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Alle
Foren
Dimensionierung Solarthermie (BAFA Förderung 2020)
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 13.01.2020 19:32:43
2
2890673
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]

Das jetzt über Termine und weitere Rahmenbedingungen gepokert wird, ist politisches Brauchtum in allen Parteien.


Genauso ist es.

Und deshalb ist es unredlich auf die Behauptung HFriks, dass vor dem Hintergrund der CO2-Bepreisung eine WP-PV-Kombination perspektivisch wirtschaftlich durch eine STA-Gas-Lösung nicht schlagbar sein wird, mit der Meldung zu kommen, dass es eine Forderung gibt, die Streichung des Deckels nur im Gesamtpaket kommen.

Das ist FUD.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 13.01.2020 23:37:04
1
2890872
FFrik schrieb

Mit der CO2-Belastung bei Gas und dem Einsatz des so eingesammelten geldes für die EEG-Umlagesenkung ist die Gasbüchse +ST wirtschaftlich der Kombination WP+PV hoffnungslos unterlegen. Das kann man auch mit Förderung (die man auch für WP bekommt, PV trägt sich sowiso selbst) nur noch als teures Hobby betreiben.


Wenn keine EEG – Vergütung für Neuanlagen gezahlt werden sollten und neue Förderbedingungen die Anschaffung von Wärmeerzeugern regulieren, dann ist es Stand heute völlig offen, ob und wie EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt wird.


Wer 2020 /2021 wirklich von der neuen Situation im Bereich Gebäude profitieren wird, ist frühestens bei der nächsten Halbjahresbilanz feststellbar.

Nach den jetzt vorliegenden Stand wird es im Gebäudebestand wahrscheinlich nicht die Wärmepumpe, sondern eher die Gasbrennwerttechnik und die Biomasseheizung sein,

Für beide Technologien liegen auch im Installationshandwerk sehr lange Erfahrungen für Kombinationen mit ST vor.


Dietmar Lange

Verfasser: MaJen
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.01.2020 08:42:48
2
2890964
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen


Wenn keine EEG – Vergütung für Neuanlagen gezahlt werden sollten und neue Förderbedingungen die Anschaffung von Wärmeerzeugern regulieren, dann ist es Stand heute völlig offen, ob und wie EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt wird.


Du hattest selbst von einem Pokerspiel der Parteien gesprochen und nimmst jetzt einen klar erkennbaren und schlechten Bluff ('Wenn ihr nicht mitspielt, fahren wir den PV-Ausbau gegen die Wand') als Fakt und Basis für einen Ratschlag, dass man nicht auf eine WP-PV-Kombination setzen sollte, weil die Lage ja so unsicher ist.
Jetzt behauptest du sogar, dass unsicher ist, ob überhaupt noch EE-Strom für Wärme eingesetzt wird - bringst also einen völligen Marktzusammenbruch der WP im EFH ins Spiel. Das ist vor dem Hintergrund, dass eine WP zwar sich über eine PV freut, aber sie nicht technisch auf sie angewiesen ist, äußerst bemerkenswert und selbstverständlich ist das FUD.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2020 09:25:47
1
2890987
Ich habe den Ausdruck "völliger Marktzusammenbruch bei WP im EFH" nicht verwendet.
Welche Technologie 2020 in D Marktanteile gewinnen oder verlieren wird, kann man in einem Jahr an dieser Grafik erkennen



Dietmar Lange

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 14.01.2020 09:51:04
1
2890999
Die Grafik gefällt mir als WP Besitzer :) Vom Staat wird ja meistens die dickste Kuh gemolken ;)

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.01.2020 10:53:42
0
2891027
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ich habe den Ausdruck "völliger Marktzusammenbruch bei WP im EFH" nicht verwendet.


Wenn keine EEG – Vergütung für Neuanlagen gezahlt werden sollten und neue Förderbedingungen die Anschaffung von Wärmeerzeugern regulieren, dann ist es Stand heute völlig offen, ob und wie EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt wird.


