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Hilfe beim Dimmensionieren der WP und RGK
Verfasser:
md19
Zeit: 01.05.2020 17:42:29
0
2955683
Habe jetzt noch ein bisschen recherchiert und auch einen Hinweis gefunden, dass als angrenzende Temperatur fürs Erdreich die Jahresmitteltemperatur gewählt wird:

Tabelle angrenzende Temperaturen

Quelle

Würde mich trotzdem beruhigen wenn jemand hier im Forum ist der da vielleicht genau Bescheid weiß?
Was mich halt wundert, dass da sonst bei den Beispielen immer nur grenzt an g steht, aber keine angrenzenden Temperaturen angegeben werden, sondern nur einen Strich.

Vielen Dank

Gruß, Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.05.2020 18:01:59
0
2955693
Vielleicht ein eigenes Thema aufmachen?
Schaut nicht jeder in RGK-Themen.

Grüsse

winni

Verfasser:
md19
Zeit: 01.05.2020 18:24:58
0
2955702
Gute Idee.

Habe es hier nochmal thematisiert:

Link

Danke, Gruß, Michael

Verfasser:
md19
Zeit: 06.05.2020 15:33:37
0
2958016
Hallo zusammen,

ich hoffe, dass die Werte der Heizlastberechnung so stimmen, dazu habe ich ja noch das zweite Thema (Link) geöffnet.
Es scheint wohl schon mal so richtig zu sein mit der angrenzenden Temperatur von 9,6°C, auch wenn mir das gefühlt immer noch sehr hoch vorkommt ;-)

Darüber hinaus habe ich noch einige sehr interessante RGK Threats hier gelesen, die auch schon einige meiner Fragen klären konnten, aber ein paar habe ich immer noch:

-Seht Ihr die 6(7,5) kW NIBE bei unser Heizlast jetzt wo die Berechnung vorliegt immer noch als die beste Lösung oder benötigen wir doch mehr Leistung?
Ich denke hier im speziellen auch noch an die Warmwasserbereitung und etwaige Sperrzeiten durch den Netzbetreiber.

-Laut dem Trechplaner soll man 1x400m nur für WP <= 7kW verwenden, ist die Nibe mit ihren bis zu 7,5kW noch im Rahmen?

-Die 400m setzten sich meist aus 2x200m zusammen, würdet ihr dort auf jeden Fall zu einer Schweißmuffe anstatt einer Schraubmuffe raten?
Reicht da so ein 50€ Geräte aus der Bucht z.B. POWERMAT PM0672 oder braucht man da Profiwerkzeug?

-Ich habe gelesen, dass manche auch Ihre Entwässerung mit Drainagerohren über dem RGK realisieren um damit die Effizienz nochmals zu steigern. Klingt interessant, habe bei uns nur etwas bedenken, dass aufgrund des Lehmbodens mein Regenwasser darin nicht gut versickern würde.
Gibt es dazu Erfahrungswerte/Abschätzungen wie viel diese Maßnahme letztlich an Effizienz bringt?

-Was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet ist wie man es mit der Warmwasserbereitung macht.
Wir sind eine aktuelle eine vierköpfige Familie, das Haus ist ausgelegt auf eine Familie mit drei Kindern. Würdet Ihr da eher auf ein Kompaktgerät z.B. NIBE F1255 PC mit 180l integriert setzten oder gleich einen separaten WW-Speicher bzw. einen Speicher mit Frischwasserstation?
Was schon mal sicherlich aus energetischer Sicht nicht ideal ist, dass die WP und der WW Speicher in den kalten Keller sollen.
Zudem komme ich schnell beim Überschlagen auf Rohrlängen von ca. 20m zwischen WW Speicher und den Zapfstellen in Küche und Bad OG.
Ich lese hier immer, dass man tunlichst auf eine Zirkulation verzichten sollte, ratet Ihr auch bei den genannten Längen noch dazu oder macht es da schon wieder Sinn eine einzubauen?

-Ein weiterer Punkt ist der Ofen zwischen Ess- und Wohnzimmer. Wir haben den Schornstein (Tona Tec + 180mm) ja bereits und möchten auf jeden Fall auch einen Ofen einbauen, Brennholz ist bei uns auf dem Land auch noch bezahlbar und logistisch kein Problem.
Dies bzgl. sehe ich jedoch zwei Probleme, ein ganz normaler Kaminofen bringt wohl zu viel Hitze in den Raum, da die Heizlast im Neubau in keinem Verhältnis zur Leistung eines solchen Ofens steht. Hier wird jedoch in der Regel auch davon abgeraten den Ofen wasserführend zu machen, da man dann wieder zwingend Pufferspeicher und Mischer braucht, die in der WP-Welt nicht gerne gesehen sind.
Wenn wir die KWL einbauen wäre noch ein Punkt, der mit dem Ofen problematisch werden könnte Link.
Andererseits frage ich mich, ob die KWL mit Wärmerückgewinnung nicht sogar helfen könnte die Wärme eines klassischen Kaminofens im ganzen Haus zu verteilen?

