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Buderus GB 125-22
Verfasser:
Bashkim
Zeit: 14.01.2020 09:41:00
0
2890992
Hallo,

bei uns wurde vor 3,5 Monaten, also Mitte September 2019, eine neue Ölheizungsanlage eingebaut Buders GB 125-22. In dieser Zeit haben wir offensichtlich 2000 l Heizöl verbraucht für ein älteres Wohngebäude mit 200 m" Wohnfläche.Wir können das nicht glauben und suchen nach der Ursache. Wir hatten zwar gleich nach Betrieb Warmwasser benutzt, das auch immer gut warm war, die Heizkörper selbst, außer im Bad, wurden aber erst ab November hochgedreht. Von 22 Uhr bis 6 Uhr ist Nachtabsenkung.
Seit 3 Tagen ist nun die Heizung komplett ausgefallen. Es wurden gestern Ersatzteile ausgetauscht, eines ist wohl noch unterwegs.
Wir befürchten nun eine sehr anfällige Anlage erwischt zu haben, die auch viel zuviel Öl verbraucht, also völlig unbrauchbar ist für uns.
Wer kann mir seine Erfahrungen mit einer solchen Anlage schildern?

Danke für die Antworten und viele Grüße
Edith

Verfasser:
schorni1
Zeit: 14.01.2020 10:33:16
0
2891017
Sorry, aber der 22kW Kessel ist mal mit Sicherheit ZU GROß dimensioniert, der 18er wäre passend gewesen. Da hat die Heizungsfirma mal wieder AA gemacht : viel "Angst" aber null Ahnung. Sch....lecht!

Dennoch ist es das HAUS was die viele Energie braucht, weniger der Kessel.
Wie alt ist denn das Haus, was für energetische Verbesserungen wurden denn gemacht?

An sich ist das ne bewährte robuste aber halt eher "low budget"-Anlage nach dem Motto BBB : schön blau und Buderus aber Hauptsache billig!

Kannst Du mal an der Heizkessel-Regelung die Brennerstunden und Brennerstarts auslesen bitte?

Ist der hohe Ölverbrauch irgendwie gemessen?

Wie ist denn die Anlage ausgefallen, etwa morgens nicht mehr angesprungen?

WAS für Teile werden getauscht?

Wurde die Ölleitung vom Tank bis zum Brenner erneuert?

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 14.01.2020 18:08:12
0
2891250
Gestern wurde zunächst eine Zündelektrode aus- aber wieder eingebaut und eine Düse ausgetauscht. Heute wurde wohl ein Elektroaggregat ausgetauscht. Die Anlage läuft derzeit und wir haben wieder warm.
Das Haus ist aus dem 19.Jhrt. mit bis zu 60 cm dicken Außenmauern. Der Dachausbau hat noch Potential, deshalb wohl die größere Dimensionierung der Anlage.
Die obere Geschossdecke ist aber derzeit gedämmt, mehr nicht, also kein Ausbau.

Der Keller ist Gewölbe.
Die Außenwände des Hauses sind nicht gedämmt, aber im Oktober wurden neue Fenster eingebaut.
Wir haben das Haus im Sommer gekauft und sind im Oktober eingezogen.
Der Tank ist neu und auch der Brenner mit allem drum und dran.
Wir machen uns jetzt Sorgen wegen der Heizölkosten.
In unserem früheren Haus, das auch aus dem 19. Jhrt. stammt, haben wir über 10 Jahre eine Wärmepumpenheizung gehabt. Die Kosten für Strom betrugen ca. 4500 € pro Jahr.
Hier haben wir bei vergleichbarer Fläche , nachdem wir jetzt wieder Öl getankt haben, haben wir ca. 3500 € ausgegeben, noch nicht einmal für das gesamte Jahr.
Ich denke die Heizungsanlage verbraucht zuviel Wärme , die wir nicht benötigen. Das Wasser war immer sehr heiß und die Thermostat haben wir nie über 20 Grad Raumtemperatur hochgedreht, da wir das auch früher mit der Wärmepumpenheizung so gewöhnt waren.
Ist schwierig. Aber laut den allgemeinen Informationen verbraucht eine neue Brenntwertheizung 40% weniger an Energie. Das sehen wir bei dieser Anlage nicht. Sondern das Gegenteil.
Ja, wir sind echt perplex und wissen nicht wo wir ansetzen sollen, aber normal ist das nicht.
Danke für die Antworten und liebe Grüße
Edith

Verfasser:
jaybuy
Zeit: 14.01.2020 18:46:16
1
2891276
Moin moin!

