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überbauter senkrechter Slinky mit Zwangsbewässerung + Betonabsorber
Verfasser:
Goose81
Zeit: 22.07.2018 11:40:14
3
2663487
Hallo Leute,

lasst Jogi doch innovativ sein!
Mal angenommen seine absolute geile Quelle funktioniert so wie er sichs vorstellt dann provitieren wir alle hier von seinen Erfahrungen und können das ein oder andere Gimmick mit in die eigene Anlage übernehmen.
Wenns keiner vor macht steht das Ganze immer an der gleichen Stelle.

Und sollte irgend ein Dreiwegeventil oder ne Regelung mal nicht funktionieren kann er sich sehr gut selber helfen so wie ich ihn einschätze
Anders wärs bei jemandem der komplett auf den HB angewiesen ist, da würd ich auch sagen Finger weg von solchen Spielereien.

Ausserdem muss sich nicht alles rentieren, man kanns doch als Hobby sehen das Spass macht und zusätzlich noch was bringt. Geld kostets immer

Verfasser:
feanorx
Zeit: 22.07.2018 16:22:40
0
2663577
Jo Goose, hab Jogi ja schon vor Jahren das Konzept mit Spitzenlastkollektor und Absorber empfohlen.
Dass er jetzt noch Vorwärmung nutzen will macht es nicht uninteressanter.
Mittlerweile sehe ich zwar mehr Vorteile bei einem Dach/Luftkollektor aber letztendlich ist seine geplante Lösung schon sehr gut für knapp bemessene Grundstücke und kann ein Klasse Beispiel für Nachahmer sein.
Wenn Grabenkollektorerfinder Frank noch seinen GWK baut könnte man auch mal vergleichen welche Lösung wieviel bringt und welche Kosten und Regelungen damit verbunden sind.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 22.07.2018 18:06:18
3
2663608
Wenn Grabenkollektorerfinder Frank noch seinen GWK baut

Wird gebaut, voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.07.2018 23:25:26
0
2663702
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

lasst Jogi doch innovativ sein!
Mal angenommen seine absolute geile Quelle funktioniert so wie er sichs vorstellt dann provitieren wir alle hier von seinen Erfahrungen und können das ein oder andere Gimmick mit in die eigene Anlage übernehmen.
Wenns keiner vor macht steht das Ganze immer an der gleichen Stelle.[...]


Danke

Ich habe schon seit langem die übliche Reihenschaltung von Betonabsorber und Erdkollektor (tagsüber den Erdkollektor mit dem Betonabsorber "regenerieren" und nachts aus dem Erdkollektor leben kritisiert, weil damit Energie vonf einem höheren Potential (Temperatur) ungenutzt in ein niedrigeres Potential transportiert wird, und dort auch noch teilweise ins Erdreich verschwindet.

Wenn ich sowas kitisiere, dann muss ich - so bei mir möglich - zeigen, dass es besser geht. Und genau das habe ich mir vorgenommen.

Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Und sollte irgend ein Dreiwegeventil oder ne Regelung mal nicht funktionieren kann er sich sehr gut selber helfen so wie ich ihn einschätze[...]


Als der Regler meines Gaskessels die Grätsche gemacht hatte, habe ich meine STA 6 Wochen bis Ende Oktober mit Erfolg per Schaltuhr betrieben (damals war ich nur an den WE zu Hause und wohnte alleine) und hatte am WE immer ausreichend warmes Wasser zum Duschen.

Da schätzt du mich richtig ein ;-)

Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Ausserdem muss sich nicht alles rentieren, man kanns doch als Hobby sehen das Spass macht und zusätzlich noch was bringt. Geld kostets immer [...]


Rentieren ist immer relativ. Wenn ich dadurch 200 bis 500kWh/a Strom einspare rentiert sich das für die Umwelt, weil die nicht mehr fossil erzeugt werden müssen. Egal, ob ich die jetzt zu 100% einspeise, oder im Winter weniger beziehen muss.

Die tatsächlichen Einsparungen nachzuweisen wird allerdings ziemlich schwierig und eine heftige Rechnerei.
Über 25°C geht erstmal in den Puffer - soweit er was aufnehmen kann, dann in die WP.
Ab Ende Kühlperiode (so ab September) soweit Bedarf zur Aufheizung des Erdkollektors in diesen - wieviel bleibt davon wirklich im Erdkollektor und verflüchtigt sich nicht ins umliegende Erdreich?

