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Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
kabo63 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 08.12.2019 18:06:42
3
2869878
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Welche Versicherung hat Atomkraftwerke zu welchem Kurs versichert?


Wenn man einen – wahrscheinlich immer noch deutlich zu pessimistischen – KKW-Schaden von 1000 Milliarden EUR aller 25 Jahre ansetzt, dann käme man folglich auf eine faire Versicherungsprämie für AKW von durchschnittlich 1,5 Cent/kWh, wobei die Prämie bei deutschen KKW aufgrund der überdurchschnittlich guten Sicherheitstechnik noch niedriger sein dürfte. Angesichts von staatlich garantierten (=subventionierten) Einspeisevergütungen von derzeit 10 Cent/kWh für Solarstrom und 18 Cent/ kWh für Off-Shore-Windenergie handelt es sich jedenfalls nur um homöopathische Beträge.
Also, lieber Georg, wo ist das Problem?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 08.12.2019 18:06:55
2
2869879
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich glaube und behaupte dass eine Lösung, bei der nach z.B. einem Jahr die JAZ einer WP überprüft und bei zu geringen Werten der HB zur Verantwortung gezogen wird , dazu führt dass gar keine WP mehr eingebaut wird.

Die Heizungsbauer werden nicht etwa dazu lernen und es besser machen Vielmehr werden sie darauf verweisen dass sie schließlich nichts dafür können wenn die dummen Endkunden ihre perfekt und effizient eingebauten Anlagen falsch bedienen.

Was meinen eigenen HB angeht bin ich mir absolut sicher, dass der unter diesen Bedingungen auf gar keinen Fall mehr eine einzige WP installieren würde. Erfolgskontrolle? Jeder HB wird absolut beleidigt reagieren wenn ihm jemand sagt dass er keine Leistung der Spitzenklasse abliefert. Er wird das auch nicht glauben. .[...]


Diese Reaktion der HB ist sehr wahrscheinlich !

Viele HB kennen ihre Kunden oft schon sehr lange und wissen, dass ein sehr großer Teil von einer Heizung lediglich fordert, es so warm zu machen, dass auch eine leicht fröstelnde Gattin nicht nervt und sehr lange in der Badewanne liegende Töchter auch nach zwei Stunden Liegezeit noch warmes Wasser nachfüllen können. Das ein solches Verhalten auch die JAZ beeinflusst, ist wahrscheinlich jedem HB klar. Ihm ist auch klar, dass nach einem Jahr so ein Verhalten im Streitfall nicht nachweisbar ist.

Wer dieses Szenario für übertrieben hält, kann nachrecherchieren, dass vor fast 20 Jahren in Deutschland schon einmal eine ganz ähnliche Diskussion um den verpflichtenden Einbau von Wärmemengenzählern als Fördervoraussetzung bei ST geführt wurde.

Der Vorschlag kam von ziemlich weltfremden Beamten aus einem Ministerium, weil bei einem ihrer Kollegen bei einer Solarwärmeanlage so ziemlich alles falsch gemacht wurde, was einer Anlage falsch gemacht werden kann. Ich habe seinerzeit den Untersuchungsbericht eines Institutes und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen (WMZ als Fördervoraussetzung) selbst gelesen und war bei der Anhörung im zuständigen Ministerium anwesend.

Fast alle eingeladenen Fachkreise haben damals vor einer derartigen Maßnahme gewarnt. Einer des wesentlichen Gründe der dann nicht erfolgten Einführung einer verpflichtenden Vorgabe eines spezifischen Kollektorertrages war:

Das Nutzerverhalten des Anlagenbetreibers in einem definierten Zeitraum ist mit technischen Mitteln nicht kontrollierbar.

Es gab auch technische Gründe.

Anlagen würden deutlich teurer, weil Betriebsparameter (z.B. Temperaturen) rechtsstreitsicher gespeichert werden müssten.

Trotzdem forderten damals marktferne Theoretiker aus interessierten Instituten und Umweltpolitiker dringend derartige Maßnahmen, die dann doch nicht eingeführt wurden.

