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Foren
Detailfragen zu Mitsubishi Zubadan Luft-WP
Verfasser:
Entropie
Zeit: 09.02.2020 21:25:49
0
2911232
Die YAA kann bis ca. 3,5kW runter. Den FTC gibt es ja jetzt schon eine Weile. Ein derartiges Verhalten wäre sicher schon aufgefallen. Es besteht ja auch immer noch die Möglichkeit einer Fehlfunktion. Wenn alle Stricke reissen, könnte man die Steuerung noch auf eine PAC-IF010 umstellen mit einer drüber stehenden UVR 16x2 von TA. Sind, wenn man es selbst machen kann knapp 1000€ aber danach ist auf jeden Fall Ruhe.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 09.02.2020 22:08:56
0
2911258
Nicht Dein Ernst, oder?
Linkbezeichnung

Verfasser:
Entropie
Zeit: 09.02.2020 22:25:44
0
2911263
Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
Nicht Dein Ernst, oder?
Linkbezeichnung

In erster Linier ist es Aufgabe des Anlagenbauers das Problem in den Griff zu kriegen aber wenn der sich so anstellt. Was passieren wird wenn es so weiter geht ist, dass die Außeneinheit irgendwann Schrott ist. Ich würde also als Kunde letztendlich erstmal auf einen Austausch der Steuerung drängen. Das andere ist ja nur eine zusätzliche Möglichkeit. Bei mir läuft das wirklich gut.

Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 12:37:13
0
2912195
Ich hätte mir gerne die Log-Daten von letzten Herbst angesehen, um etwas über die (hoffentlich vorhandene) Heizgrenze herauszufinden. Leider kann ich Log-Dateien nur von Jänner 2020 öffnen. Will ich ältere Log-Dateien im SD-Karten-Tool importieren, bekomme ich folgende Fehlermeldungen:

+ Beim Öffnen einer Kopie der Dateien von einem Speicherstick: "Betriebsdaten nicht gefunden."
+ Beim Öffnen direkt von der SD-Karte: "Checksummenfehler. (Betriebsdaten) Data=00, Calc=14"


Die Ordner sind voll mit den Log-Dateien - für mich ist kein Unterschied erkennbar zu jenen von Jänner 2020, auch die Dateigrößen sind alle auch sonst.

Weiß jemand Rat?

Ich habe die Log-Dateien auf einem iMac von der SD-Karte auf den Speicherstick kopiert. Das kann ja wohl kaum die Daten beschädigt haben, oder? Das Tool läuft nur auf Windows-PCs - leider auch nicht sonderlich stabil.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 11.02.2020 13:28:24
0
2912229
Kannst mir die log ja mal testweise schicken!

Gruß Karl

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 11.02.2020 14:32:13
0
2912273
Ich habe eine Idee zur "Frostschutzfunktion". Diese taucht ja just immer dann auf, wenn die WP eine Pause einlegt. "Frostschutzfunktion" ist interessanterweise als Betriebsmodus definiert.
In den SD-Daten werden folgende Betriebsmodi gelistet:

0 Stopp
1 Trinkwarmwasser
2 Heizen
3 Kühlen
4 ---
5 Frostschutzfunktion
6 Legionellen

Da die Frostschutzfunktion nur dann Sinn macht, wenn die Anlage im Standby, aber nicht komplett abgeschaltet ist, dürfte der Betriebsmodus "Frostschutzfunktion" quasi ein Synonym für Standby mit Frostschutz sein. Der Betriebsmodus "Stopp" wäre dann wahrscheinlich Standby ohne Frostschutz.

Der in den Kartendaten auftauchende "Frostschutz" ist also nicht Auslöser für den Stopp des Verdichters, sondern sagt lediglich, dass in diesem Betriebsmodus der Frostschutz aktiv ist.