Stell dich nicht dümmer als du bist. Wer behauptet, dass "[...]völlig offen [ist], ob EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt wird", muss einen möglichen völligen Marktzusammenbruch für WP annehmen, denn sonst wird EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt.

Ganz abgesehen davon, kann man an der Grafik mit Daten aus 2018 natürlich nicht im Januar 2020 erkennen, welche Technologie im Jahr 2020 Marktanteile verliert. Das wird man erst sehen, wenn entsprechende Daten für das Jahr 2020 vorliegen^^

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2020 11:20:56
1
2891042
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Stell dich nicht dümmer als du bist. Wer behauptet, dass "[...]völlig offen [ist], ob EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt wird", muss einen möglichen völligen Marktzusammenbruch für WP annehmen, denn sonst wird EE-Strom im EFH für Wärme eingesetzt. [...]


Ein guter Rat.

Ohne Kenntnisse vom deutschen Wärmemarkt empfehle ich mehr Zurückhaltung

Ich habe das jetzt sehr höflich formuliert.

:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.01.2020 11:44:13
0
2891051
Wer sich über die aktuellen Befürchtungen bei PV Anbietern zu Auswirkungen des 52 GW Deckels informieren möchte, kann in diesem garantiert FUD freien Beitrag eine aktuelle Einschätzung nachlesen

Der Solarenergie droht das Förder-Aus

Im April droht schon die Solarkrise

Deshalbhängt das Förderende weiterhin wie ein Damoklesschwert über der Solarbranche. Wann genau die Grenze von 52 Gigawatt erreicht ist, weiß niemand. Der Bundesverband Solarwirtschaft schätzt, dass es bereits im April so weit sein könnte, weil viele Projektierer und Eigenheimbesitzerdie Förderung noch in jedem Fall erhalten wollen und ihre Solaranlagen schnell ans Netz bringen. Vorzieheffekt nennt man das.

Ein auch nur vorübergehender Förderstopp für neue Solarstromanlagen hätte einen erheblichen Einbruch der Solartechnik-Nachfrage und große Schäden in der Solarbranche zur Folge


Die „Sonnenseite“ wird von dem Urheber des bekannten Spruchs

„die Sonne schickt keine Rechnung

betrieben.

Das gilt allerdings auch für Solarthermieanlagen, die als Systempartner mit anderen Wärmeerzeugern betrieben werden und für die jetzt im Zusammenhang mit den 2020 neu geltenden Rahmenbedingungen und Fördermöglichleiten eine deutliche Marktbelebung erwartet wird.

Dietmar Lange

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 14.01.2020 12:02:29
6
2891063
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Wer sich über die aktuellen Befürchtungen bei PV Anbietern zu Auswirkungen des 52 GW Deckels informieren möchte, kann in diesem garantiert FUD freien Beitrag eine aktuelle Einschätzung nachlesen

[url=https://www.sonnenseite.com/de/politik/der-solarenergie-droht-das-frder-aus.html]Der[...]


Es ist schon lange keine Förderung mehr sondern eine Vergütung.

Und wenn unsere zur Zeit wirklich saudumme Regierung es nicht hinbekommt den 52 GW-Deckel aufzuheben und den PV-Ausbau damit zum erliegen kommt werden die nicht nur von mir bei den nächsten Wahlen dafür bestraft.

Deine Solarthermie bekommt eine Förderung, das sollte eigentlich beendet werden, bis auf bei wenigen Ausnahmen macht ST nämlich keinen Sinn.

Gruß
Philipp

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.01.2020 12:40:06
5
2891092
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Ein guter Rat.

Ohne Kenntnisse vom deutschen Wärmemarkt empfehle ich mehr Zurückhaltung

Ich habe das jetzt sehr höflich formuliert.

:-)))

Dietmar Lange


Ein guter Rat.

Wer keine Argumente vorbringen kann, warum die getätigte Aussage falsch ist, empfehle ich mehr Zurückhaltung.

