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Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Reggae
Zeit: 06.12.2019 08:27:47
0
2868452
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Müllproblematik...]


Hört sich an wie ein voller Mülleimer.

Bezaubernder Euphemismus

Gruß Arne

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 09:48:35
1
2868500
Tja, tatsache ist, es gibt keine Bank und keinen Fond weltweit der auch nur einen Cent für ein AKW-Projekt rausrückt, wegen anerkannt fehlender Wirtschftlichkeit. An das Geld kommt nur der Staat, der es dann an wenigen noch verbleibenden Orten in der Welt an den AKW-Bauer weiterreicht. Das war aber schon lange so, ohne staatliche Subvention kein AKW, nur früher wurde das bei im staatlichen Besitz befindlichen Elektrizitätswerken besser kaschiert. BASF wollte mal als einziger wirklicher Privater in D ein AKW abuen,das wurde aber wegen fehlender Wirtschaftlichkeit eingestampft - Anfang der 70'er, noch vor Harrisburg.
Die französischen AKW brauchen übrigens nach cour de comptes in Frakreich (Rechnungshof) 6,5ct/kWh allein um die bestehenden AKW am Laufen zu halten - Ohne Abriss und Entsorgung, ohne Baukosten, nur laufen lassen und reparieren.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.12.2019 11:01:59
2
2868539
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen

wieviel größer ist das potential das hier zu heben wäre!
allein die zweistufige inbetriebnahme hätte aus meiner sicht ein potential die reale effizienz im neubau um 10-20% zu erhöhen.


Und auch die langfristige Wirkungen nicht vergessen. Es ist ja nicht nur so, dass man damit grobe Fehleinstellungen vermeidet, sondern auch das Mantra "Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit" wird damit auf die Füße gestellt, weil die Anlagen länger, effizienter laufen ohne dass die Gefahr besteht, dass es zu kalt wird.

Allerdings haben Unternehmen tatsächlich wenig intrinsischen Anreiz für eine zweistufige Inbetriebnahme, weil dies die Transaktionskosten erhöht.

Folglich könnte man entweder via Ordnungsrecht die zweistufige Inbetriebnahme vorschreiben oder - als mildere Maßnahme - Förderungen an diese knüpfen, wobei darüber nachzudenken wäre, ob ein schuldhaftes Reißen der JAZ nicht ein Gewährleistungsfall wäre.

Für ungeeignet halte ich den Vorschlag von Pflanze, der ist zwar noch milder, weil er die Förderungen noch immer diesbezüglich voraussetzungslos ist, allerdings ist er ineffizient und könnte er sogar kontraproduktiv sein:

Zunächst würde es viele Mitnahmeeffekte geben. Viele WPs haben bereits Wärmemengenzähler und die JAZ wird ebenfalls angezeigt, sodass sich für den Kunden keinen Mehrwert an Informationen ergibt und er lediglich die 100€ einsackt.

Sollten tatsächlich Probleme bestehen wird dies zumindest tlw. Handwerkereinsätze auslösen, d.h. es wäre sogar rational die Anlage nicht optimal einzustellen, da dass Monitoring dann weitere Erträge generiert.

In meinen Augen geht es um low hanging fruits. Nichts an der Energiewende ist so einfach wie das Effizienzpotential von neuinstallierten WPs zu heben. Und vielleicht wird das zweistufige Verfahren sogar unnötig, wenn die beteiligten Firmen sehen, dass es geht.

