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Elektroautos
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.02.2020 22:37:05
0
2918140
Zitat von pinot Beitrag anzeigen
Das Märchen vom tollen Firmenwagen, den der Staat bezahlt ist genau das - ein Märchen.


Wir Selbstständige haben noch einen Vorteil:
Niemand hindert uns daran, den Wagen privat zu kaufen.


Das mindert aber die zu zahlenden Beträge nicht.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 20.02.2020 22:42:13
2
2918145
Kirchensteuer ist keine Pflicht, wenn dir der Laden das wert ist, ok

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.02.2020 22:43:29
0
2918147
Zum rauskaufen zum Spottpreis auf Grundlage eines falschen Gutachtens - das setzt eine gewisse kriminelle Energie voraus und ist daher nicht jedermanns Sache.

Gruss
Frank F.

P.S.: Solange die eingesparte KiSt dann anderen Institutionen zugute kommt ist das OK.
Wenn wirklich gespart werden muss, müssen beide Ehepartner austreten, ansonsten zahlt der Übriggebliebene mehr.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 20.02.2020 22:49:58
1
2918150
So ein Bullshit, jeder Gutachter hat einen gewaltigen Spielraum...


P.S. als Selbstständiger stellst dich aber nicht gerade geschickt an, was Steuern betrifft

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.02.2020 22:58:43
0
2918156
Vielleicht fehlt mir und den Gutachtern die ich kenne (einer ist ein ehemaliger Bauherr) nur Deine "Energie" ;-)

"Spottpreis" eines eigentlich guten Fahrzeugs setzt sowohl beim Autobesitzer als auch beim Gutachter diese besondere "Energie" voraus.
Im Endeffekt ist das Steuerbetrug.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 20.02.2020 23:01:35
0
2918158
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Stefan,
den Ansatz finde ich geradezu genial.

Gruss
Frank F.

Hallo Frank,

freut mich, dass Du meine Einschätzung teilst...:-)

Erstmals vorgestellt hatte ich den Gedanken hier im Vorgängerthread am 24.11.2013:

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/1997053#1997053

Anhänger mit Radnabenantrieb und Zusatzakkus zur Reichweitenverlängerung. Der Verbrauch geht mit Anhänger nach oben, die Leistungsanforderung an den Antrieb auch. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten wäre ein zusätzlicher Antrieb eines Anhängers machbar und sinnvoll. Wäre auch eine Alternative zum Allradantrieb bei Zugfahrzeugen. Ich habe einen 174PS VW-Bus mit Vorderradantrieb für einen 2,5to-Anhänger und komme damit gut klar. Bei höherem Anteil an Fahrten mit Anhänger würde ich aber eine zusätzliche angetriebene Achse bevorzugen. Würde den Reifenverschleiss vermindern und in einigen Situationen das Anfahren erleichtern.

Lieferfahrzeug und Anhänger mit E-Antrieb wäre eine klare Option für mich. Ohne "angetriebenen Anhänger mit Zusatzakku" wird das wohl schwierig.


Zwischenzeitlich wurde das Thema auch von Marktakteuren angegangen:

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-08/e-caravan-dethleffs-wohnwagen-elektroauto-elektromobilitaet



Da sage noch mal einer, die Caravaning-Branche sei nicht innovativ. Die zur Erwin-Hymer-Gruppe gehörende Traditionsmarke Dethleffs zeigt auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf gerade ihren neuen Wohnanhänger Coco als revolutionäre Studie E-Home: der erste Caravan mit eigenem Antrieb – mit Elektromotor.

Der E-Home Coco ist mit Hochleistungsbatterien, zwei Elektromotoren an der Radnabe und einer elektronischen Steuereinheit ausgestattet. Bei der Weltpremiere bezeichnete Dethleffs-Geschäftsführer Alexander Leopold das Konzept als "Zukunft des Caravans in Zeiten von Elektro-Pkws". Die Einsatzmöglichkeiten gingen "über die Nutzung als Freizeit- und Urlaubsfahrzeug hinaus".