Wie ist die bessere Kühlleistung zu bewerten? Um wieviel besser ist der COP für WW und Heizung in den verschiedensten Schaltungen dadurch?

Ich denke, die ersten zwei Jahre werden mit Optimierungen vergehen - die Daten werde ich natürlich alle erfassen. Erst im zweiten Schritt werde ich dann wohl eine vollständige Auswertung der Wärmeströme und dem Stromverbrauch hinbekommen.

Erstmal gehe ich konservativ von einem Heizwärmebedarf von 7700kWh/a + 1100kWh/a für WW aus. Macht 8800kWh/a bei einer konservativ angesetzten JAZ (6kW modulierende Nibeklasse B0/W35 COP 4,86) von 4,0, also 2200kWh/a Strombedarf.

Da die VL im Kern-Winter die allermeisten Tage bei 30°C liegt, und der Erdkollektor wahrscheinlich nicht bis auf 0°C abkühlen dürfte (dT<30°C), sollte eine JAZ von 5 drin sein, somit 1760kWh/a, das wären dann schon 440kWh/a weniger.
Im Sommer für WW bei Sole-VL 25°C und Puffer Soll Temperatur von 48°C (dT 23°C) ist ebenfalls ein COP > 5 zu erwarten.

So, wie es aussieht, kann sich der Aufwand durchaus sogar rentieren. Schau ma ma.

Meine Außenwandheizung hat sich alleine schon dadurch rentiert, dass ich damit auch kühlen kann. Derzeit mit meinem Versuchs-Mini-Slinky noch nicht so ganz so, wie ich es gerne hätte (22-23°C statt jetzt 25°C) - da sind auch nur 300W Kühlleistung dauerhaft drin, mit dem zusätzlichen Slinky dürften 2000W Kühlleistung möglich sein - viel mehr, als ich benötige.

LG jogi

Verfasser:
Goose81
Zeit: 23.07.2018 23:29:24
0
2663998
Hallo nochmal,

du hast ja auch ne Photovoltaik auf dem Dach hab ich mitbekommen. Bei uns geht das jetzt (seit neuestem) das man bei Eigennutz des Stroms weiterhin zwei Zähler behalten kann, also normal Hausstrom und den günstigeren Heizstrom.
Bisher wars so das man sich entscheiden musste welchen Zähler man auf PV hängen will oder halt alles auf einen Zähler, dann fällt der Heizstrom komplett weg.
Weiss nicht wie das bei euch ist, Power to Heat ist das Stichwort. Ist aber wohl vom Energieversorger abhängig. Wir haben hier Bayernwerk und da gehts
Du arbeitest ja in nem Kraftwerk, denk mir du weisst wies da ausschaut. Ist evtl was für die Mitleser hier :-)

Ach ja, meine PV wird gerade aufgebaut :-) Morgen wird das Dach fertig...

Verfasser:
jogi54
Zeit: 24.07.2018 00:00:08
0
2664002
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Hallo nochmal,

du hast ja auch ne Photovoltaik auf dem Dach hab ich mitbekommen. Bei uns geht das jetzt (seit neuestem) das man bei Eigennutz des Stroms weiterhin zwei Zähler behalten kann, also normal Hausstrom und den günstigeren Heizstrom.
Bisher wars so das man sich[...]


Mal ne erste Antwort - morgen abend mehr

sobald die Zählerkosten für den zweiten Zähler teuerer sind, als die Einsparung dadurch - ist ein zweiter Zähler für n A...

bei meinen <500kWh/a auf jeden Fall - wie es bei dir ist, musst du halt für dich ausrechnen.

LG jogi - der jetzt in die heia verschwindet

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.11.2019 21:52:59
1
2852486
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Hallo nochmal,

du hast ja auch ne Photovoltaik auf dem Dach hab ich mitbekommen. Bei uns geht das jetzt (seit neuestem) das man bei Eigennutz des Stroms weiterhin zwei Zähler behalten kann, also normal Hausstrom und den günstigeren Heizstrom.
Bisher wars so das man sich[...]


