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Elektroautos
Verfasser:
-lfx-
Zeit: 01.06.2020 13:41:34
2
2970553
Zum Thema an sich :

https://www.heise.de/tp/news/Abwrackpraemie-Proteste-vor-dem-Autogipfel-4768451.html

Vorletzter Absatz : ... die deutschen Autokonzerne haben ihr Geschäft im Luxussegment SUV gemacht.

Was heißt das also ? Soll man dann nur diesen fördern ? Wäre naheliegend.

Das ist die Zwickmühle. Vor allem wenn mittlerweile quer durch das Land das Fördern alter Art sehr umstritten ist.

Renault hat auch deswegen Probleme weil insgesamt der Markt eingebrochen ist. Hat also nicht den Grund weil dort schlechte Autos gebaut würden.
Das Überkapazitäten - und Nachfrageproblem trifft alle.

Aber diejenigen besonders welche keine Alternativen im bestehenden Programm haben.
Da hilft dann Geld wenig. Hier straft das Leben wer zu spät kommt weil zu lange geschlafen ...

Verfasser:
OldBo
Zeit: 01.06.2020 14:02:55
3
2970558
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Aber diejenigen besonders welche keine Alternativen im bestehenden Programm haben.
Da hilft dann Geld wenig. Hier straft das Leben wer zu spät kommt weil zu lange geschlafen[...]

Achso ist das. Aber wer jetzt kein Geld für einen günstigen Verbrenner ausgeben will oder kann, der wird sich mit Sicherheit als Alterative auch kein E-Auto kaufen, oder?

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 01.06.2020 14:51:35
6
2970575
Bruno, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
Es wird jetzt Geld in die Hand genommen, damit Leute, die Geld in der Hand haben, nun noch ein bisschen mehr in der Hand haben - damit diese dann denen, die noch mehr Geld in der Hand haben, auch noch was zukommen lassen können.

Eines ist richtig - Die, die kein Geld in der Hand haben, kaufen keinen Neuwagen, egal welchen - und da die Gebrauchten nun wieder vermehrt in die Schrottpresse wandern werden, wohl auch eher keinen (oder zumindest überteuerten) Gebrauchtwagen. Ob der nun Öl verbrennt, oder nicht.

Gruß
Phil

Verfasser:
sukram
Zeit: 01.06.2020 15:12:44
1
2970582
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
da die Gebrauchten nun wieder vermehrt in die Schrottpresse wandern werden, wohl auch eher keinen (oder zumindest überteuerten) Gebrauchtwagen. Ob der nun Öl verbrennt, oder nicht..[...]


Soll ja eben keine Abwrackprämie werden, also werden in Folge vermehrt Gebrauchte angeboten werden, so verstehe ich das.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 01.06.2020 15:12:57
1
2970583
Tja, so ist das mit den Äpfel und Birnen.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 01.06.2020 15:33:43
3
2970592
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
[...]


Soll ja eben keine Abwrackprämie werden, also werden in Folge vermehrt Gebrauchte angeboten werden, so verstehe ich das.

OK, dann bin ich bei diesem Punkt dabei.
Dennoch werden einige der Fahrzeuge in der Presse landen. Aber wenn es ums Geld-in-Hintern-schieben bestimmter Klientel geht, ist auch z. B. graue Energie kein Thema mehr.

Komisch, war doch beim E-Auto immer so ein ganz böser Faktor.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 01.06.2020 15:34:09
3
2970593
Soll ja eben keine Abwrackprämie werden, also werden in Folge vermehrt Gebrauchte angeboten werden, so verstehe ich das.


Von denen eh schon mehr als genug herumstehen die nicht mehr verkauft werden. Davon massenhaft bescheuerte Kisten mit viel PS, Hubraum und wenig Platz oder so protzige Exoten die einen arm machen.
Dann kommen noch mehr davon dazu.

Aber günstig sind die deswegen auch nicht.
Frage mich eh wie die Händler das so machen denn der Schrott steht herum und wird jeden Tag weniger wert.

