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Alle
Foren
Durchflussmenge zu gering, alle Kreise offen
Verfasser:
cubase
Zeit: 11.12.2019 23:14:40
0
2871721
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
R410A ist ein zweistoffkältemittel mit fast inexistentem Glide, d.h. beide Kältemittel kondensieren bei der gleichen Temperatur. Entsprechend mag dieses Kältemittel kleine SPreizungen[...]


Das sehen nicht alle so dramatisch:

"Ab einer Temperaturspreizung von 5,2 K bis 12 K variiert der COP mit Pumpen
nur relativ wenig im Bereich von 0,15"


Ich hatte des schon einmal verlinkt.


LG cub

Verfasser:
kova1902
Zeit: 11.12.2019 23:34:27
0
2871726
Unten steht dort:
Aufgrund fast immer individueller Rahmenbdingungen (Bohrtiefe, mehrstufige Kältekreisläufe, Druckverlust der Wärmetauscher, individuelle Heizungshydraulik, E) und des hohen Einsparpotentials lohnt es sich insbesondere bei Großanlagen, immer individuell zu planen.
nicht umsonst.
mfg kova
PS: Tendenz aber natürlich sichtbar

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 11.12.2019 23:49:10
0
2871730
Also bei mir ist die höhere Spreizung definitiv kontraproduktiv. Habe es eben mal getestet.
Die Wärmepumpe läuft auf niedrigster Modulation bei 400W El..
Bei 920l/h habe ich 1,6K spreizung und 1,63kW th.
Bei 430l/h erhöht sich die spreizung auf 2,7k und 1,3kW th.
Ich sehe hier keine Verbesserung vom cop oder AZ. Die leicht Einsparung beim Pumpenstrom müsste ich mit einem deutlich schlechteren cop erkaufen.
(R410a)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.12.2019 00:49:29
1
2871736
Das musst du schon über eine längere Zeit messen.

R410A verhält sich natürlich anders als 407c. Trotzdem sind so kleine Spreizungen schlecht.

Ich erkläre es mal am Beispiel Sole.

Man stelle sich vor ein 300m langes Rohr in Lehmboden mit einer Wärmeleitfähigkeit von 1,6 W/mK und Wärmekapazität 500 Wh/m³K.
Wir lassen eine WP mit 3,75 kW Kälteleistung laufen für 100 Stunden.

Um Wärme aufnehmen zu können muss ein Temperaturgradient bestehen. Für den inneren Wärmeübergang nehme ich mal turbulente Strömung an und einen Gradienten von 0,2K. Der durch die Rohrwand liegt bei ca. 1K. Im Boden bildet sich ein Temperaturtrichter von 4,86°. Summe der 3 Wärmeübergänge sagen wir mal glatte 6K.

Wenn das Erdreich jetzt eine Temperatur hat von 10° dann passiert Folgendes:

Bei unendlich hohem Volumenstrom und Spreizung 0K hat die Sole einen VL = RL = 4°.
Dann erhöhe ich die Spreizung. Die Sole fließt kälter in das Rohr, nimmt im ersten Teil mehr Wärme auf, zum Ende hin weniger. Dann ergeben sich Soletemperaturen:

Spreizung:
0K; VL/RL 4,00 / 4,00°
1K: VL/RL 4,49 / 3,49°
2K: VL/RL 4,94 / 2,94°
3K: VL/RL 5,37 / 2,37°
4K: VL/RL 5,78 / 1,78°
5K: VL/RL 6,16 / 1,16°

Die Vorlauftemperatur steigt also mit höherer Spreizung immer mehr an. Die Soleausgangstemperatur fällt zwar auch, aber nicht annähernd um den Betrag der Spreizung.

Im Verdampfer geht es dann umgekehrt. Durch die wärmere Sole wird anfangs viel mehr Wärme abgegeben, aber die Verdampfungstemperatur muss ja unter dem Soleausgang liegen. Sie liegt aber nicht um 2,84° tiefer ( so viel kälter ist bei 5K Spreizung der Soleausgang im Vergleich zu unendlichem Volumenstrom ), sondern um einen deutlich geringeren Wert.

Man muss dann noch den Energiebedarf der Solepumpe dagegen rechnen. Bei einer Verdopplung des Volumenstroms wird sich der Stromverbrauch der Pumpe etwa um den Faktor 8 erhöhen.

So ähnlich geht das auch auf der Wärmesenkenseite vor sich. Auf den Heizkörpern stellt sich ein anderes Gleichgewicht ein, mit höherem Vorlauf, aber auch mit tieferem Rücklauf.

Probiert es mal aus. Aber wie gesagt muss man längere Zeit laufen lassen. Wenn du umschaltest auf halben Volumenstrom werden die Werte erst mal schlechter. Es dauert eine lange Zeit bis sich das neue Gleichgewicht eingestellt hat - mit tieferem Rücklauf. Messen darfst du dann erst im neuen Gleichgewicht.

