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Energiekonzept Sanierung
Verfasser:
Ingo1977
Zeit: 05.02.2020 13:36:21
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2908534
Ausgangslage ist ein 2,5 Familienhaus bj. '69
EG = 66qm
1.OG 66qm + 30qm Wintergarten (separiert von der Wohnung)
DG = 40qm

Oberste Geschossdecke wurde 2000 gedämmt. (Holz-)Fenster wurden damals auch gegen "moderne" 2-fach Gläser getauscht (ja, sind jetzt ausch schon 20 Jahre alt).
Rollokästen habe ich nach und nach alle gedämmt, Glasbausteine im Treppenhaus durch 3-fach Fenster ersetzt. Teildämmung der Fassade. Kellerdecke ist mittlerweile fast vollständig gedämmt.
Heizkörpernischen gedämmt, etc. Im Groben und Ganzen habe ich viel an dem Objekt an energiesparenden Maßnahmen geleistet, was sich auch deutlich bemerkbar macht.

Geheizt wird mit Öl (Zentralheizung von 1993). Hydraulischer Abgleich ist meinerseits erfolgt, die Brennerleistung durch eine kleinere Düse reduziert. Flächenheizung ist nur in einem Bad + WiGa vorhanden, ansonsten Radiatoren.
Dann gibt es noch zwei Kaminöfen (EG + 1.OG) und Luft-Luft-WP (Klimaanlage Remko) im 1.OG + WiGa + DG

Geasmtenergieverbrauch/a:
Öl WW: ca. 500l
Öl Heizung: ca. 800-900l
Brennholz: 4-5RM
Strom (gesamt): 6000kW/h
Der erhöhte Stromverbauch resultiert eher aus viel Technik-Kram (allein dafür 4-5kW/h pro Tag) als von den Klimageräten.

EG = 1 Person (Rentner)
1.OG = 2+1Kind
DG = 1 Person (AU, also immer daheim)

Die Vissmann Heizung läuft noch gut - und für ihr Alter verhältnismäßig effizient. Aber dennoch knapp 27 Jahre alt. Ein Austausch wurde vom Schorni empfohlen...

Aber das Dach macht Sorgen. In vier Jahren drei größere Probleme gehabt: Entlüftungspfanne undicht: Wassereintritt. Und zwei mal Haarriss in einer Pfanne. Wassereintritt. Bis man diese Sauerrei bemerkt (und vor allem die verursachende Pfanne findet...) - brauch ich wohl nicht weiter erwähnen.

Das Dach soll also in absehbarer Zeit (1-2 Jahre) neu (natürlich auch Dachfenster...).
Aber wenn man schon mal auf dem Dach ist - dann könnte man doch auch SLT und PV mit draufhauen. Ich hätte Platz für ca. 6kWp PV - und SLT mit oder ohne HZ-Unterstützung. Alles andere macht optisch wenig Sinn, da Schornstein und Fenster die Dachnutzung einschränken.

Ich möchte gerne bei Öl bleiben, aber den Verbrauch natürlich reduzieren. Vorlauftemperatur liegt zwischen 35°C und 50°C (da muss es echt schon bitter kalt sein). ∆ VL/RL zwischen 10°C und 20°C.

Hier hört man aber viel negatives (Haltbarkeit, Störanfällig) bei Brennwerttechnik mit Ölheizern. Dann heißt es oft, dass SLT mit Heizungsunterstützung nur bei Flächenheizung Sinn macht. Allerdings komme ich mit
45°C VL locker aus - zumal es ja auch noch weitere Heizmöglichkeiten (Kamin, Klima) gibt.
Ich könnte auch im EG den Kaminofen tauschen - gegen einen Wassergeführten, aber das wäre schon mit echt Aufwand verbunden. Das ist höchstens eine Option für später.

Mein Hauptproblem sind aber die Abhängigkeiten. Neue Heizung möchte ich mit SLT. SLT auf dem alten Dach (was sehr bald fällig ist), will ich nicht installieren.
Und wenn das Dach neu gemacht wird, könnte man gleich noch PV mit drauf machen (NRW, Südausrichtung, 42° Dachneigung).
Und dann heißt es wieder, dass sich SLT nicht lohnt - pack das Dach voll mit PV. Und Öl ist sowieso out - nimm eine zentrale WP.
Nein, bloß keine WP, das geht nur im gedämmten Neubau - sonst ist der Stromverbrauch zu hoch.

Oder bin ich mit einer Öl-Brennwertheizung + SLT in der heutigen Zeit komplett auf dem Holzweg?
Ich versuche mir gerade ein Bild zu machen, was totaler Nonsens ist, und was sinnvoll ist in die Planung mit einzubeziehen.
Und ob man bei Sanierung (z.B. Dach) schon mal die Dachhaken + Solarleitung mit verlegt, die Heizung + SLT kommt ein Jahr später...
Denke und plane ich zu kompliziert?

Gruß
Ingo

Verfasser:
Ingo1977
Zeit: 15.02.2020 07:41:47
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Ich habe mich hier lange im Forum quergelesen - und bin auf eine weitere Möglichkeit gestoßen.
Eine WP war für mich eigentlich immer komplett raus - aus Kostengründen. Nun ist mir hier die LWWP Geisha 5kW "aufgefallen". Die ist preislich attraktiv, die Installation an sich scheint einfach zu sein.
Ich notiere seit Jahren den Öl/Wasser/Stromverbrauch. Der Spitzenwert dieser Saison lag bei unter 100kW Öl/Tag (wobei 1l = 10KW gerechnet) incl. WW.
WW in den Sommermonaten liegt bei ca. 1,1l/Tag.
Hiermit müsste doch die Geisha klarkommen, oder?
Und kann ich die mit meinem Ölbrenner (Viesmann uniferral e 22kW mit Vitotronic 200 KW1) kombinieren? Oder benötige ich zwingend zusätzlich einen Pufferspeicher?
Dann müsste der Öler nur noch an sehr kalten Tagen arbeiten. Bis er denn mal komplett ausgemustert wird.
Die größte Herausforderung wäre dann die Stromversorgung für die WP, aber das Jahr ist noch lang...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 15.02.2020 22:59:17
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Die 100kWh/d wären ja so 4kWh pro Stunde. Die sehr niedrigen VL-Temp bei Dir spricht auch klar für eine LWWP. Und den Ofen haste ja immernoch als backup für alle Fälle.

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moonbeam72 schrieb: @pinot: das Problem ist, dass sein Techniker genau derselbe Techniker ist, der die Errichtung des Hauses von der Planungs-...
JanRi schrieb: Hallo, vielleicht mal ein ganz anderer Ansatz: Du hast 15 MWh Wärme verbraten für 200 qm Wohnfläche nach KfW55 von 2017....
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