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Ringgrabenkollektor-Zukunft der Erdwärme
Verfasser:
dyarne
Zeit: 04.11.2019 08:52:58
1
2849589
hallo crink, frank,

viele installateure hatten sich zuerst gegen das 40-er gewehrt. die wissen genau wie bockig das ist.

aber durch den großen schleifenbund wird das steife im rohr vom feind zum freund ... ;-)

viele installateure haben nach der ersten 40-er verlegung umgeschwenkt und gemeint sie wollen nur mehr dieses eingeplant haben wo möglich, also im neubau immer...

einrohr ist vor allem im neubau killerapplikation, weil der baukasten größer wird, superschmal gerade anbindung, T-doppelstock, stich/retour durch belegung des zweiten randes etc...

bei großen leistungen in der sanierung hat der 2-rohrer auch seine meriten, bsplw daß man 2 getrennte flächenbereiche erschließen kann mit gemeinsamer anbindung, quasi 2 gekoppelte einrohrer.

wenn frank seinen sanierungsfaden bringt werde ich parallel beispielslösungen für die sanierungen vorstellen...

getreu dem motto des RGK
'die grenzen sind nur im kopf'
... ;-)

lg zu euch...

setze mich später in bewegung in den österreichischen osten. habe dort heute ein arbeitstreffen mit österreichs führendem lüftungstechniker. es geht um ein forschungsprojekt zur tiefen integration von RGK und KWL zu den themen frostfreihaltung im winter, entfeuchtung und vorkühlung im sommer.

das projekt wird diesen winter umgesetzt, natürlich mit einem forumsuser ... ;-)

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 04.11.2019 10:08:37
3
2849626
Die KWL Geschichte klingt spannend, ich hoffe da gibt es schon währenddessen die ein oder andere Info von den Beteiligten. Ich drück Euch die Daumen dass es gut läuft.

Und immer wieder Hochachtung vor @crink,@dyarne,@fdl1409, Euer Engagment ist gar nicht hoch genug anzurechnen, insbesondere da Innovation in der Baubranche eine harte Nuss ist. Zur Demotivation muss man sich nur den ein oder anderen Beitrag gewisser Akteure der Branche zu Gemüte führen.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 04.11.2019 23:38:33
3
2850127
Zitat von Brombaer Beitrag anzeigen
Zur Demotivation muss man sich nur den ein oder anderen Beitrag gewisser Akteure der Branche zu Gemüte führen...
stimmt!
und zur motivation dann den deinen.
danke dir dafür!
;-)

Verfasser:
nicijan
Zeit: 05.11.2019 08:13:37
1
2850194
Zitat von Brombaer Beitrag anzeigen
Zur Demotivation muss man sich nur den ein oder anderen Beitrag gewisser Akteure der Branche zu Gemüte führen.


Nichts ist Demotivierender als wenn man sehr lange an etwas arbeitet und wenig dabei rauskommt. Das lese ich zwischen den Zeilen einiger Texte. Den "Beitrag gewisser Akteure“ kann man auch als Marktanalyse sehen.
Meine Sicht:
Die momentane Entwicklung des RGK geht in die völlig falsche Richtung, hinsichtlich Rohrlänge, Rohrdimensionen, Einkreis Ø40mm.
Einfach mal ans Zeichenbrett oder Programm setzen und die Kreise in vernünftiger Verlegung zeichnen. Man wird feststellen, die erforderlichen Grundstücksgrößen nehmen durch die zuvor genannten Rohrdimensionen zu, somit genau das was der Markt in D nicht bietet.
Ich bleibe deshalb dabei:
Bis 8KW 2 Kreise in 32er.
Bei >8 KW bis 16KW 2 Kreise in 40er.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 05.11.2019 08:35:07
0
2850202
Mutig Nicijan, das nennt man glaube ich einen ersten Steinwurf...

Btw: meine 7,9 Vaillant VWS findet 2x300 m 32er jetzt auch nicht soo lustig, wird mit recht hoher Spreizung > 5 /6 K und mehr quittiert - das macht sich gerade bei knapp ausgelegten Kollektoren im Kernwinter nicht so gut...
Kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft eine effiziente Betriebsweise ist.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 05.11.2019 08:39:03
1
2850206
meine 7,9 Vaillant VWS findet 2x300 m 32er jetzt auch nicht soo lustig

Das ist aber auch eine nicht modulierende WP.
Ich habe ähnliche Hydraulik, 3 Rohre 32mm an nominal 12 kW modulierender WP. Die läuft im Moment mit 5% Drehzahl der Solepumpe und nur wenigen Watt Leistungsaufnahme.

