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Elektroautos
Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 18.02.2020 21:07:52
1
2916710
Ich hab die Lösung gefunden:
SolarMB`s Haus und Mayas Gasheizung;-)

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 18.02.2020 21:13:49
0
2916713
Energie kann zwar weder verloren gehen noch vernichtet, aber verlustfrei im hier betrachteten Sinne ist damit nicht gemeint.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.02.2020 07:49:39
0
2916893
Wenn man irgend eine Energieform wo rein steckt, um einen gewissen (anderen) Nutzen daraus zu ziehen, kann man alles, was da nicht ankommt, ugs. schon als "Verlust" bezeichnen - denn was hat man von Wärme, wenn es sich doch nur drehen soll ;-)

Was den "Tesla-Wald" betrifft... ich kann den wohl nicht so gut einordnen wie Frank (F.), aber wenn's so ist, dann kann man Besseres aus dem Gelände machen. Könnte mir auch vorstellen, dass gerade Tesla Geld für eine sinnvolle Aufforstung an geeigneter Stelle springen lässt.

Apropos Wald: In nicht wenigen Orten im Schwarz- und Odenwald (sicher auch woanders) werden öffentliche Gelder für sie sog. "Offenhaltung der Landschaft" bereitgestellt. Heißt; man will bloß nicht noch mehr Wald haben, als sowieso schon...

Gruß
Phil

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 19.02.2020 08:52:15
0
2916932
"Für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für Elektroautos wird ein neues Bußgeld eingeführt – das Verwarngeld beträgt hier ebenfalls 55 Euro".

Das wurde auch Zeit.

War gestern in unserer " Großstadt " und mußte mich dort im Zentrum umständebedingt länger wartend aufhalten.
Hatte also lange Zeit das " richtige Leben " zu studieren.

Dort ein Parkplatz : Eine Reihe mit 6 Behindertenparkplätzen, am Ende derer ein Ladeplatz für E - Autos. Zwischen dem letzten Behindertenparkplatz und dem E - Ladeplatz steht eine Ladesäule.

Die Ladesäule ist für zwei Lademöglichkeiten ausgestattet. Da aber der linke davon ein reiner Behindertenplatz ist wird das Laden also rechtlich nicht gestattet sein.

Welche Logik !
Dieser Zustand ist nach meiner Beobachtung bereits lange so.

Es geht weiter. Auf dem Ladeplatz stand während der ganzen Zeit die ich in der Innenstadt war ( etwa 3 Stunden ein i3 der aber nicht geladen hat ).
Für den Fahrer war das wohl ein bevorrechtigter Parkplatz.

Das hat mir wieder zu Denken gegeben ob man sich wirklich ein E-Auto antun soll. Denn anscheinend muß man sich mit der gleichen Kategorie von " Mitmenschen " herumärgern wie sie sonst auch zu finden sind.

Ich war der irrigen Meinung daß sich die E-Autofahrer vielleicht auf Grund ihrer besonderen Situation was Laden angeht untereinander eventuell etwas rücksichtsvoller verhalten.

Falsch gedacht. Aber die Sache geht eh in die Hose. Kein Tempolimit ( vielleicht wegen Tesla ? ).
Die Deutschen kaufen weiter SUV wie verrückt. Klima interessiert nicht.

Na ja - dann werden VW und Co. auf ihren E-Autos sitzen bleiben .

Nebenbei sei erwähnt daß auf den Behindertenparkplätzen auch hin- und wieder ein Nichtbehinderter wie selbstverständlich geparkt hat ...

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.02.2020 08:59:13
3
2916937
Die "Grüne Liga" leidet sichtlich an Wissensdefiziten.

Die Fakts sind folgende:

"Für die künftige Fabrik sollen insgesamt 154 Hektar Wirtschaftswald auf dem 300 Hektar großen Areal gefällt werden.

Er besteht in Monokultur zu mehr als 90 Prozent aus Kiefern.

Tesla hat angekündigt, freiwillig mehr als die gefällte Waldfläche neu zu pflanzen.

Dafür werden grundsätzlich standortgerechte Mischwälder aufgeforstet, so dass Kiefer weitgehend durch Laubwald ersetzt wird.
Dies entspricht dem Brandenburger Programm zum Waldumbau (Klimaschutz, Artenvielfalt, Waldbrandvorsorge)."

Die von vornherein als Nutzwald angelegte Monokultur, die an diesem Standort nichts mit natürlich zu tun hat, soll durch einen ökologisch wertvollen Mischwald ersetzt werden.

Das muss natürlich verhindert werden.