Hallo Goose,

zwischenzeitlich bin ich im Vorruhestand und kann mich endlich wieder etwas mehr um die Heizung kümmern. Leider merk ich erst jetzt, dass ich ziemlich erholungsbedürftig bin und nicht allzu viel auf die Reihe bekomme.

Egal - es tun sich ganz neue Möglichkeiten auf. Sieh dir mal folgendes Video von Ove Kröger an: Stromtarif T&T eMobil für Euch!

Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, nicht nur Elektroautos, sondern auch Wärmepumpen und ggf. auch Batteriespeicher sind schaltbare Lasten.

Mal ganz um die Ecke gedacht... über schaltbare Last lade ich einen Sion, und wenn ich Strom fürs Haus brauche, speise ich den Strom vom Sion in meine PV-Batterie, ggf. auch für die SWP.

Spätestens, wenn Elektroautos als Zwischenpuffer für Strom benützt werden können, dürften auch PV-Batterien ähnlich behandelt werden - zum Wohle der Netzstabilität.

Ich denke, da wird sich noch Einiges entwickeln.

LG jogi

Verfasser:
crink
Zeit: 08.11.2019 23:10:55
1
2852513
Moin Jogi,

in Deiner milden Gegend kannst Du die senkrechten Slinkies auch zwischen 2,5 und 0,8 m Tiefe realisieren. Dann ist noch etwas mehr Erdreich erschlossen, die tiefste Soletemp leidet nicht darunter und die Regeneration im Frühjahr geht etwas schneller.

Mit leichten Abstrichen bei der Worst-Case-Soletemp, aber mit keinen Veränderungen bei einem Durchschnittswinter mit Klimawandel reichen auch 0,6 m Tiefe bei Dir.

Und wenn das zu kompliziert wird nimm gerade Rohrverlegung in mehreren Lagen wie bei AH3101 oder einen Wendegrabenkollektor. Da ist das Verlegen und Verfüllen wesentlich unkomplizierter.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
mdonau
Zeit: 09.11.2019 00:06:54
0
2852533
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen

Egal - es tun sich ganz neue Möglichkeiten auf. Sieh dir mal folgendes Video von Ove Kröger an: Stromtarif T&T eMobil für Euch!


Das ist die normale Kaskadenmessung mit
schaltbaren Verbrauchseinrichtungen,
je nach Netzbetreiber kann man dann BEV/WP/
-was auch immer- Betreiben, muss aber mit den Sperrzeiten Leben.
diese liegen zudem oft zur Mittagszeit, wo die Wärmepumpe dann Zwangsabgeschaltet ist und nicht den Strom der PV nutzen kann.
Alternativen sind noch HT/NT-tarife, wo aber kaum
Anbieter als 2-richtungszähler gibt.

einige VNB wollen aber für alles einen eigenen Zähler,
dann zahlt man für alle eine Grundgebühr für einen
separaten Tarif.

mit geringem Restbezug ist die einzig sinnvolle
Lösung ein Zähler und ein Tarif.

einen Speicher mit 20% günstigerem Strom
zu Laden und 20% Speicherverlust zu haben
ist ein Nullsummenspiel, noch schlimmer sieht es aus, wenn man das BEV aus dem Speicher lädt.

Wer Verbrauch planen kann, ist bei aWATTar
gut aufgehoben, denn die Smartmeter kommen
eh bald, da ist man bei Commetering/Discovergy
günstig aufgehoben.

Verfasser:
Goose81
Zeit: 09.11.2019 20:41:52
0
2852946
Hallo Jogi,

schön das du hier wieder vertreten bist und natürlich deine private Situation, evtl musst du dich erst ans nicht arbeiten gewöhnen :-)

Kurz noch zu den zwei Zählern, ich handhabe das so das ich jedes Jahr den Anbieter wechsle und dadurch immer nen Bonus bekomme. Der ist in der Regel genauso hoch wie die Grundgebühr des zusätzlichen Zählers. Ich provitiere also zu 100 Prozent vom günstigeren Heizstrom, egal wie hoch der Verbrauch der Heizung ist.

