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Fragen zur Druckverlustberechnung durch Bauteile
Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 14.01.2020 20:00:51
0
2891324
Ich stehe vor folgendem Problem: In einer Anlage mit gemeinsamer Vor- und Rücklaufleitung befinden sich zwei Heizkreise mit jeweils einer Pumpe.

Eine Pumpe fördert 0,25 m^3/h und die andere 1,72 m^3/h

Im gemeinsamen Rücklauf befindet sich ein Bauteil mit einem KVS Wert von 29,3.

Muss nun für die Auslegung der Pumpe B der Druckverlust im Bauteil X mit der Summe der Volumenströme aus A+B oder mit dem Volumenstrom von B berechnet werden?

Oder muss ich den Druckverlust der durch die Summe der Volumenströme im Bauteil entsteht gar anteilig aufteilen? Denn eigentlich teilen sich die Pumpe ja den entstehenden Gesamtdruckverlust bei dem gemeinsamen Volumenstrom. Oder nicht?

Beigefügt eine Skizze und meine Überlegung in Excel gerechnet.




Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 14.01.2020 20:13:21
0
2891335
Ist das für die Praxis oder für den Unterricht?

Verfasser:
Hannes85
Zeit: 14.01.2020 20:58:14
0
2891368
Hää... Was is das fürn Bauteil?

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 14.01.2020 21:04:39
0
2891372
Also es ist eine Frage die ich mir aus dem Unterricht heraus stelle und die mir bisher niemand verständlich erläutern konnte.

Ich würde behaupten der Druckverlust muss aufgeteilt werden.

Das Bauteil durch welches das Wasser fließt ist ein Schmutzfänger.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 14.01.2020 21:51:52
0
2891405
Dann mach erst einmal eine ordentliche Skizze mit den Teilstrecken und Sinnbildern.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 14.01.2020 21:56:46
0
2891410
Es geht ja darum die Pumpen auszuwählen. 'In Summe müssen die alle Widerstände überwinden und die notwendige Leistung im Voll- und Teillastbetrieb liefern. Wenn also eine Pumpe nicht läuft, muss die andere den Gesamtwiderstand abzüglich des Widerstandes des nicht benötigten Teilnetzes überbrücken.

Also musst du 1,72 m³ / 29,3 rechnen.

Für den Fall dass beide Pumpen laufen (0,25 + 1,72) / 29,3. Dadurch würdest du kleinere Pumpen brauchen, die aber im Teillastfall nicht ausreichend wären.

@Bruno: Skizze ist verlinkt, aber sehr schwer zu erkennen.

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 14.01.2020 22:41:38
0
2891440

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 14.01.2020 22:42:08
0
2891442

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 14.01.2020 22:51:22
0
2891450
Okay ich habe noch mal zwei Zeichnungen angefertigt um das Problem darzustellen.

Wo man sich ja noch einig ist: Der Druckverlust steigt quadratisch mit dem Volumenstrom.

Der Druckverlust steigt weiter quadratisch, weil 2 Pumpen durch das gleiche Bauteile den für ihren Anlagenteil erforderlichen Volumenstrom pumpen müssen.

Wo meine Frage anfängt: Wie teilt sich dieser Druckverlust nun auf?

a) Hat jede einzelne Pumpe im Bauteil 679 Pa Druckverlust?

b) Hat die kleine Pumpe anteilig 12,69 % und somit 86,22 PA Druckverlust? und die große Pumpe 87,31 % und 593,20 PA Druckverust?

c) Hat jede Pumpe 50% von 670 Pa Druckverlust?

Meine Antwort wäre B aber ich kann es auch nicht begründen.

Verfasser:
wolleg
Zeit: 14.01.2020 22:53:01
0
2891453
M.E. geht das Ganze über die Pumpenkennlinien. Beide Pumpen müssen bei den gewünschten Förderströmen die gleiche Förderhöhe haben.

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 15.01.2020 16:49:07
0
2891881
Zitat von wolleg Beitrag anzeigen
M.E. geht das Ganze über die Pumpenkennlinien. Beide Pumpen müssen bei den gewünschten Förderströmen die gleiche Förderhöhe haben.


Würde man beide Pumpe auf die gleiche Förderhöhe einstellen, wäre der Volumenstrom aber doppelt so hoch wie bei einer Pumpe.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee?

Verfasser:
V.B
Zeit: 15.01.2020 17:29:18
1
2891898
Wenn beide Pumpen laufen entsteht der druckverlust für denn gesamten Volumenstrom und jede der beiden Pumpen muss ihn überwinden

Verfasser:
HarryCallahan45
Zeit: 15.01.2020 18:27:09
0
2891936
Zitat von V.B Beitrag anzeigen
Wenn beide Pumpen laufen entsteht der druckverlust für denn gesamten Volumenstrom und jede der beiden Pumpen muss ihn überwinden


Ja okay. Das ist richtig. Der Gesamtdruckverlust beträgt in og. Beispiel dann 679 Pa.

Aber warum hat dann nicht jede der Pumpe einen Druckverlust von 339,5 PA zu überwinden. So wie jede Pumpe auch nur 0,86 m^3/h fördert wenn beide laufen?

Kann das niemand mathematisch oder graphisch darstellen?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.01.2020 18:07:27
0
2892603
Vielleicht befasst Du dich einmal mit der Parallelschaltung und Reihenschaltung. Auch die Pumpenauslegung ist interessant.

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