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Foren
Heizungstausch: Öl- gegen Pelletheizung
Verfasser:
Max_Power
Zeit: 27.07.2020 23:28:38
0
2991879
Hallo zusammen,

wir planen unsere Öl-Heizung (Niedertemperaturkessel von Wolf mit Klöckner-Raketenbrenner) gegen eine Pelletheizung auszutauschen.

Die Öl-Heizung ist von 1992 und besitzt 20 KW Raketenbrenner sowie einen 155 L liegenden Boiler unter dem Kessel. Im ganzen Haus sind Heizkörper verbaut und entsprechen dem Baujahr. Der Öl-Lagerraum ist ca. 4 m entfernt und hat die Maße (LxBxH) 2,85x1,98x2,35.

Das Gebäude hat eine Wohnfläche von ca. 220 qm und steht in 86482. Die Fenster (Uw = 0,76) und die Haustüre (Ud = 0,82) sind neu; die Westseite wurde mit WDVS versehen. Ansonsten wurde nichts saniert und entspricht dem Baujahr.

Aktuell werden pro Jahr zwischen 2.600 und 2.900 l Öl und zusätzlich im Schwedenofen ca. 4,5 RM Fichtenscheitholz verbraucht. Bei mildem Winter waren es auch schon mal 2.300 l. Diese Daten sind mit den alten Fenstern und der alten Haustüre. Das Haus wird von 3 Erwachsenen bewohnt.

Wir hatten bis jetzt 7 Installateure da und trotzdem sind wir in manchen Punkten immer noch ratlos. Wir hatten einige Vorgaben für die Angebotsausarbeitung bereits im Vornherein festgelegt:
- Pufferspeicher mit 1 Solar-WT und FriWa
- Ökofen Condens + e-Ready
- Kaminsanierung und Pelletlager durch HB
- Hydraulischer Abgleich mit neuen Thermostaten (einige funktionieren aktuell nicht mehr)
- Demontage Heizung und Öltank + Einbau neue Heizung
Wir möchten zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Solarthermie (2 Module) zur Warmwasserbereitung nachrüsten.

Ergebnisse sind unterschiedlichste Angebote:
- Pufferspeicher alle jeweils mit 1 Solar-WT, aber mit 500 l, 800 l oder 1.000 l;
--> Was denn nun?

- Ökofen Condens mit 12 KW, 16 KW, 18 KW;
--> Was denn nun?

- Ins Pelletlager geht nur das Sacksilo mit 1.84x2.58 mm in den bestehenden Heizölraum rein, das m. M. eine für unseren Jahresbedarf zu geringe Füllmenge hat.
--> Stimmt das auch oder irre ich mich hierbei? Meiner Meinung nach geht nur ein System mit Schrägboden und Saugsonden.
Lager mit Schrägboden und Schnecke funktioniert nicht, wurde aber auch häufig angeboten. Das Ende der Schnecke mit der Sauvorrichtung wäre dann im offenen Treppenhaus (Geräuschentwicklung!). Einer will unbedingt das große Sacksilo 2.58x2.04 einbauen und dafür eine Zwischenmauer raushauen.

- Gesamtkosten: zwischen 35.000 € und 38.500 €.
--> Ehrlich gesagt alles ganz schön teuer. Oder etwa nicht?
Ein Angebot mit 32.000 € liegt noch vor, jedoch fehlen hier viele notwendige Dinge (Hyd. Abgleich; Thermostate; Isolationsarbeiten; Systemtrennung/Füllstation Puffer + enthärtetes Wasser; Schlammabscheider), sodass ich das Angebot aussortiert habe.

Ich bin nun echt etwas überfragt und hoffe, ihr könnt mir helfen, eine optimale Lösung zu finden. Schon mal vielen Dank.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 28.07.2020 00:22:02
1
2991888
Haus dann auch BJ '92? Wären vom Baujahr so grob 50-60W/m², wären dann 11-13kW Heizlast. Vom Verbrauch her wärens insgesamt so ca 30 000 - 34 000kWh, bei den angesetzten 2300 bis 2500 Soll-Brennerstunden 12,x bis 13,x kW. Wenn mans genau übers Programm ermittelt, werdens sicher eher gegen 11-12kW sein.