Grüße
Frank

Verfasser:
Rupert01
Zeit: 05.11.2019 11:41:19
1
2850306
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
meine 7,9 Vaillant VWS findet 2x300 m 32er jetzt auch nicht soo lustig

Das ist aber auch eine nicht modulierende WP.
Ich habe ähnliche Hydraulik, 3 Rohre 32mm an nominal 12 kW modulierender WP. Die läuft im Moment mit 5% Drehzahl der Solepumpe und nur wenigen Watt[...]

Bei mir genauso. 7% Pumpenleistung.
10Grad Sole ein und 5Grad sole aus.
Soweit ich mich erinnere reduziert die Nibe die Spreizung erst wenn sole aus Richtung 0Grad geht.
Ist doch bei positiver Temperatur wurscht, oder?

Verfasser:
nicijan
Zeit: 05.11.2019 12:10:53
0
2850320
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft eine effiziente Betriebsweise ist.


Majen, bei deiner Anlage stellt sich mit fallender Soletemperatur und höherer Wärmeabgabe eine kleinere Spreizung der Sole ein.

Auf dein Obejekt bezogen,
17000 KWh Wärmeabgabe im Jahr macht bei einem 80m RGK, 215 KWh pro Laufmeter. Bei um die 200 KWh pro Laufmeter ist die Belastung so gering, dass der Kolli deutlich im Plusbereich bleibt.
Das Problem ist halt die 80 Laufmeter Graben zusammen zu bekommen. Für belastbare Lösungen mit 8 KW Vaillant, 2 Kreisen und etwa 200 KWh auf den Laufmeter Graben gibt es meine ich dutzende Beispiele im Forum die gelungen sind.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 05.11.2019 12:49:36
4
2850334
Ich habe der Pumpe das Denken abgenommen und für die Sole eine feste Spreizung dT 5K eingestellt.
Habe das über einige Zeit ausgetestet, welche Spreizung die besten AZ gibt. Zwischen 4 und 5 K bestand praktisch kein Unterschied.
Hätte ich eine WP mit dem Kältemittel R410A würde ich wohl auf 4K gehen.

Ich dokumentiere seit fast einem Jahr auch die Drehzahlen der WP sowie der Solepumpe - Heizungspumpe läuft bei mir fix mit 20%.
Der kälteste Tag des letzten Winters war bei mir der 21. Januar, da hatte ich MInimum -16,5 und Mittelwert -12°. Die Solepumpe lag da nach der eiskalten Nacht morgens um 07:30 bei 27%. Wir sind uns wohl einig dass da noch extrem viel Luft nach oben ist und die Solepumpe bei der kleinen Teillast nur sehr wenig Strom zieht.

Was könnte ich mit noch mehr Rohr gewinnen?
Das theoretische Maximum der Soletemperatur würde man erreichen wenn die Soletemperatur identisch ist mit der ungestörten Bodentemperatur. Auch das messe und dokumentiere ich seit einer Woche.

Aktuell habe ich einen Soleeingang von 10,7°.
Der ungestörte Boden in 1,50m Tiefe 6m vom warmen Ende des Grabens entfernt liegt bei 11,7°. Also nur 1K Unterschied. Hätte ich in dem Graben 10x300m verlegt dann wäre meine Soletemperatur ein knappes Grad höher und ich könnte noch wenige Watt ( einstellig ) bei der Solepumpe einsparen.

Die Differenz zwischen Sole und ungestörtem Boden wird im Verlauf des Winters noch größer werden. Bin sehr gespannt wie groß. Ich zeichne das genau auf und berechne dann für das ganze Jahr einen nach Entzug gewichteten Durchschnittwert. Werde darüber berichten.

Ich habe noch 3x300m 32er verlegt. Heute würde ich auf 2x300m 40er gehen. Bei jeder modulierenden Anlage bis 8 kW würde ich nur ein Rohr verlegen - Ausnahme trockener Sandboden. Das ist und bleibt hocheffizient, und man spart nicht unbeträchtliche Kosten durch die Einsparung des Sammlers.

