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Ringgrabenkollektor auf kleinem Grundstück (300qm) und Baum möglich? - Xanten/Wardt
Verfasser:
nogerd
Zeit: 16.10.2019 14:03:54
0
2840543
Hey ho Zusammen,

meine kleine Familie und ich haben ein Grundstück im beschaulichen Ort Wardt/Xanten erworben und planen nun unserer Eigenheim. Was mir immer recht wichtig war, war die Heizung. Ich habe mir bereits viele Gedanken gemacht und hoffe hier im Forum gute und erfahrende Ratschläge von euch zu erhalten.

Von meinem Vater wurde ich auf das Thema Ringgrabenkollektor hingewiesen was ich sehr interessant fand. Dazu würde ich gerne eure Meinung hören, hier einige Worte zum eigentlichen Projekt.

Gebaut wird nach ENEV in Massivbauweise (Klinker auf Dämmung auf Kalkstandstein) ohne Keller.

Die Maße unserer Doppelhaushälfte und die Größe des Grundstückes könnt ihr gerne dem beigefügtem Lageplan entnehmen:
https://drive.google.com/open?id=0ByLNziukK1lKczJVSlh5ck9GeENmdlRpd3dpVVFfdVlld3pB

Der Grundwasserspiegel ist in Wardt, wegen der nähe zweiter Seen und dem Rhein, recht hoch und liegt um die 2-6 m. Die Frage wäre dann, ob dann sowas überhaupt umsetzbar ist, ggf. mit Körben?
Eine andere Sache ist, dass wir einen geschützten Baum (grüner Kreis) mit auf unserem Grundstück haben.
Hierzu habe ich auch nochmal unseren Grundriss hinterlegt: https://drive.google.com/open?id=16whQCFP4sXjZR32DfEBlS8ro1RfmMoWw

Eine Heizlastabschätzung liegt leider auch noch nicht vor. Aber ich würde so grob für unserer Haus um die 3,2-3,7 KW schätzen. Wobei ich mir hierbei nicht sicher bin, ich hoffe es geht auch erstmal ohne.

Neben dem RGK selber, würde mich aber auch sehr über Vorschläge und Ideen zu alternativen Heizungssystem freuen. Könnt Ihr da für unserer Grundstück und kleines Haus ggf. was empfehlen?

Ich danke euch schon mal sehr für eure Bemühungen!

Beste Grüße
Johannes (nicht Gerd :D)

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 16.10.2019 14:49:57
0
2840559
Am besten zu zeichnest alles was dir bekannt ist mal in den Trenchplaner und stellst dann hier einen Link ein so das sich die Helfer hier auch ein Bild machen können

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 16.10.2019 15:02:47
0
2840565
Hi Johannes.
Wenn Du von ca. 3 bis 4 kW WB ausgehst, so wäre eine Flachkollektoranlage in der Direkverdampfertechnik problemlos auf Deinem Grundstück zu realisieren (unter Beachtung des Baumes)
Für eine 4,9 kW DV-WP benötigst Du lediglich 120 qm Gartenfläche bzw. 2 Gräben von je 40 Meter Länge (Tiefe nur 1 Meter, Breite 60 bis 80 cm)
Diese Technik stellt bestimmt eine der von Dir erbetenen ALTERNATIVEN zu den sonstigen Lösungen dar.
Kurt

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 16.10.2019 17:17:49
0
2840604
das solche grundstücksgrößen in deutschland überhaupt verkauft werden ist schon echt der hammer..
(und wir reden ja jetzt nicht von der münchener innenstadt)

da bekommt man ja schon fast schwierigkeiten berührungsfrei ums haus zu laufen..

Verfasser:
nicijan
Zeit: 17.10.2019 16:06:50
0
2840978
Zitat von nogerd Beitrag anzeigen
Neben dem RGK selber, würde mich aber auch sehr über Vorschläge und Ideen zu alternativen Heizungssystem freuen. Könnt Ihr da für unserer Grundstück und kleines Haus ggf. was empfehlen?
Ich danke euch schon mal sehr für eure Bemühungen


So könnte man das erschließen, eventuell sogar in Eigenleistung.
Der Boden bei dir müsste Sand-Lehm sein mit etwa 18% Wasseranteil

Verfasser:
HFrik
Zeit: 17.10.2019 16:34:59
0
2840986
Zitat von hbrockmann Beitrag anzeigen
das solche grundstücksgrößen in deutschland überhaupt verkauft werden ist schon echt der hammer..
(und wir reden ja jetzt nicht von der münchener innenstadt)

da bekommt man ja schon fast schwierigkeiten berührungsfrei ums haus zu laufen..

tja bei uns haben Reihenhäuser oft etwas unter 150m²....


