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Erfahrungen zu Sole-Wp mit Bohrung für Überzeugungsarbeit gesucht
Verfasser:
rheinlahner
Zeit: 24.01.2020 19:32:32
0
2898502
zurück zum Thema, denke in Zukunft wird die der Wärmebedarf durch den Klimawandel nicht weiter steigen, eher mal schwanken. Bei ausreichender Bohrung kann sich die Quelle auch gernmal dann regeneriren.
Würd mich noch freuen auf ein paar Medlungen / Meinungen zum Threadthema.

Schönen Abend bzw. schönes Wochenende euch allen.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.01.2020 10:26:08
0
2898061
Ich habe drei Frauen :-) Jegliche Diskussion zu Behaglichkeit ist vergebene Liebesmühe ;-)

Bei uns kommt leider erschwerend dazu einen Nachbarraum am Bad zu haben, bei dem keine FBH verlegt wurde. Die Kälte des Raumes drückt natürlich rüber ins bad... Und genau an der Wand hätte ne Wandheizung hingepasst...

Schade... Mal schauen, vielleicht gibts man ein Renovierungs rund um schlag, dann kommt da ne Wandheizung rein :-)

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 24.01.2020 10:21:46
0
2898055
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Schöner wäre es aber, wenn mir nicht von 22 Grad auf 25-26Grad hochheizen müssten (wenn unsere Zwerge baden) - sondern nur von 24Grad auf 26Grad :-)

Das ärgert mich heute noch...



Dann läuft da was falsch.
Einmal Wannenbad einlassen, schon sind locker flockig 26 Grad erreicht.

Und übertreiben muss man das mit der Behaglichkeit zudem auch nicht.

Verfasser:
Bramme
Zeit: 24.01.2020 10:18:42
1
2898047
Zitat von passra Beitrag anzeigen


Seltsamer Rückschluss. Wenn die Nachfolepumpe effizienter ist als die Alte, aber den identischen Wärmebedarf bedienen muss, wird sie die Quelle ja WENIGER belasten und es würde auch eine weniger tiefe Bohrung ausreichen.


Der Wärmebedarf des Hauses wird sich auch in Zukunft nicht ändern (bei gleicher NAT, gleicher Innentemperatur, gleichem Warmwasserbedarf usw.)
Wenn die WP mit höherer JAZ läuft, dann verbraucht sie weniger Strom, bei gleicher Wärmeabgabe muss logischerweise die Energieaufnahme aus der Quelle steigen. Die Quelle wird bei besserer JAZ stärker belastet.

Verfasser:
rheinlahner
Zeit: 24.01.2020 10:12:52
0
2898044
also jeglicher Graben scheidet aus, egal ob Ringgraben oder für DV-Lösung. Bei 305qm bleibt nur Bohrung mit Sole-WP oder LWWP. Das Haus hat ja schon eine Fläche von ca. 100 qm dann eine gepflasterte Hofeinfahrt mit Carport auf der Nordseite von ca. 40 qm und im Süden ein Terasse von ca. 20qm. Und wenn ich dann noch Grenzabstände einhalten muss ist keine Fläche mehr da die ich ich mit RGK oder DV nutzen kann und auch von der Länge nicht ausreichend.

Danke trotzdem

Verfasser:
DV-Gergen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 24.01.2020 09:58:21
0
2898026
um von den hohen Kosten einer 99-Meter-Bohrung runter zu kommen bietet sich auf Deinem kleinen Grundstück ggf. eine DOPPELSTOCK-VERLEGUNG von Direktverdampfer-Kollektoren an.
Das sieht so aus:
[img]
[/img]
Eine solche Anlage wurde vor kurzem realisiert - ohne Probleme.
Der Graben wäre 40 Meter lang.
Kurt

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.01.2020 09:40:07
0
2898012
Ein Infrarotheizpanel im Bad - mag nett sein, aber im modernen NEUBAU, sollte Fussbodenheizung + WANDHEIZUNG (Heizschleifen in der Wand) erste Wahl sein.

Wir haben das damals verbummelt - und somit nur FBH mit geringem Verlegeabstand.
Wie erreichen keine 24 Grad - und das ärgert mich noch heute...