Ich habe das jetzt sehr höflich formuliert.

:-)))))))))

Verfasser:
Brennwertoldi
Zeit: 14.01.2020 18:30:41
5
2891265
Ich wollte ich wollte mit meinem Beitrag nur dem Verfasser helfen.
Als Elektrosachverständiger bin ich nicht gegen PV und gegen Erdwärmepumpe.
Muss aus meiner Erfahrung heraus jedoch zur Solarthermie raten.
PV bringt pro Quadratmeter keine 20 % der solaren Einstrahlung ins Haus. Solarthermie muss dagegen mindestens 60 % der solaren Energie einsammeln.
Meine 17 Jahre alte Buso Anlage(136° Stillstandstemperatur) läuft seit dieser Zeit mit einmal Solarflüssigkeit ergänzen und Einbau einer Energiesparpumpe ohne Probleme und Kosten.
Im PV-Bereich sieht das bei den meisten wohl anders aus.
2000 l Wasser speichern Kosten etwa 2000 Euro hält 30 Jahre oder mehr- ein vergleichbarer PV Speicher?

Im übrigen gibt es keinen PV Deckel, jeder kann so viel bauen wie er will.
Es gibt nur einen Subventionsdeckel dass der arme Nachbar nicht noch mehr Umlage bezahlen muss. Moralisch eigentlich erstrebenswert oder?
An Tagen wenn die PV Anlagen maximale Werte liefern und der Wind weht wird der Strom gegen Entgelt nach Österreich und in die Schweiz geliefert bezahlt auch von den Einkommensschwachen.
Sollte in Deutschland mal Strompreis- Gerechtigkeit einziehen, was mit der neuen Zählergeneration möglich wäre, müssten die PV-Luftwärmepumpenbesitzer im November Dezember 1 € pro Kilowattstunde bezahlen müssen, weil für sie extra große Kraftwerke angefahren werden müssen Und im Sommer bei Stromüberschuss 0,30 € bezahlen müssen, weil die Österreicher und Schweizer so viel für die Abnahme des Überschussstromes haben wollen.PV Besitzer keine Angst so gerecht wird Deutschland nicht, es gibt genug Heuschrecken die mächtig genug sind das zu verhindern.Speichert eure Überschüsse in Wasserstoff dann gehört ihr zu den guten Reichen.

Aber Deutschland hat ein ganz anderes Problem mit der künftigen Stromversorgung.
Wo kommt im November abends gegen 17:00 Uhr der Strom her wenn es kalt(-15°) ist kaum Wind weht die Sonne nicht zu sehen ist (10 % erneuerbare Energie im Netz) die Hausspeicher der 90 % Eigenversorger leer sind die Atomkraftwerke abgeschalten sind die Kohlekraftwerke zum Teil abgeschaltet sind Windräder Wegen zu niedriger Dividende abgebaut werden und die Stromnetzkiller Luftwärmepumpe und Elektroauto eingeschaltet werden.
Nicht zu vergessen, die Atomkraftwerke in Frankreich die vor Weihnachten reichlich Strom geliefert haben nicht liefern können weil der Kälte wegen der Strom in Frankreich selbst gebraucht wird.

Entgegen anderslautenden Meldungen gibt es leider keinen Stromsee sondern höchstens einen Kanal bei dem bei zu wenig Wasser die Schiffe in wenigen Minuten auf dem Trockenen sitzen oder an der nächsten Brücke anstoßen.
Mir scheint, das eine ganze Menge Politiker, ja selbst einige Professoren im Physikunterricht nicht präsent waren und unsere Kanzlerin das ehemals gelernte vergessen hat.
Für Wohlhabende die ideale Kombination, große steile thermische Solaranlage+ Erdwärmepumpe im Sommer zum passiven Kühlen und im Winter zum heizen+ 2 PV Module für die Strom Grundversorgung-Flächenheizung Voraussetzung

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.01.2020 19:21:14
1
2891297
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen

Muss aus meiner Erfahrung heraus jedoch zur Solarthermie raten.