Anhänger mit selbst angetriebenen Achsen gibt es in Deutschland bisher nicht, und was das für das Zulassungsprozedere bedeutet, muss sich noch zeigen. Zunächst fragt man sich aber: Wozu das Ganze? Tatsächlich zeigt die Studie Möglichkeiten auf, wie auch im Zeitalter der Elektromobilität das Eigenheim an die Anhängerkupplung genommen werden kann. Darüber hinaus bringt der E-Antrieb auch am Urlaubsort Vorteile mit sich, und auch außerhalb des Urlaubs kann der Caravan als Energiespeicher eine wichtige Funktion übernehmen.


Grüße
Stefan

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.02.2020 23:15:51
0
2918163
Hallo Stefan,
Du bist halt "vorausschauend".

Mein Nachbar hat die "Vorstufe" an seinem Wohnanhänger. Den kann er zwar nicht ohne Zugfahrzeug, aber elektrisch bewegen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.02.2020 23:22:47
0
2918167
Mit Einführung dieses formschönen und unauffälligen Gespanns, hat sich die Diskussion dann wohl erledigt.



Bis zu 6,3 to Zuglast sollten für den "Hausgebrauch" evtl. reichen ;-)

Gruss
Frank F.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 21.02.2020 10:21:12
1
2918412
... Tatsächlich zeigt die Studie Möglichkeiten auf, wie auch im Zeitalter der Elektromobilität das Eigenheim an die Anhängerkupplung genommen werden kann.

Ein hintergründiger Satz ...

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.02.2020 12:30:55
1
2918505
Umweltschützer besetzen Bäume auf Tesla-Gelände

Die zwei Baumkletterer sollten aufpassen, dass die, durch die Dürre der letzten Zeit geschwächten Bäume, nicht durch das Zusatzgewicht umkippen.
Das wäre kontraproduktiv für deren beabsichtigtes Ziel. 😉

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.02.2020 16:07:53
2
2918664
Der ADAC schlägt mal wieder zu.



Das sind die neuesten "Untersuchungsergebnisse" dieses Verbrennervereins.

Da wird ein Kleinwagen für Kurzstrecken, ein Modell das nicht mehr konfigurierbar ist und das Rapidegate-Modell mit zwei übergewichtigen SUV mit sehr grossem Akku dargestellt.

Keinerlei Infos, wie sie denn auf die Ergebnisse gekommen sind.

Ob bewusst oder aus Unwissenheit wurden echte Vergleichspartner wie Model 3, e-Niro und Kona, bei denen die Ladezeit, ob ihrer Langstreckentauglichkeit, wirklich von Interesse ist, außen vor gelassen.

Beim uninformierten Publikum kommt dann an, daß E-Autos nicht für (etwas) längere Fahrten geeignet sind (vermeintlich außer den überteueren Stromfressern e-tron und EQC).

Die effizienten Modelle, die entweder annähernd Ladeleistungen auf e-tron-Niveau bieten oder ob ihres deutlichst geringeren Stromverbrauchs, trotzt geringerer Ladeleistung genau so lange zum Aufladen für die angegebenen Reichweiten benötigen, unterschlägt man tunlichst.

Der ADAC sollte beim nächsten mal Mitarbeiter damit beauftragen, die sich bei dieser Materie auskennen oder solche Pseudoinfos unterlassen.

Gruss
Frank F.

P.S.: Es ist schon erstaunlich, dass der neue ZOE nun innerhalb von nur 30 Minuten über 150 km Reichweite nachladen kann. Da ist der alte ZOE weit von entfernt und selbst da waren Fahrten um 400 km kein Problem (eigene Erfahrungen).
Wir freuen uns schon auf unseren Z.E. 50. Der Z.E. 40 hat uns in 3 Jahren und über 40.000 km nie enttäuscht.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.02.2020 16:27:11
0
2918684
Stromer geben Gas, Zoe triumphiert

1.800 ZOE in einem Monat sind ein Wort.

Damit betrug der Anteil rund 13 Prozent aller Renault Pkw-Verkäufe im Januar auf dem deutschen Markt.

