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Alle
Foren
Asbest Dichtung am Ofenrohr
Verfasser:
AndySbg
Zeit: 16.09.2020 18:22:05
0
3010374
Ich wollte heute den alten Kessel Baujahr 71 vom System trennen und bin an den Rohren zum Kamin auf ein fasriges Dichtmaterial gestoßen. Ich habe bis jetzt nur von asbesthaltigen Dichtschnüren gehört.






Ich habe natürlich mit einer Sundström 3P Maske gearbeitet.

Wer kennt das Material und kann mich aufklären?

lg.
Andy

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.09.2020 20:40:41
1
3010435
BJ '71...ja, das könnte echt Asbest sein. Wo und wie war das denn eingesetzt? ist das noch pressbar? Zur Sicherheit am besten in eine Tüte und zukleben.

Verfasser:
AndySbg
Zeit: 16.09.2020 20:59:02
1
3010444
Es war unter den Schellen mit dem die einzelnen Bögen des Rauchrohres zusammengeschraubt waren.
Ich habe es natürlich in eine Mülltüte gepackt.
Es war eher spröde und nicht pressbar. Im Wasser löst es sich auf.

lg.
Andy

Verfasser:
schorni1
Zeit: 16.09.2020 21:09:54
2
3010446
hhmm hmm hmm, ich sag mal "wahrscheinlich, nicht ganz ausgeschlossen". Ehrlichgesagt habe ich da selbst zu wenig Praxiserfahrung damit. Zu meiner Anfangszeit war das schon nicht mehr in Gebrauch und das noch ältere Material bekam ich so nie in die Finger. Ich bin einfach viel zu JUNG! ;-))

Verfasser:
werbinich
Zeit: 17.09.2020 10:02:47
2
3010563
Von der Struktur sieht es auf alle Fälle nach Asbest aus

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2020 10:33:10
1
3010576
Zitat von AndySbg Beitrag anzeigen
Es war eher spröde und nicht pressbar. Im Wasser löst es sich auf.


Was heißt, es löst sich auf?
Löst sich die Bindung auf und danach schwimmen da einzelne Fasern herum?

Sicherheit bringt nur eine Laboranalyse, kostet ab 40€, ist also wirklich bezahlbar.

Lohnt allerdings nur, wenn Du abhängig vom Ergebnis unterschiedlich weiter vorgehen würdest ...

Grüße
Martin

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.09.2020 11:15:08
2
3010585
Ich denke das ist gegessen. Da das Material ja nicht mehr hier verwendet wird entsteht eh keinerlei Gefahr, also weg damit und fertig, egal was es nun genau war.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 17.09.2020 12:13:19
2
3010602
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
... also weg damit und fertig, egal was es nun genau war.
äh, genau. Für die Wahl der Entsorgung wäre das schon nötig zu wissen?

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.09.2020 12:24:30
4
3010608
ach so ja klar stimmt. Ich hätts in Beton gegossen und in nem Castorbehälter zu nem Salzstock gebracht.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2020 12:26:41
0
3010610
Zitat von berkamti Beitrag anzeigen
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
[...]
äh, genau. Für die Wahl der Entsorgung wäre das schon nötig zu wissen?


Auch für die Vorsichtsmaßnahmen bei der Entfernung und die anschließende Reinigung des Raums.
Wenn in einem Raum Asbest demontiert wird und dieser Raum anschließend nicht ordnungsgemäß gereinigt wird und dann jemand anderes unwissend diesen Raum betritt, dann ist das fahrlässige Körperverletzung.

Merkt natürlich meist keiner, ist trotzdem Scheiße.

Grüße
Martin

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.09.2020 12:35:16
1
3010612
Ja, ja und jahaaa. Aber, seien wir doch mal ehrlich: wie hoch wäre die reale Asbestbelastung nun HIER - im Vergleich zu früher (ich will das aber auch nicht schönreden oder gutheißen) als man Asbest geschliffen, gesägt, jeden Tag den Fasern ausgesetzt war und DARAUF hin dann evtl Asbestose bekam? Ein WITZ dagegen oder?