Dietmar Lange

Verfasser:
querolino
Zeit: 08.12.2019 18:25:02
4
2869888
Nun ich hatte die Idee einer weiteren Studie so verstanden, dass damit einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden soll, dass es durchaus im Bestand nicht nur mit viel Aufwand und in seltenen Fällen auch vernünftige JAZ über 4 oder 4,5 erreicht werden. Und wenn in der Studie dann auch noch die Gründe für die höhere JAZ mit genannt werden, die zum Teil einfach im Weglassen (Pufferspeicher) liegen, kann ich mir schon ein gesteigertes Interesse von Hausbesitzern vorstellen, die über eine Ersatzheizung nachdenken.
Es geht doch meiner Meinung nach vor allem darum, so wenig wie möglich Energie, die CO2 belastet ist zu verbrauchen. Da sehe ich gegenwärtig Strom und einen hohen Anteil an Umweltenergie als einen guten Weg.
Gegenwärtig höre ich in meinem Bekanntenkreis oft, Wärmepumpe macht nicht warm, ist so teuer. Auf Nachfrage, woher sie dieses Wissen haben, kommen Antworten wie: hat mir mein Heizungsbauer gesagt, habe ich aus der Verbrauchersendung markt..,
hab ich bei Stiftung Warentest gelesen, hat mit mein Kumpel über einen Bewohner des Nachbarhauses gesagt.
Momentan argumentieren Leute, die aus verschiedenen Gründen die Chancen von Wärmepumpen eher pessimistisch sehen, genau mit diesen Argumenten.
Um diese Argumente zu entkräften benötigt es meiner Meinung nach valide Beweise, dass das auch in der Masse im Bestand funktioniert. Das Forum hier ist dafür viel zu klein. Eine anerkannte Studie könnte einen Beitrag leisten, das zu ändern.

Stephan

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 08.12.2019 21:00:45
0
2869976
Zitat von querolino Beitrag anzeigen
Nun ich hatte die Idee einer weiteren Studie so verstanden, dass damit einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden soll, dass es durchaus im Bestand nicht nur mit viel Aufwand und in seltenen Fällen auch vernünftige JAZ über 4 oder 4,5 erreicht werden. Und wenn in der Studie dann auch noch die[...]

Hallo Stephan,

Du hast das so verstanden, wie ich es gemeint habe und sehr schön mit eigenen Beispielen auf den Punkt gebracht - Danke dafür.

Grüße
Stefan

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 08.12.2019 21:45:00
0
2870007
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Ich habe immer noch nicht von dir gehört, wie viel Potential du neu entdeckte Zusammenhänge im Rahmen des Monitoring zutraust. Ich habe jetzt wie oft danach gefragt?

Was soll ich darauf antworten?

Die Frage nach den "neu entdeckten Zusammenhängen im Rahmen des Monitorings" ist schon nicht zielführend, wenn es darum geht, einem deutlich breiteren Publikum Zusammenhänge näher zu bringen, die hier im Forum oder bei ausgesuchten "Fachleuten" bereits bekannt sind. Ein Teil eines solchen Projekts ist eine Maßnahme zur "Erwachsenenbildung", die auch laut dyarne aufwändig und teuer ist.

Zwei Grafiken, die ich bereits gebracht hatte:



Der Einsatz von WP(+PV) mit TOP-JAZ im Bestand ist heute auf dem Stand, wo die Lead User zu finden sind.



Dein Vorschlag wird hauptsächlich bei Neubauten Wirkung zeigen, aber kaum in den Bereichen, in denen bisher andere Energieträger als Strom verwendet werden. Das sind für mich aber die Bereiche, die erschlossen werden müssen.

Zu den Kosten eines Monitorings samt Studie will ich nur darauf hinweisen, dass sowohl der Bund und Länder als auch die EU die Forschungs- und Fördermittel für alles, was CO2 "spart" deutlich erhöht.

Ein Beispiel zur Prozesswärme, das ich so vor Jahren unmöglich gehalten habe:
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Mal wieder was zum Thema Markt-Zukunft der Solarthermie.

Heute habe ich einen Newsletter erhalten, der auf folgendes Programm aufmerksam macht:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Energieeffizienz-und-Prozessw%C3%A4rme-aus-Erneuerbaren-Energien-(295)/?wt_cc1=umwelt&wt_cc2=unt|energie-umwelt&wt_mc=52499124664_322541764526&wt_kw=b_52499124664_%2Bkfw%20%2B295&wt_cc3=52499124664_kwd-604125941198_322541764526

Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 55 % der förderfähigen Investitionskosten.


Bis zu 55% Förderquote, bis zu 10 Mio. € pro Projekt für die Umsetzung bekannter Maßnahmen ohne Forschungstätigkeit. Das ist kein "Topf" für Monitoring plus Studie, aber es zeigt, was im Bereich Wärmewende von staatlicher Seite investiert werden wird.