Hab meine PV dieses Jahr nochmal erweitert, an nen Speicher hab ich auch gedacht allerdings kostet der mir noch zuviel, ist aber natürlich angedacht.

Bei uns gibts jetzt seit kurzem ne Förderung, allerdings nur in Verbindung mit ner neuen PV. Bin da leider etwas zu schnell gewesen mit meiner neuen PV :-)
Ist aber nicht so schlimm, die PV Ausbeute meiner WP ist sehr gut, vorallem natürlich in der Übergangszeit!

Hört sich nicht schlecht an was in dem Video gesagt wird, ich denke auch das da noch einiges kommen wird...

Hatte vor paar Monaten mal nen Tag einen Zoe zum testen da ich demnächst mal ein neues Auto brauche. War schonmal eine Erfahrung wert :-)
Ein Bekannten hat sich übrigens einen Sion bestellt, dauert halt noch ewig bis er ihn bekommt aber immerhin

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.11.2019 21:41:22
0
2854941
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Das ist die normale Kaskadenmessung mit
schaltbaren Verbrauchseinrichtungen,
je nach Netzbetreiber kann man dann BEV/WP/
-was auch immer- Betreiben, muss aber mit den Sperrzeiten Leben.
diese liegen zudem oft zur Mittagszeit, wo die Wärmepumpe dann[...]


Im Grunde ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis sich sowas wie aWATTar, aber das ggf. auch bidirektional, mit nur einem Zähler durchsetzen wird. Bis jetzt weiß ich noch nix davon, dass aWATTar in D zu bekommen ist.



=> der Speicher selbst hat sehr wenig Verlust - mein LiFeYPO4 < 1% /a !!! (seit >4 Jahren ganz getrennt und gerade mal 3% SOC verloren). Im Januar 2020 ist endlich der Prozess - und bevor die Kiste nicht aus dem Keller raus ist, geht eh nix.

Die Verluste liegen in den WR als Umwandlungsverluste einerseits 4 - 10% oder bei geringen Abnahmen prozentual noch mehr. Was leider dauerhaft aufs Verlustkonto geht, sind die Steuerungen und ggf. die Inselnetzschaltungen, soweit keine motorischen Schalter eingebaut sind.

Wäre halt schön, wenn ich im Winter, den Bedarf aus dem Netz dann in den Speicher laden könnte, wenn der Strom im Überschuss vorhanden und dann entsprechend billig ist - und PV-Überschüsse z.T. auch im Speicher zwischenlagere und dann einspeise, wenn Bedarf und der Preis hoch ist. Erst dann wird ein Schuh draus, der den Anforderungen der Energiewende entspricht.

Irgendwie stimmen jedoch die Preise für die PV-Batterien nicht wirklich.
Ein einphasiger Teslaspeicher mit netto 13,5kWh und 4,7kW kostet 7500€, macht bei 3 Einheiten 22.500€ für 40,5kWh und 3 x 4,7kW zuzüglich Steuereinheit + Montage.
Ein Sion kostet 25.5000€ für 35kWh netto und 3 x 3,7kW, zuzüglich Steuereinheit + Montage auf der Hausseite. Allerdings habe ich da dann auch noch ne 1,2kWp PV und ein vollwertiges Auto, für gerade mal 3.500€ mehr???

LG jogi

Verfasser:
mdonau
Zeit: 12.11.2019 22:08:01
0
2854956
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen

Bis jetzt weiß ich noch nix davon, dass aWATTar in D zu bekommen ist.


https://www.awattar.de/

schon seit Monaten Verfügung, Zähler von Discovergy oder Commetering auf separater Rechnung als Betriebskosten der PV, der smart Meter-rollout wird eh bald anfangen für alle mit
mehr als 7kWp oder 6MWh Verbrauch.
die Grundgebühr fällt bei separater Abrechnung
des Messstellenbetriebs geringer aus, als bei awattar dargestellt...

für einen netzdienlichen Einsatz von stromspeichern
fehlen die Rahmenbedingungen und die Preise sind
viel zu hoch, ich sehe da erst was sinnvolles
mit second life zellen aus BEV.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.11.2019 22:28:38
0
2854968
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,

schön das du hier wieder vertreten bist und natürlich deine private Situation, evtl musst du dich erst ans nicht arbeiten gewöhnen :-)

Kurz noch zu den zwei Zählern, ich handhabe das so das ich jedes Jahr den Anbieter wechsle und dadurch immer nen Bonus[...]


