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Rätsel um Thermoelement
Verfasser:
tetra
Zeit: 10.04.2020 03:16:58
0
2945343
Hallo "Detektive"
Ich habe einen Brenner Vissmann EH24 ohne Gebläse BJ 1986 24 kW in Betrieb. Bis Ende 2008 wurde dieser mit einer Tetramatik FR4 betrieben und ich habe ca. alle 2 bis 3 Jahre das Thermoelement (T300 Fabrikat Orkil) erneuert, weil das Gasventil für die Zündflamme nicht offen gehalten wurde.
Ab Winter 2008/2009 wurde die Regelung in eine TA UVR1611 gewechselt. Am 10.05.2009 waren erwartungsgemäß 2 bis 3 Jahre vergangen und das erneut defekte Thermoelement wurde gewechselt. Jedesmal beim Tausch des Thermoelements habe ich sofort ein Ersatz gekauft und das Kaufdatum auf das neue vermerkt.

Soweit ist der ganze Vorgang für mich "normal", jedoch hängt dieses Ersatz-Thermoelement gekauft 2009 immer noch nach 11 Jahren unbenutzt im Heizungskeller. Hat dafür jemand eine Erklärung? Optisch sahen alle gekauften Thermoelemente von 1986 bis 2009 immer identisch aus. Haben die dann 2009 ein Material aus der Weltraumforschung eingesetzt?

Man könnte natürlich argumentieren, weil es zeitlich so passt, dass die neue Regelung keine Themoelemente "durchbrennen" lässt, jedoch fällt mir dazu nichts ein, wie das zu schaffen wäre. Die alte und die neue Regelung schalten über ein Relais beide den Brenner nur ein oder aus.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 04:47:51
0
2945345
Eben, die Regelung hat mit dem Thermoelement NICHTS zu tun.



Ich habe einen Brenner Vissmann EH24 ohne Gebläse BJ 1986 24 kW in Betrieb.


Du weißt aber auch dass mittlerweile 2020 ist, und ein Zündflammen-Kessel so etwa einem Auto mit Hand-Kurbel-Starter entspricht?? Ja ne, is klar DU fährst natürlich auch SO ein Auto, klar...

Verfasser:
lukashen
Zeit: 10.04.2020 09:40:11
3
2945425
Vielleicht ist das Thermoelement jetzt richtig montiert, und wird nicht mehr von der Zündflamme totgebrutzelt wie die Vorgänger.

Verfasser:
tetra
Zeit: 10.04.2020 14:11:14
0
2945566
Danke für die bisherigen Beiträge.
@schorni1: Ich hatte schon überlegt, ob ich gleich dazu schreiben soll, dass mich Antworten dieser Art (im Schulaufsatz hieß es "Thema verfehlt") eigentlich nicht weiter bringen. Beim Auto mit Kurbelstarter, wenn der Motor mal läuft, fährt es event. genau so gut wie eins mit Elektrostarter. Wie alt ist dein PC, das Betriebssystem darauf und die Backup-Software?

@lukashen: Könnte theoretisch stimmen, jedoch sehr unwahrscheinlich, dass es ca. 7-8 mal von 1986 bis 2009 falsch montiert wurde und dann auf einmal richtig. Vissmann schreibt übrigens auf die Verpackung "Verschleißteil". Müsste dann den Zusatz "Verschleißteil wenn falsch montiert - richtig montiert hält es fast ewig" bekommen.

Naja, ich glaube da ist noch Raum für mehr sachdienliche Hinweise!

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 10.04.2020 14:36:51
0
2945581
- Thermoelement:
mechanische Beschädigung (Schwingungen, Knickbelastung ggfs. beim Einbau, Vorschädigung Produktion/Logistik)
Korrosion (Feuchte, Kontaktkorrosion, elektrochem. Korrosion)
-Regler: Da die Anwendung unabhängig vom System immer gleich ist (Messung einer Thermospannung) bleibt auch hier nur Korrosion, die eine Signalübertragung verhindert.

Wenn also die Bauweise und Produktionsstandards des Sensors sich nicht über die Jahre geändert haben, könnte Korrosion als Ursache wahrscheinlich sein.

