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21.12.2005 05:58:59 |
Hallo an alle Wir sind dabei unser Haus(Holzständerhaus)160m2 Fbh. 7,5Kw Heizlast,mit Solewärmepumpe den Estrich aufzuheizen.Die Soleeingangangstemperatur bei der Inbetriebnahme war 6,7 Grad vor 13 Tagen.Jetzt läuft WP ca 220 Stunden(220x8,4Kw/H=1700Kw/h etwa 1/10) am Stück.Die Soleeingangstemperatur liegt aktuell bei 1,7 Grad. Sind die Temperaturen nicht schon sehr niedrig?Von Anfang an und jetzt?Jahresbedarf 17000Kw/h. Wer hat ähnliche Erfahrungen oder aktuelle Soleeingangstemperaturen? Über Infos wäre ich dankbar Es grüsst recht herzlich Marion
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21.12.2005 09:43:51 |
Nach meinem Verständnis sollte man die Estrichaufheizung nicht mit der Sole machen, sondern per Heizstab. Du ziehst da doch jetzt viel zu schnell die Energie raus, da Estrich aufheizen doch mehr Energie braucht als normal heizen.
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21.12.2005 10:59:12 |
die Temperaturen sind so schon richtig. Aber warum muß die WP so lange laufen? Kann man das Trockenheizen des Estrichs nicht auf eine längere Zeit verteilen. Das Wasser ist doch beim Heizen erst mal in der Luft und muß dann durch Lüften nach draußen verschwinden. Zumindest die 2. Hälfte könnte man doch auch ohne besonderes Heizen trocken bekommen. @Hendrik das ist das verkehrteste, was man machen kann. Der Heizstab braucht mehr Energie als die WP. Und nicht nur das. Der Heizstab, wenn er nicht in der WP drin ist, muß erst die Luft erwärmen, bevor die Luft den Estrich erwärmen kann. Und wenns im Winter zu kalt wird, dann kann man den Heizstab immer noch einsetzen. Dann läuft er aber nur solange, wie es erforderlich ist und nicht schon vorher, nur um die Wärme im Erdreich zu halten. Macht also überhaupt keinen Sinn. mfg Quehl |
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21.12.2005 12:14:36 |
Hallo, @Quehl Für das Trockenheizen gibt es Vorgaben (Zeit, Temperaturanstieg usw.) Ich würde mich auf jeden Fall an diese Vorgaben halten und das auch Protokollieren, sonst könnte der Estrichleger bei Problemen versuchen sich aus der Affäre zu ziehen, indem er darauf verweist, daß das Trockenheizen nicht korrekt gemacht wurde. Die Folgen kann man sich ausmalen. Jeder versucht dann seine Unschuld zu beweisen und das kann lange dauern. Ob mit E-Stab oder WP geheizt wird? Diese Frage stellt sich meiner Meinung nach nicht. Ich denke die WP soll das machen und wenn sie die notwendigen Temperaturen nicht erreicht, dann muss sowieso der E-Stab einspringen. Gruß Ralf
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21.12.2005 12:24:42 |
Hallo Quehl1 Wie kommst du darauf das die Temperaturen in Ordnung sind? Die Anfangstemperatur scheint auch nicht so hoch? Wie war es bei euch? Welche Soletemperatur habt ihr jetzt? mfg Marion
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21.12.2005 12:47:02 |
Quehl, ich rede natürlich von einem Heizstab, der "in der WP drin" ist, und nicht nen Tauchsieder, den einer unter die Decke gehängt hat... also dem Heizstab, der im Heizkreispuffer drin ist (wenn es einen gibt). Es ist mein Verständnis (kann falsch sein), dass die Solebohrung einer Sole WP auf "normalen Heizbetrieb" ausgelegt wird und die Auslegung berücksichtigt, dass man im Winter viel Energie entnimmt, die aber im Sommer (durch Umgebungswärme, Sonnenstrahlung usw.) wieder zugeführt wird. Daraus schliesse ich, dass man nur eine bestimmte Menge Energie pro Zeiteinheit entnehmen sollte. Sicherlich gibt es Toleranzen, aber die für eine Estrich-Aufheizung benötigte Energie geht nach meinem Verständnis über das hinaus, was "normalerweise" verbraucht wird. Und da der Januar erst noch vor der Tür steht, will man die Sole vielleicht nicht jetzt schon "leerlutschen". Aber kann echt sein, dass ich das falsch verstanden habe. In Sole WP's stecke ich ja nicht tief drin. Ich will auch keine Panik verbreiten, selbst wenn so die Sole jetzt etwas kälter werden sollte wird sie sich doch übers Jahr wieder aufwärmen. Wenn sie richtig berechnet wurde. Gruß, Hendrik
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21.12.2005 12:49:12 |
Oh, und ausschliesslich mit dem Heizstab Estrich aufheizen, meinte ich auch nicht: ich meinte nur Heizstab eher "großzügig" als Zusatzheizung einsetzen um die Sole nicht zu "überlasten".