Renault hat nicht erst seit heute verstanden, wohin die Reise geht.
Die Lieferzeiten liegen, wie bei uns vor 3 Jahren, um die 3 Monate.

Der E-Autoanteil in D steigt exponentiell an.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.02.2020 17:40:36
0
2918734
Das Thema Ladezeiten/Entladung ist eh noch wesentlich komplexer, als es
so eine ADAC-Tabelle suggeriert.
Sehr abhängig vom konkreten E-Auto und den Temperatur-
bedingungen und Ladezustand Akku.

Hier mal verschiedene Werte zum Model 3 von Nyland:
https://www.youtube.com/watch?v=dfSTR6i5H8k
(How battery temperature affects performance. Tabelle ab ca. 1 Minute)

Es wäre schön, wenn da zukünftig Fortschritte in Richtung gleicher-
mässigerer Performence der Akkus bei verschiedenen Wetterbedingungen
gemacht würden. Ohne Energieaufwand für die Konditionierung der Akkus
und Nachteile für die Lebensdauer der Akkus.

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.02.2020 18:00:45
0
2918740
Dabei fällt mir ein, ich hatte mich gefragt, warum Porsche nicht auf
One-Paddel-Driving beim Taycan setzt?

Die Erklärung liegt vielleicht darin, das man ein gleichmässigeres
Fahrerlebnis, unabhängig vom aktuellen Rekuperationsvermögen
des Akkus, anstreben wollte?
(Die Rekuperation variert ja nach der Tabelle von Nyland zwischen
27 und 85 kW, bei 100 % Ladung wären es praktisch 0 kW)
Der Porsche würde dann vermutlich "einfach" mehr hydraulische
Bremskraft nutzen, wenn der Akku weniger aufnehmen kann, denke
ich?

Grüsse

winni

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 21.02.2020 21:00:44
1
2918843
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Dabei fällt mir ein, ich hatte mich gefragt, warum Porsche nicht auf
One-Paddel-Driving beim Taycan setzt?

Die Erklärung liegt vielleicht darin, das man ein gleichmässigeres
Fahrerlebnis, unabhängig vom aktuellen Rekuperationsvermögen
des Akkus, anstreben[...]


Ernsthaft? One-Paddel-Driving ist eines der wihtigsten Dinge für mich im E-Auto.

das hätte man anders lösen können, zum Beispiel über eine Warnmeldung: "Nur 10% Rekuperation möglich, die Bremsen machen ihre Feglen dreckig", oder sowas.....Porschefahrer sollten ausreichend Intelligent sein um das zu verstehen.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.02.2020 21:37:11
5
2918860
Plug-in-Hybrid als Dienstwagen? Bitte nicht!

Zitat:

"Zum Leidwesen deshalb, weil viele Unternehmen nach Darstellung von Schäfer „in der Regel keine Plug-in Hybride anschaffen wollen – weil es keine typischen Flottenfahrzeuge sind“.

Schäfer: „Unternehmen entscheiden nach Nutzungsart. Wenn der Nutzungsradius gering ist und viel Kurzstrecke gefahren wird, verliert ein Plug-in Hybrid gegen ein vollelektrisches Fahrzeug sowohl nach ökologischen wie auch nach betriebswirtschaftlichen Kriterien.“

Auf der anderen Seite sei bei häufigen Langstreckeneinsätzen und vermehrtem Einsatz des Verbrenners der Kraftstoffverbrauch eines Hybridautos höher als ein konventionelles Fahrzeug, weil der Plug-in schwer ist und nicht für höhere Fahrgeschwindigkeit optimiert ist.

