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Wechsel von bestehendem NT-Kessel bei vorhanden STA & Speicher (Paradigma) auf WP?
Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 21.02.2020 23:11:58
0
2918904
Dein Puffer wird meistens ein geringeres Niveau haben und dadurch sinken deine bereitschaftsverluste. Warmwasser kannst du deswegen immernoch 24/7 bereitstellen.
Wie HFrik schon sagte hat diese Anordnung den Vorteil, dass du von deiner sta schon viel früher ernten kannst.
Und was ist daran kompliziert?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.02.2020 23:19:57
0
2918906
Konpliziert sehe ich darin, das ein 2. Speicher angeschafft werden muß, wofür momentan kein Platz vorhanden wäre. Unmengen an Rohrarbeiten.

Betrachte es aus dieser Perspektive:

66% der Wärmekosten zahlen meinen Mieter, die zur Zeit jeweils ca. 220 € pro Jahr betragen. Eine WP brächte mir welchen Vorteil?

Mir geht es eher um eine smarte Lösung, nicht um DIE Lösung.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 21.02.2020 23:26:34
0
2918910
Deine aktuellen Heizkosten sind schon gering, da lohnt sich ein Austausch so oder so nicht.
Wenn du keinen Platz hast, dann gibt es ja keine Option...Als Geisha oder so direkt anbinden. Wenn dir die effizient egal ist, wie du selber sagst. Was hindert dich?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.02.2020 23:34:38
0
2918913
Mir schwebt tatsächlich so etwas wie eine Geisha vor, VL/RL durchs Kellerfenster, parallel zum Heizkessel und diesen später in den Ruhestand schicken.

Wie du schon richtig feststellst lohnt sich ein Wechsel zur WP momentan nicht, zumal meine PVA noch bis 2028 eine hohe EEG-Vergütung bekommt und erst ab 2029 dieses Thema akut wird.

Nur möchte ich nicht darauf warten bis mein Kessel mir irgendwann doch noch die Grätsche macht, sehr unwahrscheinlich, aber wer weiß?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 21.02.2020 23:57:19
0
2918920
WAS für ein Kessel ist denn das WIRKLICH? Denn Paradigma stellt ja keine Kessel her. Gibts Abgaswerte oder sonstiges an Daten, am besten die Schornsteinfeger-Messbescheinigung einstellen . https://www.bilder-upload.eu/

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2020 08:48:38
1
2918959
Moin,

nachfolgend das letzte Meßprotokoll meines Kessels:

Bescheinigung Klöckner KLMT 4.1

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 22.02.2020 09:04:45
0
2918964
Unnötig kompliziert und teuer.

Ganz im Gegenteil. Was ist daran kompliziert? Du wirfst den Ölkessel raus.
Baust eine WP ein, mit intergriertem oder notfalls externem WW-Speicher.
Die Friwa wird auf den neuen WW-Speicher gelegt, der Puffer mit einem Mischer an den Heizkreis angebunden, fertig. Ist eigentlich absolut simpel.

Konpliziert sehe ich darin, das ein 2. Speicher angeschafft werden muß, wofür momentan kein Platz vorhanden wäre.

Ölkessel fliegt raus. Da ist auf jeden Fall Platz genug.
Und die Tanks wirst du früher oder später auch entfernen.

Wie du schon richtig feststellst lohnt sich ein Wechsel zur WP momentan nicht, zumal meine PVA noch bis 2028 eine hohe EEG-Vergütung bekommt und erst ab 2029 dieses Thema akut wird.

Völlig egal. Wie ich schon geschrieben habe würde ich die PV-Nutzung in den Hintergrund stellen und mich auf maximale Effizienz konzentrieren. Wenn die WP nur 1.500 kWh pro Jahr verbraucht, was ich für realistisch halte, ist es ziemlich egal wie viel davon von der PV stammt. Das ist hier sowieso begrenzt weil du im Sommer 100% ST hast.

Bei den Betriebskosten muss man noch berücksichtigen dass der Stromverbrauch der Ölheizung und der Schornsteinfeger entfallen.

Ich glaube du unterschätzt dass mit diesem Konzept der Ertrag der ST deutlich steigen wird. Du arbeitest mit viel niedrigeren Temperaturen und kannst ein größeres Speichervolumen nutzen.
Zusätzlich fällt dieser Mehrertrag gerade dann an, wenn du am wenigsten erntest. Bei geringer Einstrahlung im Winter sind die Speicherverluste viel niedriger und du kannst minimalste Einstrahlungen schon nutzen.

