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Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 26.03.2020 09:43:30
5
2936543
Zitat von Heinziplus Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

Ja, wie kommt der PV-Strom vom Sommer in den Winter, über WLAN-Strom ins Weltall und zurück?
Wer schult die Heizungsbauer, dass nicht nur Arbeitszahlen von 2,6 lt. VZ Rheinland-Pfalz rauskommen?
Wieso wird kein Qualitätscheck bei WP nach einem Jahr im Altbau[...]



Ich hänge noch eine Frage dran :

Wann werden Energieberater endlich besser ausgebildet ?

Damit sie Altbauten zukunftsfähig machen können .

Verfasser:
Bramme
Zeit: 26.03.2020 09:47:30
1
2936545
Zitat von Heinziplus Beitrag anzeigen
Wieso werden die Förderungen nicht an die tatsächlich erreichten JAZ gekoppelt?

Wie soll das technisch funktionieren? Wer kontrolliert das?
Wenn man den Sommer durchheizt, im Winter im Urlaub ist, nicht zu Hause duscht, die Zähler manipuliert, mit Heizlüftern zuheizt usw. lässt sich die JAZ nach belieben manipulieren.
Zitat von Heinziplus Beitrag anzeigen
Wieso wird bei der WP Förderung Altbau nicht ein KfW-Effizienzhaus vorgeschrieben?

Weil dann in vielen Fällen einfach keine WP eingebaut wird und weiter fossile Rohstoffe verfeuert werden. Sanierung zum Effizienzhaus kann schnell 200000€ kosten.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 26.03.2020 10:31:28
0
2936563
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Ich hänge noch eine Frage dran :

Wann werden Energieberater endlich besser ausgebildet ?


Das wird nie geschehen, denn dann könnte es nur noch etwa 10% so viele Energieberater wie jetzt geben. Mindestens 90% der Teilnehmer an Energieeraterkursen fehlen die elementaren Bildungsvoraussetzungen, um tiefer in die Materie einsteigen zu können.

Ich habe u.a. im Rahmen von Energieberaterkursen im Rahmen von Meisterschulen Bauphysik unterrichtet und bin verzweifelt. Man müsste bei Mathe und Physik buchstäblich bei Null anfangen.

Es gibt eben Energieberater und "Energieberater". Ich würde keinen nehmen, der nicht über akademische Vorbildung verfügt. Eine Garantie für Qualität ist aber sogar das nicht.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 26.03.2020 10:38:19
1
2936568
Danke Tom , ich habe regelmäßig Schwierigkeiten mit den Fähigkeiten der bei uns vorhandenen Energieberater .

Wobei ich natürlich nie weiss , wie diese ausgebildet wurden .

Nur wenn mir ein Energieberater erklärt das etwas nicht geht , dann beweise ich nunmal sehr gerne das Gehenteil .

Das ist auch einer der Gründe warum ich zu Hause soviel verändere , einfach um etwas aus der Praxis dazu zu lernen.

Ich würde gerne alles auch berechnen können , deshalb bin ich anderen auch so dankbar wenn sie es mir leicht verständlich erklären .

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 26.03.2020 11:27:18
0
2936602
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Danke Tom , ich habe regelmäßig Schwierigkeiten mit den Fähigkeiten der bei uns vorhandenen Energieberater .

Wobei ich natürlich nie weiss , wie diese ausgebildet wurden .


Wie gesagt: auch eine akademische Ausbildung des Energieberaters ist keine Gewähr für Qualität. In meiner eigenen Ausbildung zum Energieberater (ja, ich musste trotz Physikdiplom und abgeschlossenem Architekturstudium auch so einen Kurs absolvieren) unterrichtete u.a. ein VDI-Ingenieur für Heizungstechnik, und der brachte in den Kurs angebliche "Energiesparmagnete" mit. Der glaubte tatsächlich fest an deren Wirkung, und war durch meine Hinweise, dass so ein Magnet dann ein Perpetuum Mobile wäre, nicht zu überzeugen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 26.03.2020 12:36:29
1
2936641
@ all

Man kann bei Wikipedia sachlich richtig nachlesen.