Hi Goose,

na ja - mit dem nicht mehr arbeiten ist es bei mir erstmal so, dass ich diese Erholung schon länger gebraucht habe. War ja fast immer WE Pendler zu meinen Kraftwerken - da ist in den letzten 25J ne Menge zu Hause liegen geblieben, was ich jetzt ganz piano ohne Stress abarbeiten werde...

Mit 65J hat man keine Lust mehr, jedes Jahr den Anbieter zu wechseln - da will man dann doch lieber eine dauerhafte Lösung.

S.o. muss ich meinen alten Batteriespeicher erstmal loswerden (der seit 10.07.2015 abgeschaltet im Keller steht, Prozess Anfang Jan 2020). Dann werde ich mal sehen, was es für Möglichkeiten gibt.

Ich will auf jeden Fall auch noch meine PV erweitern, und zwar so, dass ich meinen Haushaltsstrom ohne WP (~1400kWh/a oder weniger) mit einer entsprechenden Batterieanlage dauerhaft auch im Winter im Inselbetrieb decken kann (auch bei einer Dunkelflaute, die erfahrungsgemäß max. 7 Tage dauert). Heizen kann ich dann mit Holz - der Kaminofen müsste im Extrem bei AT -10°C 2 x 5h/Tag brennen, bei 0°C ca. 5h/Tag (incl. WW).

Hab auch noch nen Sion bestellt (#471X). Bis jetzt vermisse ich kein Auto - Aug/Sept. bin ich nur wg. Verkauf damit gefahren, Anfang Okt verkauft und bis heute nicht einmal ein Auto benötigt. Ich denke, es ist auch gesünder für mich, wenn ich mal 2x1,5km gehe, statt mit dem Auto zu fahren - und wenn der Einkauf mal wider Erwarten schwer geworden ist, kann ich immer noch mit dem ÖPNV nach Hause fahren.
Der Sion wäre für mich allerhöchstens als PV-Batterie interessant, mit der man auch noch einkaufen fahren kann. Ob jedoch die Kosten für die Versicherung das wert ist???

Erstmal muss ich die Heizung = SWP auf die Reihe bekommen ...

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.11.2019 22:37:10
0
2854978
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


https://www.awattar.de/

schon seit Monaten Verfügung, Zähler von Discovergy oder Commetering auf separater Rechnung als Betriebskosten der PV, der[...]


Oh - DANKE für die Info, werde ich mir genau ansehen ;-)

Liefert aWATTar irgendeine Vorschau auf die Strompreise in den nächsten Stunden ??? Wie geschrieben, werde4 ich mir genauer ansehen.

LG jogi

Verfasser:
SMiak
Zeit: 13.11.2019 09:41:27
0
2855095
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von SMiak Beitrag anzeigen
[...]


Hi Maik,

Antwort entweder hier oder in meinem thread zum Thema:

Trockenen Lehm habe ich auch - hast du die Erde dann mit viel Wasser eingeschlämmt oder trocken und ohne Verdichtung eingefüllt ??

Einschlämmen bedeutet - aus meiner Erfahrung heraus - mindestens 2-3 Jahre immer ein wenig Setzung, dafür aber "bündig" - allerdings lässt sich mein Lehm, wenn er satt nass ist, irgendwie gar nicht verdichten. Ähnlich, wie bei Klärschlamm hinter einer Filterkammerpresse - auch unter hohem Druck lässt der kaum mehr Wasser los.

Danke

LG jogi



Hi Jogi,

feuchter Lehm ist nicht verdichtbar! Das Einschlämmen sorgt natürlich für eine bessere Verteilung und füllt Hohlräume. Das eingebrachte Wasser wird aber vermutlich nicht da bleiben, sondern auch mit der Zeit versickern... es könnten also auch dadurch wieder Hohlräume ==>Setzungen entstehen. Ich bezweifle, dass man durch Einschlämmen längerfristig höhere Soletemps erreichen kann. Man kann kein Wasser einfach mal so im Boden speichern...