Gruß Karl

Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 16:43:54
0
2912342
Betreffend "Frostschutzfunktion = Standby mit FSF": Ich werde mir anschauen, ob das passen könnte - es würde dann ja quasi nie Modus 0 geloggt werden.

Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 17:01:02
0
2912347
@Karl: Wegen des Zugangs zu den fehlerhaften Log-Daten hab ich Dir vorhin eine Email gesendet!

Verfasser:
Rheinlaender199
Zeit: 11.02.2020 17:58:59
0
2912383
Welchen Wert melden denn die beiden Fühler am Vorlauf und Rücklauf des Gebäudes ? Die nennen sich THW6 und THW 7 bzw THW 8 und 9 wenn du einen gemischten Heizkreis noch dazu hättest. Soweit ich den FTC5 kenne errechnet er über diese Fühler den Bedarf des Gebäudes und stellt entsprechend die Leistung der Wärmepumpe ein, hat er die Fühler nicht werden die beiden Fühler in der Inneneinheit genommen aber dann reagiert die Regelung nicht auf das Gebäude, das kann zu dem Verhalten deiner Anlage führen, speziell in der Übergangszeit. Du hast ja die Dokumentation von Mitsubishi Electric gelesen, nach welcher Anlage aus dem Handbuch ist deine denn aufgebaut? Bitte mal die Seite nennen, dann können wir die Schalterstellungen des Reglers vergleichen.

Verfasser:
Ben_Eco
Zeit: 11.02.2020 18:56:04
0
2912410
Hallo Mitleidender...

Ich habe den Beitrag hier und auch schon andere im Forum zur Mitsubishi aufmerksam verfolgt, weil ich ebenso ein Problem mit meiner Anlage habe.

RESPEKT an dich für die ganze Detailarbeit mit dem loggen der Werte.

Das Problem bei meiner ist zum einen das Takten (hab ich mittlerweile soweit runter bekommen, dass sie es nur noch ca. 1x pro Stunde) macht und das meine AZ bei 2 dümpelt...
Ich stehe da in engem Kontakt mit meinem Monteur und wir haben so schon einiges probiert und versucht aber leider eben noch nicht mit dem durchschlagenden Erfolg. Das die Anlage was kann, weiß ich weil sie während der Fußbodentrocknung und eine gewisse Zeit danach sehr gut lief mit einem Wert von um die 4. Dann ging es Berg ab und nun ist es wie oben beschrieben... Ich vermute, da alles nicht so richtig geholfen hat, dass sie einen Defekt hat.

Aber nun zu Dir:

Ich kann dich in Bezug auf die Leistungsreduzierung bestätigen. Beide Einstellungen sind möglich. Und beide habe ich schon probiert. Im Moment ist der Leiselauf drin. Das modulieren damit kann man bei der Ampereaufnahme gut ablesen. Und es ist eine Wohltat für die Ohren. Solltest du mal probieren.

Hinsichtlich der Hysterese beim Vorlaufmodus und Heizkurvenmodus kann ich dir beipflichten. Der lässt sich nicht ändern. Früher beim FTC3 gab es wohl die Möglichkeit, dass man in % einstellen könnte, wieviel Einfluss je der Vorlauf und der Rücklauf hinsichtlich Ein- und Abschalten haben... warum Mitsubishi das gestrichen hat, wissen sie nur selber.
Ich habe ja die Vermutung, dass man im Expertenmenü in den Funktionseinstellungen vielleicht noch was regeln könnte aber leider ist es nirgends dokumentiert, was man dort einstellen kann. Auch der Fachmann weiß es leider nicht...

Den Frostschutz kann man bei Split Anlage abschalten. Der ist für die anderen Anlagen gedacht, wo das Wasser direkt im Außengerät erwärmt wird.

Was hast du eigentlich für einen Stromverbrauch am Tag?

