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technische Aspekte der Energiewende
Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 30.06.2020 13:12:23
0
2981130
Sorry, das ich nix dazu geschrieben habe.
Ja, im Prinzip ist das ja die Idee hinter dem Redox Flow Akku. Leider sind diese noch ein Stück von einer echten Serie entfernt und die Energiedichte müsste für deine Volumenvorgabe gesteigert werden.
Hier heißt es wohl einfach abwarten was da in den nächsten 10-20 Jahren noch kommt.
Selbst Lithium Akkus haben für meinen Geschmack noch wenig Kapazität bezogen auf Volumen und Gewicht im Vergleich zu fossilen Energieträgern.

Nur wenn ich 2000kWh speichern möchte...wie viel soll die kWh kosten und wo liegen wir aktuell?

Verfasser:
lobau01
Zeit: 30.06.2020 13:18:42
0
2981133
Jana Batteries war vor ca. 3 Jahren schon sehr weit.
Günstiges 'Salzwasser' Günstige, einfache Trennschicht. Theoretisch nix dabei :-)
Problem ist, alle wollen sie reich werden :-(

Preis, hmm beim Auto sind wir demnächst bei 100/kWh. D h 100 x 2.000= 200.000.-
Brauchen wir nur noch Faktor 100 billiger werden.
Mehr nicht ;-)

Grüße

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 30.06.2020 13:26:28
0
2981140
Moin,

Grundsätzlich ist ein STA doch wohl effizienter als PV... nur das die Energie eben in Wärme vorliegt und nicht als Strom. Das ist ja erstmal eine neutrale Feststellung. Es sollte auch nicht den Fortschritt bei PV bewerten.

Ich behaupte auch, dass wenn man die Wärme Sinnvoll (also wirtschaftlich und nahezu verlustfrei) speichern könnte, dieses Setup jede WP / PV Kombi schlagen würde... jedoch fehlt die Schlusseltechnologie: der Speicher...

Die Kombi WP/PV und (evtl. Speicher) scheint daher greifbarer zu sein, da hier deutlich mehr in der Entwicklung passiert...

Bei der Vereisung ging es mir um eine saisonales Phänomen im Frühjahr, gepaart mit den zunehmenden Unwettern in dieser Jahreszeit.

Grüße

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 30.06.2020 13:29:44
0
2981143
Nachtrag:

Ist den die Speicherdichte im EFH so kritisch? Ich meine ne 4m3 Zisterne bekomme ich ja auch im Garten unter... selbst wenn ich die notwendige elektrisch Energie in 10m3 „was auch immer“ speichern könnte, wäre das für mich OK...

Grüße von

Verfasser:
HFrik
Zeit: 30.06.2020 13:35:43
3
2981149
@ Donpepe - was die geerntete Exergie angeht düfte die ST bereits heute hinter der PV liegen. Wirkungsgrad PV * COP WP > Enerigiertrag sT bei Optimalbedingungen.
Dass die PV Exergie und nicht Energie mit hohem Anergieanteil erntet macht's möglich.

Bei der Energie oft auch, vor allem weil die Wirkungsgrade der ST mit sinkender Aussentemperatur ebenso fallen wie mit sinkender Solareinstrahlung, während die PV-Wirkungsgrade mit sinkender Temperatur steigen und mit fallender Einstrahlung konstant bleiben.
Daher ist die PV im Wirkungsgrad an kalten Wintertagen sehr oft weit oberhalb der ST. denn bei 0° und 100W/m² ertet die ST oft nichts mehr, die PV erntet aber immernoch 20% von 100W.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.06.2020 13:42:45
2
2981150
Wärme ist ja nur eine Versorgungsanforderung des Lebens, wenn auch
eine wichtige in unseren Breitengraden.

Die thermische Solaranlage wird immer mit der PV um die geeigneten
Flächen konkurrieren und ich würde sie der PV geben, weil Strom nunmal
wesentlich vielseitiger im Haushalt, zum Autofahren, zu nutzen ist und sich
auch problemlos zu anderen Nutzern verteilen lässt.