Verfasser: kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser: kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Unbelegte Tatsachenbehauptung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.12.2019 11:07:52
5
2868548
Zeig doch einfach mal AKWs die ohne massive Subventionierung auskommen und Gewinn erwirtschaften, bevor du hier was von grünen Propagandalügen schwadronierst...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 11:11:13
3
2868551
Was hat denn der aRtikel damit zu tun, dass das Zeug auch schlicht zu teuer ist? Selbst wenn strahlung völlig harmlos wäre und der WEihnachtsmann einem den Reaktorteil des Kraftwerks für Lau unter den Tannebaum legte, sind heute allein der Teil ab Dampfturbine und weiter schon zu teuer um am Markt noch konkurrenzfähig zu sein. Weswegen das eben auch absolut kein privater Bänker mehr finanziert. Weil das Teil seine Kosten am Markt nie verdienen kann. Kostensenkung drch Skaleneffekte wird es mangels Stückzahlen bei den Kohleblöcken in dem Bereich auch nicht mehr geben, nur Kostensteigerungen durch negative Skaleneffekte.
Lesen und verstehen ist angesagt!

Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.12.2019 11:23:13
1
2868558
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zeig doch einfach mal AKWs die ohne massive Subventionierung auskommen und Gewinn erwirtschaften, bevor du hier was von grünen Propagandalügen schwadronierst...


...na ganz einfach - nicht 1 KKW in Deutschland wurde subventioniert - es gab schlicht keine, auch wenn das die "Angstkonzerne" wie Greenpeace und ihre Jünger das Glauben machen wollen...
Was es gab waren Mittel für die Kernenrgieforschung! Das hat nix mit Subventionen zu tun...klaro?
kabo63.

Verfasser: Phil a.H.
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser: kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 12:04:34
1
2868586
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


...na ganz einfach - nicht 1 KKW in Deutschland wurde subventioniert - es gab schlicht keine, auch wenn das die "Angstkonzerne" wie Greenpeace und ihre Jünger das Glauben machen wollen...
Was es gab waren Mittel für die Kernenrgieforschung! Das hat nix mit Subventionen zu[...]

Nun die deutschen AKW wurden damals von Monoplversorgern im Staatsbesitz gebaut und die Baukosten stumpf auf den Strompreis umgelegt. Die Klage von RWE, dass die Dinger mehr kosten als sie einbringen aus den 70'er jahren ist bekannt. Ebenso die NAchrechnung der Wirtschaftswoche, dass die Dinger mit Abschaltung, und ohne alle Endlager und Abrisskosten ungefähr mit einer roten bis schwarzen Null (ohne Gewinn für Wagnis, Risiko etc...) abgeschlossen haben, also betriebswirtschaftlich ein Verlust waren - wie man aus den Klagen von RWE weis, ein Verlsutgeschäft mit Ansage.
Wenn man meint, dass die Finanzierung über Umlage auf dann erhöhte Strompreise keine Subvention ist - nun dann liefd er Ausbau der Erneuerbaren auch völlig ohne Subvention.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 06.12.2019 12:31:59
2
2868609
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Für ungeeignet halte ich den Vorschlag von Pflanze, der ist zwar noch milder, weil er die Förderungen noch immer diesbezüglich voraussetzungslos ist, allerdings ist er ineffizient und könnte er sogar kontraproduktiv sein:

Zunächst würde es viele Mitnahmeeffekte geben. Viele WPs haben bereits Wärmemengenzähler und die JAZ wird ebenfalls angezeigt, sodass sich für den Kunden keinen Mehrwert an Informationen ergibt und er lediglich die 100€ einsackt.

Sollten tatsächlich Probleme bestehen wird dies zumindest tlw. Handwerkereinsätze auslösen, d.h. es wäre sogar rational die Anlage nicht optimal einzustellen, da dass Monitoring dann weitere Erträge generiert.

Ich habe nochmal nachgelesen, was ich geschrieben habe:

Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Man könnte aber z.B. eine "Bildungsoffensive Wärmewendemonitoring (WWM)" starten:
Wärmemengenzähler und Raum-/Außentemperaturfühler werden gefördert, die Daten (so wie bei dyarne) automatisch ausgelesen und bewertet und dafür erhält jeder Teilnehmer z.B. 100,-€ pro Jahr sowie Tipps zur Optimierung. Nicht beschränkt auf neue Heizungen, sondern ausdrücklich auch zur Optimierung des Bestands.

