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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
SolarMB
Zeit: 30.06.2020 17:33:50
0
2981258
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Wenn ich mit WP heize und 3kWp annehme, dann erzeuge ich ca 3000kWh/Jahr, davon lassen sich etwa 70% Eigenverbrauchen (Haus und Heizen), was meine Nebenkosten um 630€/Jahr verringert.[...]

Nun eine 3 kWp PV würde im:

Oktober 180 kWh,
November 100 kWh,
Dezember 75 kWh und
Januar 70 kWh

vom Dach holen (Annahme Süddach ohne Verschattung!)

Da wünsche ich jedem viel Spaß beim Sparen mit PV & WP.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 30.06.2020 17:36:46
0
2981262
Ich glaube nicht dass die Faktoren stimmen.

Das sind noch die alten Werte für 10% erneuerbare Energien.
Es müssten die selben Werte sein wie in Ba-Wü für 15%, 0,06 im MFH und 0,07 im EFH.

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 30.06.2020 20:02:47
1
2981315
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Die STA spart mit jeder kWh Wärme aber nur 6cent Gas ein also in diesem Beispiel gerade mal 90€/Jahr (!!!) und der Grundbedarf für den Hausstrom verringert sich nicht.
Du solltest mal versuchen zu verstehen, was SolarMB und andere STA-Nutzer mit WMZ dir erzählen.
- die direkte Gaseinsparung ist ein Teil davon.
- die STA übernimmt die Energieerzeugung genau dann, wenn Gas oder Öl am ineffizientesten sind. Verbessert also den Wirkungsgrad des Brenners im Mittel um 5%.
- die STA reduziert die Betriebsstunden des Brenners. Verlängert also die Lebenszeit der Brenner um mindestens ein Drittel.
- Der Strom für die Heizung verringert sich, weil ein Brenner mehr Strom braucht als eine STA-Pumpe

Das sind alles Punkte, die zur Rendite beitragen (und zur CO2-Einsparung).

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 30.06.2020 20:05:59
1
2981319
Ich hatte früher eine Gasheizung Aurocompact mit Solarthermie zur Unterstützung der Trinkwassererwärmung (2 Felder Vakuumröhrenkollektoren mit pro Jahr laut WMZ 1000kWh Ertrag).
Jetzt habe ich eine Wärmepumpe und brauche jetzt pro Tag circa 1Kwh zur Trinkwassererwärmung (geeichter Stromzähler). Defacto kann ich also meine alte Solarthermie ersetzen durch ein einziges 350Watt PV Panel (+ Wärmepumpe die ich eh habe).
Die Kosten eines 350 Watt Panels liegen bei <200€. Die Warmwassererzeugung mit PV+WP Ist daher bei mir erheblich billiger als eine Solarthermie. Mein Fall läßt sich natürlich keinesfalls verallgemeinern. Aber er zeigt eine Tendenz.

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 30.06.2020 20:07:52
1
2981320
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen steigt dagegen durch die Einführung der CO2 Bepreisung auf die Energieträger Gas und Öl im Zeitbereich bis 2025 absolut sicher an.
Die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen steigt dagegen durch die Einführung der CO2 Bepreisung auf die Energieträger Gas, Öl und Strom im Zeitbereich bis 2025 absolut nicht an. Ausnahme gilt für die, die eh bereits freiwillig zuviel zahlen für CO2-freien Strom.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 30.06.2020 20:47:24
0
2981343
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Da empfehle ich, zunächst mal den § 36 GEG zur Kenntnis zu nehmen.

Anforderung bezüglich des Mindestanteils nach Satz 1 als erfüllt, wenn Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer Nennleistung von mindestens 0,02 Kilowatt je Quadratmeter Gebäudenutzfläche installiert und betrieben werden.

Bei einer für D typischen Gebäudenutzfläche bis ca. 150m² für ein EFHH sind das PV Anlagen bis 3kWp.

Nach einer aktuellen Einschätzung der Wirtschaftlichkeit für diese Anlagengrößen durch die Verbraucherzentrale NRW sind Anlagen dieser Leistungsklasse in Auswertung einer Untersuchung der HTW Berlin unter den Bedingungen 2020 unattraktiv geworden.

[...]