Energieberater ist eine freie Berufsbezeichnung, d. h. der Begriff Energieberater ist nicht geschützt und unterliegt auch keinen allgemein gültigen beruflichen Standards oder Regelungen.

Die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste der deutschen Energieagentur (dena) ist aber eine notwendige Voraussetzung, dass die Beratungsleistungen bei Gebäudebewertungen auch anerkannt werden, siehe dena:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW hatten im Jahr 2011 beschlossen, qualifizierte Energieeffizienz-Experten in einer bundeseinheitlichen Datenbank zu führen, um die Qualität von geförderten Energieberatungen und energieeffizienten Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen sicherzustellen. Der Aufbau und die Betreuung der Liste erfolgt durch die dena.

Man kann sich also schnell orientieren, wer diese Voraussetzungen wirklich erfüllt.

Die Qualität der Arbeit dieser Berater unterliegt einer Qualitätskontrolle durch genau festgelegte Kontrollmechanismen.

Ich denke, sehr genau zu wissen, wovon ich hier rede.

Dietmar Lange

Verfasser:
Heinziplus
Zeit: 26.03.2020 12:45:11
1
2937642
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von Heinziplus Beitrag anzeigen
[...]



Ich hänge noch eine Frage dran :

Wann werden Energieberater endlich besser ausgebildet ?

Damit sie Altbauten zukunftsfähig machen können .

100 % Zustimmung.
Bei uns Beratern der ersten Generation wurden unsere Beratungsberichte von 1991 bis 2000 einzelnen fachlich geprüft. Für technische Rückfragen und qualifizierte Informationen stand das RKW und das IWU zur Verfügung.
Dann begann aber das BAFA Hinz und Kunz zuzulassen, heutzutage sogar Angestellte von Energieversorgern.
Nachdem sich jeder Energieberater nennen darf ist das inzwischen ein Schimpfwort geworden.
Die Ausbildung wird auch immer schlechter, beispielsweise wird an den Hochschulen gelehrt, dass die EnEV tatsächliche Wärmemengen abbildet. Und wenn man sich den fachlich falschen individuellen Sanierungsfahrplan der DENA ansieht, der ab 2021 zusätzlich 5 % Förderung geben wird, dann gute Nacht.

Verfasser:
Heinziplus
Zeit: 26.03.2020 12:56:33
2
2937650
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@ all

Man kann bei Wikipedia sachlich richtig nachlesen.

Energieberater ist eine freie Berufsbezeichnung, d. h. der Begriff Energieberater ist nicht geschützt und unterliegt auch keinen allgemein gültigen beruflichen Standards oder Regelungen.

Die[...]

Von wegen qualifziert!
Seit die DENA jede kostenlose Verkaufsveranstaltung von Herstellern als Weiterbilung akzeptiert, bei denen selbst die Werkstudentin des Statikers sich einen freien Tag machen kann und "Weiterbildingspunkt" erhält.......

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.03.2020 13:06:39
4
2937657
Zitat von Heinziplus Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]

Ja, wie kommt der PV-Strom vom Sommer in den Winter, über WLAN-Strom ins Weltall und zurück?
Wer schult die Heizungsbauer, dass nicht nur Arbeitszahlen von 2,6 lt. VZ Rheinland-Pfalz rauskommen?
Wieso wird kein Qualitätscheck bei WP nach einem Jahr im Altbau[...]