Und gäbe es diese tollen Speicher, könnte die auch eine PV laden,
effizienzmässig am besten über eine Wärmepumpe.

Grüsse

winni

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 30.06.2020 13:43:36
0
2981151
Moin,

Hast ja vollkommen recht, aber mich begeistert eben die vermeintlich Einfachheit: kaum bewegte Teil, Teile des Bauwerks sind der Speicher etc...

Sehe ich das bei dem Salzwasserspeicher richtig, dass man mit 12-24Wh pro liter Rechen kann? Dann sind das ja bummelige 80-160 m3... oder?

Grüße

Verfasser:
gnika7
Zeit: 30.06.2020 13:50:43
0
2981153
Ich habe mal überlegt meine Regenwasserzisterne und vielleicht noch paar zusätzliche als Speicher für Redox-Flow-Akku zu nutzen. Kann man ja bereits kaufen. Leider sind die Energiedichten (noch) weit von annehmabaren Werten ernfernt. Bei Salz ist es ja noch weiter entfernt....

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 30.06.2020 13:51:19
0
2981154
Bei der STA könnte man auch Thermochemische Speicher nutzen. Aber leider auch hier das Problem der Energiedichte.
Interessant könnte es werden wenn man beides kombiniert....mal rechnen...

Nehmen wir mal aus dem Link genannte 135kWh/m³. Das wären in 4m³ 540kWh Wärme, welche man Speichern könnte.
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass noch PV auf dem Dach ist und die WP die Wärme aus dem Speicher nutzt sollte das den COP der Wärmepumpe hoch treiben. Mit den 540kWh könnte man z.B. die Soletemperatur am Eingang der Wärmepumpe mittels Wärmetauscher erhöhen, sodass man 116m³ Sole um 4 Grad erwärmen könnte. Das wären schon mal 4,8 Tage durchheizen mit einem deutlich besseren COP.

So richtig geil ist das aber auch noch nicht...vor allem wenn man den Invest vs Nutzen betrachtet.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.06.2020 14:02:48
2
2981166
Viele Einfamilienhäuser haben einen großen natürlichen Wärmespeicher
ums Haus rum und der lädt sich sogar selber, ganz ohne Technik. :-)
Man muss ihn "nur" erschließen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 30.06.2020 14:39:21
0
2981183
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Viele Einfamilienhäuser haben einen großen natürlichen Wärmespeicher
ums Haus rum und der lädt sich sogar selber, ganz ohne Technik. :-)
Man muss ihn "nur" erschließen.

Grüsse

winni


Spielverderber!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 30.06.2020 14:41:46
0
2981185
Leider ist viel zu oft die untere Wasserschutzbehörde der Spielverderber :-/
Und dann sind Alternativen durchaus interessant...

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 30.06.2020 15:05:09
0
2981197
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Viele Einfamilienhäuser haben einen großen natürlichen Wärmespeicher
ums Haus rum und der lädt sich sogar selber, ganz ohne Technik. :-)
Man muss ihn "nur" erschließen.

Grüsse

winni


Den hab ich in meiner kurzen Betrachtung ja mit genutzt...Wenn man den Soleeingang der WP mittels thermochemischen Speicher anhebt.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.06.2020 15:26:20
0
2981207
Sorry Don...:-)

So viel Speicher braucht es nicht, weil es ja auch Ertrag während
der Heizperiode gibt.
Da hat "Jenni" Tabellen mit Wasser, abhängig von der Heizlast zu.
Kombinationen aus Kollektorfläche und Speichervolumen.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 30.06.2020 16:12:21
1
2981231
Zitat von Donpepe23 Beitrag anzeigen
Bei der Vereisung ging es mir um eine saisonales Phänomen im Frühjahr, gepaart mit den zunehmenden Unwettern in dieser Jahreszeit.

