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Elektroautos
Verfasser:
Martin206
Zeit: 18.01.2020 22:38:05
3
2894210
So, nun war ich mal gut ein Jahr nicht da, mal den Stand checken:

Wer hat sich denn inzwischen (zuletzt war ich Hebst 2018 da) ein E-Auto gekauft?

__

Ich hab jetzt auf der Zoe völlig unproblematische 60.000km drauf (seit Ende Juni 2017).
Gut, Renault-typisch war am "Fahrwerk" was, ein Traggelenk war wohl kaputt ...ging auf Garantie (hab 5 Jahre abgeschlossen).
Reichweite ist wie zu Beginn.
Immer wieder hab ich mal Touren mit 250-350km einfach mit Boot am Dach absolivert ...30-60 Min. Zwischenladen (in der Regel Mittagspause, einmal hab ich die Zeit einfach genutzt und im Einkaufscenter neben der Ladestation meine Einkäufe für den Campingtrip gemacht - wäre ja eh nötig gewesen).

Die Ladeplätze beim Arbeitgeber (4 Anschlüsse je 22kW) sind sehr gut frequentiert, man spricht sich per WA ab, klappt prima. Grob überschlagen dürften es 3 Tesla Model S sein, dann 2 Model 3, ein LEAF, ein Smart, 3 BMW i3, 4 Zoe, 1 Kona, 2 Audi A3 e-tron (PlugIn), ein Passat GTE (PlugIn), ein Plug in von Mercedes. 18 die akt. laden.
Es ist immer noch kostenlos (vorerst bis Ende 2020), leider ist nichts bekannt von einer Erweiterung der Ladepunkte ...ich denke aber spätestens im Winter 20/21 wird es einfach nicht mehr ausreichen.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.01.2020 22:42:51
0
2894211
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Carwow fuhr das Model 3 mit 25,7 kWh/100km,...


Bei 434 km und 75 kWh Kapazität ergibt sich ein Verbrauch von 17,3 kWh/100 km.

Das ist angesichts der beim Model 3 fehlenden Wärmepumpe nicht ungewöhnlich hoch.

Gruss
Frank F.

P.S.: Der e-Niro kommt bei 410 km und 64 kWh Akku auf 15,6 kWh/100 km. Eingedenks WP im Rahmen.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.01.2020 09:03:10
0
2894360


Sono Motors hat es geschafft.

Als cleveren Schachzug haben sie mit Renault eine Vereinbarung getroffen, dass man den neuen ZOE Z.E. 50, in der höchsten Ausstattungslinie Intens als R135, für 24 Monate für 109 Euro plus 74 Euro Akkumiete bekommen kann (7.500 km p.a.). Anzahlung 0 Euro.
13 Händler in D sind zuständig. Wir haben den in Köln ausgewählt.

Sollte der Sion früher geliefert werden, kann man den ZOE problemlos vorzeitig zurückgeben.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 19.01.2020 10:42:23
3
2894422
Habe schon erwähnt dass ich meine Ladestrategie mit meinem Tesla Model 3 komplett geändert habe.

Grund: ich habe festgestellt dass die Differenz zwischen Verbrauch ab Stromzähler und Verbrauch laut Bordcomputer extrem groß ist. Am Zähler brauche ich bis zu 50% mehr, was bedeutet dass irgendwo ein Drittel des Stroms verloren gegangen ist.
Ganz genau messen und berechnen konnte ich es nicht, weil ich immer wieder mal kostenlos geladen habe und, um es genau zu berechnen, bei gleichem SOC ablesen und nur den Strom ab eigener Steckdose berücksichtigen müsste.

Beim BMW i3 war das viel weniger, etwa 14% Ladeverlust bei Ladung mit 230V 12 A, also etwa 2,8 kW.

Diese Verluste haben mich natürlich geärgert.
Habe bis Anfang Dezember mit Schuko geladen bis 13A, 3 kW. Dann habe ich mir einen Campingstecker anbringen lassen und kann bis 16A, 3,7 kW laden.