Bei uns läuft seit 2009 ebenfalls ein GB125-22 ... und zwar absolut störungsfrei und zuverlässig! (Mit regelmäßiger Wartung natürlich)
Vielleicht habt ihr da wirklich Pech und ein "Montagsgerät"....

Die Daten unseres Hauses sind sehr ähnlich (ca. 200qm, gut 100 Jahre alt, teilgedämmt) und der der Ölverbrauch lag anfangs bei gut 3500l/a, wobei nicht die gesamte Fläche stark beheizt wird (ca. 2/3 nur bei nur ca. 18 Grad).
Wir sind nur zu zweit, berufstätig und verbrauchen daher auch nicht so viel Warmwasser.

Es hat drei Winter gedauert, bis die Einstellungen optimiert waren (Pumpe, Heizkurve) und dann lag der Verbrauch bei ca. 2700l/a.

Vermutlich ist die Heizkurve viel zu hoch und da wird schon viel Energie verschleudert. Sinn macht es auch, die Steuerung in den Wohnraum zu verlegen und mit Raumeinfluss zu arbeiten und die Thermostatventile in dem Raum vollständig zu öffnen.

Such mal hier nach GB125...da findest du viele Tipps zur Einstellung.

Gruß Jörg

Verfasser:
schorni1
Zeit: 14.01.2020 19:22:25
0
2891300
Ist auch meine Meinung: an sich ein sehr ausgereiftes, völlig problemloses Gerät . Ich sags ja: alt und billig. Und wenn mans nachgerechnet HÄTTE, dann hätts die 22kW NICHT gebraucht - incl Dachaubau!

Das Wasser war immer sehr heiß


Dann schau mal WIE heiß das eingestellt ist und dreh das auf 50 Grad.


und die Thermostat haben wir nie über 20 Grad Raumtemperatur hochgedreht, da wir das auch früher mit der Wärmepumpenheizung so gewöhnt waren.


Da wird wie IMMER die Anlage "zu stark aufgedreht sein an der Regelung", Stichwort "Heizkurve". Stell mal zur Ermittlung die Raum-Temperatur am KESSEL in der Regelung auf "17", die wird wohl weit über 20 stehen.,..
Dann stellste die Heizkörper auf "3,5", wenn dann IMMERNOCH 21 Grad erreicht werden im Raum, dann stellst am Kessel NOCHMAL ne Zahl tiefer. Der Kessel läuft einfach momentan zu hoch!


Ist schwierig. Aber laut den allgemeinen Informationen verbraucht eine neue Brenntwertheizung 40% weniger an Energie. Das sehen wir bei dieser Anlage nicht.


...BIS ZU 40%....
... steht da meistens.

Das kann also auch weniger sein, ist es meist. Je nachdem wie schlecht die alte Anlage halt war und wie gut ABGESTIMMT die Neue wird. Siehe Beitrag von @yaybuy

Dennoch: der Haupt-Verbrauch kommt immer vom Objekt
, der Kessel hat den kleineren Anteil.

Vielleicht verlaufen Leitung unisoliert (im Heizungsraum ist doch BESTIMMT noch nicht jedes Rohr gedämmt...) oder es gibt Heizkörper im Keller die irgendwo mitlaufen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 14.01.2020 21:05:46
1
2891374
Also mit 60 cm Natursteinmaer wohnst Du thermisch im Zelt, obwohl man das den dicken MAuern als Laie beim besten willen nicht ansieht. Die 60cm Wand dämmen dann etwa so gut wie 10mm PUR Dämmung, was dickenmässig der Zeltplane schon recht nahe kommt. Daher kommt wohl auch der Verbrauch.
ICh fürchte da stehen etliche Stunden einlesen über das Thema Aussenwanddämmung, Dachdämmung Kellerdämmung etc.an. Vorteil: das Raumklima wird auch wesentlich besser, und die Schimmelgefahr sinkt.
Tut mir leid dass ich keine besseren Nachrichten liefern kann.