Ein Pelletkessel MUSS halt PASSEN! Sonst wird das nur ein Problem-Kessel. Daher muss das sehr wohl und sehr GUT geplant werden, auch bzgl Pellet-Lagerung etc.

30 000kWh sind ca 6to Pellets, also ca 10m³ muss man unterbringen können - SOLLTE!

Puffer , mit Solar, so 400-500 Liter, maximal 800!! Je nach Kollektorfläche UND Personen.

Ist halt ne kalte Ecke : NAT = -14°C !

Verfasser:
schorni1
Zeit: 28.07.2020 00:37:28
1
2991891
Jaaa guuut, "ich bin so bißchen ETA-Fan" JA. Aber ich bin in erster Linie - beruflich bedingt - ein sehr kritischer Mensch, manche sagen perfektionistisch und habe auch noch Ansprüche an die Optik. Und - was soll ich agen - ich hab bis jetzt immer noch NICHTS negatives an einer ETA Pellet-Unit PU (würde die 9 oder 11kW nehmen) gefunden, tutmirleiderleid. Da IS alles dran, da KOMMT man überall dran, das IST durchdacht, flexibel un un un... un wem das gelbe Gelb nicht gefällt, der kanns ja umstreichen...

Hydraulischer Abgleich und überall neue Ventile ist quasi "Pflicht", dann läuft alles so wie es soll, zuverlässig und sparsam.

Die Notwendigkeit einer Systemtrennung kann ICH jetzt hier nicht erkennen. Womit wurde das begründet? Gibts nen Puffer MUSS eh das ganze Heizungswasser erneuert UND konditioniert werden. Damit ist DAS Thema gegessen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 28.07.2020 00:54:43
0
2991893
Zum Thema "Brennwert" und "Schornsteinsaniereung: DAS würd ich nochmal genau durchkalkulieren! Ich bin ja auch Wirkungsgrad-Fetischist (WAS bedeutet nochmal in der Technik der griechische Buchstabe ETA? aaah jetzz jah!), aber:

- Haus BJ 1992 wird ein Schamottrohr-Schornstein mit 12-14cm lichtem Querschnitt sein, DER passt sehr gut für nen NORMALEN Pelletkessel - braucht man KEINE Sanierung!

- Brennwert-Wärmetauscher PLUS Edelstahl-Spezial-Schornstein....KOSTET (auch kann man in den bestehenden 12-14er Schornstein nunmal KEIN 13er Edelstahlrohr einbringen! Mess den Schornstein doch einfach mal aus, am besten am oberen Türchen)

- und wenn man nicht grade super-duper große Niedertemperatur-Heizkörper hat, die entsprechend gezielt abgleicht, dann sind das kaum 5-8% Ersparnis. Viel besser geeignet wäre ja ne Fußboden-Heizung - dann wärens vielleicht 10-12%!

OK: der BW-Kessel hat nochmal geringere Emissionen, weil die teilweise quasi ausgewaschen werden, JA.

Schau doch mal an der Kesselregelung welche Heizkurve eingestellt ist oder mach uns davon ein Bild und stells hier rein https://www.bilder-upload.eu/

So Kinners ich muss mal......ins BETT!

Verfasser:
Max_Power
Zeit: 28.07.2020 12:10:55
0
2992046
vielen Dank @Schorni1 für deine ausführlichen Kommentare! ;)

Ja, das Haus ist ebenfalls Bj. 1992.

Die meisten Installateure boten einen Puffer mit 800 l + 1 Solar-WT an. Das Haus wird langfristig von 3 Personen bewohnt. Die Solarthermie soll nur der Warmwasserbereitung dienen.

@Schorni1, du wirst lachen: 2 Installateure haben den Hydr. Abgleich samt Thermostate "vergessen". Bezügl. Systemtrennung habe ich mich geirrt. Ich meinte die Füllstation für den Puffer.

