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Unterirdischer Außentank - nach Sanierung nur Problem - Tank defekt?
Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 19.08.2019 21:33:07
0
2814758
Schönen guten Abend,

2012 hat mir Ludwig hier mal geholfen und ich hoffe, dass ihr mir diesmal aus der Patsche helfen könnt. Wird leider etwas mehr Text, ich wäre euch aber sehr dankbar, wenn ihr es lesen würdet.
Damals an eine Tankreinigermafia geraten, die sogar den Tankdeckel einfach offen ließ, gab es nun vor einem halben Jahr den zweiten Anlauf. Damals hieß es der Tank sei innen zerfressen - der jetzige Tankreiniger sagte der Tank sei innen im bestem Zustand! Das dann schon dazu ...

- Tank wurde gereinigt
- Tank Schacht wurde saniert
- Abdeckung (befahrbar) wurde erneuert

Es wurde noch die halbe Einfahrt aufgegraten und die Entlüftung erneuert, ka ob nötig.
Zudem schwatzte man meinen Eltern ein Vakuumleckwarngerät (Eurovac AV von Afriso) auf und damit fingen die Probleme dann auch an.
Zu Anfang lief es, die Pumpe des Vakuumgerätes sprang aber etliche Male am Tag an,

Einige Wochen später fing der Spaß dann an. Alarm, Tankfirma kommt wieder, saugt Leckwarnflüssigkeit ab, wieder Vakuum. Die Alarme wurden häufiger, die Firma war oft hier und klemmte dann ein Kondensatgefäß dazwischen.
Alarm, Alarm ... Alarm ...

Nun hieß es der Tank sei defekt und man schrieb ein Angebot für Innentanks. Die ursprüngliche Sanierung kostete schon einige Tausende ...
"Drucktest" kam mir in den Sinn, aber Fehlanzeige ... wurde nie gemacht!

Mir kam das dann schon seltsam vor und ich besprach es mit dem hiesigen HB, zu dem ich deutlich mehr Vertrauen habe.
Der sehr (!) hilfsbereite HB hat sich dann die Anleitung vom Warngerät mitgenommen, ein paar Anrufe gemacht und kam mir der Info zurück, dass es schon Unsinn gewesen wäre, das Gerät überhaupt einzubauen.

Nun - es war passiert. Er kam vorbei und machte einen Drucktest, suchte zudem mit Leckwarnspray, obwohl ja gar nicht seine Baustelle. (Würde gerne der Firma hier danken, ka ob erlaubt? Super Laden, super Leute!)
Die Anschlüsse im Keller am Leckwarngerät waren eindeutig undicht. Laut Anleitung sind die mit Schellen zu fixieren - die Tankfirma steckte sie nur auf. HB behalf sich mit Kabelbindern.


Danach war nun (oh Wunder!) ~1 1/2 Monate Ruhe, herrlich! HB meinte noch, dass (wenn dicht) nun auch keine Leckwarnflüssigkeit mehr gezogen werden dürfte.
Doch gestern ... Alarm. :( Kondensatgefäß wieder voll. :(
Ich habe es nun gelert und zuerst kam kein Vakuum zustande. Lag an etwas Flüssigkeit in der Zuleitung, habe ich behoben.


Lange Rede, kurzer Sinn:
- Wie bekommen wir nun raus ob der Tank WIRKLICH defekt ist?
- Hat die Tankfirma fahrlässig gehandelt, wenn sie ohne Drucktest eine solche Sanierung vornimmt, obwohl die Tankreinigung und Überprüfung Teil des Auftrages war? Geht ja nicht gerade um wenig Geld ...


Idee von mir war noch:
Wenn Wasser nachläuft, müsste sich die Leckwarnflüssigkeit verdünnen. Nun, leider ist sie auch von -20°C auf -13°C gefallen, was ja klar dafür sprechen würde.
Allerdings lief auch Wasser in den Schacht und zwar genau an der Seite wo die Zuleitung am Tank ist, daher folgende Frage:

Ist es möglich, dass auf dem Tank Wasser steht und eine undichte Zuleitung dann eben jenes Wasser (mit)ansaugt? Oder ist der Griff nach diesem Strohhalm zu unrealistisch?