Vg

Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 21:53:35
0
2912499
@Rheinländer199:
+ Die Fühler THW6 und THW7 habe ich nicht. Sie sind bei meiner WP standardmäßig nicht enthalten und würden nur nachgerüstet werden, wenn ein Pufferspeicher ergänzt werden würde. Vorlauf (THW1) und Rücklauf (THW2) melden völlig normale bzw. plausible Werte, Du findest viele davon in den geposteten Screenshots auf den vorherigen Seiten. Was sollte das Nachrüsten des THW6 und THW7 ohne Pufferspeicher bringen - warum sollten sich deren Messwerte von jenen des THW1 bzw. THW2 unterscheiden?
+ Der hydraulische Aufbau meiner Anlage ist wie im Installationshandbuch auf Seite 6 Abbildung 3.4 und Seite 7 ganz oben links (= ohne Pufferspeicher). Ich poste sie hier noch nachfolgend:




Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 22:10:42
0
2912512
@Ben_Eco:
+ Ich bin eine Mitleidende, kein Mitleidender ... ;-)
+ Ad Leistungsreduktion: Verstehe ich Dich richtig: Du verwendest die Funktion "reduzierter Nachtbetrieb" (dauerhaft?) und es wird nicht nur die Maximalleistung gedrosselt, sondern die gesamte Modulation? Hast Du einen FTC5?
+ Was meinst Du mit "Expertenmenü"? Auf die Installateursebene, mit der man mit dem Passwort 0000 kommt, oder gibt es da noch etwas anderes?
+ Ad Stromverbrauch - ein paar Beispiele:
Letzte Woche (03.-10.02.): 175kWh verbraucht, 591kWh produziert (= COP 3,38)
Gesamter Jänner 2020: 847kWH verbraucht, 2.832kWH produziert (= COP 3,34)
Gestern (laut MEL-Cloud): 21kWH verbraucht (18,3 Heizen, 3,7 WW), ca. 80kWh produziert (72 Heizen, 8 WW); AT 0:00-08:00 ca. 0°C, 10:00-24:00 8-10°C.

Verfasser:
MissT
Zeit: 11.02.2020 23:13:31
0
2912549
@Karl: Ich glaube, Du hast mit Deiner Vermutung (Modus 5 "Frostschutzfunktion" = Standby) recht. Ich habe mir das exemplarisch angesehen, ist gibt dann nie den Modus 0 "Stopp".


Ich habe mir gestern die Log-Daten des 30.01. genauer angesehen - eine Zusammenfassung:

0:00-ca. 11:00 Uhr
Kein Takten
AT: 3-5°C
RL: 24,5-26,0°C
VL: Immer 3,0K über RL

11:00-14:00 Uhr
Bis 11:45 leichtes, danach mittleres Takten (4-8x/h)
AT: 5-7°C
RT: 22,0°C
RL: 26-25,5°C
VL: 2,5-3,0K über RL

14:00-17:00 Uhr
Mittleres Takten
AT: 8-6°C
RT: hauptsächlich 22,5°C, teilweise 22,0°C
RL: hauptsächlich 25,0°C, teilweise 24,5°C
VL: hauptsächlich 3K über RL

17:00-20:00 Uhr
Kein Takten mehr
AT: 5,0-2,0°C
RT: bis 18:00 Uhr 22,5°C, danach 22,0°C
RL: bis 19:00 Uhr 25,0°C, danach 25,5°C
VL: bis 19:00 Uhr 2,5-3,0K, danach 3,0K über RL

Im Vergleich dazu ein Daten-Häppchen vom 31.01.2020:
15:00-17:00 Uhr
Extremes Takten (14x/h)
AT: 14°C, zum Schluss pendelt sie etwas zwischen 13 und 14°C
RT: 22,0°C
RL: in der ersten Stunde 25,0°C, danach 24,5°C
VL: 1-2K über RL, zum Schluss 1,5-2,5K über RL

Das RT-Soll ist 22,5°C.