Du schreibst "max. 800 l". Ist der Puffer dann für 3 Personen eig. schon zu groß? Und passt der Puffer dann zu den 12 KW? Nicht, dass die Heizung ewig braucht, um den Puffer zu erwärmen/warm zu halten. Ich habe leider davon wenig Ahnung, deshalb frage ich.

Gerade weil es hier auch mal ordentlich kalt werden kann (auch wenn es die letzten 3 Jahre nicht kälter als -10 Grad war) möchte ich zumindest vom Lager her etwas unabhängig vom Kaufzeitpunkt sein. Laut Angaben des Sacksilo-Herstellers Ökofen hat das "kleine" Sacksilo ein Fassungsvermögen von 5,0 - 6,2 to bei 2.40 m Raumhöhe; wir haben eine Raumhöhe von max. 2.35 m. Der Hersteller will auf mehrmalige Nachfrage keine näheren Angaben machen. Gerade wenn dann nur die 5 to tatsächlich reinpassen ist es nun mal arg knapp. Dabei käme ich rechnerisch mit einem Schüttgewicht von 650 kg/m³ auf exakt 6 to beim Saugsystem mit Schrägboden. Von daher wäre das Saugsystem besser, aber so recht weiß ich auch nicht...

Der Schornstein hat einen Innendurchmesser von 14 cm. Da der Schornstein lt. Kaminkehrer nicht feuchteunempfindlich (Kamin hat auch für Kondensat keinen Abfluss) ist, werden wir mit oder ohne Brennwertnutzung nicht um eine Schornsteinsanierung herum kommen. Er meinte, ohne Edelstahlrohr und Abfluss
wird er die Heizung nicht abnehmen. In den Angeboten boten einige an, ein 13 cm Edelstahlrohr einzuziehen.

Wir haben sehr viele und überwiegend größere Heizkörper, jedoch keine Fußbodenheizung. Brennwertnutzung muss da schon iwie gehen... Da soll ich halt der Installateur mal anstrengen. Nochmal Niedertemperaturheizung, auch wenn die neue Heizung "nur" noch mit 80 Grad (und nicht mehr mit 180 Grad) in den Schornstein bläst, will ich das nimmer.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 28.07.2020 13:10:50
0
2992070
Dann schreib mal die Typen und Maße der Heizkörper zusammen, damit kann man grob die erreichbaren VOrlauftemperaturen abschätzen. WEnn die wirklich gross sind, und nicht nur gefühlt gross, lässt scih das Pelletlagerproblem eventuell elegant durch zuschalten einer Geisha (Jeisha) erschlagen.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 28.07.2020 13:41:00
0
2992087
Das mit der Puffergröße hast Du genau richtig erkannt. Der soll nicht um seiner selbst Willen sein oder "so groß wie es in den Heizungsraum passt", sondern der soll NUR die "Überschuß-Umsonst-Solar- und WW-Bedarfs-Wärme" zwischenspeichern, bzw die Lauf- (und STAND-)zeiten des Pelletkessels etwas strecken, mehr nicht. Dazu reicht hier an sich ein 300er völlig aus. Auch für die WW-Versorgung von 3-4 Personen. Ist halt nur die Frage, wieviel Solarleistung wir vom Dach bekommen, dann wird er etwas größer. Daher würde ich die Solaranlage nicht unbedingt so sehr groß wählen. ICH würde max 400 oder 500 Liter Puffer nehmen, DEN bringt man auch noch einigermaßen "bequem" ein. Bedenke: je mehr Wasserinhalt das Heizungssystem hat, desto größer muss auch das MAG Ausdehnungsgefäß werden. Das können dann auch schonmal so 60-80 Liter sein, die man auch unterbringen muss!

Ich habe grad auch eine größere Pelletanlage in Planung, wo auch der Öltankraum sehr knapp ist. Dort will ich mehrere Saugsonden auf den flachen Boden machen, also den ganzen Raum möglichst komplett füllen.
Nehmen wir mit den neuen Fenstern mal etwas optimistisch 10kW Heizlast an - is einfacher zu rechnen - dann würden daraus maximal 25 000kWh Verbrauch resultieren (ohne Solar und ohne Zusatz-Holzheizen, wenn also NUR der Kessel alles versorgen müsste), dann wären das ca 5 to und ca 8m³. Nehm ich Solar und Holz dazu, sinds 3,5 - 4to, also 5-6 m³.