Wozu soll der PV-Strom vom Sommer in den Winter? Wir haben
a) im Winter viel Windkraft - gut 20TWh im vergangenen Februar, 3x so viel wie PV im Juli. Zudem hat Nordafrika einen systematischen PV-Strom-Winterüberschuss - und diverse Leitungen über das Mittelmehr sind in Bau oder in Planung (DAs aber nur als weitere Option).
Zu den anderen Punkten: Warum wird kein Effiznezcheck für Öl und Gasheizungen nach einem JAhr vorgeschrieben? Dort schlagen hier auch immer wieder Ausnutzungsgrade unter 0,7 im Forum auf - auch bei Brennwertgeräten.
Wozu die WP an ein KFW-Effizienzhaus koppeln? Die Effizienz der WP hängt an der Vorlauftemperatur und der Quellentemperatur, nicht am Wärmebedarf des Hauses. Aber wir könnten auch Öl und Gasheizungen nur noch in Gebäuden zulassen die besser sind als KfW 40, das brächte deutlich mehr.
Warum wird die Förderung von gasheizungen noch durchgeführt ? und das ohne Würmenegenzähler um den Ausnutzungsgrad zu prüfen? Warum wird für Solarthermieanlagen kein Wärmemengenzähler vorgeschrieben, der misst was das System tatsächlich netto an Warmwasser und Heizungsunterstützung leistet? Oder ob es nicht eine Dachheizung ist?
Dass man Energieberater besser ausbilden sollte - geschenkt, ich fange gerade mit Dir an.

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 26.03.2020 13:41:42
1
2937677
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Das ist auch einer der Gründe warum ich zu Hause soviel verändere , einfach um etwas aus der Praxis dazu zu lernen.
Ich würde gerne alles auch berechnen können , deshalb bin ich anderen auch so dankbar wenn sie es mir leicht verständlich erklären .
Das ist eines der Probleme von Stromheizungen. Bilanzielle Aussagen sind einfach und leicht verständlich, aber trotzdem nicht als Entscheidungsbasis geeignet.
Das in Kombination mit mangelnder Praxis und fehlenden Berechnungsgrundlagen führt zu Fehlentscheidungen, die sich dann zeigen, wenn man Benchmarks macht.
Dann bleibt oft nichts anderes übrig als sich auf ein (teures) Hobby zu berufen, oder auf eine Besserung in der Zukunft zu hoffen.

"Trotz"dem bitte so weiter machen.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 26.03.2020 14:00:11
0
2937685
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Die Qualität der Arbeit dieser Berater unterliegt einer Qualitätskontrolle durch genau festgelegte Kontrollmechanismen.

Ich denke, sehr genau zu wissen, wovon ich hier rede.


Naja, diese Denke lässt sich ja schnell überprüfen: Welche "genau festgelegten Kontrollmechanismen" für die Qualitätskontrolle der zertifizierten Energieberater können Sie denn benennen? Mir ist da nichts bekannt.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 26.03.2020 14:24:04
3
2937696
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Naja, diese Denke lässt sich ja schnell überprüfen: Welche "genau festgelegten Kontrollmechanismen" für die Qualitätskontrolle der zertifizierten Energieberater können Sie denn benennen? Mir ist da nichts bekannt.


@all

Das ist ein deutlicher Hinweis, dass der Autor nicht mit zertifizierten Ausbildungseinrichtungen für Energieberater zusammenarbeitet.

Dort kennt man die Mechanismen und auch die Art der Kontrollen und auch die Einrichtungen, die mit den Kontrollen beauftragt sind

:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 26.03.2020 14:37:25
1
2937703
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]


@all

Das ist ein deutlicher Hinweis, dass der Autor nicht mit zertifizierten Ausbildungseinrichtungen für Energieberater zusammenarbeitet.


Ach, Sie kennen also selbst keine solchen Mechanismen und auch nicht die Art von Kontrollen, denen zertifizierte Energieberater unterworfen sind? Das war zu erwarten, und damit bestätigen Sie wieder einmal, dass Sie nicht ansatzweise verstehen, über was Sie sich hier breit auslassen.