Nun haben wir -für warme Handtücher- einen ELEKTRO Handtuchheizkörper an der Wand, und für die schnelle Wärme einen "Heizlüfter".

Schöner wäre es aber, wenn mir nicht von 22 Grad auf 25-26Grad hochheizen müssten (wenn unsere Zwerge baden) - sondern nur von 24Grad auf 26Grad :-)

Das ärgert mich heute noch...

Es gibt immer irgendeine Wand oder evtl. sogar Deckenfläche wo das problemlos möglich wäre.

Wir hätten eine Wandfläche von 3 auf 4 Meter. Da hätte ne Wandheizung nicht gestört.
Und wenn man sich mit Fotos behilft und bemasst, dann weiss man später auch - wo man bohren dürfte, oder auch nicht. D.h. man bemasst etwaige Holzlatten und fotografiert diese.... Dann kann man 10 Jahre später auch noch problemlos mal ein kleines Schränkchen an die Wand hängen :-)

Im Idealfall sollte man die FBH auch unter dusch/Badewann verlegen.
Aber da sträuben sich sicherlich 99% aller Heizungsbauer.
Von daher würde ich eher auf WANDHEIZUNG bestehen....

Und dann im HInterkopf ein Infrarotheizkörper oder .... zusätzlich vorsehen...

Verfasser:
passra
Zeit: 24.01.2020 09:02:12
2
2897980
Zitat von hilfi Beitrag anzeigen
Ich habe noch Rückmeldungen erhalten, dass die Bohrung im Neubau tiefer erstellt werden sollte, als dies aktuell nötig ist.

Hintergrund: Wenn Du in 20 Jahren eine neue WP erstellst, sind diese Geräte womöglich deutlich effizienter als die aktuellen Generationen,


Seltsamer Rückschluss. Wenn die Nachfolepumpe effizienter ist als die Alte, aber den identischen Wärmebedarf bedienen muss, wird sie die Quelle ja WENIGER belasten und es würde auch eine weniger tiefe Bohrung ausreichen.

Verfasser:
msfox
Zeit: 24.01.2020 08:57:43
0
2897974
Zitat von Mu Lei Beitrag anzeigen
Es kosten kaum Betriebskosten, da nur die Solepumpe und die Heizkreispumpe laufen.

Aber nur, wenn die Pumpe auch "passiv kühlen" kann. Das macht nicht jede automatisch.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 24.01.2020 08:40:09
0
2897960
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Bei einer Bohrung sollte man sich ein Alternativangebot geben lassen.
Es gibt was die "Verfüllung" angeht, eine bessere Qualität -als im Standard-
Diese bessere Qualität kostet zwar ein, zwei € pro Bohrmeter mehr.
Man spart dadurch aber zugleich Bohrmeter die umgerechnet teurer[...]

Es gibt sondenverfüllmaterial mit höherer Wärmeleitfähigkeit, was die Leistung steigert. Ebenso gibt es amanderen Ende Estrichmassen die eine höhere Wärmeleitfähigkeit haben - Knauf Largo z.B. die steigern die Leistung der FBH um ca. 5-10%. Estrichleger danach fragen. Wahrscheinlich guckt er dumm weil das noch niemand gefragt hat. Ist er gut, weis er das.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 24.01.2020 08:35:31
0
2897956
Zitat von rheinlahner Beitrag anzeigen
also schon mal vielen Danke für die vielen Rückmeldungen.
Klar ist ein Fbh gesetzt mit den Basics wie VA 10 cm, kompl. unter dem ganzen Wohnbereich, kein Puffer, Kein Überströmventil, mind 17 Rohr usw.
Im Bad gibt es eine Infrarotpanel als Zusatz für die kurze Zeit der "ich brauch es[...]

Wenn Betondecken dann BKA nicht vergessen. Und wenn KWL, dann Nachheiz/Nachkühlregister erwägen...