An den TE: bei den beengten Bedingungen ist exzellnte Dämmung und KWL mit WRG pflicht - dh. Passivhausniveau oder nahe daran. Dann reicht es auch mit dem Garten und der Erdwärmepumpe.
Oder eine Panasonic Nordic ins Wohnzimmer hängen zum kühlen - und zum auf Quelle Luft wehseln wenns im Garten gar zu viel Eisklotz wird.
Oder beides in Kombination.
Meine Gedanken dazu.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 17.10.2019 16:43:04
0
2840990
Hallo Johannes,

Lass Dich nicht von den völlig unterschiedlichen Vorschlägen der Eigenwerber hier verunsichern.

Erstmal zur Heizlast: Wenn es tatsächlich unter 4 kw sind, müsste das schon ein recht guter DämmStandard sein.

Du brauchst dann nur einen Kollektorkreis mit 300 m Länge.

Die gut 30 qm Entzugsfläche von Nicijan - 9x3 m - halte ich für zu wenig, auch wenn er im Mittel auf 2 m Tiefe liegt. Das wären ca 200 kWh/ qm im Jahr Entzug, m.E. Zuviel. Nimm den Trenchplaner zu Hilfe, der ist zur Abschätzung bestens geeignet. Ich denke dass da mind. 60 qm erschlossener Fläche nötig sind, dürfte bei Dir aber auch gehen - wenn Du unten vor dem Baum nach rechts wegknickst, L-Form. Über dem Haus würde ich gerade mit dem kalten Ende langgehen, dann das warme Ende unter der Terrasse zurück.
Mit einem oberflächennahen, zusätzlichen Kreis könnte man das noch optimieren (Graswurzelkollektor), oder mehrstöckige Verlegung des einen Kreises.

Verfasser:
nicijan
Zeit: 17.10.2019 17:20:31
1
2841009
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Nimm den Trenchplaner zu Hilfe,


Majen, mach das bitte mal selbst mit dem Trenchplaner auf dem Grundstück, damit du das zukünftig besser abschätzen kannst was du den Leuten so erzählst.
Was rechnest du wieder in Fläche?
Profis arbeiten mit Volumen und Nahbereich.

Verfasser:
nogerd
Zeit: 18.10.2019 15:13:45
0
2841413
Die gesamte Heizlast: 5096W ...hab ich mit besten gewissen geschätzt.
...obwohl sehe ich schon, dass die reduzieren muss.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=KTPxZZ3kjETcF4yNLW6T

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.10.2019 18:17:11
0
2841501
Hi,

mit einem einigermassen einfach zu bauenden Kollektor nach üblichem
RGK-Design wird das nix, fürchte ich.

Vielleicht geht da was mit Niki,s Design aber ich denke hier handelt es sich
um Sand ohne Lehm, weil das ganze anliegenede Areal war ja mal eine
Sand/Kiesgrube.

Ich sehe da eher eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe oder eine mit Erd-
wärmebohrung oder halt eine Luftwärmepumpe.

Grüsse

winni

Verfasser:
nogerd
Zeit: 20.10.2019 09:33:11
0
2842064
Hallo Zusammen,

ich habe mich nun laienhaft an einen ersten Trenchplanner-Entwurf gewagt.
(Im Abschnitt C ganz links, handelt es um keinen Nachbarn, deswegen bin ich ganz am die Grundstücksgrenze gegangen.)

Wäre das in so etwas umsetzbar? Habt ihr ggf. alternative Vorschläge? Welche Heizlast wäre bei uns zu erreichen?

Hier ist auch nochmal ein Auszug aus einen Bodengutachten über die Bodenverhältnisse bei uns auf dem Grundstück. Das Grundwasser fängt ca. ab 3,5 Meter an.