Hilfreich wäre für den Themenersteller sicherlich eine Amortisationsrechnung.

Aus meiner Erfahrung (und vor allem Rechnung!) rate ich dringend zu WP-PV. Mehr als 40% solare Deckung des Energiebedarfes; Einspeisevergütung übersteigt Strombezug, Installationskosten lagen abzüglich Förderung, vermiedenen Gasanschluss, gesparte Gasgrundgebühr, gesparten Schorni auf 20 Jahre mit Gas+STA gleich auf. Allerdings liegen die Brennstoffkosten ohne PV-Strom auf Gashöhe und bei solarer Deckung deutlich drunter.

Aufgrund der neuen Fördersituation sicherlich zu aktualisieren.

Verfasser:
Brennwertoldi
Zeit: 14.01.2020 19:23:25
0
2891301
Hallo Christian
noch ein Tipp zur Gasbrennwerttherme, die werden wohl auf einen VW ähnlichen Prüfstand gemessen.
Nimm eine Brennwerttherme die im Gegenstromprinzip arbeitet, nur so erreichst du im praktischen Betrieb günstige Verbrauchswerte.
Thermen im Rotationsbetrieb bringen dem Hersteller einen höheren Gewinn und dir einen höheren Pumpenstrom und höhere Abgastemperaturen.
Der Unterschied ist in den Unterlagen nicht angegeben, wenn das Brennergehäuse einer Waschmaschinentrommel ähnlich sieht solltest du davon Abstand nehmen.
Firmen mit der besseren Technologie zum Beispiel Weishaupt Wolf Buderus -14 KW Klasse ausreichend.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 14.01.2020 19:39:09
1
2891305
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
Wo kommt im November abends gegen 17:00 Uhr der Strom her wenn es kalt(-15°) ist kaum Wind weht die Sonne nicht zu sehen ist (10 % erneuerbare Energie im Netz) die Hausspeicher der 90 % Eigenversorger leer sind die Atomkraftwerke abgeschalten sind die Kohlekraftwerke zum Teil abgeschaltet sind Windräder Wegen zu niedriger Dividende abgebaut werden und die Stromnetzkiller Luftwärmepumpe und Elektroauto eingeschaltet werden. Nicht zu vergessen, die Atomkraftwerke in Frankreich die vor Weihnachten reichlich Strom geliefert haben nicht liefern können weil der Kälte wegen der Strom in Frankreich selbst gebraucht wird.

Aus der Steckdose?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.01.2020 19:52:42
2
2891317
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
Ich wollte ich wollte mit meinem Beitrag nur dem Verfasser helfen.
Als Elektrosachverständiger bin ich nicht gegen PV und gegen Erdwärmepumpe.
Muss aus meiner Erfahrung heraus jedoch zur Solarthermie raten.
PV bringt pro Quadratmeter keine 20 % der solaren Einstrahlung ins Haus.[...]


Armes Deutschland,

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 14.01.2020 19:56:45
0
2891321
Ja...

Besonders vor den Hintergrund....

Meine Heizkosten in kWh Strom liegen gleichauf mit den Haushaltskosten kWh Strom

Wieso also nicht beides zusammenlegen und mit PV gegen beides arbeiten.....


Na ja... und zum Thema ...böser...böser Energiekolaps:

Ja ja...der ist immer so oft da... das es keiner merkt

Das ist wie mit....." Bald ist das Öl so teuer dann kann sich keiner mehr das Autofahren leisten"

Ich sehe das jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit


Kaum Autos da.... ha ha ha

Verfasser:
Brennwertoldi
Zeit: 14.01.2020 20:20:38
3
2891342
Hilfreich wäre für den Themenersteller sicherlich eine Amortisationsrechnung. 4711