Verfasser:
jaybuy
Zeit: 14.01.2020 21:53:40
0
2891407
Auch wenn das im Kern sicher richtig ist, würde ich zunächst einmal die Möglichkeiten nutzen, die die Optimierung der Heizungsanlage hergibt.

Der Kessel erzeugt momentan mehr Wärme, als das Haus abnehmen kann und das kostet. Also Heizkurve runter...

Hab das ganze ja selbst durch...klar hat sich durch Dämmen der Hauptwohnräume der Verbrauch nochmals gut reduziert, aber erstmal klein anfangen, denn der TE hat ja das Haus gerade erst gekauft und da dürfte das Budget ziemlich ausgeschöpft sein...

Von 3500l/a über 2900 nach Optimierung Heizkessel und 2300 nach Teildämmung bis zu 1800l/a mit Nutzung eines Pelletofens im Wohnzimmer (+600 kg Pellets)...alles Stück für Stück in den letzten 10 Jahren!

Nur die Erneuerung des Kessels brachte auch nur eine Einsparung von nicht mal 15%, obwohl der alte ein Metusalem Umstellbrandkessel war...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 14.01.2020 22:17:57
1
2891425
Richtig, DÄMMEN und AUCH die Heizung optimieren!

Aber DAS hier

vor 3,5 Monaten, also Mitte September 2019, eine neue Ölheizungsanlage eingebaut Buders GB 125-22. In dieser Zeit haben wir offensichtlich 2000 l Heizöl verbraucht für ein älteres Wohngebäude mit 200 m" Wohnfläche.
*

ist halt nunmal der absolute OBER Hammer !

Da kämen ja mal lololocker 6000 Liter JAHRESverbrauch raus!!


Nochmal genauer: die 3,5 Monate machen ca 40% des JahresHEIZenergieverbrauchs aus, dazu kommen grob 1000l/a fürs Warmwasser, macht also ca 5300 l/a. Und es wird ja ab JETZT erst richtig bewohnt beheizt bewarmwasserverbraucht....da simmer dann lololockerle bei 6000l/a.

....zumindest wenn die Anlage LÄUFT! SO gesehen SPART ne Störung auch Öl....


* aber da fragt sichs doch mal wieder: WO war hier der beim Verkauf pflichtvorzulegende Gebäude-Energieausweis? DA wäre doch alles dringestanden: "Haus schlecht, Heizung schlecht..."

Verfasser:
jaybuy
Zeit: 15.01.2020 09:49:54
1
2891609
Es wäre hilfreich - wie schon weiter oben erwähnt - wenn der TE hier mal die Betriebsstunden und die Brennerstarts seit Inbetriebnahme posten würde...

Dann hätte man die Möglichkeit zu sehen, ob tatsächlich 2000l Öl in den letzten vier Monaten durch den Brenner gegangen sind...

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 15.01.2020 10:39:39
1
2891639
Hallo und vielen Dank für die aufschlussreichen Kommentare und Tipps.
Wir müssen jetzt also einfach experimentieren, da wir mit Ölheizung keine Erfahrung haben. Die Einstellungen für Raumtemperatur und WW wurden gestern gesenkt.
Wo sich bei den alten Häusern, die dick gedämmt werden, in einigen Jahren der Schimmel bildet, wird man sehen. Wir dämmen nicht von außen, das ist dann nämlich in ein paar Jahren die nächste Katastrophe. Und wie schon beschrieben haben wir im alten Haus mit alter Bausubstanz und ohne Außendämmung den Einsatz der Wärmepumpe nie bereut. Wirtschaftlicher war sie von Anfang an. Und störungsfrei. Und wohlgefühlt haben wir uns auch.
Hier erschien es uns sinnvoller die vorhandene Ölheizung einfach zu modernisieren. Vom hohen Ölverbrauch jetzt mal abgesehen haben wir nun eine "zeitgemäße" Brennwertheizung, die bereits nach 4 Monaten stillsteht und ein wesentliches Ersatzteil ausgetauscht werden muss. Das liegt nicht am Haus und nicht am Heizverhalten.
Wir werden jetzt sehen wie das weitergeht und wieviele Stillstände es bis zur ersten Wartung gibt und wie wir den Ölverbrauch in den Griff kriegen. Vermutlich wird bei den Wartungen dann auch immer wieder was ausgetauscht werden müssen, das dann kostenmäßig auch wieder beim Endverbraucher zu Buche schlägt.
Wenn wir wie oben beschrieben nach 2-3 Jahren nicht sehen, dass das ganze wirtschaftlich ist, wird die Anlage verschrottet. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Ich bin froh, dass es auch zufriedene Nutzer dieses Produkts gibt, aber wir sind mit diesem Fabrikat total unzufrieden.
Aber vielen Dank nochmal für die vielen Erfahrungswerte und Tipps.
Viele Grüße
Edith