An den Gebrauchtwagenhalden kann man gut erkennen was modellpolitisch bzw. verkehrspolitisch alles falsch gemacht wird.

Diese Fehler korrigiert man nun alle paar Jahre wieder mit viel Steuergeld welches man dem Schrott noch beigibt.

Daß diese Prämien - wie sie auch heißen - nichts anderes sind wie Subventionen um einen Markt der nicht mehr richtig funktioniert am Leben zu erhalten zeigt sich hier deutlich.
Zuviel weltweite Fertigungskapazitäten welche reduziert gehörten.
Vielleicht macht das Corona gleich mit.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 01.06.2020 15:45:11
2
2970599
Ein Artikel welche alle diejenigen interessieren könnte welche - ein oft gebrachtes Gegenargument bei E-Autodiskussionen - befürchten daß " der Strom nicht reicht " :

https://www.heise.de/tp/features/Black-Out-Gefahr-im-Juni-2019-lag-nicht-an-den-Erneuerbaren-4764698.html

Verfasser:
loli
Zeit: 01.06.2020 16:06:44
0
2970606
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
[b]An den Gebrauchtwagenhalden kann man gut erkennen was modellpolitisch bzw. verkehrspolitisch alles falsch gemacht wird.[...]

Erziehungspolitisch, trifft es wohl eher...

Wenn die Gebrauchtwagenalden so aussehen, dann wurden eben solche Autos auf dem Neuwagenmarkt angefragt! In der Privatwirtschaft wird niemand etwas bauen, was er nicht abgesetzt bekommt.

Was die Prämien zur Ankurbelung der Wirtschaft angeht (hat nix mit Umweltschutz zu tun), wäre ich eher dafür, dass man das Geld lieber bei den Leuten lässt, damit die selbst entscheiden, wofür sie es ausgeben.

Das machen aber andere Länder so und man sieht deutlich, dass das Model nicht so gut funktioniert, weil die Leute das Geld eher dafür nutzen, um sich von Abhängigkeiten zu lösen und sich in der Folge, auf der faulen Haut auszuruhen.
Meiner Meinung nach, mit ein Grund für die herbeigezauberte Corona-Krise...

Gruß

PS: Renault hatte die Probleme lange bevor die Krise da war.
Und ja, ich bin der Meinung, dass die qualitativ schlechtere Autos bauen! Design finde ich OK, aber technisch können die leider nicht mithalten. So was spricht sich halt rum...

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 01.06.2020 18:07:31
3
2970650
Daß Renault " schlechtere" Autos wie z.B. VW baut - diese Zeit ist lange vorbei.
Wenn es überhaupt so stimmte.

Ich bin 18 Jahre mit 4 Modellen Renault gefahren. Tochter noch einen Clio.
Richtig - die VW waren früher wertiger verarbeitet.

Mein erster VW nach langer Zeit 2008 war eine komplette Bauchlandung.
Den jetztigen Golf - der allerdings wegen seiner Einfachheit ( kein Automatikgetriebe, kein Kettenmotor mehr ) mit fast 50 000 km, was aber keine große Laufleistung ist , ok ist habe ich aber nur deswegen weil der Vorgänger schlecht zu verkaufen war.
Da mußte ich hängen bleiben.
Aber wie gesagt - das Auto, ein Sportsvan - war dann eine sehr gute Wahl.
Besser wie ein SUV.

Aber die Renault-Motoren waren robust, langlebig und sparsam.
Eigentlich waren diese Jahre die Jahre in denen ich am billigsten Auto gefahren bin. Mal von meinem ersten Käfer abgesehen.
Verschleißreparaturen - immer selbst erledigt - waren relativ einfach weil die Franzosen nicht so kompliziert denken wie deutsche Konstrukteure.

Mittlerweile wird jeder der einen Blick für Technik hat sofort nach einer Motorraumbesichtigung sehen daß die Technik gleichwertig geworden ist.
Der Karossenaufbau ist es auch.
Das Rad ist mittlerweile für jeden gleich rund .