Welche Maßnahmen siehst Du denn als besser geeignet an, um Forschungsmittel für die Wärmewende zu nutzen, als die von mir vorgeschlagene? PtX oder Tiefengeothermie (über 1.000m tief) oder Wärmenetze oder was?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 09.12.2019 13:21:08
0
2870225
Zitat von kabo63 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]


Wenn man einen – wahrscheinlich immer noch deutlich zu pessimistischen – KKW-Schaden von 1000 Milliarden EUR aller 25 Jahre ansetzt, dann käme man folglich auf eine faire Versicherungsprämie für AKW von durchschnittlich 1,5 Cent/kWh, wobei die Prämie bei deutschen KKW aufgrund der[...]

Dann lies mal nach wass die versicherungsexperten für einen Preis je kWh ansetzen - so die LEute der Münchner Rückversicherung, Allianz, etc. Und denk mal darüber nahc, warum die delgischen AKW über einem recht kleinen Millionenbetrag keinen Versicherer mehr gefunden haben der die Versicherung angeboten hat.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 09.12.2019 13:40:26
4
2870237
Die Dänen gehen es an, parteiübergreifend.

Link

Nur wir sowohl an Ingenieuren gesegneten und auch finanziell gut ausgestatteten Deutschen erlauben uns mal wieder mehr Bedenken als Ideen zu haben.

Deswegen diskutiert manch einer gerne über tote Pferde wie zum Beispiel die Renaissance der Atombranche. Ich würde vorschlagen solchen Helden das Zwischenlager in den Garten zu legen solange bis man ein Endlager für den Abfall gefunden hat (zur Erinnerung, weltweit haben wir mittlerweile genau Null)

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 09.12.2019 14:39:49
1
2870276
Zitat von querolino Beitrag anzeigen
Um diese Argumente zu entkräften benötigt es meiner Meinung nach valide Beweise, dass das auch in der Masse im Bestand funktioniert. Das Forum hier ist dafür viel zu klein. Eine anerkannte Studie könnte einen Beitrag leisten, das zu ändern.


Der beste Beweis wäre ein Datenbank, in der die Erfolgsquote der Handwerker eingetragen ist. Ihr habt ja recht, dass ein Problem die Unwissenheit ist, wie gut eine WP läuft und sie deshalb seltener verkauft werden (Marktversagen wegen unvollständiger Informationen). Nur was nutzt dir es als Kunde, wenn du (wie schon seit Jahren bei Fraunhofer nachlesbar!!!) weißt, dass die JAZ zwischen 2,5-6 schwanken kann. ich hatte meine Firma gefragt auf was ich mich einstellen kann und habe keine Antwort bekommen (bei meiner Variante könnten sie sagen 100% schaffen mindestens 4,5 wie berechnet).

Ein Freund baut grad ein Haus. Ich hatte den HB'er den Link zur Studie von Frauenhofer geschickt und die entscheidene Stelle zum Thema Puffer nochmal extra fett gemarkert. Einmal darf geraten werden, was die Antwort war. Und keine Studie dieser Welt wird je etwas daran ändern können.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 09.12.2019 15:07:39
1
2870306
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Welche Maßnahmen siehst Du denn als besser geeignet an, um Forschungsmittel für die Wärmewende zu nutzen, als die von mir vorgeschlagene? PtX oder Tiefengeothermie (über 1.000m tief) oder Wärmenetze oder was?


Kalte Wärmenetze finde ich spannend. Wäre interessant zu sehen, ob diese finanziell einen RGK schlagen können.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass Forschungsgelder nur für Grundlagenforschung ausgegeben werden sollte. Monitoring von Anlagen gehört m.E. eher die in die F&E-Abteilungen der jeweiligen Firmen.

Stattdessen würde ich die Förderung für WPs massiv anheben. Das ist irre ist ja, dass eine gut ausgelegte WP weniger als halb so viel CO2 ausstößt aufgrund des niedrigen Gaspreis sich aber nur einigermaßen so rentiert.

Wir fördern Batterieautos deren ökologischer Nutzen deutlich niedriger ist, höher.

Mein Vorschlag: Erd-WP: 7500€ Förderung + 2500€ Bonus für JAZ-Nachweis binnen 24 Monaten im Neubau, Eintrag der Anlage in öffentlich zugänglicher Datenbank.

Altbau: 10.000€ Förderung + 2500€ Bonus für JAZ-Nachweis, zusätzlich 1/4 Übernahme der Kosten für VLT bis 45°C 1/3 für VLT 35 Obergrenze 10.000€ / 15.000€.