Den Schornstein sehe ICH hier als geeignet an. Wie gesagt: WIE will man ein NT- oder gar BW-Edelstahlrohr mit 13cm Innen- und 14cm Muffen-Außenmaß in einen 14er Schornstein einbringen?? Wenns nicht geht, dann gehts NICHT! Wenn der "trocken" betrieben wird und der rechnerische Nachweis hierzu vorliegt, dann HAT der Bezirksschornsteinfeger ihn abzunehmen, fertig aus.

Geb doch bitte mal vom Schornstein folgendes an:
- Höhe über Fußboden jetziger Rauchrohranschluß
- Länge Anschluß bis Mündung
- Länge im kalten/ungeheizten Dachraum
- Länge über Dach im Freien

PS: gemäß BImSchV MUSS die Mündung alle Fenster im 15m Umkreis um mindestens 1 Meter überragen! Bitte auch DAS prüfen.


Wie gesagt, als Wirkungsgrad-Fan steh ich voll auf "Brennwert"! DAZU braucht man hier aber RL-Temperaturen von max 30-40 Grad - dauerhaft! DAS geht nur wenn die Heizkörper a) kräftig überdimensioniert sind und b) der hydraulische Abgleich auf maximale Spreizung (25K) gemacht wird.
Meiner groben Einschätzung nach kostet der Brennwert-Kessel ca 3000-4000 € mehr (noch OHNE Schornstein - da man den ja eh nicht reinbekommt). Nehmen wir Deine 5to/a, sind das knapp 1200 €/a. Davon werden maximalstens 10% eingespart, macht 120€/a, macht über 25 Jahre Amortisationszeit....

Bei meiner grad zu planenden Pellet-Anlage habe ichs verworfen, auch wenn die ca 30kW hat und ich mit 15to und 3300€/a rechne, die Heizungsanlage (BJ 93) wird das nicht hergeben bzgl Brennwert-Temperaturen.

Mach uns doch mal das Bild von der Kesselregelungs-Einstellung, damit wir bezüglich Heizkurve ggf Brennwertnutzung ein Stück weiter Klarheit haben.

Verfasser:
ogli
Zeit: 28.07.2020 19:54:27
0
2992259
Also ich bin jetzt nicht der Fachmann für die Heizung aber ich kann Dir zumindest sagen, dass der Preis ordentlich hoch ist. Wir zahlen ohne Schornsteindanierung mit größerem Silo zwischen 5000 und 12000 weniger als Du. Zwar ohne neue Thermostate, dafür mit Rücklauftemperaturbegrenzern...

Wie teuer soll denn die Schornsteinsanierung sein? Was kostet nur der Ökoofen?

Verfasser:
Max_Power
Zeit: 29.07.2020 08:28:16
1
2992390
@Schorni1: auf die Heizungssteuerung der bestehenden Heizung würde ich nicht all zu viel geben, da ich nicht mal weiß, ob die je eingestellt wurde. Aktuell ist die Heizkurve auf 1,2 und die Brauchwassertemperatur auf 53 Grad eingestellt. Ich kenne mich da auch zu wenig aus und werde an der Steuerung nichts verändern.
Prinzipiell helfen mir deine Angaben bisher schon sehr gut weiter.
Vom Kamin habe ich selbst keine Daten/Unterlagen. Dazu kann ich somit nichts sagen. Lt. Kaminkehrer ist er 10 Meter lang und ja, er hält die Längenmaße über dem Dachfirst ein. Der Kamin ist definitiv feuchteempfindlich, der wird auf jeden Fall saniert. Selbst ETA schreibt nach meiner Recherche einen feuchteunempfindlichen Kamin vor.

All jene, die den KGT2618EU Flexilo Compact von Ökofen (Füllmenge 5,0 - 6,2 t) haben wäre ich dankbar zu erfahren, ob da tatsächlich die angegebenen 6 to an Pellets reinpassen oder ob's nicht doch standardmäßig eher die 5 to sind.

