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Sinnhaftigkeit von Wärmepumpen
Verfasser:
winni 2
Zeit: 08.11.2019 14:52:39
1
2852214
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]

Es bringt aber nicht viel, wenn „wir“ das machen. Und die breite Masse macht es nur, wenn es sich auch finanziell lohnt. Und genau dafür müsste die Politik sorgen. Funktioniert meistens auch viel besser als irgendwelche Verbote.

Grüße
Martin


Sorry, aber das erinnert mich dann doch zu sehr an das Stammtisch-Argument
"Deutschland hat eh nur 2 % an den weltweiten Emmisionen, solange
die anderen nicht mitziehen, bringt das doch alles nichts"....

Ich scheue den Aufwand und das in einem bewohnten Haus, Erdwärme nur
mit Bohrung möglich und für Luftwärmepumpe auch kein richtig geeigneter
Aufstellort, das Grundstück ist stark bebaut und so sitze ich die Sache erstmal
aus....
Hätte ich mal früher Wandheizungen auf dem Schirm gehabt. :-(

Grüsse

winni

Verfasser:
Martin24
Zeit: 08.11.2019 15:08:20
0
2852227
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Sorry, aber das erinnert mich dann doch zu sehr an das Stammtisch-Argument "Deutschland hat eh nur 2 % an den weltweiten Emmisionen, solange die anderen nicht mitziehen, bringt das doch alles nichts"....


Hat damit aber nichts zu tun. Denk bitte nochmal drüber nach.

Ich sage: es bringt nicht viel wenn das nur ein paar Hansel machen, deshalb sollte man Rahmenbedingungen schaffen, dass das die breite Masse auch macht.

Ich sage nicht: Bringt eh nichts, solange die breite Masse das nicht auch macht, also lasse ich es auch bleiben.

Grüße
Martin

ps: Die Gründe, warum ich das jetzt nicht mache sind vielschichtig. Wenn die Rahmenbedingungen sich ändern, kann es aber sehr gut sein, dass ich das in naher Zukunft schon anders sehe.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 08.11.2019 15:14:40
1
2852230
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
[...]


Sorry, aber das erinnert mich dann doch zu sehr an das Stammtisch-Argument
"Deutschland hat eh nur 2 % an den weltweiten Emmisionen, solange
die anderen nicht mitziehen, bringt das doch alles nichts"....

Ich scheue den Aufwand und das in einem bewohnten Haus,[...]


Winni, auch deine Tapete hält nicht ewig :-) Wenn mal wieder tapezieren ansteht, vorher mal reden wie da ein Rohr in die Wand kommen kann...
Wenns dann sein muss findet sich sicher auch ein Ausstellort für eine Hundehütte äh Teehäuschen mit Heisha oder Jeisha drinne :-)

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 08.11.2019 15:20:42
0
2852234
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]


Darf ich noch einmal an meinen Post von heute morgen erinnern:
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
[...]


Und dann hat fdl behauptet, wenn er mir eine WP auslegen würde, wäre die auf jeden Fall billiger. Dazu habe ich Zahlen geliefert, weil eben gerade meine Situation eine ist, wo eine WP sich derzeit nicht rechnet.

Ansonsten muss man sich natürlich immer den Einzelfall[...]

Hallo Martin,

ich habe mich auch lediglich auf das ...
Es bringt aber nicht viel, wenn „wir“ das machen. Und die breite Masse macht es nur, wenn es sich auch finanziell lohnt.
...bezogen. Da bin ich anderer Meinung, stimme Dir aber zu, dass Dir aktuell auch Frank (fdl) keine WP auslegen wird, die bei Dir heute schon zu niedrigeren Kosten führen wird.
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
ps: Die Gründe, warum ich das jetzt nicht mache sind vielschichtig. Wenn die Rahmenbedingungen sich ändern, kann es aber sehr gut sein, dass ich das in naher Zukunft schon anders sehe.

Das kann ich gut nachvollziehen.