Aber zwecks Fairness gerne nochmals: Sie haben behauptet, dass es solche Kontrollen gäbe, und dass Sie wüssten, wovon Sie reden. Also geben Sie doch mal was von Ihrem bisher leider geheim gehaltenen Wissen ab.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 26.03.2020 15:39:14
1
2937731
Ich zitiere mal aus einer Mitteilung der Deutschen Energieagentur (dena) zu Voraussetzungen und Kontrollen für zertifizierte Energieberater

Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes

Eine umfassende energetische Sanierung ist – wie auch ein energieeffizienter Neubau – eine anspruchsvolle Aufgabe. Kein Wunder also, dass Bauherren und Eigentümer dabei heute in der Regel die Dienste eines auf Energieeffizienz spezialisierten Architekten, Ingenieurs oder Handwerkers in Anspruch nehmen.

Wer in die Liste aufgenommen werden will, muss strenge Anforderungen erfüllen. So werden dort nur Experten aufgeführt, die ihre Qualifikation in den Bereichen Energieberatung beziehungsweise im energieeffizienten Bauen und Sanieren nachweisen können. Sie garantiert zudem, dass die Fachleute stets auf dem neuesten technischen Stand sind: Alle drei Jahre müssen sie Nachweise über Fortbildungen und Praxis-Referenzen vorlegen, um weiterhin in der Datenbank gelistet zu werden.

Zudem werden die Arbeitsergebnisse der Fachleute durch stichprobenartige Qualitätskontrollen überprüft.

Vor Einführung der Energieeffizienz-Expertenliste konnten Bauherren kaum einschätzen, wie kompetent ein Berater tatsächlich ist. Sowohl bei Energieberatungen als auch bei Bauplanungen und -begleitungen schwankte die Qualität der Leistungen erheblich.

Die dena koordiniert und führt die Expertenliste – jede Eintragung und jede Verlängerung läuft über sie.

Die mit den Kontrollen beauftragten Einrichtungen sind mit Namen und Anschrift und Kontrollgebiet bekannt.

:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 26.03.2020 17:15:15
6
2937760
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zudem werden die Arbeitsergebnisse der Fachleute durch stichprobenartige Qualitätskontrollen überprüft.


Sehen Sie, und schon löst sich Ihre Behauptung in heisse Luft auf. Es gibt NUR stichprobenartige Überprüfungen der von den Energieberateren an die BAFA geleiteten Subventionsanträge. Andere und gar *echte* Kontrollen sind NICHT vorgesehen.

Nun muss man nur noch wissen, dass die Energieberater ihre Gutachten per Software erstellen, und dass demnach alle Gutachten IMMER einer stichprobenhaften Überprüfung standhalten. Eine echte Kontrolle wäre nur möglich, wenn die von den Energieberatern vor Ort erhobenen Daten auch vor Ort kontrolliert würden. Solche echten Kontrollen aber gibt es nicht.

Die "Qualifikationsnachweise" der zertifizierten Energieberater bestehen *ausschließlich* im Bestehen der am Schluss der ca 2wöchigen Ausbildung angesetzten Prüfung. Da weist der zukünftige Energieberater lediglich nach, dass er in der bei der Ausbildung genutzten Software die richtigen Knöpfchen drücken kann. Die vorgeschriebenen Weiterbildungen sind noch lächerlicher.

Ich bleibe bei meiner Aussage: 90% der zertifizierten Energieberater verfügen noch nicht mal über die Bildungsvoraussetzungen, um eine sinnhafte Energieberaterausbildung absolvieren zu können.

Sie haben hier wieder mal nur heisse Luft von sich gegeben.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 26.03.2020 19:22:56
4
2937813
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Die Qualität der Arbeit dieser Berater unterliegt einer Qualitätskontrolle durch genau festgelegte Kontrollmechanismen.

Hallo Dietmar,

da "Qualität" kein Synonym für "sehr gut" ist, sondern lediglich bedeutet, dass ein definierter (Mindest-) Standard eingehalten wird, führt das nicht unbedingt zu "optimalen" Ergebnissen in Bezug auf z.B. möglichst niedrigen CO2-Emissionen.

Vor drei Wochen war der Schorni bei mir zum Messen - er hatte letztes Jahr auch zwei Energieausweise (wegen möglichem Verkauf) bei mir erstellt. Ich halte ihn für durchaus kompetent (in Bezug auf Dämmung und "Verbrennungstechnologien), aber bei gedämmten Bestand und maximal 40 bis 45°C VL rät er nicht zu WP. Eventuell mit Heizstab, aber alleine schafft das eine WP im Auslegungsfall seiner Meinung nach nicht...

