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Empfehlung Hersteller
Verfasser:
Pustel42
Zeit: 01.04.2020 19:07:56
0
2941077
Hallo zusammen,

ich denke gerade darüber nach auf Wärmepumpe (Luft/Wasser) umrüsten zu lassen. Bei der Bafa habe ich die Liste der Hersteller durchforstet und komme nach Auswertung der COP-Werte und der Schallpegel, die die Hersteller angeben zur Ansicht, dass diese Hersteller interessant sein könnten:

1. Waterkotte
2. Remko
3. KNV
4. Ochsner

Leider kenne ich gar keine der Firmen, was natürlich nichts heißen muss, da ich eben nicht vom Fach bin. Kann mir jemand eine Empfehlung zu einem der Hersteller geben (oder davon abraten)?

Viele Grüße
Pustel

Verfasser:
meStefan
Zeit: 01.04.2020 19:13:46
0
2941080
Also Altbau, dann hoffentlich mit FBH, ansonsten zieht der Kompressor nur teuer Strom zum heizen!

Was der Hersteller angeht, so würde ich lieber nach dem Fachbetrieb auswählen!
Such Dir einen wirklich guten Fachbetrieb in der Nähe, der auch im Notfall auf der Matte steht! Und was der dann anbietet, wird dann auch passen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 01.04.2020 19:28:44
1
2941094
Zitat von Pustel42 Beitrag anzeigen
... denke gerade darüber nach auf Wärmepumpe (Luft/Wasser) umrüsten zu lassen ...
Zuerst sollte unbedingt geklärt werden, ob die Wärmesenke überhaupt geeignet ist!

Was für'n maximal erforderlicher Heizleistungsbedarf ist denn an mehreren zusammenhängenden kältesten Tagen gegeben und mit welchem mittleren Heizwassertemperaturniveau müssen die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen dabei gefahren werden?

Auf folgend verlinkter Seite sind ein paar Informationen zu finden:
http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Generelle_Tipps

Verfasser:
Pustel42
Zeit: 01.04.2020 20:14:09
0
2941127
Danke für Eure Antworten.

An den Betrieben bin ich dran, habe schon welche auf Empfehlung einbestellt (und mir auch überlegt, dass der Service stimmen muss). Manche waren schon da und haben auch schon gerechnet, ob das geht (FBH rüsten wir u.a. nach). Insofern, danke für die Tipps, lese gerade auch die andere Seite. Wir haben übrigens auch noch einen Kachelofen.

Hätte jetzt nach Möglichkeit trotzdem gerne mal etwas zu oben genannten Herstellern gewusst.

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 02.04.2020 16:15:19
2
2941561
Andere Hersteller haben auch schöne Töchter. Panasonic zum Beispiel.
Denke du solltest das Thema anders angehen.
Der Einbau einer Wärmepumpe braucht eine gute Planung, nicht alle Heizungsbauer können dies leisten. Du solltest dich deshalb gründlich und in Ruhe in die Thematik einarbeiten um überhaupt zu wissen was du benötigst und die richtigen Fragen stellen zu können.
Hierzu ist es wichtig welche Wärmeleistung das Haus maximal benötigt. Weiterhin welche Volumenströme möglich und welche Vorlauf-Rücklauftemperaturen nötig sind.
In deinem Fall ist noch wichtig, bis zu welcher AT-Temperatur die WP das Haus ohne Kachelofen alleine temperieren können soll.
Schreib doch mal etwas über die momentane Heizung.
Falls auch eine FBH installiert werden soll, ist hierbei vor allem auf ausreichend Durchfluss (ca. 200L/h unfd kW) sowie auf möglichst niedrige VL-Temperaturen zu achten.
Falls genügend Zeit bleibt, könnte es sinnvoll sein, zuerst einen Wärmemengenzähler einzubauen und im folgenden Winter den realen Bedarf zu ermitteln.
Ich betreibe selbst eine WP würde bei geeigneter Wärmesenke auch nichts anderes empfehlen, wegen dem Klimawandel lieber heute als morgen. Bin aber davon überzeugt, dass es besser ist noch mal ein Jahr in Ruhe zu planen und fossile Energieträger zu verbrennnen, um dann in Zukunft eine effiziente Anlage betreiben zu können, die wenig kostet und auch wenig Energie in den nächsten Jahren benötigt.
Bei richtiger Planung und weglassen unnötiger Komponenten bleibt dann auch noch genügend Geld für eine PV-Anlage übrig, die Geldbeutel und Umwelt weiter schont.
Hier im Forum wirst du sehr kompetent geholfen. Die Auswahl des Herstellers steht am Ende, wenn du weißt was du benötigst.

Verfasser:
Pustel42
Zeit: 10.04.2020 12:35:28
0
2945528
Hmm, danke für Deine Einschätzung. Also für mich ist inzwischen zumindest klar, dass ich keine Wärmepumpe ohne PV einbauen lasse.

Die richtige Auslegung der WP ist sicher eine wichtige Frage. Daher würde ich das mit dem Wärmemengenzähler würde auch gerne machen. So, ich entschuldige mich, jetzt wird es leider etwas länglich.