Ich bin mir mittlerweile übrigens etwas unsicher geworden, wie ich die Starts genau identifizieren soll: Gehe ich nach dem Ansteigen der VL von der Temperatur des RL auf die oben genannten K-Werte, komme ich beim mittleren Takten fast immer auf ein paar Starts mehr, als wenn ich nur die Modus-Wechsel zähle. Dieser Unterschied ist für sich bereits ziemlich seltsam. Mit der UWP hat es nichts zu tun, der geloggte Durchfluss ist konstant.

Leider ist den Log-Daten nicht zu entnehmen oder als zusätzliche Graphen einblendbar, was die diversen Sollwerte wären - das wäre sehr aufschlussreich.

Meine Schlüsse:
1. Es ist offensichtlich, dass das Takten keinen Bezug zur RT hat.
2. Es scheint mir nach meinem laienhaften Verständnis naheliegend, dass das Takten eher keinen Bezug zur VL hat.
3. Es ist offensichtlich, dass das Takten von der AT direkt beeinflusst wird.
4. Vergleicht man den RL mit der AT-geführten Heizkurve (34°C bei -15°C, 25°C bei 12°C > Steigung = 0,333), so liegt für mich der Schluss nahe, dass hier der Auslöser ist:



Am Beispiel 30.01., 14:00-17:00 Uhr (mittleres Takten) sieht man, dass der RL hauptsächlich bei 25,0°C liegt, aus den AT von 8-6°C resultiert eine VL von 26,34-27,01°C. Der Log zeigt VL und RL auf halbe Grade genau an. Vermutlich wird die Steuerung auch nicht genauer sein, wozu auch.

Am Beispiel 31.01., 15:00-17:00 Uhr (extremes Takten) sieht man , dass der RL bei 25,0°C liegt, aus der AT 14°C resultiert eine VL von 25°C.

Verfasser:
MissT
Zeit: 12.02.2020 00:01:33
1
2912570
Großes Danke @Karl, er hat das Problem bei der streikenden Log-Daten-Auswertung gefunden: Die Ordner-Struktur und die Ordner-Namen müssen EXAKT so wie auf der SD-Karte sein:

LOG>(Jahr)>(Monat)>(Tag)
also z. B.: LOG>2020>01>...


Ich konnte dadurch eben mal die Log-Daten der ersten Hälfte des Monats Oktober (2019) überfliegen:

+ Wenn die Frostschutzfunktion nicht deaktiviert ist, sondern wie damals auf Standardwert +3°C eingestellt ist, kann die WP sehr wohl Modus 5 (FSF) als auch Modus 0 (Stopp) ausführen bzw. loggen. Ersteres tut sie bei AT unter ca. 5°C, zweiteres bei höheren AT.

Was ich noch feststellen konnte - und das macht mich wirklich FASSUNGSLOS:

+ Es gibt im Heizmodus "Heizkurve" offensichtlich KEINERLEI HEIZGRENZE!!!!! Es ist egal, wie hoch die AT klettert, sie kann sogar die 20°C überschreiten - die WP versucht immer weiter zu heizen und taktet dabei, als gäbe es kein Morgen. Das einzige, was sie stoppt, ist ein Anstieg der RT über das eingestellte RT-Soll.

In meinen Augen ist die Steuerung dieser Wärmepumpe ABSOLUTER SCHROTT. Die Empfehlung, einen Pufferspeicher nachzurüsten, ist bloß der Versuch davon abzulenken, was bei der Steuerung alles an essentiellen Funktionen fehlt - ein Feigenblatt zum Verstecken, für das der ohnehin schon vorne und hinten angeschmierte Endkunde auch noch selber zahlen soll!!! Auf Basis dessen, was ich für die erste Monatshälfte Oktober gesehen habe, kann ich nur noch einmal wiederholen: FINGER WEG VON MITSUBISHI!