RGK oder ähnliches ist ihm nicht wirklich bekannt, trotz sehr großer Flächen, die für einen Kollektor bereitstehen würden, ist er skeptisch. Er würde Pellets empfehlen (Gas gibt es hier nicht), eventuell in Kombi mit ST - WP ist was für Neubauten...

Habe ihm den HTD (kannte er von früher) empfohlen, um sich mit u.a. RGK und den erzielten JAZ (da war er sehr skeptisch) auseinanderzusetzen. Den Fehler sehe ich übrigens nicht bei ihm, sondern bei denen, die für die Schulungen verantwortlich sind und denjenigen, die die Rahmenbedingungen setzen.

Grüße
Stefan

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 26.03.2020 19:42:43
1
2937826
@all

Ich bleibe bei meiner Aussage: 90% der zertifizierten Energieberater verfügen noch nicht mal über die Bildungsvoraussetzungen, um eine sinnhafte Energieberaterausbildung absolvieren zu können.

Sie haben hier wieder mal nur heisse Luft von sich gegeben.


Ich lasse diesen weltfremden und sachlich falschen Unfug jetzt einfach unkommentiert

Mir ist nicht bekannt, was und wo der gute Mann unterrichtet. Zertifizierte Energieberater können es unmöglich sein.
Dazu kenne ich Lehrpläne, Lehrinhalte und Lehrgangsdauern zu genau.
Ich zitiere spaßeshalber nur die in Bayern üblichen Zugangsvoraussetzungen

Ausbildungs-Voraussetzungen im Überblick

Für eine Energieberater Ausbildung zum "Gebäudeenergieberater/-in (HWK)" und eine Zulassung zur Prüfung durch die Handwerkskammer muss in vielen Fällen eine Meisterprüfung oder ein technisch orientiertes Studium abgeschlossen worden sein.

Eine Energieberater Ausbildung kann aber auch durch eine erworbene Eintragungsvoraussetzung in die Handwerksrolle begonnen werden. Dies gilt z. B. für Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Zimmerer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer oder Estrichleger.

Zum anderen kann eine Energieberater Ausbildung auch durch Vorlage von Zeugnissen begonnen werden, die eine Zulassung zur Prüfung zum Energieberater rechtfertigen. Dies gilt z. B. für Absolventen von Diplom-, Bachelor- oder Masterstudiengängen an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen in den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik.


Dietmar Lange

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 26.03.2020 20:01:31
1
2937841
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Schallschutzisolierer

Jesses, wer hat denn DAS von sich gegeben?
Manchmal wundert es nicht...

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 26.03.2020 21:38:11
5
2937894
Dietmar, was du da an möglichen Ausbildungs-Voraussetzungen auflistest ist leider nur eine Liste des Grauens, die die täglich erlebten Missstände ein Stück weit erklärt.

Eine Ausbildung zum Handwerker befähigt zum Handwerken ( brauchen wir dringend ), aber ganz sicher nicht zu einer kompetenten Energieberatung.

Wenn ich sehe was so manche Energieberater auf Ingenieurlevel von sich geben.....
Die Sache krankt ja schon daran dass die angehenden Energieberater während der Ausbildung eine Menge Müll vermittelt bekommen. Wo soll die Kompetenz denn herkommen? Man müsste zuerst mal die Ausbilder ausbilden. Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Du bist doch selbst Ausbilder. Ich habe noch keinem deiner zahllosen Beiträge irgendwelche besonderen Kenntnisse in der energetischen Sanierung entnehmen können. Gelegenheiten zur Demonstration deiner Kompetenz hättest du hier jeden Tag.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.03.2020 21:39:52
2
2937896
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@all
[...]
Dazu kenne ich Lehrpläne, Lehrinhalte und Lehrgangsdauern zu genau.