Grüße
Frank

Verfasser:
Rastelli
Zeit: 12.12.2019 07:17:23
5
2871761
Der Themenstarter hat eine modulierende Luftpumpe, von daher wäre ein konstant niedriger Volumenstrom ungut für die Abtauung. Im Automatikmodus passt sich die UWP-Leistung der Verdichterfrequenz an. Beide sinken dabei im Teillastbetrieb mitunter weit ab. Steht ein Abtauvorgang an, wird einige Minuten vorher die Frequenz und Pumpleistung massiv hochgefahren.
Die Wärmepumpe des TE läuft bereits so wie sie soll. Der Stromverbrauch liegt nicht innerhalb seinen Vorstellungen. Die Ursache dafür ist nicht bei der Wärmepumpe und den letzten evtl. möglichen 2,5% an Effizienzgewinn zu suchen!

Verfasser:
Chris39
Zeit: 12.12.2019 10:22:43
1
2871827
Also ich denke wenn das Gebäude sehr gut gedämmt ist kommt man mit einer höhren speizung nicht hin. Wie sollte das auch gehen wenn kein Temp. Verlust vorhanden ist ?

Verfasser:
Tom_bo8
Zeit: 15.12.2019 19:47:34
0
2873711
Hallo,

ich hatte endlich Zeit die Messungen (etwas weniger als angedacht) durchzuführen:



Datei von filehorst.de laden]DTA

Datei von filehorst.de laden]CSV

Was kann man denn jetzt erkennen oder auch nicht erkennen?

Aktuell habe ich nur das "Problem", dass es im OG Bad zu kalt ist mit 22 Grad. Da hätte ich gerne 1 Grad mehr, aber Durchfluss ist komplett aufgedreht und mehr als 1l läuft nicht durch..

VG
Tom

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 16.12.2019 09:50:40
0
2873909
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Das musst du schon über eine längere Zeit messen.

R410A verhält sich natürlich anders als 407c. Trotzdem sind so kleine Spreizungen schlecht.

Ich erkläre es mal am Beispiel Sole.

Man stelle sich vor ein 300m langes Rohr in Lehmboden mit einer[...]


Hallo Frank,
Ich habe deinen Rat befolgt und es mal ein paar Tage laufen lassen. Ich muss einfach mal danke sagen!
Habe jetzt mit halben Volumenstrom eine spreizung von 3K.
Ich konnte jetzt eine AZ (heizen) von 4,4 bis 4,7 bei AT 3-8 Grad erreichen. Vorher lag meine AZ immer unter 4. Von daher voller Erfolg!

@Tom
Sehe ich das richtig, daß deine gemessene RLT je Heizkreis deutlich geringer ist als die gesamte RLT am Wärmeerzeuger? Sieht für mich nach einem noch offenen ÜV aus.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 16.12.2019 10:37:31
0
2873943
Super, freut mich.
Ich würde auch mal 4K Spreizung probieren. Das könnte noch etwas bringen.

Wenn man die Spreizung deutlich vergrößert muss man u.U. die Heizkurve minimal anheben, damit die mittlere Heizwassertemperatur gleich bleibt.

Grüße
Frank

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.12.2019 11:21:57
0
2873971
Zitat von cubase Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


Das sehen nicht alle so dramatisch:

"Ab einer Temperaturspreizung von 5,2 K bis 12 K variiert der COP mit Pumpen
nur relativ wenig im Bereich von 0,15"


Ich hatte des schon einmal[...]

Das ist, wenn ich die Orginalquelle richtig vermute und im Kopf habe ist das inkl Pumpensrömen - die bei gut ausgelegter Hydraulik dann mit sinkender Spreizung nicht so sehr ansteigen, dann wird die Spreizung um 5K attraktiver. Dazu steht aber leider in dem Beitrag nichts drin, welich Eigenschaften die Senkenhydraulik hat.
Das thema hier ist hait "wie klein ist klein" - on AGsheizungen kommend mit 20-40° spreizung sind 5° spreizug sehr klein, ergo wird oft geschrieben die SPreizung zu senen um die JAZ zu verbessern. Die SPreizung dann aber noch weiter zu senken, wenn man schon bei 5° ist, bringt dann kaummehr etwas, bzw ist bei R407C dann kontraproduktiv.
Sprich die WP will die Spreizung klein, aber nicht winzig :-)

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 16.12.2019 11:41:39
0
2873980
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Super, freut mich.
Ich würde auch mal 4K Spreizung probieren. Das könnte noch etwas bringen.

Wenn man die Spreizung deutlich vergrößert muss man u.U. die Heizkurve minimal anheben, damit die mittlere Heizwassertemperatur gleich bleibt.

Grüße
Frank


Mein eigentlichen Thread dazu: Mein Thread
Ich bin jetzt bei Nennvolumenstrom bei Pumpe 21%. Könnte jetzt noch bis minimalen Volumenstrom testen. Möchte aber die jetzige Einstellung lieber noch ein paar Tage beobachten.

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