Sowas kann man im Kleinen testen und schnell mit oder ohne künstliche Intelligenz skalieren. [...]

Ich wusste zwar, was ich meine, habe eine entscheidende Info weggelassen:

Mir ging es nicht nur um WP, sondern um alle Varianten von Heizungen. Gas, Öl, Pellets, mit oder ohne ST und was es sonst noch so gibt. Heizung richtig einstellen hat ja nicht nur bei WP einen verbrauchssenkenden Effekt, sondern bei allen Heizungen.

Positiver Nebeneffekt wäre, dass im Bestand so bereits vor der Installation einer WP besser abgeschätzt werden kann, wieviel kW notwendig sind, oder ob z.B. bivalenter Betrieb Sinn machen würde.

Eine Beschränkung auf WP wäre m.M.n. kontraproduktiv.

Verfasser:
crink
Zeit: 06.12.2019 12:46:43
3
2868615
Die Klage von RWE, dass die Dinger mehr kosten als sie einbringen aus den 70'er jahren ist bekannt.
Hi HFrik,

ein gutes Beispiel dafür ist Mühlheim-Kärlich:
- 10,3 TWh wurden produziert
- 3,6 Mrd EUR Baukosten (schon damals so teuer...)
- 0,7 Mrd EUR Rückbaukosten

-> 42 Cent pro kWh - ohne Betriebskosten, ohne Gerichtskosten, ohne Versicherungskosten, ohne Netzentgelte, ohne Mehrwertsteuer, ohne Vertriebskosten, ...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.12.2019 13:00:31
1
2868619
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Ich habe nochmal nachgelesen, was ich geschrieben habe:

Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]

Ich wusste zwar, was ich meine, habe eine entscheidende Info weggelassen:

Mir ging es nicht nur um WP, sondern um alle Varianten von Heizungen. Gas, Öl, Pellets, mit oder ohne ST und was es sonst noch so gibt. Heizung richtig einstellen hat ja nicht nur bei WP einen[...]


Ich hatte ja auch eine Verknüpfung der Förderung der STA mit Erfolgskontrolle verbunden.

Ich glaube einfach, dass die zu hebenden Potentiale bei der WP / STA einfach höher sind als bei einer Gasbüchse. Das ist aber für mich nicht der entscheidende Punkt.
Alle Varianten von Heizungen staatlicherseits zu monitoren ist datenschutzrechtlich höchst bedenklich und extrem teuer.

Neue WPs (und STA) zu überprüfen, lässt sich mit mittels einfacher Kennzahlen bewerkstelligen (WP: JAZ, Kompressortstarts, Kompressorlaufzeit, Heizkurve, Zieltemperatur).

Das machen wir hier Forum ja auch häufig nur anhand dieser Daten. Und wenn die JAZ nicht erreicht wird, dann kann man mittels dieser Daten und dem hydraulischen Aufbau die Ursache häufig eingrenzen. Und kriegen die JAZ ziemlich schnell nach oben. Nichterreichte JAZ = Mangel bis der Handwerker das Gegenteil beweist. Und schon wird da keine irre Heizkurve eingestellt, weil sonst tritt er da auf eigene Kosten an.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 06.12.2019 13:02:35
3
2868623
… daran sieht man aber auch, dass wir es uns volkswirtschaftlich leisten können, solche Preise zu bezahlen.

EE-Strom 24/7x365 Tage kann mit dem Kostenargument nicht wegdiskutiert werden.

Ist halt nur immer die Frage, ob der wahre Preis der kwh erzeugten Strom im Strompreis selbst gezeigt wird oder über den Haushalt läuft. Bei EE-Strom war man da ja bisher sehr konsequent in der Preisgestaltung, bei den Fossilen und Atomkraft das ganze Gegenteil, da werden die wahren Kosten immer noch fleißig unter den Tisch gekehrt.
Das dürfte der Hauptnährboden für die zu langsame Entwicklung von WKA und PV sein.

Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.12.2019 13:23:00
1
2868630
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
[...]

Nun die deutschen AKW wurden damals von Monoplversorgern im Staatsbesitz gebaut und die Baukosten stumpf auf den Strompreis umgelegt. Die Klage von RWE, dass die Dinger mehr kosten als sie einbringen aus den 70'er jahren ist bekannt. Ebenso die NAchrechnung der Wirtschaftswoche, dass die[...]

...auch diese Behauptungen sind wieder mal mit Halbwahrheiten gespickt, so dass der Gesamtkontext bereits an einer Lüge grenzt...
Nach wie vor rechnet sich der Weiterbetrieb bestehender Reaktoren in Deutschland immer noch.In Frankreich, das eine stark zentralistische Prägung hat, sind viele Betriebe in Staatshand (SNCF, Air-France bis 1998), nicht nur AREVA und EdF. In Schweden sieht es ähnlich aus. Ansonsten ist dies in marktwirtschaftlichen Ländern eher die Ausnahme. Der deutsche Reaktorbauer Siemens/KWU war immer in privater Hand, ebenso Hitachi in Japan und GE in den USA, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Dass Betriebe in Staatshand sich trotzdem rechnen können, zeigt gerade der Reaktorbau in Finnland und Frankreich. Trotz enormer Verluste beim Bau des EPR in Finnland, die wohl AREVA tragen muss, wird ein zweiter in Frankreich gebaut, ein dritter steht kurz vor Baubeginn, zwei weitere werden gerade in China gebaut.

Kernkraftwerkebetreiber sind auf „Staatskohle” nicht angewiesen.

kabo63.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 06.12.2019 13:49:54
2
2868646
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Ich glaube einfach, dass die zu hebenden Potentiale bei der WP / STA einfach höher sind als bei einer Gasbüchse. Das ist aber für mich nicht der entscheidende Punkt.
Alle Varianten von Heizungen staatlicherseits zu monitoren ist datenschutzrechtlich höchst bedenklich und extrem teuer.

Das Monitoring soll ja nicht vom Staat selbst durchgeführt werden, sondern es sollen nur die (anonymisierten) Ergebnisse an ihn übermittelt werden. Durchführung am Anfang durch Uni/Hochschule als Projekt, in dem festgelegt wird, wie die Konfiguration der Messeinrichtungen aussehen soll und auf welche Art und Weise die Ergebnisse ausgewertet werden können.

Später kann das Monitoring auch durch Dienstleister/Energieberater begleitet werden. Vielleicht findet das dann sogar in Zusammenarbeit mit Netzversorgern statt, die das dann zu "smarten Lösungen" weiterentwickeln können und die gewonnenen Erkenntnisse für das Lastmanagement so nutzen, dass der Endkunde davon keine Nachteile hat.

Bei Freiwilligkeit sehe ich Datenschutz nicht als Hinderungsgrund an (als Problem durchaus...). Und wenn "die Oma mit der alten Ölheizung im alten Haus im aussterbenden Dorf" durch so ein Programm x% Öl sparen kann und dafür sogar 100€ im Jahr bekommt, dann ist das nicht nur für Oma und Umwelt ein Gewinn, sondern auch für die Akzeptanz der Wärmewende.

Verfasser:
loli
Zeit: 06.12.2019 14:41:43
0
2868665
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zeig doch einfach mal AKWs die ohne massive Subventionierung auskommen und Gewinn erwirtschaften, bevor du hier was von grünen Propagandalügen schwadronierst...