Meine Ladestrategie war Maximierung des PV-Eigenverbrauchs. Da in den Wintermonaten der PV-Strom bei mir auf keinen Fall ausreicht brauchte ich dazu lange Laufzeit und habe so gut es ging die Sonne genutzt. Sobald die Einspeisung um 500 Watt oder mehr über dem sonstigen Verbrauch lag habe ich die Ladung gestartet. Teilweise dann nur mit reduzierter Leistung. Nicht unter 10A, 2,3 kW weil ich wusste dass der Wirkungsgrad dann deutlich abnimmt.

So habe ich im Dezember von einem PV-Ertrag von 325 kWh nur 47,1 kWh eingespeist, also etwa 15%.

Wo kommen nun diese hohen Verluste her.
Der reine Ladeverlust dürfte bei Ladung mit 10 - 16A nach dem was mir bekannt ist nur bei 8-10% liegen. Dazu kommt der Vampirverlust. Den kann ich nicht genau beziffern. Von dem, was über Nacht laut Display verloren geht bekommt man einen Teil zurück wenn man fährt und der Akku sich erwärmt. Dieser Verlust kann aber nicht annähernd erklären, wieso zwischen Zähler und Akku eine so hohe Differenz liegt.

Auf die richtige Spur hat mich dann ein Faden im Tesla Fahrer und Freunde Forum gebracht. Dort wurde berichtet dass der Akku aktiv geheizt wird, wenn er kalt ist, und zwar schon ab 10°. Da ich hier selbst im rekordverdächtigen Jahr 2019 nur eine mittlere Temperatur von 8,3° hatte kommen solche Akkutemperaturen einen erheblichen Teil des Jahres vor.

Ich habe keine Überwachunsgsoftware wie Teslafi, mit der ich direkt die Akkutemperaturen und Stromflüsse ablesen kann. Man kann aber bei der Ladung direkt am Display und auch in der App sehen, ob geladen wird oder nicht. Und zwar wird dort jeweils der Ladestrom, die Spannung und der Reichweitengewinn pro Stunde angezeigt.

Wenn ich bei zu kaltem Akku lade wird zunächst einmal der gesamte Ladestrom für die Akkuheizung verballert. 3,7 kW gehen rein, werden im Motor in Wärme verwandelt und mit dem Kühlwasserstrom über die Superbottle in den Akku gepumpt. Erst wenn der warm genug ist beginnt die Ladung. Man sieht während der Heizzeit einen Reichweitengewinn von 0 km /h, flickert auch mal zu 1 km / h. Sobald die Ladung beginnt wechselt das zu 22-23 km / h. Es wird nicht mit Teilleistungen gearbeitet, der ganze Strom geht entweder in die Heizung oder in den Akku.

Erstmals habe ich dann am 11. Januar geschaut was passiert. Ab 10:00 mit 16A geladen. Der Akku war kalt, aber ohne Schneeflocke.
Die ersten 27 Minuten wurde nur geheizt, insgesamt 1,7 kWh sind in die Akkuheizung geflossen.

Am nächsten Tag bin ich anders vorgegangen. Es war nachts kalt bis -5,3°. Habe nicht morgens geladen, sondern habe zuerst mittags eine Fahrt gemacht. 15,5 km hin und zurück mit einer Stunde Pause dazwischen. Danach lag die Reku laut der gepunkteten Linie im Display bei etwa 25%. Diese Linie kann man als indirekte Anzeige der Batterietemperatur verwenden. Ladung gestartet, diesmal hat es 17 Minuten gedauert bis die Akkuheizung abgeschaltet wurde. Hat also gut 1 kWh verbraucht, deutlich weniger als am Vortag.

Bei Abschaltung der Akkuheizung und Beginn der Ladung lag die Anzeige der Reku bei etwa 50%. Man kann also davon ausgehen dass die Akkuheizung nur dann nicht aktiviert wird wenn die Anzeige der Reku oberhalb 50% liegt, und dass desto mehr verheizt wird je kälter der Akku ist.

Habe noch einmal am vergangenen Mittwoch geladen. Da hatten wir eine sehr milde Nacht mit min. 7,4°, letzte Fahrt am vorigen Abend. Der Akku sollte also mindestens noch 8° warm sein. Auch da gingen noch 15 Minuten, 0,9 kWh in die Akkuheizung.

Zwecks Maximierung des PV-Eigenverbrauchs hatte ich im Dezember an 26 Tagen geladen und insgesamt 36x die Ladung gestartet. Es kam oft vor dass ich vormittags geladen habe, dann unterwegs war und später noch mal geladen.