Verbaut und schlecht reparierbar sind sie alle . Steckt ja immer mehr Zeug unter der Haube.
Die Konstruktionsphilosophie ist ähnlich.

Die Asiaten unterscheiden sich da manchmal positiv. Da habe ich immer das Gefühl daß hier noch Wartungsmechaniker mitreden.

Beim Autokauf galt mein zweiter Blick immer dem Motorraum , der dritte unter den Wagenboden. Der ist allerdings heute schamhaft mit dünnen scheppernden Recyclingplatten verdeckt damit man nicht so schnell merkt daß der Unterboden nur noch grundiert wird. Der Motorraum sowieso.

Da könnte man lange darüber schreiben.
Ob bei Elektroauto der Unterleib keinen was angehen soll weiß ich nicht.
Da ich keines habe noch nicht besichtigt.

Daß die Autos gebaut werden welche der Kunde wünscht bezweifle ich.
Warum hält man sich starke Marketingabteilungen ?
Nein - man hält dem Hund die Wurst vor die Nase die ihm schmecken soll.
Natürlich eine teure Sorte.

Das wäre neu daß die Konsumenten da wirklich mitreden könnten. Das ist genau so wie in der Politik mit den Wählern.
Viel blabla - aber die Fäden werden gezogen.

Wir werden es ja jetzt sehen welcher Wünsche mit Geld erfüllt werden .

Corona-Verschwörungsanhänger bin ich keiner. Oder soll ich glauben daß man alles nur gemacht hat um wieder eine Art " Abwrackprämie " zahlen zu können.
Für das Geld hätte man einem jeden Bürger ein neues Auto schenken können und das wäre billiger gewesen.
Vom Sympathiegewinn mal gar nicht zu sprechen .,..

Verfasser:
crink
Zeit: 01.06.2020 19:19:40
0
2970671
Moin,

Renault hat in der Vergangenheit durchaus ziemlich positive und ziemlich negative Punkte auf dem Konto:
- In der ADAC-Pannenstatistik regelmäßig auf den hinteren Plätzen
- Im Crashtest viele Sterne
- Innovative Konzepte (Espace, Twingo, Modus, Fluence, Zoe)
- Krimineller Chef
- Zumindest auf dem Papier sparsame Motoren
- Bisher fehlende Synergie aus der Nissan/Mitsubishi-Allianz

Auch beim Zoe gibt es Schatten, die ersten Baujahre haben für ein E-Auto eher viele Mängel. RoBIM hat ja während seiner Leasing-Zeit keine richtigen Probleme gehabt. Hier funktionieren die beiden Zoes bisher auch ohne Tadel - nur die Rückbank bietet halt zu wenig Platz für ein Auto mit mehr als 4 m Länge.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 01.06.2020 20:01:35
4
2970691
Also bitte !

" Kriminelle Chefs " kann ich doch einem Auto nicht anlasten.
Das kann dafür genau so wenig wie der Autowerker am Fließband.
Ist kein Alleinstellungsmerkmal von Renault.

Die anderen Punkte kann man auch diskutieren.

Für mich zählt allein ob das Fahrzeug möglichst den Gebrauchswert bietet welchen ich erwarte. Dabei sollte es keine allzu schwerwiegenden Konstruktionsmängel aufweisen .

Ich bin da mittlerweile in einem gewissen Maße tolerant weil die schnellen Modellwechsel keine ausgereiften Fahrzeuge mehr ermöglichen.
Zudem ich damit Erfahrung habe. Vorhandene Mängel heißt heute nicht mehr daß diese auch beseitigt werden.

Der Kunde hat da manchmal schlechte Karten denn heute gilt die Ansicht daß man sein Auto möglichst alle drei / vier Jahre wechselt oder sowieso mietet.
Dann muß man sich mit dem Göppel nicht allzulange herumärgern.

Das mußte ich mir als " altmodischer " Kunde der sein Auto immer bezahlte und länger fährt bereits sagen lassen...