Grüße
Stefan

Verfasser:
crink
Zeit: 08.11.2019 17:10:33
4
2852288
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Nun genau da sehe ich das Politikversagen, dass CO2-Emission viel zu billig ist und bleibt.
Würde eine vernünftige CO2-Besteuerung eingeführt, dann wäre es nämlich wirklich so, dass CO2-Vermeidung sich auch finanziell lohnt und dann gäbe es überhaupt keine Diskussionen darüber.

Moin,

komplette Zustimmung, danke. Insofern sind wir wieder bei pflanze132:
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Was mir immer wieder auffällt: Allgemein wird über CO2-Vermeidungskosten diskutiert und hier ist man enttäuscht, wenn man durch CO2-Vermeidung nicht spart. Im Kontext von EFH und vermutlich in finanziellen Größenordnungen, die nicht entscheidend für die Beibehaltung des sozialen Status sind.

Und nun muss jeder selbst überlegen bzw. vor seinen Kindern verantworten, ob billig billig oder nachhaltig und zukunftsfähig die richtige Wahl ist.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Sanierer82
Zeit: 08.11.2019 17:35:29
9
2852296
und warum nicht beides?

Sorry, aber nach 40-50 Jahren kann man durchaus überlegen das Haus mal wieder zu sanieren. Technisch hat sich doch so einiges getan und ob man wirklich mit Kindern in einem Haus ohne FI leben will und anderen tollen Sachen...

Geld ist aktuell eh billig, Kreditzinsen unterhalb der Inflation. Da sorge ich doch jetzt vor für die Rente und senke dauerhaft meine laufenden Kosten.

Wieviel gibt der durchschnittliche Deutsche für PKWs in 50 Jahren aus? In den Teilen befindet er sich normalerweise nur einen Bruchteil der Tageszeit, Wertzuwachs definitiv nicht vorhanden.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 08.11.2019 23:57:51
4
2852527
Zitat von Locuth Beitrag anzeigen
Und genau das hätte man vor 10 Jahren genauso gesagt und das Öl ist keinswegs teurer geworden.


Das die Ölpreise relativ konstant geblieben sind ist für Einzelne vordergründig nachvollziehbar.

Bei Betrachten des Ganzen, ist das kein echter Grund zur Freude - eher im Gegenteil.

Öl muss teurer werden

Je billiger fossile Brennstoffe sind, desto unbedarfter werden sie verbraucht. Das wird nicht nur an den Jahresmehrkilometern der Pkw-Nutzung deutlich. Energieeinsparmaßnahmen werden zurückgestellt und man gönnt sich ein paar Grad mehr Raumtemperatur.

Egal wieviele Jahre die Vorräte tatsächlich noch reichen, im Verhältnis zu deren Entstehungszeitraums ist das max. ein Wimpernschlag dessen.
Deshalb sollte damit sorgsam umgegangen werden und es müssen die Alternativen genutzt werden und zwar jetzt und nicht erst, wenn die und die Bedingungen eingetreten sind.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 09.11.2019 00:28:53
0
2852537
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Erdwärme nur
mit Bohrung möglich und für Luftwärmepumpe auch kein richtig geeigneter
Aufstellort, das Grundstück ist stark bebaut und so sitze ich die Sache erstmal
aus....
Hätte ich mal früher Wandheizungen auf dem Schirm gehabt. :-(


Hallo Winni,

bei uns sieht es ähnlich aus und teils sogar noch einschränkender.
Bohrung geht nicht. LWP würde wahrscheinlich Ärger mit den Nachbarn bedeuten und zudem müsste die vor unserem Schlafzimmer stehen.

Das mit der Flächenheizung hatte ich zum Zeitpunkt des Hauskaufs noch nicht auf dem Schirm.
In meinem Studium wurde das Thema mehr als spärlich behandelt und so hatte ich mich bis zur Gebäudeenergieberater-Ausbildung immer auf Heizungsbauer verlassen.

Heutzutage würde ich eine FBH einbauen. Wenigstens hatte ich seinerzeit die HK überdimensioniert, sodaß die VL-/RL-Temperaturpaarung, bei AT bis zu -12 °C, bei 41/33 °C liegt. Damit lässt sich ein Gas-Brennwerter effizient betreiben.