Mein Problem bei der Auslegung:
Aktuell wohne ich nicht im Haus und die FbH möchte ich im OG ergänzen bevor ich einziehe (geplant im Herbst), weil jetzt der Boden draußen ist. Nachträglich werde ich das nicht mehr machen. Gleichzeitig ist es auch so, dass die Ölheizung ein Problem darstellt. Im Haus ist leider 1) keine korrekte Be/Entlüftung im Tankraum eingebaut und 2) ist das Leitungssystem defekt (undicht; es entstehen minimale Pfützen oben auf den Tanks; putzt man die nicht regelmäßig weg, stinkt der Keller nach Öl und nach ein paar Tagen sogar das EG – mir ist unklar, wie die Vorbesitzer das ausgehalten haben). Wenn ich also ein Jahr warten würde muss ich
1) die aktuelle Anlage (bereits 29 Jahre alt), genauer das Zuleitungssystem und die Entlüftung, reparieren lassen
2) auf den Bafa-Zuschuss für die FbH und den Bodenbelag verzichten

Daher: ist ein Jahr warten aus meiner Sicht gerade keine echte Option.

Inzwischen habe ich schon einige Betriebe dagehabt und die meisten machen wohl Auslegungen nach Daumenregel. Ich nehme an, dass dadurch die Anlagen tendenziell zu groß dimensioniert werden. Andererseits kann ich natürlich keine exakten Angaben machen. Zu Deiner Frage zur Ölheizung: laut Vorbesitzer benötigte diese ca. 2500-3000 Liter Öl im Jahr und der Kachelofen war selten benutzt. Da man mir aber keine Lieferrechnungen geben wollte, kalkuliere ich mal, dass mehr Öl verbraucht wurde. Im Internetenergieausweis hat der Vorbesitzer 25000 kWh eingetragen. Auf dem Typschild des Brenners steht Wärmeleistung 20-25 kW.

Mir ist der Hersteller der WP eigentlich wurscht, aber ich will 1) zuverlässig 2) leise 3) energieeffizient. Die von mir erfragten Hersteller erfüllen scheinbar 2 und 3 besser als andere, wenn ich auf die Bafa Tabelle schaue.
Klar, ich bin kein Experte aber befremdlich finde ich, dass kaum jemanden (Installateure) die technischen Daten ((S)COP, JAZ, Schallleistungs/-druckpegel) interessieren. Die Firma Remko hat mir auf meine Nachfragen eine Berechnung mit obigen Daten und auf Basis von Bildern sowie Hauseigenschaften gemacht, JAZ und Schall berechnet; ein Angebot erstellt und zwei Betriebe vorgeschlagen (welche dann eine genaue Berechnung durchführen sollen). Das fand ich schon mal nicht schlecht und habe daher jetzt mal den Spieß umgedreht und von denen die bereits angeboten haben verlangt, dass man mir eine Raumtemperatur von 21 Grad garantiert und eine Heizlastberechnung durchführt (der erste auch schon gerechnet, habe es noch nicht schriftlich aber er sagt nach 3 unterschiedlichen Verfahren und mit FbH läge die benötigte Leistung (Nennleistung meinte er glaube ich) zwischen 9,5 und 12 kW. Mal sehen, das bekomme ich ja demnächst. Dann lade ich mal noch den von Remko vorgeschlagenen Betrieb vor.

PS:
Übrigens verstehe ich nicht genau was Du mit Wärmesenke meinst? Meinst Du den jährlichen Temperaturverlauf vor Ort? Habe nur das gefunden: https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/w/waermesenke.html

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.04.2020 15:51:18
0
2946026
Geeignete Wärmesenkenvoraussetzungen bezeichnen alles das, was ab dem Verflüssiger der Wärmepumpe sekundärseitig für's effiziente und materialschonende Wärmepumpen erforderlich ist. Das hattest aber bestimmt schon gelesen, als Du auf der in meinem letzten Beitrag verlinkten Seite zu Punkt 10) geklickt hast!

Grundsätzlich braucht es eine Hausheizkreishydraulik, derer wasserführende Wärmeaustauschflächen mit ausreichend hohem Volumenstrom und geringer Spreizung gefahren werden können. Zudem ist mit jedem Grad Celsius geringerem Bedarf an Vorlauftemperatur eine Antriebsstromersparnis von bis zu 3% gegeben!

In Deinem Fall wird die korrekte Ermittlung vom realen Heizleistungsbedarf äußerst schwierig - niemand weiß z.b., in welchem Umfang äußere Wärmegewinne gegeben sein werden, sowie ob die Bereitschaft von euch gegeben ist, dass die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen entsprechend optimal betrieben werden und die Raumlüftungsgewohnheiten so gut wie möglich angepasst werden.

Wie sieht's denn überhaupt mit den Möglichkeiten zur Erschließung einer Erdwärmequelle aus?

Eine vollmodulierende Sole-Wasser-Wärmepumpe mit passender Verdichterleistung an optimaler Quelle wird langfristig bei dir die preiswerteste Variante sein.

Schau beispielsweise auf folgend verlinkten Seiten, auf denen ein bisschen zur Technik beschrieben ist:

https://www.nibe.eu/de-de/produkte/ringgrabenkollektor

http://www.erdwaerme-forum.de/index2.php?ziel=5

Verfasser:
Bramme
Zeit: 11.04.2020 16:43:49
0
2946037
Zitat von Pustel42 Beitrag anzeigen
Hmm, danke für Deine Einschätzung. Also für mich ist inzwischen zumindest klar, dass ich keine Wärmepumpe ohne PV einbauen lasse.

Eine PV mit aktuelle Vergütung reduziert die Heizkosten mit WP auch nur um ca. 20%. Ist ganz nett zu haben, aber so viel macht das nicht aus.

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