Dann sind entweder die Lehrpläne Mist oder die Lehrer/Schüler schlecht.

Kenne einige zertifizierte Berater. Diese konnten eigentlich nur die entsprechende Software bedienen. Wie das Ganze im Hintergrund gerechnet wurde haben die nicht wirklich verstanden. Dementsprechend konnten die auch nicht zielgerichtet die vom Kosten/Nutzen optimale Maßnahmen bestimmen. BAFA-Förderung war denen auch nicht wirklich bekannt. Die Voraussetzungen für das 10.000 Häuser Programm musste ich denen erklären

Die Erfahrungen mit den Hilfesuchenden hier bestätigt ebenfalls diesen Eindruck. Es gibt sicherlich gute Berater. Aber ein großer Teil hat jedenfalls die Bezeichnung nicht verdient. Ob es 90% sind, sei dahingestellt. Aber jeder schlechter Berater ist zu viel.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.03.2020 23:06:26
4
2937933
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
@all

Ich bleibe bei meiner Aussage: 90% der zertifizierten Energieberater verfügen noch nicht mal über die Bildungsvoraussetzungen, um eine sinnhafte Energieberaterausbildung absolvieren zu können.

[i]Sie haben hier wieder mal nur heisse Luft von sich gegeben.[...]

Der weltfremde und falsche Unfug ist einde fachlich und inhaltlich absolut korrekte Analyse des Istzustands. Und das manch ein gestandener Mauremeister mit Hauptschulabschluss sich mit dem Duchdringen dern notwendigen Mathematik und Physik die für eine gute Energieberatung notwendig ist schwer tut, glaube ich Tom Berger aufs Wort, und das ist nicht gegen den Maurermeister gerichtet.
Der Consulting Lobyist, der behauptet Ingenieur zu sein dokumentiert ja täglich dass auch ein solcher Abschluss kein ausreichendes technsiches Verständis garantiert. Anderst sind solche Beiträge wie oben zitiert nicht erklärbar.

Verfasser:
Musil
Zeit: 26.03.2020 23:34:42
1
2937940
Schade, da wurden inzwischen meine Beiträge und die von Pflanze hier gelöscht. Naja, was sein muss, muss halt sein, muss man halt durch. Aber ich hätte gern noch die Antworten von Pflanze vorher gelesen (Schick sie mir bitte per PN).

Wieso kann man hier im Forum keinen minimalen Humor aushalten, wenn ich mich mal über ein Thema lustig mache, das sich über inzwischen 280 Seiten und 6.630 Beiträge ausbreitet (Stand vor wenigen Sekunden - aber überholt locker die Steigerungsraten von Corona) und nie (!) zu einem Ergebnis kommt - also mal, mit anderen Worten gesagt, es würde einfach geschlossen "gehört", nach so vielen Beiträgen, mit den ach so nicht endgültigen Erkenntnissen dazu...??

Für mich ist eine solche Diskussion einfach völlig daneben in einem, und diesem, "Experten"-Forum. Und am Thema HDT total daneben / vorbei. Sollen Die daran interessierten doch mal dazu ihr eigenes Forum kreieren - warum machen Die das nicht?

Dann lese ich das aber auch nicht ständig in den neuen Beiträgen hier. Und es müllt mir nicht den Blick auf neue, interessante Themen der HT(D) zu.

Und bitte, das hier auch wieder sofort löschen!

Mit Gruß an die Forum Betreiber.

Ich fange sonst hier einfach mal an, um über die verschiedenen psychologischen Probleme meiner zwei Hauskatzen ein Thema aufzumachen (und Schorni /Honey: ihr könnt gern mit Silberfischen hier ein Top Thema starten) - kein Problem, wir sind ja ein offenes Forum hier. Und das zähle ich jetzt mal auch für mich dann zu HTD - Ok, im etwas weiteren Sinne jetzt mal hier...;-))) HTD: ist gleich alles --> dann bitte auch Bezeichnung wechseln: "Forum für alles und jeden".