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 15.01.2020 11:12:34
0
2891670
Betriebsstunden und Brennerstarts kann ich nicht posten. Dazu bin ich leider technisch nicht begabt genug.
Aber nachdem der Vorbesitzer sagte er verbrauche 1500 l im Jahr , habe ich 2000 l bestellt. In den leeren, gereinigten Tank. Und als die Anlage ausfiel haben wir überprüft ob noch Öl drin ist. Der Messstab war trocken und seitlich in dem "Bechergefäß" an der Anlage wo man normalerweise einen CM Öl sieht, war nichts mehr. Jetzt sind wieder 3000 l im Tank. Aber die Anlage lief halt trotzdem nicht.

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 15.01.2020 11:18:19
0
2891678
Das Haus ist nicht schlecht. Es wäre schade alle alten geschichtsträchtigen Häuser vergammeln zu lassen.
Wir haben aber eventuell das falsche Produkt für die Heizung gewählt.

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 15.01.2020 12:25:24
1
2891743
Hallo jaybuy, hallo schorni1,

jetzt habe ich doch die Brennerstarts entdeckt. War eigentlich ganz einfach.
Dort steht 135 Brennerstarts in 13 Stunden.
Die Raumtemperatur habe ich von 21,5 auf 19 gesetzt, da ich den Eindruck habe, dass bei 18 Schluss ist, und die WW habe ich auf 50 gesetzt. Die war bei 60.
Die Volauftemperatur ist bei 51.
Jetzt weiß ich wie ich das ohne Handwerker einstelle.
Danke euch und viele Grüße
Edith

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.01.2020 16:14:00
0
2891866
Guuuuut, dann mal beobachten und am besten immer alles mitschreiben was wie verstellt wurde. oder gleich immer HIER posten bitte. Die Brenner-Betriebsstunden müssten auch da wo die Starts auszulesen sind, dabei stehen. DIE wären wichtig, sie sind sozusagen ein Kilometer/Verbrauchs-Zähler, daraus könnten wir Tendenzen erkennen oder belegbare Mutmaßungen vornehmen.

Gibt es vom Errichter der Heizung Abgasmesswerte?
Vielleicht auf einem Aufkleber am Kessel oder einem Zettel-Ausdruck der irgendwo steckt. Bitte nachfragen! Die sind an sich in die PapierUNTERLAGEN von Buderus einzutragen, das ist essentiell wichtig!!

Bitte auch hier mitteilen WAS für Teile an der Anlage getauscht wurden, das ist WICHTIG!


Bei allem Verständnis der Zuneigung zu alten Häusern, aber sie sind und bleiben energetisch ein riesen LOCH und MÜSSEN modernisiert oder abgebrochen werden! Das ist DEREN/EUER Pflichtbeitrag zur CO2-Minderung! Alt und "historisch" ist zweierlei. Solange die Fassade nicht irgendwelchen bestimmten epochalen oder bauhistorisch wichtigen Ausdruck hat wird sie außen GE DÄMMT, fertig!

Denn gedämmte Gebäude schimmeln NICHT zwangsweise, das ist physikalisch nicht möglich! Sie sind eben sehr luftdicht durch moderne Fenster und müssen entsprechend gelüftet werden.


Hat man hingegen ein altes Gebäude und baut DA dann NUR dichte Fenster ein, DANN kann es sehr sicher Schimmel geben, nämlich weil die alte Wand dämmtechnisch zu SCHLECHT ist und hier der Taupunkt unterschritten wird! Das ist nicht nur wiederholt in der täglichen Praxis so, sondern auch physikalisch eindeutig nachvollziehbar.