Ich werde es bis zu dem mit Sicherheit nicht mehr allzu fernen Tag, an dem diese WP ihr Leben ausgehaucht hat, bitterlich bereuen, dass ich für eine Wärmepumpe dieser Firma viel Geld ausgegeben habe. Hätte ich stattdessen irgendeine Allerwelts-Billigsdorfer-LW-WP gekauft, hätte ich sicher eine bessere Wahl getroffen und mir erhebliche Mehrkosten und extrem viel Ärger erspart.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 12.02.2020 06:21:17
0
2912601
Der Parameter "Frostschutzfunktion" ist damit als Standby-Modus unterhalb der ggfs. eingestellten Frostschutzgrenze bestätigt. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Takten ist nicht gegeben. Das Thema wäre dann wenigstens geklärt ;-)

Interessant, dass die Mitsubishi im Gegensatz zu allen anderen, mir bisher bekannten Wärmepumpenregelungen grundsätzlich einen Raumtemperaturfühler braucht. Ohne diesen Fühler beendet sie die Heizperiode offenbar nie...

Gruß Karl

Verfasser:
MissT
Zeit: 12.02.2020 09:24:04
0
2912668
Es steht auch in den schriftlichen Unterlagen, dass der Heizmodus „Heizkurve“ einen Raumfühler z. B. in Form der Funkfernbedienung benötigt. Der Witz ist, dass die WP in diesem Modus ohne die FFB aber trotzdem läuft, auch wenn sie dann quasi führerlos ist. Ich hatte diesen Fall ja letzte Woche, als meine FFB beim Batteriewechsel kaputt gegangen ist: Zuerst blieb der RT-Anzeige auf 24°C hängen, nach ein paar Tagen sprang er plötzlich auf 20°C und blieb dort, bis ich vorgestern die neue FFB in Betrieb nehmen konnte.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 12.02.2020 10:30:51
1
2912718
Ohne jetzt alles ganz genau gelesen zu haben möchte ich hier meine Erfahrungen mit den Mitsubishi Electric WP mitteilen.

Es gibt (gab) einige LW-WP mit diversen Zubadan bzw Ecodan Außengeräten welche mit anderen Regelungen ausgerüstet sind, so etwa die Zeh oder Remko.

Diese WP werden über das PAC-11 (21) Interface direkt über ein 0-10 V Signal angesteuert, wodurch an der eigentlichen Regelung eine andere Benutzeroberfläche vorhanden ist.

Die Originalregelung der MEL WP mit dem notdürftig umgerüsteten Klimabediengeräten ist ganz einfach eine Krücke und für den Nutzer schlecht bedienbar mit leider sehr unglücklich gelöstem Bedienkonzept.

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 12.02.2020 10:51:15
0
2912736
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Ohne jetzt alles ganz genau gelesen zu haben möchte ich hier meine Erfahrungen mit den Mitsubishi Electric WP mitteilen.

Es gibt (gab) einige LW-WP mit diversen Zubadan bzw Ecodan Außengeräten welche mit anderen Regelungen ausgerüstet sind, so etwa die Zeh oder[...]
Handbuch dazu: Download

Verfasser:
MissT
Zeit: 12.02.2020 16:26:25
0
2912952
Spannend wird jetzt der nächste Schritt werden. Ich habe zwischenzeitlich (Mo) den UWP von Stufe 3 auf Stufe 2 reduziert und die Heizkurve von 0 auf +2 parallelverschoben. Soweit sich das nach der kurzen Zeit schon sinnvoll beurteilen lässt, schaut es mal ganz gut aus: Der AT-Bereich, in dem die WP zu takten beginnt, hat sich definitiv nach oben verschoben. Wie weit, muss sich noch zeigen - auch, ob es ev. sogar angebracht ist, die UWP noch weiter abzusenken bzw. die Spreizung noch weiter zu erhöhen.