Nur ein Schwachsinniger beschränkt sich bei Neubau Aufdachanlage auf 3 kwp.

Ist genauso sinnfrei wie Alibi ST Platten von 6 qm.

Zur Attraktivität von ST: Weisen Sie mal nach, dass eine ST Anlage wie die kleine PV in 20 Jahre 2% p.a. Rendite erwirtschaftet! Das entspricht in etwa 40% Gesamtrendite, oder Amortisationszeit von unter 13 Jahren!

FUD Herr Lange, FUD.

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 30.06.2020 22:01:25
0
2981374
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
wie die kleine PV in 20 Jahre 2% p.a. Rendite erwirtschaftet!
2% Renite p.a.???
Also eine 17kWp PV halbiert den HH-Stromverbrauch ungefähr.
Also 2000kWh Strom eingespart Wert ca. 600€/a.
Nehmen wir mal an 1000€/kWp dann macht das 17000€/600€ gibt 28Jahre.
Und zwischendrin mindestens einen neuen Wechselrichter also > 30Jahre.
Vieeeel schlechter als eine STA.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 30.06.2020 22:07:50
0
2981377
Dann hat die Verbraucherzentrale wohl falsch gerechnet :-) War die Fundstelle des Dietmar Lange!

Maja, Du hast schon lange verlernt in Tatsachen zu denken.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 30.06.2020 22:12:13
3
2981382
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Neue Anlagen bis 4 Kilowatt Leistung seien bereits nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

Die Wirtschaftlichkeit von Solarwärmeanlagen steigt dagegen durch die Einführung der CO2 Bepreisung auf die Energieträger Gas und Öl im Zeitbereich bis 2025 absolut sicher an.


Und das die Nutzer dann einfach ne größere nehmen ist natürlich völlig absurd^^

Verfasser:
HFrik
Zeit: 30.06.2020 22:25:08
2
2981385
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]
Die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen steigt dagegen durch die Einführung der CO2 Bepreisung auf die Energieträger Gas, Öl und Strom im Zeitbereich bis 2025 absolut nicht an. Ausnahme gilt für die, die eh bereits freiwillig zuviel zahlen für CO2-freien Strom.

Die CO2-bepreisung bei Strom gibts schon seit vielen Jahren, nur die Konkurrenzprodukte waren bisher Steuerfrei. Da diese nun auch Steuer zahlen müssen steigt die relative wirtschaftlichkeit der WP. Und darauf kommt es an.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 30.06.2020 23:25:32
0
2981405
Zitat von Karl Napf Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht dass die Faktoren stimmen.

Das sind noch die alten Werte für 10% erneuerbare Energien.
Es müssten die selben Werte sein wie in Ba-Wü für 15%, 0,06 im MFH und 0,07 im EFH.


Sorry,
ich habe aus der im Bundestag 2020 beschlossenen Fassung zitiert.

Erscheint demnächst im Bundesgesetzblatt und ist dann geltendes Recht.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 30.06.2020 23:29:27
0
2981406
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Dann hat die Verbraucherzentrale wohl falsch gerechnet :-) War die Fundstelle des Dietmar Lange!

Maja, Du hast schon lange verlernt in Tatsachen[...]


Die Verbraucherzentrale hat hier nicht selbst gerechnet.

Gerechnet hat im speziellen Falle die HTW Berlin. Das lässt sich leicht nachprüfen

:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.07.2020 00:05:29
0
2981410
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Nur ein Schwachsinniger beschränkt sich bei Neubau Aufdachanlage auf 3 kwp.

Ist genauso sinnfrei wie Alibi ST Platten von 6 qm.

Zur Attraktivität von ST: Weisen Sie mal nach, dass eine ST Anlage wie die kleine PV in 20 Jahre 2% p.a. Rendite erwirtschaftet![...]


Für eine Diskussion über den Sinn der neuen Gebäudegesetzgebung im Punkt Erfüllungsoptionen der regenerativen Baupflicht bin ich der falsche Ansprechpartner.

Sicher ist, dass wahrscheinlich ab Oktober 2020 alle Bauvorlageberechtigten in Deutschland bei ihren Unterschriften unter Bauanträge an diese Bestimmungen gebunden sind.