Der beste Vergleich ist immer mit dem Eimer Wasser = das Haus. Der Eimer/Haus hat VIELE Löcher (die Wärmeverluste, Wände, Fenster, Dach) und verliert STÄNDIG sehr viel Wasser (Wärme). Du gießt über den Wasserhahn immer die erforderliche Menge nach (du heizt). Doch beim Nachfüllen geht auch so manches daneben, weil der Wasserstrahl nicht gebündelt in den Eimer trifft. Der Wasserhahn ist die Heizung, die wegen Un-Effizienz (zu groß dimensioniert, Brenner und Regelung nicht optimal abgestimmt, Rohrleitungen schlecht gedämmt) immer auch noch MEHR verbraucht als be-nötigt wird! DAS ist aber weitaus geringer, ein WITZ gegen die LÖCHER im Eimer, die man nicht stopfen will, weil das ja sooo schön aussieht wie das Wasser da überall wieder rausläuft....

Um DAS CO2-mäßig auszugleichen müsste man NUR noch Fahrradfahren UND damit auch in den Urlaub....

Wäre DAS eine praktikable Ausgleichs-Alternative?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.01.2020 18:34:25
0
2891944
aaah DA sind doch schon die BRENNERbetriebsstunden, gell?

Dort steht 135 Brennerstarts in 13 Stunden.


wären so grob ca 6min/Start

bei ca 51°C Vorlauf

bei ca 10-12°C Außentemperatur?

nur mal so zur Dokumentation


Pauschal gesehen sind die 51 Grad VL für DIE Außentemperatur schonma NICHT sehr "günstig effizient", aber es wird halt wohl anders nicht WARM werden - oder man MEINT dass es anders nicht warm wird! Ich bin mir sehr sicher, auch wenn ichs nur vermute: aber Eure WP im anderen Haus hat sicher NIEMALS so eine hohe Vorlauftemperatur gefahren - oder war das gar Fußbodenheizung?

ACHTUNG: Diese Zahlen sind teils geschätzt oder vielleicht auch ungünstig abgelesen, meine Aussage + Beurteilung ist im Grunde NICHT hieb- und stichfest!



Die Außenwände des Hauses sind nicht gedämmt, aber im Oktober wurden neue Fenster eingebaut.


Weißt Du noch den "U-Wert" der Fenster? Der steht bestimmt auf der Rechnung oder im Liefervertrag. ICH such oder bastel mir mal den U-Wert für "60cm dicke Massivaußenwand BJ 19.Jhdt"....


Aber nachdem der Vorbesitzer sagte er verbrauche 1500 l im Jahr , habe ich 2000 l bestellt.


Mein Nachbar mit seinem SUV braucht auch "nur 7 Liter"......auf 50 km aber!

* aber da fragt sichs doch mal wieder: WO war hier der beim Verkauf pflichtvorzulegende Gebäude-Energieausweis? DA wäre doch alles dringestanden: "Haus schlecht, Heizung schlecht..."

WAS stand denn DA als Gebäude-Einstufung drin - sofern es ihn überhaupt GIBT!

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 15.01.2020 18:51:22
2
2891952
Hallo,

2000l in 13 Stunden passt nicht zusammen



MfG

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.01.2020 18:58:19
0
2891954
:-)) kommt auf die DÜSE an...so ne 40 USgal/h - OHNE Ölvorwärmung....packt das. :-))

Aber dann passen halt die STARTS auch nicht zu den 2000l.....zu den 13h durchaus!

