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Detailfragen zu Mitsubishi Zubadan Luft-WP
Verfasser:
Fritz Muster
Zeit: 03.02.2020 22:31:56
0
2905468
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Oder weiß hier jemand Rat?


Da kann ich nicht weiterhelfen, ich habe einen kabelgebundenen Fühler.

Grüße Fritz

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 05.02.2020 09:01:56
0
2906335
Auch wenn es hier vielleicht nicht direkt weiter hilft, sei auf das Mitsubishi Service-Display hingewiesen, das im Netz schon für 70 Euro zu haben ist. Es wird an der Service-Schnittstelle „CNM“ der Hauptplatine angestöpselt.

Produktinformationen "PAC-SK52ST Service-Display für Mitsubishi-Electric Außengeräte":
Für die Außengeräte der Serien PUHZ und PUZ. Das Service-Display wird zur Anzeige von bis zu 40 Betriebsdaten, wie z.B. Verdampferoberflächentemperatur, Heissgastemperatur, Verdampfungstemperatur, Raumtemperatur, momentane Stromaufnahme, Kompressortemperatur, Verdichterlaufzeiten, Anzahl der Verdichterstarts usw benötigt.


Verfasser:
MissT
Zeit: 06.02.2020 12:13:10
0
2909158
Ich möchte mich mit einem kurzen Update melden: Ich habe nicht auf diesen Thread und alle, die mir hier schon so viel geholfen haben, vergessen! ;-)

Ich habe durch einen Zufall in den Log-Daten entdeckt, dass die WP auch ohne die Frostschutzfunktion das extreme Takten zusammenbringt. Das werde ich mir noch genauer ansehen und ggf. noch posten.

Aktuell warte ich auf Ersatz für meine defekte Funkfernbedienung, mit dieser werde ich dann voraussichtlich mal mit dem Heizmodus „Raumtemp.-geführt“ etwas experimentieren und schauen, welches Optimum damit zu erreichen wäre.

Von Mitsubishi in Ratingen habe ich mittlerweile eine E-Mail-Antwort erhalten: Man kann mir für mein Anliegen leider keinen Support bieten, da man ausschließlich mit Fachbetrieben und Distributoren arbeitet. Man hat mich an meinen Installateur oder den Österreich-Distributor verwiesen.

Ich habe schließlich den Österreich-Distributor kontaktiert um einfach mal die aktuelle Versionsnummern für die Steuerungssoftware im Innen- und Außengerät zu erfragen und damit in Erfahrung zu bringen, ob über ein Software-Update überhaupt etwas zu erreichen sein kann. Ich bin mit meiner Anfrage - welch Überraschung - bei Herrn B. gelandet, der auch schon von meiner Email an M-Ratingen wusste. Das Gespräch verlief zuerst noch erstaunlich konstruktiv, wurde dann aber schnell wieder sehr emotional. Ich möchte das öffentlich nicht im Detail wiedergeben, interessant/relevant waren letztendlich auch nur folgende Punkte:

1. Wenn meine WP im Dez. 2017 in Betrieb genommen wurde, dann gibt es sicher keine neuere Software. Thema Update hat sich damit wohl erledigt.
2. Für Herrn B. waren bei seinem Hausbesuch im Dez. 2018 die Taktzahlen der WP gar kein Prüfthema, weil er von meinem Installateur lediglich wegen des Lärmproblems beigezogen worden ist. Für mich ist das die erste von zwei wesentlichen neuen Erkenntnissen. Dem ist hinzuzufügen, dass ich ihn aber mit den Taktzahlen vor Ort sehr wohl konfrontiert habe und er - wie hier schon mal erwähnt - diesbezüglich auch ein paar Abfragen sowie Ein- bzw. Umstellungen vorgenommen hat.
3. Die zweite wesentliche Erkenntnis war für mich, dass Herr B. dem Installateur bezüglich des Lärmproblems einen schriftlichen Abschlussbericht gesendet hat. Er hat mir vorgehalten, dass ich ja selber Schuld bin, weil ich ja die Ziegel für die Kältemittelleitungen geschlitzt und gestemmt habe und das völlig unsachgemäß ist. Was er nicht verstehen konnte oder wollte: Ich habe das ja nicht aus Eigeninitiative gemacht, sondern weil es der Installateur so haben wollte. Er hat ja auch alle anderen Wandinstallationen nur für mich angezeichnet und ich habe geschlitzt und gestemmt. Auch die Verlegung der Rohre geschah durch den Installateur. Es überrascht mich überhaupt nicht, dass ich diesen schriftlichen Abschlussbericht nicht erhalten habe, denn damit ist ja schriftlich dokumentiert, dass Planung und Ausführung der Kältemittelleitungsinstallation unsachgemäß sind. Der Verursacher ist auch eindeutig klar.
4. Irgendwie haben wir es geschafft, dem Telefonat zum Schluss noch eine konstruktive Wendung zu geben. Herr B. hat mich gebeten, ihm eine E-Mail mit der Beschreibung der Probleme und meinen Recherche-Ergebnissen zu senden, er schaut es sich an. Das habe ich bereits getan und warte jetzt gespannt auf eine Antwort.