Verzweifelte Grüße

Öli

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 22.08.2019 15:32:45
0
2815599
Wirklich keiner Tips?

Was noch ist. Der Schacht zum Tank wurde ja saniert und hat innen so einen grauen Anstrich verpasst bekommen. Ich kann den an manchen Stellen mit dem Finger einfach abreiben (keine Kraft! fällt quasi ab), an anderen ist es rissig usw.
Zudem ist die Stelle an der Saugleitung eindeutig feucht, oben drauf im Schacht die verputze Stelle.

Kann gerne mal Bilder machen, wenn das hilfreich ist.

Was genau ist da eigentlich vorgeschrieben am Schacht im Bezug auf "Ölschutz"?

Verfasser:
Eisbaer.7
Zeit: 23.08.2019 22:02:34
0
2815951
Guten Abend

irgend etwas stimmt hier nicht.
Ein Vakum-Leckanzeiger benötigt keine Leckflüssigkeit. Hier wird mittels Vakumpumpe ein Unterdruck bei einem Doppelwandigen Tank gezogen, dann wird der Eurovac angeschlossen. Die Pumpe vom Eurovac ist nicht dafür vorgesehen eigenständig den Unterdruck herzustellen. Sie hält ihn nur, regelt ein wenig nach und bei zu starken Abfall kommt der Alarm.

Wenn hier die Kondensatfalle gefüllt ist, muss geklärt werden woher die Flüssigkeit stammt. Sollten z.B. die Schläuche undicht kann hier nach gearbeitet werden. Also Ursache finden und beseitigen. Und wieder mit der externen Vakumpumpe den Unterdruck aufbauen und Eurovac aufklemmen.

Oder ist hier ein Leckanzeiger eingebaut worden? z.B. Afriso LAG 13 / 14. Der hat einen Flüssigkeitstank mit einem Füllstandsmesser.

Aber so wie sich da hier liest, habe ich zweifel an der Fachkompetenz der Tankbaufirma.

Vielleicht Foto hochladen.

Danke und einen schönen Abend

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 25.08.2019 02:40:36
0
2816126
Hallo Eisbär,

vorher war ein Gerät mit Leckwarnflüssigkeit verbaut und nun das beschriebene Eurovac. In der Doppelhülle befand sich immer noch Rest-Leckwarnflüssigkeit.
Die Firma hat im Übrigen den Eurovac sehr oft genutzt um den Unterdruck zu erzeugen. Einfach laufen lassen und nach 1-2Min hört das piepsen auf.

"Aber so wie sich da hier liest, habe ich zweifel an der Fachkompetenz der Tankbaufirma. "

Ist dann schon die zweite Firma, die nichts kann. Würde mich nicht mal wundern, wenn beim aufgraben zu den Tankanschlüssen hin der Tank beschädigt wurde ...
Ich mache ja schon so viel ich kann selbst, weil meine Erfahrungen überall einfach nur beschissen war (jetziger Heizungsbauer außen vor, der ist super).
Aber beim Öltank hört der Spaß halt auf, auch allein schon aus rechtlichen Gründen.

Danke schon einmal für die Hilfe. Fotos mache ich morgen :)

Beste Grüße

Öli

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 09.11.2019 01:46:08
0
2852542
Irgendwie hat sich das jetzt aufgrund verschiedener Faktoren elendig in die Länge gezogen. Die bisherigen Kosten sind >5000€, die Nerven liegen blank.

Aktueller Stand:

- Tankfirma war heute erneut da, hat erneut Wasser abgezogen. Tank laut Firma defekt.
- Fehler an der Zuleitung am Tank o.Ä. schließt Firma pauschal aus. Erneutes aufklopfen an der Seite hält die Firma nicht für nötig. Man müsste beim Absaugen vom Wasser ja "Luftblasen" sehen, wenn an der Zuleitung was wäre. Es war heute schon dunkel, als sie das machten ..........
- Drucktest wurde was von Stickstoff gesagt, wäre aber ja viel zu teuer und würden dann nur mit Luft prüfen. Keine Ahnung ob das Unsinn war oder nicht. Keine Ahnung ob ein Drucktest (noch) Sinn macht. Keine Ahnung ob ein Drucktest ohne vorherige Prüfung der Saugleitung am Tank ect. Sinn macht.
- Vakuumpumpe springt aktuell alle xMinuten an, zieht also 100% wieder Wasser ins Kondensatgefäß.