Aber gut - lassen wir uns überraschen von den geplanten Geschenken.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.06.2020 00:12:26
1
2970761
Unser ZOE hatte in den 3 Jahren und knapp 45.000 km einen einzigen Ausfall - ein Splint am Schalthebel war gebrochen. Centkram.

Die Liste der kleinen und mittelgrossen, aber teils sehr ärgerlichen Ausfälle an dem A6 Avant (immerhin in vielen Tests als DAS zuverlässige Auto gepriesen, was man bei knapp 90.000 Euro auch erwarten können sollte) ist nicht so kurz.

Zwei mal mußte der ADAC ihn auf den Hänger nehmen. Injektor defekt und Fehler in einem Steuergerät.

Zwei mal ist die Luftfederung ausgefallen, weil einmal vorne und ein mal hinten ein Sensor defekt war. "Netter" Nebeneffekt war, dass das Abstandsradar auch ausfiel (keine richtige Winkelbestimmung mehr möglich). Ohne Luftfederung hatte er den Fahrkomfort eines extrem tiefergelegten Golf III. Die 600 km Strecke von der Ostsee nach Hause ist mir unvergesslich.

Letzten Winter konnte ich ein mal nicht tanken, weil der Tankdeckel nicht aufging. Das Plastikbändchen der sog. Notentriegelung ist eine Farce. Einmal etwas kräftiger daran gezogen und ab war es. Der hiesige Audi "Partner" war unfähig mir zu helfen. Arroganz mit Unfähigkeit gepaart ist keine gute Kombi. Schon von daher kam und kommt mir kein Audi mehr vor die Tür.

Von der grossen Überlegenheit von Autos aus deutscher Produktion war da nichts zu sehen.

Ein guter Freund von mir hat eine freie Kfz-Werkstatt - den kann mal fragen, was er aus langjähriger Erfahrung von deutschen Autos der letzten Jahre hält.

Gruss
Frank F.

P.S.: Mercedes hat teilweise Renault Motoren verbaut.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 02.06.2020 00:37:57
2
2970766
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Daß die Autos gebaut werden welche der Kunde wünscht bezweifle ich.
Warum hält man sich starke Marketingabteilungen ?
Nein - man hält dem Hund die Wurst vor die Nase die ihm schmecken soll.
Natürlich eine teure Sorte.

Das an den SUV das meiste Geld verdient wird, das ist ein offenes Geheimnis.
Da viele wohl meinen, das man selber so einen Autotyp gewollt habe, bestätigt, dass die Werbepsychologen ganze Arbeit geleistet haben.

Das Beispiel mit dem Hund und der Wurst ist eine schöne Metapher.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 02.06.2020 01:46:28
0
2970772
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Unser ZOE hatte in den 3 Jahren und knapp 45.000 km einen einzigen Ausfall - ein Splint am Schalthebel war gebrochen. Centkram.

Die Liste der kleinen und mittelgrossen, aber teils sehr ärgerlichen Ausfälle an dem A6 Avant (immerhin in vielen Tests als DAS zuverlässige Auto gepriesen,[...]

Tja Frank,
deshalb bin ich statt deutsche "Premium" halt (nicht erst) die letzten gut 10 Jahr nen Citroen C5 3,0l HDI Kombi Exclusive mit Hydropneumatic II, Ledersitzen, Metallic, Sound und Navi-Paket etc. lediglich ohne Schiebedach (mag ich nicht) gefahren, neu netto 29786€ + MWSt..
Liegen geblieben - nie, extra in die Werkstatt - nie, Inspektionen alle 30tkm, meist um die 300€ - 400€ + wenn Bremsen dran waren, dann bis ca 1000€, ok TÜV Gebühren waren dann noch zusätzlich. Verkauft nach gut 10 Jahren für netto 4500€.
Das wirst du mit nem Audi ähnlicher Größe/Qualität nie hinbekommen - für unterm Strich 2500€/a netto Wertverlust ein Auto/Kombi mit 244PS, V6 Diesel ohne Betrugsprobleme, dafür Luxusausstattung - und zudem ohne ungeplante Werkstattaufenthalte zu bewegen.
Es gibt wenige Argumente, ein Auto eines deutschen Herstellers zu kaufen.
Erstens, ich hätte Aktien dieses Herstellers, das würde zumindest über die Dividenden den absolut überhöhten Kaufpreis etwas kompensieren - allerdings, da gibt es bestimmt bessere Aktien.
Zweitens, ich bin direkt oder indirekt beim Hersteller oder seinen Unterlieferanten angestellt und habe Angst um meinen Arbeitsplatz - da wäre es wahrscheinlich sinnvoller, den Arbeitgeber zu wechseln.
Drittens - nö, oder doch ??? Der häufigste Grund ist wohl, dass die Werbung des Herstellers den Käufer absolut blind und unfähig gemacht hat, ein Auto nach den wirklichen Bedürfnissen und gesundem Menschenverstand auszuwählen.