Ausgerechnet Du sprichst dich gegen Subventionen aus... witzig!
Speziell was die Stromversorgung angeht sehe ich keinerlei Probleme, wenn nachgeholfen wird. Das ist ein Teil der Infrastruktur - wie Autobahnen, Häfen usw.
Da regt sich auch keiner, wenn der Staat was baut.
Eine sichere und bezahlbare Stromversorgung ist für ein Industriestaat unabdingbar!
Ich weiß wovon ich spreche... ;-(

HFrik meinte, dass die AKWs durch den erhöhten Strompreis subventioniert wurden - komisch dabei waren die Preise damals so viel niedriger..., und seit es die "günstigeren" Erneuerbaren gibt, wird es immer teuerer.
Und mit jedem abgeschalteten AKW steigt der Preis weiter...

Der Beispiel von crinc hat es auch in sich - 30 Monate Betriebszeit! - wow, was besseres gabs nicht? ;-)

Seid mal lieber ehrlich, und sagt wo die EE-Erzeuger jetzt wären, wenn sie ohne Subventionen, in direkter Konkurenz mit den Konventionellen gestanden hätten.

Gruß

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 06.12.2019 14:47:08
2
2868668
Das Monitoring könnte doch ganz einfach gestartet werden: Die Bescheinigungen der Schornis sind um Vorlauf- und Rücklauftemperatueren zu ergänzen und die Werte der Regelung (Steilheit, Parallelverschiebung) sind ebenfalls zu erfassen. Dann kann man noch die Pumpendaten erfassen und die Einstellungen ebenfalls festhalten. Das Ganze können die dann mit ihren bereits vorhandenen Statistiken veröffentlichen.

Absolut BILLIGE Maßnahmen, die sogar Impulse für weitere Tätigkeiten wie hydraulisch, thermischen Abgleich auslösen würden. In Verbindung mit einem Belehrungsgespräch wie bei den Holzöfen ...

Klar müsste man da zuerst noch VIEL schulen, aber im Sinne einer wirtschaftlichen ordnungspolitischen Lösung durchaus möglich. Zumal das Wissen aller Akteuere (Hausbesitzer, Schorni, HB, Elektriker, etc.) in D zum Thema Energiesparen ja meist noch aus den 1980gern des vorigen Jahrtausends ist und unbedngt upgegraded werden muss!

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.12.2019 15:45:45
0
2868696
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Das Monitoring soll ja nicht vom Staat selbst durchgeführt werden, sondern es sollen nur die (anonymisierten) Ergebnisse an ihn übermittelt werden. Durchführung am Anfang durch Uni/Hochschule als Projekt, in dem festgelegt wird, wie die Konfiguration der Messeinrichtungen aussehen soll und[...]


Wenn nur alle EFH-Besitzer sich daran beteiligen, kostet die Nummer allein ~ 1,6 Milliarden Euro an Monitoring-Prämie - von den Erhebungs- und Verwaltungskosten zu schweigen. Und das jedes Jahr. Welchen CO2-Reduktionseffekt das auf Gasbüchsen überhaupt haben kann, sei mal dahingestellt.

Ich schlage vor, einen Teil der Subvention - oder eine zusätzliche Prämie, einmalig auszuzahlen, wenn das Ergebnis erreicht wird.

Vergleiche doch mal bitte Aufwand und Nutzen.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.12.2019 15:50:36
2
2868700
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Ausgerechnet Du sprichst dich gegen Subventionen aus... witzig!


Man sollte sich vielleicht mal anschauen, warum man AKW subventioniert hat. Mit der Stromversorgung hat das nix zu tun gehabt....

Abgesehen davon sind Subventionen nicht per se gut oder schlecht. Wenn Subventionen jedoch Marktverzerrungen vergrößern, dann sind sie schlecht. Das ist bei AKWs unstrittig der Fall.

Und wo war jetzt doch gleich das Beispiel mit einem AKW was ohne Subventionen gebaut, betrieben und entsorgt wurde / wird?

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 06.12.2019 17:43:23
1
2868763
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]


Wenn nur alle EFH-Besitzer sich daran beteiligen, kostet die Nummer allein ~ 1,6 Milliarden Euro an Monitoring-Prämie - von den Erhebungs- und Verwaltungskosten zu schweigen. Und das jedes Jahr. Welchen CO2-Reduktionseffekt das auf Gasbüchsen überhaupt haben kann, sei mal[...]

