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Foren
Stromspeicher für PV Anlage
Verfasser:
passra
Zeit: 11.11.2019 06:57:15
1
2853791
Ja, so ein Wasserstoff-Speicher-Angebot für die Speicherung von 1200kWh habe ich vorliegen, eine Luftungsanlage ist auch dabei.
Kostet auch nur 50000€! Schnäppchenalarm ;-)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 11.11.2019 07:30:03
0
2853798
Zitat von passra;2853791[break
Kostet auch nur 50000€! Schnäppchenalarm ;-)

Hätte nicht gedacht, dass es so günstig ist. Und das meine ich wirklich ernst. In 20 Jahren nach Auslaufen meiner EEG-Vergütung wird es sicherlich deutlich günstiger. Dann wird es interessant....

Zudem kann man anhand des Preises abschätzen wie teuer der Netzstrom maximal werden kann.

Grüße Nika

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 11.11.2019 13:37:30
0
2854011
Die "Vehicle to Grid" Lösungen gibt es.
https://nuvve.com/

Sie funktionieren auch technisch. Ob das betriebswirtschaftlich funktionieren soll oder als "Hobby" verbucht werden soll, muss man selber Anlagenspezifisch ausrechnen und dann entscheiden.

Verfasser:
passra
Zeit: 11.11.2019 14:20:20
1
2854047
Verfasser:
Jonii
Zeit: 19.11.2019 11:26:38
0
2859037
Vielen Dank für die anregende Diskussion. Die Informationen haben mir nochmal guten Input gegeben. Ich hab noch einen Anbieter gefunden, den ich bisher hier im Forum noch nicht so wahrgenommen habe, RCT Power: https://www.rct-power.com/de/stromspeicher.html
. Die Infos dort fand ich sehr gut und ich werde mich wohl für ein Gerät des Anbieters entscheiden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 19.11.2019 12:04:31
0
2859079
Hi,

Zitat von Jonii Beitrag anzeigen
Die Infos dort fand ich sehr gut und ich werde mich wohl für ein Gerät des Anbieters entscheiden.[...]

Wäre interessant zu wissen, warum du es machst obwohl es (noch) unwirtschaftlich ist...

Grüße Nika

Verfasser:
passra
Zeit: 19.11.2019 12:14:27
0
2859091
Zitat von Jonii Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die anregende Diskussion. Die Informationen haben mir nochmal guten Input gegeben. Ich hab noch einen Anbieter gefunden, den ich bisher hier im Forum noch nicht so wahrgenommen habe, RCT Power:[...]


Hier vielleicht nicht, aber dort:

Suchergebnis PV-Forum

Verfasser:
Klausiy123
Zeit: 19.11.2019 12:47:46
2
2859115
Was mich bei allen Anfragen zu Speicher, PV, Solar, WP usw. wundert, wann rechnet sich das?
Ich hab noch nie gelesen, das irgendwer gefragt hat ob sich das neue Auto rechnet, wie das bei 21" statt Serienreifen aussieht. ???PS sich gegenüber Basismotorisierung lohnen (im Stau besonders).
Warum muss sich Haustechnik "rechnen"
Nicht falsch verstehen, ich Frage beim Auto auch nicht, sondern will haben :-). Da entscheidet dann aber genauso das zur Verfügung stehen Budget und zum Teil zumindest auch der gesunde Menschenverstand.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 19.11.2019 13:55:20
1
2859161
Zitat von Klausiy123 Beitrag anzeigen
Warum muss sich Haustechnik "rechnen"
Nicht falsch verstehen, ich Frage beim Auto auch nicht, sondern will haben :-).[...]

Die Technik muss sich nicht rechnen, es soll nur wirtschaftlicher sein als Alternativen oder dem Nutzer irgendeinen anderen Zusatznutzen generieren. Von mir aus kann es beim Auto der Zusatznutzen aus Optik oder was auch immer bestehen. Oder bei WP außer den niedrigeren Betriebskosten der Umweltgedanke.

Bei Akku besteht i.A. definitiv kein monäterer Nutzen. Deshalb auch die Frage, welche andere Gründe es für den Akku beim TE gibt. Von mir aus kann es einfach Spaß an der Technik sein.