Unser Lehm war trocken wie sau. Dies liegt auch an unserem alten Kirschbaum, der sich jedes erdenkliche Tröpfchen Wasser holt :-)

Bindigen Boden wie Lehm verdichtet man großflächig durch "Kneten" mit einer Schaffußwalze.

Mit einem Hopper/Stampfer kann man trockenen Lehm wunderbar verdichten. Einzig der Arbeitsschutz bei dem tiefen Graben setzt hier Grenzen. Wir haben ihn daher bewusst trocken verdichtet. Alles andere ist im Tiefbau auch nicht zulässig.

Viele Grüße
Maik

Verfasser:
Ich777
Zeit: 13.11.2019 09:56:55
0
2855104
Hi zusammen,

Ich habe vor kurzem auch einen senkrechten slinky Kollektor errichtet. Der Boden war im ersten Meter Mutter Boden, danach 2 Meter trockener Lehm, darunter 2 Meter feuchter Lehm. Ab 4,5 m stand Wasser. Durch die Tiefe musste ein großer Bagger andrücken. Er hat mit einem 50-er Löffel gearbeitet. Wegen Platzmangel konnte am ersten Tag nur ein Teil des Kollektors zugeschüttet werden ( mit normalem Löffel geschüttelt). Der 2. Teil wurde später mit einem kleineren Bagger zu gemacht. Da eine Verdichtung durch rüttelplatte bei einem so schmalen und tiefen Kollektor nicht möglich ist, habe ich fleißig eingeschlämmt. Als ich den ersten Teil mit einigen m*3 Wasser bearbeitet habe hatte sich dieser bestimmt einen halben Meter gesenkt. Im 2. Teil hat sich Wasser mit dem ausgewaschenem Material vom 1. Teil angesammelt und als das Wasser nach einer Nacht versickert war, fand ich eine feste glatte Oberfläche vor. Die Hohlräume wurden somit sehr gut von dem Material ausgefüllt.

Ich würde mit reichlich Wasser immer wieder einschlämmen. Auch über Wochen mit einem rasensprenger arbeiten und immer wieder oben Boden auffüllen, dann sollten sich alle Hohlräume mit der Zeit schließen.

Jetzt nach ca. 2 Monaten setzt sich der Boden immer noch etwas, jedoch nur um wenige cm nach einem starken Regen. Insgesamt habe ich den gesamten graben ca. 1 Woche intensiv tagsüber abschnittweise bewässert u d über Nacht alles versinken lassen.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 13.11.2019 10:18:59
0
2855113
Ich würde auch und besonders einen schmalen tiefen Graben von oben verdichten.
Man darf den Graben natürlich nicht betreten.
Würde mir ein Werkzeug bauen. Schweres Gewicht, z.B. 40cm Eisenbahnschiene, mit einer langen Stange verbinden. Damit sollte man von oben gut verdichten können. Die Rohre werden an die Grabenwand gedrückt, damit ist guter Bodenkontakt gewährleistet.

Liefert aWATTar irgendeine Vorschau auf die Strompreise in den nächsten Stunden ??? Wie geschrieben, werde4 ich mir genauer ansehen.

Ja, man sieht auf der Seite die Stundenwerte, ab 14:00 auch für den nächsten Tag.
Heute niedrigster Börsenstrompreis 4,05 Cent brutto von 00:00 bis 01:00, teuerster 8,00 Cent von 17:00 bis 18:00.

Grüße
Frank

Verfasser:
Ich777
Zeit: 13.11.2019 10:37:50
0
2855129
Ich nochmal. Von oben verdichten würde ich wegen der Einbruchgefahr des Grabens nicht empfehlen. Gerade schwerer Lehm Boden bricht teils ohne Vorankündigung weg.
Zudem ließ sich unser eingeschlämmter Lehmboden nicht verdichten, der hatte die Konsistenz von Pudding. Als ich ausversehen drüber gelaufen bin, steckte ich bis zum Knie im Schlamm.
Ich habe bei uns mit wirklich viel Wasser gearbeitet und bin guter Dinge alle Hohlräume nach und nach dadurch ausfüllen zu können.
Jogi plant einen extrem schmalen graben, das macht des verdichten mit einer Stange oder ähnlichen sehr schwer ohne das Rohr zu treffen, zumal die sich überlappenden slinkys auch eine gewisse Breite haben.
Aber um ehrlich zu sein, "versuch mach kluch" ;-)
Wenn der Lehm halbwegs trocken ist kannst du erst versuchen zu verdichten und ansonsten immernoch zum Schlauch greifen.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 13.11.2019 10:47:59
0
2855138
Habe schon mehrfach empfohlen mit Dachlatten das Rohr an die Wand zu drücken, dann etwas Erde einfüllen. Das hält dann.