Moin moin,

das von Dir beschriebene Problem ist durchaus real - bei Flächenkollektoren. Und wenn diese dann bis zum Grenzzaun verlegt werden und direkt dahinter der nächste, dann droht die Schlammwüste.

Mit mehreren Ringgrabenkollektoren in angrenzenden Gärten hast Du das Problem nicht, da neben dem 1 m Grenzabstand (also 2 m zwischen den benachbarten Kollektoren) auch weitere Freiflächen dafür sorgen, dass nie eine durchgängige Eisfläche entsteht, die über die normale Vereisung des Bodens hinausgeht.

Ganz konkret freue ich mich, wenn meine Nachbarn auch Rohre verbuddeln (wird an zu engen Doppelhausgrundstücken scheitern) und sehe überhaupt kein Problem, da so ein Grabenverlauf nur in den seltensten Fällen das Grundstück komplett bedeckt.

Warme Winter (welcher Winter???) tun ein übriges...

Viele Grüße
crink

Ps: Der beste Saisonspeicher ist in der Tat der Garten - wenn genügend erschließbares Erdvolumen vorhanden ist.

Verfasser:
Donpepe23
Zeit: 30.06.2020 19:40:47
0
2981303
Moin,

sicher müssen einige ungünstige Faktoren zusammen kommen, damit das "Schlammwüsten Scenario" eintritt. Das Problem ist jedoch, dass es für den einzeln nicht sichtbar ist und sich erst im der GEsamtheit entwickeln kann...

Ich persönlich halte es für wichtig, Ansätze zu haben um eine einfachen Kollektor (wie RGK) zu realsieren auch wenn die Rahmbedingungen wie Grundstück, Wasserbehörde etc nicht mitspielen.

Dies geht mM nach nur mit zusätzlichen Energiequellen, welche grundsätzlich für jeden erschliessbar sind, aber nur eine Unterstützung für den Kollektor bieten (Luft mal aussen vor). Für mich ist das ein Beitrag für die "Energiewende des kleinen Mannes", und ich glaube das ein solches Forum hier den besten Beitrag leisten kann.

Meine Themen hierzu sind ja im Forum bekannt (bzw. verschrien) und ich habe noch mind. eins im Hinterkopf.. also für Nachschub für das DP23 bashing ist gesorgt.. :-)

Komme mit allen monentan genannten "nicht Stromspeichern" auf keine wirklich cool Idee und fragte mich gerade wie ich wohl die 26t Silica Gel im Zeifel wieder entsorge... Bei Zement hätte ich zumindest gewusst, wie ich es wieder los werde...

Grüße

Verfasser:
delta97
Zeit: 30.06.2020 22:31:09
0
2981387
Im EFH Neubau macht RGK Sinn. Erdsonden sind auch eine gute Wahl. Schwierig wird es eigentlich nur dann, wenn weder RGK noch Erdsonden möglich sind & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 04.07.2020 09:23:27
0
2982721
Die aktuelle Frage ist, wie man 80 % EE Stromversorung hinkriegt. Auf Tagesbasis im Sommer müsste das heute machbar sein:

Einige dezentrale Stromspeicher, PV Ausbau in West-Ost-Nord Richtung. Und das Stromnetz international verdrahten & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 04.07.2020 09:59:55
0
2982739
Immer mal was Neues - hier im PV Fassadenbereich:
https://ecocell.ch/ecocell-solar-fassade/
https://ecocell.ch/st-margrethen/

Wobei
PV Fassade in gross macht eher Sinn als im EFH
Hinterlüftete Fassaden im EFH ergibt dicke Fassaden
Und ein Dach ohne Dachüberhang ? Ästhetik ?

Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 04.07.2020 15:01:06
0
2982834
Noch was neues ..PV Fassade in weiss.
Fassaden in weiss passt besser & Gruss delta97

www.photovoltaik.eu/..fassadenintegration-mit-weissen-modulen-
www.swissolar.ch/..-weisse-pv-fassade-in-der-schweiz/

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