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Planung RGK in Beeskow
Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 29.04.2020 16:21:57
0
2954644
Bei den 2 m Tiefe könnte es Probleme geben, da muss ich jetzt abwarten, welche Auflage die untere Wasserbehörde erteilt. Es könnte sein, dass die nur max. 1,5 m erlauben.
1,5 m wird dann aber vermutlich problematisch unter dem Haus, oder?

Bisher steht der Termin im Juni noch, wir sollen lt. heutiger telefonischer Auskunft die Baugenehmigung in zwei Wochen in den Händen halten.

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 29.04.2020 17:56:07
0
2954672
Eigentlich würde ich auch bei 1,5 Meter kein Problem erwarten, aber
Du könntest da auch in Schutzrohr, zur Dämmung, verlegen.
Den Stich zum Haus habe ich auch mal weggelassen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=BIcxsia6iBH4FEMryIGR

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 04.05.2020 22:48:35
0
2957375
Danke, winni.

Ich schwanke immer noch mit mir, ob ich lieber auf 1 Kreis mit dem 40er Rohr oder 2 Kreise mit dem 32 Rohre gehe. Die Notwendigkeit der Muffe beim 40er Rohr lässt mich noch grübeln, und die potentiell leichtere Verlegbarkeit des 32er Rohres.

Welchen Typ vom Schutzrohr sollte ich nehmen? Ich will/muss noch mind. ein weiteres Leerrohr vom HAR zum Gartentor (ca. 10 m) ziehen, da bietet sich eine einzelne 50 m Kabuflex-Rolle gut an, zusammen mit den 20 m für den Kollektor. Beim 40er Rohr sollten ja DN 75 reichen, oder ist da auch die 110 besser geeignet, um es auf der Länge gut durchfädeln zu können?

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
Harzer
Zeit: 05.05.2020 06:16:30
0
2957423
Hallo Markus,

wir haben 125er KG Rohr genommen für 2 x 32er Rohr und keinen Bogen größer als
15°.
Unser Graben ist 1,5 m tief und geht aus in dieser Tiefe etwa 4 m weit unter die Bodenplatte und dann mit 6 x 15° Bögen nach oben in den HWR .
Das Schutzrohr haben wir mit etwas Gefälle Richtung Graben verlegt. Dadurch kann eventuell entstehendes Kondenswasser in den Graben zurück fließen. Wo die 32er Rohre in das Schutzrohr gehen haben wir das ganze mit Sand umhüllt und senkrecht zwischen warmen und kalten Ende hochkant noch eine XPS Platte gestellt zur Isolation. Mehr kann man sicher nicht tun. Einfädeln war machbar aber weniger Durchmesser würde ich nicht nehmen!!!
Keine Probleme mit Frost oder so.

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 06.05.2020 13:03:45
0
2957960
Ich habe jetzt öfter gelesen, dass man kein KG-Rohr als Bodenplattendurchführung verwenden soll, sondern stattdessen Kabuflex o.ä. Wobei das 750er in ner 50-m-Rolle schon einen ziemlichen Preisunterschied hat.Wie hast Du die Abdichtung des KG-Rohres gemacht? Ausgeschäumt?Ich habe gerade mit meinem Heizi gesprochen. Er sieht das Problem, dass bei einer Heizungsinstallation im September aufgrund des anstehenden Winters die Wärmepumpe nicht zur Estrichausheizung genutzt werden kann/sollte. Gibt es dazu Erfahrungswerte? Viele GrüßeMarkus

Verfasser:
Harzer
Zeit: 07.05.2020 19:38:59
0
2958519
Was meinst du mit Abdichtung?