Wenn der Grabenrand bröcklig ist legt man an der Stelle, an der man arbeiten will, einfach eine Bohle quer über den Graben und stellt sich darauf zum Verdichten.

Grüße
Frank

Verfasser:
SMiak
Zeit: 13.11.2019 17:28:19
0
2855336
ich glaube zw. Einschlämmen und Fluten besteht ein großer Unterschied :-)

Letzteres ist sicher gut zum "schnellen" Verdichten geeignet... aber 20-30m3 Wasser zu versenken, bedarf auch entsprechenden Möglichkeiten und kostet als Bauwasser ggf. auch paar Euro...

Bei meinem Lehm hätte das Versickern ewig (Tage) gedauert...

Verfasser:
Ich777
Zeit: 13.11.2019 18:53:57
0
2855380
Im Bestandsbau mit Brunnen und relativ kleinem Kollektor war der wasserbedarf trotz fluten überschaubar. Dennoch setzt sich der Boden aktuell noch und es bilden sich Risse nach einem stärkeren Regen. Wegen der langen Versickerungszeit habe ich den Graben abschnittweise bewässert, quasi immer wenn das Wasser stand den Rasensprenger umgesetzt. So ging das ganz gut.

Verfasser:
Goose81
Zeit: 13.11.2019 20:33:24
0
2855455
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
[...]


Hi Goose,

na ja - mit dem nicht mehr arbeiten ist es bei mir erstmal so, dass ich diese Erholung schon länger gebraucht habe. War ja fast immer WE Pendler zu meinen Kraftwerken - da ist in den letzten 25J ne Menge zu Hause liegen geblieben, was ich jetzt ganz piano ohne[...]




Hi Jogi,

hast recht, lass es ruhig angehen. Du hast ja jetzt alle Zeit der Welt :-)

Kann ich auch gut verstehen, auch wenn das wechseln mittlerweile denkbar einfach geworden ist.
Bei uns ist EON der Grundversorger, die machen mittlerweile sehr gute Angebote wo man auch durchaus dabei bleiben kann.
Wenn man nach der Laufzeit kündigt bekommt man wieder ein gutes Angebot, somit müsstest nicht wechseln. Mit Arbeit ist es aber auch verbunden...

Inselbetrieb heisst aber auch große PV und großer Speicher! Weiss nicht aber ich denk das ist nicht rentabel. Wobei, du wirst dir das schon durchgerechnet haben wie ich dich kenne :-)
Wieviel PV hast du denn und wie weit kannst noch erweitern? Ich bin von vorher 7,56 kw auf jetzt 13,2 kw. Viel mehr Platz hab ich leider nicht, auf der Nordseite ganz oben ginge noch ne Reihe aber ich denk das lohnt sich nicht...
Ich würde mir ja immer ein Windrad einbilden, einfach um ein Zeichen zu setzen aber da hab ich mich noch nicht so wirklich beschäftigt :-)

Hast du denn schon nen Ofen der die Heizung speisen kann oder willst das zusätzlich noch bauen?

Auto in der Stadt muss ja nicht sein, ich bin im tiefsten Outback, da gehts nicht ohne. Wobei der Gedanke mit SION bzw Elektroauto als PV Batterie durchaus interessant ist. Vorallem ist der Speicher im Auto wesentlich billiger wie ne reine PV Batterie wie ich erst gelesen hab

Bin schon gespannt auf deine SWP bzw mehr auf den Kollektor und den Betonabsorber.