Verfasser:
rheinlahner
Zeit: 24.01.2020 08:33:10
0
2897953
na wenn ich eine Bohrung auf 99 m machen lasse hab ich ein paar Meter mehr als ich brauch meist. Aber die sind dann gut für die Effizienz und die Regeneration der Wärmequelle. Ich denke auch nicht das es im Preis soviel ausmacht ob 80 oder 99 m gebohrt werden.

Verfasser:
hilfi
Zeit: 24.01.2020 08:17:21
0
2897947
Ich habe noch Rückmeldungen erhalten, dass die Bohrung im Neubau tiefer erstellt werden sollte, als dies aktuell nötig ist.

Hintergrund: Wenn Du in 20 Jahren eine neue WP erstellst, sind diese Geräte womöglich deutlich effizienter als die aktuellen Generationen,

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 24.01.2020 07:54:36
0
2897933
Zitat von rheinlahner Beitrag anzeigen
also schon mal vielen Danke für die vielen Rückmeldungen.
Klar ist ein Fbh gesetzt mit den Basics wie VA 10 cm, kompl. unter dem ganzen Wohnbereich, kein Puffer, Kein Überströmventil, mind 17 Rohr usw.
Im Bad gibt es eine Infrarotpanel als Zusatz für die kurze Zeit der "ich brauch es[...]


Wir nutzen statt einer Infrarotpanel einen Heizlüfter wenn unsere kleine Fee badet.
Ein Heizlüfter hebt die Temperatur schnell an und ist kostengünstig in der Anschaffung

Wolfgang

Verfasser:
rheinlahner
Zeit: 24.01.2020 07:38:54
0
2897926
also schon mal vielen Danke für die vielen Rückmeldungen.
Klar ist ein Fbh gesetzt mit den Basics wie VA 10 cm, kompl. unter dem ganzen Wohnbereich, kein Puffer, Kein Überströmventil, mind 17 Rohr usw.
Im Bad gibt es eine Infrarotpanel als Zusatz für die kurze Zeit der "ich brauch es warm im Bad" heisst.
Ein KWL gibt es auch.
Die KFW Förderung kommt eher nicht in Betracht da wir das Haus als "Alersitz" jetzt bauen, also von viel zu gross auf jetzt lein und übersichtlich. Wir sind beide 57 Jahre, also alles auf eine Ebene mit einem kleinen Dachgeschossanteil.
Ich frag deshalb weil ich eigentlich kei LWWP will und für eine Ausseneinheit auch keinen Platz hab und Innenaufstellung , naja die Punkte gegen eine LWWP werden somit nicht wenniger.
Eine PV kommt auch auf das Süddach.
Ich danke schon für die weitern Infos zur Sole-WP mit Bohrung.
Klar hab ich mich bereits informiert zur verbesserten Verfüllung der Bohrung, was ja auch bei dem Angebot für mich gefordert wird.
Brauche halt nur ein paar Erfahrungen von euch hier und ggf. mal eine Möglichkeit sowas mit einem Vortortgespräch auszutauschen mit meiner Frau.

Danke

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 24.01.2020 00:36:40
0
2897882
Und un es nochmal zu sagen

Eine FBH im modernen Bau ist nicht mehr pott warm.

Sie ist kühl..Lauwarm...

Kalt nicht......wer das sagt kennt keine unbeheizten Fliesen;-)


......


DAs alles Hat aber mut der Raumtemperatur nichts zu tun. Die kann man natürlich auf muckelige 22,23 oder 24 Grad drehen.

Das hat überhaupt nichts mit einer Wärmepumpe zu tun.

Verfasser:
Mu Lei
Zeit: 24.01.2020 00:12:54
0
2897877
Ein für mich wesentliches Argument wäre noch die Möglichkeit zur passiven Kühlung (natural cooling) im Sommer.

Es ist zwar nicht mit einer echten Klimaanlage zu vergleichen, aber man schafft es immerhin die Temperaturen im Haus auf einem angenehm Niveau zu halten, wenn draußen 35°C+ sind. Es kosten kaum Betriebskosten, da nur die Solepumpe und die Heizkreispumpe laufen. Gleichzeitig erfolgt noch eine Quellenregeneration, da die Wärme ja in die Erde geht.