Gesichert ist auch nach Angaben des statistischen Bundesamtes und nach Evaluierungsberichten zum EEWärmeG , dass rund 20% der Bauherren eines Jahrgangs bisher die Erfüllungsoption solare Strahlungsenergie nach EEWärmeG gewählt haben.

Amortisationszeiten spielen bei der Erfüllung der regenerativen Baupflicht in Neubauten keine Rolle. Der Gesetzgeber schreibt Optionen vor, der Bauherr kann wählen. Die Bauämter interessiert nur, wie wird die regenerative Baupflicht erfüllt.

Es kein guter Stil, rund 20 % der Bauherren eines Jahrgangs als schwachsinnig zu bezeichnen, weil ihre Wahl nicht den eigenen Vorstellungen entspricht

Bisher haben rund 7% der Bauherren eines Jahrgangs ohne Erfüllungsoption PV bei der regenerativen Baupflicht in ihrem Neubau PV Anlagen gleich mit installiert.

Ob diese Zahl jetzt mit dem GEG übertroffen wird ist fraglich, da die Anzahl der Optionen erweitert wurde, u.a. auf die offensichtlich ungeliebte Variante Gasbrennwerttechnik mit Beimischung von Biogas.

Die Bauherren des Baujahrgangs 2021 wissen auch, dass der Gesetzgeber eine Kostenentlastung bei Strompreisen angekündigt hat.

Wie sich das bei Bauanträgen ab Oktober 2020 auswirken wird, kann erst 2022 geprüft werden, wenn STATISTA die Daten für 2021 veröffentlicht. Bis dahin bin ich bei Prognosen vorsichtig.

Dietmar Lange

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 01.07.2020 06:32:08
0
2981425
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]

Die CO2-bepreisung bei Strom gibts schon seit vielen Jahren, nur die Konkurrenzprodukte waren bisher Steuerfrei. Da diese nun auch Steuer zahlen müssen steigt die relative wirtschaftlichkeit der WP. Und darauf kommt es an.
Lass dir mal die Marktwirtschaft erklären:
Material und sonstige Betriebsstoffe wird wegen CO2 teurer, man kann den Preis hochziehen.
Es gibt wegen falschem Marketing einen Rebound Effekt und daher höhere Nachfrage, man kann die Preise hochziehen.
Die konkurrenzierenden Alternativen werden teurer, man wird die Preise hochziehen.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 01.07.2020 06:57:48
0
2981430
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Ob diese Zahl jetzt mit dem GEG übertroffen wird ist fraglich, da die Anzahl der Optionen erweitert wurde, u.a. auf die offensichtlich ungeliebte Variante Gasbrennwerttechnik mit Beimischung von Biogas.[...]


Sicher ist , unsicher ist, gehts noch?

Und nochmal zum mitmeisseln: Biogasanteil im deutschen Erdgasnetz seit Jahren konstant kein knappes Prozent, wie soll das ein Konkurrent für den 7%igen Anteil PV werden.?

Ich glaube, Sie haben wirklich keine Ahnung, wovon Sie reden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 01.07.2020 07:03:39
2
2981431
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Für eine Diskussion über den Sinn der neuen Gebäudegesetzgebung im Punkt Erfüllungsoptionen der regenerativen Baupflicht bin ich der falsche Ansprechpartner.
[...]

Schön, dass du das erkannt hast.Konsequenterweise solltest du dich deshalb dazu auch nicht äußern.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 01.07.2020 08:08:03
1
2981439
2% Renite p.a.???
Also eine 17kWp PV halbiert den HH-Stromverbrauch ungefähr.
Also 2000kWh Strom eingespart Wert ca. 600€/a.
Nehmen wir mal an 1000€/kWp dann macht das 17000€/600€ gibt 28Jahre.
Und zwischendrin mindestens einen neuen Wechselrichter also > 30Jahre.
Vieeeel schlechter als eine STA.


Schräge Rechnung.
Du hast vergessen dass man hier nicht nur 2.000 kWh Eigenverbrauch hat, sondern ganz nebenbei auch noch 15.000 kWh ins Netz speist. Die hast du eben mal unter den Tisch fallen lassen.