Das man kein KG Rohr nehmen soll ist mir neu. Aus welchem Grund?
Technische Bedenken oder nur zu geringe Gewinnspanne beim Bauträger?
Unser Heizungsbauer hat auch auf aufheizen mit Heizstab bestanden.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 07.05.2020 20:50:44
0
2958549
kg-rohr ist nicht wirklich gut geeignet zur hauseinführung. sein job ist ja auch ganz was anderes. zusammenstecken und formstücke ergeben für ein schutzrohr wenig sinn und machen das einbauen schwieriger.

kabelschutzrohr ist vom handling viel besser. ideal wird das ausgerollte rohre mit dem kabelschutzrohr überstülpt und gemeinsam ins bopla-planum oder die kellerbaugrube eingeführt. die weichen radien ergeben sich dann von alleine...
hier ein dokumentiertes beispiel...

abdichtung ist wieder ein ganz anderes thema.
aber dieses 'erfindet ' ja nicht der RGK, sondern ist aufgabenstellung des baumeisters.
den lastfall definieren bauwerk und boden. so wie die anderen medien kanal/wasser/strom gehört dann eben auch der kollektor abgedichtet.

das kann ohne abdichtung, mit einer RDS oder mit zweien bedeuten...

RDS gehören als system in ein einbetoniertes futterrohr gesetzt. das kabelschutzrohr steht dann außen am RDS an. es sorgt für thermische entkopplung und mechanischen schutz im verfüllbereich des gebäudes...

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 20.05.2020 09:55:05
0
2964540
Mit Abdichtung meinte ich die Abdichtung im Kabelschutzrohr. Für die Kabuflex habe ich keine passenden Dichteinsätze gefunden, durch die man auch 2 PE 32-Rohre führen könnte. Insbesondere für die mit 120 mm Durchmesser scheint es da nix zu geben.

Deshalb die Frage, wie man dass am besten abdichtet. Wasser von unten muss ich laut Bodengutachten nicht befürchten, aber dicht sollte es trotzdem schon sein.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.05.2020 10:40:47
0
2964560
Durch die Bodenplatte könntest Du KG-Rohr nehmen und danach
Kabelschutzrohr.
Ich sehe aber auch kein größeres Problem alles in KG-Rohr zu
machen. Kannst Du ja alles auf den Solerohren zusammenstecken.

Ich würde aber eher keine Abdichtung machen.
Dann kann evtl. Kondensfeuchtigkeit an den Solerohren ins Erdreich
abfliessen. Nur bei nicht Radon belasteten Gebieten zu empfehlen!

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 20.05.2020 20:05:04
0
2964804
Beim Abdichten dachte ich wenn, dann auch nur an das obere Ende über der Bodenplatte im Haus.

Ist es notwendig/sinnvoll, dass beim Verfüllen des Grabens lagenweise alle 50 cm mit einer Rüttelplatte der Boden verdichtet wird? Unser Tiefbauer meint, dass dies so sein sollte, und hat diesen Punkt mit in sein Angebot für Grabenaushub und Verfüllen geschrieben. Bei > 16 €/m³ für Verfüllen+Verdichten und ca 300 m³ Grabenaushub kommt da schon ne ganze Menge zusammen. Selber stampfen ginge zwar vielleicht auch, aber der Tiefbauer meint nicht, dass es viel billiger wird, da dann ja der Baggerfahrer die ganze Zeit warten muss, bis er wieder eine Schaufel kippen kann.

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.05.2020 21:03:08
1
2964833
Markus, solche Arbeiten nach m3 abzurechnen ist meist eine
schlechte Idee, wie auch deine Zahlen zeigen.
Besser nach Baggerstunden abrechnen.

Ein guter Baggerfahrer, mit leistungsfähigem Bagger, verdichtet den Graben
mit der Baggerschaufel und mit dem Bagger, beim drüber fahren.
Mit Sand sowieso, was ist da gross zu verdichten?

Ich habe meine Zweifel an diesem Tiefbauer, sorry...
Normal sollten Baggern und Verfüllen hier höchstens 1500,-- kosten...