Darüber hinaus werde ich aber nicht darum herum kommen, noch einen Testbetrieb mit dem RT-geführten Modus zu machen, solange die AT noch halbwegs kühl sind. Ich befürchte halt, dass es da immer wieder zu einem Überheizen und zu warmen Räumen kommen wird. Auch ob die Steuerung hier um so viel besser funktioniert und einstellbar ist, dass die WP nicht wieder wie wild taktet, muss sich da erst noch erweisen.

Sollte das mit RT-geführten Modus nicht akzeptabel funktionieren, stellt sich die Frage nach einer Alternative. Vorschläge? Zeitprogramm basteln vielleicht?

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 12.02.2020 16:54:29
0
2912975
Mich wundert, dass eine höhere Spreizung (durch weniger Durchfluss) das Takten reduziert. Ich würde das Gegenteil erwarten. Beim Abschalten der WP fällt ja die Vorlauftemperatur unmittelbar um den Betrag der (hohen) Spreizung ab und löst dann sofort einen Neustart aus, wenn dabei die Einschaltschwelle unterschritten wird.

Zum Thema Zeitprogramm: Eine Nachtabsenkung wäre in Deinem Fall (nur 50% modulierende WP) einen Versuch wert.

Gruß Karl

Verfasser:
40785
Zeit: 12.02.2020 17:55:13
0
2913017
Zitat von 40785 Beitrag anzeigen
Ich habe aufgrund den Beiträgen von Fritz heute wieder auf Raumtemperaturmodus umgestellt und erstmals die Parameter so eingestellt wie sie wahrscheinlich Sinn machen.
__Raumtemp.Regelung (Heizen):
____Temp.Regelung Intervall = 60Min
____Vorlauftemperaturbereich Maximale Temp. = 36°C
____Vorlauftemperaturbereich Minimale Temp. = 25°C
__W/P Thermo-Diff.einstellen = ON
____Unterer Grenzwert = -9°C
____Oberer Grenzwert = +5°C
Nach einer Woche Betrieb im RT-Modus mit den oben beschriebenen Werten und ausgeschalteten Frostschutzfunktion, kann ich folgendes berichten:

Vorher hatte ich im Schnitt 5 Schaltzyklen pro STUNDE (seit Bestehen der Anlage 09.2015) und jetzt habe ich im Schnitt 5 Schaltzyklen pro TAG (Abtauen habe ich bereits abgezogen).

In der letzten Woche hatten wir Außentemperaturen zwischen -4°C und +12°C.

So macht der Betrieb der Wärmepumpe auch Sinn!
Freue mich vorab mal über die tollen Werte und werde weiter beobachten!

Ein großen DANKESCHÖN an alle in diesem Forum, welche mit Informationen dienlich waren.
Vor allem DANKE an Fritz welcher den Hauptanstoß gegeben hat!

Verfasser:
Kala Nag
Zeit: 12.02.2020 18:02:58
0
2913025
Das hört sich ja gut an! Herzlichen Glückwunsch! :-)

Verfasser:
40785
Zeit: 12.02.2020 18:13:03
0
2913032
Betreffende Raumtemperaturregelung habe ich im "Mitsubishi Ecodan Planungshandbuch 2015/2016" auf Seite 137 folgendes gefunden:

-----------------------------------------------
5.3.5 Raumtemperaturregelung

Die Raumtemperaturregelung ist mit einer Selbstlernfunktion „Autoadapt“ ausgestattet. Die Funktion passt schrittweise die Vorlauftemperatur an, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Durch die Anpassung der Vorlauftemperatur der Wärmepumpe, kann die Verdichterdrehzahl reduziert werden, was zu einer deutlich geringeren Stromaufnahme der Wärmepumpe führt. Damit ist ein dauerhaft energieeffizienter Betrieb der Wärmepumpenanlage sichergestellt.

Einflussgrößen für die Funktion „Autoadapt“ sind:
• Änderungsgeschwindigkeit der Raumtemperatur (Soll–Ist),
• berechnete, zukünftige Ist-Raumtemperatur (Vermeidung der Sollwert Überschwingung) und
• aktuelle Außentemperatur.