Dies ist natürlich extrem ungünstig für die Verluste, weil jedesmal zuerst die Akkuheizung läuft. Schätze dass ich im Dezember mindestens 40 kWh von ab Zähler geladenen 273,9 kWh in der Akkuheizung verloren habe.

Um das zu minimieren muss ich anders laden. Sollte nicht so viele kurze Ladungen machen sondern wenige lange und zusätzlich versuchen, einen nach längerer Fahrt schon erwärmten Akku zu nutzen.

Am Mittwoch habe ich, weil ein sonniger Tag bevorstand, schon ganz früh um 06:00 zu laden begonnen. Die Nacht davor war ja wie gesagt sehr warm. Habe 27 kWh geladen, dann 62 km gefahren. Bei Abfahrt Reku bei 75%. Als ich zurück kam lag die Reku bei 100%, Akku also optimal warm. Noch einmal 11 kWh geladen. Diesmal ging der Strom direkt in den Akku ohne vorherige Akkuheizung.
An diesem Tag habe ich insgesamt 38 kWh geladen und davon 0,9 kWh = 2,4% für die Akkuheizung verbraucht.

Es macht keinen Sinn in einem Monat noch zusätzliche 50 kWh Eigenverbrauch herauszukitzeln wenn ich dadurch zusätzliche Verluste von 20..30..40 kWh erzeuge. Im Dezember habe ich je Ladevorgang nur 7,6 kWh geladen.

Jetzt werde ich also nicht mehr jeden Sonnenstrahl nutzen, sondern die Verluste zu minimieren versuchen. Werde sehr viel seltener laden, um dann von z.B. 30% SOC auf 80% SOC zu laden. Die wenigen sonnigen Tage kann man ja zumindest teilweise ausnutzen. Ich werde es ausnutzen wenn der Akku warm ist und werde eher nicht bei ganz kaltem Akku morgens laden sondern eher bei deutlich wärmerem Akku nachmittags oder abends. Das wird auch oft mal eine ganze Nacht durch gehen, was sehr gut für das Netz ist. Und ich werde nicht mehr mit geringer Leistung laden, sondern immer die vollen 16A.

Ich erwarte dass auch in der Übergangszeit der Akku oft unterhalb der Schwelle liegt und geheizt werden würde. Dann gibt es aber genug Sonnenstunden dass ich zu annähernd 100% solar laden kann. Muss nur etwas aufpassen dass die Reku oberhalb 50% liegt bevor ich zu laden beginne.

Der Akku wird übrigens nicht während der Fahrt geheizt, auch wenn er kalt ist. Ausnahme: man steuert über das Navi einen Supercharger an.

Grüße
Frank

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.01.2020 10:46:24
0
2894427
Das mit "0 Euro Anzahlung" scheint nicht zu stimmen.
Im Sono-Flyer steht etwas von Einrechnung der 3.100 Euro BAFA-Förderung.
Das ergäbe 129 Euro im Monat zusätzlich.

Dann würden wir dankend auf das "grosszügige" Angebot verzichten.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.01.2020 11:20:54
1
2894445
Hallo Frank,
irgendwie passen die Zahlen von carwow nicht richtig, wenn man den
gegen Ende des Videos, 24:02, kurz auf dem Display ablesbaren Verbrauch
von 257 Watt in Rechnung stellt? Bei 296 Meilen?
https://www.youtube.com/watch?v=ZH7V2tU3iFc


Hallo Frank, :-)
ich habe die selben Beobachtungen gemacht und bin dazu übergegangen bei
Kälte nur noch direkt nach der Fahrt zu laden. Von meiner PV kommt z.Z. eh
leider nicht viel.
Ich hoffe, die Akkutechnik wird da noch Fortschritte machen, weil die stark
eingeschränkte Rekuperation mit kaltem Akku finde ich auch nicht schön und
bei Landstraßenfahrt dauert das bei mir ewig, bis die volle Reku wieder gegeben
ist.