Verfasser:
MissT
Zeit: 07.02.2020 18:55:23
0
2909976
Folgende Info habe ich zwischenzeitlich von Herrn B. erhalten:
Seiner Meinung nach läuft die Anlage entsprechend ihrer Konzeption normal. Um das Takten in den Griff zu bekommen, sollte ein 300L-Pufferspeicher ergänzt werden, der mit einer Spreizung von 5-7K geladen werden sollte. Ich bin diesem Vorschlag eher weniger geneigt zu folgen:
1. Obwohl es sich hier um eine Fehlplanung meines Installateurs handelt, müsste die Kosten hierfür ich tragen. Hier wären mit Sicherheit ein paar Tauschender fällig. Ist das nicht irgendwie wie gutes Geld schlechtem Geld hinterher zu werfen?
2. Mein Informationsstand ist, dass solche Anlagen am besten direkt heizen sollten und der Estrich den Speicher darstellt, und dass ein Puffer immer mit Effizienzverlust verbunden ist. Wenn das richtig ist, stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis Effizienzverlust zu erhöhtem Stromverbrauch wegen des Taktens stehen.
3. Mein Informationsstand ist, dass viele L-W-WP problemlos (= ohne Takten) ohne Puffer heizen können. Ist das richtig? Auf wieviel Prozent der Nennleistung können gute L-W-WP heute normalerweise runter modulieren?

Fachkundigen Meinungen dazu?

Auf meine sonstigen Detailfragen habe ich leider keine Antworten erhalten. Ein bisschen was Neues konnte ich im Planungshandbuch zu Tage fördern. Aktuell bin ich noch am Recherchieren und Auswerten - ich möchte das noch vervollständigen und möglichst genau verifizieren, bevor ich das hier poste.

Was mich dabei ganz akut beschäftigt:
4. Wenn man über Heizkurve heizt, was gibt der Wärmepumpe üblicherweise das Signal, die Heizung zu starten? Oder zu stoppen - und wie lange bleibt sie dann gestoppt? Nach meinem Verständnis müssten der Grenzwert für einen Stopp bei einem VL-geführten Gerät die VL-Temperatur sein. Aber was gibt das Signal für einen Start?
5. Meine Heizkurve geht von 34°C bei -15°C AT bis 25°C bei +12°C AT. Was passiert bei +13°C AT? Stoppt die WP den Heizbetrieb oder heizt sie einfach mit 25°C VL-Temperatur weiter bis ein anderes Signal zum Stoppen kommt? Gibt es hierfür üblicherweie eine Zeitspanne, deren mittlere AT herangezogen wird?
6. Liege ich mit der Annahme richtig, dass ich einer überdimensionierten WP damit helfe ihre Leistung los zu werden, wenn ich die Spreizung erhöhe? Und ihr noch mehr dabei helfe, wenn dass dann z. B. auch eine Parallelverschiebung der Heizkurve nach oben nach sich zieht? Damit müsste sich doch zumindest der Außentemperaturbereich, ab dem sie zu takten beginnt nach oben verschieben?

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 08:24:14
0
2910194
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Folgende Info habe ich zwischenzeitlich von Herrn B. erhalten:
Seiner Meinung nach läuft die Anlage entsprechend ihrer Konzeption normal. Um das Takten in den Griff zu bekommen, sollte ein 300L-Pufferspeicher ergänzt werden, der mit einer Spreizung von 5-7K geladen werden sollte. Ich bin[...]
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Folgende Info habe ich zwischenzeitlich von Herrn B. erhalten:
Seiner Meinung nach läuft die Anlage entsprechend ihrer Konzeption normal. Um das Takten in den Griff zu bekommen, sollte ein 300L-Pufferspeicher ergänzt werden, der mit einer Spreizung von 5-7K geladen werden sollte. Ich bin[...]

