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Foren
Auslegung Ringgrabenkollektor für EFH
Verfasser:
NiklasA92
Zeit: 14.09.2020 08:10:03
0
3009268
Hallo Zusammen,

mein Name ist Niklas, ich bin 28 Jahre alt und komme beruflich aus der Elektrobranche.
Derzeit befinden wir uns in den letzten Vorbereitungen für den Start unseres Hausbaus.
Hier soll auch möglichst viel Eigenleistung mit erbracht werden (da wo es geht).

Unser Haus wird nach KFW55 Standart gebaut soll zur Wärmeerzeugung eine Wärmepumpe (Sole) bekommen. Bis jetzt sind wir bei den Planungen immer von einer Tiefensonde ausgegangen. Unser Energieberater scheint allerdings nicht der größte Fan von Tiefenbohrungen zu sein und hat uns zu einem Eisspeicher geraten. Hier habe ich aber bis jetzt keine wirklich positiven Beiträge zu finden können (eher das Gegenteil), daher bin ich hier etwas skeptisch. Gestern hatte ich dann etwas Zeit mich zu ein wenig zu informieren und habe dort von der Möglichkeit des Ringgrabenkollektors gelesen. Danach habe ich erstmal etliche Stunden hier im Forum verbacht und mir Beiträge und Dokumentationen zu dem Thema angesehen :).

Für mich klingt der Ringgrabenkollektor erstmal nach einer sehr interessanten Lösung und ich Frage mich seit gestern, ob dieser nicht evtl. für uns eine Alternative darstellt.
Das Potenzial zur Eigenleistung ist hier ja wirklich sehr hoch und ich denke unser Standort wäre von der Bodenbeschaffenheit auch geeignet dafür.

Der Bodenaufbau sieht laut Gutachten folgendermaßen aus:

Mutterboden bis 40-50cm unter GOK
Mittelsand fs,gs (FI-Sand) bis 2,6m unter GOK
Schluff, fs, t (Beckenschluff) bis 3,0m unter GOK

Der Grundwasserspiegel ist bei uns recht hoch. Bei uns wurde im April das Bodengutachten gemacht, hier wurde ab 1,8m Wasser angetroffen. Wenn man mal etwas tiefer als 1m buddelt, merkt man auch, dass der Sand richtig pappig (feucht) wird. Das alles müsste ja recht geeignet für den Ringgrabenkollektor sein.

Im Trenchplaner würde das wahrscheinlich zu der Beschreibung "lehmiger Sand" passen?

Die Heizlast für unser Haus (Wohnfläche 215m²) wird grade erstellt, aber ich habe einmal ein bisschen mit den U-Werten rumgerechnet um die Heizlast einmal näherungsweise selber zu ermitteln. Der Wert "HT'" wird bei uns in etwa bei 0,2 liegen. Daraus ergibt sich bei einer Fläche der Gebäudehülle von 725m² und einem beheizten Volumen von 1075m³ eine Heizlast von knapp 5,7kW (kann das passen? Hätte mehr erwartet so aus dem Bauch raus..).

Ich habe also einmal im Trenchplaner ein wenig rumgezeichnet und habe hier einmal den Link:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=L45nw6G9MMx5y5wzH6sr

Vllt. hat ja jemand einmal die Zeit sich meine Überlegungen anzusehen und mir vllt. ein paar Tips zu meinem Vorhaben zu geben. :)

Mei Problem ist, dass die Zeit ein wenig knapp ist. Die Erdarbeiten für die Bodenplatte sollen in ca. 4 Wochen starten. An sich wäre es ja wahrscheinlich sinnvoll, die Arbeiten für den Ringgrabenkollektor vor den Arbeiten der Bodenplatte fertig zu haben (müsste aber auch machbar sein..).

Viele Grüße,
Niklas

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 14.09.2020 08:27:05
0
3009277
ich persönlich mag senkrechte ausführungen eher nicht, geht aber auch ohne:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Sg7ZEqkRPaHIP43apeDz

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.09.2020 15:28:35
0
3009445
Hallo Niklas,

Du hast gute Voraussetzungen für den RGK und der ist wesentlich
preisgünstiger als ein Eisspeicher und performt vermutlich auch
besser.

ist das Haus unterkellert?

Senkrechte Verlegung ist, besonders im Sand, nicht für Laien zu
empfehlen, da die Gräben leicht einbrechen. Auch ein Problem
für die Arbeitssicherheit.

Slinkys wären auch mit trockenem Sand auf Deinem Grundstück
kein Problem:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=bt1GtLKKEVd1ICGUom36

Grüsse

winni

Verfasser:
NiklasA92
Zeit: 14.09.2020 17:43:56
0
3009505
Vielen Dank schon einmal für eure Antworten. Die waagerechte Montage gefällt mir so auch besser. Selbst bei Trockenem Sand ist in deiner Variante ja ordentlich Leistung rauszuholen.

Ich werde mal die Tage auf die Heizlastbverechung warten, steige parallel aber schonmal tiefer in die Planung ein und kümmere mich um die Anzeige bei der unteren Wasserbehörde. Dabei werden sicherlich noch einige Fragen auftauchen.