In nächster Zeit will ich mal intensiver mit einer Brennstoffzellenheizung beschäftigen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.11.2019 08:26:00
4
2852572
Brauchst Du diese Angaben wirklich, um mit dem was ich schon geschrieben habe, eine realistische Einschätzung zu geben?

Hallo Martin,

ich fürchte wenn ich eine richtig gute Beratung machen will muss ich noch sehr viel mehr Fragen stellen.

Ich behaupte ja dass bei 90% aller Häuser ein Umstieg von Öl/Gas auf WP nicht nur technisch möglich, sondern auch wirtschaftlich ist.
Dein Haus ist insofern eine harte Nuss, als es keine niedrig hängenden Früchte zu ernten gibt. Der Dämmstandard ist zu gut als dass man über eine Dämmung der Fassade oder neue Fenster nachdenken würde. Und der Jahresnutzungsgrad der Gastherme ( Brennwert? ) ist weit überdurchschnittlich. Zusammen mit dem sehr geringen Gaspreis führt das dazu, dass nur ein geringes Kostensenkungspotenzial bei den Energiepreisen vorhanden ist.

Positiv ist dagegen, dass du prinzipiell ja gerne umsteigen würdest. Du hättest gerne ein fossilfreies Plusenergiehaus. Wenn ich dir also einen Weg aufzeigen kann, dass über einen Zeitraum von 20 Jahren die Gesamtkosten für Investitionen, Energie und sonstige Betriebskosten bei einem Umstieg auf WP niedriger oder zumindest etwa gleich sind als beim Verbleib bei Gas dann wirst du den gehen.
Unter dieser Prämisse bin ich vorsichtig optimistisch, dir im nächsten Sommer zur neuen Sole-WP gratulieren zu können.

Sollen wir umziehen in einen eigenen Faden? Hier verläuft das zu sehr.

Grüße
Frank

Verfasser:
Martin24
Zeit: 09.11.2019 08:55:17
4
2852586
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Und nun muss jeder selbst überlegen bzw. vor seinen Kindern verantworten, ob billig billig oder nachhaltig und zukunftsfähig die richtige Wahl ist.

Genau deshalb habe ich z.B. "echten" Ökostrom.
Beim Gas sehe ich nicht wirklich die Alternative, denn das "Ökogas" halte ich für eine ziemliche Mogelpackung. Die ganzen Biogasanlagen laufen ja nicht wirklich mit Abfällen wie das ursprünglich mal gedacht war.

Natürlcih wäre es dann auf den ersten Blick folgerichtig, auf WP miz echtem Ökostrom umzusteigen. Das ist mir aber derzeit einfach zu teuer für den damit erzielbaren Effekt.
Dann pflanze ich von dem eingesparten Geld lieber ein paar Bäume mehr und habe insgesamt eine bessere Wirkung damit.

Grüße
Martin

Verfasser:
nicijan
Zeit: 09.11.2019 10:06:25
0
2852627
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Nun genau da sehe ich das Politikversagen, dass CO2-Emission viel zu billig ist und bleibt.
Würde eine vernünftige CO2-Besteuerung eingeführt, dann wäre es nämlich wirklich so, dass CO2-Vermeidung sich auch finanziell lohnt und dann gäbe es überhaupt keine Diskussionen darüber.


Ich sehe die CO2 Steuer Diskussion als viel zu früh. Das ist keineswegs zu Ende gedacht hinsichtlich der Alternativen.
Dämmen, Heizkreise erneuern, WP rein ist nicht das Heilmittel. Das muss auch ins Gleichgewicht mit Vorschriften der Bauordnung, des Umweltschutzes und der persönlichen Finanzen.
Wir wissen doch wie unsinnig die deutsche Politik vorgeht. Einen BER haben die Chinesen in mehrfacher Größe ohne Skandale nach 4 Jahren Bauzeit fehlerfrei auf die Beine gestellt.
Das fehlt in Deutschland, Ziele ausgeben für die man als Entscheider die Verantwortung übernehmen muss.