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2020 12:44:09
0
3010617
Schorni, der Umgang mit Asbest ist gesetzlich geregelt und es gibt viele weitere gute Gründe, die Exposition zu vermeiden. Asbestose ist nicht das einzige Problem, die bekamen tatsächlich hauptsächlich Leute mit sehr großer Faserbelastung. Krebs kann man schon mit sehr geringen Dosen bekommen.

Früher sind die Leute auch ohne Sicherheitsgurt oder Helm gefahren, haben DDT verspritzt und im Innenraum mit Lindan und PCP ihr Holz „geschützt“.
Sollte man trotzdem alles besser bleiben lassen wenn man gesund alt werden möchte.

Grüße
Martin

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.09.2020 12:52:40
2
3010620
Ja, da hast Du recht. Ich benutze auch stets Helm und Sicherheitsgurt, nicht erst seit es dafür Bußgeld gibt, sondern aus Verstandesgründen. "Immer größmögliche Sicherheit herstellen und Gefährdungen minimieren".
Aber ich bin auch Pragmatiker. Klar hätte man dieses vermeintliche Asbestteil gleich bei der Entnahme befeuchten müssen, damits nicht fasert. Aber: das war in der Schornsteinan-schlußöffnung, so herrscht da ja Zug, also eine natürliche Absaugung. Und ich nehme an er hat die Teile dann zügig in eine dichte Tüte. Ich meine halt: WAS hätte man noch groß besser machen können?

Verfasser:
berkamti
Zeit: 17.09.2020 13:40:04
3
3010639
Zitat von schorni1 Beitrag anzeigen
... Ein WITZ dagegen oder?

hehe, genau. Aber wehe man schreibt hier im Forum, dass man einen Dichtring aus dem Baumarkt ohne DVGW-Zulassung in seine Trinkwasserversorgung geschraubt hat. Dann brennen bei einigen die Sicherungen durch :-)

Verfasser:
schorni1
Zeit: 17.09.2020 14:02:48
2
3010644
Ja, DANN kommt der böse schwarze Mann und trägt Dich direkt ins Fegefeuer - in seinem Asbestanzug.

Verfasser:
AndySbg
Zeit: 18.09.2020 18:38:19
2
3011056
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von AndySbg Beitrag anzeigen
[...]


Was heißt, es löst sich auf?
Löst sich die Bindung auf und danach schwimmen da einzelne Fasern [...]


Ja genau. Die Bindung löst sich auf und es schwimmen Fasern rum.

Durch das Abtrenne des Kessels wurde das Material gewässert. Ich werde es im Wertstoff Hof bei uns entsorgen. Die haben einen eigenen Kontainer für Eternit usw.

lg.
Andy

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 19.09.2020 20:52:18
1
3011373
Sehr grosszügig von eurem Entsorger, einen Container für dieses Zeug bereitzustellen. Ich hätte da auch noch eine ganze Menge zum hinbringen, wenn bei uns sowas gäbe.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 19.09.2020 21:43:42
1
3011396
Habt ihr bei euch sowas nicht....

Ist bei uns auf jeden Bauhof.... Die Benutzung kostet natürlich Geld....

Genau wie der Container für Glaswolle

Verfasser:
AndySbg
Zeit: 20.09.2020 11:52:24
2
3011547
In kleineren Gemeinden ist die Entsorgung am Wertstoffhof gratis. Das wird mit den Gebühren gegengerechnet und man bekommt eine Zugangskarte, mit der man durch den Schranken fahren kann.
In der Stadt, in meinem Fall Salzburg, kostet die Entsorgung 50ct je Kilo.

lg.
Andy

Verfasser:
Martin24
Zeit: 20.09.2020 19:13:06
0
3011723
Ich habe letztes Jahr 15€ pro 100l bezahlt. Anlieferung aber nur im Spezial-Asbest-Big-Bag erlaubt.

Vor 25 Jahren habe ich 30m² Floorflex-Platten in den Hausmüll geworfen. Da wusste ich aber auch nicht, was das eigentlich ist und habe die auch ohne Atemschutz rausgerissen ... :-(

Grüße
Martin

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