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Erfahrungen mit Vollwärmeschutz, speziell absaufen der Dämmung nach Jahren
Verfasser:
samso
Zeit: 03.11.2019 20:02:12
0
2849373
Zitat von loeti-new Beitrag anzeigen
"Ich habe 2001..."

Na ja, dann hast Du ja noch 2 bis 5 Jahre.

Außerdem geht das Styropor nicht vollständig kaputt es zieht nur hygroskopisch Wasser und die Dämmeigenschaften verschlechtern sich dadurch nicht unerheblich.
Daher kommt diese "Ziel-Lebensdauer".


Mist,
hoffentlich fällt nicht alles auf einmal ab. Überleg mal du kommst Morgens raus und alles liegt auf der Erde!!!

Werde aber auf jeden Fall schon mal gelbe Säcke horten. Bei uns im Dorf verteilt die ein Lebensmittelhändler und da gibts im nur eine Rolle.

Spenden nehme ich gerne entgegen.

Naja,ein bissl Zeit habe ich ja noch.

Gruß Samso

Verfasser:
loeti-new
Zeit: 03.11.2019 20:07:05
1
2849378
"Spenden nehme ich gerne entgegen."

Na ja Du bist doch ein Selbermacher, Styropor ist, beim richtigen Händler gekauft, spott billig und die Entsorgung als Bauschutt genauso eine Abzocke wie der Verkauf als EPS.

Verfasser:
loeti-new
Zeit: 03.11.2019 20:15:49
1
2849384
"Ja loeti, siehe Link, vierter Beitrag auf dieser Seite."

OK, nur die Entnahme fand, laut Bild 29, an einer nicht repräsentativen Regen geschützten Stelle statt... . Ich kenn' doch meine Pappenheimer.

Verfasser:
nochnix
Zeit: 03.11.2019 22:25:56
1
2849495
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
Styropor ist nicht hygroskopisch.
Es ist je nach Herstellungsart auch für die Perimeterdämmung zugelassen, siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol#Gesch%C3%A4umtes_Polystyrol
Eine Perimeterdämmung ist naturgemäß für ein Haltbarkeit von >50 Jahre designt.
Ich[...]


So eine platte gehört dir einfach bei regen auf den buckel gebunden :-)) Für 50 Jahre gemacht ? Da glaubst auch nur du daran, spätestens wenn kein Geld mehr für eine Putzereneuerung da ist fliegen die Kügelchen in der Gegend umher.

Ja alles nachweisbar ? manchen nachweiß bist du noch aus anderen Threads schuldig.
Mach doch eine Kostenaufstellung von deiner Burg die angeblich so energiesparend sein soll.

Verfasser:
Karl-Alfred_Roemer
Zeit: 03.11.2019 23:01:10
0
2849512
Vielen Dank für die vielen Erfahrungsberichte aus erster Hand. Genau DAS habe ich mir gewünscht.

Ich selbst kenne zwei Negativbeispiele, wovon bei einem DEFINTIV Baupfusch die Ursache war. Im Nachbarort Oberöfflingen wurde ein Haus mit einem WDVS mit Mineralwollplatten gedämmt. Während die Dämmung noch vollkommen offen da stand, hat es tagelang geregnet. Ich vermute, die Dämmung war durch und durch nass. Anstatt diese trocknen zu lassen hat das Dämmunternehmen direkt nach dem Regen den Verputz aufgetragen. Ich weiß nicht genau wie es innen aussieht, aber die Leute ziehen da ein und aus im Jahrestakt. Außen sieht man außergewöhnlich starke Veralgung allerdings eher schwarzgrau als grün.

Im Nachbarort Gipperath hat jemand sein Elternhaus mit WDVS verkleidet. Eine Wand hat er wieder komplett davon befreit. Die verkleidete und wieder entkleidete Wand habe ich gesehen, allerdings weiß ich nichts weiteres, was genau vorgefallen war. Ich vermute aber, dass die Hausbesitzer mit irgendwelchen Folgen zu kämpfen hatten, die sie auf die Dämmung geschoben hatten, was natürlich nicht unbedingt der Fall sein muss.