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 21.05.2020 03:21:42
1
2964940
Hallo Markus,

welcher Aufwand in die Verdichtung gesteckt werden soll hängt davon ab, wie schnell Du nach der Grabenrealisierung die Gartenfläche nutzen möchtest. Damit ist nicht Gras sähen gemeint, sondern Wege pflastern, Gartenhaus auf den Graben setzen und andere Dinge, die kaputt gehen können, wenn sich der Graben setzt.

Bei Deinem Gartenplan sehe ich da genau 0,0 Probleme, Du könntest den Graben einfach den ersten Winter in Ruhe lassen und erst im darauf folgenden Frühjahr alles das machen, was über Gras hinaus geht.

Ich hab auch trockenen Sand im Garten. Hier wurde aufgrund der beengten Altbausituation nur ein 5 t Bagger verwendet. Der Baggerfahrer hat während des Verfüllens immer wieder mit der Schaufel in den Graben gedrückt. Als der Graben voll war ist er fleißig drauf rumgeheizt und hat planiert. Das ganze war im Oktober, den Winter über hatte der Garten Ruhe und ab März wurde er wiederbelebt mit Grassaat. Es waren praktisch keine Setzungen zu sehen, das Schlimmste waren 2 oder 3 cm, die mit einer Harke vor dem Sähen leicht auszugleichen waren. Und seitdem (mehr als ein Jahr her) hat sich nichts mehr getan, nirgendwo Setzungen, alles eben.

Wenn bei Dir also einfach ein richtig großer Bagger (20 t) zum Einsatz kommt und dieser am Ende einfach noch mal 5 Runden durch den Garten dreht, dann reicht das. Nachdem der Bagger fertig ist mit dem Graben kann er dann direkt mit der Vorbereitung der Bodenplatte/Kellergrube weiter machen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 23.05.2020 20:29:09
2
2966057
Hallo crink, winni,

ok, danke Euch. Kleine Setzungen in der späteren Rasenfläche durch den Graben würden gar nicht stören, da auch auf der restlichen Fläche bestimmt noch Setzungen auftreten werden - die oberen 60-70 cm sind aufgeschütteter Sand, da auf dem Baugebiet eine alte Wallanlage zurückgebaut wurde.

Ich werde mit ihm reden, ob er sich auch nach Baggerstunden bezahlen lässt. Vielleicht frage ich noch die andere Tiefbaufirma im Ort, aber eigentlich will ich nicht so gerne mehrere Tiefbauer haben. NIcht, dass der andere dann den Kollektor versehentlich wieder rausreißt...

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 28.05.2020 15:18:11
0
2968306
So, der Tiefbauer will nicht nach Zeit, sondern m³ abrechnen, ist aber jetzt bei 8-9 €/m³ durch den Verzicht auf die Verdichtung. Zeitabrechnung macht er ungerne, er schätzt auch mind. Arbeitszeit 1,5 Tage für diesen Graben. Und sein Baggerfahrer arbeitet nicht am Samstag :-/

Immerhin hätte die Abrechnung den Vorteil, dass ich nicht alles am selben Tag machen muss, sondern mir ein Wochenende Zeit nehmen kann. Er baggert am Freitag auf, wir verlegen am Samstag/Sonntag und er verfüllt am Montag. Dann brauche nur ich am Freitag/Montag dabei sein. Problematisch ist dann nur die (nächtliche) Absturzsicherung, nen Bauzaun o.ä. wollte ich nun nicht auf 130 m Länge ums Grundstück ziehen.

Die zwei anderen Tiefbauer aus der Region sind leider nicht zu erreichen. Mal schauen, was der letzte Joker sagt.

Der nette Herr an der BAFA-Hotline hat mich gerade verunsichert. Wie im anderen Thread geschrieben, meinte er, für die Förderung ist es ihnen egal, wer die Planung macht (also ich oder ein Fachplaner), aber die Verlegung der Rohre muss von jemanden mit Fachkenntnissen erfolgen. Sonst wird die gesamte Installation nicht gefördert. Ich gebe zu, er hat mich etwas verunsichert.

