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Opferanode
Verfasser:
Rudi Ewert
Zeit: 25.01.2020 14:55:34
0
2898913
Der Wartungsdeckel ist ein Flanschdeckel 180 mm innen emailliert. Opferanode ist 1/14 Zoll.

Verfasser:
egal1
Zeit: 25.01.2020 15:42:53
0
2898946
mach den Wartungsdeckel auf und mach einige Fotos/Video mit dem Handy in Richtung Opferanode. Möglicherweise ist sie noch in Ordnung. Wenn keine großen Schadstellen im Emaille vorhanden sind kann sie auch nach Jahrzehnten noch wie neu sein und ein Austausch erübrigt sich.
Ansonsten: der Korrosionsschutz kann natürlich nur funktionieren, wenn die Opferanode festen Kontakt zum Metall des Behälters hat.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 25.01.2020 15:53:31
0
2898951
Zitat von Rudi Ewert Beitrag anzeigen
https://www.icloud.com/sharedalbum/#B195qXGF1Gsizv8

@ egal1

Hier hast du doch ein Foto von der Opferanode und vom Innenleben des Boilers.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 25.01.2020 15:57:53
0
2898956
Zitat von Rudi Ewert Beitrag anzeigen
Der Wartungsdeckel ist ein Flanschdeckel 180 mm innen emailliert. Opferanode ist 1/14 Zoll.

Rudi, du kannst doch das 5/4 Gewinde abschneiden,
ein 6 mm Loch reinbohren,
in das Bohrloch ein 8 mm Gewinde reinschneiden.
Nun ist den Wartungsdeckel vom Guckloch ein 8 mm Loch reinbohren,
Gewindestange reinschrauben,
und schon kannst du die neue Schutzanode befestigen.
Zur Abdichtung reicht eine 08/15 Dichtung auf der Innenseite des Wartungsdeckels zw. Anode und Gucklochdeckels.

Verfasser:
DIYistmeinHobby
Zeit: 31.01.2020 19:40:07
0
2903477
Es gibt mehrere Möglichkeiten um den Verbrauch einer Opferanode festzustellen:



1. Sichtprüfung

Bei einer Sichtprüfung wird die Opferanode laut Herstellerangaben ausgebaut. Sollte der Durchmesser der Opferanode auf 15-10 mm verbraucht sein, empfehlen wir den Tausch der Schutzanode. Weiterhin sollte eine Anode getauscht werden, die mit sehr starken Ablagerungen zugesetzt ist und somit nur noch wenig Schutzstrom abgeben kann.



2. Strommessung

Im Gegensatz zu einer Sichtprüfung, muss bei einer Schutzanode mit isolierten Einbau (Massekabel), weder die Anlage außer Betrieb gesetzt noch die Opferanode ausgebaut werden. Sie können mithilfe eines Anodenprüfgeräts oder Widerstandmessgeräts den noch vorhandenen Schutzstrom messen.

Strommessung > 0,3 mA:Anode ist funktionsfähig
Strommessung < 0,3 mA Anode ausbauen und weiter mit der Sichtprüfung fortfahren

Hinweis : Bitte beachten sie die Bedienungsanleitung ihres Prüfgeräts.

Außerdem ist eine Schutzstrommessung nur bei einem mit Wasser gefüllten Speicher möglich.



3. Signalanode

Die unkomplizierteste Art den Verbrauch einer Opferanode festzustellen ist durch den Einsatz der Signalanode gegeben. Die Rotfärbung des Signalgebers zeigt ihnen genau an, wann die Anode verbraucht ist.

Quelle : https://www.anodenshop.com/faq-h%C3%A4ufig-gestellte-fragen-zur-opferanode/wann-ist-eine-opferanode-verbraucht/

Verfasser:
EV-8000
Zeit: 14.02.2020 14:29:22
2
2914126
Hallo!
ich hatte diesen Monat das gleiche Problem....
Nachdem ich viele Jahre den Strom an der Opferanode an einem 500 L WW-Speicher gemessen als ausreichend gemessen hatte (>5 mA) stellte ich nach Pause von 3 Jahren fest, daß die Anode offensichtlich am Ende war. Der Speicher (Fa WAGNER) ist nun 22 Jahre im Einsatz!
Da ich zum Kaufzeitpunkt bereits eine CORREX Fremdstromanode mitbestellt hatte, war ich frohen Mutes nun das Teil einfach auszuwechseln...
Beim Montageeinsatz stellte ich jedoch zu meinem Schreck fest, daß selbst mit größten Zangen und Drehmoment nichts zu machen war. (Frust)
Der nächste Versuch bestand darin in den Grundteller der 36er Flanschmutter tangential zwei Kerben reinzuschleifen, und mit Fäustel und Meißel abwechselnd beidseitig tangential zu schlagen - außer einem schönen Glockenton tat sich absolut nichts...
Ebenso keine Wirkung mit Sprühöl!
Nächster Versuch - abkühlen des Flansches mit Eis - keine Wirkung...
Weiterer Versuch erhutzen des Flansches mit Flamme ca 150°C - keine Wirkung...
Da ich von Bekannten hörte, daß mit unter bei diesen Aktionen auch der GAU eintreten kann - Flansch bricht oder wird undicht gab ich frustriert zunächst mein Vorhaben auf,
und bereitete mich seelisch auf den Kauf eines neuen Kessels (2 Wärmetauscher) vor.

Nach einigen verzögerten Einschlafphasen kam mir der Gedanke, das korrodierte Gewinde mit Phosphorsäure zu lösen.
Im nächsten Akt schliff ich den Flanschansatz mit einer 0,6er Minitrennscheibe frei, und spritze (Einwegspritze) in den Spalt etwas mit Tensid vermischte Phosphorsäure.
Nach Einwirkungsdauer von 24h stellte ich beim Entfernen der Isolierung bereits Kondensatfeuchte fest...
Nach Druckentlastung kam der spannende Moment - nach einigen oben beschriebenen Schlägen machte sich endlich ein lösen des Flansches bemerkbar und ich konnte die Fremdstrom-Anode ohne Probleme einbauen. Hier messe ich jetzt 120 mA.
Natürlich wurde der Flanschbereich gereinigt, das Gewinde mit etwas SANIT-AF
benetzt, und nach Montage mit Rostschutzfarbe übersprüht.

Möglicherweise könnte diese Erfahrung dem Einen oder Anderen hilfreich sein.

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