Man erlebt halt leider hier viel zu oft, dass Nutzer sich monetären Nutzen herbeiphantasieren einfach nur weil sie es unbedingt haben wollen. Deshalb sollte man auch ehrlich vor sich selber sein, und nicht einfach sich etwas vormachen.

Zitat von passra Beitrag anzeigen
Zitat von Jonii Beitrag anzeigen
[...]


Hier vielleicht nicht, aber dort:

Suchergebnis PV-Forum

Hmm, bei mir geht der Link nicht :-/

Grüße Nika

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 19.11.2019 14:56:27
1
2859205
Zitat von Klausiy123 Beitrag anzeigen
Was mich bei allen Anfragen zu Speicher, PV, Solar, WP usw. wundert, wann rechnet sich das?
Ich hab noch nie gelesen, das irgendwer gefragt hat ob sich das neue Auto rechnet, wie das bei 21" statt Serienreifen aussieht. ???PS sich gegenüber Basismotorisierung lohnen (im Stau[...]


Zumal man bei einer akkugepufferten PV-Anlage ja bei geeigneter Auslegung noch den sehr wertvollen Vorteil einer unterbrechungsfreien Stromversorgung auch bei Netzausfall hat.

Ich habe bei mir alle ständigen Verbraucher in einen einzigen Stromkreis zusammen gefasst. An dem hängen über eine Netzvorrangschaltung das öffentliche Stromnetz und mein Wechselrichter, der aus einem kleinen Akku gespeist wird, der wiederum aus der kleinen PV-Anlage gespeist wird. Vorrang hat natürlich der PV-Strom.

Als Akku verwende ich aus Kostengründen 2 LKW-Batterien mit je 200 Ah bei 12V. Damit komme ich auch im tiefsten Winter durch jede Nacht. Ich rechne damit, dass ich die Akkus nach ca 5 Jahren ersetzen muss. Das ist ein persönlicher Erfahrungswert von meinen früheren PV-Installationen auf Booten und im Wohnmobil.

Weil ich meine PV-Anlage komplett selbst baue, rechnet sich das sogar ganz knapp. Aber das ist eher eine Ausnahme. Für mich ist es so, dass ich jetzt das Geld dafür hatte, und dass ich damit über viele Jahre meine Fixkosten senke, was mir große Freiheitsspielräume erschließt. Und das ist mir wertvoller als alles andere.

Verfasser:
Klausiy123
Zeit: 19.11.2019 16:15:54
0
2859252
Ist mir vollkommen klar, mir ging es nur darum, dieses rumgereite bis auf den letzten Cent mal aufzuzeigen und beim Auto, Handy, der Küche usw. ist das alles völlig egal.

Ich hab selber eine PV mit Akku die sich bei den derzeitigen Preisen kaum rechnet. Gut die 4000€ Förderung schieben das Verhältnis schon ganz gut in die richtige Richtung.
Aber unsere Regierung und die Energiekonzerne helfen mir ja auch mit den ständigen "Preisanpassungen"
Deshalb, so autark wie sinnvoll finanzierbar.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 19.11.2019 16:49:48
0
2859275
Anstatt PV kann man auch eine Brennstoffzelle - oder bei genügend Wärmelast - ein BHKW (zB Dachs 2,9 oder 5,5 kw el) nehmen. denn PV klappt im Sommer ganz gut - aber im Winter wenn man am meisten Strom braucht liefert PV wenig.

Verfasser:
Rupert01
Zeit: 19.11.2019 17:21:07
0
2859292
Zitat von Rupert01 Beitrag anzeigen
Hallo Jonii,

was findest Du interessanter am Akku?

Ist es monetärer Vorteil? Dann bitte nicht kaufen, siehe Masterminds post.
Ist es idealismus?
ist es Notstrom?
ist es technische Spielerei?
Bitte schreib mehr von Deiner Intention.[...]


Der TE schrieb:
Es ist eher Idealismus als monetärer Vorteil.