Grüsse

winni

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 19.01.2020 11:31:00
1
2894454
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich werde es ausnutzen wenn der Akku warm ist und werde eher nicht bei ganz kaltem Akku morgens laden sondern eher bei deutlich wärmerem Akku nachmittags oder abends. Das wird auch oft mal eine ganze Nacht durch gehen, was sehr gut für das Netz ist. Und ich werde nicht mehr mit geringer Leistung laden, sondern immer die vollen 16A.

Hallo Frank,

das kann nur ein Zwischenschritt sein. Das Ziel sollte sein, die Superbottle...



https://www.teslarati.com/tesla-model-3-superbottle-disruption-video/

... mit einem weiteren Anschluss zu versehen, der eine Verbindung mit dem Rücklauf der WP-Heizung Deines Hauses ermöglicht. Diese "thermische Reichweitenerhöhung" könnte sich sogar positiv auf die JAZ der WP auswirken...:-)

Grüße
Stefan

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.01.2020 11:33:16
0
2894457
Sorry, Zahlendreher, es waren 269,7 Meilen = 434 Kilometer.

Bei dem Verbrauch müßte das Model 3 LR eine nutzbare Akkukapazität
von 111 kWh haben, schön wärs....

Grüsse

winni

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 19.01.2020 12:05:03
0
2894475
Ich hoffe, die Akkutechnik wird da noch Fortschritte machen, weil die stark
eingeschränkte Rekuperation mit kaltem Akku finde ich auch nicht schön und
bei Landstraßenfahrt dauert das bei mir ewig, bis die volle Reku wieder gegeben
ist.


Ja, bei Tesla ist der Akku das höchste Heiligtum, dem alles andere untergeordnet wird. Man verspricht ja eine Lebensdauer von 800.000 km für den großen Akku. Halte ich auch für realistisch, aber die Funktionen werden, um das zu erreichen, schon eingeschränkt.

Wir hatten in den letzten 24 Stunden hier Temperaturen um den Gefrierpunkt und die Reku ist aktuell bei Null. Dadurch verliert man natürlich auch etwas. Bei mir heute nicht so schlimm, weil ich gleich auf den ersten 7 km um 200 m klettere. Da brauche ich keine Reku und auf der Fahrt bergab werde ich etwas haben um mit vorausschauender Fahrweise nicht mechanisch bremsen zu müssen.

Bin froh dass der Akku wenigstens während der Fahrt nicht geheizt wird. Das macht man wohl deshalb nicht weil sonst die Reichweite sichtbar abstürzen würde.

Ich hoffe dass die nächste Akkuchemie weniger Innenwiderstand hat und auch bei Kälte nicht so leidet, wie das zum Beispiel bei Lithiumtitanat der Fall ist.
Eine Wärmepumpe würde schon Sinn machen. Gerade für die Akkuheizung würde die ihre Vorteile voll ausspielen können, denn die Senke ist ja kalt. Die Heizung über den Motor ist ziemlich ineffizient. Es wird ja nicht nur der Akku aufgeheizt, sondern auch der Motor und der Kühlkreislauf. Da geht eine Menge verloren.

Enttäuschend finde ich dass man schon bei recht milden Temperaturen Einschränkungen hat. Das geht ja schon bei +10° voll los, die Reku geht sogar bei noch höheren Temperaturen runter.

Beim i3 habe ich derartiges nie beobachtet. Da wurde niemals der Akku geheizt. Habe nur einmal etwas gemerkt, als bei -16° das Gaspedal deutlich schwächer ansprach.

Mit der Effizienz des M3 während der Fahrt bin ich nicht unzufrieden, obwohl ich deutlich höher liege als beim i3. Aktueller Stand seit 8. August 136 Wh/km.
Aber wie gesagt sind die sonstigen Verluste ab Zähler wesentlich höher als beim i3. Denke es wird nicht viele Fahrer geben die ab Zähler unter 20 kWh bleiben übers Jahr.

@pflanze

Ja, das wäre es ;-)

Grüße
Frank

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.01.2020 12:10:16
0
2894479
Eine Lösung des "Kälteproblems" stellt das Abstellen in einer Garage dar.

Unser ZOE verbraucht zwar keinen Strom für eine Batterieheizung, aber mit wärmerem Akku ist die Ladeleistungsreduzierung deutlich geringer.

Dann sind auch bei leichten Minusgraden Ladeleistungen an die 20 kW möglich. Dann beträgt der Ladeverlust um die 5 %.