Ich baue gerade auch ein Haus mit modulierender Sole-WP, passiver Kühlung und ausschließlich Wandheizung. Im Bad gibt es z.B. an einer Innenwand an der Dusche zusätzliche Heizschleifen sowie einen Spiegel als Infrarotheizer.

Verfasser:
Optiker
Zeit: 23.01.2020 21:15:11
0
2897730
"das wir mit einem Dämmstand bauen (nahe an KFW 55)"

Dann KFW 55 besser gleich komplett erfüllen, falls vor Baubeginn noch beantragt werden kann. Lohnt sich jetzt wieder, und zwar deutlich

Verfasser:
Bastler08
Zeit: 23.01.2020 17:31:21
0
2897559
Wie wäre es mit:
- kein explodierende Gas
- kein stinkendes Ök?
Wärme im Haus kostet etwa gleich viel wenn die Anlage nicht zu vermurxt aufgesetzt.
Invest ist da, aber mal auf ct pro Tag Nutzung umrechnen

Verfasser:
msfox
Zeit: 23.01.2020 14:41:06
0
2897451
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Macht bitte auf JEDEN FALL eine FUssbodenheizung + Wandheizung im Bad.

Richtig, das solltes du unbedingt klären auch mit deiner Frau!

1. Man kann die 24°C im Bad "schön" rechnen. Jedoch leidet dann die Effizienz im restlichen Haus. Im Haus selbst wird ja laut DIN nur mit 20°C gerechnet und für das Bad 24°C. Wenn es der Verlegeabstand nicht hergibt, wird halt einfach die VL-Temperatur hochgedreht und die anderen Räume einfach gedrosselt.
Aber auch hier: Das Bad wird dann nicht in 20min plötzlich von 20°C auf 24°C warm. Wenn du einen Wandheizung hast, wirst du also i.d.R. 24/7 die 24°C haben - nicht nur mal zum Duschen.

2. Schneller Erwärmung.
Bei uns sind es ca. 22°C im Bad. Geht man Duschen steigt es recht schnell auf 23°C. Dann noch Föhnen macht 24-25°C. Es geht als :). Wenn man also schon dem Dusche wäre haben will, könnte man dies über einen Infrarot-Heizer oder einfach einen Lüfter erreichen.

3. KWL
Achja, KWL. Wenn du mit KWL planst, fällt das Bad wieder hinten runter. Hier wird die (warme) Luft im Bad ja permanent abgesaugt, geht zum Wärmetauscher und dient dann für die Erwärmung der Luft, die du z.B. im Wohnzimmer einbläst. Sprich, die 24°C im Bad heizen indirekt dein Wohnzimmer mit. Du musst im Bad als permanent noch mehr Wärme einbringen, um die 24°C halten zu können.

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 23.01.2020 13:42:00
0
2897403
Zitat von msfox Beitrag anzeigen
Zitat von rheinlahner Beitrag anzeigen
[...]


Aber: Wenn man die Fußbodenheizung effizient eingestellt hat, dann wird diese selbst nicht sehr warm, wenn man dann auch noch ein gut gedämmtes Haus.
Die kalte FBH stört Frau... Nur wo soll die Wärme hin, wenn das Haus gut gedämmt ist?
Hinzu kommt, wenn die FBH mit einer niedrigen Temperatur gefahren wird, dann dauert es eben lange bis es im Haus selbst wärmer wird. Man(n) kann also nicht einfach mal abends sagen ich will jetzt statt 22°C -> 26°C. Das dauert so 2 Tage.
Das hat aber nix mit SWP zu tun, sondern ist generell bei effizienten FBH so.
Im Gegensatz zu Gas läuft aber eine SWP nur effizient, wenn die VL so gering wie möglich ist. D.h. bei Gas kann ich auch mal 40°C in den Vorlauf schicken, damit es im Haus schnell warm wird. Das geht bei einer SWP prinzipiell auch, kostet halt Effizienz, weil dann im schlimmsten Fall der Heizstab mit unterstützen muss.

[...]