Bsp. beim Lithium PV Speicher habe ich mich mit einem Hersteller unterhalten, die 10 Jahre Garantie geben. Bei genauem Nachfragen ergab sich, die Garantie bezieht sich auf die Funktion der Lademöglichkeit, nicht aber auf die Funktion der Ladekapazität.
Ein anderer Hersteller gibt hingegen 10 Jahre Flatrate Garantie auf Akkus mit Bleisäure. Demnach ist es mit der aktuell neuen Technik nicht weit her.
Ich bin mal auf die Stimmung gespannt, wenn in wenigen Jahren das Thema Akku Erneuerung an E-Autos ansteht.

Deswegen, die Co2 Steuer kommt zu früh, mit Steuern lenken ist die eine Sache, den Verkehr aber in eine Sackgasse umzuleiten ist zu kurz gedacht und nicht nachhaltig.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 09.11.2019 10:31:05
6
2852644
Trotzdem jammern wir auf einem hohen Niveau...

Man diskutiert und jammert weil die Butter um 20 Cent teuerer wird / der Kindergarten 10 Eur mehr Essensgeld will....

Aber die Küche im Neubau darf gerne mal 5 bis 10000 Eur kosten... Man gönnt sich ja sonst nichts....

Die c oder e Klasse wird alle 3-5 Jahre ausgetauscht....

Man zahlt halt einfach seine 300 bis 500 Eur im Monat....

Ach wie schlimm ich habe kein Geld übrig am Monatsende... Und auch der jährliche Urlaub mit Flugzeug...drin...war immer so....muss man sich doch leisten können

Ich komme aus einer 500 Seelen Gemeinde mit freier Werkstatt..
Die hat immer ein Ohr offen....und geht das Auto kaputt bekommt man einen Ersatzwagen oder man wird kurz rumgebracht und organisiert was zum abholen.....

Aber die andere Hälfte des Dorfes leistet sich eben das Vollprogramm .... Neue Autos alle 3-5 Jahre incl Mobilitätsgarantie...

Das ist kein Neid ....ich gönne das jedem.... Nur kommt bei mir eben die Kritik hoch, wenn die Leute sich das leisten, aber bei anderen Sachen meckern wie die Rohrspatzen...

Ich bin für teureren Sprit....gerne dafür dass das Geld an die Kommunen weitergeleitet wird für echt einfache Sachen :

Straßenbau
Gebäudeinstandsetzung ( Schule / Gemeinschaft )
Spielplätze und Kommunalpflege

....

Aber auch wenn das geld nicht ankommt..,. Wir werden erst sparen wenn etwas zu teuer wird...

Am Ende .... So blöd wie es klingt ....hält die Mehrheit es wie ein Hund

Ist die Wurst da.... Wird sie gegessen...ist sie weg....wird gejammert.

Vorsorge...vorher sparen...vorher reagieren....
Ja sagen dass man das machen will....

Genauso wie alle biofleisch kaufen wollen...

Und genauso wie keiner bei Aldi und Lidl an der Tiefkühltruhe steht

" Schnitzel Kilo 2,99"

Nein keiner greift da zu.... Oder dich ??

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.11.2019 10:31:34
2
2852645
Nur mal so , wie lange und worauf soll man warten ?
Also weiter so wie bisher ?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.11.2019 10:45:31
6
2852647
Aber die Küche im Neubau darf gerne mal 5 bis 10000 Eur kosten... Man gönnt sich ja sonst nichts....

Du hast schon lange keine neue Küche gekauft für einen Neubau, oder ?

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 09.11.2019 12:33:17
0
2852705
3 Jahre alte Küche von Nobilia.... Mit sehr sehr gutem Herd + Induktion 3100 Eur...

Und ja das Angebot war (sobald man die Konfiguration änderte ) 1500 Eur teurer mit Standard Geräten.

Und klar ist es nicht für jeden eine Option die Küche liefern und aufbauen zu lassen.... Die Standardgeräte verpackt in die Ecke zu stellen.

Bei Kleinanzeigen zu verkaufen und dann die Wunschgeräte zu kaufen.

Trotzdem leiste ich es mir doch.... Oder ???

Ich werde nächste Woche nach Bremen fahren und einen Touran abholen ... Gerade noch 4 stellige frisch gewartet 96000 km alt....