Apropo - crashtests hat Citroen schon gemacht, da gab es Audi noch lange nicht LOL

Kannste mal drüber nachdenken - oder auch nicht
nur mal so
LG jogi

Verfasser:
loli
Zeit: 02.06.2020 06:46:41
0
2970788
Tja, so hat jeder seine Erfahrungen.

Mein erster VW fährt noch unter meinem Bruder und hat die 400000km schon geknackt.
Mein dritter VW fährt noch unter meinem Schwager und ist auch schon bei ca. 350000km
Mein vierter steht vor der Tür und ist aktuell bei ca. 270000km - Und alle erfreuen sich der niedrigen Betriebskosten und wollen die Autos nicht mehr her geben.

Den Renault, den ich über längere Zeit gefahren bin, habe ich beinahe geschrottet, weil ich nicht gedacht hatte, dass der tatsächlich 1l Öl/1000km braucht... Als mich mein damaliger Chef darauf angesprochen hat nachzugucken, musste ich über 2 Liter nachfüllen...

Mein Chef fuhr damals bei 60000km mit dem dritten Getriebe an seinem Espace...

Jetzt fahre ich beruflich auch mit einem Franzosen (als Neuwagen) - viele elektronische Spielereien sind einfach nur Schrott. Was ich konnte, habe ich einfach abgeschaltet - den Totwinkelassistenten z.B.

Klar, wenn man ein Auto nur kurz hält, dann fahren sie alle meistens problemlos, aber mit den Jahren merkt man, dass sich einige Modele selbst zerlegen und andere eben wertiger gebaut sind - auf dem Gebrauchtwagenmarkt sieht man deutlich, was gesucht wird und was keiner mehr haben will.

Gruß

PS: Den niedrigsten Wertverlust hat man bei einem Dacia - wo kein Wert drin ist, kann auch nichts verloren gehen... ;-)

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 02.06.2020 07:20:41
1
2970792
Und alle erfreuen sich der niedrigen Betriebskosten und wollen die Autos nicht mehr her geben.

Es wird halt Zeit,das sich da etwas ändert .

Beginnt ja zum Glück 2021.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 02.06.2020 08:04:47
0
2970797
Den niedrigsten Wertverlust hat man bei einem Dacia - wo kein Wert drin ist, kann auch nichts verloren gehen... ;-)

Den niedrigsten Wertverlust hat man mit einem Tesla Model 3. In den USA verliert der im ersten Jahr 5,5%. Wenn ich mir bei mobile.de die Angebote ansehe dann liegen die teilweise deutlich über Neupreis. Ob man dafür einen Käufer findet ist natürlich fraglich. Die Nachfrage ist jedenfalls enorm und man verliert entsprechend wenig. Für mein M3 habe ich schon mehrere Interessenten, die darauf warten dass ich den mal abgebe.

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 02.06.2020 08:19:10
0
2970803
Habe gerade einen Tesla Cybertruck reserviert.
Vor 2 Wochen noch war der über die deutsche Homepage nicht bestellbar. Gerade noch mal nachgeschaut, jetzt ist er da und ich habe gleich zugeschlagen.