Denkbar ist auch eine geringere Belastung des Thermoelements durch eine geänderte Kesselbetriebsweise (weniger Startzyklen, geringere Vorlauftemperatur nach Dämmung/Fenstertausch), so dass das Thermoelement einfach noch nicht genug Zyklen durchlaufen hat um auszufallen.

Man müsste beim Ausfall das Thermoelement auseinandernehmen, um - mit etwas Glück - die Ausfallursache zu bestimmen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 10.04.2020 22:16:58
0
2945798
Wie alt ist dein PC, das Betriebssystem darauf und die Backup-Software?

jedenfalls KEINE 34 Jahr.....

Aber ich verstehe Dich durchaus!

Verfasser:
Musil
Zeit: 10.04.2020 22:27:45
0
2945804
Schorni,

Du riskierst hier üble Beschimpfungen...;-)))) Damit können wir aber locker leben...

Musil

Verfasser:
interessierter65
Zeit: 11.04.2020 08:45:26
2
2945879
Wenn man so einen Methusalem unter allen Umständen am Leben halten möchte, muss man eben mit höheren Lebenserhaltungskosten klar kommen.
Und das ist durchaus sachdienlich.
Dieses Ersatzteil ist auch nur ein Zuliefererprodukt, die Qualität der Erstausstattung wird das nach 40 Jahren kaum haben.

Verfasser:
tetra
Zeit: 13.04.2020 00:40:11
0
2946662
Auch der 2. Antwortrunde vielen Dank! Meiner Meinung nach fehlt die richtige Antwort, was kein Beinbruch ist. Nicht alle Rätsel dieser Welt werden aufgeklärt.

@macgyver73: Das mit der Korrosion habe ich nicht verstanden, da auch Stndort und Umgebungsbedingungen sich nicht geändert haben und das letzte Element nun schon 11 Jahre hält. Mein Thermoelement ist auch nicht mit Zyklen belastet, da es 365 Tage im Jahr einfach nur in die andauernd brennende Zündflamme reinragt.

@schorni1: Schön, dass du so cool bist und meine Worte sportlich nimmst ;-)

@interessierter65: Wie schon gesagt, es geht nicht um meinen Oldtimer und du hast es wahrscheinlich gerade "verkehrt" verstanden. Gerade das jetzt 11 Jahre alte Zulieferteil ist um Potenzen besser als die Erstausstattung. Die Erhaltungskosten sind damit ja niedriger als wie am Anfang der Jahre.

Und nochmals für alle Interessenten, weil es wohl das interessantere Thema ist: Mein Brenner hat im letzten Jahrzehnt sich von 11% Abgasverlust auf 9% geschafft und funktioniert wie ein Uhrwerk. Ein neuer Brenner kostet Geld und Resourcen / Energie zum Herstellen / Liefern und Entsorgen des alten. Irgendwann wird meine Angst, dass ein Totalausfall in der Heizperiode passiert, größer sein als mein Hang zur Erhaltung des Vorhandenen. Bleibt noch die Verbrauchseinsparung, die wohl oft überbewertet wird. Siehe folgenden Absatz:

https://www.energie-experten.org: Das Ersetzen einer alten Heizung durch einen modernen Brennwertkessel spart deutlich weniger Energie als vielfach angenommen. Je nach ausgetauschtem Kessel variieren die typischen Einsparungen. Wird ein Niedertemperaturkessel ersetzt, liegen die Einsparungen bei 5 bis 10 Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis eines aktuellen Gutachtens des BEE.

Also, überspringe ich lieber die Brennwerttechnik und huldige irgendwann in den nächsten Jahren der Wärmepumpentechnik.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 13.04.2020 00:58:10
0
2946664
Mein Brenner hat im letzten Jahrzehnt sich von 11% Abgasverlust auf 9% geschafft

Waaaas, ein E-delstahl(E-wigkeits)kessel liegt normalerweise immer bei 8-10%. Der Schorni soll mal RICHTIG messen, nämlich im KERNstrom der Abgase - und nicht einfach nur Messfühler rein und los!

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