@ogli: Das Problem ist, dass nun bereits 7 Installateure da waren und ich den Preis offensichtlich nicht weiter nach unten drücken kann. Fairerweise muss man halt auch sagen, dass der Ökofen schon im oberen Preissegment ist: Er kostet überall ca. 10.000 € netto (+/- 200 €). Die Kaminsanierung wird überall mit 2000 € netto (+/- 200 €) angegeben. Ich habe jetzt schon häufiger gelesen, dass unter ca. 33.000 € hier eine Pelletheizung nicht zu machen ist.
Wir sind hier im Süden bzw. Alpenregion. Da ist offensichtlich alles deutlich teurer :( Noch mehr Installateure antanzen zu lassen, sehe ich daher nicht als sinnvoll an.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.07.2020 11:13:35
3
2992464
Na Du musst das schon SO machen wie ich das vorgebe! Nur so ergibt das einen Sinn. Sprich: Deinen Schornstein selber MESSEN und hier darstellen und nicht auf Allgemeinaussagen von anderen gehen. Was der Schornsteinfeger als Gebühren-Maß hat ist feuerungstechnisch irrelevant. Auch kommt es wie beschrieben nicht allein auf die Schornsteinhöhe über Deinem First, sondern über die Höhe in Bezug auf die umliegenden Fenster an. Auch geht die Heizungssteuerung nicht kaputt wenn man dran was verstellt. Ist aber eh obsolet, da jetzt ja keine Heizperiode ist. Wenn die ein 130er Rohr in den 14er Schornstein bekommen, prima, es besteht aber das Risiko dass das nicht klappt oder dass das Rohr infolge Kontaktstellen später Ausdehnungsgeräusche verursacht. Das Schamotterohr rausziehen wird nur sehr unsicher möglich sein, auch ist das danach kein "Schornstein" mehr, Sanierungsrohre dürfen aber nunmal nur in "Schornsteine" eingesetzt werden.
Grundsätzlich gilt: je weniger genau man etwas weiß, desto weniger genau kann man etwas planen und wird jegliche Machbarkeit oder Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Farce.
Dass hier bei uns im edlen Süden alles teurer ist verwundert die nordischen Billig-ohne-Keller-Häuslesbauer immer wieder, aber daran kann man nunmal nichts ändern.

Verfasser:
Reggae
Zeit: 29.07.2020 11:42:23
0
2992484
Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
@Schorni1: auf die Heizungssteuerung der bestehenden Heizung würde ich nicht all zu viel geben, da ich nicht mal weiß, ob die je eingestellt wurde. Aktuell ist die Heizkurve auf 1,2 und die Brauchwassertemperatur auf 53 Grad eingestellt. Ich kenne mich da auch zu wenig aus und werde an der[...]


Schau Dir mal hier den Maulwurf an:

da passt dann mehr rein.

Viel Erfolg
Arne

Verfasser:
schorni1
Zeit: 29.07.2020 11:48:04
1
2992486
Danke. Ja, an DEN hatte ich auch schon gedacht, so eine "schwimmende Entnahme" ist ja immer gut. Ich habe aber Bedenken ob und wie der wohl funktioniert wenn man raumhoch befüllt. Sofern das überhaupt realistsich ist.

Verfasser:
ogli
Zeit: 29.07.2020 11:59:10
1
2992495
Meine Guntamatic kostet sogar mehr als Dein Ökoofen, trotzdem sind wir mit 3000€ für das Sacksilo und dazu kommen noch Puffer mit Frischwasserstation deutlich unter 30.000

Ach und auch hier im Norden gibts Vollunterkellerung ;)

Verfasser:
Energenner
Zeit: 29.07.2020 20:57:11
2
2992679
Hallo ich kann Schornie1 in allen Punkten nur zustimmen,

Zum Pelletlager würde ich auch auf ein bauseits errichtetes Lager mit Maulwurf zurück greifen. Die Lagerkapazität ist einfach viel größer als bei einem Sacksilo.
Wir verbauen seit über 10 Jahren auch nur ETA Kessel. Eine gute Wahl.
Brennwert ? Warum ? Wegen 5 - 8 % mehr Wirkungsgrad ? Dafür lohnen sich
die Mehrkosten wir Kessel Schornstein und Wartung sowie für Spülwasser nicht.
Dein Schamott Schornstein sollte in der Regel keine Probleme machen auch ohne
Sanierung.