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 27.03.2020 00:05:13
1
2937945
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Dann sind entweder die Lehrpläne Mist oder die Lehrer/Schüler schlecht.



Ob die Lehrpläne für zertifizierte Energieberater Mist oder sinnvoll sind, sollte am Beispiel konkreter Lehrpläne und den Erfordernissen der Praxis beurteilt werden.

Was hier von einigen Schreiber(innen) dazu gepostet wird, hat mit der tatsächlichen Praxis der Energieberaterausbildung die ich kenne nichts zu tun.

Hier mal ein konkretes aktuelles Beispiel für

Lehrinhalte und Zeitplan

der Energieberaterausbildung in Bayern, die zur Eintragung in die dena - Expertenliste berechtigt.

Ich habe das Beispiel ausgewählt, weil ich im Block Solarenergie dort als Dozent unterrichte und die meisten Kollegen der anderen Bereiche schon länger als erfahrene Lehrkräfte einschätze

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 27.03.2020 00:59:33
2
2937955
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Ob die Lehrpläne für zertifizierte Energieberater Mist oder sinnvoll sind, sollte am Beispiel konkreter Lehrpläne und den Erfordernissen der Praxis beurteilt werden.


Dann bitte auch einen Lehrplan einstellen. Das Verlinkte hat mit einem Lehrplan nichts zu tun.

"Bauphysik - Aufbauwissen" ist keine geeignete Darstellung der Lehrinhalte, ebenso wenig wie "Gesetze / Normen / Verordnungen".

Das sind Überschriften - mehr nicht. Anhand dessen kann man überhaupt nichts beurteilen.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 27.03.2020 02:24:40
0
2937965
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Dann bitte auch einen Lehrplan einstellen. Das Verlinkte hat mit einem Lehrplan nichts zu tun.

"Bauphysik - Aufbauwissen" ist keine geeignete Darstellung der Lehrinhalte, ebenso wenig wie "Gesetze / Normen / Verordnungen".

Das sind Überschriften - mehr[...]


Für die Information an die potenziellen Interessenten zu Ausbildungsinhalten und Dauer ist der angegebene Bildungsträger verantwortlich.

Den speziellen Inhalt zu ST könnte ich detailliert beschreiben, das wäre hier aber OT.

Die angebotenen kostenpflichtigen Veranstaltungen waren nach meiner Erinnerung immer gut besucht und das den Dozenten mitgeteilte QS Feedback der Teilnehmer für alle Inhalte in der Regel sehr positiv.

Nach diesen Inhalten ausgebildete Energieberater haben im Allgäu einen sehr guten fachlichen Ruf. Viele hiesige Gemeinden informieren in ihren Amtsblättern, wenn Berater aus dem eza - Absolventenkreis in örtlichen Gemeindeeinrichtungen öffentliche Sprechstunden halten. Im Amtsblatt meiner Gemeinde lese ich das regelmäßig.

Die Häufigkeit von ST - und PV Anlagen auf den Dächern im Allgäu ist wahrscheinlich die höchste in D, die Anzahl von anderen regenerativen Wärmeerzeugern pro Kopf liegt mit Sicherheit auch weit über den Vergleichsdaten von MV.

Ich war in einem früheren Job sehr häufig auch in dieser Region und habe dort bei Vertriebspartnern Fachhandwerker in Sachen ST und PV ausgebildet.

in den jährlichen Mitteilungen der Agentur für erneuerbare Energien kann man sich aktuell sehr genau informieren, in welchen Regionen die meisten EE- Anlagen aller Typen installiert werden.

Ich enthalte mich hier zu Ländervergleichen, und stelle nur fest, dass Bayern da weit an der Spitze liegt.

Das liegt u.a. an dem System der Energieberaterausbildung in Bayern.

Offensichtlich sind die Bewertungsmaßstäbe und Erfahrungen von diversen Forumsautoren und bayerischen Bildungseinrichtungen sehr unterschiedlich.

Das ist aber nicht mein Problem

:-)))

Dietmar Lange

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