Und dadurch wird auch mehr Forschung / Bildung ausgelöst, als durch Monitoring Programme, weil dadurch ein Markt entsteht, der aber an Vorgaben geknüpft ist. Als Unternehmer weißt du also, dass die F&E / MA-Bildung nicht nur nicht rausgeworfen, sondern sie ist zur zwingende Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen am Markt. Folge: Mehr WPs, die zusätzlich auch noch effizient laufen.

Auf dem Pkw-Markt passiert weltweit strukturell das Gleiche, auch wenn Deutschland Vorschriften gerne verschlechtert, was in letzter Konsequenz sowohl den Dieselskandal als auch Tesla befördert hat.

Und dadurch werden auch keine WPs mehr mit 20°C| 0,8 gefahren. Dein Vorschlag dazu war ja beredetes Schweigen...

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 09.12.2019 15:42:30
1
2870331
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]



Ansonsten bin ich der Meinung, dass Forschungsgelder nur für Grundlagenforschung ausgegeben werden sollte. Monitoring von Anlagen gehört m.E. eher die in die die F&E-Abteilungen der jeweiligen Firmen. [...]


Hier liegt ein eigenartiges Verständnis zum Begriff „Grundlagenforschung“ vor.

Schlag nach bei Wikipedia

Grundlagenforschung schafft ein Elementarwissen für weitergehende Forschung und unterscheidet sich insofern von der angewandten Forschung und der Industrieforschung, die teilweise ähnliche Forschungsfelder bearbeiten

Die Einstellung der Förderung für Anwendungs- und Industrieforschung wäre eine verhängnisvolle Entscheidung. Bayern ist übrigens im Bereich regenerative Energien auf vielen Gebieten auch deshalb führend, weil schon vor Jahren ein Zentrum für angewandte Energieforschung Bayern (ZAE) die Arbeit aufgenommen hat.

ZAE Bayern

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V., kurz ZAE Bayern, ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit ca. 180 Mitarbeitern, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie institutionell gefördert wird. Wir bieten unseren Kunden komplette Innovationspakete im Bereich effizienter und nachhaltiger Energiesysteme an und sind mit unseren zwei Hauptstandorten in Garching bei München und Würzburg sowie drei Außenstellen in Hof, Arzberg und Nürnberg landesweit präsent. Seit nunmehr über 25 Jahren besteht das ZAE Bayern als eingetragener Verein mit Sitz in Würzburg. Im Dezember 1991 haben sich die Gründungsmitglieder zum Ziel gesetzt, die Energieforschung zu fördern sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung, Beratung, Information und Dokumentation auf allen Gebieten zu betreiben, die für die Energietechnik sowie die sich mit ihr befassenden Wissenschaften bedeutsam sind

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 09.12.2019 15:58:32
0
2870337
Ich habe kein eigenartiges Verständnis von Grundlagenforschung, sondern orientiere mich daran, was seitens breiter Teile der Wissenschaft empfohlen wird:

In diesem Zusammenhang sollte nicht übersehen werden, dass es für die als Subventionen vergebenen Mittel alternative und vermutlich wichtigere Verwendungsmöglichkeiten gäbe. Je mehr subventioniert wird, desto geringer ist der Spielraum für Steuersenkungen, Schuldenabbau oder dringend benötigte Ausgaben zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft, etwa im Bildungswesen, bei der maroden Infrastruktur oder in der Grundlagenforschung. Eine zurückhaltende Subventionsvergabe würde helfen, dort anstehende Aufgaben nachhaltiger zu lösen.


Da gibt es auch eine schöne Tabelle welche Subventioen kritisch gesehen werden, darunter: Innovationsförderung, zentrales Innovationsrogramm Mittelstand; Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung

Verfasser:
wpibex
Zeit: 09.12.2019 16:56:15
1
2870367
<Altbau: 10.000€ Förderung + 2500€ Bonus für JAZ-Nachweis, zusätzlich 1/4 Übernahme der Kosten für VLT bis 45°C 1/3 für VLT 35 Obergrenze 10.000€ / 15.000€. >
ein schönes Beispiel für planwirtschaftliches Denken in Deutschland.
wenn Wasser-Wasser WPs in China unter 1000 US$ kosten und die oben geforderten
Parameter erfüllen, ist jede Förderung in Deutschland unnötig.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.12.2019 17:16:30
3
2870379
Jede Förderung wäre überflüssig sobald der co2 Preis stimmt und dadurch die Umweltverschmutzung eingepriesen wird .

