die fossilen Kraftwerke abregeln. Das geschieht nämlich nicht in ausreichendem und möglichen Ausmaß.

Grüße
Frank

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 20.10.2019 17:24:53
2
2842249
Zitat:
Wenn man verhindern möchte dass negative Strompreise entstehen muss man nur dafür sorgen, dass zu Zeiten eines Strom-Überangebotes die fossilen Kraftwerke abregeln. Das geschieht nämlich nicht in ausreichendem und möglichen Ausmaß.


Es ist immer die beste Lösung den anderen vorzubeten was sie zu tun haben.

Ich habe da auch einen Vorschlag:
Stromheizer dafür zu sorgen, dass zu Zeiten des Strom-Überangebotes kein PV-Strom mehr eingespeist wird, sondern die WP angeschmissen wird um Wärme zu puffern.

Das geschieht nämlich nicht in ausreichendem und möglichen Ausmaß.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.10.2019 17:26:53
0
2842251
Das Problem ist, dass bei der größten Kälte nicht genug Strom für WPs zur Verfügung steht, wenn es eine zweistellige Millionenzahl überschreitet. Dann muss dreckige Kohle verfeuert werden, und in den Häusern wird es immer noch nicht richtig warm. Die durchschnittliche JAZ kann dann auch nicht mehr erreicht werden. Was immer gerne verdrängt wird.

Dass es in einem Haus mit Wärmepumpe nicht warm werde ist falsch. Sofern nicht grobe Fehler gemacht werden wird es in einem Haus mit WP so warm wie in jedem anderen Haus. Mit meiner WP könnte ich das Haus bequem auf 30° aufheizen wenn ich wollte.

Vom 20. November 2018 bis 20. November 2019 habe ich 19.971,3 kWh Wärme mit der Wärmepumpe erzeugt und dafür 3.529,43 kWh Strom verbraucht. Meine Jahresarbeitszahl liegt bei 5,66. Dies an Heizkörperheizung.

Ich kann dich gerne beraten, wenn du deine Heizung gegen eine so hocheffiziente Wärmepumpe ersetzen möchtest.

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.10.2019 17:29:35
0
2842254
Es ist immer die beste Lösung den anderen vorzubeten was sie zu tun haben.

Was heißt hier anderen? Ich rede von den Stromkonzernen.

Es würde ausreichen dass die Stromerzeuger sich an geltende Gesetze halten. Die schreiben nämlich den Vorrang der EE vor. Dadurch dass Kohlekraftwerke selbst dann am Netz gehalten werden wenn die Strompreise negativ sind und EE-Anlagen abgeregelt werden entsteht den Verbrauchern ein erheblicher finanzieller Schaden.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.10.2019 17:32:13
2
2842259
Zitat von Heizkragen Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Man sieht also, selbst WP ist heute kein Verkaufsargument, sondern schreckt eher ab, weil man nie weiß, wie effizient die Anlage läuft....]

Wie so oft, auch hier gilt, nicht die Technik ist das Problem, sondern der Nutzer/Installateur, der keine Ahnung von der Technik hat...

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la boca schrieb: Habt ihr wirklich einen Mischer verbaut? Zweite Heizungspumpe ist klar wegen der Systemtrennung. Macht die Solaranlage auch Heizung oder nur Warmwasser? Wenn mit Heizung dann muss Betriebsart BOB (HG13)...
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