Das gleiche Auto kostet hier ( Hamburger Raum ) 13000 bis 14000 Eur.... Je näher an NRW desto mehr Euro 5 Rabatt

Klar ist es Aufwand.... Ich könnte ihn mir sparen und den Mehrpreis einfach leisten... Nichts desto trotz gönne ich es mir doch dann und kann nicht jammern dass "mein Geld weg ist...was soll man bloß machen... Wie du bist 2x 3.5 Stunden für ein Auto hin und her gefahren. Ich habe mein Autohaus des Vertrauens...der Verkäufer labert.mich 1 Stunde voll...ich mache mir 10 Stunden Gedanken um das Zubehör.... Dann bestellte ich den 1.4 TSI denn der Verkäufer sagt " mit Steuerkette...nie zu wechseln" "


Wer neu baut ....keine Ahnung von nichts hat..... Sich alles zusammenstellt...der zahlt eine Menge Geld.

Auch für viel Pfusch... Aber außerhalb dessen leistet er sich das trotzdem ....

Ach ja und vor 7 Tagen habe ich kurz beraten bei eine ganz einfachen Küchenzeile.... Ende 2385 Eur.... Mit Aufbau

Eigenleistung ist das Brett mit Halter für die Mikrowelle .... Weil bei nur 54 cm Rest-Breite passt kein Schrank....48 cm braucht eine gewisse Mikrowelle.

Aber kein Problem... Brett in Küchenoptik kostet 28 Eur... 2 Halter....fertig...

(Und ggf bauen die Handwerker das für 20 Eur mal eben auch an....)


Wer will kann...

Wer nicht will leistet es sich

Wer es sich nicht leisten kann, überlegt sich was und kommt dann erst ins grübeln... Entweder wird er fuchsig oder backt halt kleinere Brötchen

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 09.11.2019 12:57:09
1
2852718
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Aber die Küche im Neubau darf gerne mal 5 bis 10000 Eur kosten... Man gönnt sich ja sonst nichts....

Die c oder e Klasse wird alle 3-5 Jahre ausgetauscht....

Man zahlt halt einfach seine 300 bis 500 Eur im Monat..


Bei neuen Küchen darfst Du gerne auch mal eine Null dranhängen. Um eine E-Klasse für 500 Euro im Monat zu fahren, mußt Du schon einen sehr guten Rahmenvertragtarif bekommen und die E-Klasse darf nicht wirklich gut ausgestattet sein.

Ich sehe das so wie Du, für alles Mögliche ist scheinbar Geld da bzw. ist man bereit sich zu verschulden, aber wenn es um die Verbesserung der Effizienz des eigenen Heims geht, daaann wird mit ganz, ganz spitzem Stift gerechnet.

Das ist aber auch allzu menschlich - mit einem neuen Auto oder/und einer schicken Küche kann man ja auch Nachbarn, Freunde und Verwandschaft beeindrucken.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 09.11.2019 13:09:32
8
2852724
Um bei meinem Beispiel zu bleiben....

Der Touran,.den ich hole hat folgendes Resümee vor 8 Jahren bekommen:
Zitat:

Der neue 1,6-l-TDI trat im Test mit BlueMotion Technology an und zeigte neben einer schönen Laufkultur auch seine Spartalente, unterstützt von der gut funktionierenden Start-Stopp-Automatik und dem Batteriemanagement (Rekuperation). In der Summe seiner Eigenschaften ein gelungenes Auto.


Nun.... Gleiches Auto... Etwas schwerer aber 5 PS mehr nach heutigem Maßstab

Zitat:


Der bekannte 1.6 TDI mit jetzt 110 statt bisher 105 PS reicht zwar für den morgendlichen Weg ins Büro noch aus, schwächelt aber bei artgerechter Nutzung des Vans. Wer die 589 Kilo Zuladung ausreizt, muss Überholvorgänge sorgfältig planen und sportliche Ambitionen zu Hause lassen. Daran ändern auch die manierlichen 11,9 Sekunden auf Tempo 100 nichts – die werden mit Drehzahlen weit über 3000 Touren erzwungen. Bei normaler Gangart braucht der TDI bis 1800 Touren erst mal Zeit zum Luftholen, erst dann entfaltet er seine Kraft. Bis 5000 Umdrehungen müht sich der 1.6er redlich, wird dabei aber knurrig und legt die akustische Zurückhaltung beiseite. Auf der Autobahn sollte jedenfalls niemand Wunder erwarten und sich trotz versprochener 187 km/h schon mit Tempo 160 zufriedengeben.