1) Ja! Wenn Du mit überwiegend offenen ERR heizt, bringen die 300l nichts.
2) Frage erübrigt sich mit 1)
3) Ja! 25% und weniger sind Stand der Technik. Meine 8kW Daikin/Rotex (auch ein preisgünstiger „Reiskocher“) moduliert bis 1,4kW runter.
4) Die Soll-VLT wird jeweils aus der AT und Heizkurve berechnet. Sinkt die VLT um 2°C unter Soll, startet die WP. Steigt die VLT trotz Minimalmodulation auf 2°C über Soll stoppt die WP
5) Bei über 12°C AT heizt die WP mit 25°C VLT weiter bis die für den Winterbetrieb eingestellte Außentemperatur überschritten wird.
6) Wenn Du mit Spreizung die Ein- und Ausschaltschwellen meinst, ja! Da hilft auch die über Raumtemperatur gesteuerte Lösung, weil das System mit höherer Vorlauftemperatur arbeiten kann, ohne das Haus zu überheizen. Gleichzeitig wird das Takten reduziert, weil der RT-Regelkreis bei FBH sehr träge ist.

Gruß Karl

Verfasser:
pinot
Zeit: 08.02.2020 08:45:49
2
2910206
Von Mitsubishi in Ratingen habe ich mittlerweile eine E-Mail-Antwort erhalten: Man kann mir für mein Anliegen leider keinen Support bieten, da man ausschließlich mit Fachbetrieben und Distributoren arbeitet.

Danke für diese Info.
Da weiß man dann sofort, was man sich keinesfalls kaufen kann.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 09:12:00
0
2910222
Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
[...]
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
[...]

6) Wenn Du mit Spreizung die Ein- und Ausschaltschwellen meinst, ja! Da hilft auch die über Raumtemperatur gesteuerte Lösung, weil das System mit höherer Vorlauftemperatur arbeiten kann, ohne das Haus zu überheizen. Gleichzeitig wird das Takten reduziert, weil der RT-Regelkreis bei FBH sehr träge ist.[...]
Nachtrag: Meine Botschaft gilt primär für eine Lösung, die die WP über einen On/Off Raumthermostaten steuert. Damit sollten eigentlich alle WP-Systeme klar kommen. Was mit der MitsubishiRegelung über einen Raumtemperaturfühler geht, muss sich erst noch zeigen.

Verfasser:
MissT
Zeit: 08.02.2020 10:29:34
0
2910279
Danke für Deine Antwort! Mit Spreizung meine ich den Temperaturunterschied zwischen VL und RL. Ich habe übrigens keine ERR.

Ich sehe mich in Anbetracht dieser Infos mit folgenden Steuerungsproblemen konfrontiert:
+ Ich finde nirgends Infos, wie die Heizgrenze für den Modus Heizkurve (oder irgendeinen anderen) einzustellen wäre oder welche Voreinstellung hierfür greift. Ich befürchte fast, die Mitsubishi hat gar keine Heizgrenze.
+ Wenn VL- und/oder RL-Temperatur die Signalgeber für einen Starten der Heizung nach einer Pause sind, dann sehe ich folgendes Problem: Ich glaube, dass meine UWP nicht durchläuft, sondern nach einer kurzen Pause stoppt. Ich versuche das noch genauer zu verifizieren, in den schriftlichen Unterlagen ist dazu keine Info und auch keine Einstellmöglichkeit zu finden.

+ Ich habe mir gestern ein kleines Datenhäppchen eines "Extrem-Takt-Zykluses" im Detail angesehen:
* Der RL bleibt konstant auf 25°C
* Der VL steigt mit jedem Heizungstart von 25°C auf 27°C (vereinzelt auch 28°C) und fällt dann sofort wieder zurück auf 25°C.
* Die AT beträgt +8°C, laut Heizkurve (34°C bei -15°C, 25° bei +12°C) wären hierfür 26 °C vorgesehen.
* Die RT beträgt 22-22,5°C, das Soll ist 22,5°C.
Es stellt sich die Frage: Warum startet die Heizung immer wieder, und das nach nur 30sek Pause?