Verfasser:
LambdaSonde
Zeit: 01.08.2020 17:19:52
0
2993550
Hallo an alle,

was spricht gegen einen neuen Öl-Brennwertkessel.
Z.B. TOB von Wolf für 3000€.

Pellets sind meiner Meinung nach nur Augenwischerei in Sachen "grüner Enegie".
Ich würde mir das nicht antun.
Solar auf dem Dach, ok, dann aber richtig: 10m² und 1000ltr. Puffer.

Meine Erfahrung:
Ich habe 2 Häuser mit Ölheizung.
Das neuste ist von 2016 und nach KFW40 konzipiert.
Lüftungsanlage, 1000ltr, Pufferspeicher und 4000ltr Öltank(4x1000ltr).

Heizkosten haben wir bei 260m² WF ca. 40Euro/Monat bei 900ltr Öl/anno.
Eher günstiger, da ich mit 0,55€/ltr eingekauft habe.
Kurz vor Einführung der CO2-Steuer werde ich die Tanks voll machen (0,42€/ltr) und dann habe ich 4 Jahre Ruhe.

Der Ölpreis wird nicht dramatisch steigen in Zukunft, da das Angebot immer größer werden wird(Venezuela...) und die Preiseinbrüche beste Kaufgelegenheiten bieten.

Ich weiss, das ist gerade nicht Hipp, aber irgendwann fällt den Klimapropheten das Thema CO2 auch auf die Füße und dann möchte ich nicht der Dumme sein.

Die Wartung des TOB kann jeder selbst machen, da das benötigte Zubehör im Kessel mit geliefert wird. Das ist bei den Pellettern schon ein Thema.
Ich liefere sehr viele Lambda-Nachrüstsätze für Pelletkessel.

Viel Erfolg und allen eine gesunde Urlaubszeit!!

Harald

Verfasser:
solerling
Zeit: 01.08.2020 17:37:28
1
2993556
Lambda Sonde@
Wenn schon,dann schon gleich richtig reinhauen...?
1. Warum keine WP bei so niedrigem Heizbedarf?
2. Warum Solar statt PV,also schon wieder falsch.
3.Die ersten 5Jahre magst wohl günstig heizen,aber dann wirst Dich wundern (ärgern)

Das Öl ist in erster Linie für den Verkehr vorzuhalten,statt es einfach nur zu verbrennen.
Deine Hütte könnte man sicher ohne Verbrennung (WP) warm bekommen.
Nur weil es momentan günstiger ist,würde ich trotzdem zur WP raten.

Viele Grüsse

Verfasser:
bene
Zeit: 01.08.2020 18:04:01
1
2993563
Hallo Max_Power,

ihr wollt den Condens in der e-ready-Ausführung. Frage: Wie konkret ist das Vorhaben, tatsächlich auch den Stirling nachzurüsten? Wenn ihr das wirklich vorhabt, dann solltet ihr die Anlage auch jetzt schon e-ready bauen. Das heißt:
Mindestabstände einhalten! Der Stirling braucht mehr Platz, insbesondere links und hinten.
Maximales Puffer-Volumen! Wenn möglich, unbedingt den 1000er nehmen!
Möglichst nierdige Rücklauftemperaturen! Nur dann macht's mit dem Stirling auch halbwegs Spaß.
Solarthermie vergessen! Das nimmt nur Betriebsstunden vom Kessel und reduziert dadurch auch die erzeugte Strommenge. Eher an eine PV-Anlage denken!

Kesselleistung: Ich tät erstmal einen 10kW-Kessel einbauen. Wenn der doch nicht reichen sollte, kann man ihn ja innerhalb von 30 Sekunden auf eine höhere Leistung upgraden.

Puffer: Wenn's die Trinkwasserqualität erlaubt, würde ich eher den Puffer mit integriertem Edelstahl-Wellrohr nehmen.