4711 von was redest du Luftwärmepumpe oder Erdwärmepumpe?
Der Unterschied zwischen beiden ist in einem kalten Winter erheblich, wahrscheinlich hast du noch keinen erlebt.
Weiterhin spielt bei der Wärmepumpe das Haus eine große Rolle und der Warmwasserverbrauch.
Ich kenne beispielsweise keinen Luftwärme Pumpenbesitzer der ohne Holzofen glücklich geworden ist.
Jede Rechnung ist derzeit unseriös, da die Strompreise nach Abschaltung der Atomkraftwerke unkalkulierbar ist, die Besitzer von Gaskraftwerken in und um Deutschland lachen sich schon jetzt ins Fäustchen.
Jeder neue PV Anschluss wird einen intelligenten Stromzähler bekommen und dann einen börsenähnlichen Strompreis bezahlen müssen der in der Dunkelflaute unter Umständen durch die Decke geht.
Ich staune immer wieder wie fachfremde mit der komplizierten Sachen Strom umgehen und den Strom Konzernchefs glauben dass die Stromversorgung sicher ist obwohl diese ihre Verantwortung vor langer Zeit vollständig abgegeben haben und nur noch die Bundesnetzagentur die Stromversorgung garantieren kann.
Es gibt jedes Jahr mehr kritische Versorgungssitusationen, wenn du wüsstest was derzeit fast jeden Tag in unserem Stromnetz los ist würdest du niemanden eine reine Stromheizung empfehlen.
Ich stehe für Ressourcenschonung, nicht nur beim Strom.
Unser Stromnetz ist nur noch nicht zusammengebrochen, weil es noch immer jemanden gegeben hat der für viel Geld seinen Notstromer ans Netz gebracht hat.
Die Geldumverteilung über den Strom von unten nach oben kann nicht ewig gut gehen

Verfasser:
mdonau
Zeit: 14.01.2020 20:37:56
0
2891354
Das stimmt zum Teil sogar, Netzgebühren, EEG Umlage
Etc. Sollten nicht nur von den kleinen Verbrauchern
Getragen werden.
EEG-befreiung von Golfplätzen ist eine Frechheit.

Zum Thema Gaskraftwerk: https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/erdgas-gaskraftwerke-sind-nicht-ausgelastet/6984280-2.html

Instabilität im Stromnetz kommt von Zockern

Verfasser:
HFrik
Zeit: 14.01.2020 20:59:24
5
2891370
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
Ich wollte ich wollte mit meinem Beitrag nur dem Verfasser helfen.
Als Elektrosachverständiger bin ich nicht gegen PV und gegen Erdwärmepumpe.
Muss aus meiner Erfahrung heraus jedoch zur Solarthermie raten.
PV bringt pro Quadratmeter keine 20 % der solaren Einstrahlung ins Haus.[...]

Kleiner Tipp: Du musst die 20% der PV mit dem COP der WP multiplizieren. Dann bringt die Kombination WP+PV auf einmal bei COP 4 - als JAZ hier im Forum eher im unteren Bereich - 80% Wirkungsgrad, bei COP (JAZ)5 bei den meisten SoleWP-Betreibern hier im Forum (Nicole 4711 gehört dazu ) 100% Wirkungsgrad, und bei den mit gut ausgelegten Ringrabenkollektoren - im Falle von Frank (Fdl1409) sogar bei Heizkörperheizung mit COP / JAZ nahe 6 dann auch mal 120% Wirkungsgrad. Dort kommt die ST nicht mal ansatzweise mit. Vor allem weil sie die 60% wirkungsgrad nur im Sommer schafft. Im Winter fällt der Wirkungsgrad schnell bis auf 0 ab, während der Wirkungsgrad der PV um etwa 0,5% mit jendem °K um das die Temperatur fällt, ansteigt.
Solche einfachen Fehler sollten einem E-Technik Sachverständigen nicht passieren.