Gruss
Frank F.

P.S.: Wir liegen beim ZOE incl. Verlusten etwas über 15 kWh/100 km.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.01.2020 12:16:14
1
2894487
Ich Blödmann...
Ich habe die 257 Watt nicht auf Kilometer umgerechnet, wären dann
159,69 Watt/km und damit völlig realistisch für 7 Grad Aussentemperatur.
Sorry.

winni

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.01.2020 12:25:56
0
2894493
Hallo Winni,
dann ist ja Deine und auch meine Welt wieder i.O. 😉

Gruss
Frank F.

P.S.: Der e-Niro scheint trotz seines deutlich schlechteren cw-Werts nicht weniger effizient als das Model 3 zu sein. Das deutet auf einen sehr effizienten Antrieb hin.
Beim e-Niro bin ich auf den Ladeverlust gespannt.
Beim 2020er, mit 11 kW 3-phasig, hält er sich hoffentlich in Grenzen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.01.2020 19:35:39
2
2894859
Nyland hat einen neuen Vorteil der E-Mobilität festgestellt, deren Fahrer
essen viel Fast-Food während der Ladepause, bekommen deshalb
schneller Krebs, sterben jünger und das ist gut gegen die Über-
bevölkerung, der eigentlichen Ursache des CO2-Problems :-)
https://www.youtube.com/watch?v=mzQVpp2OA-0
(19:18)

Grüsse

winni
P.S. ja die Kias scheinen ziemlich effizient zu sein. In der aktuellen AMS
ist ein Bericht von einem 24 Stunden-Rennen, Ladeleistung maximal 20 kW
erlaubt, auch Model 3 am Start und ein Kia-Soul gewinnt. Allerdings fiel der
Tesla Roadster in Führung eine halbe Stunde vor Ende aus und der muss
schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben...

Verfasser:
kub0815
Zeit: 19.01.2020 22:03:15
0
2894978
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Nyland hat einen neuen Vorteil der E-Mobilität festgestellt, deren Fahrer
essen viel Fast-Food während der Ladepause, bekommen deshalb
schneller Krebs, sterben jünger und das ist gut gegen die Über-
bevölkerung, der eigentlichen Ursache des CO2-Problems[...]


Warum nicht mit Max 43kw AC laden dann würde eine alte Zoe gewinnen.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 19.01.2020 22:22:19
0
2894988
Zitat von kub0815 Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]


Warum nicht mit Max 43kw AC laden dann würde eine alte Zoe gewinnen.


Genau genommen haben sich 2 Teams einen 22kW AC Anschluss teilen müssen - mehr war leider an der Rennstrecke nicht realisierbar. Ladebedingungen für alle gleich ;-) PUNKT

Diverse Teams habe ihren 22kW AC nach 22kW DC Wandler mitgebracht, weil die Fahrzeuge halt seltenst 22KW AC laden können.

nur mal so

LG jogi

Verfasser:
sukram
Zeit: 22.01.2020 13:37:50
2
2896684
Es wird gebeten, die Contenance zu behalten ;-)

Klartext: Das Elektroauto ist teuer – und wird es auch bleiben
(Clemens Gleich / Heise)

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.01.2020 15:41:26
2
2896755
Nun, die Prognose dass E-Autos nie billiger werden können als Verbrenner ist etwas mutig, und im Widerspurch zu den Prognosen eigenetlich sämtlicher Automobilhersteller.
Aber dazu darf jeder seine eigene Glaskugel bemühen. Ebenso wie bei der frage wie viele kWh denn nun z.B. ein Praxistauglicher Corsa oder äquivalentes haben muss.
Die Automobilindustrie meint, der Kippunkt beim Preis läge etwa bei 100€/kWh Speicher. Die man für erreichbar hält. Ein Corsa mit 100kWh hätte da noch 10.000€ Batteriekosten, was wohl nicht tun wird. Ein Corsa mit 50kWh hätte 5000€ Batteriekosten, das kann sich dann schon ausgehen in der Grosserie. Denn die Kosten für Antriebsstrang +Abgasreinigung fallen ja fast vollständig weg, damit das halbe Auto (der E-Motor für nen Corsa kostet ein Appel und ein Ei)
Wenn er damit die MAximale Reichweite eines Benzin Corsas nicht erreicht: dürfte Wurst sein, da der Nutzer dank tanken in der Garage dennoch viele Fahrten zur Tankstelle spart, und dann halt bei der Urlaubsfahrt davon einige Minuten wieder zum Laden investieren muss.
Ist aber am Ende Wurst, wenn im nächsten jahr der Anteil der E-Autos bei 3,6% der Zulassungen liegt nähern wir uns nach Erfahrungen in anderen Märkten bereits dem Kipppunkt.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 22.01.2020 15:45:31
2
2896759
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Es wird gebeten, die Contenance zu behalten ;-)