Ich werde mich zeitnah mit der Unteren Wasserbehörde in Verbindung setzten und die Machbarkeit eines RGK oder ggf. einer Kernbohrung erfragen. Da es sich bei uns um ein Naherholungs- und teilweile Naturschutzgebietes handelt.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Johannes

Verfasser:
nicijan
Zeit: 20.10.2019 13:20:48
0
2842151
Zitat von nogerd Beitrag anzeigen
Hier ist auch nochmal ein Auszug aus einen Bodengutachten über die Bodenverhältnisse bei uns auf dem Grundstück. Das Grundwasser fängt ca. ab 3,5 Meter an.

Das Bodengutachten ergibt die mögliche Erschließung einer Schräggrabung wie oben dargestellt.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.10.2019 14:03:17
0
2842172
Schön, das ich mit meiner Bodenvermutung falsch lag, mit dem Boden sieht
die Sache viel besser aus.

Was für ein Baum steht da und weisst Du vielleicht die Art der Wurzelausbildung?

Ich habe mal noch was an der Zeichung verändert und gehe von halb durchlässiger
Einfahrt und Terrasse aus:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=id5pEEuq8z4Dy8sfyhxO

Wenn Du einigermassen gedämmt baust, vielleicht noch mit Lüftung mit
Wärmerückgewinnung und das als Doppelhaushälfte, mit ihrer geringeren
Aussenfläche, sollte die Heizlast deutlich niedriger liegen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=8eEOdDYu0uGyuzWAnfIO

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.10.2019 14:35:10
1
2842184
Grundsätzlich wäre mit Wärmerückgewinnung auch die einfachere
waagerechte Verlegung möglich:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=H2lLXwa0Yg42iEHIcvVD

Grüsse

winni

Verfasser:
nogerd
Zeit: 21.10.2019 23:00:26
0
2842760
Hey Zusammen,

vielen Dank für eure Rückmeldungen, besonders vinni, danke dir.

Eine Lüftungsanlage wollen wir uns ungern anschaffen, sind davon nicht so überzeugt und würden die mehr Investition lieber in eine Kernbohrung stecken.

Wie wäre es vielleicht mit Wärmekörbe? Das ist eine platzsparende Alternative und wegen unserer Bodenbeschaffenheit und dem hohem Grundwasser auch recht lukrativ. Würde die dies ggf. die Heizlast decken? Was meinst ihr?

Bezüglich des Baumes, schätze ich den Durchmesser des Baumes auf 5,5m, da Stieleichen meist das selbe Wurzelwerk wie die Korne aufweisen und diese entsprechend 5-6m breit ist.

Beste Grüße
Johannes

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 22.10.2019 06:17:35
1
2842797
Hallo Johannes,
euere Bodenverhältnisse lassen einige Möglichkeiten offen eine gute Quelle für eine Sole WP zu erschließen. Einige wurden dir bereits aufgezeigt, Erdwärmekörbe
sollten hier auch umsetzbar sein, du kannst dich gerne hier bei betatherm.de informieren
Aufgrund der Bodenverhältnisse, vorhandener Heizlast reicht ein 40er 300m Rohr aus, falls ihr unter 4KW seid auch ein 32er Rohr. Wegen der WW Bereitung sowie größerer WP Auswahl würde ich das 40er empfehlen auch wenn dies relativ bockig und schwer ist. Hier sind 2-3 Personen nötig, dieses Pakett partiellweise abbinden um Schlaufen für einen senkrechten Graben zu erstellen und in den Graben ablassen.
Anbei ein Vorschlag wobei dieser wegen den Bodenverhältnisse sehr belastbar ist

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=UBh5iurXJVoGp0u0vrAA

Wolfgang

Verfasser:
JoRy
Zeit: 22.10.2019 07:07:28
1
2842804
Warum zäumt ihr denn das Pferd immer von hinten auf ?

Erst rechnet ihr aus, was die Hütte wirklich verbrauchen/verlieren wird.
Dann rechnet ihr aus, auf wieviel wirklich verfügbaren m² und welcher Tiefe
ihr bei dem gegebenen Boden welche Entzugsleistung haben werdet.