Man sollte besser abwarten, bis der allseits sein Unwesen treibende Borkenkäfer den Wirtschaftswald monetäre entwertet hat und ihn erst dann zwangsweise fällen.

Die Anpflanzung von Mischwäldern, die überwiegend aus (ökologisch) wertvollen Laubbäumen bestehen, sollte man als echter Umweltschützer natürlich verhindern.

Selbst die oft als Ökos verschrienen Grünen wenden sich gegen den Fällungsstop.
Grünen-Politiker bekennen sich zu Rodungen auf Tesla-Gelände

Gruss
Frank F.

P.S.: Tesla tut alles, um die Umwelt zu zerstören.
Zitat: "Es werden Zäune installiert, um die Einwanderung von Reptilien zu verhindern. Bis April 2020 sollen im Areal lebende und geschützte Tiere umgesetzt werden. Waldameisen-Nester werden geborgen und an geeignete Standorte gebracht."
Damit nicht genug, wollen die auch noch für Tausende Arbeitsplätze in dieser wirtschaftlich unterentwickelten Region sorgen. Das darf man auf keinen Fall zulassen.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.02.2020 09:11:02
1
2916946
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Ich war der irrigen Meinung daß sich die E-Autofahrer vielleicht auf Grund ihrer besonderen Situation was Laden angeht untereinander eventuell etwas rücksichtsvoller verhalten.


Könnte man meinen, ist aber leider nicht oft so.

Manchmal ist so eine Situation auch dem Unwissen der Schilderaufsteller geschuldet.
Es gehört der Zusatz "nur während des Ladevorgangs" und eine Zeitbeschränkung dazu.

Hier ein vorbildliches Beispiel (Stadt München):



Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.02.2020 09:20:38
0
2916955
Richtig parken an Elektro-Ladesäulen

Da steht alles drin.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.02.2020 09:31:45
0
2916964
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Hier ein vorbildliches Beispiel[...]

Naja; da braucht man fast einen Masterabschluss im Verkehrswesen, um während eines Parkvorganges zu "entziffern", was man da jetzt wann genau darf.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 19.02.2020 09:37:07
0
2916969
Es gehört der Zusatz "nur während des Ladevorgangs" und eine Zeitbeschränkung dazu.

Man sollte von halbwegs intelligenten Menschen aber erwarten können daß der Aufenthalt auf einem Ladeplatz nur für das Laden gedacht ist.

In München sind sie auch etwas intelligenter . Sie halbieren eine Zweifachladesäule nicht um eine Hälfte quasi zu " entwerten " .
Man muß Ladeplätze hier eh noch mit der Lupe suchen.

Glücklich wer selbst zu Hause laden kann.

Damit nicht genug, wollen die auch noch für Tausende Arbeitsplätze in dieser wirtschaftlich unterentwickelten Region sorgen. Das darf man auf keinen Fall zulassen.

Ich will die Sache nicht ökologisch bewerten. Nur - die " tausende Arbeitsplätze " sind auch ein Druckpotential . Zumal man schnell wieder die Mücke machen kann wenn alle finanziellen Vorteile abgesahnt sind.
Wäre nicht das erste Mal.

Mir wäre ein heimischer Investor lieber gewesen. Ich sehe die Sache nicht mit zu großer Euphorie denn mir scheint das Märchen zu schön auszugehen.

Vergeßt nicht daß der Investor aus einem Lande kommt in dem man Freunde und Geschäftspartner gelegentlich mit dem rauchenden Colt überzeugt.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.02.2020 09:43:50
0
2916971
Zitat lfx:
Nur - die " tausende Arbeitsplätze " sind auch ein Druckpotential . Zumal man schnell wieder die Mücke machen kann wenn alle finanziellen Vorteile abgesahnt sind.
Wäre nicht das erste Mal.


Du hast da sicher die Geschichte mit Nokia andeuten wollen?
Jepp... ich frage mich sowieso, wie diese tausende Arbeitsplätze (passend!) bedient werden sollen, dort will halt leider kein Mensch hinziehen...

PS: Hab' nix gegen Tesla; um nicht falsch verstanden zu werden.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.02.2020 09:45:09
0
2916972
Die neue BAFA-Förderung ist inkraft 😃

"Es können nun junge gebrauchte Elektrofahrzeuge gefördert werden.

Für eine Verfahrenserleichterung ist eine Antragstellung nur für Elektrofahrzeuge möglich, deren Zulassung bereits erfolgt ist. Der Antragsteller kann somit alle erforderlichen Unterlagen bereits mit Antragstellung einreichen."

Die lernen doch dazu 😉

Gruss
Frank F.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 19.02.2020 10:09:26
0
2916983
Jepp... ich frage mich sowieso, wie diese tausende Arbeitsplätze (passend!) bedient werden sollen, dort will halt leider kein Mensch hinziehen...