Klartext: Das Elektroauto ist teuer – und wird es auch bleiben
(Clemens Gleich / Heise)

Nun Ja, ich habe mich dem vorletzten Satz angeschlossen
Zitat:
Meinen steuerfreien Solarstrom kriege ich als Heimarbeiter auch ohne Auto sehr gut verbraucht. Mein aktueller Plan ist also ebenso antikapitalistisch wie umweltfreundlich: gar kein Auto kaufen.

und habe im Oktober meinen C5 verkauft und Ende Dezember meine Sion Reservierung zurückgegeben - ich brauche, jetzt als Rentner, hier in Köln definitiv kein eigenes Auto. Die private Nutzung meines C5 waren die letzten Jahre <200km/a - davon 150km/a mein Sohn, um seine Mutter zu besuchen - dieses Jahr ist er nicht mehr mit dem Auto, sondern dem ÖPNV gefahren, also blieben dieses Jahr bis Oktober gerade mal <6km private Fahrten übrig, einmal zum Baumarkt ;-).
Als "Ersatz" habe ich mir zu meinem Pedelec noch einen Fahrradanhänger (<100€) gekauft.
Der ÖPNV hält quasi vor dem Haus, ~80m weit weg - nutze ich jedoch so selten, dass sich eine Rentnerkarte derzeit nicht rechnet. Lange Strecken fahre ich schon seit längerem mit der Bahn.
Und wenn es dann doch mal eines Autos bedarf, gibt es carsharing, Mietwagen oder auch mal Taxi. Unterm Strich ist das sowohl ökologisch als auch ökonomisch die sinnvollste Entscheidung.

Nur mal so
LG jogi

Verfasser:
OliverSo
Zeit: 22.01.2020 15:59:34
0
2896770
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Wenn er damit die MAximale Reichweite eines Benzin Corsas nicht erreicht: dürfte Wurst sein, da der Nutzer dank tanken in der Garage dennoch viele Fahrten zur Tankstelle spart


Ein völlig wahllos herausgesuchtes Bild:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/sued/bissingheimer-finden-nach-feierabend-keinen-parkplatz-mehr-id215547577.html

Finde den Fehler...

Wenn E-Autos. wie zur Zeit fast nur ( wie auch bei den hier schreibenden) im wesentlichen von EFH-Besitzern mit eigener Garage für den Zweitwagen und PV auf dem Dach nutzbar sind, wird der Markt so schnell nicht kippen.

Oliver

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.01.2020 16:04:47
4
2896773
Der absolute Prozentsatz derer, die keinen eigenen Garagenstellplatz oder Parkplatz haben ist aber nicht gar zu hoch. In Stadtzentren grosser Städte wohnen eben nicht sooo viele, dass sie eine Mehrheit im Lande bilden - und zudem ist diese Klientel sehr ÖV-Affin. D.h. das sind gegenden mit tendenziell bereits sinkender Autobesitzquote.
Dort kann es sein, dass die Leute beim Umstieg zum E-Auto den Jogi machen und das Auto abschaffen. In Tokyo ist es z.B. bereits sehr unüblich ein egenes Auto zu haben. Entsprechend sind die Staus verschwunden. Tokyo ist in solchen Dingen den deutschen Grosstädten immer etwa 10 Jahre voraus.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 22.01.2020 17:21:59
6
2896825
Clemens Gleich von Heise hat recht mit seiner Berechnung:
Es ist bei seinem Anspruch an ein Auto billiger ein 20 Jahre altes Auto zu fahren als einen Neuwagen zu kaufen (egal ob Benziner, Diesel oder E-Auto auch wenn er es nur für E-Autos betont). Wenn man halt mit Sicherheit auf dem Stand von vor 20 Jahren zufrieden ist und kein Standheizung und Standklimatisierung und kein LED Licht und kein ACC usw haben möchte oder es sich nicht leisten kann oder will - völlig ok.
In meinem Fall ist es billiger gewesen, ein Elektroauto zu kaufen und zu fahren als einen Benziner oder Diesel. Anwendungsfall bei mir ist >30.000km pro Jahr Vollkostenrechnung inklusive Wartung und Verbrauchskosten. Ich kann bei meinem Fahrprofil zu 90% zu Hause und am Arbeitsplatz aufladen.
Wer hat jetzt recht - Clemens Gleich oder ich? Keiner von uns beiden - wir haben halt unterschiedliche Anforderungen und Voraussetzungen.