Eine Frage habe ich direkt noch: Die Solekreise werden im Trenchplaner mit 2 Stück 32mm, 300m Rohren berechnet. Wenn ich dort die Anzahl der Rohre auf 3 x 32mm erhöhe, bekomme ich eine Fehlermeldung. Gibt es da wirklich ein Problem mit 3 x 32mm Rohren oder ist dies einfach der Leistung geschuldet, dass ich mit 3x 32mm keinen Vorteil hätte. Mich interessiert das nur mal, weil ich mir einfach keinen Nachteil erklären kann.
Auf Grund der benötigten Leistung ist es aber sicherlich quatsch 3 x 32mm (Mehrkosten ohne Nutzen) zu legen.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.09.2020 19:18:00
0
3009566
Die Fehlermeldung kommt, weil das dritte Rohr überflüssig ist,
wie Du richtig vermutet hast.

Du hättest mit einer modulierenden Wärmepumpe leichte
Vorteile bei den Soletemperaturen, weil die Wärmetauscher-
fläche zum Erdreich größer ist und der Rohrwiderstand für
die Umwälzpumpe geringer mit drei Rohren.
Aber der Gewinn lohnt nicht.

Da ist viel mehr bei der Auslegung der Heizflächen auf möglichst
niedrige Heizwassertemperaturen zu holen und da lohnt der
Mehraufwand dafür sich viel eher.

Grüsse

winni

Verfasser:
NiklasA92
Zeit: 16.09.2020 19:58:12
0
3010417
So, ich bin jetzt ein ganzes Stück weiter was meinen Informationsstand angeht, leider erstmal nicht unbedingt nur positiv.

Ich habe mich einmal etwas näher in die Bestimmungen zu den Erdwärmekollektoren und deren Verlegung eingelesen. Unser Haus wird in Niedersachsen errichtet, hier gibt es leider scheinbar ein paar Hürden was das Thema Grundwasser angeht.

Der Kollektor muss mit einem Abstand von 1m zum obersten Grundwasserspiegel errichtet werden. Bei uns wurde Schichtenwasser bzw. Grundwasser bei durchführung des Bodengutachten bei 1,8-2m unterhalb der GOK festgestellt. Schichtenwasser wäre erstmal kein Grundwasser oder? Das Bodengutachten widerspricht sich hier leider auch sehr, mal wird von Schichtenwasser, mal von Grundwasser gesprochen. Im Bodengutachten von unseren Nachbarn steht aber klar Grundwasser als definition und ebenfalls die gleiche Höhe....
Wenn der Kollektor nicht den Abstand zum Grundwasser erreicht, sind weitere Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.

Auf den ersten Blick schreckt mich das grade erstmal ab und macht die (schöne) Lösung des RGK erstmal recht uninteressant.

Habt ihr da Erfahrungen? Gibt es eine andere Möglichkeit, statt einer Abdichtung oder vllt. eine Sole, die Wasserunschädlich ist?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.09.2020 21:31:08
0
3010452
Dieser Forderung nach Abstand zum Grundwasser ist nicht ungewöhnlich.

Eine Sole mit Wassergefährdungsklasse 0 gibt es leider nicht.

Nicijan aus dem Forum, der gewerblich Kollektoren baut, lösst das mit
Betonitmatten zur Abdichtung, die gar nicht so teuer sind.

Grüsse

winni

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 17.09.2020 06:37:19
0
3010509
ja, den unterschied zwischen grundwasser und schichtenwasser versteht leider kaum jemand..

es gibt für niedersachen ein portal in dem man sehr übersichtlich den grundwasserstand für seine gegend abrufen kann:
https://nibis.lbeg.de/cardomap3/
bei themenkarten "hydrogeologie -> lage der grundwasseroberfläche 1:50000" auswählen

bei mir waren dort damals 55m angegeben und mein haus steht auf 61m über nn.
das ist argumentativ sehr von vorteil..

edit:
ich sehe grade, in den letzten jahren ist der stand ordentlich gesunken..
jetzt haben wir nur noch 42m.. ja, der klimawandel..

Verfasser:
NiklasA92
Zeit: 17.09.2020 08:09:05
0
3010526
Die verlinkte Karte habe ich gestern auch schon gefunden, wusste nur nicht so richtig damit umzugehen, danke :)

Leider bestärkt auch diese Karte unseren hohen Grundwasserspiegel. Unser Grundstück liegt derzeit 45,03m über NHN und der Grundwasserspiegel ist mit 42,5-45m über NHN angegeben.
Daher würden wir über eine zusätzliche Abdichtung nicht drum herum kommen.

Die Idee mit dem Bentonite hört sich interessant an. Dies ist ja auch ein rein natürlicher Stoff und sollte somit auch die Leistung des Kollektors nicht zu sehr beeinflussen?

Zu der Abdichtung mit Bentonite habe ich mehrere Sachen finden können, zum einen eine reine Rohrummantelung, die Folien und fertige Mischungen zum verfüllen.
Hier werde ich weiter noch ein bisschen recherchieren :)

Verfasser:
crink
Zeit: 17.09.2020 11:23:05
0
3010589
Moin Niklas,

da war mal was mit günstigem Bentonit, vielleicht hilft es Dir ja weiter.

Viele Grüße
crink

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