Egal, welche Raumtemperatur eingestellt wird, der automatische „Lernprozess“ ist nach ca. 5 Tagen abgeschlossen, da der Wärmeverlust des Gebäudes ermittelt wird. Sollte sich während dieser Phase jedoch der Wärmeverlust stark ändern (z.B. häufiges, langes Fensterlüften), kann sich der Lernprozess verlängern.
-----------------------------------------------

Wobei ich beobachtet habe, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Außentemperatur ebenfalls eine Einflußgöße auf die "Autoadapt"-Funktion haben dürfte!

Verfasser:
MissT
Zeit: 12.02.2020 20:46:00
0
2913137
Zitat von Kala Nag Beitrag anzeigen
Mich wundert, dass eine höhere Spreizung (durch weniger Durchfluss) das Takten reduziert. Ich würde das Gegenteil erwarten. Beim Abschalten der WP fällt ja die Vorlauftemperatur unmittelbar um den Betrag der (hohen) Spreizung ab und löst dann sofort einen Neustart aus, wenn dabei die[...]


Ich denke, es liegt daran, dass der größere Einfluss auf das Takten von der RL-Temperatur ausgeht: Kommt diese der Zieltemperatur des VL zu nahe, schaltet sich die WP aus. Es gibt dadurch ein Steuersignal zum Ausschalten, aber weder eine Definition für die einzuhaltende Pause noch ein Regulativ für das Steuersignal zum Starten - ausgenommen die RT. Ich werde es noch genauer beobachten.

Mir hat jemand kürzlich vorgerechnet, dass durch das Absenken des Durchflusses von 19 auf 17L/min und dessen Auswirkung auf die Spreizung eigentlich gar keine Parallelverschiebung der HK notwendig sein sollte. Ohne diese sinkt die RT im Haus aber um ca. 1°C. Da der Durchfluss-Sensor aber auf die Einer-Stelle rundet (oder abschneidet), könnte der Unterschied auch größer als 2L/min sein.

Verfasser:
MissT
Zeit: 12.02.2020 21:00:39
0
2913145
Betreffend Auto-Adaption:
Ich habe dazu mal folgende telefonische Information von Herrn B. (FläktGroup) erhalten: Der Lernprozess dauert bis zu einem Jahr, bis verschiedene voreingestellt AT-Werte durchlaufen wurden - ich bilde mir ein, es war die Rede von -7, 0 und +7°C. So wie ich es verstanden habe, ist der Lernprozess nach dem Durchlaufen dieser Eckwerte abgeschlossen, also einmalig und nicht kontinuierlich - sinnvoll klingt das aber eher nicht.

In meinen schriftlichen Unterlagen - Installationshandbuch, Praxisleitfaden 2017, Planungshandbuch 2018 - finde ich lediglich über die Suchbegriffe "Auto-Adaption" oder "Selbstlern" nur folgende vage Beschreibung:

PLF Seite 40 bzw. 66; PHB Seite 153:

"Raumtemperaturregelung
Die Raumtemperaturregelung ist mit einer Selbstlernfunktion ausgestattet. Die Funktion senkt schrittweise die Vorlauftemperatur, um die eingestellte Raumtemperatur zu
erreichen. Damit ist ein dauerhaft energieeffizienter Betrieb der Wärmepumpenanlage sichergestellt. Zudem wird ein Einstellen der Heizkurve durch den Betreiber unnötig. Es kann ausgewählt werden, ob ein kabelgebundener Raumtemperaturfühler in einem Referenzraum oder bis zu acht Funkfernbedienungen installiert werden sollen."



Vollkommen unklar ist auch, was die Aktivierung der "Erweiterten/verbesserten Auto-Adaption" via DIP-Schalter bewirkt oder bewirken soll.

Aktuelle Forenbeiträge
Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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