Lagerung: Bei 2,35m Raumhöhe würde ich locker 5,5 Tonnen erwarten beim KGT2618. Wenn möglich, natürlich lieber den KGT2620 nehmen. Wie breit ist der Raum tatsächlich?
Das tatsächliche Füllvolumen ist direkt abhängig von der Raumhöhe, und das sind meistens weniger als 2,40m
Letzte Woche hab ich noch 'nen 2618 füllen lassen, der hat 5.940kg genommen. Zum Vergleich: Ein KGT2620 bei 1,88 Raumhöhe hat 4.500 kg geschluckt.

Ich bin kein Freund von Saugsonden. Wenn fest gebauter Lagerraum, dann bitte mit Schnecke! Bedenkt außerdem: wenn der HZB den Lagerraum errichten soll, dann kostet das (bei ordentlicher Ausführung) Zeit und folglich Geld. Ein geübter Monteur mit Helfer hat einen KGT bis Mittags stehen und nachmittags die Befüllung und die Pelletleitungen installiert.

Abgasführung: Wenn ein 130er Rohr nicht in den Schornstein passt, nimm halt DN113. Das muss man natürlich vorher checken, aber i.d.R. reicht das für einen Condens bei der Größe. Wenn der Stirling drauf kommt, läuft er sowieso nur noch in Volllast, da gibt's keinen Teillastbetrieb mehr.

Gruß,
Bene

Verfasser:
LambdaSonde
Zeit: 01.08.2020 18:22:19
0
2993571
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
Lambda Sonde@
Wenn schon,dann schon gleich richtig reinhauen...?
1. Warum keine WP bei so niedrigem Heizbedarf?

weil ich nicht mit Strom heizen will und der Strom in Zukunft durch das EEG unbezahlbar sein wird. Eine WP kostet in 10Jahren mehr Reparatur als eine neue Öl-BW.
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
2. Warum Solar statt PV,also schon wieder falsch.

PV wird durch die Versteuerung (goggle mal Prosumer-Modell) völlig unsinnig.
Ich betreue einige Anlagen PV und muss sagen: alleine der regelmässige Wechselrichtertausch frisst den Großteil der Einnahme auf.

Zitat von solerling Beitrag anzeigen
3.Die ersten 5Jahre magst wohl günstig heizen,aber dann wirst Dich wundern (ärgern)

Das haben die Propheten hier mir schon 2005 vorhergesagt und das Öl ist immer noch bezahlbar.

Das Öl ist in[...]

Verfasser:
Malindos
Zeit: 01.08.2020 19:52:01
0
2993598
Hallo miteinander,
hab‘ dieses Forum gerade erst entdeckt und mir gedacht, ich stell mein Anliegen hier rein.
Es handelt sich um ein 2-Familienhaus, Bj.1990, freistehend, mit Wohnfläche im EG 175 m2 und im 1.Stock 153 m2 (bedingt durch Schrägwände).
Beheizt wird es mit einer Ölheizung ebenfalls Bj.90. Laut Kaminkehrer sind die Werte der Heizung alle okay, sie kann noch 10 Jahre und länger halten, kann aber auch morgen schon den Geist aufgeben.
Angeregt durch den 45%-Zuschuss, den es zurzeit bei der Umstellung von Öl- auf Biomasseheizung gibt, habe ich mich bei der Energieagentur beraten lassen und mir 2 Angebote für Pelletheizungen eingeholt.

Das erste Angebot wär‘ eine Brennwertanlage mit
Ökofen Pelletskessel Pellematic Condens 9-28 kW (weil der Heizungsbauer nur das beste Produkt am Markt einbaut), Thermic Energy Pufferspeicher 1000 Liter, Frischwasserstation, nickelgelötet.
Das Angebot beläuft sich incl. 16% MwSt. auf 37.510,92€. Mit den 45% Zuschuss käm‘ ich auf ca.20.600€.

