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Austausch einer älteren Viessmann-Anlage
Verfasser:
lok_n
Zeit: 06.11.2019 10:48:07
0
2850842
Die in die Jahre gekommende Heizungsanlage soll/muss aktualisiert werden, da der bisherige Vitola-biferral-et- Heizkessel einen Riss hat, wodurch sich der Druck im System täglich um ca. 0,1 bar reduziert.

Als Ersatz ist ein VITOLADENS 300-C (ca. 19 kW) angedacht.

Wegen der beschränkten Örtlichkeit erfolgt bislang die Warmwasser-Bereitung mit einem HoriCell-NT-160 (Edelstahl).

Die kontaktierte Fachwerkstatt sagt mir nun, dass eine solche Kombination nicht funktioniert, sondern dass man dazu einen neuen Warmwasserkessel braucht, nämlich den Vitocell-CHA-130 (100-H).

Meine Fragen zum Austausch:
1.) Kann man wirklich nicht das "intakte Altteil" mit dem neuen Heizkessel kombinieren?
2.) Welche Art Brenner sollte gewählt werden? In unserem hoch-isolierten Fertighaus brauchten wir mit 4 Personen bisher für Warmwasser (ganzjährig) + Heizung um 3200 lt Heizöl.
3.) Wird bei der geplanten Anlage für das Kondensat eine "chemische Behandlung" nötig?

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 06.11.2019 11:22:52
2
2850861
Hi,

der alte Warmwasserspeicher hat keinen internen Wärmetäuscher funktioniert in der Tat nicht so ohne weiteres mit der neuen Vitoladens.

Du bräuchtest entweder einen Wärmetauscher zwischen Vitoladens und Speicher oder du hängst eine Frischwasserstation und im Speicher befindet sich dann nur noch Heizwasser.

Ob sich das lohnt hängt vom Preis für einen neuen Speicher und dem zustand des alten ab.

Das mit dem hoch isolierten Fertighaus war hoffentlich ironisch gemeint, 3200l sind verdammt viel, Heizlast dürfte bei 10-12 kw liegen.

Gruß Tobias

Verfasser:
micha_el
Zeit: 06.11.2019 11:38:14
2
2850873
@Tobias,
>>hat keinen internen Wärmetauscher

wie kommst du darauf?

http://www.viessmann.com/web/poland/pdf-90.nsf/d11f2c49cc3ec42dc12571c00001f964/068328992b2a4d68c1257b4800751964/$FILE/DT%20HoriCell%20160-500L%20(02,1998)__DE.pdf

Der 160l hat entweder einen Doppelmantel oder innen liegenden WT.


Wenn man den alten entkalkt und reinigt , könnte man ihn wieder 30 Jahre verwenden.
Optisch wird es wegen der anderen Farbe und evtl. auch Breite nicht so hübsch und einheitlich sein...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 06.11.2019 11:40:32
2
2850875
Woran ersieht man denn dass der WW-Speicher "keinen" Wärmetauscher hat, irgendwie muss doch auch bisher bereits die Wärme vom Kessel an das WW übertragen worden sein.

Zu 3: es ist bei dem heutigen schwefelarmen Heizöl KEINE Kondensat-Neutralisation erforderlich

Verfasser:
sukram
Zeit: 06.11.2019 11:41:05
2
2850876
-Bis 2025 kommen vsl. 11ct/l CO2-Abgabe drauf, danach ist der Weg frei bis -vorerst- 19ct/l (jeweils zzgl. Erfassungskosten).

-Ab nächstem Jahr soll es 40% Staatsknete für den Ersatz von alten Ölkesseln geben, zzgl. erhöhten Abschreibungemöglichkeiten.

-> empfehle, es bis dahin mit Kesseldichtmitteln von BCG usw. zu versuchen, wenn es schlimmer wird; falls es überhaupt am Kessel liegt, denn der Bifferal ist ziemlich unverwüstlich. Andere Mpglichkeiten wie Verteilnetz oder Ausdehnungsgefäß ausgeschlossen?

Wenn es unbedingt wieder Öl werden muss: Buderus KB195i 15kW, moduliert 1:4 und kann mit einem Gasbrenner umgerüstet werden (wobei Erdgas natürlich auch eine -geringere - Co2-Abgabe draufkriegt).

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 06.11.2019 12:26:42
2
2850903
Hi,

ich nehme alles zurück und will nix gesagt haben.

@micha_el genau das Datenblatt habe ich mir vorab angesehen aber der Mantel ist mir echt entgangen sorry.

Mein Viessmann Edelstahlspeicher war nach 20 Jahren innen absolut blank und sauber, nur unten hatte sich etwas Dreck abgesetzt.

Spricht dann wenig dagegen so einen Speicher weiter zu verwenden.