Absolute Zustimmung zu den Punkten.

reinlahner, kalt/warm ist sehr vom persönliches Empfinden abhängig.
Wir haben etwas über 27° VL Temp. bei 0°, im Raum aber an oder über 22°, ein Fliesenboden wird man hier als kalt empfinden, einen Holzparkettboden schon einiges angenehmer. Einen Neubau im Bereich KfW55 was ich min. anstreben würde, wird hier Aufgrund der isolierenden Eigenschaften geringen Wärmeeintrag benötigen.
Man kann theroretisch einen größeren Verlegeabstand bei der FBH wählen, dies führt zu höherer Vorlauftemperatur, leider etwas weniger sinnvoll.
Hier einen entsprechenden Bodenbelag verlegen, dicke Socken oder Hausschuhe tragen.
Wolfgang

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 23.01.2020 13:33:50
0
2897393
Bei einer Bohrung sollte man sich ein Alternativangebot geben lassen.
Es gibt was die "Verfüllung" angeht, eine bessere Qualität -als im Standard-
Diese bessere Qualität kostet zwar ein, zwei € pro Bohrmeter mehr.
Man spart dadurch aber zugleich Bohrmeter die umgerechnet teurer sind, als diese minimal Aufpreis.
Ich kriegs nicht mehr richtig zusammen, ob es ein bessere Verfüllmaterial, oder eine bessere Sondentechnik ist... Hier im Forum einfach mal suchen...

Was die Bohrung angeht. Ganz wichtig: Vorab die genaue Heizlast bestimmen lassen.
Erst sobald diese schwarz auf weiss bekannt ist, kann ein konkretes Angebot eingeholt werden. Ansonsten bekommt man ein Standard 0815 Angebot, mit vermutlich x Bohrmetern zuviel. Die muss man dann unnötigerweise bezahlen...

Die Sole-WP sollte dann ebenfalls zum Haus und somit zur Heizlast passen.

Erdwärmelösungen bekommt man durch die BAFA Förderung zur Zeit in einem ähnlichen Preisbereich mit ne Gasheizung. Da würde ich nicht überlegen.

Zugleich würde ich jedem der eine WP hat, eine Photovoltaikanlage empfehlen.
Die PV Anlage ist das einzigste Gewerk dass sich selbst abbezahlt durch die Einspeisevergütung. Amortisation bei gutem Einkauf zwischen 8-10 Jahren.
Dazu aber bitte ins Photovoltaikforum wechseln, da gibts Tipps/Tricks Angebotsbewertung und auch Preise...


P.S. Sollte der Heizungsbauer Bedenken hinsichtlich Gewährleistung Bohrung/Heizung haben, kannst du ihm ja z.B. Weishaupt vorschlagen :-) Bohrung + Wärmepumpe von einem.....

Was das Thema - Haus wird nicht warm angeht - das ist ein allgemeins Problem in NEUBAUTEN mit sehr guter Dämmung.

Wichtig - womit man Frau glücklich machen kann - und das sagen einem 95% der Heizungsbauer nicht.... Macht bitte auf JEDEN FALL eine FUssbodenheizung + Wandheizung im Bad. Und als Wandheizung ganz klar schriflich festhalten - "Heizschleifen in der WAND - kein Handtuchheizkörper"...
Da winden sich die HB gerne raus, in dem sie einfach einen ELektro Handtuchheizkörper an die Wand schrauben.

Nur so bekommst du den Temperaturhub auf 24 Grad hin, denn man gerne im Bad haben möchte. Ansonsten muss man die Heizung generell hochdrehen, um 24 Grad im Bad zu erreichen und gleichzeitig "würgt" man die anderen Räume ab, da es dort sonst zu warm wird....

Das einfach schriftlich mit dem BU/GU/HB festhalten, vor Vertragsschluss. Nur zu dem Zeitpunkt gehen die das noch ein. Später haben die keine lust mehr...

Verfasser:
msfox
Zeit: 23.01.2020 13:10:24
0
2897369
Zitat von rheinlahner Beitrag anzeigen
Sie sagt, mit all denen Sie bisher gesprochen hat oder gehört hat(es waren wohl 3-4), wäre dies sehr teuer und es würde nicht richtig warm werden.