In der aktuellen Heizperiode hat die WP seit 1. September etwa 2.900 kWh Wärme produziert.

Grüße
Frank

Verfasser:
Chris1985_02
Zeit: 06.11.2019 19:47:32
0
2851217
Hallo zusammen,

ich hänge mich auch mal in diesen Thread.
Im ersten Post auf Seite 14 ist ein SBK Verteiler horizontal an aus der Wand kommende Kollektorrohre verbaut. Weiß einer von euch ob SBK irgendwelche Einschränkungen macht, was die Einbaulage der Verteiler angeht?

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/186030/Ringgrabenkollektor-Zukunft-der-Erdwaerme?page=14

Optimal für mich wäre, wenn ich Vorlauf und Rücklauf senkrecht nebeneinander montieren könnte.

Danke und Gruß!
Christian

Verfasser:
jogi54
Zeit: 06.11.2019 20:28:14
0
2851250
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Majen, bei deiner Anlage stellt sich mit fallender Soletemperatur und höherer Wärmeabgabe eine kleinere Spreizung der Sole ein.

Auf dein Obejekt bezogen,
17000 KWh Wärmeabgabe im Jahr macht bei einem 80m RGK, 215 KWh pro Laufmeter. Bei um die 200 KWh pro Laufmeter[...]


*Grübel* ich habe eine Fläche von 6 x 25m und will meinen Slinky da senkrecht (-1,0 bis -2,5m) auf dann 50m verbuddeln (einmal hin und dann zurück, 2 x 260m x 32er auch wg. Redundanz, falls da ein Kreis ausfallen sollte).
Bei max 9000kWh/a Wärmebedarf (Hz, max 3,8kW und WW) - wären das dann 180kWh/Laufmeter. Ob ich das allerdings so einfach auf einen senkrechten Slinky übertragen kann - ICH WEISS ES NICHT.

LG jogi

Verfasser:
nicijan
Zeit: 06.11.2019 22:07:35
1
2851344
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
*Grübel* ich habe eine Fläche von 6 x 25m und will meinen Slinky da senkrecht (-1,0 bis -2,5m) auf dann 50m verbuddeln (einmal hin und dann zurück, 2 x 260m x 32er auch wg. Redundanz, falls da ein Kreis ausfallen sollte).
Bei max 9000kWh/a Wärmebedarf (Hz, max 3,8kW und WW) -ICH WEISS ES NICHT.

War das eine Frage?
260m Rohr x 2 Kreise auf 50m Graben senkrecht, das quietscht schon am Zeichenbrett, du bekommst das zudem nicht sauber Verfüllt und jede Menge Hohlräume entstehen,
bei Flachverlegung mit 2 Meter Schlaufen und sauberer Verfüllung geht das mit 180KWh, aber die Gräben sollten dann >3,5m Paralellabstand haben,
Mit Tiefenkollektor in Schräggrabung bis -3,3m GOK wäre dein Grundstück deutlich ergiebiger

Verfasser:
jogi54
Zeit: 06.11.2019 23:53:29
2
2851386
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

War das eine Frage?
260m Rohr x 2 Kreise auf 50m Graben senkrecht, das quietscht schon am Zeichenbrett, du bekommst das zudem nicht sauber Verfüllt und jede Menge Hohlräume entstehen,
bei Flachverlegung mit 2 Meter Schlaufen und sauberer Verfüllung geht das mit 180KWh, aber[...]


Na ja - die 260 m hat mir das Grabentool mal ausgeworfen, kann sein dass es in der Variante zusätzliche 10 m mehr Graben (60m) waren.

Wieso ich nen Schlitzgraben nicht sauber verfüllt bekommen soll, geht mir nicht ein. Hab Profis interviewt, die solche Gräben (20cm breit, 2,50m tief) jeden Tag machen und mir versichert haben - kein Problem mit der Tiefe, kein Problem mit dem wieder verfüllen - so what - wo ist das Problem ?

Dass ich den Bereich, wo der Slinky dann liegt (-2,5 bis -1,0m), einschlämmen werde, und sich das ganze wohl so 2 Jahre setzen lassen muss, habe ich eh im Fokus.