Wenn ich nur netto 25 Cent annehme für den Eigenverbrauch und 9 Cent für den eingespeisten Strom dann liegt die Einnahme pro Jahr nicht bei 600, sondern bei 1.850 Euro. Abzüglich Zähler, Versicherung und Steuerberater sagen wir 1.600 Euro.
Nehmen wir noch einen kaputten Wechselrichter für 2.000 Euro dann gibst du über 20 Jahre 19.000 Euro aus. Dem stehen Einnahmen von 32.000 Euro gegenüber.
Das ergibt eine Rendite von 2,64%. Oder eine Paybackzeit von <11 Jahren, wenn man mal davon ausgeht dass der WR nicht in den ersten Jahren kaputt geht, sondern eher später.

Jetzt bist du wieder dran mit deiner ST.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 01.07.2020 08:22:00
0
2981441
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Die Wirtschaftlichkeit von Solarwärmeanlagen steigt dagegen durch die Einführung der CO2 Bepreisung auf die Energieträger Gas und Öl im Zeitbereich bis 2025 absolut sicher an.[...]

Klar steigt diese! Aber nicht weil die Kosten des Gesamtsystems sinken, sondern weil der primäre Wärmeerzeuger unwirtschaftlicher wird und somit die Gesamtkosten des Systems steigen. Um die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Marktzukunft dieser Technik zu beurteilen bedarf es nur etwas Praxiserfahrung und Neutralität.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 01.07.2020 08:22:58
0
2981442
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[i]2% Renite p.a.???
Also eine 17kWp PV halbiert den HH-Stromverbrauch ungefähr.
Also 2000kWh Strom eingespart Wert ca. 600€/a.
Nehmen wir mal an 1000€/kWp dann macht das 17000€/600€ gibt 28Jahre.
Und zwischendrin mindestens einen neuen Wechselrichter also >[...]


STAler können halt nur in betrügerischer Art und Weise ihre geliebte STA gut rechnen .

Siehe Hopfemgold !

Bei dem schafft eine 5 m2 grosse STA den gesamten Jahresbedarf von 3000kwh WW zu decken .

Laut Aussagen von ehrlicher STA Werbung schafft aber eine WW STA aber gerade einmal eine deckung von 60 % des WW.

Also wird mal eben 1200 kWh andere Energie unterschlagen .

Blöde Kiste wenn das sogar jemand bemerkt der nicht rechnen kann.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.07.2020 08:36:17
0
2981446
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Sicher ist , unsicher ist, gehts noch?

Und nochmal zum mitmeisseln: Biogasanteil im deutschen Erdgasnetz seit Jahren konstant kein knappes Prozent, wie soll das ein Konkurrent für den 7%igen Anteil PV werden.?

Ich glaube, Sie haben wirklich keine Ahnung , wovon Sie reden.



Noch deutlicher kann man gar nicht demonstrieren, dass man von der Materie Erfüllungsoptionen beim EEWärmeG und demnächst beim GEG keine Ahnung hat.

Ich verfolge die Auswertungen der von Bauherren gewählten Erfüllungsoptionen der regenerativen Baupflicht im Bund und BW von Anfang an.

In BW ist die Nutzung von Biogas beim Einsatz in Brennwertkesseln von Beginn an eine Erfüllungsoption bei Kesseltausch im Bestand.

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 01.07.2020 08:40:22
2
2981449
... und trotzdem reicht Biogas nicht im Ansatz, um für einen nennenswerten Anteil der gesamtdeutschen Gasanschlüsse Biogas bereitzustellen. Sie wissen, was ein einziges knappes Prozent ist?

Wenn sich

Umkehrschluss Ihrer Argumentation:

Der Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, hat sich von 40,6 Prozent auf 46 Prozent erneuerbarer Strom in 2019 erhöht.
Wie heizt ein WP-Betreiber, der einen 100% Ökostromtarif hat???

Biogasanlagen produzieren in D etwa gut 30 TWH p.a.. Davon geht der weit überwiegende Anteil in die Stromerzeugung.
Deutschlands Haushalte verbrauchen über 250 TWH Gas im Jahr. Man kann sich seine Scheinwelt auch zurecht lügen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 01.07.2020 08:50:19
1
2981454
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

In BW ist die Nutzung von Biogas beim Einsatz in Brennwertkesseln von Beginn an eine Erfüllungsoption bei Kesseltausch im Bestand.[...]