Und dann geht ihr entweder auf Bohrkörbe oder Tiefenbohrung , oder ihr geht
auf L-WP

Gruß JoRy

Verfasser:
nicijan
Zeit: 22.10.2019 08:24:38
1
2842827
Zitat von Lupo1 Beitrag anzeigen
euere Bodenverhältnisse lassen einige Möglichkeiten

Wolfgang, für mich sieht das so aus,
fast jeder glaubt wenn er etwas zeichnet auch Erdwärme zu können. Der Rest verhält sich dann wie bei „Des Kaisers neue Kleider.“
Dein Vorschlag mit Senkrecht auf 3m tiefe als Schlaufen, nimm ein Zeichenprogramm oder Zeichenbrett und lege die Schlaufen aneinander. Wenn du genug Rohrlänge in den Graben bekommen willst, entsteht eine Rohr an Rohr Situation, die beim Verfüllen immer oben einen Hohlraum im Schatten der Schwerkraft ergibt.
Der Hausabstand bei deinem Vorschlag ist für Grabungen tiefer 2m nicht ausreichend. Es besteht die Gefahr, die Bodenplatte zu unterhöhlen. Zusätzlich berührst du die Thermische Hülle des Hauses mit der zu nahen Platzierung am Haus.

Dein Vorschlag mit den Körben, stell mal ein Korbpaket zusammen, welches 600m Rohr ergibt und schau mal auf den Preis. Im Weiteren sind Korb Geometrien so ziemlich der schlechteste Lösungsansatz in Sachen Wärmenachfluss.

Die einzige Stelle die es zu erschließen lohnt ist nördlich des Baumes, so wie ich das gezeichnet habe, ausführen als Schräggrabung und dort ein Rohrgeflecht einbringen.
Durch die Schräggrabung kann man auch oben Verfüllen ohne dass Hohlräume entstehen. In die Schräggrabung kann man jedes frei erdenkliche Rohrgeflecht einbauen, das muss kein bestimmtes System sein. So habe ich auch mal angefangen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.10.2019 08:46:41
0
2842840
Also ich würde 1) mal die Hütte noch mal durchgehen wo man Dämmstärken noch erhöhen kann. Auf eine KWL mit WRG würde ich bei einem Neubau nicht mehr verzichten, ist komfortabel, und entlastet hier den Graben. Alle hier im FOrum geprüften Rohrnetze waren auch nach Jahren sauber, falls da Bedenken bestehen. Und runterregeln kann man die Dinger auch immer, werden i.d.R. dadurch effizienter.

Dann einen grösstmöglichen Kollektor, und das ganze sollte funktionieren. Den Graswurzelkollektor als Absicherung kann man sich für kleines Geld gönnen.
Als Hosenträger zum Gürtel kann man sich dann noch eine Panasonic Nordic ins Wohnzimmer hängen :-)

Verfasser:
nicijan
Zeit: 22.10.2019 09:03:40
1
2842853
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Den Graswurzelkollektor als Absicherung kann man sich für kleines Geld gönnen.


Sorry, aber wer baut sein Haus wertmindernd durch vorsätzliche Baumängel?
Hier im Forum gibt es einen GWK Anwender, der nach jedem Winter seinen Garten neu anlegen muss.

Mit der entsprechenden Dämmung kann man unter 8000 KWh im Jahr kommen und dann reicht der Bereich nördlich des Baumes bei fachgerechter Erschließung völlig aus.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.10.2019 10:34:14
2
2842912
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


Sorry, aber wer baut sein Haus wertmindernd durch vorsätzliche Baumängel?
Hier im Forum gibt es einen GWK Anwender, der nach jedem Winter seinen Garten neu anlegen muss.

[...]


Ja, das bin ich und das was Du hier erzählst sind fake News.

Ich habe nur gesagt, dass man das kalte Ende nicht in bindigen Lehm legen oder an eine optisch unwichtige Stelle legen sollte, da es zum Auffrieren bei zu starker Belastung des GWK kommen kann.
Von neu anlegen hab ich auch nichts geschrieben, vom kurzen Drüberlaufen im März.
Ich lebe nicht von diesem Business, daher bin ich objektiv.

Erkläre Du lieber mal, wie Du als Gewerblicher darauf kommst, dem TE einen Kollektor vorzuschlagen,

Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von nogerd Beitrag anzeigen
[...]


So könnte man das erschließen, eventuell sogar in Eigenleistung.
Der Boden bei dir müsste Sand-Lehm sein mit etwa 18% Wasseranteil

[Bild]



der mit nicht einmal 2 kw jährlicher Entzugsleistung nicht ausreichend Leistung hat:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=OWgRUTdHZEiR7GVQtVhC

Wobei die Berechnung des Trenchplaners noch zu schön für Dich ausfällt, da Du in V verlegst und die unteren Enden des Rohres noch dichter beieinander liegen.