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21.12.2005 12:57:33 |
Marion, nochwas: wenn Du mal im Forum etwas suchst, wirst Du feststellen, dass wohl jede Soletemperatur über Null gut ist. Die WP kühlt das dann auf -5 bis -7 runter und solange es aus der Sole mit +x wieder rauskommt, ist alles gut.
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21.12.2005 17:37:16 |
Erkenntnis aus meiner Programmiertätigkeit. Je länger die WP läuft, desto niedriger geht die temperatur. Erst wenn Entnahme gleich dem Nachfluß aus dem Erdreich ist, bleibt die Temperatur konstant. Man könnte auch so sagen: praktisch sind die Kollektorrohre immer zu wenig. Das hat da eher was mit Wirtschaftlichkeit zu tun, daß man nicht 30km Erdreichrohr verlegt, damit man die hohen Erdreichtemperaturen behält. Und darum habe ich bei 4 Tagen Dauerlauf der WP die Temperaturen als in Ordnung befunden. @Hendrik zusätzliche Heizstabheizung hört sich zwar schon anders an, aber würde ich trotzdem nicht machen. Soll doch die Wärme aus der Erde gezogen werden, solange es geht. Da gibt es oft eine Grenze bei -5°. Aber bis dahin dauert es noch. Und wenn die WP dann abgeschaltet wird, dann fließt die Wärme aus dem wärmeren Erdreich nach. So schnell wird unsere Erde nicht kalt. Und wenn es später eben doch mal nicht reichen sollte, was ich bezweifle, dann kann man immer noch den Heizstab nehmen. Der COP wird dabei natürlich absinken, aber größer als beim heizstab ist der immer. Meine Aufheizung ist nicht vergleichbar, weil ich eine billige Mietwohnung hatte und es darum nicht so eilig war. Der Hauptwasseranteil ist von alleine verdunstet. Und anschließend waren die Vorlauftemperaturen nicht so hoch als das etwas hätte passieren können. mfg Quehl |
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21.12.2005 19:45:21 |
Hallo Marion, ich denke, wenn die WP 13 Tage am Stück läuft, scheint das mit der Soletemperatur o.k. zu sein. Das musst du einfach weiter beobachten. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, dass ihr ohne Heizstab das Aufheizprogramm für den Estrich einhalten könnt. Welche Temperaturen müsst ihr denn erreichen in welchem Zeitraum? Bei mir wurde nur zum Aufheizen parallel zur WP extra dafür noch ein Heizstab eingebunden, sonst hätte ich die hohen VL-Temperaturen zum Trockenheizen nicht erreicht. Wir sind im Mai eingezogen und ich habe jetzt Soletemperaturen von reichlich 3 Grad am Ende jedes Heizvorganges. Im Februar hatten wir den Estrich und die Wandheizung trockengeheizt, da hatte ich auch Soletemperaturen um die 2 Grad, die aber im Sommer wieder auf ca. 8 Grad hoch sind. Gruß helgo |
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21.12.2005 20:43:04 |
Marion F. Was habt Ihr denn da eingebaut, das Ihr 17000 kWh !!!! Strom im Jahr verbraucht ? Das wäre doch dann eine Elektroheizung (mit Wärmepumpen-Unterstützung). Meine Sole- Wärmepumpen verbrauchen zwischen 5200 u. 7000 kWh mit Warmwasserbereitung pro Jahr bei gleicher Hausgröße. Selbstverständlich haben meine WP KEINEN E-Heizstab. Wofür soll der gut sein?
