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1. Kontrolle und Messung durch Schornsteinfeger
Verfasser:
Ziegenpeter
Zeit: 29.03.2020 14:14:02
0
2939168
Schönen Sonntag,

gestern war der Schornsteinfeger da, zur 1. Messung nach Inbetriebnahme der Heizung.

Meine Frage nun hierzu:
Muss die Heizung (hier Pellets EasyFire2 KWB) dazu in einen definierten Betriebszustand gebracht werden?

Ich versuch mal meine Bedenken zu erklären.
Als der Schornsteinfeger gegen 9 Uhr eintraf, lief die Heizung ca. eine Stunde und lädt meinen Puffer. Die Heizung fängt irgendwann an sich runter zu regeln und läuft dann mit reduzierter Leistung, z.B. 60%. Dies war dann auch gestern so, als der Schorni seinen Messfühler ins Abgasrohr einführte. Ich machte ihn auf diesen Umstand aufmerksam.
Was passiert nun, wenn bei der nächsten Messung die Heizung grade mit 100% läuft? Kommen da nicht ganz andere Werte zum Vorschein? Und beim übernächsten Mal läuft die Heizung nur noch auf 40%.

Daher meine Frage nach einer fest definierten Betriebsart, die sich jedes Mal wiederholen lässt um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.03.2020 16:31:08
0
2939243
Tja, DA kann er grad NOCHMAL kommen, denn es ist ausschlißelich bei VOLLAST zu messen! Denn NUR DANN sind gemäß BImSchV "reproduzierbare Bedingungen" und DIE sind einzuhalten.

"Ich glaub der freut sich..."

Verfasser:
geiz3
Zeit: 29.03.2020 16:38:04
0
2939248
Hat der Pellets EasyFire2 KWB keine "Schwarze Mann" Taste?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.03.2020 16:40:48
0
2939249
Sicher, aber die muss er halt erstmal FINDEN....

Verfasser:
geiz3
Zeit: 29.03.2020 16:42:40
1
2939252
Bedienungsanleitung Siehe "Rauchfangkehrertaste"
Seite 45

Verfasser:
geiz3
Zeit: 29.03.2020 16:52:03
0
2939260
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
Sicher, aber die muss er halt erstmal FINDEN....

Muss er halt in die RTFM gucken.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 29.03.2020 17:21:17
1
2939288
Zitat von Ziegenpeter Beitrag anzeigen
Daher meine Frage nach einer fest definierten Betriebsart, die sich jedes Mal wiederholen lässt um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.
sicher. Aber was sind eigentlich genau deine Bedenken?
Dass der Schorni Mist misst und dir die Anlage stilllegen will?
Oder dass der jetzt sagt "alles bestens" und wenn er in einem Jahr wiederkommt und bei Volllast misst und dann die Werte schlecht sind und du "zu spät" dem Heizie anhauen kannst, dass er die Anlage nicht richtig eingestellt hat?
Oder die Werte auf dem Ausdruck nicht "schön" aussehen?
Oder die Werte von Jahr 0 später nicht mit den Werten aus Jahr 1 vergleichbar sind?
Oder ...

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.03.2020 17:26:25
1
2939293
Es ist KEINE qualitativ be/verwertbare Messung, DARUM gehts. Man kann bei Pellet/Scheit-holz nicht einfach kommen und losmessen wie bei Öl/Gas. Aber das lernt er vielleicht noch!

Verfasser:
berkamti
Zeit: 29.03.2020 18:03:40
0
2939341
Ok, ich frage noch mal anders: welcher Nachteil ist Ziegenpeter entstanden? Also mal abgesehen davon, dass er für eine (mutmasslich) mangelhafte Leistung bezahlen muss, deren Kosten aber auf jeden Fall angefallen wären.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.03.2020 18:35:33
1
2939381
Die erbrachte Leistung stimmt nicht, ist mangelhaft, somit ist die Rechnung hinfällig!

Woanders ist der schwarze Herr auch immer SOOO genau, dann bitte auch bei SICH SELBST!

Verfasser:
Ziegenpeter
Zeit: 30.03.2020 00:18:42
0
2939580
Alles klar, dankeschön.
Mal schauen was dann im Bericht drin steht, und wie hoch die Rechnung wird.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 30.03.2020 00:48:37
1
2939586
Is doch wurst was drinsteht oder was es kostet, es ist FALSCH, es ist BETRUG!

Verfasser:
Ziegenpeter
Zeit: 30.03.2020 10:43:20
0
2939674
Wird denn im Messprotokoll drin stehen unter welchen Umständen gemessen wurde?
Ansonsten wird er sich doch rausreden, da ja nur seine gegen meine Aussage steht. Ok, ich hätte die Möglichkeit anhand der Datenaufzeichnung zu belegen in welchem Status sich die Heizung während der Messung befand.