... und damit rächt sich schon wieder die ideologisch bedingte jahrelange kurzsichtige Wohnungspolitik.

Wenn keine bezahlbare Wohnungen vorhanden sind wird sich auch kein Arbeitnehmer der noch das Glück hat eine Wohnung " zu besitzen " nach Teslawien aufmachen und sich dort einem Wohnungsabenteuer aussetzen.

Wenn man von den Leuten Flexibilität verlangt muß man ihnen auch die existentiellen Voraussetzungen dafür bieten.
Da reicht kein Zeltplatz im Märkischen Wald.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.02.2020 10:18:21
0
2916986
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen

Habe den Link zu diesem "Verein" mal angeklickt, auch wenn mir das schwer fällt, aber ich wollte das verstehen.
Trotz "Vorbild" gar nicht so einfach. Ich würde das nun so sehen, dass der vorgegebene "Ladevorgang" nur zu den vier Stunden in der angegebenen Zeit gilt. Darf man in der Zeit zwischen 20 und 8 Uhr nun einfach da parken (E-Auto) oder muss man dann auch laden?
Dann müsste der Zusatz "während des Ladevorgangs" eigentlich gleich oben stehen.

Gruß
Phil

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 19.02.2020 10:23:38
0
2916988
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Wenn man von den Leuten Flexibilität verlangt muß man ihnen auch die existentiellen Voraussetzungen dafür bieten.

Richtig, bei größeren Firmen in der USA (früher auch mal hierzulande) ist das gar nicht so ungewöhnlich, dass die Firma den Mitarbeitern Wohnraum bereit stellt.

Leider hat das aber oft zur Folge, dass eine größere Abhängigkeit entsteht. Habe als Kind/Jugendlicher in den USAmi-Filmen oder Serien nie verstanden, weshalb man dort oft gleich obdachlos wird, weil man gekündigt wurde.
Will ich auch nicht haben.

Gruß
Phil

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 19.02.2020 10:42:53
1
2917000
Habe den Link zu diesem "Verein" mal angeklickt, ...

- habe ich auch und mußte gleich wieder laut lachen über die typische Unkonsequenz der lächerlichen Ideen und Vorschriften.

Warum schreibt man nicht einfach daß derjenige welcher sich nicht an die Spielregeln hält ( andere Vorschriften muß man doch auch einhalten - ob sie einem gefallen oder nicht ) eins draufgebraten bekommt.
Das ist eine klare Ansage.

Daß es keine klare Kennzeichnungspflicht gibt ist dem permanenten Individualismus der Bundesstaatlerei vermutlich zu verdanken. Das verhindert jegliche Einheitlichkeit .

Die Ladeplatzflächen gehören auffällig rot markiert. Das schreckt dann schon ab. Eine nachhaltige Überwachung muß dazu kommen damit sich die Freigeister auch dran gewöhnen.

Aber was schreibe ich ? Hat eh keinen Sinn.

Richtig, bei größeren Firmen in der USA (früher auch mal hierzulande) ist das gar nicht so ungewöhnlich, dass die Firma den Mitarbeitern Wohnraum bereit stellt.

Wenn man aus eigener Schuld gekündigt wird oder eigenem Wunsch kündigt sollte man ja vorher die Konsequenz des Wohnungsverlustes bedenken. Das spricht ja gegen das Modell an sich nicht dagegen.

Mir geht es dabei um mehr um ein allgemein sozial leistbares Angebot an Wohnungen wie es das früher hierzulande auch gab.
Nicht nur Förderung für Immobilienspekulanten und Heuschrecken.

Weiß man zwar alles, man ist aber politisch noch nicht bereit wirklich umzusteuern weil das Kind zwar schon in den Brunnen gefallen ist - aber noch nicht ertrunken.

Verfasser:
spasspendler
Zeit: 19.02.2020 21:19:31
0
2917364
@Tom

Entschuldigung,

Ich habe boshafter Weise ( bewußt irreführend .-)))) ..), das Ironie-tag weggelassen,in der Hoffnung das jemand ruft: aber , die .....ist doch .....das!

Ich gebe zu das ich es wieder versuchen werde - aus Spasss an der Freude.


Ich bitte um Nachsicht
Danke

Verfasser:
spasspendler
Zeit: 19.02.2020 21:27:04
0
2917369
Hallo,

noch eine schlechte Nachricht.....