Grüße
Frank

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 02.06.2020 08:29:18
2
2970806
Dieses Markengedönse... als würde das irgend etwas aussagen.

Mein Lieblingsbeispiel ist ein Volvo, den ich mal hatte. In den Niederlanden mit Blech aus der Türkei, Motor von Renault und vielen Teilen von Valeo zusammengebaut.
Aus Schweden war an dem Ding wahrscheinlich nur die CAD-Planung.
Und was war, das Teil lief ganz zuverlässig, also was solls.

Aus dem gleichen Werk kam auch der meinige "Nachfolger" von Mitsubishi, auch alles irgendwo zusammengekauft und hatte glaub sogar den selben Motor.

Wünsche allen weiterhin viel Spaß mit dem Logo auf dem Kühlergrill,

Gruß
Phil

Verfasser:
OldBo
Zeit: 02.06.2020 09:16:19
1
2970821
Tja, die Werbung spielt immer noch erfolgreich auf der pupertären Markenschiene ;>))

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 02.06.2020 09:21:51
0
2970824
Manchmal sollte man aber auch rechnen. Ich denke dass ich kaum günstiger fahren kann als mit meinem Model 3. Geringer Wertverlust und geringste Betriebskosten. Dazu die steuerlichen Vorteile.

Manchmal sind Spaß und Vernunft kompatibel.
Übrigens gibt Tesla exakt Null Euro für Werbung aus. Im Gegensatz zu Dacia und allen anderen Herstellern.

Grüße
Frank

Verfasser:
OliverSo
Zeit: 02.06.2020 09:33:27
2
2970827
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Übrigens gibt Tesla exakt Null Euro für Werbung aus. Im Gegensatz zu Dacia und allen anderen Herstellern.


Da versehst du einiges an Teslas Werbekonzept falsch. Die geben eventuell kein Geld für klassische Print- oder Fernsehwerbung aus, aber das, was die tun, kostet auch.

Alleine die Heerschar an Anwälten, die hinter den Musk-Tweets wieder aufräumen müssen, dürften einige Fernsehspots wert sein.

Oliver

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 02.06.2020 09:56:53
2
2970831
Aus meiner Sicht gibt es " das schlechte Auto " nicht.

Man ist geprägt durch persönliche Vorlieben, das autofahrende Umfeld , Werbung und andere Einflüsse.
Die Marken welche sich am Markt behaupten bestehen den Test der Käufer. Wenigstens in den Wohlstandsländern.

Natürlich ändert sich das laufend. Wäre auch schlecht wenn es nicht so wäre denn das ist ja der Fortschritt - oder sollte es sein.
Es liegt aber auch am Käufer ob er alles mitmacht was geboten wird.

In Regionen des Wohlstandes kann man sich bei der Fahrzeugwahl einen Fehlgriff erlauben. Dort wo man rechnen muß bestehen nur die guten Fahrzeuge denn die werden nachgefragt.

Man kann das gut in den Fernsehberichten aus der dritten Welt und den Krisengebieten erkennen. Dort sieht man meist asiatische Fahrzeuge bestimmter Marken die zwar oft jämmerlich aussehen aber fahren.
Alte Renaults oder alte Golfs sieht man auch . Dacias ebenso.
Peugeots, Citroen, alte Mercedes auch.

Aber all die technisch hochgepäppelten Fahrzeuge auf welche wir hier so stolz sind und die trotzdem nach vier Jahren abgestoßen werden sieht man nicht. Das sagt auch etwas .

Entweder sie werden bald darauf verschrottet oder es gibt im All Abnehmer die darauf scharf sind.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 02.06.2020 10:00:25
7
2970832
Alleine die Heerschar an Anwälten, die hinter den Musk-Tweets wieder aufräumen müssen, dürften einige Fernsehspots wert sein.

Rechtsanwälte braucht jedes große Unternehmen.
Ich vermute dass der Bedarf deutscher Dieselproduzenten größer ist als der von Elon Musk.

Grüße
Frank

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