-Ich lese hier immer wieder, dass Pufferspeicher, ERR, und Überstromventile sehr schlecht für die Effizienz einer Wärmepumpe sind.
Ist ein Überstomventil sobald es verbaut wird ein Problem oder nur wenn es tatsächlich auch aktiv wird?

Ich weiß es sind viele Fragen, bin für jeglichen Input dankbar.

Vielen Dank und viele Grüße,

Michael

Verfasser:
nicijan
Zeit: 07.05.2020 08:01:50
0
2958225
Zitat von md19 Beitrag anzeigen
Dies bzgl. sehe ich jedoch zwei Probleme, ein ganz normaler Kaminofen bringt wohl zu viel Hitze in den Raum, da die Heizlast im Neubau in keinem Verhältnis zur Leistung eines solchen Ofens steht. Hier wird jedoch in der Regel auch davon abgeraten den Ofen wasserführend zu machen, da man dann wieder zwingend Pufferspeicher und Mischer braucht, die in der WP-Welt nicht gerne gesehen sind.


Wenn einmal Dinge schräg im Umlauf sind, kann man die nur schwer wieder begradigen. Ich versuchs trotzdem.
Ein Kaminofen erfordert einen Puffer aber keinen Mischer im klassischen Mischeinsatz, wenn man das so löst wie im Schema dargestellt.
Den Puffer mit Warmwasser - Zone oben (Wellrohr oder Frischwasserstation) und darunter den Bereich für den Heizkreis.
Bei Warmwasserbereitung lädt die Wärmepumpe den oberen Bereich. Ansonsten ist der Puffer hydraulisch nicht Bestandteil des Ladekreises. Gibt der Ofen Wärme in den Puffer ab, wird deine Warmwasserzone beladen, dannach geht die Wärme in den unteren Pufferbereich. Durch einen Fühler wird bei 40°C der Ladekreis der WP aufgeteilt und je nach Aufteilung die Wärmeabgabe um etwa 3 bis 5 K erhöht.
Ist der Pufferbereich aufgebraucht, wird der Puffer wieder entkoppelt.

Durch die gesparte Brauchwasserbereitung entlastest man die Wärmepumpe, durch die hydraulische Aufteilung hat die WP keine Effizienzeinbußen, im Gegenteil wenn der Rücklauf durch den Wärmeeintrag des Ofens gering ansteigt drosselt die WP ihre Leistungsabgabe und fährt in der Leitungsabgabe runter.

Deshalb, wenn Kaminofen dann Wasser führend.
.

Diesen Aufbau betreibe ich an meinem eigenen Haus Bj. 1992. Als Kaminofen ist ein Walltherm Holzvergaser im Einsatz. Mit 3m³ Holz pro Winter habe ich an den Abenden an denen ich zuhause lediglich etwa 1°C mehr an Raumtemperatur, die Wärmepumpe geht für Stunden auf Minimalbetrieb und Warmwasserbereitung durch die WP ist oft für mehr als 2 Tage hinfällig.

Meine Nachbarn haben ein Haus aus 2007 und einen Kaminofen mit Wärmeabgabe in den Raum. Der Ofen ist nur ganz selten in Betrieb, da laut Aussage bei Betrieb die Raumtemperatur binnen 1 Stunde ins unerträgliche steigt.

Verfasser:
md19
Zeit: 07.05.2020 22:17:45
0
2958582
Danke für die Rückmeldung nicijan,

was ich mich da frage ist:

Wenn der Ofen aus ist und alles über die Wärmepumpe läuft, bekommt die den Speicher dann warm genug um das Brauchwasser im Durchflussverfahren zu erwärmen oder müsste sie sich da den Heizstab zur Hilfe nehmen?

Wenn der Ofen eine gewisse Zeitlang heizt, wird dann nicht der gesamte Speicher zu warm für die Fußbodenheizung und man muss die Temperatur durch Mischer reduzieren?

Vielen Dank

Gruß, Michael

Verfasser:
md19
Zeit: 09.05.2020 10:49:30
0
2959110
Hallo zusammen,

ich weiß ich habe viele Fragen auf einmal gestellt.
Weiß denn niemand etwas dazu oder zu einzelnen Punkten?


Bin für jeden Input dankbar.

Vielen Dank Euch und ein schönes Wochenende.

Gruß, Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 10.05.2020 02:48:41
1
2959403
Hallo Michael,

ich würde sagen, es ist ungünstig, wenn Du so viele Fragen aus verschiedenen
Themengebieten in einen Beitrag packst und die Fragen auch in den Links
z.T. schon beantwortet wurden.

Ja, die Nibe passt.
Warmwasserversorgung macht die Nibe nebenbei und Sperrzeiten ergeben
sich nicht, wenn die Wärmepumpe auf Haushaltstrom läuft, was wegen
fehlender extra Zählergebühr meist zu empfehlen ist.
Ein Extra Zähler erschwert auch die Nutzung eigenen PV-Stroms für die
Wärmepumpe.

Ja, 400 Meter 40er Rohr reichen.

Schweissmuffe, vom Profi gesetzt.

Versickerung in Lehm macht keinen Sinn.