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 11:05:03
0
2910291
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Danke für Deine Antwort! Mit Spreizung meine ich den Temperaturunterschied zwischen VL und RL. Ich habe übrigens keine ERR.

Ich sehe mich in Anbetracht dieser Infos mit folgenden Steuerungsproblemen konfrontiert:
+ Ich finde nirgends Infos, wie die Heizgrenze für den Modus[...]
Jede Heizungsregelung „weiß“, dass Vor- und Rücklauftemperatur nur stimmen, wenn die Pumpe läuft. Bei meiner Rotex läuft deshalb die Pumpe in Pausenzeiten durch. Andere Regelungen haben einen Schnüffelmodus, der die Pumpe immer mal wieder anwirft, um die Temperaturen zu messen.

Keine ERR heißt, dass es auch sonst keine Absperrvorrichtung und keinen Mischer gibt? Das wäre ideal!

Warum Deine Pumpe nach 30 Sekunden wieder anläuft, obwohl die Heizwassertemperatur nur 1°C unter Soll ist, ist mir auch ein Rätsel...

Nebenbei: Wenn die Umwälzpumpe läuft und die Wärmepumpe still steht, ist Tv = Tr

Gruß
Karl

Verfasser:
MissT
Zeit: 08.02.2020 13:22:56
0
2910361
Es gibt keinen Mischer. Absperrvorrichtung gibt es - manuelle Sperrventile bei jedem FBH-Verteiler - aber die sind natürlich offen.

Tv = Tr bei laufender UWP und pausierender WP ist mir klar. Aber wenn Tr ausschlaggebend ist für den Betrieb, dann findet das die WP ja nur durch den Betrieb statt. Dann bleibt eigentlich nur mehr, wie die Pause zwischen einem Stop und dem nächsten „Test“ der WP, ob sie ihre Wärme wieder loswerden kann, definiert ist bzw. definieren lässt?

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 16:38:48
0
2910490
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
...Aber wenn Tr ausschlaggebend ist für den Betrieb, dann findet das die WP ja nur durch den Betrieb statt[...]
Den Satz verstehe ich nicht, sorry.

Verfasser:
MissT
Zeit: 08.02.2020 19:48:54
0
2910598
Sorry, soll natürlich Tv heißen.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 20:27:12
0
2910618
Ah, jetzt!
Nein, bei Stillstand der WP und laufender UWP ist die Rücklauftemperatur (=Vorlauftemperatur) die Basis für das Starten der WP. Wenn VL-Soll 26°C ist und die Hysterese 2K, darf die WP erst wieder starten, wenn die Rücklauftemperatur auf 24°C abgefallen ist.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 08.02.2020 20:44:21
0
2910625
Nachtrag: An obigem Beispiel lässt sich erkennen, wie kontraproduktiv eine hohe Spreizung zwischen VL und RL für diese Regelstrategie ist. Sobald die WP abschaltet, fällt die VLT auf RLT und damit ggfs. so tief, dass die WP gleich wieder einschaltet.

Verfasser:
Fritz Muster
Zeit: 08.02.2020 21:38:04
0
2910647
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
+ Ich finde nirgends Infos, wie die Heizgrenze für den Modus Heizkurve (oder irgendeinen anderen) einzustellen wäre


Der Wert ist im Heizkurvenmodus auch nicht veränderbar, und genau das ist einer der Gründe warum der Heizkurvenmodus "MIST" ist!

Im RaumTemp Modus ist der Wert allerdings veränderbar. Daher nochmal, im RaumTemp Modus läuft die Pumpe sehr gut!!


Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
Wenn VL-Soll 26°C ist und die Hysterese 2K, darf die WP erst wieder starten, wenn die Rücklauftemperatur auf 24°C abgefallen ist.


Nicht ganz richtig! Wenn die AußenTemp gefallen ist kann die WP auch bei z.B. 25°C wieder starten.

Grüße Fritz

Verfasser:
MissT
Zeit: 09.02.2020 01:43:09
0
2910698
Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
Nachtrag: An obigem Beispiel lässt sich erkennen, wie kontraproduktiv eine hohe Spreizung zwischen VL und RL für diese Regelstrategie ist. Sobald die WP abschaltet, fällt die VLT auf RLT und damit ggfs. so tief, dass die WP gleich wieder einschaltet.