Laut ihm wäre das Leck wahrsch. unten und würde Wasser hochdrücken in die Hülle. Oben an Seite der Saugleitung steht immer etwas Wasser, gerade nach Regen, laut ihm hätte das damit aber nichts zu tun.

Fotos der Sanierung:




Frage die sich uns aktuell stellen:

- Dürfen Hilfsarbeiter Leckwarngeräte anschließen und die Sanierung durchführen? Oder muss dazu eine Fachkraft (was gelernt?) das durchführen?
- Schellen im Heizungsraum am LWG fehlten ja. Müssen am Tank welche sein? Inwiefern wäre das ein Mangel? Im Heizungsraum war am LWG ein Leck, welches durch unseren Heizungsbauer und Drucktest gefunden und behoben wurde. Das wurde dokumentiert, steht auch auf der Rechnung von ihm drauf.
- Wird bei einer Sanierung und/oder einem Wechsel von einem Flüssigleckwarngerät auf ein Vakuumleckwarngerät i.d.R. vorab ein Drucktest durchgeführt? (Wurde nicht gemacht.)


Weiteres Vorgehen???

Wir stehen ziemlich mit dem Rücken an der Wand. Der Winter ist fast da, das Öl geht zuende und die Tankfirma macht noch massig Angst "Dann verlieren Sie Haus und Hof und müssen mit 14-15 Jährigen im Armenheim zusammen leben"
So Sprüche kamen da ....

Anwalt? Gutachter? Tank einfach abschreiben?
Es muss was passieren, die Kosten explodieren und wir wissen nicht, wie wir weiter vorgehen sollen.

Verfasser:
alorie
Zeit: 09.11.2019 09:35:15
0
2852608
Hallo,

Gutachter, Rechtsanwalt,... wieviel Geld, Nerven und Zeit soll noch drauf gehen?
Eine Firma die mit derartigen Aussagen Angst beim Kunden erzeugt gehört schleunigst des Grundstücks verwiesen (meine persönliche Meinung!)

Wie groß ist der Tank?
Wieviel Heizöl wird pro Jahr benötigt?

Gibts Kellerräume oder Nebengebäude (Garage/Scheune,...) in denen ein einfacher (doppelwandiger) Tank (oder auch zwei) aufgestellt werden kann? Oder genug Platz (in der nähe des Ölverbrenners) auf dem Grundstück um einen oberirdischen Tank aufzustellen?

Kommt vielleicht günstiger Stilllegen und oberirdisch neu (oder gebraucht) installieren.

Oder gleich weg vom Öl und anders Wärme ins Haus Bringen? WP? GAS?

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 09.11.2019 11:02:36
0
2852655
Moin,

Anwaltserfahrungen sind ungefähr genau so glorreich, wie die mit Tankfirmen...
Welches Fachgebiet sollte er haben? Wo kann ich passende/fähige Gutachter finden?


Aktueller Plan:

Firma ganz flott vergessen und einfach schnellst möglichst doppeltwandige Innentanks, möglichst günstig, reinbekommen. Platz/Raum ist da, Nebenraum (keine Tür) zur Heizung. Der gesamte Doppelraum ist mit Brandschutztür zum Keller hin zu.

Weiterbetreiben ist uns (mir) definitiv zu heikel. Problem sind für mich die ganzen Fachfragen. Wie MUSS ein Betrieb normal vorgehen, gab es klare Mängel, wen kann ich da fragen usw. Andere Tankfirma fragen dürfe wenig hilfreich sein.
Die erste Firma war ja noch schlimmer.