Ich selbst habe vor 30 Jahren mein Schlafzimmer von innen mit 8cm Steinwolle gedämmt. Das war damals noch Alu-kaschiert. Darüber MDF-Panele. Keine weitere Dampfbremse dazwischen. Die Tapete, die vorher auf der Wand war, habe ich einfach drauf gelassen. Nach einigen Jahren habe ich dann von den Folgen unfachgemäßer Innendämmung gelesen und mir nur ungerne vorgestellt, wie es wohl unter meiner Dämmung aussehen würde.
Vor zwei Jahren hat mein Bruder die Panele abgenommen, weil aus dem Schlafzimmer eine Küche werden sollte. Zu meiner Überraschung war dort absolut kein Schimmel unter der Dämmung.
Der Grund war vermutlich das definitiv undichte Fenster und weil ich meine Schlafzimmertüre nie komplett geschlossen hatte. So hatte ich auch nie den typischen Schlafzimmergeruch im Zimmer bzw. nur sehr schwach.

Es scheint so, dass Lüftung das A und O ist. In meinem neuen Schlafzimmer habe ich sicherheitshalber eine kleine dezentrale Lüftungsanlage installiert. (Paul Ventus 50 DC)
Dazu eine Mineralwoll-Innendämmung mit 40 bzw 60mm mit Rigips verkleidet und mineralischem Scheibenputz verputzt. Die Steckdosen sind diese speziellen luftdichten (wo die Kabel durch Gummitüllen geführt werden) . Außerdem habe ich mir einen Datenlogger gebaut, der ständig Lufttemperatur und Feuchte loggt und mit absoluter, relativer Luftfeuchte und Taupunkt in eine CSV-Datei schreibt und auch immer auf einem LCD-Display anzeigt. An Tagen mit sehr hohem Taupunkt/hoher relativer Luftfeuchte, was bei mir immer nur an den superheißen Sommertagen und an nassfeuchten Spätsommertagen der Fall ist , schalte ich eine Splitklimaanlage ein, die mir primär den Raum kühlt, aber auch eine Menge Feuchtigkeit aus der Luft zieht.
Ich habe hier nicht die geringsten Probleme mit Schimmel, aber die Dämmung hat mir nicht ganz ausgereicht. So habe ich dann letztes Jahr eine Wand von außen zusätzlich mit 140mm Neopor gedämmt und mit Scheibenputz verputzt . Diese Wand ist die Trennwand zwischen unserem Wohnhaus und einer ehemaligen Scheune (wir hatten früher einen Bauernhof) Sieht alles noch sehr gut aus. Kein Anzeichen von Feuchte oder Schimmel, allerdings muss ich zugeben, habe ich die Dämmung auch noch nicht geöffnet.
Dieses Jahr (genau genommen vor zwei Wochen) habe ich wegen der sehr positiven Erfahrungen die Nordwand unseres Hauses außen mit 180mm Neopor gedämmt. Die Tage kam ein Ingenieur von JUWI wegen unserer Photovoltaik zu mir und hat sich das angeschaut und gefragt, ob ich mir auch Gedanken um den Taupunkt gemacht hatte. Ja hatte ich, aber richtig durchgerechnet habe ich nichts. Das Neopor ist noch unverputzt. Im Moment regnet es entweder jeden Tag oder es ist zu kalt zum verputzen. Das Neopor wird immer wieder nass (Regen oder in sternenklaren Nächten), trocknet aber sehr schnell wieder ab, sobald es mit Regnen aufhört. Ich hoffe mal (und glaube eigentlich auch dass es so ist), dass es nicht nach innen hin trocknet, sondern nach außen. Sollte ich einen Fehler gemacht haben, kommt der ganze Rotz halt wieder runter. Die Fläche ist nicht sooooo groß, so dass es nicht meinen Ruin bedeuten würde.
Werde demnächst auch mal ein paar Experimente mit meinem Neopor machen. Z.B. ein Stück über einen dampfenden Kochtopf legen, bis der Dampf oben wieder rauskommt. Vorher und nachher natürlich wiegen und nach dem Experiment jeden Tag wiegen, wie lange es dauert, bis es wieder annähernd das Trockengewicht erreicht. Mich interessiert dabei die Frage, ob einmal eingedrungene Feuchtigkeit auch wieder rauskommt.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 04.11.2019 08:03:13
2
2849576
Zitat von loeti-new Beitrag anzeigen
Ein gewöhnliches Styropor WDVS hat ein Ziel-Lebensdauer von 20 Jahren, erzählen die ausführenden Firmen ihren Kunden nur jetzt nicht so wirklich gerne.