Freibier lädt zum verschwenden ein , teures Bier wird bis zum letzten Tropfen ausgetrunken .

Förderungen verteilen macht den Politikern aber mehr spass ,denn es erhöht die Wiederwahl Chancen.

Verfasser:
wpibex
Zeit: 09.12.2019 17:20:54
2
2870384
Falsch.
Jede Förderung wird unnötig, wenn der Strom von allen ideologischen Abgaben befreit würde. Man guhgele mit "electricity prices USA".

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.12.2019 21:18:09
0
2870519
Äpfel mit Biernen Vergleich ist .. auch falsch !
In den USA kannst du die Stromtransportkosten zum Teil vernachlässigen.

Wenn schon ein Vergleich, dann gefälligst differenziert nach Produktion und Transport und staatlichen Abgaben... So blöd bin ich nun wirklich nicht & Gruss delta97

https://www.electricchoice.com/electricity-prices-by-state/ Kalifornien 19 ct / kWh

Verfasser:
querolino
Zeit: 09.12.2019 22:06:02
1
2870542
Hallo Nicole

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von querolino Beitrag anzeigen
[...]


Der beste Beweis wäre ein Datenbank, in der die Erfolgsquote der Handwerker eingetragen ist. [...]


Ich glaube nicht, dass eine Datenbank mit einer Erfolgsquote der Handwerker so richtig zielführend ist. Das klingt für mich ein bisschen wie Pranger (zumindest für die, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht oder noch nicht mit Wärmepumpen beschäftigt haben).
Aber ich möchte den Handwerker als Partner. Und da glaube ich, dass es günstiger ist, ihn bei seiner Ehre zu packen. Wenn klar wird, unter anderm durch solch eine Studie, dass es in vielen Fällen möglich ist die JAZ von > 4 zu erreichen, dann werden Kunden zum Heizungsbauer gehen und darum bitten, auch so was zu bekommen.
Ich weiß dass ein mühsamer Weg ist. Solange Lobby Verbände eben nicht durch Studien, die das Gegenteil beweisen immer noch sagen können Brennwert ist effizient und der Stand der Technik jeden Fortschritt beim Stand der Technik verhindert und die Politik im Zweifelsfall lieber gar nichts macht, weil jede Veränderung irgend einen Wähler verärgert, ist es meiner Meinung nach, sinnvoll mittels Aufklärung und gegenseitiger Motivation sich für eine mögliche effiziente Heizung einzusetzen.
In meinem Dorf ist eigentlich Holzheizung Standard. Das Dorf ist "umzingelt" von Wald
Als ich vor 10 Jahren meine Wärmepumpe habe einbauen lassen, waren die ersten, die nachfragten, die älteren Waldbesitzer. Auf die Frage warum sie das interessiert, bekam ich zur Antwort: Im Wald Holz machen macht spaß solange ich es kann. Wenn ich aber mit über 70 nicht mehr in den Wald kann, brauche ich eine Alternative.
Nur mal als Denkansatz

Grüße Stephan

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 09.12.2019 22:06:11
2
2870543
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Ich habe kein eigenartiges Verständnis von Grundlagenforschung, sondern orientiere mich daran, was seitens breiter Teile der Wissenschaft empfohlen wird:

...

Da gibt es auch eine schöne Tabelle welche Subventioen kritisch gesehen werden, darunter: Innovationsförderung, zentrales Innovationsrogramm Mittelstand; Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung

Dann lies bitte auch die Begründung dafür, warum diese Instrumente "kritisch" gesehen werden.

Auf der Seite 24:

Hierbei muss man allerdings einige qualifizierende Einschränkungen beachten:
...

Bei einigen „roten“ Posten im Bereich der Technologieförderung erscheinen im Bundeshaushalt
2018 neue Einzelposten, die darauf schließen lassen, dass die Förderung insgesamt „technologieoffener“ geworden ist. Damit könnten sich langfristig die Einstufung und Ampelstellung dieser
Posten in Richtung „gelb“ verändern. Hier ist aus Gründen der Vergleichbarkeit die Ampelstellung
des Jahres 2017 übernommen worden.


Vorher auf Seite 22:
8 Folgende Codes wurden vergeben:...Staatliche Anmaßung
von Wissen im Sinne von Hayek durch Subventionen „H“, Anpassungssubventionen .... Zur ausführlichen Erläuterung siehe Laaser und
Rosenschon (2018: Abschnitt 5.1)
.