Nochmals die Belastungsdaten für die Heizung:
bei AT -10°C: max 3,8kWh bei VL 35°C / RL 31°C (die letzten 5 Jahre nie gesehen...)
durchschnittliche AT Dez / Jan in Köln: 0,0 /0,2°C (je nach Quelle)
bei AT 0°C: 2,2kWh bei VL 30°C / RL 28°C.
Speicherkapazität Haus: 30kWh/K
Wie schnell man den Speicher für WW aufheizt, kann man bei den Werten lässig einstellen.

Kannst du mir schreiben, wo du das Problem siehst - was du da geschrieben hast kommt bei mir lediglich als polemik an - ich verstehe leider NULL = NIX was du mit "quietscht schon am Zeichenbrett" meinst.

Ich bemühe mich immer - für jeden nachvollziehbar sehr detailliert Kritik zu üben - wenn es notwendig ist, halt auch mit vorrechnen der Zusammenhänge.
"quietscht schon am Zeichenbrett" - insbesondere, da meine Aussage auf Berechnungen des Grabentools beruht - ist leider überhaupt nicht hilfreich.

Abgesehen davon - wenn 6 x 25m Fläche zur Verfügung steht - dann gibt es da einfach nicht mehr und ich muss damit auskommen. Vorschläge, die auf dieser Fläche nicht realisierbar sind - empfinde ich in etwa als Verarschung - nicht aber als Hilfe zur Lösung der Aufgabenstellung.

LG jogi

Verfasser:
nicijan
Zeit: 07.11.2019 08:12:30
1
2851453
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Hab Profis interviewt, die solche Gräben (20cm breit, 2,50m tief) jeden Tag machen und mir versichert haben - kein Problem mit der Tiefe, kein Problem mit dem wieder verfüllen - so what - wo ist das Problem ?


Jogi,
Wenn man Ratschläge zu Geld haben will, sollte man jemanden fragen der jeden Tag damit zu tun hat. Die Fahrer eines Geldtransporters sollten das aber nicht sein.

260 Lfm bei 1,5 Schlaufendurchmesser sind 55 Ringe x 2 Kreise sind 110 Ringe auf 50 oder wegen mir 60 Grabenmeter. Für mich sieht das nach einer Rohr an Rohr Konstruktion mit Rohrdach aus, die man vermeiden kann wenn man über eine Schräggrabung tiefer geht und eine andere Kollektorgeometrie einsetzt.
Durch den tieferen Einbau erschließt man mehr Erdvolumen auf denselben Laufmetern ohne Rohr an Rohr Situationen und hat damit mehr Ertrag.

Verfasser:
SMiak
Zeit: 07.11.2019 12:22:38
1
2851613
@Jogi: mach doch mal einen separaten Thread zu deinem schon lange geplanten Vorhaben auf

Das lagenweise Verdichten mit einem Hopper/Stampfer ist mit trockenem Aushubmaterial problemlos möglich, kostet aber viel Zeit. Dagegen spart der senkrechte RGK eine Menge an Aushub im Vergleich zum waagerechten oder v-förmigen verlegen.

Wenn du unbedingt Redundanz brauchst, dann kannst du auch 2x 200m gerade in 3 Ebenen verlegen, wie es z.B. Randberliner gemacht hat.
Extrem einfach zu verlegen und zu verdichten ;-)

Viele Grüße
Maik

Verfasser:
Rupert01
Zeit: 07.11.2019 14:34:46
1
2851678
Das lagenweise Verdichten geht nicht immer so einfach, besonders bei Lehm.
Würde dafür beim nächsten Mal eine Siebschaufel nehmen.
Dann ist es egal ob Vertikal oder nicht.

Ich hatte etwas Angst vor dem Vorbereiten des warmen Endes für senkrechte Kollektoren, aber das ist mMn unbegründet. zumindest beim 32er Rohr.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.11.2019 22:17:58
0
2852494
Zitat von SMiak Beitrag anzeigen
@Jogi: mach doch mal einen separaten Thread zu deinem schon lange geplanten Vorhaben auf

Das lagenweise Verdichten mit einem Hopper/Stampfer ist mit trockenem Aushubmaterial problemlos möglich, kostet aber viel Zeit. Dagegen spart der senkrechte RGK eine Menge an Aushub im Vergleich[...]


Den thread gibt es ja: überbauter senkrechter Slinky mit Zwangsbewässerung + Betonabsorber.