Ansonsten - bezüglich Dunkelflaute mal die Meinung der Europäischen Stromnetzbetreiber ansehen, die im PRojektE-Highways 2050 im 100%-EE-Szenario festgestellt haben dass das durchaus geht - weil zum einen Dunkelflaute ein lokales (i.d.R <1500km) Problem ist, in anderen Bereichen windet es dann und die Sonne scheint. Und zum zweiten besonders kalte Tage metrologisch praktischzwingend sonnig (klare Nächte) und meist auch recht windig (Ostwind) sind - sonst kommt die Temperatur nicht so weit unter Null.
Ich vermute mal dass Dir nicht bewist ist dass wir heute schon ein aus gekoppelten Verbundnetzen bestehendes Eurasisch-Afrikanisches NEtz haben, zu dem - finanzierung ist bereits gesichert - wohl demächst auch Australien stösst. Nur die Leistungsfähigkeit des Netzes ist noch nicht hoch genug. Überlege mal wie wahrscheinlich es ist, dass zwischen Lissabon und Wladiwostok wirklich überall totale Windstlle herrscht. Und vom Nordkap bis Sydney den ganzen Tag die Sonne nicht scheint. Das ist selbst in einem kleineren Teil dieses Netzes völlig unplausibel.

Und als Stromsachverständiger sollte Dir bekannt sein, dass man heute mit HGÜ über 2 Drähte Leistungen von 12 GW (und mehr) über tausende Kilometer problemlos austauschen kann.

Denk nochmal nach.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.01.2020 21:12:32
0
2891376
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
Hilfreich wäre für den Themenersteller sicherlich eine Amortisationsrechnung. 4711

4711 von was redest du Luftwärmepumpe oder Erdwärmepumpe?
Der Unterschied zwischen beiden ist in einem kalten Winter erheblich, wahrscheinlich hast du noch keinen erlebt.


Ich glaube ich hätte noch Ironietags setzen sollen. ;-)

Du empfiehlst eine STA aufgrund deiner Erfahrungen. Was sie gekostet hat, welche Erträge sie gebracht hat, bleibt völlig offen.

Ich kann zumindest rechnerisch begründen, warum WP-PV die günstigere Alternative war. Entscheidend ist aber inwiefern das übertragbar ist.

PS: Strompreissteigerung sehe ich mit einem solaren Deckungsgrad von mehr als 40% relativ entspannt entgegen. Ganz abgesehen davon sinken die Stromgestehungskosten der EE immer weiter und schlagen schon jetzt häufig die Fossilen.
EEG läuft irgendwann aus, während Gas P2G aufbauen muss.

PPS: Ideen, was mit den Milliarden geschehen könnte, gibt es reichlich. CSU-Chef Markus Söder schlug vor, das Geld für eine Senkung der Strompreise zu nutzen. "Davon hätten alle was - sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher", sagte der bayerische Ministerpräsident. Denkbar sei etwa eine Senkung der Umlage für Erneuerbare Energien (EEG) oder der Stromsteuer.



Meldung von heute.

Verfasser:
Brennwertoldi
Zeit: 14.01.2020 22:41:42
3
2891441
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
[...]

Aus der Steckdose?


Ja Annalena-Strom

Verfasser:
Brennwertoldi
Zeit: 15.01.2020 00:48:05
0
2891515
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
[...]

Kleiner Tipp: Du musst die 20% der PV mit dem COP der WP multiplizieren. Dann bringt die Kombination WP+PV auf einmal bei COP 4 - als JAZ hier im Forum eher im unteren Bereich - 80% Wirkungsgrad, bei COP (JAZ)5 bei den meisten SoleWP-Betreibern hier im Forum (Nicole 4711 gehört dazu ) 100%[...]