Im schlimmsten Fall kommt das Auto niemals an eine Ladesäule oder wird unterwegs mit Hilfe des Verbrennungsmotors die Batterie aufgeladen, was den Verbrauch zusätzlich treibt."

Jetzt ist es quasi amtlich - Plug-in-Hybride sind weder ökonomisch noch ökologisch als Dienstwagen zu empfehlen und eine Sackgasse - einzig zu dem Zweck entwickelt den Verbrennungsmotor noch so lange wie möglich am Leben zu halten, da man die E-Auto-Entwicklung verschlafen bzw. völlig falsch eingeschätzt hat.

Zitat:

"Auch beim Bundesverband Fuhrparkmananagement (BVF) hat das Antriebskonzept keine Freunde.

Die Fahrzeughersteller wie auch die Politik würden die Plug-ins zwar als umweltschonende Fahrzeuge preisen. „Die Erfahrung zeigt aber, dass Plug-in Hybride insbesondere durch falsche Nutzung diesen Anforderungen nicht gerecht werden und damit die Nachfrage nach umweltschonenderen Alternativen wie vollelektrischen Fahrzeugen oder Erdgasfahrzeugen bremsen und kannibalisieren“, kritisiert BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer die aktuelle Förderung."

Der Umweltbonus für diese Pseudo-E-Autos gehört abgeschafft und die Reduzierung der 1%-Regelung muss aufgehoben werden. Die freigesetzten Ressourcen sollten der E-Auto-Förderung im weitgehenden Sinn bis auf weiteres zufließen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 21.02.2020 22:24:18
2
2918882
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Das Thema Ladezeiten/Entladung ist eh noch wesentlich komplexer, als es so eine ADAC-Tabelle suggeriert.
Sehr abhängig vom konkreten E-Auto und den Temperaturbedingungen und Ladezustand Akku.


Hallo Winni,
die Außentemperaturen spielen die entscheidende Rolle. Allerdings kann man zumindestens auf längeren Strecken das Ganze positiv beeinflussen.

Ich war vorgestern, aus Anlass der Begleitung des Neubaus eines Effizienzhaus 40 plus, mit unserem ZOE vom Mittelgebirge in die Soester Börde unterwegs (135 km).

Gestartet mit 100 % und 235 km Reichweite. Anfangs mit knapp über 100 bis max. 110 km/h und nach Durchquerung des Sauerlands dann bis 120 km/h. Auf den letzten 25 km auf der A4 dann 130 km/h.
Heizung anfangs auf 20 °C und dann nach und nach auf 24 °C hochgedreht (die Heizung im ZOE ist nicht das Gelbe vom Ei und ein Muster an Ungenauigkeit).

Die Aussentemperatur beim Start und durchs Sauerland betrug 3 °C. Am Zielort lag sie bei 7 °C.
Restreichweite 95 km.

Der Bauherr hatte an der Baustelle eine 32A CEE- Dose und ich habe den ZOE dank des NRG-Kick damit laden können. Am Anfang ging es direkt mit 22 kW los und selbst bei 85 % waren es noch 16 kW. Als ich mit der Begutachtung fertig war hatte ich wieder 93 % im "Tank".

Auf der Rückfahrt bin ich dann, wo es erlaubt war, 120 bis 130 km/h gefahren und kurz vor Zuhause auf ca. 15 km "Vollgas" d.h. lt. Tacho 142 km/h.

Angekommen um 19 Uhr bei 6 °C mit 21% den ZOE in der Garage angeschlossen und wiederum mit 22 kW geladen.
Der BC zeigte einen Verbrauch von 18,5 kWh/100 km an.

Ich war zufrieden, auch weil ich feststellen konnte, dass ich mit dem Brummbär mit dessen über 3 mal soviel Leistung, ob der Verkehrsbedingungen, nicht wirklich merklich schneller hätte vorankommen können.

