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BW "prüft" PV-Pflicht für Neubauten
Verfasser:
sukram
Zeit: 05.11.2019 13:15:45
0
2850349
Vorrrrrrrrrrrannnnnnnnnnn

Zitat:
05.11.2019 -Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ein Ziel: Bis 2030 soll mindestens die Hälfte des Stroms im Land aus erneuerbaren Energien kommen. „Um das zu erreichen, muss der Ausbau von Photovoltaik viel schneller vorangehen“, sagt Baden-Württembergs Umweltminster Franz Untersteller...
...
„Für den Ausbau der Photovoltaik wollen wir uns aber elf Gigawatt als Zielwert setzen – was in etwa einer Verdoppelung der aktuell installierten Photovoltaikleistung entspricht“


Machbar- schließlich hat sich die Bevölkerung in meiner Heimatgemeinde in den letztlich 30 Jahren "nur" um gut 45% erhöht und die (Zer)Siedlungsfläche schätzungsweise min. verdoppelt; das kann man noch ein paarmal machen, dann gibts Kriege um zersiedelbares Land.

Aber halt- es gäbe da ja noch die bewährte Möglichkeit, das auf Altbauten auszudehnen ;-) -> "Ölheizungsverbot", EWärmeG BW 2008 -> Klimapaket Bund 2026

Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[i]dpa-Meldung, 10.07.2007 (12:36)
Stuttgart - Als erstes Bundesland führt Baden-Württemberg im kommenden Jahr eine Pflicht zur Verwendung von klimafreundlichen Heizungen in Neubauten ein. Die Landesregierung von CDU und FDP billigte am Dienstag in Stuttgart einen Entwurf von Umweltministerin[...]
-> EEWärmeG Bund 2009

Für den Winter brauchen wir dann nur noch das vielfache samt Ptx mit Speicherkapa.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 05.11.2019 13:26:00
1
2850360
Bin gespannt, was die Anbieter von Solarthermie dazu sagen...

Grüße
Stefan

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 05.11.2019 14:10:45
2
2850386
Ich würde erstmal für Bürokratieabbau bei der Anschaffung einer PV Anlage samt Finanzamt sorgen....

Wenn ich Bekannten vom "Papierkrieg" bei der Anschaffung einer PV Anlage erzähle und wie es mit dem Finanzamt läuft, dann haben viele schon keine Lust mehr auf PV...

Klar, wenn man sich informiert ist das halb so wild...
Aber diese Bürokratie ist eine Katastrophe.

Nur mal ein Auszug:

- Anfrage beim Verteilnetzbetreiber
- 6 oder 8 Wochen vor der PV Installation muss man dem VNB nochmals formlos mitteilen, dass man installiert. Ansonsten gibts nicht von Beginn an Vergütung... (wer denkt sich so etwas aus?)

- Ausfüllen des Installationsschemas
Macht meist der PV Anbieter...

- Meldestammdatenregister Registrierung
- Fertigmeldung beim Verteilnetzbetreiber

Finanzamt:
Fragebogen beim Finanzamt ausfüllen für die Anmeldung
Diverse Rückfragen,... bei jedem Punkt muss man aufpassen, dass man sich nicht selbst bescheist und dem FA ein Geschenk macht.
Manchem FA ist da scheinbar langweilig...
(Z.B. sollte der Strombezug bei einem Anbieter unter demselben Namen laufen, wie die PV Anlage - sollte der Strombezug über die Ehefrau laufen, und die PV Anlage über den Mann, könnte das Finanzamt auf die Idee kommen, dass man den Eigenverbrauch aus der PV Anlage der Ehefrau schenkt... Ganz schlechte Idee. Alternativ kommt dann auch der Vorschlag man soll die PV Anlage zu 50% selbst, und 50% die Ehefrau anmelden... - ja klar zweimal pro Monat Umsatzsteuervoranmeldung, 2x am Ende des Jahres Jahres USt, 2x Einnahmen Überschussrechnung
Oder man sollte gleich ne Gbr gründen, klar mit Gesellschaftervertrag, Bilanz usw......)

Ist mir zwar nicht passiert, aber von einem Nachbarn habe ich das gehört...
Da hat man doch direkt keinen Bock mehr auf eine PV Anlage...

Die ersten 1-2 Jahre darf man mtl. eine USt Voranmeldung machen, danach nur noch jährlich - trotzdem lästig, wenn man davon ausgehen kann, dass die USt Meldungen eigentlich recht konstant gleichbleibend sind....

Oder versucht mal beim FA jemand zu erreichen, wenn Ihr eine USt Voranmeldung zurückziehen wollt. Öffnungszeiten / Zuständigkeiten - ein Witz...
Wenn man dann den richtigen ASP hat, dann wird einem geholfen, dass muss ich positiv erwähnen...


P.S. ich hatte das Glück dass ich rechtzeitig ins Photovoltaikforum gefunden habe... Da konnte ich einerseits Geld bei der Anlagenanschaffung sparen, und wusste zugleich was ich beim Finanzamt alles zu machen habe...
Auch der Tipp über ne bestimmte PV Steuersoftware war klasse (PV-steuer.com).

Verfasser:
sukram
Zeit: 05.11.2019 15:06:21
0
2850411
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
- Meldestammdatenregister Registrierung[...]


Das bedarf einer gewissen Aktualisierung- in unserer Gemeinde mit 5.700 EW sind genau 4 registriert - soviel seh' ich schon vom Dachboden aus :-)

Und der Herr BT-Abgeordnete hat seine auf dem ~15°-Pultdach gen Nordost (samt Akkuraum) auch nicht registriert.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 05.11.2019 15:52:27
0
2850438
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
[...]


Das bedarf einer gewissen Aktualisierung- in unserer Gemeinde mit 5.700 EW sind genau 4 registriert - soviel seh' ich schon vom Dachboden aus :-)

Und der Herr BT-Abgeordnete hat seine auf dem ~15°-Pultdach gen Nordost (samt Akkuraum) auch nicht registriert.


Es gibt und gab da irgendwelche Fristen, und Ausnahmen.

Wir hatten den Spass... Wir haben unsere im Vorgänger Bundesnetzagentur Register eingepflegt in 2017. Um dann dasselbe nochmals in 2018 im Meldestammdatenregister vorzunehmen...

Ohne die Registrierungen bekommt man keine Einspeisevergütung, da der VNB diese zwingend abfragt bevor er einen CENT bezahlt..

Bei den von dir nicht gemeldeten Anlagen handelt es sich sicherlich um alte Anlagen die noch bei der Bundesnetzagentur registriert wurden...

Komischerweise, wurde eigentlich jeder PV Eigentümer vom VNB mehrfach schriflich auf das neue Register hingewiesen... Zum schluss recht deutlich ...

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