Eine kleine Geschichte der Elektroautos: Der Mitsubishi I-Miev kam vor weniger als 10 Jahren in Deutschland als erstes Elektroauto eines Autoherstellers für 35.000€ auf den Markt. Eine totale Mistkarre mit null Ausstattung und realistisch weniger als 80km Reichweite im Winter die man nirgendwo aufladen konnte.
Einen VW-E-Up kann man sich mit realistisch 250km Reichweite und auch in allen anderen Eigenschaften besser Stand 2020 für 21.000€ kaufen.
Wer behauptet es gäbe in 10 Jahren keine signifikante Kostendegression bei Elektroautos hat NULL Ahnung vom Thema.
Was die Zukunft der Kosten angeht kennt niemand die Wahrheit. Die Studien die ich hier Forum verlinkt habe z.B. von BNEF gehen davon aus, daß weltweit ab 2030 für >80% aller Anwendungsfälle Elektroautos in Vollkosten billiger sind als Benziner oder Diesel.
Schaun wir mal dann sehn wir mal.

Verfasser:
kova1902
Zeit: 22.01.2020 19:03:50
2
2896888
Wann sollte Tesla pleite gehen?
:)mfg kova

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 22.01.2020 19:55:45
1
2896934
Da haben sich Viele ganz schön verrechnet und damit sind nicht nur die Zocker an den Börsen gemeint.

Allerdings ist die Aktie trotz allem ziemlich volatil.

Gruss
Frank F.

P.S.: EM könnte einige Millarden an "Sondergratifikation" bekommen. Das wäre doch der richtige Zeitpunkt seine Mitarbeiter besser zu bezahlen.

Verfasser:
kova1902
Zeit: 22.01.2020 21:10:09
1
2896983
P.S.: EM könnte einige Millarden an "Sondergratifikation" bekommen. Das wäre doch der richtige Zeitpunkt seine Mitarbeiter besser zu bezahlen.
Da ist was dran , ja definitiv.
mfg kova

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 22.01.2020 22:58:10
3
2897037
Er kriegt kein Cash, sondern Aktien.

Das Geld interessiert ihn nicht. Hat genug.
Wenn er alle Ziele erreicht und Tesla einen Marktwert von 650 Milliarden Dollar erreicht wird er nach 10 Zuweisungen von Bonusaktien etwa 30 % von Tesla halten und ein Vermögen von 200 Milliarden besitzen. Und das ist noch nicht der Deckel. Er hat ja vor Jahren schon gesagt dass Tesla eine billion dollar company werden kann.

Er wird das Geld eines Tages ausgeben um die Kolonisierung des Mars zu finanzieren.
Denke er schreckt keine Sekunde davor zurück alles einzusetzen wenn er ein Ziel hat, das zu erreichen er für wichtig für die Menschheit hält.
Das hat er ja schon mehrfach getan. Er war schon reich und hatte mit 30 mehrere hundert Millionen auf dem Konto. Das hat er in Tesla und SpaceX gesteckt. Als Tesla fast pleite war hat er alles zusammen gekratzt und sogar sein Haus verpfändet. Ist gut gegangen, war aber hoch riskant.

Ich denke dass er von denen ist, denen ich beliebig viel Geld gönne weil ich weiß dass er es gut einsetzen wird. Alle die mit ihm auf Tesla gesetzt haben sind ja nicht schlecht damit gefahren.

Grüße
Frank

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