Link und Erläuterung:

https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/-ifw/Kieler_Beitraege_zur_Wirtschaftspolitik/wipo_14.pdf
Anmaßung von Wissen im Sinne von Hayek durch Subventionen „H“
Eine besonders verzerrende Subventionen könnte etwa darin bestehen, dass nur eine bestimmte
Technologie gefördert wird, während Alternativen, die in der Ex-post-Betrachtung möglicherweise
besser zum verfolgten Ziel geführt hätten, nicht gefördert werden. Hinter dieser Art von Subventionen
steckt das Hayek’sche Konzept der Anmaßung von Wissen durch staatliche Stellen9
, die zu wissen glauben, was fortschrittlich und erfolgreich sei.10 In diese Kategorie fallen etwa alle Innovationssubventionen, aber auch die Mittelstandspolitik, jedenfalls sofern die Hilfen nicht als „technologieoffen“ gelten
können.


Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Ansonsten bin ich der Meinung, dass Forschungsgelder nur für Grundlagenforschung ausgegeben werden sollte. Monitoring von Anlagen gehört m.E. eher die in die F&E-Abteilungen der jeweiligen Firmen.
...
Mein Vorschlag: Erd-WP: 7500€ Förderung + 2500€ Bonus für JAZ-Nachweis binnen 24 Monaten im Neubau, Eintrag der Anlage in öffentlich zugänglicher Datenbank.

Altbau: 10.000€ Förderung + 2500€ Bonus für JAZ-Nachweis, zusätzlich 1/4 Übernahme der Kosten für VLT bis 45°C 1/3 für VLT 35 Obergrenze 10.000€ / 15.000€.

Und dadurch wird auch mehr Forschung / Bildung ausgelöst, als durch Monitoring Programme, weil dadurch ein Markt entsteht, der aber an Vorgaben geknüpft ist. Als Unternehmer weißt du also, dass die F&E / MA-Bildung nicht nur nicht rausgeworfen, sondern sie ist zur zwingende Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen am Markt. Folge: Mehr WPs, die zusätzlich auch noch effizient laufen.

Hayek würde das wahrscheinlich unter Anmaßung von Wissen durch Nicole bezeichnen...

Ich habe jetzt mehr Zeit mit Deinem eigenartigen Wissenschaftsverständnis (stimme Dietmars Beitrag dazu ausdrücklich zu!) und dem vermeintlichen Beweis verbracht, als ich wollte. Der Grund dafür war, dass ich es nicht nachvollziehen konnte, dass seitens des IFW Kiel, das Mitglied der Leibniz Gesellschaft ist und somit auch zusammen mit:

Alexander von Humboldt-Stiftung
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Fraunhofer-Gesellschaft
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Hochschulrektorenkonferenz
Leibniz-Gemeinschaft
Max-Planck-Gesellschaft
Wissenschaftsrat

der Allianz der Wissensgesellschaften angehört, sich gegen angewandte Forschung ausspricht!
https://de.wikipedia.org/wiki/Allianz_der_Wissenschaftsorganisationen

Die Behauptung, dass eine boomende Konjunktur, ausgelöst durch Förderung (von Endverbrauchern, die sich die "richtige Technologie" einbauen lassen), zu höherer F&E führt, ist für die Zielgruppe KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) absurd. Das widerspricht nicht nur dem, was ich aus Gesprächen mit Unternehmen mit Bezug zum Bauwesen kenne, es ist auch explizit in der Evaluation zum "Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) als Grund für sinkende Förderanfragen genannt:

https://www.zim.de/ZIM/Redaktion/DE/Publikationen/Studien-Evaluationen/evaluation-zim-2019-07.pdf?__blob=publicationFile&v=11

Seite 25:
Hinsichtlich der externen Einflussfaktoren wurden in den Interviews mit Experten und Expertinnen
insbesondere die nötige Offenheit eines breit aufgesetzten bottom-up Programmes gegenüber
gesellschaftlichen Herausforderungen und den damit verbundenen technologischen Trends
sowie eine hohe Reichweite des Programms in die deutsche innovationsaffine
Unternehmerschaft betont, und aufgrund des vorhanden Budgets kritisch hinterfragt. In diesem
Kontext wurde meist auch die in den letzten Jahren beobachtbare Veränderung des FuE- und
Innovationsverhaltens thematisiert, mit generell abnehmender Tendenz im Mittelstand und relativ
starken FuE Ausgabensteigerungen bei Großunternehmen. Schlussendlich wurde das
Konjunkturhoch der letzten Jahre in Konnex mit einer sinkenden Nachfrage nach öffentlicher FuEFörderung in Klein- und Mittelständischen Unternehmen aufgrund deren beschränkter
personeller Kapazitäten in Verbindung gebracht
und daraufhin auch in die empirische Strategie
in dieser Evaluation zur Überprüfung aufgenommen.