Einen Porsche Cayenne mit vier schwarzen Löchern am Heck, der mich auf der A45 im Sauerland überholt hatte, konnte ich dann im Stau auf der A1 überholen. Das hat mich erheitert 😉

Gruss
Frank F.

P.S.: Die fehlende Batterieheizung kann man beim ZOE durch warmfahren ersetzen. Tuckeln sollte man allerdings nicht dabei, sondern Stoff geben. Darin habe ich als Noch-Brummbärfahrer etwas Expertise 😉

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 21.02.2020 22:29:01
2
2918887
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Plug-in-Hybrid als Dienstwagen? Bitte nicht!

Zitat:

"Zum Leidwesen deshalb, weil viele Unternehmen nach Darstellung von Schäfer „in der Regel keine Plug-in Hybride anschaffen wollen – weil[...]


Wenn das in den Förderbedingungen und der 1% Regel so umgesetzt wird ist das sehr Nahe eines Todesurteils für BMW.....die haben genau darauf gesetzt.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 22.02.2020 04:38:08
0
2918933
Gestern an der Bushaltestelle eine Unterhaltung zweier städtischer Mitarbeiter mitgehört, in der es drum ging, wer am Montag die Zoe haben darf.
"Der Passat ist im Plan doch auch noch frei"
"Den will ich aber nicht"

Fand ich lustig :-)

Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Einen Porsche Cayenne mit vier schwarzen Löchern am Heck, der mich auf der A45 im Sauerland überholt hatte, konnte ich dann im Stau auf der A1 überholen. Das hat mich erheitert

Alleine schon deshalb, weil Du darauf geachtet hast, hat der Porsche-Fahrer aber "gewonnen" ;-)

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 22.02.2020 08:20:31
0
2918950
Selbst wenn Leute sich eine Plugin Hybrid gekauft haben, dann ist das Ende dieser Technik vermutlich nahe. In meinem Umfeld ist es dann oft so gelaufen, daß die Leute sehr bald den Hybrid abgestoßen haben, um sich dann ein reines Elektroauto zu kaufen.
Wörtliches Zitat eines Freundes mit Golf GTE:
" Ich hasse es jedesmal, wenn der Benziner anspringt"
Er hat sich jetzt einen VW ID3 1st edition bestellt.

Banken sagen auch voraus, das die Ölindustrie tot ist.

- Oil needs long-term break-evens of $10-$20/bbl to remain competitive in mobility.
- A warning from the European utility sector. If all of this sounds far-fetched, then the speed with which the competitive landscape of the European utility industry has been reshaped over the last decade by the rollout of wind and solar power – and the billions of euros of fossil-fuel generation assets that this has stranded – should be a flashing red light on the oil industry’s dashboard.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 22.02.2020 08:39:32
0
2918954
Ich bin da nicht so gläubig was Banken sagen. Da wurde schon viel geschrieben.
Dort sitzen auch nur Sterndeuter die das sehen was sie gerne sehen wollen.
Hat man die Riesendisaster der Bankenpolitik schon vergessen ?

Momentan bewegt sich energiepolitisch alles eher wieder rückwärts.

Falsche Hybridförderung, kein Tempolimit, Solarindustrie minimiert und Windkraft stark reduziert - das sind die Ergebnisse der Klimapolitik hierzulande.
Ladestationen werden quälend langsam installiert. In unserer Marktgemeinde gibt es keine einzige. Bei der aktuell anstehenden Bürgermeisterwahl hat ein Kandidat das mal schwach angemahnt. Aber Thema ist das keines bei der geplanten Ortssanierung.

Sicher wird mit zunehmendem Alternativenergieanteil der Ölverbrauch langsam stagnieren. Aber Ölaktien würde ich keine wegwerfen.