Das 2. Angebot ist kein Brennwertkessel („des braucht’s net“) mit einem
ETA-Pelletkessel Typ PC 20, 765 l Warmwasser Puffer, Wasseraufbereitung (BWT AQa life S). Dieses Angebot beläuft sich incl. 16% MwSt. auf 30.276,12€. Mit den 45% Zuschuss käm‘ ich auf ca.16.700€.
Im Endeffekt käm die modernere (?) Anlage mit der Brennwerttechnik nur knappe 4000€ teurer. Und mit der Mehrwertsteuersenkung wäre das ganze dieses Halbjahr fast 1000€ billiger. Bei beiden Angeboten wäre die Demontage der alten Anlage, incl. Tank dabei.
Was ratet ihr mir?
Übrigens wär im Haus schon ein Gasanschluss vorhanden, müsste nur entplombt werden. Aber ich wollte halt fortschrittlich sein, außerdem gibt’s da keine 45%.
Für eine Solaranlage ist die Lage etwas zu schattig. Südlich des Hauses liegt direkt ein Waldhügel.
Vielen Dank im Voraus!

Verfasser:
schorni1
Zeit: 01.08.2020 20:14:19
0
2993601
mach bitte 2 Dinge :

- einen eigenen Thread auf

- schick diese Pfeifen, die mehr als 15kW anbieten zur Fortbildung, Betonung auf FORT !

Verfasser:
Energenner
Zeit: 01.08.2020 22:07:07
1
2993625
Zitat von Malindos Beitrag anzeigen
Hallo miteinander,
hab‘ dieses Forum gerade erst entdeckt und mir gedacht, ich stell mein Anliegen hier rein.
Es handelt sich um ein 2-Familienhaus, Bj.1990, freistehend, mit Wohnfläche im EG 175 m2 und im 1.Stock 153 m2 (bedingt durch Schrägwände).
Beheizt wird es mit einer[...]


Völlig überzogene Preise ich tippe auf Bayern oder Baden-Württemberg

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 07.08.2020 20:49:40
0
2995980
Wegen des kleinen Lagers würde ich mir keinen Stress machen. Vermeide den Schrägboden. Bei mir reicht der Bunker auch nicht für den ganzen Winter. Mit meinem Lieferant habe ich einen Deal gemacht und ich zahle im Winter 10 € die Tonne mehr als im Sommer. Nur muss man im Winter rechtzeitig bestellen, weil die Nachfrage halt groß ist.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 07.08.2020 22:07:56
0
2995999
aah, hast Du dann mehrere Saugsonden oder ne Schnecke? Ich hab grad ein Projekt in Planung, da will ich auch unbedingt den Schrägbdoen weglassen, da Entnahme eh an der Längsseite nur möglich und nur bei kompletter Raumbefüllung bekomme ich den Jahresvorrat unter. ICH sag halt: dann schippt man am Ende eben die Reste auf die Sonden und was DANN noch übrig ist wird eh nur Staub sein, das putzt man raus.

Verfasser:
muensterlaender
Zeit: 09.08.2020 20:09:55
0
2996613
Ich habe ein Bodenrührwer mit Schnecke. Da bleibt ein Rest von 300 bis 400 kg drin, eine Mischung aus Pellets und Staub. Wenn man die Staubnester an der Schnecke dann rausnimmt, kann man wieder befüllen. Alle paar Jahre nimmt man dann alles raus.

Verfasser:
schorni1
Zeit: 09.08.2020 20:19:36
0
2996616
Ach?! "Bodenrührer" bei Pellets?? Kenn ich nur von Hackschnitzel bisher. Gibt das nicht auch wieder viel Abrieb? Wie oder wo entsorgt man eigentlich den Pelletstaub?

Aktuelle Forenbeiträge
HenningReich schrieb: Hallo Dietmar, sehe ich genauso. Auch in diesem Fall ist der Schluß von einem Fall auf die Allgemeinheit nicht sinnvoll. Ich persönlich kenne auch sehr viele sehr kompetente Fachhandwerker mit herausragender...
Martin24 schrieb: Verstehe ich nicht. Du senkst den Wärmewiederstand des Bodenbelags aber lässt die Vorlauftemperatur gleich? Auch den Volumenstrom der Kreise? Natürlich wird es dann im Raum wärmer. Meinst Du das mit...
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