Ich freue mich das ihr so gute Wärmepumpenanlagen habt. Mit Erdwärmepumpe ist so einiges möglich, leider baut die Mehrheit und das in zunehmenden Maße Luftwärmepumpen. Euch von den Vorteilen der Solarthermie überzeugen zu wollen ist mir zu aufwendig, denn keiner von euch erreicht 20 % und ich habe von mindestens 60 % geschrieben und mit diesen Zahlen habt ihr die Rechnung aufgemacht. Ich erzeuge solarthermisch ca. 55 % der Heizenergie und spare Strom durch Betrieb des Geschirrspülers und der Waschmaschine mit warmem Wasser seit 17 Jahren.Die nächste geplante 40 m² Thermie Anlage kostet übrigens keine 15.000 €.
Ich habe schon vor 25 Jahren von einem großen Ost-West Verbundnetz geträumt nannte sich Dessertec.
Vor dieser Zeit habe ich bereits einen Verbundnetz kennengelernt welches von Eisenach bis in den Ural reichte. 95 % hat das auch gut funktioniert einen Ausgleich über die Zeitzonen. Wenn die DDR allerdings richtig in Not war fiel an der polnischen Grenze der Schalter. Die Arbeiter wurden teilweise nach Hause geschickt und konnten ihre Schicht am Sonnabend oder Sonntag nacharbeiten.
Die neue Gleichstromübertragung ist eine tolle Errungenschaft, aber schau dir mal an welche Leistung das bald in Betrieb gehende Kabel nach Norwegen übertragen kann.
Das europäische Verbundnetz ist bereits sehr ausgedehnt, die übertragbare Leistung reicht meistens nur aus um Kraftwerksausfälle aus zu gleichen. Ich hab mir das Leitungsnetz in Südeuropa angeschaut und fand es nicht sonderlich vertrauenerweckend.
Ich kenne die 100 % Studie nicht, wäre interessant wer sie finanziert hat. Ich hab nur eine vernommen die mit Wetterfröschen gemacht worden ist und die Stellen fest, dass zu bestimmten Wetterlagen in ganz Europa nahezu kein Wind weht.
Ohne Afrika wird es nicht annähernd funktionieren. Der kleine Nachteil von Strom dass er genau in der Sekunde erzeugt werden muss in der er verbraucht wird bestimmt das Geschehen.
Technisch ist ein großes Verbundsystem theoretisch möglich, wird aber an der Gier der Geldgeber scheitern, außer wir wechseln zum chinesischen Staatssystem.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.01.2020 02:50:33
0
2891524
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Brennwertoldi Beitrag anzeigen
[...]



Du empfiehlst eine STA aufgrund deiner Erfahrungen. Was sie gekostet hat, welche Erträge sie gebracht hat, bleibt völlig offen.



Ich kenne das System, dass bei Brennwertoldi installiert ist, aus einer Reihe von Gründen sehr genau.

Vor rund 20 Jahren sahen Optimisten in diesem Prinzip den Einstieg in ein beginnendes europäisches Solarzeitalter, ein älterer Bericht dazu siehe

Solardach - eine Erfolgsgeschichte aus Deutschland!

Über Kosten für Komponenten, zur Installation und über Erträge findet man in der älteren Literatur und auch im Forum eine Fülle von Material, Amortisationsberechnungen ebenfalls, ältere Forumsteilnehmer erinnern sich eventuell noch an den User „BUSOKUNDE“ der hier oft begeistert von seinem System berichtet hat.

Eine ganze Reihe von BUSO - Anlagenbetreibern hat in D jahrelang gemessene Anlagenerträge monatlich ins Internet gestellt, eine noch heute gut funktionierende Anlage in unserer Region und ihren Betreiber kenne ich persönlich.

Das ursprüngliche Anlagenkonzept Solardach war wirtschaftlich kaum schlagbar.
Das Prinzip des Indachkollektors mit Holzrahmen und Verblechung stammte ursprünglich aus A und wurde auf die speziellen Verhältnisse in Sachsen und Thüringen in der der Nachwendezeit angepasst, wo zahlreiche Dächer mit Schiefer bedeckt waren, die sanierungsbedürftig waren.

Dachsanierungen von Schieferdächern waren und sind sehr kostenintensiv.
Die Basisidee des Solardachs bestand darin, dass die vollständige Ausnutzung der Dachfläche fmit Indachkollektoren eine Sanierung des alten Hartdachs mit neuen Schiefer vermieden wird und dabei gleichzeitig mit Anlagengrößen deutlich über 25 m² hohe solare Deckungsgrade möglich wurden.