Wir sollten mal einen E-Autokauf-Zähler oder Statistik hier aufmachen und laufend aktualisieren. Wäre interessant.
Denn ich stehe immer noch zu meiner These daß so lange kein Tempolimit existiert das Elektroauto dahinkümmert. Bis jetzt kaufen die Leute jedenfalls - glaubt man den Meldungen - weiterhin SUV " wie verrückt " ...

Verfasser:
schaffgut
Zeit: 22.02.2020 09:35:59
2
2918983
Was 130 km/h mit den E Fahrzeug Absatz zu tun hat ist mir nicht klar; die Domäne der E Fahrzeuge liegt doch eher im Bereich Stadt/ Landstraßen.
Bei 130 km/h braucht man ca. 20 kW an Leistung um den Luftwiderstand zu überwinden, also bleiben die meisten E Fahrzeuge darunter.

Wenn erst mal begriffen wurde wie toll E Fahrzeuge beschleunigen bzw. sich durch den niedrigen Schwerpunkt fahren lassen dann will kein mehr Verbrenner fahren.

Außerdem kann hier jeder Vorbild sein und sich E Fahrzeuge kaufen; mittlerweile gibt es genug auch im Bereich < 30 TEuro.

Aber leider stelle ich in vielen Foren fest : maulen ist einfacher als Vorbild sein

Verfasser:
lobau01
Zeit: 22.02.2020 09:58:59
1
2918996
Zitat von schaffgut Beitrag anzeigen
Was 130 km/h mit den E Fahrzeug Absatz zu tun hat ist mir nicht klar; die Domäne der E Fahrzeuge liegt doch eher im Bereich Stadt/ Landstraßen.
Bei 130 km/h braucht man ca. 20 kW an Leistung um den Luftwiderstand zu überwinden, also bleiben die meisten E Fahrzeuge darunter.

Wenn[...]

Moin schaffgut,
ich bin zu arm :-(
Ich kann mir kein e-auto leisten!
Für meine Frau überleg ich schon länger. Ihres wird als 'Stadtauto' verwendet. D.h. ein kleines Auto wäre o.k.
Ich weiß nur nicht, welches Kind ich zur Adoption freigebe. Wir haben 3. Die kleinen Stadtautos haben meist nur 4 Sitzplätze, wir sind aber5.
Mein Auto würde ich auch eintauschen. Die Anforderungen, 9Sitzplätze und 1.000km Reichweite mit Anhänger( hab einen T4 TDI).
Nun kommen wir zum finanziellen.
Das vorige Stadtauto meiner Frau hab ich um. 1.300.- gekauft, Passat TDI mit Klima, EFh usw. Sind den 5 J gefahren und hab den dann um 1.100.- weiterverkauft.
Welchen E- Wagen würdest du mir als Alternative empfehlen?

Danke, Grüße

Verfasser:
lobau01
Zeit: 22.02.2020 10:05:36
0
2918999
Maulen, immer nur maulen.
Ich habe es schon früher Mal geschrieben.
Ihr bekommt mit Förderung einen neuen e-up um 10teuro.
Ich bekom hier in ösi einen gebrauchten 5j alt mit 50.000km um ca EUR 15.000.-
Maulen, immer nur maulen.
Für meine Kinder hab ich e-motorräder und ein e-quad, wir wissen eh wie cool das ist.
Nur günstig ist es nicht!

Verfasser:
schaffgut
Zeit: 22.02.2020 10:23:57
0
2919013
Das spricht Du ein wichtiges Thema an: Kosten
Leider wird vergessen dass die Energiewende nicht kostenneutral sein wird.

Gerade bei der ÖKO Partei ist Autofahren eh nicht gut; daher werden Sie dir den ÖNVP empfehlen. Ich persönlich hoffe, dass der Umstieg so sein wird, dass alle mitkommen. Aktuell hat man noch die Wahl.

Übrigens: sind auch mehr als die Normfamilie und wir üben schon mal verstärkt Radfahren :-)

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