Ich würde bei 20 Metern einen zentralen Ort für einen Warmwasserspeicher
im Haus suchen, unabhängig vom Wärmepumpenstandort, und die 1155 Nibe
wählen.

Ich würde einen Ofen kleinster Leistung, ohne Wasserführung, wählen.
z.B. eine Speicherofen, die es mit 2-3 kW Leistung gibt.
So hat man auch einen echten Bakeup, der auch ohne Strom heizt.

Ein Überstromventil ohne Funktion schadet nicht, ist aber völlig überflüssig
und kostet Geld...

Grüsse

winni

Verfasser:
md19
Zeit: 12.05.2020 14:41:58
0
2960733
Vielen Dank für die Infos und die Rückmeldung Winni.

Ich hatte es gut gemeint und gedacht ich schreibe konzentriert die Fragen zusammen, aber ist natürlich viel zu viel auf einmal... Mea culpa.

Ich denke mit dem zentraleren Platz für den Wasserspeicher ist es schwierig.
Oder habe ich nur nicht genug Vorstellungskraft?

Hier habe ich mal die Grundrisse hochgeladen:

Link EG

Link UG und OG

Vielleicht hat jemand noch eine gute Idee wo man den Speicher platzieren könnte?

Vielen Dank und viele Grüße

Michael

Verfasser:
md19
Zeit: 12.05.2020 14:53:47
0
2960742
Sry:

Hier jetzt die korrekten Links:

Link EG

Link UG und OG

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 12.05.2020 15:10:24
0
2960753
ich habe noch gar nichts zum sommerlichen Hitzeschutz / Kühlung gelesen
sollte berücksichtigt werden
sonst hast du im Neubau wieder Altbauklima

Verfasser:
md19
Zeit: 13.05.2020 11:23:11
0
2961229
Danke psy.35i für den Hinweis bzgl. dem sommerlichen Hitzeschutz.

Ich dachte bislang, dass wir da mit der Dachdämmung in Holzfaser und Raffstores schon ganz gut aufgestellt sind.

Optional könnte man die Nibe noch in der PC Ausführung holen, sodass sie passiv kühlen könnte.

Reicht das nicht?

Hat jemand noch eine Idee bzgl. dem Warmwasserspeicher oder bleibt wirklich nur eine Zirkulation.
Ich habe auch schon von solar tauglichen Durchlauferhitzern hier im Forum gelesen, frage mich allerdings ob das von der Gesamtbilanz noch Sinn macht, wenn man zwar keine Verluste durch die Zirkulation hat, dafür aber rein elektrisch zuheizen muss?

Vielen Dank

Gruß, Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.05.2020 11:39:05
0
2961239
Abstellraum DG scheint mir ein zentraler Platz für den Warmwasserspeicher?

Grüsse

winni

Verfasser:
md19
Zeit: 13.05.2020 12:05:44
0
2961255
Hallo Winni,

ja aber ist der Raum nicht dafür viel zu klein?

Danke, Gruß, Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.05.2020 12:23:12
0
2961260
Wenn man nur vom Platzbedarf für den Warmwasserspeicher ausgeht, nicht.
Die Türe müßte evtl. für die Einbringung und Installationsarbeiten breiter sein.

Grüsse

winni

Verfasser:
md19
Zeit: 17.05.2020 09:49:21
0
2963123
Hm, hab mal geschaut die gibt es ja schon mit relativ kleinem Durchmesser.

Aber habe ich wenn die Heizung im Keller ist und der Warmwasserspeicher oben steht, nicht die selbe Problematik, dass ich die Energie durch die Ladeleitungen verliere wie bei der Zirkulation?

Oder hat das Trotzdem noch energetische Vorteile?


Vielen Dank

Gruß, Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 17.05.2020 12:24:08
1
2963201
Die Ladeleitungen für den Speicher werden nur ein paar Stunden betrieben,
während eine komfortabel betriebene Warmwasserzirkulation praktisch
immer laufen muss, ausser vielleicht in der tiefsten Nacht.

Durch die Ladeleitungen entstehenden, im Gegensatz zur Warmwasser-
zirkulation, keine wasserhygienischen Auswirkungen.
Eine Zirkulation mit wärmepumpenfreundlichen Temperaturen betrieben,
ist auch legionellen"freundlich".

Grüsse

winni

Verfasser:
md19
Zeit: 23.05.2020 20:48:07
0
2966067
Hallo Winni,

vielen Dank für die Info.
Stimmt, der Speicher muss ja nur zyklisch aufgeladen werden, das ist der Unterschied ;-)


Viele Grüße

Michael

Aktuelle Forenbeiträge
Onklunk schrieb: Hallo, danke. Die roten Ringe kenne ich. In den Anschlüssen waren sie nicht und im Rest der Packung leider auch nicht. Das muss den Leuten bei der Qualitätskontrolle im Werk entgangen sein. Viele...
tunix schrieb: Hallo, meine Schwab 182.0400z tropft ebenso ganz wenig nach Tausch der Glocke (Füllventil ist noch abgeklemmt ). .....Neue Glocke, neue Dichtung - und es bleibt der Gedanke...besser Geberit gewählt...
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