Frage an alle: ist das Auto schlechter geworden oder sind 8 Jahre später die Erwartungen an den kleinsten Diesel in einem Familienvan ggf überzogen ??

Besonders wenn die Tester von "vollbeladenen Überhohlmanövern" und man muss sich mit "schon Tempo 160 " zufrieden geben

Das zeigt es doch....

Alle kritisieren den Kapitalismus... Hoher weiter schneller billiger Wachstum Wachstum Wachstum....

Und " privat"... Natürlich muss die Familie 8 Jahre später mit mehr Ladung... höher weiter schneller...

Geht das nicht...Scheiss Auto...


Ich Frage mich wie ich es mit dem Sharan 18 Jahre lang ausgehalten habe.

90 PS... Und ja er fuhr damit... 560 000 km...

Laut heutigen Maßstäben reicht das aber ggf nur noch für einen Umzugswagen weil der morgendliche Weg zur Arbeit zu lang dauern würde

Verfasser:
Franke...
Zeit: 10.11.2019 09:33:03
0
2853059
Sagt mal, kann man Tostbrot eigentlich einfrieren?

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 10.11.2019 09:48:28
4
2853066
Zitat von Franke... Beitrag anzeigen
Sagt mal, kann man Tostbrot eigentlich einfrieren?

Wenn Du Toastbrot meinst:
Ja, kann man. Es bleibt aber nicht warm...

Es gab in Großbritannien eine Kampagne zu dem Thema, weil dort 25 Mio. Scheiben pro Tag weggeworfen werden:
https://praxistipps.chip.de/toast-einfrieren-diese-vorteile-gibt-es_100650

Warum fragst Du?

Verfasser:
Locuth
Zeit: 11.11.2019 01:54:58
0
2853767
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


Nur leider braucht die Heizung rund 36% des Jahresbedarfs im Dezember und Januar.
Und November bis Februar sind es rund 67% des Jahresbedarfs.
Während ich November bis Februar froh sein könnte, wenn meine 9kWp PV meinen normalen Strombedarf decken könnte. Kann sie aber[...]


Danke für diese Antwort. Deine konkreten Werte bestätigen meine theoretische Befürchtung hinsichtlich PV-Nutzung

Verfasser:
Locuth
Zeit: 11.11.2019 01:59:46
1
2853768
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Zitat von Locuth Beitrag anzeigen
[...]


Ja genau, einen Grabenkollektor mit einer Tiefe von 1,50-2m, jetzt wird er oftmals Ringrabenkollektor genannt. Also statt ca. 6000L Öl benötige ich jetzt ca. 7000kwh Strom. Öl kostet zur Zeit bei uns ca. 67 cent und Strom 25 cent. Heizstrom kostet bei uns 19cent und 79euro[...]


Du hast also vorher 60.000 kWh/a verbraucht und jetzt 7000 kWh für Strom.
Das würde bedeuten, dass Du (wenn alles in die WP fließt) eine JAZ von 9 hast.

Bitte um weitere Erklärung.

Verfasser:
Locuth
Zeit: 11.11.2019 02:07:11
0
2853771
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von Locuth Beitrag anzeigen
[...]


Das die Ölpreise relativ konstant geblieben sind ist für Einzelne vordergründig nachvollziehbar.

Bei Betrachten des Ganzen, ist das kein echter Grund zur Freude - eher im Gegenteil.[...]


Ohne Frage - da bin ich ganz bei Dir.
Ich hoffe seit langem, dass wir endlich das Ende des Öls erreichen.

Nur bei der Kalkulation meiner Heizung will bei den Fakten bleiben.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 11.11.2019 06:16:29
1
2853779
Zitat von Locuth Beitrag anzeigen
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
[...]


Du hast also vorher 60.000 kWh/a verbraucht und jetzt 7000 kWh für Strom.
Das würde bedeuten, dass Du (wenn alles in die WP fließt) eine JAZ von 9 hast.