Wir haben ein SWP. Das Argument kann ich dahin gehend entkräften, dass es im Haus wirklich richtig warm werden kann. So bei uns im Herbst der Inbetriebnahme - hatte >26°C im Haus.
Aber: Wenn man die Fußbodenheizung effizient eingestellt hat, dann wird diese selbst nicht sehr warm, wenn man dann auch noch ein gut gedämmtes Haus.
Die kalte FBH stört Frau... Nur wo soll die Wärme hin, wenn das Haus gut gedämmt ist?
Hinzu kommt, wenn die FBH mit einer niedrigen Temperatur gefahren wird, dann dauert es eben lange bis es im Haus selbst wärmer wird. Man(n) kann also nicht einfach mal abends sagen ich will jetzt statt 22°C -> 26°C. Das dauert so 2 Tage.
Das hat aber nix mit SWP zu tun, sondern ist generell bei effizienten FBH so.
Im Gegensatz zu Gas läuft aber eine SWP nur effizient, wenn die VL so gering wie möglich ist. D.h. bei Gas kann ich auch mal 40°C in den Vorlauf schicken, damit es im Haus schnell warm wird. Das geht bei einer SWP prinzipiell auch, kostet halt Effizienz, weil dann im schlimmsten Fall der Heizstab mit unterstützen muss.

Wenn dir also Effizienz nicht ganz sooooo wichtig ist, kannst du auch mit einer SWP deine Frau glücklich machen :).

SWP vs. LWP: Wir haben uns für SWP entschieden, da ich immer noch der Meinung bin, wo soll denn die Wärme herkommen, wenn draußen -10°C sind. Dann heizt die LWP nämlich elektrisch zu. Wärme im Boden ist immer konstant vorhanden.
Achja, und bei der LWP hat man auch irgendwo die hässlich Außenheit. Das war bei uns auch wichtiger Punkt! + ggf. Lärm der Außenheit, wo sich der Nachbar beschwert - erlebt bei Bekannten.

GAS vs. WP:
Der Gasanschluss ist auch nicht umsonst. Wir haben für 3x50m ca. 7500€ gezahlt. Der Gasanschluss hätte locker 3000€ gekostet - ohne Bafa-Zuschuss dies zur SWP gibt und bei Gas nicht.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 23.01.2020 12:41:47
0
2897345
Teuer ja, die Bohrung.
Warm wird's auch.

Verfasser:
rheinlahner
Zeit: 23.01.2020 12:35:21
0
2897333
erstmal ein große dickes Lob an alle hier für die viele und auch schnelle Hilfe bei Problenen und Fragen.
Bin eigentlich ein eher stiller Mitleser und habe für mein Vorhaben in diesem Jahr hier schon sehr viel gelernt.

Durch die neue Bafa-Förderung kommt für meinen Neubau auf einem 350 qm Grundstück als Nutzung der Erdwärme nur eine Bohrung in Frage.

Ich suche Erfahrungsaustausch von Nutzer einer Sole-Wp mit Bohrung um meine Frau davon zu überzeugen.
Sie sagt, mit all denen Sie bisher gesprochen hat oder gehört hat(es waren wohl 3-4), wäre dies sehr teuer und es würde nicht richtig warm werden. Ich habe argumentiert, da es meist Bauvorhaben aus der Zeit von "KFW70" und noch früher waren, das wir mit einem Dämmstand bauen (nahe an KFW 55) der nicht vergleichbar ist.
Ich würde gerne ein paar Erfahrungen bekommen und wenn es passt und es möglich wäre, dies auch vor Ort ansehen.
Wir wohnen im Raum Limburg an der Lahn.

Bei unserer Heizlast nach ENEV mit 5,8 kw und einem Ht-Wert von 0,25 ist für meine Begriffe dies mit einer Bohrung von 99 m mit einem etwas vorsichtig angenommen Entzugsleist von 45 Watt/m passend.
Zumal bei der ENEV Brechnung mit der zugrunde liegenden Normaussentemp. von -12 Grad gegenüber der neuen Norm noch ca. 2 Grad "Luft" ist.
Schon mal vielen Dank und bitte noch mit Angaben zu Kosten/Leistung.

Danke

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