Dann kannst du auch sicherlich berichten um wie viele Prozentpunkte der Biogasanteil im Netz (deswegen) gestiegen ist.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 01.07.2020 09:34:19
0
2981473
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]
Lass dir mal die Marktwirtschaft erklären:
Material und sonstige Betriebsstoffe wird wegen CO2 teurer, man kann den Preis hochziehen.
Es gibt wegen falschem Marketing einen Rebound Effekt und daher höhere Nachfrage, man kann die Preise hochziehen.
Die konkurrenzierenden[...]

Konkurrent bietet weiter billiger an: man kann den Preis NICHT hochziehen

Nennt sich MArktwirtschaft.

Ei Steigen der Börsenstrompreise liesse sofort den Zubau von EE im In und Ausland in die Höhe schiessen.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 01.07.2020 09:44:59
0
2981483
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]


STAler können halt nur in betrügerischer Art und Weise ihre geliebte STA gut rechnen .

Siehe Hopfemgold !

Bei dem schafft eine 5 m2 grosse STA den gesamten Jahresbedarf von 3000kwh WW zu decken .

Laut Aussagen von ehrlicher STA Werbung schafft[...]

Hm, welchen Aufwand hast du noch gleich getrieben um dein Haus zum "Plusenergiehaus" zu pimpen?

2 WP
2 PV (12kWp)
1 Batteriespeicher

Und mit dieser Materialschlacht willst du dich als Maßstab eines erfolgreichen Investments betrachten und dabei immer noch > 2000 kWh an Strom zukaufen?

Na, laß mal schauen wie meine Lösung zur Zeit aussieht:

1 ST (max. 5 kW Leistung ~ 5.500 kWh Jahresertrag, 95% WW-Deckung p.a.)

1 PV (5,76 kWp, > 6000 kWh Jahresertrag)

1 NT-Kessel (15 kW, 31 Dienstjahre, Heizkosten p.a. ca. 650 € : 3 Parteien)

Eigener Strombezug ~ 3000 kW p.a.

Aufgrund meiner Langzeiterfahrung weiß ich das ein WR ca. 10 Jahre hält, ST > 20 Jahre. Wartungskosten fallen bei beiden Technologien fast keine an. Und selbst mein Alt-NT-Kessel benötigt alle 1 - 2 Jahren eine kleine Reinigung der Brennkammer.

Selbstbetrug stellt sich anders dar, oder?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 01.07.2020 10:47:07
0
2981500
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Hm, welchen Aufwand hast du noch gleich getrieben um dein Haus zum "Plusenergiehaus" zu pimpen?

2 WP
2 PV (12kWp)
1 Batteriespeicher
[...]

1. Was hat Akku mit Plusenergiehaus zu tun.
2. 2×PV bedeutet nur dass die gesamte PVA in zwei Schritten gebaut wurde. Nicht alle haben Mieteinnahmen um eine große PV auf einmal zu bezahlen. Ich könnte auch sagen, dass ich 3 PVAs (drei Dächer und unterschiedliche Zeit) oder 76 PVAs (76 Module) habe. Ist aber trotzdem nur eine PVA.
3. 2 WPs sind bei Georg historisch gewachsen und zeugen eher von seiner Bereitschaft dazu zu lernen.

Ansonsten, für ein Plusenergiehaus ist nur 1×WP und 1×PVA nötig. Das kostet keine 25k€. Wie viel hast du denn investiert und wie nah bist du denn mit diesem Geld an ein Plusenergiehaus gekommen?

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

1 ST (max. 5 kW Leistung ~ 5.500 kWh Jahresertrag, 95% WW-Deckung p.a.)

1 PV (5,76 kWp, > 6000 kWh Jahresertrag)

1 NT-Kessel (15 kW, 31 Dienstjahre, Heizkosten p.a. ca. 650 € : 3 Parteien)

Eigener Strombezug ~ 3000 kW p.a.

Da hast du aber den im Gegensatz zum Akku für Plusenergiehaus zwingend notwendigen ST-Puffer plötzlich nicht erwähnt. Und das ist also für dich im Gegensatz zu PV+WP keine Materialschlacht? Von Kosten ganz zu schweigen.

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