Intension ist eher, hier im thread auch für alternative Lösungen zu werben, wenn ein ganz normaler waagrechter Slinky halt nicht geht.

Ich werde die Verfüllung wohl einschlämmen und sich alles 1 - 2 Jahre setzen lassen, bevor ich die Oberfläche endgültig fertig stellen werde.

@Rupert01
Über eine Siebschaufel habe ich auch schon nachgedacht.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.11.2019 22:37:34
0
2852502
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Jogi,
Wenn man Ratschläge zu Geld haben will, sollte man jemanden fragen der jeden Tag damit zu tun hat. Die Fahrer eines Geldtransporters sollten das aber nicht sein.

260 Lfm bei 1,5 Schlaufendurchmesser sind 55 Ringe x 2 Kreise sind 110 Ringe auf 50 oder wegen[...]


@nicijan,

so wirklich verstehe ich nicht, was du mir sagen willst - insbesondere, was du mit "Rohr an Rohr Konstruktion mit Rohrdach aus" meinst, und was daran jetzt schlecht ist. (soweit ich den slinky und deine Aussage begriffen habe, ist das immer der Fall)

Was schlägst du vor - wobei, anders als Schlitzgraben geht auf Grund der räumlichen Situation nicht - schräg geht hier nicht. Nach meinen Recherchen bei Grabenbauern gehen mit einem Minibagger max 2,5m Tiefe (20cm breit), mehr wird schwierig. Schräg geht auch kaum, da mehr Aushub auf dem Grundstück nicht lagerbar und auch nur sehr schlecht abzutransportieren ist.

Wenn ich so andere Berechnungen ansehe - da gibt es auch Slinkies, die mehr als 50% überlappen.

Was noch ginge, wäre, den Durchmesser auf 1,7m und die OK auf -0,8m verändern - ob das dann mehr bringt - ich glaube kaum.
Oder weniger Rohr verlegen - verringert jedoch die Wärmetauscherfläche. Erstmal nicht kritisch, da ein Slinky mit 32mm für die 4kW max. Entzugsleistung ja auch reichen würde. So gesehen ist die Parallelschaltung zweier Slinkykreise nur unter den Aspekten Ausfall-Redundanz und Verringerung des Druckverlustes zu beurteilen.

kann - auch auf dem von mir oben genannten thread weiter gehen.

LG jogi

Verfasser:
nicijan
Zeit: 09.11.2019 08:26:30
1
2852573
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
so wirklich verstehe ich nicht, was du mir sagen willst - insbesondere, was du mit "Rohr an Rohr Konstruktion mit Rohrdach aus" meinst, und was daran jetzt schlecht ist.]


Abstände entsprechen deiner Graben und Rohrlänge



dann noch deine 0,3 Grabenbreite und die Aussage du hättest Profis interviewt.

Wenn dir das jemand als problemlos umsetzbar erklärt hat, schick ihn besser weg

Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.11.2019 22:29:25
0
2852975
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Abstände entsprechen deiner Graben und Rohrlänge


[Bild]


dann noch deine 0,3 Grabenbreite und die Aussage du hättest Profis interviewt.

Wenn dir das jemand als problemlos umsetzbar erklärt hat, schick ihn besser weg

Hi nicijan,
erstmal danke für deine Erläuterungen.

Wenn ich das - so wie ich mir das vorstelle - einschlämme - fließt das wie Wasser dahin (violetter Bereich), wo du Probleme siehst. Bei meinem Lehm ist das eine sehr wasserhaltige Masse, die eigentlich nicht wirklich zu verdichten ist. Ich kenne das Problem schon vom Einbau meiner 28cm Foamglasdämmung bis zum Keller- Fundamentfuß und meinem 4500l Regenwasserfass (im wesentlich stabileren Sandbett eingesetzt) - hat halt so 2-3 Jahre gedauert und sich entsprechend über diese Zeit abgesetzt und entwässert.
Hab damit jetzt nicht wirklich ein Problem, das abzuwarten, bis ich die endgültige Oberfläche gestalten kann/werde.

Der braune Bereich ist dabei immer noch 1m (mindestens 0,5m - je nachdem, wo ich meine Befeuchtungsebene hinverlege) unter der Oberfläche "OK", wird also auch ohne Not eingeschlämmt.