Handelt es sich dann nicht um eine RL-geführte WP? Die Mitsubishi ist VL-geführt.

@Fritz: Mittlerweile wird es für mich auch immer klarer, dass mit diesen erbärmlichen Steuerungsmöglichkeiten für den Heizkurven-Modus wenig zu erreichen ist und möglicherweise kein Weg um die RT-geführten Heizmodus führt.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 03:08:22
0
2910701
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
[...]


Handelt es sich dann nicht um eine RL-geführte WP? Die Mitsubishi ist VL-geführt[...]
Nein! Wenn die WP still steht und keine Energie liefert, sind Vor- und Rücklauftemperatur gleich. Dabei orientiert sich die Regelung noch immer ausschließlich an der Vorlauftemperatur.

Gruß Karl

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 03:13:04
0
2910702
Zitat von Fritz Muster Beitrag anzeigen
...Nicht ganz richtig! Wenn die AußenTemp gefallen ist kann die WP auch bei z.B. 25°C wieder starten.
Ja klar! Mit Abfall der AT ist dann auch VL Soll angestiegen.

Gruß Karl

Verfasser:
Entropie
Zeit: 09.02.2020 12:49:57
0
2910898
https://library.mitsubishielectric.co.uk/pdf/book/Ecodan_FTC5_Databook#page-1

Das ist die beste öffentlich zugängliche Beschreibung mit allen Daten, leider nur in Englisch.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 14:08:02
0
2910947
Zitat von Entropie Beitrag anzeigen
https://library.mitsubishielectric.co.uk/pdf/book/Ecodan_FTC5_Databook#page-1
Das ist die beste öffentlich zugängliche Beschreibung mit allen Daten, leider nur in Englisch.
Danke! Detaillierte Sammlung der technischen Daten und gute Beschreibung der Hardware!
Leider bzgl. Reglereinstellung genau so dürftig, wie die deutschen Publikationen :-(

Verfasser:
MissT
Zeit: 09.02.2020 14:47:52
0
2910969
@Entropie: Danke für den Link! Leider finde ich aber auch den englischen Unterlagen nicht diese extrem wichtigen, jedoch fehlenden Infos zum Heizkurven-Modus:

1. Wo liegt die voreingestellte Heizgrenze und lässt sich diese ggf. verändern?
(Meine Vermutung: Es gibt keine Heizgrenze. Das Ding versucht bei jeglicher AT zu heizen, es sei denn, man stoppt den Heizbetrieb manuell oder die Ist-RT liegt über der Soll-RT.)

2. Worauf ist die Hysterese, die sich im Modus Heizkurve offensichtlich nicht verändern lässt, voreingestellt?
(Meine Vermutung: 2K Spreizung zwischen VL und RL ist die Untergrenze, bei der das Ding zu takten beginnt).

3. Was gibt der WP beim Takten nach so extrem kurzer Zeit (30sek) das Signal, die Heizung erneut zu starten?
(Meine Vermutung: Das ist entweder völlig ungeregelt und nur durch eine zeitliche Untergrenze (30sek) limitiert. Und/oder durch die Ist-RT ist niedriger als die Soll-RT - de facto wäre dann der Heizkurven-Modus dann eine Mischform von RT-geführtem und Heizkurven-Modus, dem aber wesentlichen Einstellmöglichkeiten fehlen.)

Verfasser:
MissT
Zeit: 09.02.2020 18:30:16
0
2911106
Ich habe zwischenzeitlich folgende Infos ausgegraben:

Im Planungshandbuch findet man auf Seite 141 eine Beschreibung der STEUERUNGSPROZESSE IN DEN VERSCHIEDENEN HEIZMODIS. Wenn das wirklich alles ist, dann gibt beim Modus Heizkurve ausschließlich die Raumtemperatur das Signal für "Heizung starten". Das bekriegt sich dann wohl damit, dass die WP die Heizleistung nicht losbekommt, weil der RL zu warm bzw. zu nahe am VL ist.



Im Installations-Handbuch habe ich auf S. 32 noch eine Kleinigkeit unter "Zusatz- bzw. Hilfseinstellungen" entdeckt. Es gibt ECONOMY-EINSTELLUNGEN FÜR DIE PUMPE (Ein/Aus), um die Wasserpumpe automatisch nach einer bestimmten Zeit nach Beendigung des Betriebs zu stoppen, sowie eine definierbare Verzögerung für das Abschalten der Pumpe (3-60min). Bei mir steht das auf den Standardeinstellungen "On" und "10min". Kann mir hier jemand beim "Denken" helfen: Was hat das für einen Einfluss auf mein Taktproblem bzw. könnte ich sinnvoll mit einer Änderung der Einstellung ändern?