Bitte um weitere Erklärung.


Ich bin gestartet mit 2500 Liter Öl und nun bei 3000 kWh Strom

Ich könnte dir auch erzählen dass der Ölkessel nach Optimierung ( Konstanttemperatur zu Regelung und ordentliche Dämmung ) nach einem Jahr nur 1500 l Öl haben fließen lassen....

Aber das wäre doch langweilig den aktuellen Wärmeerzeuger erst zu optimieren :-)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.11.2019 08:10:18
4
2853809
Du hast also vorher 60.000 kWh/a verbraucht und jetzt 7000 kWh für Strom.
Das würde bedeuten, dass Du (wenn alles in die WP fließt) eine JAZ von 9 hast.


Man kann in einem unsanierten Haus mit einem alten Ölkessel einen Faktor von 1 : 10 erreichen, d.h. eine kWh an zusätzlichem Stromverbrauch ersetzt 1 Liter Öl = 10 kWh. Das schafft man mit einer Teilsanierung ( Fenster, Dämmung von Kellerdecke und oberster Geschossdecke ) und Umstellung auf Sole-WP.

Es potenzieren sich hier mehrere Faktoren:
- der alte Ölkessel hat einen Jahresnutzungsgrad von 80%
- Einsparung von 25% des realen Heizenergiebedarfs
- Jahresarbeitszahl von 5 mit einer Sole-Wasser-WP
- der alte Ölkessel hat erheblich Strom verbraucht, sagen wir 800 kWh

Daraus ergibt sich bei einem Verbrauch von vorher 4.000 Liter Öl:
- Verbrauch ohne Verluste 32.000 kWh
- Verbrauch nach Teilsanierung 24.000 kWh
- Verbrauch der WP 4.800 kWh
- abzüglich Stromverbrauch des Ölkessels Mehrverbrauch an Strom 4.000 kWh

Es gibt da natürlich eine Bandbreite. Der Jahresnutzungsggrad eines alten Kessels kann besser sein, aber auch noch deutlich schlechter. Die Einsparung höher oder tiefer als 25%. Du findest aber hier im Forum eine Vielzahl an Beispielen, bei denen durch die Umstellung ungefähr dieser Faktor 10 herauskommt. Das kann man in fast jedem Altbau machen. Ohne Fassadendämmung, ohne KWL, ohne die Wärmeverteilung auf Flächenheizung umzustellen.

Grüße
Frank

Verfasser:
feanorx
Zeit: 11.11.2019 09:57:20
1
2853867
Zitat von Locuth Beitrag anzeigen
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
[...]


Du hast also vorher 60.000 kWh/a verbraucht und jetzt 7000 kWh für Strom.
Das würde bedeuten, dass Du (wenn alles in die WP fließt) eine JAZ von 9 hast.

Bitte um weitere Erklärung.


Als wir den Altbau übernommen haben wurde die Ölheizung mit kleinerer Düse, niedrigerem WW sowie geringerer Vorlauftemperatur optimiert. Man hätte sicherlich noch viel mehr machen können wie Dämmung und Schornsteinklappe usw. aber es war klar dass die Ölheizung weg kommt. Der Tank war auch wieder fällig inkl. Prüfung.

Die Heizung befindet sich bei mir im Keller, die Ölheizung hat da ungewollt den Keller wärmer geheizt als wir es in unserem Wohnräumen brauchen. Jetzt haben wir im Winter im Keller max 14 Grad. Zudem ist auch der Wirkungsgrad der Ölheizung im Vergleich zu der Wärmepumpe unterirdisch gewesen. Am Schornstein kam permanent warme Luft raus und somit wurde ständig die Umwelt durch den Schornstein mitgeheizt. Wir haben bisher noch keine Außendämmung, neue Fenster usw. angebracht. Die Einsparungen ergeben sich alle nur durch den Umstieg auf die WP. Die AZ ist nicht 9 sondern jetzt ca. 5,1

PS:Mir fällt gerade ein ...die Ölheizung hat auch einiges an Strom verbraucht was ich in der Rechnung auch noch nicht mit drin habe

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