Naja, die meisten WDVS die seit Ende der 50'er Verbaut wurden hängen noch schadlos an ihren Wänden, man geht inzwischen davon aus, dass eine Wand mit WDVS älter wird als eine Wand ohne, d.h. LEbenserwartung >100 Jahre, da man aber noch keine so alte WDVS hat ist man mit den Altersangaben noch konservativ....

Verfasser:
gnasch
Zeit: 04.11.2019 08:40:10
0
2849587
> Das Neopor ist noch unverputzt. Im Moment regnet es entweder jeden Tag oder es ist zu kalt zum verputzen. Das Neopor wird immer wieder nass (Regen oder in sternenklaren Nächten), trocknet aber sehr schnell wieder ab, sobald es mit Regnen aufhört

Bitte nicht offen stehen lassen, es ist nicht UV-fest und die ungeschützte Oberfläche verändert sich. Die Haftung des Putzes ist dann weniger sicher.
Gruss,
gnasch

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.11.2019 11:20:15
2
2849668
Zitat von loeti-new Beitrag anzeigen
"Ja loeti, siehe Link, vierter Beitrag auf dieser Seite."

OK, nur die Entnahme fand, laut Bild 29, an einer nicht repräsentativen Regen geschützten Stelle statt... . Ich kenn' doch meine Pappenheimer.


"Zur detaillierten Klärung wurde im Passivhaus Darmstadt Kranichstein am 24.02.2016 eine Probe aus dem WdVS der am stärksten bewitterten Westwand herausgeschnitten (Abbildung 29 und Abbildung 30)."

Auf Seite 8 kann man sehen, auf welcher Wand sich die Probestelle befindet.
Von wegen "geschützte Stelle" Loeti.

Immer diese blöden Fakten....
:-)

Grüsse

winni

Verfasser:
nochnix
Zeit: 04.11.2019 11:57:05
0
2849694
Diese vorzeige Häuser kennt man ja, das wird von Anfang bis ende von Fachpersonal mit Schulterblick ausgeführt, idealer geht es gar nicht.
Auf der anderen Seite stelle ich mir die frage , hätte man den bericht auch veröffentlicht wenn ein schaden zu tage gekommen wäre ?

Im richtigen leben schaut es aber anders aus, da muss man nur zum Gerüst hochsehen wer da platten anbringt. Was dabei herauskommt ist ja bekannt und man muss auch nicht lange suchen. Hier mal einfach willkürlich von oben herauskopiert.

https://www.bauhandwerk.de/artikel/bhw_Lose_Platten_und_Sockelschaeden_am_WDVS_2043567.html

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.11.2019 12:41:20
6
2849726
Man kann jedes Gewerk verpfuschen.

Und, leben wir deshalb besser wieder in Höhlen?
:-)

Grüsse

winni

Verfasser:
HFrik
Zeit: 04.11.2019 12:45:58
0
2849730
Tja, ist etwa so häufig wie falsch gmauerte Wände wie die Einleitung schon sagt "Nur punktuell verklebte Dämmplatten sind ebenso wie zu breite Stoßfugen im Mauerwerk das Ergebnis falsch ausgeführter Bauarbeiten"
Nur punktfärmige Verklebung entspricht nicht den aRdT, und auch nicht der DIN, und ist in jedem Fall immer ein Mangel. Ring+Punkte oder vollflächig sind zulässige Verklebungen, das weis sogar der interessierte Baulaie.
Aber es wird dann mal wieder die MAngelhafte Ausfürhung zur regel erhoben....

P.S. die Ausführung wie in Kranichstein wäre nach heutigem Standard nicht mehr zulässig, da man das heute besser kann, so wie ich das verstanden habe. Armiermörtel+Gewebe halten z.B. deutlich besser als der damals verwendete unarmierte Standardputz in Schwalbenschwanzverzahnung auf noch unverdübelten Platten.