Das ZIM wird gerade überarbeitet, ich bin gespannt, was verändert werden wird. Im Koalitionsvertrag ist die Fortführung beschlossen worden.

Aussage eines mir bekannten Förderberaters (nicht ZIM) in einem Gespräch: Wenn wir keine Projekte finden, die zu den Förderprogrammen passen und erfolgversprechend sind (es geht nicht darum, nur das Geld "unter die Leute zu bringen"), dann kann das dann zum Problem werden, wenn die Konjunktur nachlässt und die Arbeitslosenzahlen wieder steigen. Dann werden wir gefragt, warum wir nicht rechtzeitig neue Entwicklungen mit Potential anschieben konnten.


P.S.: Ich weiß jetzt nicht genau, wo ich geschrieben hatte, dass eine hohe JAZ kein klarer Indikator für die "optimale WP" ist. Bei hohen Anteilen an WW wegen sehr guter Dämmung ist die JAZ schnell irreführend.

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.12.2019 22:27:35
0
2870551
in der Kürze liegt die Würze...

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 09.12.2019 22:42:17
5
2870554
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
in der Kürze liegt die Würze...

Dann hätte dieser Thread schon lange geschlossen werden müssen...:-)

Ein kurzes Statement plus Link, in dem man dann selbst suchen muss, finde ich nicht immer passend. Wenn ich die Kürze mit Würze suchen würde, wäre ich auf Twitter...

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 10.12.2019 09:35:45
0
2870667
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Dann lies bitte auch die Begründung dafür, warum diese Instrumente "kritisch" gesehen werden.


Pflanze bitte beachte den Kontext, in dem ich das eingeführt habe. Ich halte Subventionen nach wie vor für grundsätzlich schlecht. Sie sind als ultima ratio nur dann sinnvoll, wenn sie marktverzerrende Rahmenbedingungen verbessern können.
Ich muss hier nicht ausargumentieren, inwiefern durch staatliche Eingriffe (Steuer-, Abgabenstruktur) und das Unterlassen staatliche Eingriffe (Nichtinternalisierung der Umweltkosten von fossilen Energieträgern) eine Marktverzerrung vorliegt.

Nein Pflanze, Hayek würde die Subvention nicht als anmaßend bewerten, weil diese nur den unzureichenden Versuch darstellen, anderswo gemachte Fehler zu kompensieren. Alternativ könnte man fossile Heizungen verbieten, was im Neubau schadlos möglich wäre, aufgrund von ideologischen Motiven u.a. der vermeintlichen Technologieneutralität jedoch verboten ist.

Ich würde dich bitte meine Position zukünftig stärker zu antizipieren, ich stelle hier im Rahmen dieser Diskussion meine Perspektive nun wahrlich nicht zum ersten mal dar.

Weiterhin herrscht hier beredetes Schweigen zur Frage, wie durch Studien verhindert werden soll, dass Heizungen mit grotesk überhöhten Heizkurven in Betrieb genommen werden sollen.

Eine Studie belegt (Validität nicht günstig, aber die Größenordnung könnte stimmen), dass 80% der Brennwertthermen ohne hydraulischen Abgleich installiert worden sind.
Liegt das:

a) daran, dass die Handwerker mehr Studien brauchen, um von der Sinnhaftigkeit eines hydraulischen Abgleiches überzeugt zu werden.

b) daran, dass unter sonst gleichen Bedingungen ein Angebot inkl. hydraulischen Abgleiches teurer ist und somit ein Wettbewerbsnachteil entsteht. Mithin also die Anreizstruktur dafür sorgt, dass wohlwissend auf diese Maßnahme verzichtet worden ist, weil man sonst den Verlust von Aufträgen befürchtete.

Wenn die vorgebrachten Argumente gegen Bedingungen bei der Subventionierung richtig sind, dann wäre es besser für die Energiewende, wenn sofort die öffentlich zugängliche Datenbank mit den COP-Werten der WP gelöscht und unverzüglich die Zwangsmaßnahme des hydraulischen Abgleiches, der Bedingung für die Auszahlung der BAFA-Mittel ist, gestrichen wird. Das würde den Absatz und die Effizienz von WPs erhöhen, weil die freiwerdenden Mittel in Studien investiert werden könnten, die zum Ergebnis kommen werden, dass die JAZ u.a. vom COP und einem hydraulischen Abgleich abhängen. Das wäre dann konsequent.

