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Haus Be/Entlüftung mit BWWP?
Verfasser:
itsckl
Zeit: 08.05.2020 10:26:04
0
2958724
Hallo Gemeinde,

nach dem ich immer noch auf der Suche bin, wie ich irgendwie vernünftig EE bei meiner Altbausanierung einfließen lasse (mein erster Versuch war nicht so erfolgreich) bin ich auf die DHW 300 VD+ von Dimplex gestoßen.

Eine Be/Entlüftung werde ich eh verbauen. Bisher hatte ich da so eine dezentrale "Gegenstrom" Technik von Inventer im Auge (wo ich aber gewisse Zweifel dran habe, dass man damit eine vernünftige Durchlüftung in den 70s Takten hin bekommt). Das Konzept, eine BWWP mit der zentralen Entlüftung zu kombinieren scheint mir aber zunächst mal nicht so dumm.

Gibt es hier generelle Meinungen zur Sinnhaftigkeit?
Was sollte ich beachten?
Kann ich davon ausgehen, dass die BWWP in dem Szenario rund ums Jahr das gesamte WW erzeugt (so dass ich die Gasbetriebene stilllegen kann)? Oder ist das ganze eine doofe Idee, weil ich dann viel zu viel Lüften muss, damit die WP ihre Zuluft hat?
Kann ich die vernünftig (sprich einfach und robuist) mit einer Guerilla-PV kombinieren (keine Lust auf Steuerhickhack)?

Rahmendaten:
- Altbau 1885
- Totalsanierung
- bestehende, neue Junkers Brennwertgasheizung
- Wandheizung
- Lehmputz
- 160m²

Danke, Christoph

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 09.05.2020 09:35:16
0
2959077
Der Gedanke ansich, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für die automatische Wohnraumlüftung einsetzen zu wollen, ist meiner Meinung nach nicht schlecht.

Thema ist aber wohl, dass unter anderem der Mindestluftvolumenstrom nicht bei vielen am Markt erhältlichen Geräten fein genug zu regulieren ist, um den Austausch der Raumluft bei ~160qm Wohnfläche möglichst passend stattfinden zu lassen und zudem die Trinkwassererwärmung optimal mit regenerativem Strom zu nutzen.

Beispielsweise für die Aeraulix (Link zum Download eines Pdf-Dokuments) ist angegeben, dass der Luftdurchsatz variabel zwischen 35 und 265 Kubikmeter pro Stunde eingestellt werden kann. Aber soweit ich weiß ist die nicht mehr erhältlich.


Eventuell ist es bei Deinem Plan mit der EE-Trinkwassererwärmung von Vorteil ein Wärmepumpenmodul zu nutzen, das quellenseitig an die hausinternen wasserführenden Wandwärmeaustauschflächen angebunden wird und die thermische Energie nicht direkt aus der Raumluft, sondern relativ lautlos über das Hausheizkreiswasser aus dem Gebäude entzieht.

Beispielsweise sowas wie auf den folgend verlinkten Seiten beschrieben ist:

https://www.emcal.de/ohne-speicher.html

https://www.alpha-innotec.de/endkunde/produkte-dienstleistungen/waermepumpen/brauchwarmwasserwaermepumpen/wwb0.html

Verfasser:
itsckl
Zeit: 09.05.2020 12:40:47
0
2959163
Hallo lowenergy,

Danke für deine Gedanken ;)

Den musst du mir aber erklären: " die thermische Energie nicht direkt aus der Raumluft, sondern relativ lautlos über das Hausheizkreiswasser aus dem Gebäude entzieht".

Die Gasheizung heizt und mit dem heizwasser macht die wp warmes Wasser? Die Investition verstehe ich nicht. Das würde doch nur lohnen, wenn der Wirkungsgrad der WW Erzeugung so viel höher wäre. Wieso sollte das so sein?

Im Sommer würde da vielleicht noch ein Schuh draus. Dazu müsste dann die Heizung (zumindest die Umwälzpumpe) durchlaufen.

Aber vermutlich habe ich das ganz falsch verstanden. Bin also gespannt!

Lg Christoph

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