NRW schafft ab.

https://www.electrive.net/2020/02/19/nrw-schafft-elektro-praemie-fuer-firmen-wieder-ab/


gruß steffen

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 20.02.2020 08:20:39
1
2917537
Was soll da dran schlecht sein wenn man Doppelförderungen - wie es im Artikel heißt - vermeiden will ?

Unternehmen haben eh steuerliche Vorteile welche ein Normalbürger nicht hat. Konnte ich hier bereits lesen.

Wichtig ist die Förderung in der Breite. Das bringt Umsatzzahlen.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 20.02.2020 08:52:11
1
2917551
Zitat:
"Da eine mehrfache Umwandlung von Energie immer verlustbehaftet ist - und der Weg Strom - H2 - Strom aus rein physikalischen Gründen verlustreich ist, ist dieser Weg halt einfach zum Scheitern verurteilt und jeder € für die Forschung einer Anwendung von H2 für den Straßen - gebundenen Verkehr rausgeworfenes Geld."

Die Umwandlung von kinetischer Energie über Rotationsenergie und elektrische in chemische Energie - gemeinhin als Rekuperation bezeichnet - ist natürlich von Umwandlungsverlusten befreit /Ironie off

Gab es hier nicht neulich einen oder mehrere Beiträge zur Effizienz beim Laden mit 3-4 kW einer Zoe? Ich meine, da waren es weniger als 70% - klingt nicht nach einer eindeutigen Sache für batteriegespeiste Antriebe.

Wenn die Welt so einfach wäre, wie mancher Forist hier schreibt, dann frage ich mich ja, warum Forschung überhaupt stattfindet. Es reichen ja Dogmen...

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.02.2020 10:05:04
2
2917609
Ich habe im PV-Forum einen Interessante Strategiepapier gefunden. Es werden nur Zahlen zum Verbrauch der Autos genannt, aber die Wasserstoffproduktion ist für die Gebäudeheizung ja genau so aufwendig.

https://www.photovoltaikforum.com/core/attachment/104790-strategiepapier-elektroautos-stand-2019-10-v1-5-pdf/


Eine wahre Wohltat. 20 Seiten gelesen und ich kann jede einzelne Zeile unterschreiben.

Verlinke das Papier noch einmal und empfehle es ausdrücklich zur Lektüre.
Dietmar, kriegst du das hin? Es ist von einem ausgewiesenen Fachmann mit voll ausgefülltem Profil.

Strategiepapier Elektroauto vs. Brennstoffzellenfahrzeug

Gab es hier nicht neulich einen oder mehrere Beiträge zur Effizienz beim Laden mit 3-4 kW einer Zoe? Ich meine, da waren es weniger als 70% - klingt nicht nach einer eindeutigen Sache für batteriegespeiste Antriebe.

30% wären schon sehr extrem. Ich kann dir sagen dass ich mit dem i3 über 47.000 km gefahren bin mit einem Verbrauch von knapp 14 kWh/100km einschließlich der Ladeverluste. Mit dem Tesla wird es wohl mehr, schätze 17-18 kWh/100km, auch wegen der höheren Verluste. Das ist und bleibt aber nur ein Bruchteil des Stroms, den man für ein Brennstoffzellenfahrzeug brauchen würde - mindestens Faktor 4 höher, der Professor im Link spricht von Faktor 5-6. Und: ich stelle 80% des Stroms für mein Elektroauto auf dem eigenen Dach her.

NRW schafft ab.

F.ck. Ich wollte heute bestellen, einen Seat Mii electric. Der hätte mich mit NRW Förderung nur 9.200 Euro gekostet. Jetzt wird er um 4.000 teurer. Muss ich noch mal drüber nachdenken.

Grüße
Frank

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 20.02.2020 10:22:10
0
2917619
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Wenn man irgend eine Energieform wo rein steckt, um einen gewissen (anderen) Nutzen daraus zu ziehen, kann man alles, was da nicht ankommt, ugs. schon als "Verlust" bezeichnen - denn was hat man von Wärme, wenn es sich doch nur drehen soll ;-)


Ja, aber genau unter dieser Betrachtung ist eben nicht jede Energieumwandlung verlustbehaftet. Beispielsweise kann man sich beim Laden eines Akkus beliebig nahe an 100% Wirkungsgrad herantasten. Es gibt bei der Umwandlung elektrischer Energie in chemische Energie und auch beim umgekehrten Weg keine prinzipiellen Wirkungsgradverluste, wie sie bei Wärmekraftmaschinen durch Carnot gegeben sind. Auch bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Lageenergie (also z.B. im Pumpspeicherkraftwerk) gibt es keine prinzipiell unvermeidlichen Verluste. Jeder Verlust, der real dabei entsteht, kann durch geeignete Maßnahmen beliebig weit reduziert werden. Die Grenzen werden dabei nur durch die Ökonomie gesetzt, und nicht durch die Physik.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 20.02.2020 10:28:14
0
2917627
Zitat von Poeggsken Beitrag anzeigen
Wo ist umwandlung von Energie denn nicht Verlustbehaftet?