Gefühlt steigt die Leistung Deiner Tiefenkollektoren von Woche zu Woche...

Ich bin mir sicher, dass der Graswurzelkollektor ein wesentlich innovativerer Ansatz ist als Dein ohne Rücksicht auf die gegenseitige Beeinflussung von Gräben als "Tiefenkollektor" propagierter, senkrechter Grabenkollektor.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.10.2019 10:35:20
0
2842913
Ich denke, JoRy hat insofern recht, das man nun erstmal mehr über die
Heizlast des Hauses wissen sollte, bevor man konkreter weiter plant.

Gibt es schon einen Energieausweis für das Haus?

Grüsse

winni

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 22.10.2019 10:36:02
1
2842914
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
Warum zäumt ihr denn das Pferd immer von hinten auf ?
Erst rechnet ihr aus, was die Hütte wirklich verbrauchen/verlieren wird.
Dann rechnet ihr aus, auf wieviel wirklich verfügbaren m² und welcher Tiefe
ihr bei dem gegebenen Boden welche Entzugsleistung haben

[...]


Hier sind weder eine teuere Tiefenbohrung oder Körbe notwendig, eine LWP wäre die letzte Option jene hier eingebaut werden kann. Es muss die Heizlast geklärt werden, anschließend die Quelle auslegen. Die Bodenverhältnisse sind perfekt und lassen einige
Möglichkeiten offen.

@nician,
Es handelt sich hier um einen Neubau, also Unterholung der Bodenplatte ist nicht möglich falls der Kollektor vor dem Hausbau erfolgt. Bei deinem Plan verläuft der Anschluss auch unter der Bodenplatte, hier muss auch ein Rohr vorher eingelegt werden. Beides ist möglich, bei meinen Vorschlag wäre auch mit abgespekter Version umsetzbar, der senkrechte Teil am Haus ist der warme Teil und nicht zu nah am Haus.
Man kann hier auch Körbe einsetzten, soviel Fairness sollte man aufbringen. Wo wir absolut konform sind, sie haben ein weniger gutes Preis/Leistungsverhältnis, die Bauform erschließt zu wenig Erdvolumen, die Vereisung tritt früher ein, werden nach meiner Kenntnis auch mit Sand aufgefüllt, also viel spricht hier nicht für eine Korblösung.
Dein Kollikonzept ist hier genauso einsetzbar, aber es gibt andere Möglichkeiten. Beim senkrechten Graben sollte das Rohr seitlich mittels einiger Holzlatten andrücken, dies erleichtert das Auffüllen. Bei meinen Beispiel dürfte die Rohrdichte/m² geringer sein sowie mehr Erdreich erschließen. Beide basieren auch auf selbige physikalische Gegenheiten aber dein Konzept nutzt wesentlich mehr den Phasenübergang aus und wird tiefer eingelegt.

Wolfgang

Verfasser:
nicijan
Zeit: 22.10.2019 11:18:13
0
2842942
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Erkläre Du lieber mal, wie Du als Gewerblicher darauf kommst, dem TE einen Kollektor vorzuschlagen,
der mit nicht einmal 2 kw jährlicher Entzugsleistung nicht ausreichend Leistung hat:


Deshalb Majen,
diese Auslegung hat über 500 Referenzen und es ist niemand dabei der im Frühjahr Verwerfungen platt trampeln muss.

Ich hab dir das schon oft versucht zu erklären, es gibt nichts genaueres als die Nahbereichsformel mit der Gegenüberstellung der Monatsbilanzierung.
Für die Produkte der Hersteller gibt es die linke Spalte, für Hausbauer gibt es in der linken Spalte z.b. Hausgröße je nach Dämmstandard, alle können damit arbeiten ohne Zeichnen, Schätzungen oder sonstigem Zeitaufwand und im Backup steht ein sehr zuverlässiger und gewissenhafter Firmeninhaber der ganz sicher alles überprüft
Dieselbe Tabelle gibt es auch für RGK,


Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.10.2019 13:27:49
0
2843039
Kann sich mal bitte einer der Cracks dazu äußern?

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