Im Planungshandbuch auf Seite 171/172 sind Sonderfunktionen beschrieben: Ein REDUZIERTER NACHTBETRIEB (Kompressorfrequenz minus 10-20%, Lüfterdrehzahl minus 10-15%) und eine Leistungssteuerung (Leistungsabgabe des Kompressors fix auf 100%, 75%, 50% oder 0%). Zweiteres würde nach meinem Verständnis aus einer modulierende WP eine On/Off-WP machen, was mir nichts hilft. Ersteres könnte durchaus Sinn machen, ich würde die Funktion allerdings nicht nur nachts sondern grundsätzlich laufen lassen. Ich verstehe aber anhand der Beschreibung leider nicht so ganz, ob das nur ein Techniker nachrüsten kann, oder ob ich hierfür nur ein Teil bestellen und am Außengerät einstöpseln sowie einen DIP-Schalter umstellen müsste. Was haltet ihr davon?




(Offtopic: Aus unerfindlichen Gründen stehen mir die Schriftfunktionen fett/unterstrichen/kursiv zum Strukturieren der Texte nicht mehr zur Verfügung - egal auf welchem Gerät/Browser. Warum?)

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 19:37:52
0
2911160
Zitat von MissT Beitrag anzeigen
Ich habe zwischenzeitlich folgende Infos ausgegraben:

Im Planungshandbuch findet man auf Seite 141 eine Beschreibung der STEUERUNGSPROZESSE IN DEN VERSCHIEDENEN HEIZMODIS. Wenn das wirklich alles ist, dann gibt beim Modus Heizkurve ausschließlich die Raumtemperatur das Signal für[...]
Spannend! Die beschriebenen RT-Regelungen sehen ja vernünftig aus und führen keinesfalls zum häufigen Takten. Das Problem ist nur, dass es zwingend auch eine (noch unklare) Regelung der Vorlauftemperatur geben muss. Wie Du schon richtig vermutest, macht die das Problem.

Die Eco-Einstellungen der UWP vermeiden unnötigen UWP-Betrieb bei still stehender WP. Es kann sinnvoll sein (Standardeinstellung) die UWP auch ohne WP-Betrieb länger laufen zu lassen, damit die Räume in den WP-Pausen nicht ungleichmäßig abkühlen. Ich würde da erst einmal nicht dran drehen, weil es m. E. außer ein bisschen Stromersparnis nichts bringt.

Für die Leistungsbegrenzung braucht es eine Zeitschaltuhr und einen separat zu erwerbenden Adapter. Da nur die Maximalleistung limitiert wird, hilft diese Funktion in Deinem Fall nichts, wo die Pumpe sowieso schon auf 50% runtermoduliert.

Das mit fett und kursiv geht bei mir auch nicht...

Gruß Karl

Verfasser:
MissT
Zeit: 09.02.2020 20:56:29
0
2911219
Mir wurde im Zuge der Verhandlungen mit meinem Installateur über meine Mängelreklamation das Angebot unterbreitet, dass durch das einfache Nachrüsten eines Steckeradapters die Leistung der Wärmepumpe um ca. 30% reduziert werden könnte. Ich habe dazu aber weder damals noch kürzlich im Kontakt mit Herrn B. weitere Informationen über das Funktionsprinzip bzw. das genaue Produkt erhalten, um die Sinnhaftigkeit und ev. nachteilige Nebenwirkungen abschätzen zu können. Die Nachtabsenkung wird es wohl nicht sein, da es - wie Du @KalaNag richtig hervorstreichst - bei dieser nur um eine Limitierung der MAXIMALEN und nicht der gesamten Leistung geht. Weiß irgendjemand mehr, wie das funktionieren könnte? Es könnte ein sinnvoller Schritt sein.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 21:23:39
0
2911231
Sinnvoll ist nur eine Maßnahme, die die Minimalleistung (untere Betriebsgrenze des Verdichters) um 30% reduziert. Dies wiederum halte ich bei unveränderter Hardware für technisch nicht realisierbar.

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