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 15.01.2020 20:26:14
0
2892017
Ich bin jetzt stündlich zur Anlage und habe festgestellt, dass es 9 Brennerstarts in einer Stunde gibt, seit ca. 13 Uhr konstant. Morgen werde ich das auch verfolgen.
Die 135 Starts in 13 Stunden haben mich auch irritiert, es kann mit dem Ausfall der Anlage und dem Einsatz des neuen Teils zu tun haben.
Wenn ein Monteur kommt kann er vielleicht einsehen wieviele Starts es gab seit September. Ich kann das nicht.
Ich habe auch einen Tankbauer beauftragt genau zu ermitteln wieviel Öl aktuell im Tank sind nachdem am Montag 3000 l gefüllt wurden, und wir werden jetzt regelmäßig nachmessen.
Das Beispiel mit dem SUV ist klasse. Ja wir haben uns täuschen lassen.
Hätte er aber nicht tun müssen. Wir wollten das Haus . Es ist historisch und einfach schön. Energieausweis wurde immer zugesagt, aber nicht übergeben.
Wir werden dämmen, aber mit Naturmaterialien. So wie im anderen Haus. Eins nach dem anderen.
Aber ihr habt mir sehr geholfen. Irgendwie bin ich jetzt ganz optimistisch einen wirtschaftlichen Ölverbrauch hinzukriegen.
Sorge macht mir noch der Ersatzteilbedarf, der auch zu Buche schlagen wird.
Es wird sich zeigen.
Viele Grüße
Edith

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 15.01.2020 20:34:20
1
2892024
Hallo,

das ein Tankbauer kommt, um euch zu sagen, wieviel Öl im Tank ist, ist hoffentlich ein Witz


Wie willst du denn EURE Anlage nach EUREN Bedürfnissen einstellen (so mit thermischem Abgleich, Optimierung der Regelung etc.), wenn´s schon von der Dutt weg hängt?



MfG

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.01.2020 21:20:08
0
2892058
@ Socki

Ich glaub Du bist zu schnell, das ist noch nicht soweit dort, langsaaaam heranführen...


@Bashkim

Die Tankfüllmenge hätt eigentlich der gewissenhafte Heizungsmann zu aller Anfang schon checken können sollen dürfen. Das is DEM sein Bereich.

Interessant wäre , ja: auch für UNS, WAS für Teile denn ausgetauscht werden mussten. Wie gesagt: WIR kennen diese Anlage echt nur als "problemlos und bewährt" und möchten gerne unsere Kenntnisse aktualisieren.

Rein aus der Erfahrung heraus, KANN es bei einer Modernisierung plötzlich "Ölversorgungsprobleme" geben. Das hat dann mit dem Brenner GAR NICHTS zu tun, sondern mit der Öltankanlage. Daher die Frage nochmals: wurde die Ölleitung vom Tank zum Brenner erneuert, namentlich: verkleinert?




Wir wollten das Haus . Es ist historisch und einfach schön. Energieausweis wurde immer zugesagt, aber nicht übergeben.


Kann ich voll verstehen, man kauft so etwas ja auch mit dem HERZEN, es gefällt einem GRAD WEIL es so und so oder eben so alt ist, das hat Charme, das hat Stil und man muss auch nicht alles alte immer gleich wegwerfen!

Bei einer Innendämmung muss man aber umso mehr auf den Taupunkt, Wärmebrücken und Feuchteverlauf achten, denkt da dran !


Grundformel: Ist das Fenster besser als die Wand KANN es relativ häufig Probleme mit Taupunktunterschreitung geben - KANN!! Daher die Frage nach dem U-Wert der neuen Fenster, WICHTIG!!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.01.2020 21:28:36
0
2892064
"135 Starts in 13 Stunden" ist praktisch, gerundet und je nach Ablesung genausoviel wie "9 Starts pro Stunde" und fast schon tendenziell ein gewisses leicht eindeutiges Zeichen für......


......................das volle Programm: Heizkurve senken, Pumpenleistung variieren, Heizkörper abgleichen, kurzum: "Anlage optimieren ohne zu frieren" .


....aber ich weiß nicht ob DU Bashkim der-zeit so-weit und all-zeit be-reit bist?!?

Verfasser:
Bashkim
Zeit: 16.01.2020 09:55:49
1
2892321
Die Ölleitung vom Tank zum Brenner wurde komplett erneuert.
Insofern habe ich jetzt den Tankbauer aktiviert, dass er sein Werk nochmal anschaut.
Es kann ja sein, dass da etwas nicht stimmt.
(Bitte sachlich bleiben sockenralf.)