Es geht nicht darum, dass real Verluste anfallen, sondern ob diese Verluste aus physikalischen Gründen prinzipiell unvermeidbar sind. Wärmekraftmaschinen können wg Carnot niemals alle Wärme in Bewegung umwandeln, weil das dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik widersprechen würde. Aber ein ähnliches physikalisches Prinzip gibt es bei vielen anderen Umwandlungen nicht. Die beispielsweise beim Umwandeln von elektrischer Energie in Lageenergie im Pumpspeicherkraftwerk entstehenden Verluste kann man durch geeignete technische Maßnahmen beliebig weit reduzieren. Das ist dann nur ein ökonomisches Problem, und kein physikalisches.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 20.02.2020 10:32:02
7
2917633
Sehr guter Artikel zum Thema.

Leider sehr lang und etwas anspruchsvoll und damit als Argumentationshilfe am Biertisch nicht geeignet.

Ich persönlich hege schon länger den Verdacht daß das Wasserstoffargument den Zweck haben soll die mehr und mehr in Frage stehende Verbrennertechnologie noch so lange wie möglich am Leben zu erhalten.
Da kann man dann auf weitere notwendige Forschung verweisen die weiterhin viel Zeit kosten würde.

Das ist gewonnene Zeit für diejenigen welche die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen. Nicht jeder hat Interesse an einer halbwegs intakten Klimazukunft. Vielen reicht es daß die Sintflut nach ihnen kommt.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.02.2020 10:51:15
10
2917645
Ich persönlich hege schon länger den Verdacht daß das Wasserstoffargument den Zweck haben soll die mehr und mehr in Frage stehende Verbrennertechnologie noch so lange wie möglich am Leben zu erhalten.

Genau das ist der Punkt.
Diejenigen, die immer wieder auf Technologieoffenheit pochen wollen in Wahrheit keine Energiewende, sondern alles so weiter machen wie bisher, mit Öl, Kohle, Gas, Atom.
Das wird dann unter einem Feigenblatt verborgen. Trump spricht von clean coal, andere träumen von grünem Wasserstoff.

Die Kernbotschaft an den Verbraucher: alles weiter wie bisher. Kauft Diesel und Gasthermen. Irgend jemand wird dann dafür sorgen dass das alles sauber wird.

Grüße
Frank

Verfasser:
HFrik
Zeit: 20.02.2020 11:02:01
2
2917653
Nun, ich denke die Analyse von VW, dass es ab einem Battteriepreis von 100€/kWh beim Umsteg kein haltien mehr gibt stimmt nach wie vor.
Ich stimme dem Autor zu, eine Batteriereichweite von 300-600km ist gross genug dass das kein wirkliches Thema mehr ist, und wenn dann der Preis für das e-Fahrzeug kleiner ist wie für den Verbrenner, ist die Entscheidung einfach.
Ich denke bei 500Wh/kg ist noch so eine Schwelle, ab der dann das E-Auto einfach leichter wird als der Verbrenner. Bei der System-Energiedichte kann ein heutiger Disel-LKW z.B. einen Akku von schlappen 750kWh bekommen, und immernoch das gleiche zuladen. Mit Optimierungen des Aufbaus (Rahmen etc) werdend as leicht 1000kWh, womit der LKW dann eine Schicht bequem mit einer Akkuladung läuft - selbst ohne Oberleitung.
Mit Oberleitungs-LKW, der etwa 150kWh an Speiche benötigt, wäre dann die Zuladung etwa 1t höher als beim Diesel -LKW. Das wäre den Spetitionen eine ganze Menge Geld wert.....
Was mitr noch fehlt sind E-Autos mit ordentlicher Anhängelast. Aber da ist Bewegung drin. Und eigentlich ist es kein wirliches Problem beim E-Auto alle 4 Räder anzutreiben und einen richtig satt grossen Hänger zu zeihen. Es war nur bisher nicht im Pflichtenheft, da man erst einmal mit anderen Themen zu kämpfen hatte. Für die Zukunft wird das aber sciher der eine oder andere Hersteller als eine Marktknische sehen. Ein Zoe - Äquivalent mit 2-3t Anhängelast ist eigentlich kein wirkliches Problem. Und hätte sicher einen gewissen Markt, der bei >30% Marktanteil von E-Autos grosss genug für einige Modelle wäre.

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