Dieses Konzept hat in den neunziger Jahren bis etwa 2005 in Regionen mit Schieferdächern hervorragend funktioniert.

Bei der Installation des gleichen Anlagenprinzips mit anderen Dachdeckungen , z. B. der deutlich günstigeren Frankfurter Pfanne, war die baukostenseitige Kosteneinsparung deutlich geringer.

Ein besonderes rechtliches Problem bei den sogenannten Solardächern war, dass der Installationsbetrieb anschließend in der Gewährleistung für die Dichtheit des Daches stand.

Aus einer Reihe von Gründen, die nichts mit der ursprünglichen technischen Idee zu tun haben. Ist dieses spezielle Solardach heute nicht mehr am deutschen Markt.

Trotzdem ist es gut nachvollziehbar, wenn hier ein Anlagenbetreiber mit langjährigen Erfahrungen über seine sehr guten Erfahrungen mit dem speziellen Prinzip berichtet und Solaranlagen mit großen Kollektorflächen (>20m²) für den Anwendungsfall EFH empfiehlt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Prinzip unter den neuen Rahmenbedingungen ab 2020 wieder Marktanteile gewinnen wird.

Es besteht bei der Installation im Gebäudebestand eine Gemeinsamkeit mit Wärmepumpenlösungen.

Die Bauvoraussetzungen müssen genau geprüft werden, eine Installation auf Teufel komm raus aus ideologischen Motivierungen ist vertrieblich riskant.

Diese Erfahrung wurde speziell am deutschen Markt von einigen Firmen gemacht, die sich auf dieses spezielle System Solardach spezialisiert hatten.

Indachmodulkollektoren sind übrigens noch immer am deutschen Markt erhältlich und überall dort sinnvoll einsetzbar, wo auch Dachsanierungen notwendig werden.

Auch hier ist eine Parallele zu WP erkennbar.

Wenn umfangreiche Sanierungen an der Gebäudehülle anstehen, ist eine Prüfung auf eine Heizungsmodernisierung mit WP auf jeden Fall sinnvoll.

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 15.01.2020 07:56:29
1
2891562
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Ich kenne das System, dass bei Brennwertoldi installiert ist, aus einer Reihe von Gründen sehr genau.
[...]

Über Kosten für Komponenten, zur Installation und über Erträge findet man in der älteren Literatur und auch im Forum eine Fülle von Material, Amortisationsberechnungen ebenfalls, ältere Forumsteilnehmer erinnern sich eventuell noch an den User „BUSOKUNDE“ der hier oft begeistert von seinem System berichtet hat.


Dann die für den Themenersteller doch einfach mal einstellen, damit dieser eine Vorstellung bekommt, wieviel da runter zu holen und nutzbar ist.

Dass die STA aufgrund der sicher steigenden Gaspreise mehr Nachfrage erfährt ist verständlich. Ob es clever ist eine teure STA sich aufs Dach zu bauen, um weniger vom (hoffentlich) noch teureren Gas zu verbrauchen, steht dahin.

Hier wurden v.a. steigende Stromkosten als Argument gegen WP-PV vorgebracht. Das ist vor dem Hintergrund der möglichen solaren Deckungsquote schon schwierig nachvollziehbar, mehr aber noch vor dem Hintergrund, dass die Staatsquote im Strombereich anfängt zu sinken, während sie im Gasbereich erst beginnt richtig fahrt aufzunehmen.

Wer seinen Öler rausschmeißt sollte intensiv darüber nachdenken gleich weg von den fossilen zu gehen. Klimaneutralität bis spätestens 2050! Ansonsten hat man gute Chancen entweder sauteures P2G verheizen zu müssen oder in wenigen Jahren dann doch nochmal den Energieträger zu wechseln...

Aktuelle Forenbeiträge
Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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