Du siehst das rein finanziell auf die Betriebskosten beschränkt.
Weitere Vorteile: deutliche Wertsteigerung des Hauses.
Zufriedene Mieter.
Du hast es hinter dir. Irgendwann muss es ja sein, und derzeit ist die Förderung exzellent. Den Rest kannst du sofort von der Steuer abschreiben. Da bleibt nicht mehr viel an netto Investition übrig.

Ein gutes Gefühl.

Aber ich glaube wir können hier schreiben was wir wollen, du wirst es sowieso ganz anders machen.

Grüße
Frank

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2020 09:45:09
0
2918988
Aber ich glaube wir können hier schreiben was wir wollen, du wirst es sowieso ganz anders machen.

Ich werde es allein deshalb anders machen müssen weil ich ganz andere Vorausetzungen und Anforderungen an meine Wärmetechnik habe.

Jahreswerte

Anhand dieses Charts ist gut ersichtlich das die bisherige Technik, vor allem Kessel, weitestgehend ausgereizt ist. Das Haus ist energetisch gleichfalls Optimiert. Umbaumaßnahmen wie WH oder FBH kommen nicht in Betracht.

Also besteht die zukünftige Herausforderung eine WP in das vorhandene Konzept zu integrieren und dies ohne großartige technische Verrenkungen. Im einfachsten Fall die VL/RL des vorhandenen Kessels verwenden.

Ich habe mich im Laufe der Zeit durch etliche WP-Themen eingelesen und erfahren welcher Aufwand mancher Betreiber bereit war auf sich zu nehmen.

Das wird für mich nicht der Weg sein. Statt dessen schwebt mir im Vorfeld eine STA-Erweiterung vor um so viel wie möglich EE zu erzeugen. Eine WP wird darin nur als Co-Partner seine Rolle zu finden haben.

Der Stromverbrauch des Kessel liegt bei ca. 100 kWh,
Heizkreispumpe zieht insgesamt 26 kWh,
STA ink. Steuerung, ca. 70 kWh, alles p.a.

Durch Wegfall des Kessel inkl. Schorni spare ich ca. 100 € an Kosten ein, umlegbar auf 3 Parteien, ergo alles im Überschaubaren Rahmen.

Von meiner Einschätzung her halte ich den Betrieb einer WP an einem Solar-Pufferspeicher durchaus für vertretbar. Nur hat es keiner versucht es entsprechend umzusetzen, wenn ich mir die entsprechenden Threads vor Augen führe.

Vielleicht eine Herausforderung an dich/euch auch mal neue Wege zu beschreiten?

Gruß
Rudi

Verfasser:
passra
Zeit: 22.02.2020 09:53:22
0
2918992
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
hmm ich glaube der Witz an Franks anordnung, dass man sowohl die Energie aus der ST-Puffer als auch die des Spichers in der WP für Warmwasser nutzen kann, und zwar auch an Tagen an denen die ST kaum etwas liefert ist noch nicht so ganz bei SolarMB angekommen. Ist die Friwa gut geregelt, und im[...]

Dazu braucht es aber auch nicht den 2. WW-Puffer in der WP, das ist unnötiger hydraulischer Aufwand und auch Geldverschwendung.

Wartet mal ab, in spätestens 8 Monaten kann ich euch die ersten Erkenntnisse aus der Praxis jenseits der Theorie beisteuern, vor Oktober wirds aber nix, denn bis dahin macht die ST die ganze Arbeit...oder hat hier schon mal wer so ein Schichtpuffersystem komplett von Feuer auf Strom umgerüstet?
Mir ist kein entsprechender Beitrag bekannt.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2020 09:57:48
0
2918995
Moin,

ich werde mir das gerne in aller Ruhe anschauen wie du das umsetzen wirst. Ich denke das es bei mir ähnlich umzusetzen sein wird, da ähnliche Voraussetzungen.

Gruß
Rudi

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 22.02.2020 10:06:23
0
2919000
Die Wärmepumpe auf einen Puffer arbeiten zu lassen machen 3 von 4 Heizungsbauer. Das Ergebnis sieht man täglich hier im forum. Du willst nichts anderes machen. Aber da die Effizienz egal ist kannst du es natürlich so machen.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2020 10:10:31
1
2919004
Nun an welche Pufferchen werde diese WP denn angeschlossen? Ein Solar-Pufferspeicher ist da eine ganz andere Hausnummer! Und temporär Heizwasser mit max. 50°C dürfte auch nicht zu großartigen Verlusten führen, sofern eine WP vernünftig auf diesem Niveau arbeiten kann.

Außerdem ist damit nicht gesagt, das die WP, vor allem im Winter, direkt auf den Heizkreis gehen darf. Entsprechende Vorschläge wurden am Anfang bereits gemacht.

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