Ja, wir sind allzeit bereit.
Derzeit soweit kann ich nicht beurteilen. Ich bemühe mich weil ich den Eindruck habe, dass die Anlage nicht "richtig" läuft soweit ich das als Laie beurteilen kann. Wir haben uns ungern für Öl entschieden, aber wir werden jetzt auch soweit möglich nicht verschwenderisch damit umgehen.
Ich habe mit dem Monteur gesprochen....aber welcher Handwerker lässt sich von einer grauhaarigen Frau sagen wie er seinen Job zu machen hat. Jedenfalls hat er noch nichts unternommen um diese Regelung einzustellen und mir auch nicht detailliert, sondern eben nur vage, gesagt was ausgetauscht wurde.

Die Heizkörper und Ventile betreffend haben wir eine Mischung von alten und neuen. Ist das vielleicht schlecht für die Anlage?.

Mir ist noch aufgefallen, dass auf einem Display steht der Notbetrieb sei eingeschaltet. Warum auch immer, ich traue mich aber nicht den Notbetrieb zu deaktivieren.

Die Brennerstarts heute morgen zwischen 8:30 und 9:30 sind nur 6 Stück. Ich werde weiter stündlich nachschauen.

Schönen Gruß
Edith

P.S. Edith war im Forum schon vergeben, so habe ich den Namen meines Mannes genommen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.01.2020 22:22:14
1
2892844
"NEUE Ölleitung" hört sich guuuut an. Kannst Du in Erfahrung bringen, ob die neue dünner ist als die alte? (bitte beachten: "neue" und "alte" ist KLEINgeschrieben!)



Mir ist noch aufgefallen, dass auf einem Display steht der Notbetrieb sei eingeschaltet. Warum auch immer, ich traue mich aber nicht den Notbetrieb zu deaktivieren.


DANN darf man sich über DEN Verbrauch nicht wundern.
DANN läuft die Anlage im Handbetrieb "vollle Pulle"
Wahrscheinlich ist der Außenfühler für die REEEEGELUUUNG nicht angeschlossen!



Die Heizkörper und Ventile betreffend haben wir eine Mischung von alten und neuen. Ist das vielleicht schlecht für die Anlage?.


Na ja, ich will Dir ja MUT machen:

Es MUSS nicht alles schlecht sein - aber dass SOWAS gut funktioniert
(im Sinne von sparsamer gezielter bedarfsdeckender Betrieb) ,
DIE Chancen stehen ungünstiger als 50/50 !

Info hier KLICKEN




P.S. Edith war im Forum schon vergeben, so habe ich den Namen meines Mannes genommen.


Ach schau an, hat die "Edith vom Forum" etwa geheiratet ??

Verfasser:
jaybuy
Zeit: 17.01.2020 16:47:01
0
2893291
Ich weiß nicht genau, in welchem Teil des Systems die Brennerstarts und Betriebsstunden erfasst werden (Basis-Controller oder SAFe) aber dieser Teil wurde wohl ersetzt, so dass man die Gesamtstunden und -Starts nicht mehr ermitteln kann...schade.

Zudem ist dort wohl der RC310 montiert, von dem ich leider keine Ahnung habe (habe aufgrund des Alters meiner Anlage den Vorvorgänger RC35).
Daher kann ich auch nicht helfen, wie man aus dem Notbetrieb herauskommt...

Aber ob der Außenfühler richtig angeschlossen ist, sollte man am RC310 erkennen, denn er zeigt doch auf dem Display in der Grundanzeige u.a. die Außentemperatur an...

Gruß Jörg

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.01.2020 16:58:24
0
2893296
Ich weiß nicht genau, in welchem Teil des Systems die Brennerstarts und Betriebsstunden erfasst werden (Basis-Controller oder SAFe) aber dieser Teil wurde wohl ersetzt, so dass man die Gesamtstunden und -Starts nicht mehr ermitteln kann...schade.

Eben. DAS würde auch die NUR "13" Betriebsstunden und "135 Brennerstarts" erklären.




Aber ob der Außenfühler richtig angeschlossen ist, sollte man am RC310 erkennen, denn er zeigt doch auf dem Display in der Grundanzeige u.a. die Außentemperatur an..
.

Eben. Die Außentemperatur müsste direkt angezeigt werden (ist aber einstellbar, WAS angezeigt wird) ODER man muss einfach am Drehrad drehen, so wie man auch zu den Betriebsstunden kommt kommt man auch zur Außentemperatur.

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