Ob ich jetzt hier von Betrug sprechen möchte, sei mal dahingestellt. Es ärgert mich halt einfach, dass man von einer Behörde die weitreichende Befugnisse hat, und über "Daumen hoch" oder "runter" über den Betrieb und Zustand von Heizungen und Heizungsräumen bestimmen kann, nicht etwas mehr professionalität erwarten kann.
Insbesondere er mir erklärt, wie empfindlich sein Messkoffer ist, wie genau temperiert der Schlauch aus seinem Messkoffer sein muss, wie schmal das Kalibrierungsfenster ist in dem dann die Messung durchgeführt werden kann.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 30.03.2020 10:55:16
1
2939679
Stell doch das Messprotokoll einfach hier ein.
Selbstverständlich ohne Personendaten.

Er hätte bei der Heizung einfach die "Rauchfangkehrer-Taste" einmal drücken müssen.
Dazu ist sie schließlich da!
Macht er es bei anderen Heizungen auch so?

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 30.03.2020 11:12:46
2
2939687
Zitat: Insbesondere er mir Erklärt, wie empfindlich sein Messkoffer ist, wie genau Temperiert der Schlauch aus seinem Messkoffer sein muss, wie schmal das Kalibrierungsfenster ist in dem dann die Messung durchgeführt werden kann.


Da ist einer aber von diesen (vermutlich Gemeinschaftlichen) Spezial Abgas Messgerät Überwältigt gewesen... Denn kaum ein Schornsteinfegermeister Betrieb, wird sich so ein recht teueres Abgas Messgerät, ständig Vorhalten.

Wenn der, nicht in seinen Amtlichen Kehrbezuirk genügend Holz oder Pellet Heizung Anlagen dort zu Betreuen hat. Und eine Holz Pellet Heizung, ist nach ein fest zu Vereinbaren Mess und Überprüfung Termin, (möglichst im Winter Betrieb) daher zu Überprüfen.

Dabei muß auch die entsprechende Überprüfung Wärme Abnahme (Vollast Betrieb) beim Kunden Gewährleistet sein. Ist das alles so nicht möglich, so ist diese Abgasmessung jetzt zu Verwerfen. Ein neuer Überprüfung Termin, wäre hier jetzt die richtige Lösung...

Sollte sich der Schornsteinfegermeister Uneinsichtig zeigen, nun ein jeder hat ja auch einen weiteren Vorgesetzten (die Ortnung Behörde) und von dort, werden dann schon die richtigen Maßnamen neu Angeortnet...


Menschen machen Fehler, aber hier... hat der Schornsteinfegermeister eben bei der Abgasmessung Durchführung komplett Versagt.....


Das wird auch der Internet Schornie, hier gerne mit Bestätigen...


.

Verfasser:
Georg W.
Zeit: 30.03.2020 11:31:32
1
2939696
Man kann das Thema auch etwas entspannter angehen als Schorni1.

Der Schornsteinfeger hat die Anlage in dem Zustand gemessen, in dem sie betrieben wird und folglich auch Messwerte festgestellt (und wohl keine Negativen), wie sie in der Praxis vorkommen.

Das wäre mir als Betreiber lieber, als ein durch ein vom Hersteller hinterlegtes Ablaufschema (wie bei der Prüftaste) geschöntes Messergebnis. Die Prüftaste (nicht verwechseln mit der Einstellung 100 % Nennlast) macht etwas, was dem Schornsteinfeger nicht immer bekannt ist (wie war das nochmal mit dem Diesel – sollte da nicht auch der Prüfzyklus erkannt werden?).

Die BImSchV geht üblicherweise von einer Messung unter Nennlast aus (da i. d. R. ja ein Puffer vorzusehen ist), es ist aber auch möglich, die Messung (falls kein Pufferspeicher vorhanden ist – hierzu fehlen die Angaben von Ziegenpeter) auch bei kleinster einstellbarer Leistung durchzuführen.

Es ist nicht verpflichtend, für die Messung den Schornsteinfeger-Prüfmodus zu aktivieren, die Messung ist bei Nennleistung durchzuführen (dies kann auch auf andere Weise sichergestellt werden).

Und warum wird nicht in normalem Ton der durchführende Schornsteinfeger befragt. Reden bringt die Leute zusammen (warum ist hier en Teil so aggressiv?) und man sollte ja immer beide Seiten hören.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 30.03.2020 11:49:35
1
2939711
Zitat von Georg W. Beitrag anzeigen
(falls kein Pufferspeicher vorhanden ist – hierzu fehlen die Angaben von Ziegenpeter)

Er hat doch geschrieben, das seine Heizung einen Pufferspeicher hat.

Verfasser:
Georg W.
Zeit: 30.03.2020 11:55:13
0
2939716
Entschuldigung, hab ich wohl überlesen.

