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WP an Einrohrheizung ohne Pufferspeicher
Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 13.02.2020 19:51:29
0
2913741
Wieso investierst nicht in eine Grundfos alpha mit Volunenstromanzeige, ggf vom HB eingebaut.

Sind die Anschlüsse verrostet müssen die ggf eh neu...

So schlimm 200 oder 300 Euro zu versenken ???

Verfasser:
lukashen
Zeit: 14.02.2020 09:25:40
0
2913932
Einen Einbausatz für Wärmemengenzähler einzuschleusen ist auch keine Raketentechnik. Wenn bestehende Absperrungen günstig verbaut sind, dann kann man die Kugelhähne ohne Anlagenentleerung oder Vereisung einbauen.
Ein gebrauchter Wärmemengenzähler für 1,5m³/h kostet auch nicht die Welt.

Ich habe auch eine Einrohranalge und grübel über die Ablösung des alten 12kW NT-Gaskessels. Meine drei Einrohrstränge sind mit 15mm Kupfer vom Keller zu den Stockwerken verlegt. Also noch schlechter als bei Groxo, allerdings habe ich im RMH auch nur etwa 3,5kW Heizlast bei -10°C.
Die drei Einrohrstränge habe ich per Danfoss AB-QM abgeglichen weil das vermietete Dachgeschoss erheblich unterversorgt war. Jeder Einrohrstrang hat einen gebrauchten Wärmemengenzähler, damit konnte ich die Volumenverteilung an den tatsächlichen Verbrauch nachjustieren.

Verfasser:
Groxo
Zeit: 14.02.2020 12:41:43
0
2914064
Auf drei Geschossen, wobei eines sogar noch untervermietet ist, nur 3,5 kW? Respekt. Wobei ich meine Heizlast bei -10 Norm-AT nicht kenne, da ich im -14°Cer Bereich liege.
Wieviel Volumenstrom bekommst du denn da momentan hin?

@Peter_Kle:
Du wirst lachen, ich hatte sogar eine entsprechende Pumpe da. Ich hatte schon alles vorbereitet, dann aber aufgrund des Rostes die Verschraubung nicht lösen können. Als es dann tröpfelte musst eich mich entscheiden "wieder versuchen fest zu ziehen und hoffen, dass es so noch durch hält" oder "durchziehen und die Gefahr in Kauf nehmen, dass ich es nicht mehr dicht bekomme". Ich habe mich für Variante 1 entschieden und die Pumpe wieder verkauft. ;-)
Ich habe mich nun entschieden, nochmal eine zu kaufen und am Ende der Heizperiode mal einzubauen. Dann wäre es auch nicht mehr so wild, würde ich es nicht ad hoc dicht bekommen. Vielleicht könnte ich dann sogar mal alle Verschraubungen lösen/verstellen, da im Sommer dann mit einer hoffentlich neuen Heizanlage eh alles umgestellt werden muss.
Guter Plan?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 14.02.2020 15:59:33
0
2914186
Zitat:
Mein Ziel sollen offene Bypass-Ventile sein? Also dass möglichst viel an den HK vorbei strömt? Und ich schließe sie nur dann step-by-step wenn ich trotz maximaler HK-Ventileinstellung nicht genug Wärme in den Raum bekomme?


im Prinzip ja. Da aber gleichzeitig das Ziel ist mit niedriger Vorlauftemperatur zu fahren ist der bypass so einzustellen, dass der Bypass so weit wie möglich offen, der Heikörper aber dennoch über die ganze Fläche Warm ist. Ist der Raum dann (im Gegensatz zu den anderen) zu warm, Bypass weiter auf.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.02.2020 17:24:51
0
2914237
Zitat von Groxo Beitrag anzeigen
... Verrohrung kann ich euch sagen.
22er Steigleitung, 18er Verteilung in den Stockwerken, zwei Kreise EG und OG ...
Auch wenn ihr es schon in einem anderen Thread diskutiert haben solltet nochmal dort angesetzt.

Wieviele Heizkörper mit welchen Dimensionen sind denn jeweils im Erd- und Obergeschoss an einer Ringleitung dran?

Verfasser:
Groxo
Zeit: 14.02.2020 20:54:53
0
2914363
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Zitat von Groxo Beitrag anzeigen
[...]
Auch wenn ihr es schon in einem anderen Thread diskutiert haben solltet nochmal dort angesetzt.

Wieviele Heizkörper mit welchen Dimensionen sind denn jeweils im Erd- und Obergeschoss an einer Ringleitung dran?


Ich wiedderhole mich gern, wenn es mir hilft. :-)

EG: 900x600 Typ 12, 600x1000 Typ 33, 600x800 Typ 11, 900x500 Typ 11, 600x700 Typ 10 (könnte noch auf Typ 33 vergrößert werden)
OG: 600x1000 Typ 33, 600x1000 Typ 33, 600x700 Typ 33, 600x1100 Typ 22

Das sind die HK, die dauerhaft durchströmt werden sollen.

Vorübergehend (zum Abtauen?) könnten auch noch zwei HK im Keller (die sind im Nachhinein via Zweirohrsystem rien gekommen) sowie 40m² FBH im Wintergarten durchströmt werden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 15.02.2020 07:03:47
0
2914475
Leider kannst Du bei dir, aufgrund der Tatsache, dass der vorhandene Wärmeerzeuger wohl nur mit zu hoher Minimalvorlauftemperatur gefahren werden kann, nicht wirklich nachvollziehen, was passieren würde, wenn Du eine vollmodulierender Sole-Wasser-Erdwärmepumpe hättest und alle Bypässe komplett geschlossen werden, wobei der gesamte Volumenstrom durch sämtliche Heizkörper auf beiden Etagen gezwungen werden würde.

Bei uns sind die Heizkörper in Keller und Dachgeschoss übrigens alle mit "nur" 14x2mm PE-Rohr am jeweiligen Etagenheizkreisverteiler angebunden.
Von den Heizkreisverteilern bis zum T-Stück in Vor- bzw. Rücklauf (siehe unten im Bild) ist der Vor- und Rücklauf parallel in 22x1mm Kupferrohr verlegt.
Ab den T-Stücken bis in den 'Heizungsraum" dann weiter parallel für Vor- und Rücklauf in 28x1mm Kupferrohr verzogen.

Das "Nadelöhr" in unserer Hydraulik ist m. M. n. wohl die Fußbodenheizung im Erdgeschoss, bei der ein Volumenstrom von bis zu 1.700 l/h durch die sechs 17x2mm PE-Rohre gezwungen wird.


Verfasser:
Oeko2020
Zeit: 16.02.2020 15:52:35
0
2915266
Da bei bestehenden Einrohrsystemen die Auslegungshydraulik oft nicht bekannt ist, wird
eine hohe Flexibilität der Wärmepumpe bei der Anpassung benötigt. Daher sollten unbedingt Minimal- und Maximaldurchflussmengen, Temperaturspreizungen und Sockeltemperaturen einstellbar sein. Die Modulation des Kompressors auf die erforderliche Austrittstemperatur verbessert ebenfalls das Betriebsergebnis.

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