Ich glaube hingegen, dass der Ansatz Förderungen an Bedingungen zu knüpfen im Grundsatz richtig ist, nur dass diese Bedingungen eben im Zweifel leider nicht ausreichen, um WPs tatsächlich effizient zu betreiben, weil eben Puffer, ÜV, hohe Heizkurven das alles wieder zunichte machen.
Man könnte dann entweder Puffer (wenn ohne STA), ÜV verbieten und darüber hinaus maximale Heizkurven vorschreiben, oder die JAZ überprüfen. Ergebnis sollte im Wesentlichen das Gleiche sein.
Das sind konkrete Maßnahmen, die sicherlich ihr für und wider haben. Sie sind aber mit Sicherheit fundierter als die andauernde Ignoranz der Fragestellung, warum kein hydraulische Abgleiche vorgenommen werden und völlig überhöhte Heizkurven eingestellt sind.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 10.12.2019 09:46:16
6
2870675
Also ich würde statt fossiler Heizungen zu verbieten den CO2-Ausstoss (inkl Methanausstoss in der VOrkette) besteuern, entsprechend deren externen Kosten, und den rest dem Markt überlassen.
Ansonsten würde ich die DIN überarbeiten zu den Vorlaufftemperaturen, damit die Auslegungen einmal zum heutigen Thema passen, die hint der Zeit um 30-40 JAhre hinterher.
Und wenn man etwas vorschreiben will, dann kann man die Voreistellungen der Heizungen auf niedrige Vorlauftemperaturen und flache Heizkurven vorschreiben, denn dann muss der Heizungsbauer aktiv etwas tun um eine falsche HEizkurve einzustellen. Das ist psychologisch viel schwerer, und könnte ihn auch mehr in Haftungsprobleme bringen. Die Vorgabe der eU, dass der Standbyverbrauch nicht über 0,5W liegen darf war ja auch sehr erfolgreich. Auf einmal ging das, weltweit.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 10.12.2019 09:55:42
6
2870684
oder für die KFW Förderklassen erreichbare Flächenheizungsvorlauftemperaturen vorschreiben. Z.B. bei KFW55 gerne 35 Grad und bei KFW40 maximal 30 Grad. Da der Staat hier fördert darf ähnlich der JAZ auch gefordert werden. Käme sicher auch Brennwetfossilbrennern zu gute.

Und endlich mal die Heizlastberechnung auch für ordentliche gedämmte Häuser aktualisieren. Diese auch zur Vorschrift bei Neubauten/Sanierungen machen. Die Zeiten von Pi mal Daumen ordentlich überdimensioniert sollten zuende sein.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 10.12.2019 10:10:33
0
2870698
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Also ich würde statt fossiler Heizungen zu verbieten den CO2-Ausstoss (inkl Methanausstoss in der VOrkette) besteuern, entsprechend deren externen Kosten, und den rest dem Markt überlassen.
[...]


Also wirklich, HFrik, das hieße ja den Bürger zu belasten, denk doch mal an die nächsten Wahlen, stattdessen sollten doch die ganzen Kosten die Götter löhnen.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 10.12.2019 10:48:17
0
2870726
@HFrik und Brombaer,

das, was Ihr in Euren beiden Beiträgen geschrieben habt, sind für mich pragmatische und sinnvolle Vorschläge.

Grüße
Stefan

Verfasser:
HFrik
Zeit: 10.12.2019 11:03:42
0
2870739
Zitat von Brombaer Beitrag anzeigen
oder für die KFW Förderklassen erreichbare Flächenheizungsvorlauftemperaturen vorschreiben. Z.B. bei KFW55 gerne 35 Grad und bei KFW40 maximal 30 Grad. Da der Staat hier fördert darf ähnlich der JAZ auch gefordert werden. Käme sicher auch Brennwetfossilbrennern zu gute.

Und endlich mal[...]

Das kann im Bestand teilweise schwer erreichbar sein. soweit Fussbodenheizung vorhanden.

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passra schrieb: Man könnte sich die zusätzliche Pumpe auch sparen und einfach die Pumpe in der WP das Wasser durch das Heizsystem treiben lassen und bei Bedarf wird damit der Puffer für WW geladen. Dann noch ein 3-Wege-Ventil...
elkulk schrieb: Die Luftzufuhr kann man bei unserer Anlage im HWR an den Verteilerrohren regeln. Gruß Ulrich
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