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21.12.2005 22:02:11 |
@ helgo Das Aufheizprogramm soll 3 Tage mit Rücklauftemperatur 30 Grad und dann 4 Tage mit 35 Grad sein.Es hat nach meinen Beobachtungen "nur" auf 32 Grad Vorlauf und 27 Grad Rücklauf gebracht. Der Heizstab kommt soviel ich gesehen habe manchmal.Wenn Warnmeldung Heizungseingang Hz ausgang nicht ok.Ich glaube der soll 5 Grad unterschied sein. Wann ist es möglich ohne eine Einstellung zu verändern,das Heizungsein und Ausgang sich ändert? Mit 8 Grad haben wir nicht mal angefangen zu heizen es waren 6,7 Vielleicht lag es am 4 stunden Spülen? @Möhring Unser Jahresenergieverbrauch soll 17000Kw/H sein.Der Stromverbrauch soll bei ca.2000 Betriebstunden mal 2kw=4000Kw/h sein. Der Heizstab soll eine Anfahrhilfe sein hat man mir gesagt. @Quehl Danke für Info.Soweit ich gelesen habe wird die Erde nur von Regen und Sonne aufgeheizt.Von nachströmender Wärme habe ich nichts gelesen oder nur unwesentlich
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21.12.2005 22:44:34 |
mit Nachströmen habe ich auch Regen und Sonne gemeint. Alles was wärmer ist als das Rohr strömt Wärme nach. Ich hab aber zuweilen das Problem, daß in den techn. Daten einer WP eine Mindestheiztemperatur angegben ist, die recht hoch liegt. Da weiß ich nicht, ob man mit einem Heizstab den Estrich bis auf die Mindesttemperatur des WP Betriebs aufheizen muß. Weiß das jemand? mfg Quehl |
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21.12.2005 22:52:57 |
Quehl, das für das Erreichen einer Mindestheiztemperatur (höre ich zu ersten Mal, hast Du Quellen?) ein Heizstab eingesetzt werden muss, kann ich mir nicht vorstellen. Meine kleine Luft WP macht bis 32°C VL (bei Außenluft 0°C) alles ohne Heizstab. Ich kann mir im Moment nichtmal erklären, warum so eine Mindestheiztemperatur notwendig sein sollte. Gruß, Hendrik
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22.12.2005 18:59:38 |
Hallo, mein Estrichleger und auch mein Putzer ( Wandheizung) hatten mir ganz konkrete Vorgaben über die VL-Temperaturen gemacht. Soundsoviel Tage je 5 Grad steigern, dann mehrere Tage ich glaube 40 oder 45 Grad halten und dann wieder runterfahren und dann nochmal kurz hoch. Das schafft eine WP mit 7 kW bei nassem Estrich und Minusgraden wie wir 2005 im Februar hatten nicht. Da vom Nachweis des Aufheizens die Gewährleistung abhängig ist, hat mein Heizi einen 6 kW Heizstab parallel zur WP eingebunden. Ich weiß noch, dass ich da auch Innentemperaturen von über 30 Grad hatte. Gruß helgo
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22.12.2005 20:04:17 |
Also mal ganz grundsätzlich: die (erdgekoppelte) WP zum Estrich aufheizen zu nehmen, ist einfach keine gute Idee. Das läßt sich auch recht einfach nachrechnen: Die WP-Laufzeit pro Jahr kann im Mittel mit 2.000 Stunden abeschätzt werden. Diese Zahl ist bei den Auslegungsregeln für Erdwärmetauscher (Sonde oder Kollektor) entsprechend berücksichtigt (um genau zu sein: für eine Sonde ohne Warmwasserbereitung 1.800 h, für eine mit 2.400 h). Unter diesen Annahmen ist der Erdwärmetauscher über das Jahr betrachtet in der Balance, d.h. es fließt etwa so viel Energie nach, wie entnommen wird. Wird nun über einen recht kurzen Zeitraum (im vorliegenden Fall 220 Stunden, also knapp 9 Tage) rechnerisch etwa 1/10 der Gesamtenergiemenge (220 h von 1.800 bzw. 2.400 h) aus dem Untergrund(speicher) entnommen, dann kühlt selbiger natürlich über die Maßen aus. Passiert das ganze dann auch noch im Winter, dann hat er auch nur sehr wenig Möglichkeiten, sich rasch zu erholen. Das heißt jetzt allerdings nicht zwingend, dass sich nun ein Eispanzer am Verteiler bildet. Es wird aber in jedem Fall überproportional Strom verbraucht. @Marion F: Was verstehtst du unter "Sole-Eingangstemperatur"? Das, was aus dem Erdreich an die WP geliefert wird? In dem Fall ist die Starttemperatur nicht wirklich berauschend (für eine Sonde) oder eben naturgegeben (Kollektor). Gruß Ricola |
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22.12.2005 22:10:36 |
@Ricola Ja ich meine die Temperatur die in die Wp geht. Welche Temperatur hast du zur Zeit? Welche Möglichkeit den Estrich trocken zu heizen gibt es dann? Danke an alle die Infos schreiben mfg Marion
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22.12.2005 22:19:04 |
Das Heizprogramm war abgelaufen und die Solltemperaturen wurden nicht erreicht.Jetzt überlegen wir ob wir eine Etage zudrehen,damit die Wp sich nicht so plagen muss,dann die andere. Ist das eine gute Idee? mfg Marion
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23.12.2005 09:52:33 |
mit dem Zudrehen der Etage wird in der anderen Etage eine höhere Vorlauftemperatur erreicht. Ob das sinnvoll ist, kann ich nicht sagen. Der Stromverbrauch wird auf jeden Fall höher, aber erreicht nie den des Heizstabs. @Ricola Ein Ausgleich bei 1800 Std. anzunehmen, dürfte wohl nicht ganz richtig sein. Ein großes Haus muß mehr Wärme entziehen als eine Hundehütte. Aber der Sonnenschein und Regen ist im Sommer unabhängig von der Hausgröße. Evtl. gibt es eine max. Hausgröße, bis zu der WP ohne Zuheizung eingesetzt werden können. Aber da braucht man nur die Fläche vergrößern. War also auch nichts. @Hendrik die Mindesttemperatur steht in den Datenblättern fast aller Wärmepumpenhersteller. Überliest man leicht, weil das zunächst nebensächlich erscheint. Ich halte das nur für zweifelhaft, ob man das ernst nehmen muß. mfg Quehl |