Ich sehe das Problem jetzt nicht wirklich - oder soll ich den Slinky deiner Meinung nach besser mit feinsandigem Magerbeton einbetonieren ??? dann gäbe es das von dir angesprochene Problem wahrscheinlich gar nicht.

Könnte natürlich statt Slinky auch die Solar Ripp einbauen - hatte ich ja ursprünglich mal vor. Die WT Oberfläche wäre noch größer, der Druckverlust geringer und die Kosten halt was höher. Wurde mir in dem anderen thread aber wg Kosten abgeraten.

Bin jetzt schon was verwirrt, jeder meint was anderes - wem soll ich da "glauben" ? So lange ich mein Hirn einschalten kann - kann ich auch was entscheiden. Für mich bekomme ich den Slinky per Einschlämmung verfüllt - du sagst - es geht nicht ???

LG jogi

Verfasser:
cacer
Zeit: 10.11.2019 00:05:24
3
2853005
vielleicht ist das hier im faden zwar nicht so passend generelle planungen zu besprechen, doch hier meine erfahrungen zu RGK senkrecht im fetten lehm:
ca 48m slinkie mit 50er löffel auf bis 3m tiefe gegraben.
3x 300m oben vorbereitet und abgelassen (incl einiger meter gerader anbindung).
seitlich mit latten fixiert und einfach mit dem 50er löffel wieder verfüllt.
allerdings war das im sommer mit trockenem boden, keine steine und der baggerfahrer wusste wie.
das material rieselte quasi bei zitterndem löffel in alle zwischenräume.
einschlämmen hatte ich zwar versucht, doch ohne hydrant und nur mit mit gardenaschlauch zwecklos.
verdichten in dem schmalen graben unmöglich.
was danach natürlich passiert sind setzungen über jahre.
bei längerem regen sackt das material dichter zusammen und hinterlässt teilweise hohlräume im boden, die nur teilweise von oben irgendwann wieder gefüllt werden.
das mindert etwas die tauscherfläche.
bei uns hätten prinzipiell 2 rohre gereicht, doch das dritte (zur sicherheit) vergrößert die tauscherfläche und lässt den druckverlust auch bei last niedrig. die Quellenpumpe läuft die meiste zeit auf 1%.

soll heißen: an der grenze eher die höhere rohranzahl zu wählen, vermindert die tauscherflächenverluste durch hohlräume enorm.
das senkrechte, schmale graben kann aber probleme machen, wenn der boden zu nass oder mit sandadern durchzogen ist.
bricht was ein, hast du nen riesen aufwand und aushub.(an einer spitzen ecke mussten wir die ganze ecke freigraben)

Verfasser:
SMiak
Zeit: 10.11.2019 07:36:29
4
2853021
Mein senkrechter Graben war 50cm breit. 2,50m bis 3m tief. Wir haben den lupenreinen trockenen Lehm mit dem Wackerstampfer sehr gut verdichten können. Klar, der erste Meter konnte aufgrund vom Arbeitsschutz nicht verdichtet werden. Setzungen im ersten Winter lagen bei bis zu 15cm und jetzt nichts mehr!

Die Slinky werden beim Auffüllen/Verdichten etwas oval nach unten gedrückt, damit relativieren sich die o.g. Probleme.

Viele Grüße
Maik

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.11.2019 23:27:12
0
2855000
Zitat von SMiak Beitrag anzeigen
Mein senkrechter Graben war 50cm breit. 2,50m bis 3m tief. Wir haben den lupenreinen trockenen Lehm mit dem Wackerstampfer sehr gut verdichten können. Klar, der erste Meter konnte aufgrund vom Arbeitsschutz nicht verdichtet werden. Setzungen im ersten Winter lagen bei bis zu 15cm und jetzt nichts[...]


Hi Maik,

Antwort entweder hier oder in meinem thread zum Thema:

Trockenen Lehm habe ich auch - hast du die Erde dann mit viel Wasser eingeschlämmt oder trocken und ohne Verdichtung eingefüllt ??

Einschlämmen bedeutet - aus meiner Erfahrung heraus - mindestens 2-3 Jahre immer ein wenig Setzung, dafür aber "bündig" - allerdings lässt sich mein Lehm, wenn er satt nass ist, irgendwie gar nicht verdichten. Ähnlich, wie bei Klärschlamm hinter einer Filterkammerpresse - auch unter hohem Druck lässt der kaum mehr Wasser los.

Danke

LG jogi

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