Viele Grüße aus Bayern

Verfasser:
jogi54
Zeit: 13.11.2019 22:11:06
0
2855527
Zitat von Ich777 Beitrag anzeigen
Im Bestandsbau mit Brunnen und relativ kleinem Kollektor war der wasserbedarf trotz fluten überschaubar. Dennoch setzt sich der Boden aktuell noch und es bilden sich Risse nach einem stärkeren Regen. Wegen der langen Versickerungszeit habe ich den Graben abschnittweise bewässert, quasi immer wenn[...]


@all - Mercie für die viele Zuschriften

Aus meiner Erfahrung mit meiner Keller-Iso - hat ca 2 Jahre gedauert, bis das Setzen zu Ende war. Das war wg Böschung eine bis zu 3 m breite Fläche (2,5n tief) - verdichten war mit einer Rüttelplatte witzig, war eine wabernde Masse unter der Rüttelplatte, die sich nicht entwässern lies (wer es kennt, verhält sich von der Konsistenz ähnlich, wie Klärschlamm mit 33%TS aus einer Filterkammerpresse).

Risse hatte ich jedoch keine.

Mercie noch mal ;-)

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 13.11.2019 22:14:49
0
2855533
Zitat von SMiak Beitrag anzeigen
ich glaube zw. Einschlämmen und Fluten besteht ein großer Unterschied :-)

Letzteres ist sicher gut zum "schnellen" Verdichten geeignet... aber 20-30m3 Wasser zu versenken, bedarf auch entsprechenden Möglichkeiten und kostet als Bauwasser ggf. auch paar Euro...

[...]


Mit Einschlämmen meine ich - und das funzt auch so, dass sich das überschüssige Wasser im wesentlichen oben absetzt und sich nach vollständigem Verfüllen auf die Fläche verteilt - so hat es zumindest bei meiner Keller-Iso funktioniert.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 13.11.2019 22:44:35
0
2855556
Zitat von Goose81 Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Hi Jogi,

hast recht, lass es ruhig angehen. Du hast ja jetzt alle Zeit der Welt :-)

Kann ich auch gut verstehen, auch wenn das wechseln mittlerweile denkbar einfach geworden ist.
Bei uns ist EON der Grundversorger, die machen mittlerweile[...]


Hallo Goose,

na ja - derzeit ist die Heizung leck - so 5l/Tag mindestens - bin dauernd am Wasser aufnehmen :-(. Habe gerade mit Endoskop das 80l MAK vom Speicher als Ursache herausgefunden. Wird also schon Zeit, dass die 25Jahre alte Anlage mal ausgetauscht wird - MAK werde ich trotzdem sofort tauschen müssen).

Ich habe 7,44kWp Ost/West, die so 5050kWh/a bringt und könnte noch knapp 10kWp, die allerdings nach PVGIS - wg Verschattung nur 4800kWh/a bringt - dafür im Winter relativ viel, da der Ertrag im Winter hauptsächlich auf diffuser Strahlung beruht. Die Deckung des Eigenbedarfs ist sowieso nur mit diffuser Strahlung aus PVGIS berechnet.

Nach heutigem Bedarf von ~1500kWh/a (bei Gasheizung) würden die Gesamtanlage meinen Haushaltsstrom mit Kaminbetrieb zu 100% decken können, wenn der Speicher so groß ist, dass er eine 7Tag Dunkelflaute überbrückt. Da es dann auch noch Einsparungspotential - z.B. genügend Wäsche vorhanden, mal die Waschmaschine und den Trockner in den Urlaub zu schicken, oder - mal Gerichte kochen, die wenig Strom brauchen ( ich koche meistens für 3-5 Mahlzeiten und friere den Rest entsprechend ein - heutiger Bestand 21 Essen = 21 Tage - für uns 2 Personen).

Der Kamin mit Wassertasche ist seit Jahren vorhanden und eigentlich zu groß - aber trotzdem Ok, da piano betrieben auch bei -10°C AT 2 x 5h ausreichen, um 100% Heizung und WW zu bedienen. (die letzten Jahre waren die tiefsten Temperaturen stundenweise unter -7°C, letzten Winter minmin -7,8°C für 2h.)

Zu den Preisen hatte ich was unter
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Tesla Powerwall versus Sion
geschrieben

Muss also Gas geben, damit ich an der alten Gasanlage nicht mehr allzuviel für Reparaturen investieren muss...

LG jogi

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