Also macht er es aus Idealismus. Jedem das seine.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.11.2019 18:46:19
1
2859351
Idealismus für was?
Eigentlich wäre m.M. z.Z. das einzige idealistisch sinnvoll Ziel
durch den Erwerb die Entwicklung von Stromspeichern zu
unterstützen.
Ökologisch machen die keinen Sinn, solange EE-Strom nicht im
Überfluss da ist, höchstens vielleicht, wenn sie als Regelleistung
für das Stromnetz genutzt werden können.

Grüsse

winni

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 22.11.2019 13:04:16
0
2860986
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ökologisch machen die keinen Sinn, solange EE-Strom nicht im
Überfluss da ist


Nun, schon mit einer relativ kleinen PV-Anlage hast Du viel EE-Strom im Überfluss. Und Insbesondere Bleiakkus werden vollständig recycelt, belasten die Umwelt also nur sehr gering. Du kannst damit Deinen Eigenverbrauch deutlich erhöhen, und der Eigenverbrauch ist im Gegensatz zu Netzstrom 100% CO2-frei.

Ich würde also eher argumentieren, dass Stromspeicher ökologisch durchaus oft sinnvoll sein können, aber nur eher selten auch ökonomisch.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.11.2019 13:13:24
3
2860992
Aha Tom,

ökologisch ist es völlig wurscht, ob ich eine kWh aus PV verbrauche
oder jemand anderes.
Warum dann eine Batterie verbrauchen?

Solange EE-Strom nicht im Überfluss da ist, macht eine Batterie im
Haus keinen Sinn, ausser für Spass an der Feud, ausser vielleicht wenn
die zu einem virtuellen Grossspeicher zusammen geschaltet wird, der
Regelleistung für das Stromnetz bereitstellen kann, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 22.11.2019 14:58:42
0
2861036
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

ökologisch ist es völlig wurscht, ob ich eine kWh aus PV verbrauche
oder jemand anderes.
Warum dann eine Batterie verbrauchen?


OK, so gesehen hast Du dann recht. Aber wenn man eine Batterie verwendet, die praktisch vollständig recycelt wird, dann wird die Batterie ja nicht wirklich verbraucht. Und bevor ich mir den Umstand und Papierkram antue, der mit der Netzeinspeisung einhergeht, nehme ich lieber den Nutzen einer USV mit, die ich mit dem Akku habe.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 22.11.2019 17:17:05
1
2861095
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Umstand und Papierkram antue, der mit der Netzeinspeisung einhergeht, nehme ich lieber den Nutzen einer USV mit, die ich mit dem Akku habe. [...]


Das Problem dabei ist nur der begrenzte nutzen, 5 kWp liefern an sonnigen
sommertagen 30kWh, man braucht aber nur sehr wenig und die tage sind lang,
das meiste wird also direkt gedeckt: Speicher unnötig, der meiste Ertrag
verfällt.
Im Winter sind die tage kurz, die Erträge gering, das meiste wird direkt verbraucht,
der Speicher bleibt regelmäßig leer, das meiste kommt eh aus dem Netz.

Ein Speicher zu einer PV ist also selten optimal, der "Papierkram" ist
fast der selbe:
Selbst verbrauchte kWh * Vergütungssatz + Vergütung abzüglich 5% AfA und Betriebskosten.

USV und Akkunutzung schließen sich quasi aus, denn der Strom fällt prinzipiell
aus, wenn der Akku (fast) leer ist!
zudem ist das regelmäßig nicht unterbrechungsfrei, weil der Netzbetreiber eine
3 oder sogar allpolige trennung vom Netz fordert.

Vergütung nicht mitnehmen ist wie Jahresbonus ausschlagen,
weil man 50% Steuern drauf zahlen soll...

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 23.11.2019 16:54:03
0
2861591
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Das Problem dabei ist nur der begrenzte nutzen, 5 kWp liefern an sonnigen sommertagen 30kWh, man braucht aber nur sehr wenig und die tage sind lang, das meiste wird also direkt gedeckt: Speicher unnötig, der meiste Ertrag verfällt.


Das ist richtig. Aber die PV-Module sind so extrem preiswert, dass es darauf nicht ankommt. Da richtet man sich besser so ein, dass man auch an Wintertagen noch seinen Verbrauch decken kann. Und in der Übergangszeit reicht der Ertrag dann auch noch für die Wärmepumpe.