Jetzt mal ehrlich:
Das ist genauso konstruktiv, wie das Hochrechnen des Strombedarfs, der entsteht, wenn alle Pendler gleichzeitig ihre E-Autos laden...

Du kannst natürlich die 100€ pro Teilnehmer auch auf alle Heizungen in deutschen Gebäuden hochrechnen - genauso könntest Du allerdings auch davon ausgehen, dass es da eine Grenze geben wird/soll/muss. Mir geht es um Bildung und um valide Zahlen, nicht um "lebenslang betreutes Heizen".

Am Anfang wäre eine niedrige 3-stellige Teilnehmerzahl schon eine relativ große Maßnahme, um ein breit ausgerolltes Monitoring vorzubereiten.

Nach Fertigstellung eines Konzepts sollte man darauf achten, dass man einen Mix bei den Teilnehmern hat, der repräsentativ ist. In der Politik musst Du ja auch nicht jeden einzelnen Bürger befragen, was er wählen wird, um eine einigermaßen zutreffende Prognose zu erstellen...

Anreizsysteme werden immer irgendwie gedeckelt und wenn eine automatisierte Lösung irgendwann mal Standard für ein Monitoring ist, dann zahlen Hausbesitzer vielleicht auch gerne etwas dafür, wenn ein Zusatznutzen (Lastmanagement zum Vorteil des Kunden z.B.) damit verbunden ist.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 17:59:01
0
2868781
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

...auch diese Behauptungen sind wieder mal mit Halbwahrheiten gespickt, so dass der Gesamtkontext bereits an einer Lüge grenzt...
Nach wie vor rechnet sich der Weiterbetrieb bestehender Reaktoren in Deutschland immer noch.In Frankreich, das eine stark zentralistische Prägung hat, sind[...]

Nö, der rechnet sich in D nur noch gerade so, indem man die Teile voll auf Verschleiss fährt, weil das Abschaltddatum ja sowiso bekannt ist - und an dem Tag dürfen die Dinger ja auseinanderfallen.
In fRankreich will man noch länger brtreiben, insofern muss auch instand gehalten werden, und das kostet nun mal die 6,5 ct/kWh.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 18:10:01
0
2868788
Zitat von loli Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Ausgerechnet Du sprichst dich gegen Subventionen aus... witzig!
Speziell was die Stromversorgung angeht sehe ich keinerlei Probleme, wenn nachgeholfen wird. Das ist ein Teil der Infrastruktur - wie Autobahnen, Häfen usw.
Da regt sich auch keiner, wenn der Staat was[...]

Inflationsbereinigt und um neu erhobene Steuren etc. bereinigt ist da nix mit billiger (reale Preise) zu der Zeit, also die AKW gebaut wurden.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.12.2019 18:14:16
0
2868790
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

...auch diese Behauptungen sind wieder mal mit Halbwahrheiten gespickt, so dass der Gesamtkontext bereits an einer Lüge grenzt...
Nach wie vor rechnet sich der Weiterbetrieb bestehender Reaktoren in Deutschland immer noch.In Frankreich, das eine stark zentralistische Prägung hat, sind[...]

Nun, der zweite in Frankreich wurde angefangen, noch bevor das Desaster in Finnland richtig bekannt war, und ist ebenfalls ein völliges finanzielles desaster. In beiden Ländern ist kein weiterer gleichartiger reaktor kurz vor Baubeginn, das gibts nur in UK, mit massiven Subventionen, aber bereits schon wieder mit deutlichen Kostenüberschreitungen. EDF wird wohl trotz der Riesenvubventionen noch drauflegen - sofern der Reaktor jemals fertiggebaut wird. Die übrigen Projekte in UK fallen derweise auseinander, weil keiner der Beteiligten mehr wirklich will.

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