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 02.06.2020 12:29:38
0
2970879
So, inzwischen ist die Baugenehmigung da. Das gibt ein paar neue Diskussionspunkte, denn ich darf keine Sole mit Korrisionsschutzmitteln verwenden. Lt. HB ist das aber von Viessmann vorgeschrieben, genauso wie 30% Ethylenglykol.

Die Befüllung des ganzen Kollektors darf lt. Auflage auch nur der HB machen. Mal sehen, ob er mir das auf dem Protokoll bestätigt, wenn er keine Fachfirmabestätigung für die Kollektorrohrverlegung hat.

Die ganze Kollektoranlage muss ich dann auch noch einmessen lassen und entsprechend protokollieren. Für mich selbst hatte ich das zwar vor, aber nun muss ich noch klären, in welcher Form die Einmessung erfolgen muss. Nen Vermesser wollte ich darauf nicht ansetzen...

Immerhin steht bei der vorgeschriebenen Dichtigkeitsprüfung nicht, dass die von einer Fachfirma gemacht werden muss, sondern es wird nur das Protokoll gefordert.

Aber immerhin geht es voran.

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
crink
Zeit: 02.06.2020 16:27:15
1
2970939
Hi Markus,

wenn es nur an den Korrosionsschutzmitteln hängt, dann wäre Bioethanol geeignet, das kommt ohne aus (das Ethanol selbst schützt vor Korrosion). Da sind dann 0,2% Fremdstoffe drin, das ist hauptsächlich das Färbungsmittel. Sprich mit Deiner Wasserbehörde, zeig ihnen ein Datenblatt und frag, ob das passt.

30% Glykol wäre zu viel, da wird die Sole zu dickflüssig. winnis letzter Vorschlag zeigt eine minimale Soletemperatur von -4,2 Grad am kalten Ende. Im Extremfall mit schlecht eingestellter Sole-Umwälzpumpe oder halb zugesetztem Filtersieb im Solekreis kommst Du minimal auf -5 Grad. Glykol mit 30% geht aber bis -15 Grad: Teuer und es wird mehr Umwälzpumpenstrom gebraucht. Turbulente Strömung wird damit auch schwierig. Welches WP-Modell von Viessmann ist genau geplant?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 03.06.2020 09:27:40
1
2971191
Hallo crink,

geplant ist mit der Vitocal 333-G (C06). An Ethanol mit 20% habe ich auch schon gedacht, die -9° sollten ja eigentlich reichen.

Der Tiefbauer meint, sein Grabenlöffel wäre 2 m breit, ich werde also die Gräben von 1,80 auf 2 m anpassen. Dann würde die Soletemperatur auch noch um nen Zehntel besser werden. ;-)

Dabei habe ich gerade gesehen, dass mir bei der Position vom Haus ein Fehler unterlaufen ist - das Haus ist ja gegenüber der Garage versetzt. Die aktuelle angepasste Planung sieht also so aus:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=ZG5EBmtrxjjHaJ4UXgyz

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 03.06.2020 12:57:16
0
2971266
Hallo Markus,

Rohrgewichtung stimmt nicht, im mittleren Bereich liegt das meiste
Rohr pro Grabenmeter.
In den wärmeren Ecken könntest Du etwas überlappen und unter
der Bodenplatte in 2 Meter Tiefe ohne Schutzrohr verlegen.
Bringt auch noch ein paar Zehntel Soletemperatur:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=aDRHu6eaK7e1IpTLYlXb

Grüsse

winni

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 03.06.2020 14:10:41
0
2971289
Danke, winni, für die Korrektur.