Natürlich würde ich die Überschüsse auch einspeisen, und würde auch auf jede Vergütung verzichten. Aber mir ist der Papierkram dafür zuwider. Wenn der Gesetzgeber will, dass ich meine Stromüberschüsse verschenke, dann muss er mir das wenigstens ohne Aufwand ermöglichen.

Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Vergütung nicht mitnehmen ist wie Jahresbonus ausschlagen,
weil man 50% Steuern drauf zahlen soll...


Das ist Quatsch, denn ich hätte keinen Bürokratieaufwand damit, den Jahresbonus mitzunehmen. Wenn, dann wäre das vergleichbar mit einem Angestellten, der trotz einer wahrscheinlichen Steuerrückvergütung von vielleicht 100 Euro darauf verzichtet, den Lohnsteuerjahresausgleich durchzuführen. Und Du kannst sicher sein, dass ich mir diesen Papierkram wg 100 oder 200 Euro nicht antue. Dummerweise bin ich Freiberufler, so dass diese Option bei mir nicht existiert.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 23.11.2019 17:08:26
0
2861598
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Das Problem dabei ist nur der begrenzte nutzen, 5 kWp liefern an sonnigen
sommertagen 30kWh, man braucht aber nur sehr wenig und die tage sind lang,
das meiste wird also direkt gedeckt: Speicher unnötig, der meiste Ertrag
verfällt.
Im Winter sind die tage kurz, die Erträge gering, das meiste wird direkt verbraucht,
der Speicher bleibt regelmäßig leer, das meiste kommt eh aus dem Netz.


Grundsätzlich richtig. Ich habe 9kWp und 5kWh. Im Sommer bekomme ich dioe Batterie über Nacht nicht leer, im Winter über Tag nicht voll.
Trotzdem habe ich in den letzten 12 Monaten etwa 1000kW in die batterie geladen und wieder rausgeholt. Obwohl ich extrem darauf achte die großen Stromverbraucher möglichst bei Sonnenschein laufen zu lassen, dafür darf die Wäsche auch mal ein paar Tage liegenbleiben.

Zitat von mdonau Beitrag anzeigen

USV und Akkunutzung schließen sich quasi aus, denn der Strom fällt prinzipiell
aus, wenn der Akku (fast) leer ist!

Nein, man muss den akku ja nicht komplett leer werden lassen.

Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
zudem ist das regelmäßig nicht unterbrechungsfrei, weil der Netzbetreiber eine 3 oder sogar allpolige trennung vom Netz fordert.

Meine Anlage mit (Vicron Multigrid) macht die vorschriftsmäßige Netztrennung, schaltet aber trotzdem praktisch unterbrechungsfrei um.

Hauptsinn meiner Batterie ist die große USV, weil es hier halt schonmal zu längeren Netzausfällen gekommen ist und ich bei Starkregen darauf angewiesen bin, dass die Drainagepumpen laufen.
Die Eigenverbrauchsoptimierung ist nur angenehmer Nebeneffekt, der die Batterie und den Wechselrichter in 20 Jahren gerade eben bezahlt, wenn in der Zeit nichts kaputtgeht.

Grüße
Martin

Verfasser:
mdonau
Zeit: 23.11.2019 17:22:56
0
2861607
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen

Nein, man muss den akku ja nicht komplett leer werden lassen.


ja, mit entsprechenden SoC-Grenzen steht halt ein großer Teil des teuren Speichers ungenutzt rum.
Finanziell lohnt sich nur ein Speicher, der möglichst viele Vollzyklen schafft.
je größer, je weniger schafft man.
Der Nachtverbrauch in Zeiten mit zuverlässigen Erträgen wäre wäre meine
Auslegungsgröße. das sind aber (bei mir) höchstens 4kWh, da ist der Aufwand
zu groß bzw. das Einsparpotential zu klein.
Von Oktober bis März geht dann eh fast alles in Haus und WP...

Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Netzausfällen gekommen ist und ich bei Starkregen darauf angewiesen bin, dass die Drainagepumpen laufen.