Verfasser:
nochnix
Zeit: 04.11.2019 13:23:27
1
2849763
Das hat ja nichts mit höhlen zu tun, keine Ahnung in welchen bruchbuden so mancher lebt das man eine Isolierung braucht, Ich habe ein schönes Einfamilienhaus alter unbekannt, Dach isoliert, Fenster noch neu, alles dicht und trocken mit moderaten Heizkosten und vor allem gut Warm, Keine Akne, Krätze oder sonstige Allergien.

Und hätte ich eine 24er wand wo man kaum um das dämmen material herumkommt würde mit Sicherheit kein Kunststoff in frage kommen. Wobei man auch hier nicht vom pfusch befreit ist, da hilft es nur jemand hinzustellen der das auch überwacht.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 04.11.2019 16:39:31
5
2849887
es ist ja auch toll das du so ein schönes Haus hast.
Aber hier geht es um Erfahrungen mit WDVS.
Die hast du nun mal halt nicht.
Deswegen wäre es besser du machst einen eigenen Thread gegen WDVS auf
Googeln gilt nicht !

Verfasser:
nochnix
Zeit: 04.11.2019 17:57:22
0
2849925
Pelli ? Pelli? Pelli ? Ja kenne ich nicht.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 04.11.2019 18:09:03
7
2849930
Zur Erinnerung eine Regel aus der Steinzeit des internets: Trolle bitte nicht füttern.

Verfasser:
Karl-Alfred_Roemer
Zeit: 04.11.2019 19:24:48
0
2849971
Ich habe meine Neoporplatten vollflächig verklebt, weil der Untergrund schön eben war. Aber trotzdem die Frage: Was wäre an Punkt-Verklebungen so schlimm? Wenn es doch hält? Und solange keine Luft quer durchzieht?

Verfasser:
nochnix
Zeit: 04.11.2019 20:20:24
0
2850019
ich habe heute leider wenig Zeit aber vielleicht schaust du dir die Filmchen an, geht über 7 teile, aber wo kann man schon besser lernen wie von Pfuschern.

https://www.youtube.com/watch?v=KjQlhAObDR4

Verfasser:
Karl-Alfred_Roemer
Zeit: 05.11.2019 11:38:33
0
2850302
Nochnix, werde mir die Filmchen anschauen, falls ich sie nicht schon gesehen habe.
Obwohl: Eigentlich ist es ja schon zu spät. Das Neopor klebt ja schon an der Wand.

Muss es nur noch schnellstmöglich verputzen. Gnasch hat mich oben ja drauf hingewiesen, dass das Zeug UV-empfindlich ist. Außerdem habe ich eben mal an einem kleinen Schnipsel probiert, wie das Zeug brennt. Bereits eine Sekunde nachdem ich das Feuerzeug dran gehalten hatte, brannte es stark rußend.

Edit: Diese Videos habe ich schon gesehen. Sehr bedenklich, aber hier geht es ja nicht darum, dass das System ansich schlecht ist, sondern dieser Gutachter wurde zu Häusern gerufen, in denen gepfuscht wurde.

Verfasser:
nochnix
Zeit: 05.11.2019 22:18:48
0
2850682
Sollte ja nur dazu dienen um Fehler noch zu beheben, von den Dilettanten oben erfährt du nichts.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 05.11.2019 23:44:13
0
2850714
Zitat von Karl-Alfred_Roemer Beitrag anzeigen
Ich habe meine Neoporplatten vollflächig verklebt, weil der Untergrund schön eben war. Aber trotzdem die Frage: Was wäre an Punkt-Verklebungen so schlimm? Wenn es doch hält? Und solange keine Luft quer durchzieht?

Das Problem ist, dass sich kaum verhindern lässt dass Luft qer durchzieht und dass wegen der kleinen Klebefläche es meist auch nicht richtig hält. aber ist halt so schön einfach die Platte so an die Wand zu klatschen. Ebenso wie Ziegel ohne Mörtel stapeln und dann verputzen.....

Verfasser:
Karl-Alfred_Roemer
Zeit: 06.11.2019 19:00:52
0
2851180
Danke für Deine Antwort. Es sind also zwei Probleme in Zusammenhang mit der Batzen-Verklebung. Festigkeit und Querziehende Luft, die an den kältesten Stellen Feuchtigkeit kondensieren lassen könnte.

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