Gruß Tobias

Verfasser:
lok_n
Zeit: 06.11.2019 20:42:05
0
2851265
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
-Ab nächstem Jahr soll es 40% Staatsknete für den Ersatz von alten Ölkesseln geben, zzgl. erhöhten Abschreibungemöglichkeiten.
Das wären schon beachtliche Zuschläge, denn immerhin soll die Umrüstung bei ca. 10' € liegen (inkl. Schornstein, Kondenswasser-Entsorgung bei NICHT vorhandenem Abfluß). Derzeit läuft bei Viessmann eine November_Aktion mit Nachlaß!
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
-> empfehle, es bis dahin mit Kesseldichtmitteln von BCG usw. zu versuchen, wenn es schlimmer wird; falls es überhaupt am Kessel liegt, denn der Bifferal ist ziemlich unverwüstlich. Andere Möglichkeiten wie Verteilnetz oder Ausdehnungsgefäß ausgeschlossen?
Die Versicherung hat wegen des permanten Wasserverlustes (ca. 5-10 l/Woche) eine Lecktagesuche veranlaßt. Das Ergebnis: Riss im gußeisenern Kessel. Andere Verlustmöglichkeiten wurden ausgeschlossen.
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Wenn es unbedingt wieder Öl werden muss: Buderus KB195i 15kW, moduliert 1:4 ...
Ja, geografisch bedingt.
Warum moduliert? Gibt es auch andere Varianten von Brennern?
Das war auch in der Basisfrage unter Pkt 2) von mir gefragt.

Verfasser:
lok_n
Zeit: 07.11.2019 09:02:40
0
2851478
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
-> empfehle, es bis dahin mit Kesseldichtmitteln von BCG usw. zu versuchen.
Eignet sich sicher für eine Überbrückungsphase bis es mehr Knete gibt.

Meine Frage zum Einsatz des Dichtmittels; "Wieviel Liter befinden sich im besagten Vitola-biferra-et (18-21 kW) Kessel-Kreislauf? Dies wäre für das Ansetzen bedeutsam, denn das Mischungsverhältnis beträgt 1,5 Liter BCG 24 auf 100 Liter Kesselwasser."

Verfasser:
sukram
Zeit: 07.11.2019 11:50:00
0
2851587
Inhalt Kesselwasser 64l.

Möglichst nicht ins Verteilnetz, sonst sind die Ventile auch dicht ;-)

Früher hätte man ihn noch auseinandergenommen & neu eingedichtet...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.11.2019 12:39:50
0
2851626
Mit welcher Vorlauftemperatur läuft der Altöler denn? Nur um abzuklopfen dass nicht auch eine WP eine dauerhafte ud wirtschaftliche Lösung sein kann - denn die läuft auch da wo kein Gas hinkommt....
das "Hochgedämmte" Fertighaus mit 3500l Ölverbrauch ist mir auch aufgefallen - das lässt sich sicher drastisch reduzieren wenn man die niedrig hängenden Trauben mal aberntet.

Verfasser:
silence63
Zeit: 07.11.2019 21:05:17
0
2851873
Moin,

habe ich es überlesen...oder für wieviel qm Wohnfläche werden die 3500 L Heizöl verbrannt?

Gruß von Thomas

P.S.: Sorry...3200 Ltr. 😀

Verfasser:
lok_n
Zeit: 08.11.2019 09:40:28
0
2852038
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
das "Hochgedämmte" Fertighaus mit 3200l Ölverbrauch ist mir auch aufgefallen - das lässt sich[...]
Ja, mag sein, aber 2 Etagen und die Gesamtwarmwasser-Versorgung brauchen schon einiges an Öl.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 08.11.2019 09:54:30
1
2852043
Es ging eher um die Diskrepanz zwischen dem Verbrauch und deine Angabe "hochgedämmt"

Der Verbrauch ist je nach Größe und älter des Hauses nicht so ungewöhnlich. Ein großes EFH aus den 50er oder 60er Jahren braucht schon so viel Öl weil es eben energetisch schlecht ist also nicht gedämmt.

Ein hochgedämmtes EFH sollte kommt trotz Warmwasser mit weniger als 1000l aus. Teils sogar deutlich weniger.

Bei dem Verbrauch kann man schon Mal schauen ob sich daran was ändern lässt.

Es gibt ja durchaus Maßnahmen die sich da womöglich sehr schnell auszahlen.

Verfasser:
sukram
Zeit: 08.11.2019 15:17:41
0
2852233
Zitat von lok_n Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]
Eignet sich sicher für eine Überbrückungsphase bis es mehr Knete gibt.

Meine Frage zum Einsatz des Dichtmittels; "Wieviel Liter befinden sich im besagten Vitola-biferra-et (18-21 kW) Kessel-Kreislauf? Dies wäre für das Ansetzen bedeutsam, denn das Mischungsverhältnis beträgt 1,5[...]


Achtung - die weitere Förderung reiner Ölbrennwerter steht zumindest auf der Kippe, erhöhte Abschreibungen dafür (20%/3 Jahre) sind in den entsprechenden Entwürfen bereits nicht mehr vorgesehen.

Stand der Dinge aus Sicht des ZVSHK

Verfasser:
lok_n
Zeit: 09.11.2019 15:30:57
0
2852804
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Mit welcher Vorlauftemperatur läuft der Altöler denn?
Sie liegt im Bereich von 60 °C bis 70 °C .

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