Gas gibt es hier nicht, leider. Hatte ja gehofft das einer vom Fach dazu was sagen kann, aber scheinbar ja leider nicht. :(

Verfasser:
spinnerei
Zeit: 09.11.2019 11:19:00
0
2852667
Schau mal, ob du hier im Forum Kontakt zu @Prüfer bekommst. Der kann Dir vermutlich helfen.

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 10.11.2019 10:39:00
0
2853091
Danke für den Tip. :)

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 10.11.2019 11:09:25
0
2853119
Rotex 750 / 1000l Tanks passen durch normale Türen und sind auch schön geruchsdicht

......

Was würde an dem Tank jetzt eigentlich gemacht....oben rumgehübscht...neue Entlüftung ???

Aber kein abpumpen und innen die Wandstärke messen ??

Verfasser:
Öliberd2
Zeit: 11.11.2019 13:20:52
0
2853994
Hallo Peter,

doch, klar wurde abgepumpt und gereinigt / Tank begangen.

Kurzfassung der ganzen Geschichte:

- Erste Tankfirma damals zwecks Tankreinigung & Sanierung hier gewesen
- Tank gereinigt, behauptet Tank wäre innen angefressen, wollte Innenhülle machen. Ließ den Tank dann einfach mit 2 Schrauben verschlossen stehen und hat sich quasi verpi**t. Geld für die Reinigung ect. hatte er ja schon, weil mein Vater zahlte. Ludwig hier im Forum bezeichnete das Vorgehen und die "Arbeit" mit den Worten Tankmafia.

- Zweiter Anlauf nun mit jetziger Firma. Tank erneut gereinigt, Tank begangen. Auftrag war halt Überprüfung & Reinigung zwecks Zustandsbeurteilung. Wenn gut, dann sanieren, wenn schlecht stilllegen.
Laut dieser Firma hat der Tank innen nichts und wäre innen in sehr gutem Zustand.

Daraufhin Sanierung:
- Neuer befahrbarer Schachtdeckel
- Schachtsanierung
- Neue Entlüftung
- Umrüstung von Flüssigleckwarnsystem auf Vakuumleckwarnsystem (Eurovac AV von Afriso)

Letzteres wurde schon mit "Angst" an meinen Vater verkauft. Für den Einbau musste noch die Hauswand aufgegraben werden, Kernlochbohrung usw.

Gesamtkosten >5000€. Drucktest wurde von der Tankfirma nie einer gemacht.

Kurz nachdem dann alles fertig war, fingen die Probleme an. Erst hieß es halt, dass man die alte Leckflüssigkeit noch nicht ganz raus hätte, das könne schon mal dauern / paar Anläufe brauchen. Irgendwann hieß es dann, dass nun wohl doch der Tank defekt wäre. Es gab dann direkt ein saftiges Angebot für neue Innentanks.
Dann habe ich mich an unseren Heizungsbauer gewandt, da ich zu dem Vertrauen habe. Er führte dann mit 300mbar einen Drucktest (Luft) vom Keller aus durch, um eventuelle Leckagen im System zu finden.
Die fand er auch am Eurovac, da die Schläuche dort ohne Schellen lediglich aufgesteckt wurden. Die rote Messleitung war undicht.
Danach dann 1 1/2 Monate Ruhe und wir dachten schon, dass das ganze endlich läuft. Danach fingen dann die Probleme erneut an, Kondensatgefäß am Tank wieder voll usw.

Und jetzt muss man glaube ich nicht mehr drum herum reden. Die Außenhülle ist wohl im Eimer. Im Kondensatgefäß ist eindeutig Rost zu sehen. :(

Innentanks wurden nun Dehoust 1100l. Will den Tank nun so schnell es geht leer haben. Hoffe das ist in 1-2 Wochen durch. Die Tankfirma bekommt keinen Auftrag, das Vertrauen ist einfach weg.

Rechtliche Fragen dazu sind aber halt alle offen. Haben die falsch gehandelt / mangelhaft gearbeitet? Sanierung ohne Drucktest = unzulässig/fahrlässig? Ich weiß es halt nicht. Wir hätten natürlich niemals saniert, wenn dann 2 Monate drauf schon nichts mehr läuft ...

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