DAS ist ja auch gerechtfertigt, wenn dir sonst ein kostspieliger
Wasserschaden droht.
3-4kWh mehr lohnt sich dann halt doch, da geringe Grenzkosten...

Verfasser:
Martin24
Zeit: 23.11.2019 17:53:28
0
2861624
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
ja, mit entsprechenden SoC-Grenzen steht halt ein großer Teil des teuren Speichers ungenutzt rum.ja, mit entsprechenden SoC-Grenzen steht halt ein großer Teil des teuren Speichers ungenutzt rum.

Stimmt.
Das schöne ist, dass echte Starkregenereignisse hier vor allem im Sommer stattfinden, wo der Speicher auch über Nacht kaum unter 75% (von 5kWh) geht, also automatisch genug Reserve da ist. Wenn die Unwetterwarnung kommt, kann ich den Speicher aber natürlich auch auf 100% stehen lassen. Und im Urlaub brauchen wir nachts noch weniger, also steht mehr Reserve für die Pumpen zur Verfügung.
Ist aber zugegebenermaßen ein ungewöhnlicher Einsatzzweck. Und rechnet sich auch nur halbwegs, weil das alles selbst geplant und installiert ist, der Elektriker hat das alles nur geprüft und beim Anschluss sein okay gegeben.
Ansonsten rate ich nach wie vor jedem von Batteriespeichern ab, weil die normalerweise nur Geld verbrennen.

Grüße
Martin

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 23.11.2019 18:04:19
0
2861630
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen

ja, mit entsprechenden SoC-Grenzen steht halt ein großer Teil des teuren Speichers ungenutzt rum.


Naja, das reflektieren die Kosten der Akkus. Ich verwende nur zwei handelsübliche 12V, 200 Ah LKW-Batterien, die bei 50% Entladetiefe immerhin 2,5 kWh nutzbare Kapazität haben. Am Stromkreis, der von den Batterien gespeist wird, hängen nur Kühl- und Gefrierschrank, Fernseher, Computer und Router, und das Licht. Da werden je nach Nutzung und Anspringen des Kühlschrankkompressors zwischen 0 und maximal 250 W gezogen. Selbst im tiefsten Winter fallen da über Nacht nur um die 1,5 bis 2 kWh Verbrauch an.

Wenn man wie Martin24 auch größere Verbraucher wie Waschmaschine, vielleicht auch Herd und Backofen aus dem Akku speisen will, dann wird's natürlich eng.

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 28.11.2019 12:45:41
1
2864168
Hallo zusammen,

habe seit drei Wochen auch eine Photovoltaikanlage (9,5 kw peek) auf dem Dach.

Mein Gebäude verbraucht über Nacht rd. 5 kwh Strom. Eine Batterie mit dieser Kapazität hätte 4.500 Euro plus MWSt gekostet und den Eigenverbrauch bei 200 Ladezyklen jährlich um ca. 1000 kwh erhöht.
Pro kwh hätte ich ca. 20 Cent gespart (30 Cent Stromkosten minus 10 Cent Einspeisegebühr), also 200 Euro jährlich. Somit hätte die Batterie ca, 22 Jahre ohne Leistungsverlust durchhalten müssen, bis sie sich bezahlt gemacht hätte.

Das macht nun wirklich keinen Sinn. Kommt evtl später, Anschluß ist vorhanden.

Hahneko

Verfasser:
Martin24
Zeit: 28.11.2019 12:53:43
0
2864171
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Wenn man wie Martin24 auch größere Verbraucher wie Waschmaschine, vielleicht auch Herd und Backofen aus dem Akku speisen will, dann wird's natürlich eng.

Wie kommst Du darauf, dass ich das vorhabe?
Im ESS-Betrieb darf die Batterie gerne etwas dazutun, wenn sie voll genug ist und die Erzeugung gerade nicht ausreicht.
Im Notstrombetrieb habe ich nicht vor, größere Verbraucher zu betreiben, es sei denn es ist tatsächlich gerade ein sonniger Sommertag. Nur aus der Batterie geht schon deshalb nicht, weil der Batteriewechselrichter nur 2400W Dauerleistung hat.

Grüße
Martin

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