Mit den Anbindungen ohne Schutzrohr tue ich mich noch etwas schwer. Zum einen schreibt die Wasserbehörde zwar nicht explizit in den Nebenbestimmungen der Baugenehmigung die maximale Tiefe von 1,5 m vor, nennt diese aber in den Erläuterungen im Anhang. Bei 1,5 m Tiefe ohne Schutzrohr macht mir dann mein Bauch Sorgen, ob da nicht vielleicht doch etwas unter dem Fundament gefriert.

Ich habe auch den Gedanken, dass ich mit dem Schutzrohr im Fall der Fälle die Kollektorrohre auch wieder herausziehen kann, falls eins bei den Bauarbeiten beschädigt wird. Auch wenn dazu der Graben geöffnet werden müsste. Unterm Haus komme ich ja sonst definitiv nicht mehr ran.

Was meinst Du zu dieser Variante mit etwas mehr Aushub:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=agIgv4hIqg5auF1Jl5Aa?

Ich habe eben mit dem HB gesprochen. Er hat mir erklärt, dass Frostschutz nur bis -9° nicht geht, da alle modernen Inverter-WP bis -16° arbeiten und deshalb Frostschutz bis -19° vom Hersteller vorgeschrieben ist. Zur Ethanolbefüllung wartet er noch auf eine schriftliche Bestätigung von Viessmann - allerdings hätte ich dann bei -19° ja fast echten Wodka im Solekreis.

Viele Grüße
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 03.06.2020 14:22:53
0
2971293
Wenn Du Dich mit dem Schutzrohr wohler fühlst, machs. :-)

Den Haken hinten würde ich weglassen, der Graben ist ja eh
überdimensioniert:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=CZOJW0UlX0mLA4f1nKYJ

Die - 16 Grad halte ich für unsinnig, bei einer Wärmequelle die
im Worst-Case-Winter die - 4 Grad sieht und die Abschaltgrenze
Solemindesttemperatur sollte sich auch an der Wärmepumpe
einstellen lassen?

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 03.06.2020 15:07:23
1
2971311
Hi,

im Datenblatt der Viessmann-WP steht -10 Grad als Minimaltemperatur drin. Da Dein Graben diese Temperatur niemals hinbekommt kannst Du die WP sicherlich auf eine höhere Minimaltemperatur von -5 Grad festlegen - dazu müsstest Du ins Handbuch schauen. So wäre dann sichergestellt, dass die WP bei Soletemperaturen niedriger als -5 Grad automatisch abschaltet (bzw. runtermoduliert wenn die Steuerung gut ist).

Genau so funktioniert das perfekt bei hunderten Grabenkollektornutzern - die wenigsten werden mehr als 25% Solekonzentrat nutzen. Je höher der Anteil, desto teurer und desto mehr Umwälzpumpenstrom wird gebraucht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Markus BSK
Zeit: 03.06.2020 16:55:17
0
2971335
Laut Servicehandbuch gibt eine eine Einstellung Min. Eingangstemperatur Primärkreis, bei deren Unterschreitung abgeschaltet wird. Das wären ja dann die -1°.
Noch steht der HB aber auf dem Standpunkt, Viessmann würde bis -16/19° Frostschutz fordern, und er vertraut da seinem Viessmann-Außendienstmitarbeiter.

Selber würde ich es mit 20% Ethanol und einer reduzierten Abschalttemperatur machen. Ich denke, unsere Winter werden sowieso immer wärmer. Aber wegen der Wasserbehördenauflagen muss ich es den HB machen lassen. Und noch stellt er sich quer.

Viele Grüße
Markus

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Onklunk schrieb: Hallo, danke. Die roten Ringe kenne ich. In den Anschlüssen waren sie nicht und im Rest der Packung leider auch nicht. Das muss den Leuten bei der Qualitätskontrolle im Werk entgangen sein. Viele...
tunix schrieb: Hallo, meine Schwab 182.0400z tropft ebenso ganz wenig nach Tausch der Glocke (Füllventil ist noch abgeklemmt ). .....Neue Glocke, neue Dichtung - und es bleibt der Gedanke...besser Geberit gewählt...
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