Der Schornsteinfeger wird aber in den 15 Miunuten Messdauer ja die Messwerte beobachten und sollte in etwa beurteilen können, ob die Grenzwerte eingehalten werden. Wenn nun nach z. B. 10 Minuten Vollast (die Messwerte sind ok) die Heizung reduziert weiterläuft (und die Messerte bleiben ok) und das Gesamtergebnis ist in Ordnung, warum soll man das Ergebnis verwerfen (was sagt der gesunde Meschenverstand?)?

Soll man einen weiteren Termin anberaumen? Beginnt man die Messung mit kaltem Puffer, damit ja 15 Minuten Nennlast gemessen werden kann?

Messwerte (noch dazu wenn sie nur alle zwei Jahre erfasst werden) werden wohl nie exakt vergleichbar sein, da sich in 24 Monaten viele Parameter ändern werden (Brennstoff, Zustand der Heizung, Verschmutzung derselben, Wetter u. v. m).

Verfasser:
Ziegenpeter
Zeit: 30.03.2020 12:04:47
0
2939729
Sobald ich das Protokoll habe, kann ich das gerne hier einstellen. Aber das wird er mir zusammen mit der Rechnung zusenden.

"Und warum wird nicht in normalem Ton der durchführende Schornsteinfeger befragt. Reden bringt die Leute zusammen (warum ist hier en Teil so aggressiv?) und man sollte ja immer beide Seiten hören. "

Ich hab mich doch mit meinem Schorni unterhalten. Steht doch im ersten Beitrag. Wir haben eine ganze Stunde lang, mit dem entsprechenden Abstand gesprochen und ich habe seine Arbeit mitverfolgt. Daher ist mir ja auch aufgefallen, dass er keinen Schornsteinfeger-Modus betätigt hat und hab ihn auch darauf angesprochen. (Steht so im ersten Beitrag) Ihn aber während seiner Arbeit quasi zu belehren was und wie er das zu tun hat, liegt nicht in meinem Bereich. Vor allem da ich zu dem Zeitpunkt doch davon ausgehen muss, dass einer wie er (Chef persönlich, bevollmächtigter Bezirksschornsteinfegermeister), und nicht einer seiner Mitarbeiter, weiss was er zu tun hat.

Verfasser:
Georg W.
Zeit: 30.03.2020 12:18:12
0
2939738
Hallo Ziegenpeter,

das "aggressiv" bezog sich nicht auf sie.

Ich kann ihren Angaben nicht genau entnehmen, ob der Übergang von Pufferladung (Nennlast?) auf reduzierten Betrieb vor der Messung stattgefunden hat oder während der Messung. Wenn bei Beginn der Messung der Kessel mit max. Leistung gelaufen ist und erst im Laufe der Messung in den Teillastbetrieb überging, könnte man ja den Schornsteinfeger diesbezüglich und auf die Auswirkungen auf das Messergebnis ansprechen.
Wenn das Gesamtergebnis Positiv ist, was spricht dagegen, dass Messergebnis zu verwerten? Wir reden hier ja nicht von einer Prüfstandsmessung sondern von einer Messung vor Ort. Und es wurde genau das abgebildet, was in fast allen Heizungskellern abläuft: die Anlagen laufen nicht immer Volllast.

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 30.03.2020 16:03:13
1
2939866
Ach versteht doch den Schornsteinfeger, der hatte gerade das teure Messgerät ausgeliehen, da geht es drum Stückzahlen durchzuziehen. Wer von den Kunden merkt es schon, Papier ist geduldigt und wann wird es von der Aufsichtsbehörde schon geprüft.

Verfasser:
Georg W.
Zeit: 30.03.2020 18:48:37
0
2939950
@wildbarren:

wenn er eine Stunde vor Ort war, kanns ja wohl keine Schnellmessung gewesen sein (im Sinne von möglichst viel an einem Tag)!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 31.03.2020 00:37:02
0
2940111
Es ärgert mich halt einfach, dass man von einer Behörde die weitreichende Befugnisse hat, und über "Daumen hoch" oder "runter" über den Betrieb und Zustand von Heizungen und Heizungsräumen bestimmen kann, nicht etwas mehr professionalität erwarten kann.

Eben. dito. DARUM GEHTS!

Verfasser:
Georg W.
Zeit: 31.03.2020 08:44:37
0
2940179
Nun, ihr Ton ist auch nicht sehr professionell hier.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 31.03.2020 09:34:15
1
2940201
"Wer was bewegen will braucht ein Megaphone oder ne laute Trommel" alter Galeeren-Regatta-Ruder-Spruch

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tunix schrieb: Hallo, meine Schwab 182.0400z tropft ebenso ganz wenig nach Tausch der Glocke (Füllventil ist noch abgeklemmt ). .....Neue Glocke, neue Dichtung - und es bleibt der Gedanke...besser Geberit gewählt...
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